„Die B-Schweiz verarmt jetzt langsam“

Während die Konzerne florieren, sogar die Banken, wird die arbeitende Bevölkerung zur Ader gelassen, sagt Klaus Stöhlker. Vor allem der Mittelstand blute, wo die Jahressaläre von 70’000 bis 140’000 im Jahr reichten. Die 40 Prozent Armen hätten nichts, die Superreichen nützten ihre Vehikel.

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  1. Geschätzte@Mutti

    Ihre Beiträge vom 18.01.2020 sind bemerkenswert und offenbaren die echte Problematik worüber Herr Klaus Stöhlker seit Jahren – HIER TAPFER – schreibt. Danke dafür Herr Stöhlker.

    „Reinen Liberalismus hat die Schweiz noch nie gekannt (u.a. wegen fehlender Rechtsgleichheit)“.

    Seltsam. Gerade Sie schreiben jetzt sowas? Die Realität ist: ausländischen Milliardäre bauen hier durch Übernahmen und Restrukturierungen Arbeitsplätze ab; bringen ihre Freunde aus ihrem ausländischen Netzwerk ins Management und legen ihre Gewinne und Vermögen in off-shore Zentren an; investiert wird in der Folge nicht hier sondern wiederum im Ausland und zudem werden sie noch durch einen Vorzugssatz pauschal rechtsungleich besteuert. Sobald der return on investment nicht mehr stimmt verlassen die unser Land und betreiben das Spiel weiter in einem andern Land. Interessiert sind die nur an der persönlichen Reichtum und an Macht. Das ist genau ein Teil der sog. „A-Schweiz“, die Herr Klaus Stöhlker meint. Sie erinnern sich daran vielleicht, wie Sie diese Aussagen zu einem früheren Zeitpunkt als blosse Behauptungen diskreditiert haben – ohne einen einzigen Gegenbeweis zu liefern.

    „Schlanker Staat steht in meinen Augen nicht im Widerspruch zu einem grosszügigeren und Effizienteren Rentensystem. Er steht auch nicht im Widerspruch zur sozialen Marktwirtschaft.“

    „Setzten Sie eine neue Brille auf und nehmen Sie bitte auch Argumente zur Kenntnis, welche nicht in Ihr Feind-Bild-Schema passen.“

    Sehen Sie „liebe @Mutti“, wer die Zerstörungsauswüchse dieses Pseudo-Liberalismus, der Ihnen so am Herzen liegt, kritisiert, wird als Feind der Freiheit gebrandmarkt. Dabei erwähnen Sie nicht wie Liberalismus selbst natürlich nichts anderes als eine politische Ideologie ist. Er versteckt das nur sehr geschickt. Hierzu empfehlenswert:die Beiträge des Herrn Heini und Herrn Kappeler hier auf Insideparadeplatz. Diese werwechseln „Liberalismus“ mit Freiheit. Ein Liberalismus, der das im Grunde konservative Verlangen nach Sicherheit und Solidarität stillt, kann nicht dieser sein, als der seit über 30 Jahren praktizierte. Privileg schlägt in Herrschaft um, und statt grösserer Chancengleichheit entsteht eine neue Plutokratie. Diese menschenverachtende Wirtschaftsideologie übersieht gezielt und bewusst, wie ungleich und ungerecht die Ausgangsbedingungen sind, dass Fett von selbst oben schwimmt. Dass es die Privilegien der einen sind, die die anderen nach unten quetschen. Wenn die Schweiz so weiter macht – und die Pandemie hat dies nochmals bekräftigt – wird diese ultraliberale Wirtschaftsideologie die schweizerische Volkswirtschaft vernichten.
    Beste Grüsse und bleiben Sie gesund.

    • Ich habe als Kind schon früh Eigenverantworung und Arbeiten gelernt. Meine Eltern führten zwei Unternehmen und arbeiteten 6 Tage in der Woche.

      Sie gefallen sich etwas zu sehr mit Ihren Monologen. Klagen eine Ideeologie an und verlieren sich in der anderen.

      Die Debatte betr. dem „bösen“ Liberalismus ist obsolet.

      Gerne würde ich Ihrerseits differenzierte Vorschläge lesen, wie das System unserer sozialen Marktwirtschaft verbessert werden könnte.

    • Geschätzte@Mutti,

      „Sie gefallen sich etwas zu sehr mit Ihren Monologen. Klagen eine Ideeologie an und verlieren sich in der anderen. Die Debatte betr. dem „bösen“ Liberalismus ist obsolet.“

      Diese Aussage trifft aber umso mehr auf Sie selber zu. Wer seine Präferenzen überheblich verbreitet und fachmännische Argumente nicht ernst nimmt und damit seine erschreckende Unkenntnis entlarvend offenbart, darf sich nicht beklagen, wenn ihm Gegenwind entgegenbläst, sondern muss sich fragen, ob nicht er es war, der sich damit auf ein inferiores Niveau hinab begab und damit das Beklagte mit seiner erkenntnisresistenten Tätigkeit erst provozierte. Offensichtlich, drehen und winden Sie sich wie ein Aal und wollen nicht erkennen, dass der Liberalismus nicht zu Ende gedacht ist. Einmal meine Beiträge wirklich zu studieren und nicht völliger Blödsinn nachzuplappern wäre ein Anfang gewesen. So muss es im Alten Rom vor dem Untergang gewesen sein…

      Hinter der Metapher „Eigenverantwortung“ verbirgt sich ein Zerstörungswille (ich wiederhole mich). Wenn Sie sich von ideologischer Beschränktheit befreien, können Sie erkennen, dass der bisher überwiegend durch technischen Fortschritt vorangetriebene Strukturwandel in der Wirtschaft ergänzt wurde, durch einen Strukturwandel, der durch die Integration neuer Industriestaaten bedingt ist, welche historisch betrachtet bis vor 2-3 Jahrzehnten nur als Rohstofflieferanten in Erscheinung getreten waren. Dies führte zu einer deutlichen Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auf globaler Ebene. Der „Liberalismus“, so wie Sie ihn propagieren, schliesst den überwiegende Teil der arbeitenden Bevölkerung von dem enormen Zugewinn an Wohlstand aus.

      Wenn Sie schreiben:

      „Schlanker Staat steht in meinen Augen nicht im Widerspruch zu einem grosszügigeren und Effizienteren Rentensystem. Er steht auch nicht im Widerspruch zur sozialen Marktwirtschaft. Die Privatunternehmen würden niemals so viel Geld mit der Verwaltung verschwenden und Ausgaben effektiver und effizienter tätigen.“

      Offenbaren Sie eine profunde Unkenntnis hinsichtlich Zielsetzungen von betriebs- und volkswirtschaftlichen Handelns, und beweisen einmal mehr, dass Sie Ihren Kopf im „liberalen Sand“ stecken haben.

      Sie wissen doch: Sozialbeiträge geheören den Versicherten und Steuerbeiträge dem Staat. Ich frage mich, ob es innerhalb Ihrer ideologischen Präferenzen noch überhaupt ein Interesse an einem CH-Mittelstand besteht? Sicher nicht einzelne Milliardäre, die zwar die Parteien finanzieren und dabei informell führen; das Volk als Wahlfutter mit Versprechungen hinhalten und primär Ihre eigenen Bedürfnisse abdecken und CH-Arbeitsplätze mit Ausländern bestücken oder ins Ausland verlagern und Ihr Vermögen in off-shore Zentren parkieren statt hier zu investieren (ich wiederhole mich)!

