„Die CS hat eine Söldnertruppe zuoberst, das kann’s nicht sein“

Zentrale Aufgabe des Verwaltungsrats sei es, den eigenen Nachwuchs hochzuziehen, sagt Hans Geiger. Sonst passiere das, was bei der CS eingetreten sei: Clans nisten sich an der Spitze ein.

Kommentare

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  1. Na ja, es gibt auch auf den unteren Stufen diese Söldnertruppen oder Seilschaften die sich ausbreiten. Sobald ein anderes Institut mit einem höheren Paycheck wedelt, sind sie wieder weg. Das Nachsehen haben die loyalen Schaffer, die abgeblockt werden. Diese Söldnerscharen sind in der Regel Wichtigtuer und Luftheuler, die adrett daherkommen aber sogar ihre Oma verkaufen würden. Das hat man im 2008 gut gesehen, leider tauchen sie immer wieder wie Fettaugen auf der Suppe auf. Vermutlich müsste auch hier mal ein Umdenken stattfinde, mehr Qualität und Nachhaltigkeit als heisse Luft. Andere Banken machen es vor, man nehme z.B. die Graubündner Kantonalbank.

  2. Ja die einseitige Verwendung von Hirn führt zu Fehleinschätzungen von Menschen. Vielleicht kann man es googeln: ich habe einen Kommentar verfasst als Thiam das erste Mal in den Medien per Bild gezeigt wurde. Sinngemäss habe ich da kommentiert … dass „… jeder, der über Grundkenntnisse in Physiognomik verfügt, erkennen kann, was dür Abgründe sich hinter der glänzenden Fassade des Mannes verbergen.“ Die Geschichte einer Herrscherfamilie in Afrika baute sich epigenetisch in das Erbgut der Nachkommen ein, dominiert die Persönlichkeit und ist im Gesicht ablesbar, wie wenn es mit Tinte geschrieben wäre. Physiognomik ist pure Menschenkenntnis abzulesen an körperlichen Merkmalen vor allem im Gesicht, und sollte eine Kernkompetenz von Personalverantwortlichen sein. Nur weil auch heute noch linke Gutmenschenideoligie Physiognomik zu Unrecht als „Vorverurteilung“ eines Menschen brandmarkt, gibt es weder Lehrstühle an Unis noch Kurse um dies zu lernen. Aber es gibt Literatur und die habe ich schon als 10 jähriges Kind gründlich studiert und lag im Alter von etwa 22 Jahren bei einer Trefferquote vom 98.5 %. Bei heutigen CS-Mann landete ich mit heutiger Bilanz einen Volltreffer 100.0000%.

    • Physiognomik ist wissenschaftlich FALSCH und mit Verlaub: dummer Quatsch.

      und wurde wissenschaftlich schon x-fach widerlegt. Es gibt bestimmte Zusammenhänge zwischen Hormonen und den der Gesichtsausbildung in der Pubertät ansonsten ist nichts dran – ausser dass natürlich gewisse einfache Menschen Vorurteile haben und diese auch umso leichter bestätigt sehen.

      Lesen Sie Schriften von Georg Christoph Lichtenberg, 1742-1799, ein Zeitgenosse der Physiognomiker. Er hat diese rassistische (Sklaverei) und frauenfeindliche Freizeitbeschäftigung und Pseudo-Wissenschaft demaskiert und kritisiert.

      Das Geplapper Ihrerseits lässt mindestens auf mangelnde Bildung, wenn nicht sogar auf epigenetisch bedingte Schwachstellen im Intellekt schliessen.

      Die Forschung hat übrigens klar gezeigt, dass es für Menschen im Erwachsenenalter schwieriger ist, Gesichter aus andern Kulturen zu unterscheiden, dies bedeutet, dass wir vermehrt den Eindruck haben, dass sich afrikanische oder asiatische Gesichter gleichen… – einfach weil wir nicht alle Gesichtsmerkmale abspeichern – obwohl wir uns bekannte Gesichter wiedererkennen können. Ich glaube also kaum, dass Sie ein Spezialist für typisch afrikanische Gesichtszüge sind.

      Mit Ihrem letzten Satz:
      „Ja die einseitige Verwendung von Hirn führt zu Fehleinschätzungen von Menschen.“
      Bin ich jedoch voll einverstanden.

