„DDR lässt grüssen“

Finanzminister Ueli Maurer warnt zu recht vor leeren Kassen, sagt Hans Geiger. Für Investitionen würde das Geld noch reichen, aber nicht für noch mehr Sozialstaat wie die geplante Überbrückungsrente für Ältere. Die verzichten besser auf Lohn.

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  1. Mein Vorschlag um die älteren Arbeitnehmer vor willkürlicher Entlassung zu schützen wäre, dass alle Arbeitgeber die ohne eigene finanzielle Not einen über 50 jährigen entlassen einen Betrag in Höhe des letzten Jahreslohnes des Arbeitnehmers in einen Fonds einzahlen müssen. Aus diesem Fonds würde dann der jeweilige Arbeitnehmer entlöhnt werden. Die Strafzahlung müsste solange jährlich einkassiert werden bis der Arbeitnehmer wieder eine neue Stelle hat. Sollte er keine Stelle mehr finden, dann wäre der Arbeitgeber strafzahlungspflichtig bis zum Rentenalter des Arbeitnehmers. Ich denke mir, so würde es sich jede Firma zweimal überlegen ob sie lieber einen jüngeren einstellt, der eventuel weniger kostet und nach ihrer Meinung fitter wäre. Bin keine Kommunistin, finde es nur ein unbeschreibliche Sauerei wie heutzutage mit den älteren Arbeitnehmern umgegangen wird

  2. Immer die gleiche Leier für „Investition“ reicht natürlich das Geld. Als sinnvole Investition sind ja neue Kampfjets zu nennen die für Milliarden gekauft werden (übrigens natürlich die veralteten FA 18). Genauso sinnvoll war die Investition von 800 Millionen in neue Armeelastwagen Duros wo wir für eine halbe Milliarde CHF unsere alten Duros mit noch älteren Motoren hochrüsteten.
    Vom Skandal im FIS Heer rede ich gar nicht, auch nicht über die jährlischen 5 Milliarden leistungslosesen Spitzeneinkommen für die Armeeangehörigen, welche Spesen wie Bänker erhalten.

    Aber das meine Mutter nach 40 Jahren arbeiten auch noch was zum leben hat, ist ja überflüssiges „Sozialklimbim“.
    Die PK wird gekürzt und die Inflation frisst das Ersparte auf.

    Herr Geiger und seine SVP setzten halt klare Prioritäten.
    Zuerst der Finanzfilz, dann das korrupte Militär, dann die Bauern (Betonung auf Bauern- die Bäuerinnen bekommen immer noch viel weniger fpr gleiche Arbeit!).

    • Pro Kampfjets

      aber aus dem normalen Budget. Der Unterhalt der alten ist teuer und für die Piloten gefährlich. Schweden wäre ein guter Lieferant bei den Grossmächten weiss man noch weniger, was die da für Software einbauen.

      Ein freier Luftraum ist für die Schweiz strategisch von äusserster Wichtigkeit, z.B. für den Schutz internationaler Treffen auf dem sogenannt neutralen CH Boden. Viele Eroberungskriege endeten nach wenigen Tagen, weil der Luftraum nicht geschützt war.

  3. Grundsätzlich werden die Ü50 von Firmen entlassen, aus Kostengründen oder auch aus Jugendwahn. Diese Firmen müssten verpflichtet werden, die Kosten zu tragen, bis solche Leute wieder einen Job haben und wieder in den normalen Arbeitsmarkt integriert Sind. Währen dieser Zeit bleiben die Personen in der PK der Firmen mitversichert. Somit wären Firmen gezwungen sich aktiver mit dem Schicksal dieser ü50 zu beschäftigen und Sie zu begleiten. Heute werden Sie einfach entsorgt. Es kann nicht sein, dass sich Unternehmen zu Lasten der Gesellschaft fitschrumpfen und anschliessend lobbyiern und diesen Leuten jede Perspektive nehmen, gleichzeitig aber die hohle Hand machen wenn‘s mal kritisch wird.

