„Erwerbslosigkeit wird gegen 10 Prozent hochschiessen“

Die offizielle Arbeitslosigkeit täuscht, sagt Hans Geiger. Die Wahrheit sei, dass bald jeder Zehnte Schweizer ohne Job dastehe. Die Boom-Börse sei ein Strohfeuer, einzig Gold sei stabil.

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  1. Vorschlag Erfassung der ausgesteuerten und potentiell arbeitsfähigen Personen

    in der Schweiz via Fragebogen an alle Gemeinden aufgrund der Kriterien ob die Personen und dem Bund betr. der Asylanten mit Bleiberecht (unabhängig davon ob sie Kinder betreuen oder nicht, die Sprache können oder nicht) aufgrund des Kriteriums ob die Personen Hilfsjobs wie z.B. Reinigung, Verkauf, Nachtwächter etc. ausüben KÖNNTEN.

    Ausgenommen: länger als 2 Jahre Kranke / Süchtige u.ä.

    Wenn ich Wirtschaftsminister wäre, dann möchte ich das wissen.

    • @Mutti

      verstehen Sie denn nicht? Gerade der Wirtschaftsminster möchte es nicht wissen. Es ist politisch so gewollt! Die Strukturen in der Schweiz können sich einen öffentlichen Diskurs welches unangenehme Realitäten thematisiert nicht leisten. Statistiken, die so ausgewählt werden, dass sie die gerade gewünschte Meinung erzeugen sind daher überlebenswichtig für das Modell Schweiz.

      Sehen Sie, Zahlen, angegeben in absoluten Werten oder in Prozentangaben, erscheinen uns als Fakten, als fest und als unumstößlich, doch eine Zahl ist eben nicht die genauste Angabe eines Faktes. Gerade Zahlen umgehen aber viele kritische Filter unseres Gehirns, da wir denken, dass Sie nun einmal klar und deutlich sind. Seit 18 Monaten versuche ich eine aussagefähige und verlässliche Datenlage zu sammeln, die sowohl als auch „CH-Ausgesteurte + CH-Rentner/Innen“ berücksichtigt die unser Land verlassen, – auch im Zusammenhang mit AIA!. Schon heute, überweist die AHV-Genf monatlich 1.16 Mio. Renten (Zahlungsanweisungen) ins Ausland. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird ein nicht kleiner Teil der Einwanderer „Baby-Boomer“ nach der Pensionierung in die Heimat zurückkehren und so die Kaufkraft der Rente deutlich erhöhen. Die Schweiz aber ist auch da auf die Nachfrage der Rentner dringend angewiesen. Man kann schon heute von einer Trendwende sprechen die unserem Land volkswirtschftlich in das propriospinalen System des Rückenmarks treffen wird!
      Herzlich

  2. @Claire

    irgendwie verstehe ich Sie nicht. Sie stellen Fragen und wenn die Antwort stichhaltig ist, ziehen Sie Vergleiche, auch mit Schuldzuweisungen ggn. Arbeitslosen, die dasselbe suggerieren. Sie werden Ihre Gründe haben. Also erst mal sollte man sich die Illusion nehmen, dass Zahlen, die jemand (SECO&.Co) vorstellt, halt objektive Fakten sind. Er kann halt an der Erfassung etwas ändern, das passiert in absoluter Regelmässigkeit bei der Erfassung der Arbeitslosenzahlen und im Regelfall zur Untertreibung der Zahl, und er kann bei der Interpretation der Zahlen reden, auch das ist regelmässig zu sehen. Die Schweiz ist ein Land von Mythen und Falschdarstellungen; hohe Arbeitslosenzahlen gelten als Versagen der Politik, niedrige als Erfolg und die Vorschriften, wie die Zahlen gemessen werden, gibt die Politik in Gesetzen und Weisungen vor. Und Ihren Hinweis auf die Ausgesteuerten die noch erfasst werden und zum Teil innerhalb einer „kurzen“ Zeit wieder eine Arbeit fänden ist für die Tonne! Gehen Sie an die Front und unterhalten Sie sich mit den zuständigen Menschen mit Verantwortung. Sie werden hören wie hervorragend qualifizierte Arbeitnehmer ab 50 J immer beim Sozialamt anklopfen müssen. Die Zahl würde eigentlich noch deutlich höher ausfallen, wenn nicht so viele dieser Personen die Schweiz endgültig verlassen. Darüber gibt es, wie so oft in der Schweiz, keine verlässliche Zahlen – und doch ist dies m.E. volkswirtschaftlich einer der grössten Probleme. Die Qualität der Auswanderer auch hinsichtlich ihrer Kaufkraft sollte dringend untersucht werden. Die Entwicklung auf der Basis meiner ganz persönlichen Informationen ist katasrophal! AHV-Ehepaare mit +50000.- p.a. verlassen zunehmend das Land. Diese Kaufkraft und Steuern fehlen unserer Volkswirtschaft. Zur Erinnerung: die Infrastruktur wird vorwiegend vom Mittelstand getragen. Tipp: Beleuchten Sie ergebnis offen die Auswirkungen der ALV Gesetzesrevision im Jahre 2011.