  3. Herr Hässig, Herr Geiger

    Solche Diskussionen gehören zum “abserbelnden“ Finanz-System der Vergangenheit, und sind eher langweilig.

    Es wird jetzt langsam Zeit, dass man sich endlich damit abfindet, dass es diese Banken und deren Kreditschneeball-Finanzsystem in einiger Zeit nicht mehr so geben wird.

    Man muss in die Zukunft blicken, und neu denken, sich darüber Gedanken machen was kommt danach, und welche Auswirkungen wird der Zusammenbruch des alten Systems haben.

    Wie richtet man sich ein, und wie bereitet man sich darauf vor.
    Das jetzige System ist glasklar ein Auslaufmodell, das nicht überleben kann und auch nicht überleben wird, egal welche Register man noch versucht zu ziehen, der Patient ist sozusagen todkrank auf dem Sterbebett, irgendwann wird auch die letzte Sauerstoffzufuhr nichts mehr nützen.

    Im Grunde genommen spielt es keine Rolle mehr, welche bedauernswerten Figuren da für die finale Schlussphase des Systems noch den Kopf hinhalten werden für die Banken-Chefetagen.

    Auch in der DDR haben die Akteure 1989, noch bis kurz vor dem Zusammenbruch daran geglaubt, alles würde so weiter gehen wie bisher. Alle Warnzeichen wurden ausgeblendet, und ganz plötzlich war der Spuk vorbei.
    Sie haben sich böse geirrt.

    Jeder sollte sich darüber im klaren sein, dass der unausweichliche Zusammenbruch des Banken.- und Finanzsytems verheerende Auswirkungen für die Bevölkerungen haben wird. Es ist höchste Zeit sich jetzt schon darauf vorzubereiten, und über dieses neue Thema zu diskutieren, bevor das Ende da ist.

  4. Boris C. kommt zur CS. Im Rucksack die Pictet. Die Überreste von Kahn bis TT entsorgt sich im übrigen Finanz-DL Geschäft von Bitcoin bis PB und VV oder Regio-Instituten …

  5. „Clans nisten sich an der Spitze ein“

    Das ist nicht neu, auch nicht bei der CS.

    Zünfter und Rotarier haben auch bei der damaligen SKA an der Spitze das Sagen gehabt.

    Das weiss auch Herr Geiger bestens.

  6. Früher war das so viel einfacher… klarer Fall für ein klassisches Duell… und mit klassisch meine ich Degen und nicht Vorderlader…

  7. Warum sind heute die Verwaltungsräte der beiden Großbanken überzeugt, dass Ausländer, seien es nun Deutsche oder Amerikaner und andere Manager überall aus der Welt das richtige sind, um an der Spitze der beiden Großbanken tätig zu werden und diese abzusichern? Zwei Gründe sind hauptsächlich dafür verantwortlich.
    1. Natürlich die Globalisierung dieser Banken, die aber politisch nie hinterfragt wurde betreffend der Stellung der Schweiz in der Welt. Wir wollen neutral sein und mit jedermann Geschäfte machen, wo wir nur können. Die Freiheiten, die diese beiden Großbanken in der Schweiz zu gebilligt wurde, meinten sie auch auf fremden Finanzplätzen in der gleichen Art fortzusetzen. Dieses Weltbild der Führer der beiden Großbanken, eingeführt vor 35 Jahren, ergab das heutige Desaster mit mickrigen Gewinnen und zum Schaden der Mitarbeiter und Aktionäre.
    2. Wir sind mit Schweden zusammen, die einzigen Länder in Europa die keinen Krieg in Europa selbst oder den Kolonien erlitten haben. Diese
    Erfahrung machte uns träge und eingebildet. Die Schweizer Politik vergötterte die Wirtschaft ganz allgemein und die beiden Großbanken im besonderen. Sie sagten Bundesrat und Verwaltung wo es lang geht in der Schweizer Bankenlandschaft. Sie sorgten dafür, dass aus der FINMA eine „Kuschelbehörde“ wurde. Die Schweizer Behörden haben immer das Domizil-Prinzip hochgehalten. Was an Regularien und Vorschriften in New York und London gilt, muss nicht hier in der Schweiz gelten. Ein Prinzip, dass die US-Behörden generell nicht akzeptieren, sie gehen nach dem „Nationalitäten-Prinzip“. So kommt es, dass die UBS und CS in den USA für die Vergehen ihrer Schweizer Zentrale verurteilt werden, die für die USA ein Verbrechen sind.
    Diese beiden Hauptereignisse führten dazu, dass die Verwaltungsräte der CS und UBS überzeugt sind, nur eine versierte Söldner-Truppe mit hauptsächlich angelsächsischem Hintergrund sei fähig die UBS wie auch die CS erfolgreich zu führen. Wir wollen die kleine Weltmacht bleiben, die mit allen Parteien Geschäfte machen kann und wünschen dieses Erfolgsmodell am Leben zu erhalten.
    Wir werden sehen, ob dieses Erfolgsmodell der kleinen Weltmacht ohne
    grössere politische Abstützung in der heutigen globalisierten Welt eine goldene Zukunft hat.

