„Die Arroganz der Fernseh-Bosse ist derart einmalig, da muss man einfach Ja sagen zur Billag-Abschaffung“

Plan B für den Ernstfall? Fehlanzeige. So nicht, findet Hans Geiger. In Zukunft soll TV Leutschenbach mit Leistung statt Zwangssteuer reüssieren.

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59 Kommentare zu “„Die Arroganz der Fernseh-Bosse ist derart einmalig, da muss man einfach Ja sagen zur Billag-Abschaffung“

  1. No Billag NO
    Ich möchte nicht nur Blocher-TV und Fox News. Und ich möchte keinen Trump als President of the United States of Switzerland.

  2. Weder Herr Geiger, noch Herr Bigler waren je professionell im Mediengeschäft tätig und haben keine Ahnung über die Mechanismen die dort ablaufen.

    Ihre Visionen vom Bezahl-TV mit teilweiser öffentlicher Förderung sind neo-liberale romantische Träumereien von Funktionären, die von einer Sache nichts verstehen und sich trotzdem sog. „professionell“ dazu äussern möchten.

    Betrachten Sie hierzu bitte die nonverbalen Reaktionen und die Verhaltensweisen beim Talk vom letzten Montag mit dem Gewerbedirektor:

    https://www.srf.ch/sendungen/schawinski

    • …. und so uneigennützig sind die Initianten dahinter auch wieder nicht:

      Sowohl Herr Rutz wie auch Frau Rickli sind beide selbständige Kommunikations; bzw. Medienberater und No-Billag würde deren Auftragsportfolio bereichern; sprich wären direkte Profiteure dieser Mogelpackungs-Initiative.

    • und die Betreiber und Verteidiger der Staatspropaganda profitieren natürlich nicht vom Status Quo? 😉

    • @ Peter Keller

      ups,, da verwechseln Sie Staatsfernsehen mit unserem service public Auftrag gemäss Art. 93 Bundesverfassung.

      Und hier noch die feine Nuance:
      http://www.srginsider.ch/service-public/2013/10/30/warum-ist-der-ausdruck-staatsfernsehen-oder-oeffentlich-rechtlicher-sender-falsch

      Von Staatsfernsehen können Sie z.B. in Russland, China oder Nordkorea sprechen (um nur einige zu nennen).
      Das Gegenstück wäre dann Privatfernsehen wie z.B. RTL, Fox News oder die Kanäle von Berlusconi und all die Bezahl-Varianten im Soap-Bereich. Wollen Sie nur noch solches Fernsehen? So funktioniert eben dann der „Markt“.

      Wollen Sie Fernsehen, das in Abständen von 25 Minuten mit 5 minütigen Werbeblocks unterbrochen wird? Wollen sie Fernsehen, das nur noch durch Mäzene und Mogule finanziert wird und deren Gusto wiedergeben muss?

      Für News will heute niemand mehr bezahlen, Dies ist eine Illusion.

      Bezahlt wird hauptsächlich für Fussball, Erotik, Kinofilme und Infotainment im Sinne von Soap Talks sowie DOK Serien über Verbrechen. Und dann noch im Sinne einer Parteispende Kanäle von Reichen, die dann Fernsehen zum Ego Trip machen, um sich politisch zu äussern.

      Somit: Medienvielfalt und Qualität Ade!

    • @Bezahl-TV

      Sowas können Sie Unmündigen erzählen aber nicht hier.

      Wie Sie sagen für Sport, Kinofilme, Erotik zahlen die Leute und da gibt es auch heute schon ein grosses Angebot.

      Was Politik, allgemeine News und Wirtschaft anbelangt gibt es unglaubliche Auswahl. Nicht nur in Fernsehkanälen aber auch Homepages und Videokanäle von „Kleinen“.
      Selbstverständlich teilt Ihnen das die SRG oder die Zeitungen nicht mit…

      Sehen Sie, Neutralität haben Sie fast nirgendwo. Daher muss man medial erwachsen werden und verschiedene Quellen und beide Richtungen anschauen. Und dann zur eigenen Meinung kommen.

