„Es ist gar nichts passiert“

Hinstehen, zugeben, sich entschuldigen: Das hätte Tidjane Thiam im Fall Khan machen müssen, sagt Hans Geiger. Nun finde die CS nicht mehr aus den Schlagzeilen. Der VR könne nur noch den CEO auswechseln. Weil: „Credit“ komme von „credere“, Vertrauen.

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  1. Gestehe, hab diese leidige Geschichte nur halbbatzig verfolgt aber werde CS, als eine ‚meiner‘ Banken, sicher nicht wechseln, wegen diesem tempest in a teapot.

    Und das Grossunternehmen, das nicht mit Detektiven arbeitet, keine Sicherheitsabteilung hat, von Cyber- bis Werkspionage bekämpft, physische Überwachung veranlasst, false flag Aktionen, Privatleben von verdächtigen Leuten (auch Radikalinskis, Sektenanhänger etc) beobachtet und so weiter, handelt verantwortungslos bis gemeingefährlich. Wenn etwas passiert sind die Moralinchampions hier die Ersten die fuchteln, „wie konnte man nur so blöd sein…“

    In welcher Welt leben die CS Kritiker eigentlich? Mal über die Bücher gehen was so die ex-Lehman Bros, GoldiSachsen, Citi, Deutsche, CreditLyoner, SoGen, RBS, UBS etc etc etc bis Raiffeisen Top-Leuchten so alles ‚verbrochen‘ haben.

    Aufgebauschter Humbug, diese CS Saga.

  2. Lieber Hans Geiger

    Es muss auch nicht immer etwas passieren. Denn medial ist bereits genug passiert. Und das reicht.
    Es ist jetzt Zeit eine neue story aufzubauen. Sonst wird es langweilig; und das wollen wir alle nicht.

    • Also, neue Story, basta, ganze Scheisse hinter uns lassen. Und wer kommt hinter uns?
      Kennst Du die drei Affen?

    • @ Der Rückbauer

      … Rückbauen ist Rückfall in die Vergangenheit und dort warten tatsächlich die drei Affen auf dich.

  3. Hinstehen, Verantwortung übernehmen und sich für einen Fehler entschuldigen, würde einen ausgezeichneten Charakter offenlegen. Davon gibt es aber sehr, sehr wenige davon und schon gar nicht im obersten Kader einer Firma.

  4. Sorry Herr Geiger
    Sie enttäuschen mich. Wer tausende von Mitarbeiter führt und schon bei lapidaren Konflikten um Bäume / Frauen / Häuser / einzelnen Mitarbeiter dermassen versagt und misstraut, hat nichts im VW/GL zu suchen (das gilt für alle involvierten).

    • Früher drehten sich die Themen in diesen Gremien auch um Vorhänge, Tiefgaragenplätze, Büroeinrichtungen abgestuft nach Rang wie auch um Reisen und Männerwitze mit dazu.
      Dann ausgedehntes Mittagessen im Baur und ein Stümpli mit Kafi Schnaps danach. Dann ging’s gegen 15:00 wieder ans Telefonieren (=Netzwerken über die Strasse). Allenfalls Durchsicht eines „Banklagernd“-Dossiers…

      Die Knochenarbeit lastete derweil auf den Hauptdirektoren, die der Etage oben, bzw. deren GD-Vorzimmer-Assistenten (zuhanden ihrer Chefs), alles so aufzubereiten hatten, dass diese sozusagen aus der Komfortzone heraus „Entscheide“ treffen konnten. Nota bene „Entscheide“, die die untergeordnete Hierachiestufe dermassen ausgewogen auszuarbeiten hatte, dass man eigentlich jeden einigermassen Repräsentierenden dort in der GD-Etage hätte installieren können. Das wichtigste war nur das Netzwerk, das aber von Familie zu Familie vererbt wurde. Und als Nachbar konnte dann am Abend noch kurz ein Bsüechli beim direkten Nachbar in Küsnacht zum Absenden gemacht werden.

  5. Die ganze Teppichetage muss gnadenlos ausgewechselt werden. Bei diesem Management geht es nur darum, jedes Jahr Millionen in die eigene Tasche zu erwirtschaften. Damit Ihnen die Abzocke gelingt, sind Ihnen alle Mittel recht. Diese Menschen haben keine Anstand. Es sind schwerreiche Wenigsoziale. Wenn ich an die vielen entlassenen Mitarbeitern denke, kommt mir jeweils in den Sinn, wie viel Know How dieses Management vernichtet hat und Ihre eigene Kasse gefüllt. Ich rate allen Schweizer Ihre Gelder von dieser Bank abzuziehen. Es ist keine Schweizer Bank mehr. Die Aktienmehrheit liegt im Ausland. Die Schweizer können hier nichts mehr ausrichten, Sie dürfen nur eines, beim Zusammenbruch der Bank die kosten dann wieder übernehmen für die Stützung. Bei einer Schweizer Bank muss meines Erachtens die Aktienmehrheit in der Schweiz selber liegen.