    • Sehr gut, Hans bin gleicher Meinung.Man kann die Ueber 50 jährigen nicht einfach entsorgen. Habe noch einen anderen Vorschlag für dieses Problem, den ich in einem separaten Posting darlege.

  4. Finde dieses regelmässige interview – zwischen kritischen Leuten die eine klare eigene Meinung vertreten – gewinnt zunehmend an Kult Status – herzlichen Dank dafür 🙂

  5. Eine reine Realsatire: Zwei unvorbereitet „Plauderi“ ergiessen ihre Beschränktheit auf ein ebenso beschränktes Publikum, das Behördenbashing mit Gejohle und vielen Klicks honoriert!

  6. Das alte „schaffe, schaffe Häusle baue“ funktioniert nicht mehr:

    Eigenverantwortung:
    Es nützt überhaupt nichts, wenn man anbietet, für weniger Geld zu arbeiten. Wenn die Firma sparen will, engagiert sie auswärtige Teilzeit- und Stundenlohnarbeiter und zahlt somit auch viel weniger ans Sozialsystem. (Auf Boni und Dividenden zahlt man wohl auch kein BVG, vermute ich).

    Wenn man sich innerhalb der Firma weiterbildet, erhält man dafür selten „offizielle Zertifikate“. Heutige online-Rekrutierungsprogramme suchen jedoch auch nach diesen Papieren, wenn sie neue Leute suchen, finden diese in den Bewerbungsunterlagen der älteren Personen nicht und sortieren sie aus.

    Wenn man arbeitslos wird, muss man das Kapital der BVG-Kasse auf einem Sperrkonto parkieren. Dieses BVG-Kapital reicht (wenn man 50 ist) nicht weit. Eine Überbrückungsrente würde helfen, wenn man gleichzeitig dieses BVG-Kapital bei der ehemaligen BVG-Kasse belassen könnte und diese es zinsbringend weiterverwalten würde, damit man sich im Rentenalter davon eine Rente auszahlen lassen kann. Ansonsten lebt man künftig von der AHV, welche nicht mal für die Miete reicht.

    Kosten entstehen auch anders:
    Der Dienstleistungssektor hat sich verdoppelt. Genau dieser schiebt jedoch Sozial-/Verantwortung mit AGBs auf Klienten ab. Das produziert mehr Streit, mehr Firmenanwälte, mehr Gerichtsfälle, mehr „gängige Praxis“, welche nicht vom Volk abgesegnet wurde; dies bewirkt Gegenwind und somit mehr Politik. Der Staat reagiert dann auf das, was sich vorher in der Wirtschaft geändert und ein neues Ungleichgewicht geschaffen hat. Zur Bewältigung dafür benötigt er selber immer mehr Personal. Die erwähnten ABGs (v.a. auch interne) verbieten und die Verantwortung auf die Firmen rückverschieben kann man offenbar nicht (Vertragsfreiheit), obwohl das effizienter wäre.

    Ressourcen:
    Firmen wollen, was die Konkurrenz auch hat. Man hinkt diesen also hinterher. Oder man entlässt z.B. Leute und kauft mit dem Geld das Knowhow von Start-ups. Das kostet weniger Entwicklungskosten (ETH/Uni werden vom Staat mitfinanziert). Die alten Angestellten werden kaum in jene Wissenspools geschickt. – Ein anderes, sehr gutes Prinzip hat z.B. ABB gewählt.

    Weiteres:
    Einen Rechtsstreit, um falsche Entwicklungen zu unterbinden und Selbstverantwortung wahrzunehmen, können sich die meisten nicht leisten (z.B. eine Klage gegen eine Entlassung). Wenn man als Arbeitnehmer gegen seinen Arbeitsgeber klagt, sinkt die Aussicht auf eine Neuanstellung zusätzlich, weil man den Touch kriegt, Probleme nicht an Ort und Stelle – also am Arbeitsplatz – lösen zu können. Das wirkt suspekt. Wenn der Staat später feststellt, dass Landsleute gruppenweise entlassen und verarmt sind, hat sich die Problematik bereits zu einem neuen Gesellschaftsproblem entwickelt, welches dann politisch behandelt werden muss.