      Sowohl einseitige Staatspropaganda als auch einseitiges Blocher TV führt isoliert zu keiner fundierten Meinung.

  3. die SRG als Verein ist ein rechtliches Konstrukt, das gemäss Gesetz eine aktive Mitgliedschaft fordert, um Mitgliederbeiträge einzuziehen. Da aber sicher 99 % der Zwangszahler NIE eine Mitgliedschaft in diesem Verein unterschrieben haben, können auch keine Beiträge eingezogen werden. Wieso wird von den Gegnern der SRG nicht auch dies ins Feld geführt – schade.

    • Das Problem ist, dass es rechtlich nicht der Billag-Mitgliedschaftsbeitrag ist.

      Der Verein betreibt eine Eintreibung eines „Guthabens“ des Staates.

  4. Kein Medium wird je unabhängig sein, ein zwangsfinanziertes Staats-Medium schon gar nicht – hängen alle am Tropf.

    Daher Vielfalt durch freie Wahl ohne den Zwang es finzanzieren zu müssen – im Printbereich geht das schon lange (von links nach rechts: WOZ, Tagi, NZZ, BAZ, Weltwoche).

  5. Da die SRG ist ein nach Aktienrecht ein geführter privater Verein ist, der ein Medienunternehmen betreibt und ich nie einen Vertrag unterzeichnet habe, wie es im Gesetzt steht, sehe ich auch nicht ein Gebühren zu bezahlen.

  6. Bereits heute schauen sich sehr viele die SRF Sendungen schlicht nicht an. Darum kommt es bei einer Neustrukturierung der SRG auch nicht zur Volksverdummung. Wer so argumentiert, denkt dass sich die Leute heute weitgehend über SRF Informieren, was so einfach nicht zutrifft. Auch wenn die NoBillag nicht angenommen wird: SRF wird jeden Tag mehr an Bedeutung verlieren. Im Prinzip sind das einfach Beamte mit Direktfinanzierung. Fehlt die SRF Gebühr weg, wird das Parlament einen Weg finden um das Geld irgendwo anders zu verstecken.

  7. Monopolbetriebe sind in der Regel ineffizient. Es macht aber keinen Sinnen einen funktionierenden Betrieb an die Wand zu fahren, ohne eine funktionierende Alternative zu haben. Ein Plan „Privatwirtschaft“ wird in die Lücke springen ist leeres Geschwätz, denn schon rein die Finanzierung dieser neuen Sendeformate, der Aufbau der Infrastrukturen der Sender, die Verhandlungen mit Veranstaltern z.B. von Sportanlässen, dauert, vielleicht 1-2 Jahre. Also hat, die Schweiz 1-2 kein CH-Fernsehen. Es macht aber durchaus Sinn, die SRG zu hinterfragen, und ihr ein Effizienzprogramm zu verordnen, z.B. indem der den Fernsehmarkt liberalisiert wird. Eine Frage bleibt, wenn der Fernsahmarkt der Schweiz so attraktiv wäre, warum haben die möglichen Anbieter nicht schon längst auf die Liberalisierung gepocht? R. Schawinsky wohl kein Freund der SRG, sagt klar, die Schweiz ist für private Anbieter einfach zu klein.

    PS. Wenn wegen Aroganz eine Firma geschlossen werden müsste, wäre die Liste lang, Bsp. Banken (UBS, deren Management die Bank in selbstüberschätzender Arroganz an die Wand fuhr). Fondsgesellschaften, welche nichteinmal wissen, für wen sie ihre Produkte entwickeln (heute in der Welt, FAZ), MiFID II nicht umsetzen können, wollen usw.

  8. Ich stimme der Analyse von Herrn Geiger insofern zu als kein Plan B explizit besteht und kommuniziert wird.
    Implizit besteht ein Plan B, weil mit der Reduktion von 465 auf 360 Fr. zweifellos eine deutliche Restrukturierung in Gang gesetzt wird.