    • Dr. Geiger liegt schon richtig:

      credere – Bedeutungen:
      1. a) anvertrauen, übergeben, überlassen;
      b) borgen (z.B. Geld)
      2. Vertrauen schenken, glauben (z.B. einem Versprechen)
      3. glauben ( ~ für wahr halten)
      4. glauben ( ~ der Ansicht sein), meinen, halten für

      [Langescheidts Taschenwörterbuch, Lateinisch-Deutsch, Bearbeitung 1963, 15. Auflage, 1972]

  6. ‚Es ist gar nichts passiert, – Zitat Prof Dr Hans Geiger

    Doch es ist etwas passiert!

    Der Schweizer Bevölkerung wurde die unsägliche und ungute Kultur der CS vor plastisch vor Augen geführt.

    Geschäftsleitungsmitglieder, welche sich im Rest Kronenhalle gegenseitig bekämpfen und plattwalzen wollen.

  7. thiam hat whatapps benutzt, die bei der cs verboten sind und zur direkten entlassung bei benutzung führen. die aktion steht im zusammenhang mit einem suizid eines sicherheitsmannes, der involviert war in einer beschattung eines top-bankers der cs. er schreit sich mit diesem top-banker der cs an wie in einer spelunke auf st.pauli und prügelt sich offenbar fast mit ihm. er beleidigt dessen frau. und das als CEO der CS. Worauf wartet die CS?!!!

    • Genau deswegen sind die CS Manager absolut vertrauenswürdig und sind ein Vorbild für die Mitarbeiter. Sie sind selbstlos, engagieren sich für die Mitarbeiter und die Firma was sich in einem steigenden Aktienkurs zeigt.
      Sogehtdas

  8. Ich denke es wäre sinnvoll und zielführend in diesem Skandal einmal die Rolle von Peter Goerke / Head HR CS zu untersuchen.

    • Ja, dieser Meinung bin ich auch. Herr Goerke als Head HR CS ist für die unzähligen, nicht begründeten Entlassungen von tausenden Mitarbeitern bei der CS mitverantwortlich. Als guter Freund von TT lies er sich sein Hobby als Rennfahren mit Hunderttausenden von Franken fürstlich berappen. Ob die Entlassungen daher gerechtfertigt sind ist sehr fraglich. Herr Goerke war doch von TT gekauft und es war im egal wie viele Mitarbeitet zugunsten der Abzocker über die Klinge springen mussten. Hauptsache der Rubel ist für Herr Goerke gerollt. Dies sollte auch mal genau untersucht werden. Noch heute kämpfen die HR Verantwortlichen mit sich wehrenden Mitarbeitern und zeigen wie die Teppichetage, dass Sie mit der ganzen Situation total und masslos überfordert sind. Soviel, zu den verantwortlichen CS HR Mitarbeiter.

    • Finde ich auch – und man WIRD etwas finden. Goerke ist auch ein langjähriger enger Seilschafter von Thiam und Bouée.

    • Peter Goerke war zu 99.999 Prozent über die Verfolgung von Iqbal Khan mit Privatdetektiven informiert und involviert.

  9. Hiermit bewerbe ich mich für den CEO-Job bei der CS. Meine Qualifikationen:

    – ich verstehe nichts vom Banking
    – ich pflege einen autoritären Führungsstil
    – ich streue Fake-News, um meine Mitarbeiter zu verwirren
    – ich lüge generell und bin sehr, sehr vergesslich
    – meine Nachbarn haben bereits alle Angst vor mir
    – ich bringe meinen eigenen, internen Geheimdienst mit
    – ich bin körperlich fit, skrupellos und nehm’s mit jedem auf
    – und last but not least, ich bin unersetzlich, ja einzigartig

    Interessiert? Dann kontaktieren Sie bitte die Redaktion, welche meine email-Adresse hat. Für ein Jahressalär von nur CHF 20 Mio. & leistungsunabhängigem Topbonus mische ich auch Ihren Laden auf und sorge für stetig sinkende Aktienkurse.

    • Könnte es nicht auch ausreichend sein, wenn man in der Bewerbung schreibt:

      “Ich bin Schuldengeld-Zuhälter mit besten Kenntnissen in Sachen
      Bankbilanzverlängerung?“

    • Ja, mit dieser Annonce bekommen Sie mit mir einen Konkurrenten. Da halte ich auch mit. Das traue ich mir auch zu und würde diesen verlogenen Laden auch führen. Es lohnt sich schon, wenn ich mich nur ein Jahr in dieser Position halten kann. 20 Millionen Jahresverdienst reichen mir völlig aus um danach ein schönes, behagliches Leben zu führen. Absolut toller, passender Beitrag.

  10. Nicht nur Thiam muss gehen weil untragbar, sondern auch Rohner. Was konkret hat der für die Aktionäre geleistet? Positives meine ich.

  11. Der schwache VR von CS ist jetzt gefordert, aber er merkt es nicht und wird versuchen diese Krise CS einfach auszusitzen und totzuschweigen.

    Aehnlich schwacher VR wie bei der Swissair.

    VR könnte diese GL nämlich asap auswechseln.