    • @Bürofröilein

      Bei der neoliberalen Ideologie, geht es um eine Erniedrigung eines grossen Teiles der Bevölkerung auf das Niveau von Schuldsklaven. Faktisch von Leibeigenen! Die 3. Säule Doktrin, unzureichende Arbeitnehmerrechte und Banken-Immobilien-Religion dienen als Erpressungsmittel. Mit anderen Worten; geht es in dieser historischen Phase, um die Fixierung des herrschenden Gesellschaftssystems und der dieser zugrundeliegenden Hierarchie. Mit -allen- Mitteln. Es ist eine Clique von FINANZ – FASCHISTEN die von Politik, Medien bis hin Lehre, Bildung und Kultur alles unterwandert hat. Und es grenzt an einer psychotische Störung, wenn man glaubt, nach Corona ist vor Corona für die B-Schweiz. Dieses weiter verharren in einer über Generationen angelernten Bravheit, in dem Viele immer noch an den Arbeitsfrieden und den Sozialvertrag glauben, ist Symptom eines grösseren Problems, weil wir noch immer nicht verstanden haben, dass wir längst vom Melker zur Kuh geworden sind.

  7. Lieber Herr Professor Geiger,

    Sie erklären nicht, sollten Sie es überhaupt selber jemals verstanden haben, dass Ihre Zunft immer geprädigt hat, ja, die Frauen und Männer hätten halt etwas Gescheites lernen, härter und billiger arbeiten und in ihren guten Zeiten für die Not sparen sollen, oder? Darum standen die Bürger der USA in der Weltwirtschaftskrise nach 1929 hungrig vor einer Blechhütte in Lumpen, weil der Staat sich nicht genug verschuldet hat und sie so tief im Elend leben mussten, damit sie auch wirklich kein Geld mehr sparen konnten. Nein. Weder DDR noch Kommunismus/Sozialismus. Wären die Haushalte nicht arm oder würden sie nicht verarmen, könnten sie ja weiter Geld sparen, trotz der fehlenden Schuldner, im Widerspruch zu den Gesetzen der Makroökonomie, was Sie und Ihresgleichen als die Ursache von Armut und verheerenden Wirtschaftskrisen nicht diskutieren wollt.
    Herzlich

  8. Vorschlag Strategie SVP – damit mehr Glaubwürdigkeit.

    Die Idee einer Übergangsrente für 60+ ist kontraproduktiv, teuer und unsinnig. Aber:

    Wenn die SVP die Generation 50+ hinter sich wissen will, dann sollten sie sich auch glaubwürdig für Massnahmen einsetzen welche tatsächlich was bringen:

    1. Verbot der Prämienfestlegung nach Alter der Mitarbeiter für Sozialversicherungen (Versicherungskosten daher kein Anreiz mehr möglichst viele Junge)
    2. Sofortige (auch wenn Massnahmenpaket BVG später) Deckelung der Arbeitgeberbeiträge BVG auf Niveau der 40 Jährigen (Rest Beiträge sollen Arbeitnehmer selber zahlen – wenn sie können, sollen sie entsprechen eine Lohnerhöhung erwirken)

    Dies würde die Begrenzungsinitiative der SVP glaubwürdiger machen bei den 50+ und die Wählerschaft der SP spalten (die haben auch nichts gemacht für die 50+).

  9. Frage ist immer was man will. Es muss ja nicht DDR 1.0 sein. Aber einen völlig überzogenen Luxus und eine extreme Schere wie zur Zeit muss ja auch nicht sein. Den „goldenen Mittelweg“ müssten wir anstreben. Heisst mit allen Ansprüchen etwas moderater brächte schon viel. Frage ist mit welchen Werten und Leitbildern erreichen wir das? Und es müssten halt alle mithelfen. D.h. wir müssten da ein paar „Rüebli“ einbauen. Die Gesellschaft wird zu egoistisch motiviert. d.h. die Dümmeren, Schwächeren verlieren…