    • Herzlichen Dank an Claire & „Illusionen platzen“ für die guten Informationen und das Engagent hier im Blog.

      Gut zu wissen, dass ich nicht die Einzige bin, welche sich für solche Themen interessiert.

  3. Dank Goldmehrwert 7 Milliarden für die SNB.D.h. für den Hedge Fond SNB. Denen werden Aktienverluste noch um die Ohren fliegen.Der Dollar ist am Tiefseetauchen.

    • @ groeg

      Den grössten Teil des Goldes hat die SNB bezw. deren Finanzgladiatoren schon längst verkauft. Dafür haben die SNB-Finanzakrobaten jetzt viele immer wertlosere Währungen wie Euro und Dollar in ihrer systematisch verlängerten Bilanz. Dazu noch ein schöner Berg von US-Staatsanleihen,
      von einem Staat der seit Jahrzehnten jährlich immer neue, und immer noch grössere, exponentiell steigende Schuldenberge erzeugt. Eine echte “Glanzleistung“! Diese verbrecherischen Notenbanken-Falschgeldmanager wissen ganz genau, dass diese Schuldenberge niemals zurückbezahlt werden können. Ihr “Geschäft“ beruht auf der Grundlage des Betruges. Eigentlich gehörten all diese Damen und Herren der Notenbanken, IWF, BIZ-Bank und Weltbank vor ein internationales Gericht gestellt, sowie damals bei den Nürnberger Prozessen nach dem 2-ten Weltkrieg.

  4. Lieber Hans, die Erwerbslosigkeit ist bereits auf über 10 Prozent. Man weiss es ja, die ausgesteuerten erscheinen einfach in keiner Statistik, darum ist die offizielle Quote auch so tief.

    • Ich möchte einmal ihre Visitenkarte sehen und ihr CV; damit ich als kritischer Leser ihre Ergüsse auch richtig werten und beurteilen kann. Es gibt natürlich auch grossmäulige Kreaturen, welche sich selbst krankhaft immer höher und wichtiger schaukeln. Ich nehme ohne Gegenbericht an, dass sie zur letzteren Sorte gehören!

    • Und darunter sind ehemalige Grossverdiener und Grosssteuerzahler, die jetzt auf Sozialhilfe angewiesen sind und Zero Steuer zahlen. Persönlilche Tragödien, gebrochene Schicksale, leider nicht nur dem Covid anzuhängen, sondern anderen und hier viel diskutierten Faktoren wie das BVG zuzuschreiben.

    • @Benny Fuchs. Bezeichnen Sie sich doch einfach als Allrounder. Das ist auch eine aussterbende Spezies. Apropos Erwerbslosigkeit: Ich kenne diverse „Geldverdiener“, die sind das bloss noch wegen dem Eigenmietwert.

    • Hallo Du oberschlauer „Bildungsexperte“
      Dann erklär mir doch mal wieso in D die Arbeitslosenquote aktuell bei 6.3% steht, die Erwerbslosenquote aber nur bei 4.5%!!
      https://www.arbeitsagentur.de/presse/2020-36-der-arbeitsmarkt-im-juli-2020
      .
      Die Erwerbslosenquote nach ILO in der CH kann man sowieso rauchen, das sind quartalsmässig 30’000 Telefonumfragen aufs Festnetz (ca. 0.5% der Bevölkerung im Erwerbsalter) und wenn da einer lügt, dann haben wir schon wieder 200 Erwerbslose mehr. Und da gibts doch nicht wenige, die gar nicht suchen und in der Beiz rumhängen, aber dem Telefonbefrager dann vorlügen sie hätten in den letzten 4 Wochen aktiv gesucht und wenn nur einer lügt, dann gibts wieder 200 fiktive Erwerbslose mehr hochgerechnet!
      .
      Sie haben einfach nicht viel Ahnung…das übliche Stammtischgeplauder.
      PS Dass die Zahl höher ist als die SECO Werte, das ist klar, aber für Arbeitslosigkeit gibt es in der CH nun mal klare Definitionen: Beim RAV angemeldet, Vermittlungsfähigkeit und dass man sich auch um Arbeit bemüht!!
      Im übrigen rund 20% der Ausgesteuerten bleiben beim RAV jeweils weiter angemeldet und sind so auch in der AL Statistik, ebensoviele finden jeweils innert 3 Monate nach Aussteuerung einen Job. Siehe SECO Tabelle T14 Fussnote!

    • @Claire

      „Dann erklär mir doch mal wieso in D die Arbeitslosenquote aktuell bei 6.3% steht, die Erwerbslosenquote aber nur bei 4.5%!!“

      Nicht mitgezählt wird, wer krank ist, von einem externen Arbeitsvermittler betreut wird oder sich weiterbildet. Auch die Kurzarbeiter und die meisten Über-58-Jährigen fallen aus der Statistik. Tricksen kann man eben vor allem auch durch gezielte Weglassungen.