    Bei Herrn Bigler, seines Zeichens Gewerbedirektor, habe ich so meine Zweifel in Sachen Glaubwürdigkeit:
    Einerseits plädiert er für totale Marktöffnung beim service public srf, würde aber Fördergelder zur Erfüllung des Auftrages von Art. 93 BV (Radio- und Fernsehartikel) akzeptieren.

    Und anderseits thematisiert er nie die Tatsache, dass innerhalb gewisser Sub-Verbände des Gewerbes, z.B. im Sanitärgewerbe, renitent Preisabsprachen stattfinden, die rein gar nichts mehr mit der freien Marktwirtschaft zu tun haben, die er predigt. Warum dieses Wegschauen?

    Und drittens schliesslich befasst sich Herr Bigler nun schon seit Jahren medial und offensichtlich auch schwergewichtig mit Medienpolitik, wo es doch vor allem im Kleingewerbe prioritär andere Probleme zu lösen gäbe.

    Für Herr Bigler sind offenbar z.B. der «Kassensturz» und die «Rundschau» u.ä., die im Rahmen Recherchierjournalismus unlautere Verhaltensweisen aufdecken, ein Dorn im Auge, weil er es lieber sähe, derlei Kritik unter den Tisch zu wischen.

    Daher kommt für Herr Bigler der Vorwand und Aufhänger No-Billag sehr gelegen, um diese unliebsame Kritik unter diesem Titel zu erledigen. Dann sind wir aber bei verdeckter Zensur angelangt. Und dies wäre dann wohl ganz in seinem Sinne.

    • Die „Reduktion“ auf 365 ist ein ganz mieser Trick. Wird nur erreicht, indem viel mehr Leute Abgabepflichtig werden (zB mein Nachbar, der elektronische Geräte ablehnt und nachweislich weder Radio noch Fernsehen nutzt – an dem haben sich bisher die Billag-Kontrolleure die Zähne ausgebissen).
      Abspecken wird die SRG nie freiwillig, da hilft nur eine Nulldiät!

    • ein Fränkli pro Tag finde ich super damit ich nicht ständig von Werbung geplagt an den Kühlschrank flüchten muss. Billiger ist nur noch der „bitte keine Werbung“ Kleber am Briefkasten.

  9. Ich lege auch ein JA ein, ich bin zwar nicht für eine Totalabschaffung aber ich lasse mich auch ungern anlügen. Es gäbe kein Plan B, aber es gibt eine Übergangsphase, die Subventionierung würde also nicht auf 0 runtergefahren sondern stufenweise reduziert, und so wie wir das Parlament kennen würde sie auch nicht 100% umgesetzt. Von daher gibt es nur ein JA, ich will dass Lügen (generell) aufbrechen und ich garantiere jedem, am Tag nach der Abstimmung werden wir immer noch SRF-Radio und TV sehen oder hören.

    • Mit der Begründung das du das Lügen generell aufbrechen willst, lehnst du einen unabhängigen Journalismus ab. Finde diesen Widerspruch bezeichnend, extrem peinlich und mit Blick auf die Abstimmung auch kein guter Witz.

    • Richtig, dieses völlig linkslastige Propagandafernsehen brauchen wir nicht.
      Und per zwangsgebühren gemästete Fernsehbosse schon 3 mal nicht.
      Es gibt kaum noch aine Sendung die ich im SF-DRS gerne sehe.
      Nicht mal die Arena konnten sie lassen wie sie war, auch sie musste zu einem Instrument De Wecks werden um uns das Volk zu erziehen.
      Die Rundschau ist bloss noch Linkspropaganda.
      Irgendwie klar wenn man slowenisch kroatische Wurzeln hat, muss man wohl links drehen.