  2. Klar ist der Mittelstand am verarmen. Die Mär von tiefen Steuern in der Schweiz glauben heute nur noch die Dümmsten. Unsere Staatsorgane sind einfach Weltmeister darin, Steuern nicht als solche zu benennen. Es sind Gebühren oder Beiträge. Oder AHV die nicht mehr rentenbildend ist, wäre dann eigentlich eine Steuer, wird aber nicht so benannt. Ganz zu schweigen von den ungerechten Steuern. Die Vermögenssteuer, das wird versteuertes Geld mehrmals besteuert. Oder der Eigenmietwert bei Wohneigentum, wo fiktives, nicht vorhandenes Einkommen generiert und besteuert wird, eine richtige Raubsteuer. Kein Land ausser vielleicht die USA, hat bei den Steuergesetzen so viel politisch gewollte Ungerechtigkeit. Dann die Krankenkassen-zwangsprämien, die geht es weiter so, weite Teile der Bevölkerung verarmen lassen. Und zu all diesen Uebeln haben wir eine Regierung die das alles gut findet und nicht merkt, dass sie das Volk ausbluten. Die Pandemie ist das beste Beispiel dafür, wie unsere Regierung funktioniert. Immer dann etwas tun, wenn es zu spät ist.

  3. Im Ergebnis wohl richtig und auch nicht so schwer – in der Herleitung schwach bis peinlich. Kann es denn sein, dass auch der Herr Stöhlker die beiden Kausalzusammenhänge nicht versteht? 1. Je grösser der Krieg zuvor, desto grösser der Aufschwung danach. Das ist der einzige Kausalzusammenhang. Alles andere dazu austauschbare Ideologie und Politikergewäsch. 2. Der gelebte Wohlstand hängt doch nicht nur vom Lohnarbeitereinkommen ab, sondern und vor allem vom vererbten Vermögen (Ausnahmen bestätigen die Regel).

  4. Aber doch noch etwas Aeusserliches: Speziell gefällt mir sein Bauch, denn ich habe auch einen, glaublich sogar einen grösseren. Wir sind quasi Brüder im Bauch, also Gmüetsmore. Doch nein, ich will immer noch nicht in die EU.

  5. Ach Besitzen & Geld macht auch nicht glücklich, ausserdem braucht man unheimlich viel Geld um viel Geld zu verdienen. Man muss ja entsprechend Netzwerken und Auftreten.

    Ich war nach Ihrer definition dem Mittelstand schon entkommen, dank dem das nicht in Geiselhaft meiner Leasingraten war, konnte ich mir noch ein Häusschen auf dem Land kaufen und dann habe ich gemerkt das man mit viel weniger viel besser lebt, kaum noch Steuern, Gute Transferleistungen, jetzt
    Mit Covid sowieso….

    Wer noch arbeitet ist ja auch etwas dumm….Geld wird aus Papier gemacht und zwar Massig, bald reicht die Bilanz der SNB ausgeschüttet um allen ein paar 100‘000 zu überweisen, macht man aber nicht, man kauft damit lieber Euro & Dollar, damit ein paar wenige Firmenbesitzer weiter exportieren können, während wir mit den Euro & Dollarkäufen die völlid desolaten Staaten USA & Europa finanzieren….

    Und der Ueli macht sich Sorgen das wir die paar Mrd dann zurückzahlen müssen….

    Man muss mal die Augen auf machen….

  6. dieser papierli schweizer mit seinem blechdeutsch
    hat eher eine krise mit seinem angefressenrn wanst…
    und will uns wohl erklären wo oben oder unten liegt

    traurig wie billig und billiger hässig sich verkauft

  7. Selber schuld.Tut mir leid. Aber wer bei der Abstimmung über die Beendigung der Masseneinwanderung nicht ja gestimmt hat ist selber schuld, wen weiterhin 50’000 neue Konkurrenten um ihren Arbeitsplatz hereingelassen werden.Die SVP lag eben richtig, die Masse falsch.Zudem werden sie immer stärker besteuert mit sogenannten Umweltabgaben.Aber sie bemerken ihr schwindendes, bzw. zu wenig ansteigendes Einkommen gar nicht.

    • Lips:

      .. hat doch nichts damit zu tun. Die MEI muss nun für alle Übel dieser Welt hinhalten wie die EWS. Hört auf mit diesen Märchen. Die Zeit läuft euch sonst noch weiter davon.

  8. Lieber Klaus

    bitte zeigen Sie auf, warum Banken, Vermögensverwalter, Versicherungen, Holdinggesellschaften und Superreiche ein Interesse daran haben, das Rahmenabkommen zu verhindern.

    Es wäre interessant, im Detail zu sehen, welche marktschädigenden Praktiken und welche Steuerhinterziehungen nicht mehr möglich wären, wenn wir das Rahmenabkommen akzeptieren würden.

    Ein solcher Bericht würde die Lügenmärchen über den Freiheitsverlust dieser Habsburger-Vögte Version 2.0 entlarven.

    Das Rahmenabkommen ist gut für uns alle und sichert Arbeitsplätze. Es wäre schön, wenn die Schweizer nicht mehr auf diese Lügner hereinfallen würden.

  9. von wegen Ausländer arbeiten:
    67% der Sozialhilfe-Bezüger haben einen Migrations-Hintergrund.
    Bei Immigranten aus Afrika sind es sogar 94%.
    Siehe Artikel von SP-Politiker Rudolf Strahm.
    Google: „Zuwanderung stopft Lücken und schafft neue“

  10. 8456 Tote später, 79jähriger Todesmutiger beim Hohepriester der Covidioten. Weder Abstand noch Masken und die Fenster schön zu. Der Hohepriester kommt gestikulierend immer näher, während der Todesmutige mental zurückweicht und sich nicht getraut, mit dem Stuhl zurückzurollen oder abzuhauen. Doch seine Gesichtsreflexe verraten ihn. Als Dank gibt’s dann eine gemeinsame Pizza. Hoffentlich hatte jeder seinen einen eigenen Teller.

    • Absolut resistent gegenüber intellektuellen Herausforderungen? Obwohl: bin auch kein Fan von Stöhlker.

  11. Was Herr Stöhlker sagt und dabei in vielen Punkten absolut Recht hat, kann ich zustimmen.
    Wir sollten uns aber auf Amerika konzentrieren, wo z. Zt. Dinge geschehen, die
    auch die CH und nicht nur erheblich betreffen werden.
    In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne Woche.

  12. Ja diesen Ausverkauf der Heimat wie ihn Stöhlker erwähnt gibt es tatsächlich, wie auch die NIIP zeigt.
    Bei einer etwas genaueren Analyse der Schweizer Net Financial Position habe ich festgestellt, dass die Schweiz gar nicht mehr so gut da wie auch schon und die offiziell kommunizierten Werte etwas gar zu schönfärberisch verblendend sind.
    .
    Mal abgesehen dass, dass die NIIP bis 2018 gemäss SNB Fussnote immer falsch rapportiert wurde, rund 100 bis 150 Mrd zu hoch, und jetzt revidiert wurde, ist die NIIP der Schweiz ohne SNB Assets definitiv am „ausbluten“.
    .
    Ende 2007 betrug die NIIP noch 739Mrd, davon die Reserve Assets der SNB betrugen 85 Mrd — ohne die SNB Assets also 654 Mrd.
    .
    Bekanntlich stiegen die Reserve Assets der SNB dann stark an auf aktuell 938 Mrd, die NIIP hingegen fiel auf 672 Mrd – bereinigt auf die SNB FX-Reserven ist unsere NIIP also von 654 Mrd plus auf 266 Mrd im Minus oder um satte 910 Mrd gesunken.
    .
    Die SNB kauft zwar massig frömdländische Bonds & Aktien, aber die NIIP Position der schweizer Privatwirtschaft und in kleinerem Masse der Haushalte ist am ausbluten, es holen sich immer mehr ausländische Investoren und Funds in der Schweiz die leckeren Kuchenstücke ab und die SNB versucht aus den regelmässig wiederkehrenden FX-Tsunamis umgewandelt in Bonds & Stocks ein Gegenkuchenstück zusammenzuhalten.
    .
    https://data.snb.ch/en/topics/aube#!/cube/auvekomq?fromDate=2007-Q3&toDate=2020-Q3&dimSel=D0(A,P,N),D1(T0,T1,T2,D,T4,T7)
    .
    Definition: Als Auslandsvermögen (NIIP) bezeichnet man den Gesamtbestand aller Vermögen, die der Staat, Unternehmen oder Privatpersonen aus einem Land in anderen Ländern – also im Ausland – halten. Dazu gehören beispielsweise Beteiligungen an ausländischen Unternehmen (siehe Direktinvestitionen) und Finanzanlagen in ausländischen Titeln