    • B-Illusion: Nun wer offiziell krank ist, wird in der CH auch nicht mitgezählt bei der AL (stichwort vermittlungsfähigkeit), in Weiterbildung je nachdem auch nicht.
      Und eben die Erwerbslosenstatistiken sind reine Stichprobenumfragen aufs Telefonfestnetz (wer hat sowas noch von den Jungen) – da wird doch auch gelogen was Zeugs hält!
      Und was auch immer wieder vergessen geht, ist die Schwarzarbeit, von der man selbst in der CH von bis zu 10% des BIP ausgeht. In anderen Ländern wie dem Club Med noch viel viel höher!
      .
      Sie sehen es „tricksen“ nicht nur die Arbeits- und Erwerbslosenämter, sondern auch eine ganz Menge „Arbeits- und Erwerbslose“.
      Es gibt auch nicht ganz wenige, die sich ihre 8000 im Monat vom RAV abholen und es nicht besonders eilig haben, dieses fette „Grundeinkommen“ schnell wieder durch eine geregelte Arbeit zu substituieren.

    • @Claire

      Die Angabe, dass die Zahlen mittels Telefonanruf (!!) ermittelt werden hat mich echt geschockt.

      Da will jemand die Zahlen wirklich NICHT kennen.

      PS: jeder der eine Ahnung von diesbezüglicher Forschung hat z.B. empirsche Sozialforschung, weiss ganz genau, dass die Angaben so extrem verfälscht werden*! Das steht in jedem diesbezüglichen Schulbuch (für den Fall das der gesunde Menschenverstand nicht ausreichen so1llte).

      *u.a. Auskunfsverweigerung wenn keine positive Antwort, Lügen, etc. etc.

  5. Die ersten AHV-Prognose einer Expertengruppe des Bundes von 1995 (IDA-Fiso-Studie) hat den Bankrott der AHV statistisch für 2007 prognostiziert.

    Das Ziel war/ist (nach wie vor): Erhöhung de AHV Alters.

    Mit dem künstlichen runterdrücken der Arbeitslosenzahlen will man das Volk ruhig halten. Macht man in allen westlichen Ländern.

    • Die AHV als Umlagesystem kann nicht bankrott gehen, schon gar nicht wenn immer mehr zuwandern. Wenn die Ausgaben steigen kann der AHV-Abzug einfach erhöht werden bzw. der Teuerung angepasst werden.
      Das die AHV- Rente zum Leben nicht reicht ist politisch gewollt. Nur so können unsere Versicherung und Pensionskassen Kohle verdienen. Wobei die sich nicht mal an Verträge halten müssen und versprochene Leistungen einfach kürzen können. Die AHV wird regelmässig als schlecht dargestellt damit Besserverdiener ihren solidarischen Beitrag nicht erhöhen müssen.
      Sie informieren sich zu einseitig.

    • @Bud. Da könnten Sie sich täuschen. Die Löhne sind hier im Vergleich zum Ausland eh schon viel zu hoch.Sie müssten also eher runter. Tiefere Löhne, AHV-Abzug höher und vermutlich auch noch mehr Steuern zahlen – ja, da hört dann die Solidarität schnell auf.

    • https://www.rudolfstrahm.ch/stimmungsmache-gegen-sichere-renten/

      Ist der Link zu unserem ehemaligen Preisüberwacher. Bitte lesen Sie seinen ganzen Bericht. Sehr interessant für Sie. Sollten sie den Link nicht öffnen wollen. Habe ich Ihnen seinen Satz dazu herauskopiert. Unter dem Abschnitt «Gefälligkeitsstudien mit politischer Absicht»:

      «Nach der erstmaligen, grossen AHV-Prognose einer Expertengruppe des Bundes von 1995 (der sog. IDA-Fiso-Studie) wäre die AHV bereits vor zwölf Jahren Pleite gegangen.»

      XXXXXXXXXXXXXXX

      Trotzdem haben Sie Recht und ich danke Ihnen für den Hinweis. Habe über 10 Jahre in der 2. Säule gearbeitet. In Ihren Worten im Kapitaldeckungsverfahren. Was ich dort gesehen habe, mir ist heute noch übel. Hemmungslose Gier in einem Ausmass wie es sich aussenstehende nicht vorstellen können. Und alles BVG Konform. Hemmungslose Abzockerei einiger weniger zu Lasten aller. Mit Sozialvorsorge hat die 2. Säule nichts gemein. Dort wo ich war musste man MA früher pensionieren, um den täglichen Diskussionen Einhalt zu gebieten.

      Meine Freundin hatte u.a. jahrelang in der 1. Säule gearbeitet. Und die vom Bund nicht beaufsichtigten Könige live erlebt, die sich ihr eigenes Reich mit eigenen Regeln kreierten. Erschreckend, Beängstigend, unglaublich. Aber (fast) nichts verglichen mit der 2. Säule.

    • Der malaysischen Staatsfonds 1MDB ist ein Vorsorgefonds für die Bevölkerung. Von daher mit der 2. Säule in der Schweiz vergleichbar. Bankenchefs in der Schweiz wurden zu Bussen Zahlungen in Zusammenhang mit dem malaysischen Staatsfonds verurteilt. Der ehemalige malaysische Regierungschef zu einer langjährigen Haftstrafe.