    • @ Rolf Zach
      siehe Google: „schwedische Kolonialgeschichte“
      Schweden hatte ein paar kleine Kolonien
      und war im Sklavenhandel mit Stützpunkten und
      Schiffen aktiv.

    • @Rolf Zach
      Treffende Analyse, Sie sind offensichtlich ein sehr
      guter Beobachter.
      Das mit den daraus zu ziehenden Lehren und Empfehlung,
      Globalisierung abstützung in dieser Globalisierung.
      Sicher ist Ihnen,hoffe mal als guter Beobachter nicht entgangen. Das Finanzsystem ist innzwischen Obermarode.
      Grosse Mitspieler im Welthandel gehen auf Distanz zueinander. Globalistische Organisationen wie die UN taugen nur noch für ein Klimatheater.Die EU ist Wirtschaftlich in einem zunehmend jämmerlicheren Zustand.Die EURO-Zohne hängt Buchstäblich an der Notenpresse wenn die abgestellt wird resp. die Wirkung
      final versandet,dann wars das mit EU.Da haben doch Facktisch ALLE NUR mitgemacht weil sich alle Wirtschaftliche Vorteile erhofften.Ach ja die USA die sind nur noch so mehr oder weniger auf dem Papier die Weltmacht No.eins.Na ja so was wie einen Gotthard Basis haben wir immerhien noch im Griff.Damit sind wir nebst den Chinesen, innert 4 Jahren den Weltgrössten Flughafen auf die Beine gestellt, die bald einzigen die noch so etwas auf die Beine kriegen.
      Die sog. Globalisierung verkommt zunehmend zur Fatamorgana, zur Phantasterei.Mit dem sich abzeichnenden Finanz und damit unvermeidlichen auch Realwirtschaftszusammenbruch ist die ganze hochgejubelte Globalisierung nicht einmal mehr heisse Luft.Dann geht das umgehend zurück auf die Nationale Ebene rette sich wer kann,jeder für sich und Gott gegen ALLE.Das von 1929 steht auf Wiederholung logo
      nicht das Gleiche Bild jedoch ein vergleichbarer Kernmechanismus jedoch mit div. Variablen und Dimensionen.Zum Thema gibt es seit 20 Jahren einen interessanten Titel.Endstation Globalisierung.
      Wenn Sie auf EU und Globalisierung setzen,dann satteln Sie ein totes Pferd.Nun damit das nicht zu lange wird,
      wie oben dargelegt, geht das, eine Frage der Zeit zurück auf die Nationale Ebene.Dann haben wir da wegen
      einiger Bodenloser Dummheiten,ganz miese Karten.
      Die grösste Dummheit ist das zu grosse Vertrauen auf UN EU und Globalisierung.Wer auf lahmende und tote Pferde setzt,kommt nicht weit. Pferde für die es keine
      Weide Heu und Hafer gibt, taugen auch nix die gehen ein.Wünsche noch schöne Träume von Globalisierter Welt.Vom Wohlstand für alle,von der Verbrüderung der Menschheit im Globalisierten ,,Paradies,,. Freundliche Grüsse.

    • @ Rolf Zach

      absolut einverstanden.

      Aber leider versteht der durchschnittliche IP-Kommentar-Schreiber differenzierte Sachkommentare nicht.

      Erstens sind sie zu träge, um zu lesen und zweitens haben sie am liebsten kurze Gutmensch Worthülsen und plakative Anwürfe; und wenn es nicht verstanden wird, dann sind eben alle andern in der linken und grünen Ecke.

