„Hamers wird 10 Prozent der Stellen abbauen – oder auch mehr“

Das mache der neue UBS-Chef aber nicht von heute auf morgen, glaubt Hans Geiger. Zentral werde der Kulturwandel: weniger Hierarchie, mehr Tempo.

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  1. Hallo. Der einfachste Weg, um grundlegende Jobs zu reduzieren. Leider sieht der CEO nicht, dass es viele „hochkarätige“ Leute gibt, die viel Geld verdienen, aber tatsächlich auf dem Stuhl furzeln. Ich denke also, die Entlassungen sollten von ihnen ausgehen oder die Auszahlungen reduzieren. Dies ist meine Meinung, Grüße. Wenn sie von einer unbekannten Nummer anrufen, überprüfen Sie dies hier: https://www.tele-ch.info/

  2. die Loesung ist einfach!
    1) UBS kauft eine Internetbank (kostet evtl. ein paar wenige Milliarden, max.)
    2) UBS transferiert Kunden auf Internetbank
    3) UBS schliesst den „alten Laden“
    = Ersparnisse von zig-zehn Milliarden !

  3. Röbi, ein absolut gelungener Beitrag. So ist es im Grossen und Ganzen. Und ich kenne diese Bankenwelten und Strukturen über 30 Jahre.

  4. Würde dem Hamers ja gönnen aus der UBS einen digitalen Banken Vorreiter zu bauen. Nur… wenn ich an all die heavy IBM Hostsysteme denke, in Cobol geschrieben Applikationen, die schwerfälligen Prozesse, die wenig technisch versierten Managerchen … Hallo, da muss sehr vieles geschehen. Er müsste es wie im Valley machen wo Programmierer als Götter gesehen werden und wenn sie reden schweigt der Rest. Diese Kultur müsste er hinkriegen. Ob das bei einer UBS funktionieren kann?

    • Was nützen Ihnen all die „Programmiergötter“ wenn sie vom Bankgeschäft generell nichts verstehen??
      Ich habe einige Jahre Hochschulabsolventen (Programmierer usw.)
      im Bankgeschäft in einer „Schnellbleiche“ ausgebildet, am Anfang konnten manche nicht eine Aktie von einer Obligation unterscheiden. Von Derivativen-Produkten wollen wir schon gar nicht sprechen!

  5. Ich schlage dem lieben Ralph vor, sofort die kleinen Einheiten wie UBS SFA zu schliessen. Einheiten welche ausserhalb der Bank operieren, sind ineffizient und ein Risiko!

  6. UBS hat viele gute Mitarbeiter. Leider werden nicht immer die „Guten“ nach oben gespühlt. Gemäss diversen Studien werden viele Narzisten und Soziopathen nach oben gespühlt die bleiben dann sitzen oder verlassen das vermeintlich sinkende Schiff. Vielleicht wird mit der neuen Führungsstruktur einiges besser. UBS hat wirklich viele gute Mitarbeiter. Das UBS Bashing ist fehl am Platz.

    • Lieber Thomas, absolut. Es gibt gute MA. Doch die sind immer dünner gesät. Hatte mal innerhalb der Bank eine Beförderung. Einer von 64 von 3200 Leuten. Doch je weiter oben, desto dünner die Luft und oft werden nicht Leistung sondern Netzwerk gefragt. That’s it.

  7. Nur noch Märchengeschichten:
    An Bänker zu glauben wäre vergleichbar damit, an den Teufel zu glauben.

    Das sind doch alle staatlich privilegierte Gauner mit der James Bond 007 „Lizenz zum Tüten“.

  8. Wir sind gespannt auf Ralph. Wie auch immer er möchte schon mal die unterschiedlichsten Applikationen sehen und dies nicht auf einer Powerpoint, wie es normale Manager ein wenig langweilig machen würden. Nein, viel besser! Er lässt sich das Ganze in Echt zeigen um zu sehen ob und wie die Firma steht. Bin sehr gespannt auf das erste Zusammentreffen und hoffe auf die vielen Level von Manager die dann verschwinden könnten.

  9. Ich muss unbedingt auch Chef einer Grossbank werden. Das ist wirklich ein sehr komplizierter Job. Ich lege bunte Folien auf den Beamer die von meiner Marketingabteilung gemalt wurden. Das finden die Investoren und Aktionäre toll und geben mir viel Geld. Danach entlasse ich Hälfte die Marketingabteilung, so arbeitet der Rest beim nächsten mal schneller. Gleichzeitig verkaufe ich alle Vermögensgegenstände des Unternehmens – dadurch steigt der Aktienkurs und meine Aktionäre jubeln mir zu. Zuletzt entlasse ich noch die Hälfte der Belegschaft und sage dem Rest – arbeitet schneller, sonst entlasse ich Euch auch. Damit drücke ich doch Kosten und bin ein hochbezahlter Manager den Aktionäre und Investoren toll finden. Fertig – jetzt gehe ich zum nächsten Laden und mache das Gleiche. Lernen musste ich dafür aber nichts – nur kaltblütig und gewissenlos musste ich sein; aber das macht nichts; für mich ungelernten hat es noch genug ähnliche Jobs und lange bleibe ich sowieso nie.

  10. Der Lärmpegel im Hintergrund in diesem Interview sehr störend.

    Ein gutes Bespiel über die Nachteile der propagierten Co-Working Space-Kultur.

  11. Seit der IT Spezialist Hamers am Ball ist leidet das Telebanking an langen Pausen, wo man nur warten kann.Heute war es besonders schlimm.08.30h.

  12. Haben nun der Investigativ Journalist Hässig und der emeritierte Professor Geiger „Duzis“ gemacht?

  13. Mission Impossible:
    Ralph Hamers, Holländer und arbeitet fast 30 Jahre bei ING DIBA übernimmt die Führung der UBS. Hamers Kulturschock!

    Träumen wir: Mit seinem digitalen Know-how wird der Holländer das Institut zweifelsohne 😉 weiterbringen und gleichzeitig auch in der Lage sein, alte Zöpfe abzuschneiden.

    Doch der Mann hat bei der ING DIBA im grossen Kanton keine Leistung gebracht. Aktie ist Schrott.

    Er ist Kanonenfutter der alten Swiss Banker und wird als fliegender Holländer die Schweiz und Berge loben.

    Corona wird die Stellen abbauen und Hamers die Swiss nach Holland nehmen.

  14. Es bleibt nur die Hoffnung, dass er in den oberen und obersteg Etagen den Rotstift ohne Rücksicht auf braune Zungen ansetzt und nicht an der Basis, denn da wird der Mehrwert für die Bank geschaffen!

    Ermotti hatte sich mit Günstlingen umringt, und somit die unumstösliche Basis geschaffen, um damit systematisch die Bank zu geplündert- Hamers könnte richtig aufräumen…..

    Es wird sich ganz schnell zeigen, welche Prioritätet er hat, indem er sie setzt- ganz einfach!