      Für ein Prinzip/Mentalität, das meiner Meinung nach bei uns in der 2. Säule gang und gäbe ist. So habe nicht nur ich es empfunden. Einfach in kleinerem Ausmass. Ein kleiner, elitärer Kreis bedient sich hemmungslos und im grossen Stiel an der Vorsorge der Allgemeinheit. Sofern man 2/3 der Bevölkerung als Allgemeinheit bezeichnen kann.

      Wenn wegen Malaysia (sieht, die sind ja korrupt!) sowohl Malaysia wie auch die gesamte westliche Welt zurecht schockiert ist, wieso dann niemand in der Schweiz über unsere 2. Säule?

    • Es ist schon mal sehr gut, dass Sie den Schindluder der uns permanent vorgesetzt wird erkannt haben. Die einzigen die Gegensteur geben sind die Konsumentenmagazine «saldo» und «k-tipp». Dort werden regelmässig die aktuellsten Zahlen publiziert anhand wir alle sehen können, wie gesund die AHV wirklich ist. Und auch wie sehr die Bevölkerung diesbezüglich verarscht wird.

      Im Moment sind die Reserven in der AHV ca. 44 Mia. CHF. Die AHV strotzt vor Gesundheit. Wie sie sagen, es ist ein Umlageverfahren. Selbst wenn die AHV Reserven in den nächsten wenigen Jahren abnehmen, ist das einfach nur gesund. Denn bis 2030 ist die Babyboomer Generation aus der Nachkriegszeit in Pension. Heisst, aller spätestens 2035 geht es wieder rapide aufwärts. Dann sind die aktuellen Babyboomer voll in Arbeit.

  6. Gegen 3’000 Personen werden monatlich ausgesteuert. März und April 2020 waren es praktisch keine – Corona-Massnahmen sei Dank. Da kommt über die Jahre hinweg schon eine schöne Menge zusammen….Die nackte Arbeitslosenzahl verrät längst nicht alles.

  7. Guten Tag Herr Hässig
    Ich habe wirklich langsam Bedenken über das tiefe Niveau der Kommentarschreiber im IP. Es ist unglaublich was für unsachliche, persönliche, beleidigende, infantile Anwürfe der Autoren aushalten müssen. Frage: Hat sich das Niveau der Leserschaft verändert oder sind die Börsianer so tief gefallen?

    • Wie beleidigen? Ich stimme ja dem Herrn Geiger zu, er sagt die Wahrheit. PS: Ich habe zusammen mit ihm doktoriert und wir kennen uns bestens.

  8. Das Bundesamt für Statistik geht seit Jahren einen Sonderweg. Alle umliegenden Länder schliessen die Erwerbslosen mit ein. Wir hätten schon seit Jahren eine um ca 1-2% höhere Arbeitslosenquote, wenn der Bundesrat/Parlament dies so wollte. Mit Corona wird die Arbeitslosenquote in die von Herrn Geiger erwähnte 10% gehen.

    • Nein, wir „hätten“ nicht „1 – 2%“ mehr. Wir HABEN etwa fünf Prozent mehr! So ist leider die Wahrheit! Und „würden wir“ nicht so viele „Fachkräfte“ importieren, dann hätte jeder Schweizer der arbeiten möchte eine Stelle!

  9. Das ist doch kaffeesatzlesen und nicht seriös. The honeymoon is over, dass ist klar, aber wie es kommt weiss niemand. Und IP’s DNA ist Pessimismus und Angstmacherei!

  10. Das ist doch kaffersatzlesen und nicht seriös. The honeymoon is over, dass ist klar, aber wie es kommt weiss niemand. Und IP’s DNA ist Pessimismus und Angstmacherei 🤮🤮

  11. Die Erwerbslosenquote wird noch deutlich steigen, wenn wir das Rahmenabkommen ablehnen. Wird leider in der Argumentation systematisch verdrängt.

    Im übrigen besteht zwischen Arbeitslosigkeit und Erwerbslosigkeit ein Unterschied, der je nach Niveau signifikant sein kann.

    Volkstümlich und durch Politiker werden zwar oft die beiden Begriffe synonym verwendet. Die Aussagen können jedoch je nach Begriff in der Krise deutlich auseinanderdriften.

    Es wäre wünschenswert wenn hier auf IP i.S. volkswirtschaftlicher Begriffe etwas präziser argumentiert würde. Ist keine Spitzfindigkeit, sondern kann zu unterschiedlichen Beurteilungen führen. Danke.

    • 1. Es wäre vor allem Wünschenswert, wenn Personen, welche sich als angebliche Experten deklarieren, ihre Behauptungen begründen würden z.B. :

      „Die Erwerbslosenquote wird noch deutlich steigen, wenn wir das Rahmenabkommen ablehnen.“

      Sie argumente scheinen eher Glaubenscharakter zu haben ansonsten würden Sie Risiken und Chancen sowie Alternativen sehen.

      2. Spielt es für die stellensuchende Bevölkerung keine Rolle, ob sie in der Statistik als Arbeitslos oder Erwerbslos gelten. Die Bevölkerung kann sich nur ein Urteil bilden, wenn beide Zahlen thematisiert werden.