      Leider kommt man mit solchen Menschen nicht viel weiter. Aber sie vereinen immer noch ansehnliche 30% der Wählerschaft auf sich, was für die Schweiz mittelfristig zum Verhängnis wird.

  8. Dann wiederspreche mal am Beispiel der Zürcher Kantonalbank. Dort werden über Jahre die Leute intern hochgezogen.Jedoch selten wegen Leistung sondern weil sie Teil eines Internen Netzwerkes sind. Es gibt mehrere und sind verteilt auf die Geschäftseinheiten. Doch Fakt ist, der Filz dort macht alle Innovation und Veränderung schwierig bis unmöglich, wenn das führende Netzwerk und der oberste in der Kette das nicht will. Auch ist es als aussenstehender schwer Teil eines solchen Netzwerkes zu werden wenn man nicht die „Lehre“ in der ZKB gemacht hat. Anderes Problem, dass diese Leute die Positonen meisten für 10 Jahre+ besetzten und andere nicht nachrücken können. Somit sind gesunde Karriere bewusste Personen gezwungen die Bank zu verlassen und Irgendwann vielleicht zurückzukommen. Somit Skills auch schnell verloren gehen. Beide System haben Ihre Fehler doch das was ist die beste Lösung? Ich sage immer ein guter Chef will das guten Leuten vorwärtskommen und macht auch mal Platz zum Wohle des Unternehmens oder schaft Platz für eine gesunde Konurrenz sich selber auch zu fordern. Wichtig ist es die Skills zu fördern und zu erweitern, wenn dass intern nicht mehr geht, geh und hol neues Blut herein und lerne ohne auszubeuten. Der Neue wird dan Teil deines Brands und vielleicht wegen seiner Leistung irgendwann auch dein Chef! Lebe damit!

    • Dieser Filz, besonders wenn er ein Fischlein im Wappen führt, ist der Tod jedes Unternehmens!

    • Da stimme ich Ihnen zu. Meine Erfahrung zeigt, dass eine gesunde Kombination von internen und externen Talenten eine Organisation fordert und fördert. Gerade ‚gut bezahlte‘ Positionen sollten öfters aufgemischt, resp. umgeschichtet werden. Sonst passiert das, was wir leider immer wieder sehen.

  9. Jetzt hat der VR die Pflicht und die ehrwürdige Aufgabe diesem unguten und unsäglichen Clan bei CS den Stecker zu ziehen und eine solide Schweizer Geschäftsleitung einzusetzen.

    CS Kunden im In- und Ausland und CS Aktionäre sind in Rage und haben keinerlei Verständnis mehr für diese Machenschaften der CS.

    Die Reputation vom Finanzplatz Schweiz muss jetzt bewahrt und beschützt werden.

    • @B.Leu
      Wie ,,soverän,, ist und kann denn der Verwaltungsrat
      noch sein. Zumindest die gewichtigeren Aktionäre müsste doch logo sein. Haben da ein direktes bis indirektes
      Mitspracherecht.Wenn einem dieser gewichtigeren
      Aktionäre etwas nicht passt, dann verkauft der Seine
      Anteile, dann ,,erbt,, der Nachvolger die entsprechenden
      Mitspracherechte.Fremdes Kapital en mass ins Land holen, und glauben das bliebe dann ein Schweizer Unternehmen, und könne ,,souverän,, als Schweizer Unternehmen geführt werden ??? Na je gelegentlich haben die Leute Vorstellungen.
      Soooo machen das knallhart die Chinesen, ihr dürft mitspielen, das letzte Wort haben WIR.
      Tja da gibt es ganz viele die machen das mit,wenn das entsprechend Knete bringt,nehmen die auch auf dem Nebentisch mit den kleineren Stühlen Platz.
      Und wenn das nicht sooo reibungslos abläuft.
      Hmmmm dann gehen die zur eigenen heimischen Regierung
      und heulen wegen der Chinesen herum, die kupfern alles ab und bla bla bla.Jetzt haben eben die Chinesen selber den dreh raus, jetz geht das Geheule erst recht los. DAS Geschacher der USA mit den Chinesen hat handfeste Hintergründe und Ursachen.

    • Warum sind die Aktionäre in Rache. Sie haben für das übel genua so viel Schuld. Sie hätten früher reagieren sollen. Die eigene Geldgier lies dies jedoch nicht zu. Selber Schuld. Hoffe die Aktionäre haben etwas gelernt und machen es in Zukunft besser.