    • In dieser Zeit hat die Schweiz einen kumulierten Leistungsbilanzüberschuss von CHF 722 Mrd erzielt. Statt diese Überschüsse wieder im Ausland zu investieren, hat die Schweizer Wirtschaft den Überschuss pro Saldo repatriiert. Die SNB hat mit den Aufblähungen ihrer Währungsreserven den Rückgang kompensiert. Man könnte also argumentieren, die SNB habe mit ihren Währungskäufen lediglich den Aufwärtsdruck auf den Schweizerfranken gemildert, den die Wirtschaft durch die Repatriierung erzeugt hat.

    • Geschätzte Claire,
      Ihre Argumente sind trefflich gewählt.Wie die (Nicht-)Reaktionen auf Ihren ausgezeichneten Beitrag zeigen, kommt das Volk geistig nicht mit.

    • @Claire
      @Stoehlker Klaus J.
      @Hans Geiger

      auch nicht die „Interventionen“ der SNB können die Verrottung der Auslandvermögen aufhalten. Eine „Geldpolitik“ die sich in privatwirtschaftliche Verträge einmischt und der „Exportwirtschaft“ eine Exportzusatzversicherung mit eingebauten Doppel-Fallschirm ausstellt, ist zur volkswirtschaftlichen Katastrophe verurteilt, in dem die Unternehmen (vor Corona auch der Staat) sich auf Kosten der Haushalte und zukünftigen Generationen entschulden. Mit diesem Entschuldungsverlangen sinkt das Geld-Vermögen der Haushalte noch mehr ab, die Menschen werden ärmer. Dieser Prozess hat soeben begonnen und ist explosiv, wenn man das Steuersystem in Verbindung mit Immo-Markt und Bankensystem und 3. Säule Prinzip heranzieht. Die Prophezeiung des Autors Marc Meyer, Dr. hier auf Insideparadeplatz; könnte sich als richtig erweisen: EURO Einführung zu 1.20 und EU-Beitritt innerhalb der nächsten 5 Jahren. Es wäre keine grosse Überraschung wenn man demnächst sehr langsam und sehr sehr behutsam versuchen würde, uns, die Schweizer Be,- völkerung sukzessive darauf einzustimmen, sich auch grösseren Währungsgemeinschaften anzuschliessen, wie der EURO-EU…..

    • @ Herr Hans Geiger

      das wäre dann ähnlich einem Nullsummenspiel.
      Nur, welchen Zeitraum meinen Sie mit „kumuliert 722 Mrd.“ und welchen Zeitpunkt mit „pro Saldo“?
      Grund meiner Frage: der Zeitbezug ist entscheidend. Zudem müssen die Volumina outflow=inflow sein im betreffenden Zeitraum. Dann kann ich es nachvollziehen, wenn diese beiden Bedingungen erfüllt sind. Sonst lasse ich mich gerne belehren.

  13. Selbst mit 128’000 p/A letztem Einkommen vor dem totalen Burnout und dann als von der IV kriminalisierter Simulant (Scheininvalider von SVP Anhängers und Gutachters Gnaden) geschasster ehm. Mittelklässler stellte ich fest das viel Geld zwischen den Fingern rieselte ohne das gute Gefühl etwas vom ganzen erreicht zu haben. /ch denke die Armut in der Schweiz endet bei um die 90’000.- verfügbarem Einkommen, die Mittelklasse beginnt irgendwo danach und endet bei 250’000.- verfügbarem Einkommen. Haushalte mit weniger als 90’000.- gelten als arm und prekarisiert und hey, due Zahl der Haushalte die staatliche Unterstützung brauchen steigt rasant. Da habt ihr due Ergebnisse von + 20 Jahre konsequent neoliberaler Politik seitens der SVP, FDP e al den Neoliberal, das sind heute alle politischen Flügel.

  14. Dass sich Herr Stöhlker sozialpolitisch so vehement engagiert ist erstaunlich und zeigt eine neue Dimension bei ihm. Hoffenlich meint er es auch so.

    In der Schweiz ist symptomatisch, dass zwar alle bürgerlichen Parteien vor den Wahlen herausposaunen wie wichtig ihnen der Mittelstand sei (=staatstragende Säule). Sind dann die Wahlen vorbei, macht niemand mehr etwas.

    Die mittelständischen Postulate sind:
    – Krankenkassenprämien reduzieren
    – Besteuerung der Renten nicht 100%, sondern 60%.
    – Mieten in der Stadt Zürich und Agglos runter
    – Eigenmietwert für Kleinwohnungen abschaffen
    – Kündigungsschutz für ü 50
    – Anständige Preise für Altersheim
    – öV Rabatt für Rentner 60% (entspricht dem pekuniären Lebensstandard als Rentenbezüger)

    Welche Partei hat sich denn je ernsthaft mit all diesen Fragen je beschäftigt, bzw. je ein mittelständisches Gesamtforderungspaket lanciert und engagiert vertreten???
    Grosse Worte vor den Wahlen und dann Funkstille!

    • Eigenmietwert – das ist Schurkensteuer.

      Ist das Schweiz habt Banken oder Banken haben Schweiz?

  15. Mag den Luki viel lieber als die trägen Weiss- und Graubärtigen von Telezüri und SRF-Arena. Und seine Gestik ist der Hammer! Geile Siech, mach weiter so!

    • …und das kultige Mikrofon auf einer Tube Handcrème, Elmex oder was auch immer und im Hintergrund kommt mal ab und zu einer vom Klo.

      Super Handwerk was uns L.H. hier immer liefert.

      Er sollte ein Jahr lang alle serafe Gebühren erhalten und SRF soll versuchen, ein Jahr lang nur mit Werbegeldern im Markt zu bestehen.

  16. Bisher sprach man von einer 2-Klassen Gesellschaft in unseren Breitengraden.

    Nach Covid-19 sind es über Nacht mindestens 3-Klassen geworden:

    – die Ausbeuter
    – die Profiteure *) und
    – die Ausgesteuerten

    In Prozenten von oben nach unten 2%, 10% und 88% .

    In dieser Skala sind Politiker und Beamte nicht inbegriffen, weil diese den Staat aushöhlen und eine parasitäre Einheit bilden.

    *) Pandemie😷 – Gewinner und -Wucherer

  17. Herr Stöhlker sagt: „Die Furcht im Land vor Covid ist viel grösser als die Realität.“ Die Furcht kommt wohl vor allem daher, weil die Medien uns täglich gestellte Schreckensmeldungen andrehen, die oft mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmen. Fragt sich, wer hat ein Interesse die Bürger zu verängstigen ?