  10. Einmal mehr ein Interview mit dem Professor ohne nennenswerte Erkenntnisse dafür mit falschen Analysen. Schweiz vergleichen mit DDR. Die Wirtschaft der DDR ist zugrunde gegangen weil sie nicht innovativ war im Gegensetz zu der Schweiz. Geiger kritisiert die Überbrückungsrente. Leute über 50 die sichn icht mehr über Wasser halten können sind auf den Staat angewiesen, entweder über Arbeitslosengelder oder über zusätzliche Leistungen von Gemeinden, Kantonen mit dem entsprechenden adm. Aufwand, da Ist die Ueberbrückungsrente immer noch die bessere und einfachere Lösung als der Flickenteppich über ALV und Sozialhilfe. Ideen fehlen, zum Beispiel könnten ja ältere und gut verdienende Arbeitnehmer einen höheren Anteil für die PK übernehmen als der Arbeitgeber. Das Interview von BR Maurer in der NZZ ist peinlich, langsam will er Verantwortung abschieben, typisch für Maurer der das VBS an die Wand gefahren hat und ins EFD gewechselt hat, hervorragend aufgestellt von seiner Vorgängerin, EWS. Aber typisch für Maurer, Verantwortung übernehmen war noch nie sein Ding, da hat er „kä Luscht“. So wie Geiger „kä Luscht“ hat wirksame Ideen zu entwickeln die der gegenwärtigen und kommenden Situation Rechnung tragen würden. Jammern und kritisieren als Strategie gegen das Vergessen der eigenen Person, peinlich!

  11. Es ist der 1. Mai, aber es gibt keine Proletarier mehr, die hingehen. Die links-grün-mitte Staatsangestellten und Politiker sind die neuen Proletarier. Die Ziele sind die gleichen geblieben: Umverteilung, Gleichmacherei, Abschaffung des Kapitalismus und Verstaatlichung der Wirtschaft. Dank Corona geht das jetzt noch viel schneller und einfacher. Kein Wunder hat da U. Maurer Bauchschmerzen. Erlöst den lieben Ueli und setzt doch Regula Rytz auf diesen Posten, sie wird keine Zweifel haben.

    • Gutes Rezept, anstelle Verantwortung übernehmen oder schweigen alles den Linken und Grünen in die Schuhe schieben, auch wenn Fakten fehlen. Beispielweise dass in Gemeinden, Kantonen und Bund die Bürgerlichen in der Mehrheit sind, seit Jahrzehnten. Aber wen die Fähigkeit zu analysieren fehlt schreibt man halt den üblichen, faktenlosen Schrott!

    • @Späher
      Keine Ahnung, davon aber jede Menge…..mit Verlaub: Sie sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einer jener Spezies, welche @ Green-Reed is the new black anspricht. Aus meinem Erfahrungsschatz : Kommt ein Brief vom Amt für Umweltschutz, mit der Aufforderung, eine Energieverbrauchsanalyse in meinem Betrieb zu erstellen. Auf meine Nachfrage beim Chef besagtem Amtes, ob es vielleicht nicht sinnvoller wäre, in Form eines Augenscheines abzuklären, ob das bei uns überhaupt Sinn machen würde, erhielt ich die lapidare Antwort: Nein,das ist die Vorgehensweise.Auf meine Frage, ob er eine Ahnung davon habe, was ich so den ganzen Tag mache und Energiesparen vielleicht meine Präferenz sein könnte, hatte er natürlich auch keine Antwort.Mit der Einsicht, dass es immer einen Hirnamputierten geben wird, welcher es besser weiss als ich, habe ich dann die Zusammenarbeit gekündigt und nichts mehr gehört. Aus der gleichen Ecke :

      Kommt so irgendeine Schnepfe vom Kanton uns weist mich darauf hin, dass vor 30 Jahren hinter meinem Gebäude sich eine Hecke befunden habe, welche nun wieder aufgeforstet werden muss. Natürlich war da keine Hecke, nur : Die Beweislast liegt bei mir.Alles klar soweit ? Vielleicht noch dieser:

      Kommt ein Brief von der Gemeinde. Zweck: Vorankündigung eines Sonderbebauungs-
      planes für das an meine Liegenschaft angrenzende öffentliche Grundstück, unter Einbezug der Baulandreserve meiner eigenen Liegenschaft, welche ich vor 30 Jahren von Privat gekauft habe! Hintergedanken der Gemeinde: Sie betrachtet meine Baulandreserve als Baulandhortung und schielt nun unmissverständlich darauf. Dass sich hier auf der einen Seite unternehmerische Weitsicht und anderseits subalternes Gedankengut niemals einen gemeinsamen Nenner finden werden,versteht sich von selbst.