      Sie dürfen Ihre Behauptungen gerne spezifizieren, wir zählen auf Sie!

    • Liebe Mutti

      Ihre Fragen und persönlichen Bewertungen erstaunen mich nicht, nachdem ich von Ihnen schon einiges gelesen habe.
      Gerne nehme ich dazu wie folgt kurz Stellung:

      1. Mit der Ablehnung des Rahmenabkommens, bzw. der Annahme der SVP-Kündigungsinitiative fallen nebst der Personenfreizügigkeit unweigerlich auch die übrigen Grundfreiheiten weg (Guillotine-Klausel). Sie können daher nicht davon ausgehen, dass wir die Bilateralen in der Folge mit Weiter-Verhandeln retten können, da der politische Wille in der EU kaum mehr vorhanden sein wird. Wir gelten dort schon heute als «Rosinenpicker». Damit ist der grenzüberschreitende Handel unserer systemrelevanten Exportindustrie (Multis und grössere exportorientiere KMU) mit deutlich mehr Bürokratie und Auflagen verbunden als jetzt, da mit jedem Land individuelle Handelsverträge und weitere Abkommen bestehen würden. Auch wird der grenzüberschreitende Waren-Dienstleistungsverkehr erheblich kompliziert (analog BREXIT). Daher zeigen Umfragen schon heute, dass unsere Multis und grösseren exportorientierte KMU in Erwägung ziehen, Teile der Produktion ins Ausland zu verlagern (z.B. in den EU-Raum oder China wie z.B. die EMS-CHEMIE dies vorzeigt), wodurch hier im Inland substantielle Arbeitsplätze wegfallen. Diese werden kaum kompensiert durch die Inlandnachfrage.

      2. Würde in der Schweiz die Erwerbslosigkeit nach ILO-Standard erfasst, so lägen wir schon jetzt bei 5%-6%. Ich nehme an, dass sich die erwartete Zahl von Herrn Geiger auf diesen Standard bezieht. Denn nach Rechnung gemäss unserer bisherigen Arbeitslosenstatistik wären wir hier deutlich tiefer (3-4%). Diese Werte haben Ihre Brisanz im populären Länderquervergleich, wo wir immer als Musterknaben dargestellt werden, nur weil wir mit einer «softeren» Methode unsere Arbeitslosigkeit rechnen und darstellen. Solange diese beiden unterschiedlichen Erhebungs-Methoden in der Ergebnisdarstellung vermischt werden, kann sich die Bevölkerung jedoch kein klares Bild machen. Verlässliche Arbeitsmarktzahlen sind zudem eine notwendige Grundlage zur Vornahme arbeitspolitischer Massnahmen. Sowohl für den Staat wie auch für das einzelne Unternehmen. Hier noch ein Link:

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/erwerbslosigkeit-unterbeschaeftigung-offene-stellen/erwerbslose-ilo.html

      3. Zukunftsbezogene Aussagen (Wirtschaftsprognosen) sind immer mit Unsicherheit behaftet. Dagegen gibt es einen Unterschied zwischen Glauben und Erwartung aufgrund vorliegender Fakten. Meinen Sie denn, die zukunftsbezogenen Aussagen von Herrn Geiger seien nur Fakten und diejenigen von Andersdenkenden (also meine) nur Glaubenssache oder Behauptungen? Das wäre doch reichlich naiv, oder?

      Bin gerne bereit, mit Ihnen weiter zu diskutieren auf einer sachlichen Ebene.

      mfG
      F.H. (alias Ökonom VWL)

    • @Ökonom / VWL

      Herzlichen Dank.

      1) Zum Rahmenvertrag: Diese, Ihre, Argumente kenne ich gut. Dem Rahmenvertrag so wie er jetzt vorliegt, würde ich trotz der einseitigen Machtverhältnisse zu Gunsten der EU sofort zustimmen, wenn er nur die technischen Handelshemmnisse sowie den Güterhandel an sich betreffen würde -> Ihr Thema. Er betrifft jedoch auch übrige Verträge und künftige (!!) Verträge und hier sehe ich keinen Grund für die einseitigen vertraglichen Rechte zu Gunsten der EU.

      Weitere Themen: Volksbeschluss der EU nicht beitreten zu wollen, Verwässerung Vorteile Wirtschaftsstandort, Rechtsstaatliche Unabhängigkeit,

      Rechtsstaatliche Unabhängigkeit u.a. Möglichkeit der einseitigen Vertragsanpassungen seitens der EU (resp. automatische Übernahme der Schweiz), Möglichkeit der „Bestrafung“ der Schweiz (Zahlungen), wobei das Strafmass die EU (da Mehrheit) bestimmen könnte, auch künftige Verträge würden in den Rahmenvertrag fallen, siehe auch separate Diskussionen zur Thematik u.a. hier im Blog