  18. Lieber Herr Stöhlker.

    Flughafen-Aktien kauft man aus Prinzip nicht. Schon der Kanton bereichert sich mit den Pfründen dieser Firma auf unanständige Weise am Bürger. Gebühren-Hoheit ist ja keine Leistung. Sich darin zu mästen und so Geld zu verdienen zeigt ja gerade auf, was aus dem Ruder gelaufen ist. Sogar für einen Motorrad-P wird man am Airport kräftig zur Ader gelassen. Als nächstes laufen die Rolltreppen auch nur noch gegen Gebühren.

    Verkaufen Sie ihr Flughafen-Gedöns und nehmen Sie Bargeld für den Erlös. Sie müssen ja nur warten, der EUR sackt sowieso weiter ab und dann kaufen sie günstig in Ihrer altem Heimat ein. So entziehen Sie der Hippie-Generation welche die Schweiz übernommen hat den Nährboden.

  19. Mantra: China ist böse und der neue Feind und wir brauchen eine starke zentralisierte Führung

    Hierzu wünsche ich mir eine differenziertere Diskussion und eine Rückbesinnung auf die Möglichkeiten und Tradition der Schweiz.

    China ist nicht vor allem ein Patentklauer, sondern auch eine Chance: politische Stabilität & ein riesen Markt. Als Lösung sehe ich nicht das Gegengewicht Europa (lächerlich).

    Tatsächlich vermisse ich in der CH Politik auch Kampfgeist und explizite Führungsqualitäten. Gleichzeitig wiedern mich autoritäre politische Führer an. Aber ich ertrage den dauernden Verweis auf „Unsicherheiten“ kaum mehr (kein Manager trifft Entscheide aufgrund von Sicherheiten bezüglich der Zukunft…). Es geht genau darum, wie von Stöhlker erwähnt, die Führungsqualitäten von Konzernchefs in die CH Politik und vor allem den BR zurück zu holen – zur konsequenten(tatsächlichen!) Vertretung der Interessen der CH Bevölkerung.

    • @Mutti

      „Hierzu wünsche ich mir eine differenziertere Diskussion und eine Rückbesinnung auf die Möglichkeiten und Tradition der Schweiz.“

      „Auf dem Land werden Bezüger von Sozialhilfe immer noch verachtet und gemieden, und diese alte Funktion der sozialen Kontrolle hat auch ihre Berechtigung.“

      „Es geht genau darum, wie von Stöhlker erwähnt, die Führungsqualitäten von Konzernchefs in die CH Politik und vor allem den BR zurück zu holen – zur konsequenten(tatsächlichen!) Vertretung der Interessen der CH Bevölkerung.“

      Ihre Sprache entspricht offensichtlich Ihrem geistigen Horizont. Unter dem Euphemismus grössere Eigenverantwortung, darauf wollen Sie in Ihren Beträgen immer hinaus, verbirgt sich ein Zerstörungswille. Offensichtlich, ist Ihnen die Geschichte nicht bekannt. Schon damals bei der Altersvorsorge verlangten ultraliberale Kreise, dass jeglicher über das Existenzminimum hinausgehende Versicherungsschutz privat verantwortet und die Beitragspflicht gemäss BVG aufgehoben wird – Stichwort: „Schlanker Staat“. Ich finde es sehr tarurig, wenn man über simple physikalische Gesetze den Ideoligieverdacht spannt. Was ist das Nächste? Dass Einstein ein Kommunist war, weil er die Realativitätstheorie lehrte? Meine Mutti! Es wird Zeit, dass Sie sich einbremsen. Oder wollen Sie die Schuldverhältnisse abschaffen? Dann empfehle ich Ihnen die Auswanderung auf den Mond.

    • „Ihre Sprache entspricht offensichtlich Ihrem geistigen Horizont“

      Ich funktioniere global, mehrsprachig, scheibe sehr schnell zwischen Arbeiten (IP ist wirklich nicht mein Hobby) und ich kann damit umgehen, dass gewissen Mitmenschen meine Meinung nicht passt.

    • @Illusionen Platzen

      zu Ihren übrigen Unterstellungen:
      Wir leben im System der sozialen Marktwirtschaft.

      Reinen Liberalismus hat die Schweiz noch nie gekannt (u.a. wegen fehlender Rechtsgleichheit) und die heutige globale Tendenz wie zu Zeiten der Feudalherrschaften, bereitet mir ebenfalls Sorgen.

      China lebt nicht das von unserem Schulsystem idealisierte und verklärte Demokratischen System. Das Asiatische Wertesystem ist mir nicht unbekannt und auch nicht unsympatisch. China braucht bis zur Realisierung der Menschenrechte noch mehr Zeit(Verweis Geschichte – lesen Sie nach wie und wofür diese entstanden sind u.a. zu Zeiten von Sklaverei).

      Ich bin auch wie Sie der Meinung, dass die Pensionskassenssysteme zu Gunsten der Arbeiterschaft revidiert werden müssen wegen Misswirtschaft und systematischer Bevorzugung der Eliten u.a. im Steuernsystem.

      Schlanker Staat steht in meinen Augen nicht im Widerspruch zu einem grosszügigeren und Effizienteren Rentensystem. Er steht auch nicht im Widerspruch zur sozialen Marktwirtschaft. Die Privatunternehmen würden niemals so viel Geld mit der Verwaltung verschwenden und Ausgaben effektiver und effizienter tätigen. Again: Schlanker Staat, bedeutet nicht, ein Staat der die Renten senkt.

      Setzten Sie eine neue Brille auf und nehmen Sie bitte auch Argumente zur Kenntnis, welche nicht in Ihr Feind-Bild-Schema passen.

  20. „Die Ausländer arbeiten, und die Schweizer werden Sozialarbeiter“

    Ha, so ist es. Das kann ich auch in der eigenen Familie beobachten.
    Aus der Generation meiner Eltern kenne ich fast niemanden, der beim Staat gearbeitet hat.
    Die Jungen, die nun ins Berufsleben einsteigen, arbeiten hingegen mehrheitlich beim Staat.

    • Die Ausländer arbeiten – das war früher so, als man nur Leute einreisen liess, die selbst für sich sorgen konnten.
      Heute ist die Sozialhilfequote unter den Ausländern sehr hoch, viel höher als bei Schweizern. Es gibt übrigens auch viele Ausländer unter den Sozialarbeitern und beim Staat bzw. staatsnahen Betrieben.

    • Dummerweise findet hier nun die gleiche Entwicklung statt wie in den Sozenstaaten. In Frankreich will die grosse Mehrheit der Studierten zum Staat.Geld verdienen mit Wertschöpfung ist verpönt.Aber wenn einer dann reich wird, ist er schon Paria.So kommt das auch hier.

  21. Forderung der B-Schweiz:

    Lohnkürzungen der Beamten um mind. 20%, damit der Mittelstand gerettet werden kann.

    Wäre auch angebracht in der jetzigen Situation!

    Von solchen „Massnahmen“ redet bislang niemand. Nehmen Sie das Thems auf Herr Stöhlker.

    • Sehr guter Punkt @Guardian.
      Das Problem aber ist, die Mitglieder im Nationalrat z.B. sind sich sonst nie einige aber wenn es um das eigene Portmonnaie geht, dann schon.

      Politiker und Staatsangestellte sind die einzigen, die keine Krise haben und das Volk da draussen akzeptiert es brav.