    • @ausgewogen

      einen unabhängigen Journalismus gibt es NICHT in den Mainstreammedien, ganz besonders nicht bei SRF. Es ist bewiesen, dass 75 %, gefühlte 90 %, links sind und auch ihre linkspopulistische Ideologie Tag- täglich am Radio und TV versprühen. Auch wenn ein Teil von SRF nach einer Annahme von NO BILLAG weiter besteht, ist das Krebsübel noch nicht beseitigt. Von daher wäre eine Neuorganisation mit neuen, neutralen Journalisten, anzustreben. Ja zu No Billag ist ein guter Anfang.

    • @ Banker a.D. – In welcher Hetzkampagne ist das bewiesen? Teleblocher, Weltwoche oder in einer der üblichen Schmutzkampagnen von Natalie Rickli? Dass es dort bewiesen ist glaube ich. Die Kommentare von Walter Roth weisst sogar die NZZ ab. Hat er selber auf IP schon geschrieben. Seine Gesinnung ist selbst der NZZ viel zu ….. Wie wahr.

      Zum Bonus; ich bin ein Verfechter des unabhängigen, freien Journalismus. Es ist eines der höchsten Güter die jedes freie Land hat. An dessen Ende in der Schweiz gewisse Kreise seit über 30 Jahren konsequent, gezielt und unaufhörlich arbeiten. Ein Konsortium um Walter Frei hat vor kurzem der Ringier AG, gem. Ringier und beim zweiten Mal nicht mehr abgestritten von Walter Frei, eine Milliarde für den Blick geboten. Wieso meinen Sie, hat Ringier dieses Angebot abgelehnt? Danke Ringier, dass sie so uneigennützig, patriotisch und weitsichtig handelten!

    • der Walterli, der neue Ultra und mein persönlicher Lieblingskalauer hier auf IP. Ist ja klar, wenn man Appenzeller Hinterpfupfikon Wurzeln hat und sich per Weltwoche bildet, muss man sich wohl rechtsgeschädigt im Kreis drehen.
      Und ob und welche Sendungen SIE gerne sehen, interessiert natürlich den Rest der CH – meinen Sie in Ihrer indifferenten Impertinenz à gaga…

    • @Ausgewogen:
      Leider ist der proklamierte unabhängige Journalismus die grosse Lüge – dies gilt nicht nur für SRG, sondern für ALLE Mainstreammedien.

      Wenn man sich bspw. aufgrund der Geschichten aus den Mainstreammedien ein Bild davon machen möchte, was in Syrien so abgeht, erfährt man zum grossen Teil nur Lügen und Mediale Konstrukte, die weder Sinn ergeben nocht den Tatsachen entsprechen. Da wird von Rebellen, IS, Terroristen und gemässigten Rebellen hin und her geredet, von den USA die die Demokratie herbeibomben wollen und von den ach so bösen Russen, aber kein einziges Mainstream-Medium spricht die tatsächlichen Hintergründe an, nämlich dass es sich primär um konkurrierende Pipeline-Projekte, die über Sunnitischen resp. Schiitischen führen sollen, handelt…

      Wer bxpw. die heuchlerische Arena-Sendung mit Daniele Ganser, der als Historiker und Friedensforscher hauptsächlich von Roger Schawinski und Jonas Projer medial in die Tonne gekloppt wurde, weiss was ich meine. Was nicht der Gesinnung von Atlantikbrücke und Co. passt, darf eben nicht sein…

  10. In dieser Abstimmung geht in erster Linie weder um Billag noch um SRG. Es ist erschreckend, wie viele Leute das noch nicht kapiert haben. Lassen wir uns in Zukunft also nur noch von Teleblocher, Tele Züri oder der Weltwoche (wie viel teurer ist das Jahresabo dort?) informieren. Darf ich raten welche Ihre Partei ist, Herr Geiger?

    By the way, wenn man sieht wie unumstritten ARD, ZDF oder ORF von Politik und Bevölkerung ihn ihren jeweiligen Ländern sind, sieht man erst wie erschreckend weit es bei uns schon gekommen ist.