    Somit bleibt nur noch Finma und Politik, welche handeln könnte resp. einen gewissen Einfluss hat. Aber auch hier erwarte ich keine Stellungnahme resp Positionierung.

    Nur Kunden können jetzt mit den Füssen abstimmen.

    Dies ist die einzige Sprache, welche die CS versteht – Kundenabflüsse.

    • Um den Finanzplatz vor Reputationsschaden zu schützen, stehen die Aufsichtsbehörden bewusst abseits. Entsprechend werden bei der FINMA auch Fälle solcher Machenschaften unter den Teppich gekehrt statt ordentlich abgeklärt und bei den Justizbehörden zur Anzeige gebracht! Der Finanzplatz wird u.a. durch die Untätigkeit der FINMA nachhaltig geschädigt, gleiches ist bereits im Bereich der Kryptobranche zu beobachten. Auch hier wird auf fragwürdige Art und Weise agiert – man will sich doch als Krytostandort profilieren (CryptoValley Zug – Libra Genf etc.).

  12. CS hat jegliches Vertrauen verspielt.

    Politiker aller Schattierungen von links bis rechts sind befremdet, schockiert und wütend über das Verhalten vom CS Management.

    CS muss definitiv nicht mehr zur Politik nach Bern kommen und um Verständnis oder um Unterstützung bitten.

    Kunden können sich glücklicherweise frei entscheiden die Bank zu wechseln.

    • Um etwas zu verspielen muss man es erstmal haben. Die CS hat hauptsächlich MDs und eine GL / VR mit überhöhten Gehältern Plus eine aufgeblähte Bilanz!

    • Sei Jahren stehen weder bei CS noch bei UBS die Kunde im Focus. Seit die Berater Bubis in Bankgeschäft gefunden haben, gibts nur noch Power Point, Segmentierung und Sale Meetings mit der Ambitionen, die Kunden noch weiter abzuzocken. Leider sind viele Kunde zu faul, die Bank zu wechseln. UBS scheint in Asien, als Abzocker ein Problem zu haben. Bei Strukis konnte man früher die Kundenkommission selber wählen.

    • @ A.G.Strassny d

      Genau deshalb dürfen wir niemals mehr zulassen, das Banken, welche von der SNB und Co. für systemrelevant erklärt werden, mit Steuergeldern “gerettet“ werden.
      Dazu kommt noch, dass die Politiker/-.innen eigentlich wütend sein müssten über sich selbst, denn sie unterstützten ja immer das Kreditschneeball-Finanzsystem von Notenbank und Banken.
      Die Politik sollte mal endlich dafür sorgen, dass ein nachhaltiges echtes Geldsystem in diesem Lande eingerichtet wird.
      Und wenn sie das nicht selbst endlich tun, dann werden sie in nicht allzu langer Zeit, dazu gezwungen sein.

  13. Oswald Grübel hat in einer frühen Phase von diesem CS Debakel bereits klare Kante gezeigt ,CS muss CEO Thiam & Crew ersetzen‘.

    Es bleibt bei diesem klaren Statement. Es braucht keinen weiteren Kommentar. Es ist alles gesagt und geschrieben worden.

    • OG meinte aber mal, Bankgeschäfte ohne Investment seien stink langweilig. Bei CS kann er jetzt sehen, wie Abenteuerbanking abläuft.

    • Unternehmen die an einem Kreditschneeball-Finanzsystem teilnehmen, daran beteiligt sind, und davon profitieren, gehörten eigentlich liquidiert.
      Da braucht es nicht noch neue CEO’s.
      Niemand braucht Schuldengeld-Zuhälter.

  14. An dem Tag,
    an dem die Manager vergessen,
    daß eine Unternehmung nicht weiter bestehen kann,
    wenn die Gesellschaft ihre Nützlichkeit nicht mehr empfindet
    oder ihr Gebaren als unmoralisch betrachtet,
    wird die Unternehmung zu sterben beginnen.

    Alfred Herrhausen
    * 30. Januar 1930 † 30. November 1989

    • Alfred Herrhausen (ex. Chef Deutsche Bank)

      wurde leider im Auto durch gezielte “Geheimdienstaktivitäten“ mittels Lichtschranke und Bombe ermordet!

      Es war somit nicht die Gesellschaft, oder angebliche Terroristen in Deutschland, welche Herrhausens “Nützlichkeit“ in Frage stellten, sondern westliche Geheimdienste wurden dafür benutzt dies zu tun.

      Hinweise, wer hinter all solchen schmutzigen Dingen steht, könnte Ihnen das neue Buch von Thorsten Schulte “Fremdbestimmt“ liefern (erscheint am 28.10.2019) sehr empfehlenswert. Sie werden darin einiges erfahren, wer in Europa, aber letztlich auch in der Schweiz die “Fäden“ zieht. Auch über die systemischen Lügenmedien, und deren absichtlich verzerrenden Falschdarstellungen erfährt man Neuigkeiten.

      n.b. Thorsten Schulte ist auch unter dem Namen “Silberjunge“ bekannt.