  22. Oder man könnte auch sagen, Schönwetter-Pfeifen haben die Führung in der Politik und Wirtschaft übernommen, die durch schöne, liebliche, tröstliche, hoffnungsvolle Töne die Massen verzaubern können und der Verstand ausgesetzt wird. Bei einem Windchen geraten die Schönwetter-Pfeifen in eine hysterische Panik und verursachen eine Untergangs-Stimmung, damit die Masse ruhig bleibt müssen diktatorische Methoden angewendet werden, um die Schönwetter-Pfeifen schützen zu können. Der Souverän hat seinen Laden nicht mehr unter Kontrolle und der Reichtum der Schweiz geht flöten.
    Gunther Kropp, Basel

    • Sehr geehrter Herr Kropp,
      Wie gestalten Sie eigentlich Ihren Tag? Gibt es da noch etwas anderes als im IP Kommentare abzugeben? Get a life! Es würde Ihnen gut tun. Und uns auch.

  23. Wer 70-140k pro Jahr verdient gehört nicht zum Mittelstand. Das war vielleicht vor 20 Jahren der Fall, heute ist die Eingangsschwelle bei mindestens 150k. Zum Mittelstand gehört, wenn sich der Haushalt ein Einfamilienhaus und zwei Autos leisten kann (davon eines in der Grössenordnung von BMW 5er, Audi A6 oder Mercedes E-Klasse). Ob sich die Familie dies auch leistet ist eine andere Sache.

    Das, was in den letzten 20 Jahren stattgefunden hat, ist kein Aderlass des Mittelstandes, sondern der Abstieg des ehemaligen Mittelstandes. Auch dort hat sich die Schere geöffnet, und weil es so langsam passierte, realisierten sie es nicht. Wie der Frosch im Kochtopf.

    Wenn die Wirtschaftskrise nach dem Muster der 1920er Jahre abgewickelt wird, wird es zunächst eine Kreditschwemme zu Nullzins mit galoppierender Inflation im Investitionsgütermarkt geben (Wohnungen, Land, Edelmetalle, Aktien, Kunstgegenstände). Anschliessend wird es – unter Vorwand der finanziellen Sicherheit – eine Kreditklemme mit massiver Deflation bzw. Abwertung dieser Güter geben. Wer dann nicht genug Reserven hat, muss sein Tafelsilber verscherbeln, wobei sich dann die Reichen schamlos bedienen können (Häuser zum Spottpreis, Aktien und Firmen zum Spartarif, Güter des täglichen Bedarfs gegen Gold und Silber).

    «Gold is money, everything else is credit» (J.P. Morgan)

    «Only when the tide goes out do you discover who’s been swimming naked» (W. Buffet)

    «There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning» (W. Buffet)

  24. Die super Reichen (milliarden-Konzerne und Milliardäre) wollen die Millionäre abwürgen ! Die nichts Habenden werden ja in guten und in schlechten Zeiten vom Staat unterhalten…..

  25. Unglaublich, was für Stuss der Typ rauslässt. Immer einfach, den BR zu kritisieren. Sollen‘s doch selber machen und auch vor die Bevölkerung hinsetzen und Verantwortung nehmen.

  26. So ein Schweiss. Wir haben 20% Arme in der Schweiz und nicht 40%. Das es jetzt bergab geht ist auch nur normal. Es gibt und gab schon immer Zyklen. Und wer hoch oben ist fällt weit runter. Und noch was! Mit 20-ig war ich auch arm. Vermögen muss geschaffen werden!

  27. Der Klaus hats prägnant, kurz und
    vollumfassend auf den Punkt gebracht,
    was schon lange los ist in diesem Land.

    Nur weiter so Herr Hässig, die staatsubventionierten Hofberichts-
    Mainstreammedien sind ja dazu
    nicht fähig.

    Freundliche Grüsse
    Roger Müller

    • Auch OHNE mainstream-Medien gewinnt der Mittelstand hier nicht. Kann er gar nicht, systembedingt.

      Denn auch die ANTI-Mainstream Medien verkünden grosse Worte und dann passiert nichts, rein gar nichts was eine mittelständische Politik befeuern würde.
      Der Mittelstand hat einfach keine Lobby. Oder dann nur im Verbund mit schrägen Ideologien, wo dann Mittelstandspolitik als Aufhänger missbraucht wird.Das war’s dann aber schon.

      Die Schuld in dieser Sache müssen Sie nicht beim Bundesrat suchen, sondern bei der politischen Landschaft hier und einer Legislative, die sich für mittelständische Themen auch nicht leidenschaftlich einsetzt. Kann sie nicht, da infolge Polarisierung der mittelständische Anliegen ständig durchs Netz fallen.

      Nein, es liegt ganz simpel daran, dass sich hier jeder selbst der Nächste ist. Auch Herr Stöhlker, der zwar das Thema aufgreift, jedoch nicht echt ein Mittelständler mehr ist.

    • Warum? Er sagt das, was für die Sahneschläger unangenehm ist. Haben Sie verstanden, was er gesagt hat? Insbesondere die Asiaten werden Leute wie Sie mit Haut und Haaren vernaschen. Niemand sollte vergessen, wenn er angenehm überleben will: Das Lernen hört nicht mit dem Ende der Schule auf, es ist eine Lebensaufgabe. Wer das nicht versteht landet über kurz oder lang in der Gosse. Saufen, in den Sessel furzen kann jeder, Sie auch, dazu gehört nicht viel.

  28. Für meine gescheiterten Künstlerfreunde, mittlerweile alle um die 60 Jahre, hat sich nicht viel verändert.
    Die leben mittlerweile seit wenigen Jahren von der Sozialhilfe, haben ihren Konsum soweit optimiert und getunt, dass sie ganz gut durchkommen.
    Wer sich schon selber resp. seine Ausgaben optimiert hat, der kommt auch auf B-Schweiz Level immer noch vergleichsweise gut durch.
    Vor allem die B-Schweizer, die auf zu grossem Fuss gelebt haben, auf Pump, die müssen jetzt drastisch runterfahren und das tut weh und wenn jeden Monat noch horrende Ratenzahlungen oder eine sauteure Wohnungsmiete ausstehend ist, dann wirds schnell mal ganz eng.
    .
    Da kann man mal wieder den ganzen angehäuften Hausrat mal durchforsten, was man nicht mehr braucht ins Internet stellen, auf den Flohmi oder tauschen gegen Dienstleistungen oder Naturalien.
    Und vielleicht hat der eine oder andere ohne es zu wissen noch einen Schatz auf dem Estrich.
    „Collectibles“ – der Weltmarkt für Sammelgegenstände betrug schon 2017 621 Mrd US$ – das ist mehr als der weltweite Drogenmarkt (Sammeln macht bekanntlich auch süchtig) oder in etwa so gross wie der weltweite Werbemarkt mit 615 Mrd $ 2019.
    Neulich wurde von Baseballlegende Mickey Mantle eine Sammlerkarte von 1952 für 5.2 Mio $ verkauft – versiegelt und zertfiziert im Zustand 9 von 10.
    Auch schon von diesen hässlichen Pokemonkarten hat zB Charizard 1. Edition von 1999 350’000 US$ gebracht.
    .
    Wenn die Zentralbanken die Märkte immer mehr mit Geld fluten, dann suchen viele Wohlbetuchte wieder „reale Werte“ – und seien es nur Sammlerkarten, aber auch Kunst, Oldtimer, Militaria, Bücher, Münzen, Briefmarken, Spielsachen usw und so fort. (s. Link)
    .
    Ein interessanter Markt – also räumt mal Eure B- Schweiz- Estriche und Keller – auch dort lassen sich manchmal noch AAA Trouvaillen finden!

    https://askwonder.com/research/global-collectibles-industry-h8v6hbunq

    https://www.tagesanzeiger.ch/diese-sammelkarte-kostet-5-2-millionen-dollar-960497083143

    • @Claire

      Sie sollten Ihre Überlegungen nicht auf persönliches Versagen reduzieren. Es gilt, die Probleme zu erkennen und zu benennen; Lösungsansätze zu suchen; Strukturanpassungen vorzuschlagen; längerfristige Perspektiven aufzuzeigen und nicht mit der protestantischen Fingerzeigmentalität auf die „Anderen“ zu zeigen. In der Schweiz fehlen, wie so oft, nicht nur statistische Informationen, sondern auch elementare Studien zu Themen (Armut, BVG, Steuersystem in Verbindung mit Banken und Immobilien), die über die Zahlendimension hinausgehen.