    • Wie gehabt wenn man keine Argumente hat lenkt man irgendwie ab. In Zusammenhang mit den Französischen Wahlen haben freie Journalisten in verschiedenen Zeitungen geschrieben, dass die SVP in vielen Dingen rechts bis weit rechts vom Front National steht. Aber das kümmert Sie ja nicht.

    • Sie sind -mit Verlaub- so ausgewogen wie eine Schwarzwälder Kirschtorte kalorienarm.

      Sie wollen Argumente? Bitteschön:
      – wie erklären Sie sich den Entscheid des BR und SR (wo CVP, SP, Grüne und BDP 27 von 46 SR-Sitzen belegen), zum 4. März noch nicht einmal einen Gegenvorschlag zu unterbreiten? Könnte es an der elitären Arroganz der selbsternannt Solidarischen, Guten und politisch Korrekten liegen, die als einzige wissen, was den Zusammenhang des Landes ausmacht?
      – Sie sehen im SRG „unabhängigen, freien Journalismus“? Offenbar sind Sie für subtile, tendenziöse Berichterstattung unempfänglich. Falls nicht, erklären Sie mir doch, wieso SRG immer von der „rechtspopulistischen“ SVP oder AfD und vom rechtsextremen Front national/PVV berichten, nie aber „linkspopulistische“ oder „linksextreme“ Demonstranten, Chaoten oder Randalierer zeigen, sondern immer nur von „linksautonomen“ Gruppen redet? Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass SVP/AfD/PVV und FN alle demokratisch legitimierte und gewählte Parteien sind!

      Davon ausgehend, dass Sie erwachsen und reif genug sind, sich der Diskussion sachlich zu stellen, lasse ich es bei zwei Fragen. Ich hätte noch viele mehr, wo Sie mich sicherlich erleuchten können.

      Ihre aus allen Poren triefende Abneigung gegen Blocher, Frey, SVP, Weltwoche, Rickli etc zeigt eine pawlowsche Reaktion, die bei Ihnen nicht nur den Speichelfluss anzuregen scheint, sondern auch die Sauerstoffzufuhr zum Kopf mindert. Oder glauben Sie im Ernst, Ringier lehne Angebote für den Blick aus reiner Selbstlosigkeit ab?!? Googlen Sie mal Admeira, vielleicht hilft das.
      Ihre -sorry für die harten Worte: etwas beschränkte- Argumentation kann man insofern nachvollziehen, dass Sie selber den Eindruck erwecken, Sie würden sich nur über innerschweizerisches TV und evtl Radio informieren. Dazu: es gibt selbst in der Schweiz andere Kanäle (20Min, Watson, NZZ, TA, Zattoo, Teleboy,…), v.a. aber zigtausende von internationalen Infochannels, die Ihnen zu konsumieren freisteht: CNN, CNBC, ARD, ZDF, ORF, BBC, RT, RAI, TVE, Spiegel, Stern, WSJ, Herald, NYT, Bloomberg, MSNBC, Time, …
      Zu guter Letzt: wie erklären Sie es sich (und uns), dass nach monatelangem Herunterbeten des Mantras „wenn Nobillag ja, dann Lichter aus“ nun am Wochenende plötzlich das geschieht, was die NoBillag-Initianten schon lange behaupteten: dass Private Anbieter die Angebote und Lizenzen von SRG aufschnappen und weiterführen würden? Oder sehen Sie es als unsere Bürger-Aufgabe an, Glanz & Gloria-Verleihungen im Aura in Zürich zu sponsern?

      Auf Ihre Replik gespannt grüsse ich Sie herzlich!

    • was? unumstritten?

      Sie wissen wohl nicht, dass eine grosse Zahl der Leute in Deutschland und Österreich sehr wenig von der Staatspropaganda hält?

      Ihre Argumentation ist völlig realitätsfremd.