      Vorteile Wirtschaftsstandort: Viele glauben, wir würden der übrigen EU etwas wegnehmen, wenn es uns im Vergleich zu anderen Ländern besser geht. Wirtschaftliche Prosperität ist jedoch kein Rohstoff der sich einfach so verteilen liesse. Ich bin überzeugt, dass es den EU-Ländern in der Summe nicht besser gehen würde, wenn wir unsere Standortvorteile (Arbeitsrecht inkl. Lohnnebenkosten, Steuerrecht, schöne Natur welche durch Zuwanderung wegen Infrastruktur schwindet, verlässliches Rechtssystem, etc. etc.) aufgäben. Da ich beruflich praktisch mit ausländischen Unternehmern, welche in der Schweiz Unternehmen gründen zu tun habe, weiss ich, dass sie dies wegen der Standortvorteile tun, welche sich explizit von denjenigen der EU unterscheiden. Unternehmen welche Ihr Geschäftsmodell auf Billiglöhnen aufbauen, produzieren nicht in der Schweiz. (Vergleich: sollte Singapur Thailand beitreten – nur weil das Nachbarland grösser ist?) Ich habe es im Übrigen auch noch nie erlebt, dass ausländischen Unternehmen Fachkräfte i.S.v. Intellektuelle, Techniker etc. (also nicht die Putz-Fachfrau) aus der ganzen Welt, seitens der Behörden nicht wären bewilligt worden. Das funktioniert bereits heute problemlos.

      Volksbeschluss nicht Beitritt EU: Ja, die EU ist mächtig, mit dem Rahmenabkommen hat sie jedoch noch viel mehr Macht!!!! Also künftige Vertragsverhandlungen würden zur Farce – weil die EU noch mehr Anreize hat sich zu verweigern. Diese Machtpolitik a la USA – ist unfair und widerspricht auch den Grundsätzen von freien Staaten. (Die Schweiz liegt übrigens nicht erst seit gestern in der Mitte von Europa, umgeben von geographisch grossen Ländern). Die Bilateralen Verträge machten zufrieden, weil es für die einen ein quasi Beitritt in die EU war und die anderen darin die Unabhängigkeit der Schweiz sahen. Das sind jedoch komplett unterschiedliche Visionen und Ziele. Seitens der Politiker erwarte ich, dass Sie ihre persönlichen Haltungen und Interessen klar offenlegen (Burkhalter hat das im Übrigen immer getan), bezüglich des Rahmenabkommens hat er sich jedoch bis am Schluss bedeckt gehalten und gewisse Schweizer Grundsatzentscheide (BV) ignoriert.

      Dem Rahmenvertrag so wie er jetzt vorliegt, kann wegen des Umfanges sowie der vielen nicht absehbaren Konsequenzen für die Schweizer Volkswirtschaft nicht zugestimmt werden. Als Alternative haben wir immer noch die WTO-Verträge sowie die bestehenden bilateralen Verträge.

      Personen, welche sowieso einen Beitritt in die EU favorisieren, werden diese Argumente ignorieren. Sie verfolgen jedoch nicht die gemäss BV und Volksbeschluss definierten Ziele.

      Ihre Ausführungen betr. Statistik und Stellensuchende sind interessant. Vielen Dank hierfür.

    • @Ökonom/VWL

      Es bleibt den Normalbürgern daher nichts übrig, als jede Berechnung auf ihre Stichhaltigkeit zu prüfen. Nur wenn eine breite Öffentlichkeit zunehmend misstrauisch wird und Zusammenhänge kritsisch hinterfragt, sehe ich ein Körnchen einer Chance eine ergebnis offene Debatte in unserem Land loszutreten.

      „Solange diese beiden unterschiedlichen Erhebungs-Methoden in der Ergebnisdarstellung vermischt werden, kann sich die Bevölkerung jedoch kein klares Bild machen.“

      Genauso ist es! Die meisten Journalisten sind von der Komplexität überfordert und informieren als Sprachrohre der verschiedenen Interessengruppen. Dies kann man insbesondere auch bei der verlogenen und irreführenden Berichtersattung rundum die Penisonskassenstatistik beobachten. Der Verdacht auf gewollte Verschleierung, wenn nicht sogar orchestrierte Panikmache (2. Säule) oder Verhinderung (Arbeitslosenzahlen) bleibt bestehen und wird immer schwerwiegender. Aber das ist eine andere Baustelle.

  12. Sehr geehrte Herren Geiger und Hässig,

    Gold ist nicht die Alternative zum Geld, sondern

    GOLD IST DAS GELD (+Silber)!
    =============================

    Die Währungen (USD, EUR, YEN, CHF usw.) der Banker und Notenbanker sind Kredit. Und genau für diese Kredite fehlt den Bankern eben das GELD.

    Die Notenbanken drucken deshalb kein Geld, sondern verleihen Kreditwährungen die nicht mit Geld gedeckt sind.