      Das ist politisch auch so gewollt, da die Politik vollkommen vom Kapital unterwandert ist – wie kein anderes Land in der westlichen Hemisphäre. Für eine kohärente und effiziente Bewältigung von Armut und Ausgrenzung braucht es eine mit Kenntnissen fundierte Strategie die wir nicht haben wollen! Das Ganze hat System und ich widerspreche Herrn Lukas Hässig wenn er behauptet: – „uns geht es im Vergleich noch besser als die EU usw. usf.“

      Die Wurzel der bevorstehenden heftigen Verwerfungen liegen m.E. im Steuersystem, BVG und Bildungsystem. Nach neuesten Zahlen sind rund 45% aller Sozialhilfeempfänger in der Schweiz jünger als 25. Der Anteil der Altersrentnerinnen und -rentner, die auf EL angewiesen sind, ist weiterhin ungebremst steigend und lag 2019 bei 17% (Quelle:BSV). Armut ist in der Schweiz immer noch ein Tabu – umsomehr wenn es auf Grund eines ökonomischen Modells aufgebaut ist, wo sich Banken, Versicherungen, Immobilienlobby Medien, Beamtenkaste usw. gegenseitig auf die Schulter klopfen und begeistert das Modell Schweiz vergöttern ohne Widerspruch das der mündige Bürger völlig abhanden gekommen ist – Dank eines Verbildungssystems. Viele ziehen es vor, ausgegrenzt und verschuldet im Abseits zu leben, als das Gesicht zu verlieren und sich als arm zu bezeichnen – und die ältere Generation zieht es sogar vor das Land zu verlassen (15% der gesamten Rentensumme wird in das Ausland exportiert – Quelle: SKA-Genf). Was man Frauen bei Einführung des BVG angetan hat, ist ein Verbrechen und einen Betrug das sich unter Form gesellschaftlicher und ethnischer Desintegration manifestieren wird.

    • Danke für den Input.

      Der auf mich etwas befremdliche wirkende Boom im Kunst- und Sammlermarkt würde ich mit der globalen Menge an Schwarz- und Drogengeld mitgebründen sowie dem „schnellen Geld“ Einzelner im globalen Markt mit exponentiellen Verkaufsmöglichkeiten.

      Ich sehe auch, dass wer keine Steuern mehr zahlt, maximale Zulagen von den Sozialversicherungen erhält sowie vom Service der Städt und Agglomeration lebt, gut durch kommt u.a. auch der vielen neuen Sharing-Plattformen. Auf dem Land werden Bezüger von Sozialhilfe immer noch verachtet und gemieden, und diese alte Funktion der sozialen Kontrolle hat auch ihre Berechtigung.

    • So ist es. Wer auf den ganzen Grümpel verzichten kann, und und dessen Ego es nicht nörig hat, Familie, Freunde oder Nachbarn zu beeindrucken, kann selbst in der teueren Schweiz erstaunlich günstig leben.
      Ich verdiene relativ gut, meine Ausgaben sind aber ca. auf Sozialhilfe Niveau. Das ermöglicht mir eine hohe Sparrate. Das Angesparte beruhigt ungemein. Diskussionen über eine Erhöhung des Rentenalters lassen mich etwa völlig kalt.

    • @ Claire
      zu erwähnen wären noch die Schmuckstücke und Wertgegenstände wie Uhren etc., welche man beim „Downsizing“ eigentlich nicht mehr benötigt und erst noch „Bares für Wahres“ eintauschen kann.
      Auch ich gehöre zu dieser Gruppe Menschen, welche sich über Jahre zum Bohemian entwickelt haben und das Schöne daran ist der Effekt, dass das Innere viel mehr und vor allem dauerhaft beschenkt wird, als dass das jemals der Status und das Haben je erreicht haben können und könnten. Aber das hat seinen materiellen Preis…..Dann folgt die unweigerliche Konsequenz daraus, dass das Wohnland von entscheidender Bedeutung zukommt und ja, bella Svizzera eignet sich wahrlich nicht dazu, denn es sind nicht nur die zu hohen Kosten, nein, sondern das Gesellschaftssystem, welche solche Menschen (Bohemians=viel weniger Geld) a priori als verdächtige „Spinner und Loser“ anschaut und auch behandelt…….
      Zu guter Letzt: Ja auch ich werde in bälde in bella Italia wohnen und leben, denn nebst den tieferen Lebenskosten erhalte ich ein „Ambiente“, das nicht zu vergleichen ist mit vielen anderen europäischen Staaten, inklusive der CH.
      Cordialmente, Ars Vivendi, welcher Ihre Kommentare immer gerne liest und geniesst!

    • @ onorabile Sign. Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz
      Wie immer, ist es für mich ein Vergnügen Ihre Kommentare zu lesen, denn sie beinhalten immer Stil, Inhalt, Sache „and last but not least“ Lösungsansätze-/vorschläge!
      Die erwähnten 15% der gesamten monatlich ausbezahlten AHV-Beträge, werden ins Ausland überwiesen, das erstaunt mich überhaupt nicht. Und dass das nicht nur „Ausländer“ sind, welche in der Schweiz gearbeitet haben, sondern einen rechten Anteil von Bürgern der Schweiz sind, das liegt mehr als auch der Hand. Dass es nicht mehr sind (CH-Bürger) erstaunt mich gerade noch einmal, denn es wäre mehr ein würdevolles Leben zu haben, als in der CH zu verbleiben.
      Ich (CH-Blut – Ita-Herz), ziehe bald……nach bella Italia und frage mich seit geraumer Zeit, wieso ich das nicht schon früher „bewerkstelligt“ habe………Ja, den Mutigen gehört die Welt und manchmal dauert halt dies mit dem notwendigen Mut dazu. Aber ohne geht gar nichts, sondern man verbleibt mit dem bekannten Treten an Ort…..
      Cordilamente, Ars Vivendi