    • Vor 2 Jahren hat die SRG-Spitze den nötigen Schuss vor den Bug erhalten. Leider hat man es unterlassen, eine Alternative zur Initiative vorzulegen.
      Auch wenn gewisse Sendegefässe nicht nach dem Geschmack aller sind, so ist es nicht gerechtfertigt, derart über diese SRG herzuziehen.
      Mit Sorge sehe ich, wie in diesem Land der Geldgötze alles vereinnahmt. Wenn man aus Marktglauben alle Institutionen zerstört, die dieses Land gross machten, so wird es nicht gut kommen.

  11. Schuster bleib bei Deinen Leisten!
    Service Public braucht das Schweizer Volk und nicht ein nacheifern von anderen grossen Sendern. Müller/Jaccobo abschiessen hat Niemand verstanden, dabei war das wirklich Service Public und sehr beliebt. Zu viele, für Publikum unverständliche Fehlleistungen. Der Bestatter ist ein Riesenerfolg und eigentlich ein Wunder, dass das bei dieser Geschäftsleitung möglich ist. Überteuerte Sport Übertragungsrechte, wo man das gleiche auch sieht. Die Journalisten sollten qualitativer bessere Reportagen machen und nicht linksgerichteten Frage/Antwortspiele. Sendungen bringen die dem Zuschauer auch etwas mitgeben und nicht mit eingekauften Soaps zur Volksverblödung beitragen.
    eine Fernsehgebühr wäre optimal wenn sie verursachergerecht erhoben werden könnte (wie die Sackgebühren) aber sicher nicht für alle. Das wäre rechtlich sogar fragwürdig. Ich zahle doch nicht wenn ich’s nicht will! Auch aus der Kirche kann man austreten und zahlt keine Kirchensteuer mehr, oder ohne Einkommen zahl ich auch keine Steuer. Und wenns nicht anders geht, dann sollen Sie ihren aufgeblasenen Billag Apparat ersatzlos streichen und eine Gebühr von 100.-/Jahr für jeden Einwohner und jedes Hotelzimmer auf die Steuern draufschlagen. und die unnötigen Verwaltungskosten fallen weg. Das würde vom Publikum anstandlos angenommen

  12. …und nun eine Direktschaltung zu unserem Kollegen Konrad Tönz in Zürich: „Guten Abend, Konrad Tönz, was gibt es im Fall „Billag“ für neue Erkenntnisse?“

  13. Arghh dieses Tubelizwangssteuerargument, ich kann’s nicht mehr hören. Sozialabgaben, Militär, Skinati, Flughafeninfrastruktur, Strassen, Schulen, Bauernsubventionen, FINMA, alles Zwangsabgaben, aber sie werden halt nicht separat in Rechnung gestellt und sind damit weniger angreifbar, das ist der einzige Unterschied. Was sollen wir denn noch hören, wenn’s kein SRF 1 mehr gibt, Radio Energy? Kein Mensch zahlt doch neben seinem Swisscom-/UPC-Abo für CHF 100.–/Mt. noch mehr Geld, um CH-Medien zu konsumieren. SRF ist mit no-billag tot und das Volk verdummt.

    • Und lineares Fernsehen bildet also die Massen. Die Schweiz wird quasi vor der Glotze gerettet! Fühlen Sie sich nicht gut?

    • 2017… gibt es nur TV um sich zu informieren?! Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Internet etc. Ich kenne genug Leute die kein TV und/oder Radio konsumieren und nicht verblödet sind!

    • Umgekehrt. Ohne Billag ist SRF nicht tot aber das Volk wird intelligenter, da man hoffen darf, dass die linkspolulistische Indoktrination nicht mehr so intensiv stattfindet.

    • nicht ohne sondern mit Staatspropaganda ist das Volk verdummt.

      Aber man muss dies zuerst ein mal bedenken… nicht wahr „Geizhals“

      Genauso wie bei Thema Sklave.

    • Finde gut was sie da schreiben. Nur am Ende würde ich befreit am Platz von verdummt schreiben.