    Um den Betrug zu verdecken (und die Zinseinnahmen zu sichern) betreibt das Internationale Bankenkartell ein Kreditschneeballsystem. Damit liess sich für lange Zeit vertuschen, dass die Kredite nicht mit Geld gedeckt waren.
    Dazu wurden die Berechnungen für Arbeitslosenzahlen und Inflationsrate und andere Dinge absichtlich gefälscht, um das Betrugsfinanzsystem in einem geschönten Bild darstellen zu können.
    Weil das Betrugsfinanzsystem jetzt in die Endphase gekommen ist haben die Vertreter des internationalen Banksterkartells, deren kreditfinanzierten Systemmedien, Staaten und Regierungen die “Coronageschichte“ inszeniert. Damit will man die von Medien, Politik, Schulen und Hochschulen gehirngewaschenen Bevölkerungsmassen weiter hinhalten und ruhig stellen und abkassieren.
    Mit neuen diktatorischen Massnahmen, neuen Vorschriften, Gesetzen Verhaftungen, Impfzwang, Maskenzwang, Abstandsregeln, Versammlungsverboten und Strafen will man die verarschten Bevölkerungsmassen ruhig stellen.

    Die tatsächliche grosse verheerende Krise kommt erst noch, sie wurde durch immer neue Kredite, “Hilfskredite“ und weiterer Verschuldung von Bankern und den schäbigen Regierungen lediglich etwas in die Zukunft verschoben.
    Wenn’s dann kracht werden sie ohne echtes Geld, nämlich Gold und Silber, ganz schön angeschmiert dastehen. Spätestens dann werden auch die Dümmsten verstehen was echtes Geld ist.
    Echtes Geld entsteht durch Arbeit (Leistung), Bankkredit entsteht leistungslos durch Kreditverträge, die nicht mit Geld gedeckt sind (Betrug).

    • „Echtes Geld entsteht durch Arbeit (Leistung)“
      Konzept „Proof of Work“ bei Kryptos.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Proof_of_Work

      „Bankkredit entsteht leistungslos durch Kreditverträge, die nicht mit Geld gedeckt sind (Betrug)“

      Das Problem liegt eher darin ob die Schuld wirklich bis Zeitpunkt X getilgt wird und ob die Frist allenfalls „endlos“ erstreckt werden kann.

      Die Kommunisten verprechen eine Erlösung von Schulden (und sogar der Verpflichtung sich selber gegenüber, zum „kleinen“ Preis der Lebensenergie), ein uralter Trick. Der einzige, der Sie von allen Verpflichtungen erlösen kann ist

    • Der Stil ist vielleicht ein wenig ruppig aber total falsch sind gewisse Aussagen nicht…aber du sprichst hat manchmal aus, was viele nur denken…wir werden tatsächlich von einer kleinen Gruppe Leute, denen auch weltweit die Politiker hörig sind, gewaltig manipuliert und an der Nase herumgeführt…

  13. Es gab im Vorfeld diese Corona—Veranstaltung genug besonnene Warner.
    Innzwischen ist es kaum zu übersehen soweit, die ganze Corona-„Abwehr-Veranstaltung“ hat längst von A-Z erheblich mehr Schaden angerichtet, als dieses Grippevirus je hätte anrichten können.
    Um sich vor dieser Erkenntnis und Einsicht zu drücken ist offensichtlich zu vielen alles recht, auch die Dauerhetze gegen das „Schwedenmodell” und dessen Verfechter.

    • Das stimmt hinten und vorne nicht. Hätte es keine Abwehrmassnahmen gegeben wären wohl 10000e verstorben, der wirtschaftliche Schaden wäre weit grösser gewesen. Abgesehen davon, dass es auch Ihnen teure Menschen gekostet hätte. Von den Langzeitfolgen von Corona über die wir noch nichts wissen sprechen wir da noch gar nicht.

  14. Fundamental richtige Beurteilung durch Hans Geiger – auch wenn der Mainstream auf Hoffnung macht – die Faktenlage ist eindeutig. Die drei grössten Kunden der Schweiz (DE, EU und USA) sind wirtschaftlich im freien Fall. Der USD als Weltreservewährung geht gegen Wert 0 (-11% Wertverlust in den letzten 3 Monaten!). Er wurde durch die FED im Auftrag der handlungsunwilligen und unfähigen Politik zerstört. Dem EURO geht es nicht besser. Die Export-Nationen wie DE/CH etc. werden einen sehr hohen Preis zahlen. Die Exportmärkte brechen weg! Aus der Arbeitsmarktkrise folgt die Konsumkrise, die Kreditkrise, die Immobilienkrise und zum Schluss die Währungskrise mit einer Währungsreform. Die Schulden der Welt können nur durch Inflation oder Deflation beseitigt werden – beides ist ziemlich hässlich (siehe Venezuela, Libanon etc.) – die ordentliche Rückführung ist angesichts des riesigen Schuldenberges ausgeschlossen. Im Herbst fallen die Zombifirmen und werden die Banken in grösste Not treiben. Positiv denken, aber radikal handeln ist angesagt! Wir erleben Zeitgeschichte live!