    • @Illusionen: Ich kenne die Sozialstatistiken der Schweiz bestens und habe die von ALV/SoHi/IV auch immer wieder mal intensiv analysiert — vor allem gibts da auch einiges an Doppelzählungen, die manche gar nicht realisieren und dann einfach das „Elend“ ziemlich dumpf aufaddieren.
      Es ist wesentlich komplexer, hat neben den Doppelzählungen auch viel Dunkelziffern.
      Z.B. Sozialhilfefälle
      1. Das sind alle Fälle die innerhalb eines Jahres mal SoHi bezogen haben — neben Ganzjahresfälle gibt es auch einen wesentlichen Anteil die 3,6 oder nur 9 Monate unterjährig bezogen haben.
      2. Ja es gibt 29.2% Kinder oder Jugendliche von fast 80’000 von den Total 271’400 SoHi-Klienten 2019
      3. 26.9% oder 73’000 sind Alleinerziehende, die oft auch nur einen Zustupf oder eine Alimentenbevorschussung bekommen.
      4. Es gibt zw. 50’000 bis 70’000 Working Poor, wo es auch noch einen Zustupf braucht.
      5. 39.4% der SoHi Empfänger oder 106’000 leben in Einzelhaushalten
      6. Dann gibt es auch jede Menge Suchtkranker, Menschen mit physischen und/oder psychischen Leiden, Besserwissercharaktere usw oft auch von der IV nicht anerkannt und abgeschoben, die kaum noch eine Chance auf dem regulären Arbeitsmarkt haben
      7. Und ein paar Sozialschmarotzer gibt es natürlich auch noch, aber da würde ich von nicht mehr als 2% ausgehen, die SoHi MA wissen, dass sie etwas genauer hinschauen müssen als auch schon, auch wenn immer wieder horrende Fälle vor Gericht kommen.
      .
      Bei der ALV kann man die Werte auch noch viel mehr aufbröseln. Denn die SoHi schickt die nach ihnen einsatzfähigen Kienten bis 55 und sofern sie nicht Kinder/Jugendlich oder Working Poor sind, oder gesundheitliche Probleme haben auch aufs RAV.
      Somit sind diese rund 20’000-30’000 sowohl in der SoHi-Statistik als auch der ALV als Arbeitslose in der Statistik.
      .
      Und auch beim RAV nimmt es nicht jeder AL so ernst mit den Bewerbungen, wenn man bis zu 8000.– im Monat bekommt als Alleinstehender, dann eilt das manchen nicht so sehr.
      .
      Könnte noch viel mehr ins Detail gehen, aber das würde den Rahmen hier dann sprengen.

    • @ArsVivendi57 Besten Dank, dass Ihnen meine Kommentare gefallen und vielleicht eine etwas andere Sicht der Dinge bringen, freut mich.
      Viel Glück und Genuss wünsche ich Ihnen als „Bohemien“ in Bella Italia, ich habe die CH auch schon vor vielen Jahren verlassen, nachdem ich vorher die A-, B- und auch mal die C- Schweiz kennenlernen durfte und mein Leben dann so getunt habe, dass ich mit einem minimalem Mittelaufwand bestmögliche Lebensqualität nach meinen Präferenzen erzielen kann. Irgendwie ist mir das bislang doch sehr gut gelungen.

  29. Letzten Endes geschieht es der B-Schweiz recht.
    Ich habe 2 Jahrzehntelang exorbitante Beiträge in die AHV einbezahlt und damit ein paar Dutzend B-Schweizern ihren üppigen Ruhestand finanziert. Ohne selbst auch nur annähernd zu profitieren: Ich müsste 410 Jahre alt werden um auch nur meine persönlichen AHV Beiträge zurück zu bekommen.
    Von den Steuern ganz abgesehen.

    Und – hat irgendjemand der B-Schweizer dafür mal „Merci“ gesagt? Nein, im Gegenteil!

    Heute nutze ich keine Vehikel sondern habe Lebewohl gesagt. Finanziere nicht weiter diese Arroganz. Sollen die B-Schweizer sich andere suchen die sich krumm arbeiten, um ihren Wohlstand zu sichern.

    • Kann man mit der AHV-Rente einen „üppigen Ruhestand“ geniessen? Tönt ziemlich weltfremd.

    • Üppiger Ruhestand mit der AHV-Rente? Selten was Dümmeres gelesen – „Kompliment“ an den Dummschreiber „Panama Papers“!!!

    • Üppiger Wohlstand mit AHV da hat ja wohl einer nicht ganz den Durchblick.

    • @ Panama Papers

      Genau richtig. Es lohnt sich nicht, sich für andere abzukrüppeln und Unternehmens-Risiken einzugehen, um dann von den anderen mit massiven AHV und Bundessteuern ausgenommen zu werden. Dazu kommen dann immer noch mehr schärfere Umwelt-Gesetze, Vorschriften, Formularkriege und Steuern von Politik und Behörden. Sehr viele fragen sich heute, weshalb noch unternehmerische Risiken eingehen wenn man überall von der Politik geblockt und abgezockt wird.
      Da sagt man lieber mal: “Leckt uns am Arsch ihr Scheissgenossen!“

    • Ich kann nicht’s an Ihrem Kommentar aussetzen. Muss aber hinzufügen dass nicht alle B-Schweizer Profiteure sind. Ich würde mich selber als B-Schweizer bezeichnen, bin single und männlich, also auf der untersten Stufe dieses Kastensystems. Seit 30 Jahren arbeite ich nun ohne Unterbruch und bezahle Jährlich 20’000+ an Steuern. Vom Staat habe ich (von der Grundschule abgesehen) noch keinen Rappen bekommen. Auch mein Studium habe ich selber finanziert. Die steigenden Krankenkassenprämien musste ich auch immer voll zahlen, ohne je einen Franken zurück bekommen zu haben. Nun stehe ich da ohne Perspektive und ohne Aussicht auf eine Rente die meinen, sehr bescheidenen, Lebensstil auch nur annähernd decken könnte.

    • Die Schweizer sind, wie von Stöhlker erwähnt, Meister darin, Steuern nicht als solche zu benennen (Gebühren, Lohnbeiträge).

      Lohnbeiträge > TCHF 90 sind nicht rentenbildend und darum faktisch Steuern.

      Für reiche global orientierte Menschen ist es wirklich sehr einfach Geld in Steuerorasen zu verschieben. Dies sind nicht einfach „böse Menschen“ – Roger Federer mit Wohnsitz im steuerfreien Dubai wird sogar als Held angesehen.

      Die Bereitschaft Steuern zu zahlen, aber auch die Identität und Solidarität der Schweizer unter sich hat abgenommen.

      Zudem (es tut mir weh dies auszuformulieren) erlebe ich von Einwanderen oft eine „Use-Mentalität“ im Sinne von die Schweizer habens ja. Es wird so viel Geld wie nur möglich abgezogen ohne auch nur einen einzigen Funken von Gedanken an das nachhaltige Wohl der Schweizer Gemeinschaft.

      Reminder: In der Schweiz arbeiten 30% Ausländer, 20% davon wohnen im Ausland.

      https://insideparadeplatz.ch/videos/die-b-schweiz-verarmt-jetzt-langsam/?unapproved=432428&moderation-hash=5cd77678e2843b25ef51fa0417ca85ea#comment-432428

    • Chapeau!
      Dann müssten Sie während 44 Jahren im Durchschnitt rund 3 Millionen pro Jahr verdient haben.
      In diesem Fall könnte ich Ihren Unmut gut verstehen.
      Mir geht es auch so bei einem Bruchteil Ihres Einkommens.
      „Wir bilden Sozialarbeiter aus und lassen die Ausländer arbeiten“. Danke Herr Stöhlker, so ist es.
      Was daran, soll denn sozial sein?
      Frau Meyer und Herr Wermuth: Wieso machen Sie jetzt ein solches Geheul um die Wirtschaft? Zusammen mit den militanten Gewerkschaften geht es euch normalerweise nur darum, dem Gewerbe und der Wirtschaft Steine in den Weg zu legen. Wenn es den Arbeitswilligen jetzt nicht gut geht, dann liegt der Ursprung nicht in der gegenwärtigen Situation.
      Beweisen Sie in Zukunft, dass Ihnen die Erwerbstätigen der freien Wirtschaft am Herzen liegen und nicht nur die Staatsfunktionäre und Gewerkschafts- und NGO-Gutmenschen.