  14. No Billag schiesst übers Ziel. SRG muss reformiert werde. Schlechter Klamauk-Beitrag, wirkt schon fast humoristisch.

    • Muss, soll und was noch! Es passiert nichts, gar nichts, de Weck hat schön garniert, an Talk show im Europa teilgenommen.alles von uns bezahlt…
      Sind irgend welche Reorganisation, neuer Ausrichtung,
      Plan y, z ? Nein nichts, Schlawinski kassiert weiter, die deutschen Literatur, Psy und philosophie experten plaudern weiter, wer interressiert ausserhalb ein Paar Kuppli Schlaffenende Millionären aus Zürich! Richter Sandro Prost Gericht ist fliessen am verrurteilen, alles normal Demokratisch, eine Elektrischestuhl wird bald gekauft. The Show must go on

    • Wenn 94% der Schweizer SRG-Produktre konsumieren und sie einen MA von 40-60% bei Radio und TV haben, macht diese Rechnung schon Sinn.

    • Wie viel gehen jedes Mal an die Olympische Spiel… mit Experten, damit beim Apero, Happy hour die Kommentatoren nicht allein sind.

  15. Mir schon lange klar dass es ein fettes JA bei der Abstimmung geben muss. Alles andere würde ich nicht verstehen

    • aha… woher haben Sie denn Ihre Fakten? Aha: Ein Weiterer vom Leutschenbachersoziverein….

  16. Die SRG ist aufgrund ihres Artenschutzes viel zu teuer (weltweit teuerstes Fernsehen), beliebig, eine tendenziell linke Wohlfühlanstalt. Objektiv neutral (wer immer definiert, was objektiv ist), ist sie schon lange nicht mehr, und informieren kann sich heute jeder auf x-hundert verschiedenen Medien. Mit der Billag-Zwangsabgabe haben sie nun definitiv überzogen. Das sich die SRG- und politische Führung weigert, nur schon über einen Plan B nachzudenken, ist eine ungehörige erpresserische Verweigerungshaltung. Das ganze System, bei dem die SRG noch als Sponsor ihrer kleinen privaten „Konkurrenten“ auftreten kann, hat sich definitiv überholt und gehört in dieser Form abgeschafft.

    • Ein Kommentar mit lauter falschen Fakten. SRF kostet weniger als alle öffentlich-rechtlichen in den Nachbarländern! Was kostet, ist die Subventionierung der Sprachminderheiten, die man sich bei der SRG leistet. So wie wir uns einen Finanzausgleich leisten. „Sie“ haben mit der „Zwangsabgabe“ nicht übertrieben, denn „Sie“ haben das nicht zu bestimmen, das hat das Volk mit der Revision des RTVG beschlossen. Das nennt sich Demokratie.

    • Hausi, sie sind ja witzig.
      Trotz einer Gebührensenkung wurde die Revision mit unglaublichen 50.08 % angenommen – das war ja ein deutliches Zeichen, nicht wahr :-)?

      Ich bin gespannt. Der Groll gegen das SRG-Etablishment ist glücklicherweise parteiübergreifend vorhanden – abgesehen von Sozialisten, die beim Staat arbeiten – aber das ist normal.

  17. Während IP mit Gratisangebot 6 Minuten informatives TV macht, finanzieren meine Billaggelder bei der SRG Wiederholungen, Rosamunde Pilcher und Dunschtigjass und nicht mal deren 20 minütige Tagesschau ist so informativ wie diese 6 Minuten Video hier.
    Ist alles nur eine Frage des Willens und der Motivation – beides fehlt bei der SRG offenbar.

    • Dreiviertel Jahr vor den Wahlen in den USA werden ausgiebige Reportagen von Wahlpropogandafeldzügen kreuz und quer durch Amerika gesendet. Vor Jahren hat die SRG sogar ein Studio am Time Square in NY eingerichtet von da der Moderator Stephan Klapproth jeweils berichtete! Die SRG sponsert Kitschfilme wie Herbstzeitlose usw. Wozu das alles?

    • @ueli grünlich: Schweizer Filme passen Ihnen wohl generell nicht. Mir passen aber umgekehrt die Wildwest- und Knallfilme der deutschen Privatsender nicht.