  15. Wenn jammern wir haben Krise und nichts mehr unternehmen, weil auf ein Wunder gehofft wird, dann braucht man sich wundern, wenn die Wirtschaft bachab geht und es zur Massenarbeitslosigkeit kommt.
    Gunther Kropp, Basel

  16. Sehr geehrter Herr Professor Geiger,

    willkommen im statistischen Wunderland Schweiz. Täglich werden wir von Führungskräften aus Medien, Wirtschaft und Politik hintergangen und manipuliert, wie Grafiken verfälscht, Stichproben vorsortiert, relative und absolute Zahlen gegeneinander ausgespielt und Ursache und Wirkung vertauscht werden.
    Herzlich

    • Einfache Kontexte fehlen meistens:

      – % wovon?
      – wer ist in der Stichprobe enthalten, wer nicht
      – Vergleichsangaben

      Wenn die CH Behörden die Arbeitslosenzahlen nicht mindestens nach EU Standard angeben, dann ist dies ein Skandal. Und die Vergleiche mit dem Ausland schlichter Betrug am Volk.

    • @Mutti,

      Zahlen wirken neutral. Sie sind Fakten pur, eindeutig. Damit sind Statistiken Material, Waffen im Kampf um Geld (siehe Pensionskassenstatistik 2. Säule – das ist das Skandal der Skandale) und Macht. Politiker, Unternehmen, Verbände benutzen sie, um ihre Interessen zu befördern – und zu diesem Zweck werden die Statistiken bearbeitet, verdreht, geschönt. Nicht nur bei den Erwerbslosen schönt die Statistik das Bild. Auch bei den Erwerbstätigen. Gerne wird die Entwicklung des Arbeitsmarktes auch aufgehübscht durch die Wahl eines geeigneten Vergleichsjahres.

      „Betrug am Volk“? Da wäre ich kritischer. Der Durchscnittschweizer – was ist das?

    • @Mutti. Es ist ganz ähnlich wie mit Covid-19. Auch dort wird überall gemauschelt, gefälscht, verharmlost, übersehen. Die Schweiz ist Spezalist in solchen Angelegenheiten: Bei den Steuern, der Wettbewerbsfähigkeit, der Ausländerkriminalität,den linken Gewalttaten, der Immigration, dem Drogenmissbrauch, der Wichtigkeit von Export und Tourismus,dem Klima usw. Bestenfalls ist Vieles halbwahr. Wir werden ständig in die Irre geführt.Hirn einschalten und zwischen den Zeilen lesen, wird immer wichtiger.

    • @Illusionen platzen..

      betr. Betrug am Volk.

      Ja, harte Aussage.

      Im deutschsprachigen OR / Privatrecht, steht unter Vertragsrecht, als Grund einen Vertrag anfechten zu können: „absichtliche Täuschung“.

      Wenn ich eine Person zu einer Einwilligung bewege indem ich dies absichtlich täusche, dann kann der Vertrag angefochten werden.

      Was ist absichtliche Täuschung?

      Sie treffen Entscheidungen aufgrund von Informationen, die sie für richtig oder ausreichend halten. Daraus resultiert für Sie einen Schaden, weil sie sich anders entschieden hätten.

      Der Schaden wäre in dem konkreten Falle kollektiv und extrem schwierig nachzuweisen. Die Qualität von „absichtlicher Täuschung“ an sich bleibt jedoch ein gutes Argument.

    • @Beobachter

      Kriminell (absichtliche Täuschung, Betrug usw.) ist wenn etwas juristisch geahndet wird. Hier ist die Rede von einem System (Modell Schweiz) der über die politische Rückendeckung geniesst und die Absicherung durch die Justiz hat. Achtung: die Rede ist nicht von Korruption und dunkle Gestalten in Hinternzimmern sondern von System!

      Stellen Sie sich vor @Beobachter, die Pensionskassen investieren insgesamt 900 Mia CHF an Geldern, die den aktuellen und zukünftigen Rentnern gehören, und die Oberaufsicht (OAK) und BFS publizieren seit 2017 keine Details zu den Erträge mehr. Hier sollte klargestellt bleiben, dass dieses Geld den Versicherten zugute kommen soll und nicht durch zweifelhafte Methoden für zweifelhafte Ziele abgezweigt werden soll.

      Stellen Sie sich vor @Beobachter wir leben in einem Land wo ausländische Milliardäre und Millionäre ermutigt werden hier durch Übernahmen und Restrukturierungen Arbeitsplätze abzubauen; ihre Freunde aus ihrem ausländischen Netzwerk ins Management mitzubringen und ihre Gewinne und Vermögen in off-shore Zentren anzulegen; investiert wird in der Folge nicht hier sondern wiederum im Ausland und zudem werden sie noch durch einen Vorzugssatz pauschal rechtsungleich besteuert. Sobald der return on investment nicht mehr stimmt verlassen die unser Land und betreiben das Spiel weiter in einem andern Land. Interessiert sind die nur an der persönlichen Kohle und an Macht. Das ist genau ein Teil der A-Schweiz, die Herr Stöhlker immer wieder meint und dafür auf erbärmlichste, unsachliche und unreflektierte Art und Weise diffamiert wird. Wieso fragt man sich, oder? Wir sind ein Volk der nicht mehr in der Lage ist autark nachzudenken und entsprechend zu handeln. Corona wird zu einer verheerende Staatskrise führen.
      Herzlich