      Nun, @ Späher: Soviel zu den Fakten. Wobei ich locker weitere Beispiele aufführen könnte. Lassen wir es vorerst dabei.

  12. Wenn die Aelteren auf die Ueberbrückungsrente verzichten müssen, dann sollen die Firmen bitte ihre soziale Verantwortung wahrnehmen und nicht Mitarbeiter ab 50 Jahren auf die Strasse stellen. Schlussendlich wird unser Sozialsystem so oder so in einer anderen Form belastet werden. Sei es durch Ergänzungsleistungen, Sozialhilfe usw. Alt sein heisst in unserer Gesellschaft eine Belastung zu sein.
    Das finde ich höchst bedenklich und unmoralisch. Für was haben wir denn unser 3-Säulen System? Hauptsache es können weiterhin hohe Boni und Dividenden ausbezahlt werden, was durch den langjährigen Eingriff der Nationalbanken weltweit eine ungerechtfertigte, indirekte Abzwackung von Steuergeldern ist. Das Resultat sind 250 Billionen Schulden weltweit und dass die Reichen noch reicher wurden und die Armen noch ärmer. Dies enthält einen riesigen, sozialen Sprengstoff, der bald ausser Kontrolle gerät.

  13. Die Enttäuschung ist gross, wieder das Gesäusel von Hans Geiger ohne konkreten Gehalt. Er würde besser auf den Lohn verzichten und den Ruhestand geniessen, statt das Inside Paradeplatz zu vermiesen.

  14. Ich kenne und schätze Hans Geiger seit etwa dreissig Jahren, er ist ein intelligenter und origineller Kopf. Was er aber heute im Interview über ältere Mitarbeiter von sich gegeben hat, ist für viele Angestellte jenseits aller Realität, sicher bei grossen Firmen, zum Beispiel gerade bei einer CS. Wenn ich die Bemerkung als Müll bezeichnen würde, würde ich Müll beleidigen, den kann man recyceln, solche unqualifizierten Sprüche nicht. Bitte zuerst glaubwürdig analysieren, dann kommentieren. Erfahrungen von vor 20 Jahren helfen da nicht weiter. Das war Ideologie oder ganz miese Tagesform. Heute gibt es, gerade bei Firmen wie der CS, extreme Altersdiskriminierung. Jeder kleine und grosse Chef will möglichst junge und internationale Mitarbeiter und muss Frauen fördern. Das fällt positiv auf. Ältere Mitarbeiter sind Giftmüll.

    • … viele darauf spekulieren so früh als möglich und zu besten Konditionen in die Pension zu gehen, sind die selber schuldig. Erstens werden viele von Ihnen keine Daseinsberechtigung finden, weil sie nicht wissen, was mit sich und der ganzen Zeit anzufangen. Und zweitens die Welt zu bereisen und zu beweisen wie gut situiert schweizer Rentner sind, hat sich erledigt.

      Wenn jemand sich der Tatsache nicht bewusst ist, dass die „geilen“ Zeiten vorbei sind, wird er die nächsten Jahre sein blaues Wunder erleben.

      Viele werden zukünftig froh sein, mit 70 noch „Schaffen“ zu dürfen. Siehe „Bruttosozialprodukt“ EAV!