    • Falls sie tatsächlich so viel AHV-Beiträge bezahlt haben, dürften Sie sich in Ihrem Leben kaum krumm gearbeitet haben. Viel wahrscheinlicher ist, dass sie Andere haben für sich krumm arbeiten lassen und Sie ihren Wohlstand diesen Leuten zu verdanken haben.

    • @Panama Papers,

      Ironisch gemeint oder wollen Sie verbriefte Ansprüche in Taschengeld umwandeln und den Feudalismus wieder einführen? Sie wissen schon, damals – wie heute – bildete die private Vorsorge eine starke Lobby und war von der staatlichen Konkurrenz nicht gerade angetan, zumal die steuerbefreiten Rentenfonds eine Selbstfinanzierung der Unternehmen möglich machten. Die Steuerung dieses immer kolossaleren Vermögens stellte (und heute noch vielmehr) eine interessante Einnahmequelle für den Finanz- und Versicherungssektor dar. Letzterer zog es vor, dass die AHV-Renten tief war und ist, und zwar dergestalt, dass der von ihnen verwaltete Teil der Altersvorsorge (zweite Säule: Pensionskasse, und dritte Säule: Einzelversicherung) so hoch wie möglich ausfällt. Die Folgen rollen auf uns zu als Volswirtschaft und Gesellschaft. Wollen Sie sich als vermögende Person noch frei bewegen können und sicher fühlen, oder wie in Panama üblich ist, jenseits der hochglanz Wolkenkratzer und Strassen (Steuerkanzleien usw.) Sie an heligsten Tage auf offener Strasse oder im Auto angreift, ihnen die Kehle aufschlitzt und ausraubt…? Wenn Sie im Namen von Wirtschaftsideologien gewisse menschliche und soziale Gesichtspunkte untergraben, müssen Sie sich auch über die Auswirkungen bis in Ihrer Villa hinein bewusst werden und damit leben müssen….jede Minute….

    • 410 Jahre mal 25´000 Franken AHV-Maximalrente ~ 10 Mio CHF.

      Ihr Einkommen somit 100 Mio von dem Sie plus evtl mit Ihrem Arbeitgeber 10% AHV-Beiträge gezahlt haben.

      Warum wollen Sie Ihre Steuern zurückbekommen?

      Warum sind Sie in Panama?

    • @Roger
      „Auch mein Studium habe ich selber finanziert“
      Schön, wenn Sie das getan haben. Aber wie? Haben Sie die Professoren direkt bezahlt, den Hörsaal gemietet,…?

    • Zunächst: Ihre Rechnung kann ich aus versicherungstechnischer Sicht nicht nachvollziehen. Alle Versicherungen, weltweit, funktionieren so. Denn das Prämienaufkommen muss ex definitione höher sein als die Auszahlungen, sonst ist sie insolvent.

      Staatsrenten sind nun mal „Solidaritätsrenten“. Wenn ich das nicht akzeptieren kann, muss ich dorthin auswandern, wo das nicht so ist. Nur stellt sich dann die Frage wohin???

    • @diverse Kommentarschreiber:

      Bin als Ausländer in die Schweiz gekommen. Selbständiger Unternehmer. Ja, ihr vielen im Beamtendenken aufgewachsen Lohn- und Gehaltsempfänger, sowas gibt es auch. Da ist dann KEIN Arbeitgeber der den eigenen AHV Anteil bezahlt….

      In der Schweiz sehr viel Arbeit (nein keine 45h/Woche, ja solche Menschen gibt es) investiert und sehr viel Geld riskiert, die eigene Haut ohne Netz und doppelten Boden (wie etliche Kommentarschreiber es als Standard kennen) zu Markte getragen.

      18 Jahre lang. Das heisst keine 44 Jahre. Nun rechnet mal, wie viel AHV Rente bekommt man später selbst, wenn man „nur“ 18 Jahre lang 10% seines Einkommens an die undankbaren, risikoscheuen B- und C-Schweizer abdrückt?
      Das AHV System der Schweiz ist extrem ungerecht gegenüber selbständigen Leistungsträgern, vor allem wenn man nicht 44 Jahre lang sondern weniger abgedrückt hat.

      Ich hatte und habe deswegen genug. Mach heute genau dasselbe wie vorher aber nicht mehr mit Wohnsitz Schweiz. Diese undankbaren immer träger werdenden Eidgenossen sollen sich gefälligst eine andere Melkkuh suchen, ich habe fertig.

    • Ich kann Ihnen nur vollkommen zustimmen.
      Die 410 Jahre muten zwar extrem an. Entweder haben Sie wirklich gut verdient oder nicht über die volle Laufzeit einbezahlt und deshalb hohe Abschläge.

      Davon abgesehen aber, haben Sie leider Recht. Die Schweiz nähert sich immer mehr dem Nachbarn Deutschland an. Und die Schweizer werden immer Deutscher: Neid und Missgunst, gepaart mit einem zunehmenden Anspruchsdenken und Vollkasko – Mentalität.
      Heute ist es hipp, in den Staatsdienst zu gehen. Früher undenkbar!

      Dabei bin ich selbst aus Deutschland in die Schweiz ausgewandert, weil ich dieser Mentalität in Deutschland entfliehen wollte.

      Ich überlege es, Ihnen nach zu machen. Ein Leben als Unternehmer in der Schweiz rechnet sich unter dem Strich nicht mehr, die zunehmende staatliche Knüppelei ist inzwischen zu heftig.

    • Ex-Deutscher, jetzt Schweizer Unternehmer

      und Sie wollen Unternehmer sein? Wovon? Erzählen Sie uns einfach gestrickte Schweizer wieviele Rentenanpassungsgesetze die seit 1957 eingeführte umlagefinanzierte Rente in Deutschland durchlaufen hat – und wozu – man diese „Anpassungen“ missbraucht hat? Sie wissen schon, Selbstständige, Beamte und höhere Angestellte blieben von der solidarischen Pflichtversicherung ausgenommen, und nur bis zur Höhe der staatlich festgesetzten Bemessungsgrenze sind Arbeitnehmer verpflichtet, in die Solidargemeinschaft einzuzahlen. Ergo: Gutverdienende Bevölkerungsgruppen, Unternehmen und Bezieher von Kapitaleinkommen sind vom Solidarprinzip in Dummland weitgehend ausgenommen. Soll ich fortfahren oder wollen Sie nachdem Sie zu uns gekommen sind – weiter nach Panama?

      „Neid und Missgunst, gepaart mit einem zunehmenden Anspruchsdenken und Vollkasko – Mentalität.“

      Die Probleme der Umlage finanzierten Rente resultieren aus schwindenden Einnahmen, nicht aus grosszügigen Steigerungen der Renten – gilt sowohl für Dummland als auch für das Land der Glückseligen, wenn auch abgefedert durch die solidarischere AHV. Je höher die Quote an Arbeitslosen und Geringverdienern ist, desto geringer ist das Beitragsaufkommen, oder wollen Sie hier glaubhaft behaupten, Sie – als Unternehmer – sind völlig ahnungslos über diese Wechselwirkungen?. Es geht im Kern um Verteilungsgerechtigkeit (Produktivitätssteigerung usw.). In einem Land wo der Sozialstaat auf das Niveau von Taschengeld reduziert würde, werden Sie die echten Knüppel (wieder,-) erleben…manchmal frage ich mich, ob der Durchschnittsdeutsche etwas aus der Vergangenheit gelernt hat…ich bezweifle es…dieses latente aggressive schlummert irgendwie tief in der deutschen Seele…bis es eines Tages wieder explodiert und ihr wieder zertrümmert werden müsst…man hätte die Deutschen nach dem 2. Weltkrieg für 30 Jahren in den Kühlschrank stellen sollen….