  15. Manchmal frage ich mich, ob KKS wirklich Mitglied der FDP ist. Sie will ein weiteres Sozialsystem für die Ue 50 aufbauen, wenn diese frühzeitig entlassen werden. Entlassen werden sie aber vor allem, weil man billigere Leute in die Schweiz lässt, dank der Personenfreizügigkeit. Wir müssen also die Entlassenen finanzieren, damit die Wirtschaft billigere Leute aus dem Ausland einstellen kann. Irgendwann sind unsere Sozialsysteme nicht mehr finanzierbar wenn das so weitergeht.

    • die muss man nicht aus dem ausland holen….
      diese sind in unseren asylheimen bis unter die decke gestappelt.

    • Stellt Euch vor, wieviele Italos, Spanier, Franzosen und Deutsche in den nächsten Jahren in die Schweiz strömen wollen und werden, weil in ihren Heimatländern die Arbeitslosenquote nach Corona bei 10-25% sein wird. – Scheibenkleister!

    • @carve: Sie verwechseln Asylanten mit Zuwanderern aus der EU. Obwohl Asylanten illegal kommen, lassen wir sie rein, aber sie dürfen (wollen) nicht arbeiten.
      Die Zuwanderer aus der EU dürfen kommen wegen der Personenfreizügigkeit. Diese günstigen Zuwanderer ersetzten mehr und mehr die Schweizer über 50. Leider belasten die Zuwanderer aber unsere Sozialsysteme wesentlich mehr, als die Schweizer.

  16. Ist nicht wirklich schlimm, wichtig ist zu überleben, wenn man dann noch Zeit hat, kann man ja die Zeit zum Nachdenken verwenden. Raffen, Geldgeilheit und alle die anderen schönen Dinge kommen dann mit minderer Priorität. Euer misstöniger Mönch aus dem Entwicklungsland.

  17. Arbeitslose über 50 sollen sich anstrengen, um fit zu bleiben. An dieser Aussage sieht man, wie weit der mit Steuergelder verköstigte und von der Allgemeinheit ausgehaltene Professor Hans Geiger den Bezug zur Realität verloren hat. Dass der auf einem sehr hohen fast bedingungslosem und steuerfinanziertem Grundeinkommen Ausgehaltene dann immer noch etwas von Liberalismus schwafelt, lässt doch vermuten, dass er seinen geistigen Zenit überschritten hat.

    • Geiger fälllt in die gleiche Kategorie wie einst Mörgeli – ultraliberal schwafeln, selber aber ein vollgefressener Steuergeldschmarotzer.

    • Allen wird Geld verteilt, sogar ausländischen Fluggesellschaften oder gar ganzen Staaten, siehe Kohäsionsmilliarde. Für den Schutz von älteren Arbeitnehmern, die ein Leben lang gekrüppelt haben, bleibt ab 50 noch der Weg aufs Sozialamt. Es wird bald einen Aufstand geben, wenn das so weiter geht.

    • In der Privatwirtschaft wäre Geiger vor dem 50igsten Altersjahr auf der Strasse gelandet weil nicht fit für die Zukunft. Es gibt noch einen Wirtschaftsprofessor an der Pampa Universität Freiburg, Eichenberger, der auch so einen Chabis schwafelt, auf Kosten SteuerzahlerInnen, auch er in einer geschützten Werkstätte. Interessant beide der SVP verbunden!

    • interessant wäre zu wissen welche Betriebe jetzt von den Corona Mrd profitieren.
      Ich hoffe doch stark dass Ems usw nichts bekommen respektive beziehen
      Geiger soll da Transparenz schaffen

    • Das ist aber so. Ich kenne dutzende von >50 jährigen, die sich Seit Jahren einen Dreck um Weiterbildung oder Umschulung scheren, und das Gefühl haben, was sie an Wissen in ihrer Lehrzeit gelernt haben reiche Bis zum Lebensende, und der Lohn komme einfach so alle Jahre inflationsbereinigt + 2% Nettoerhöhung daher geschissen. Ich habe da Null Mitleid. Bin selber 47ig und versuche permanent, state-of-the-art zu bleiben. Und zwar nicht weil mein Arbeitgeber dies verlangen würde, sondern aus Eigeninteresse. Eigeninteresse, ein Wort, genau wie Eigenverantwortung, das heute keiner mehr kennen will.