„If a Bank is Too Big to Fail, Then It is Just Too Big“

Der Spruch des Ex-UK-Notenbankchefs passe präzis zu UBS und CS, findet Hans Geiger. Davor warne die SNB im aktuellen Bericht – aber so leise, dass niemand aufschreie.

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4 Kommentare zu “„If a Bank is Too Big to Fail, Then It is Just Too Big“

  1. Wirtschaftsprofessor Hans Geiger, als Mahner, dabei sind diese Spezies zusammen mit der Politik und Judikative die Vorbereiter der Verwerfungen!

    Ohne Wachstum keine Gewinne und Ersparnisse! Ohne ewige Geldschöpfung wäre dies nicht möglich!

    Mit dieser Wissensgrundlage hätte das Bankensystem inkl. Zentralbank als Geldschöpfer, niemals die Form AG wählen noch am Wirtschaftskreislaufspiel teilnehmen dürfen!

    Niemand züchtet sich seine Parasiten (Renditebeteiligung) selber! Das Aktienkapital besteht aus der Schuldengeldbesitzumlage, welche gesetzlich dem Delkredere zugeordnet ist!

    Einfältiger geht es nicht um im Nachhinein von zu gross zu maulen!
    Das Bankensystem schöpft und verwahrt das Geld! Das Delkredererisiko kann für eine bestimmte Grösse wegbedungen werden. Das Bankensystem, also inkl. Zentralbanken sind für das reibungslose Funktionieren des Geldsystems verantwortlich!
    Dabei ist auch eine Verrechnung von faulen Krediten mit zu hoher Geldhortung mittels Negativzinsen denkbar!

    Man muss das Denken über die Wirtschaft und Politik radikal verändern, andernfalls knallt es!

    Das Blablabla der ZB, welche ebenfalls völlig unnötige Risiken eingeht um diese dann andererseits den GB vorzuwerfen, ist hanebüchen, aber von Ökonomen nicht anders zu erwarten? M.E. dämlichste Denklehre, Fakultät kann man ersatzlos streichen?

    Nur Nichtbanken nehmen am Wirtschaftskreislaufspiel teil!

    Würde das Geldsystem richtig umgesetzt, wäre

  2. In Italien werden gerade die Banca Veneto (gegründet 1877) und die Banca Popolare di Vicenza (gegründet 1866) abgewickelt.

    Die beiden Banken haben zusammen eine Bilanzsumme 2016 von EUR 62,0 Mrd. (Banca Veneto EUR 28,0 Mrd., Banca Popolare di Vicenza EUR 34,0 Mrd.). Zum Vergleich BNP Paribas EUR 2,0 Bio. oder fast so viel wie die Staatsverschuldung Frankreichs, Deutsche Bank EUR 1,6 Bio..

    Wenn nun EUR 12,0 Mrd. aufgewendet werden, um beide Institute abzuwickeln, so bedeutet dies, daß ca. 20% der Bilanzsumme wertlos sind. Dies bei dem üblich geringen Eigenkapital von Banken von ca. 5% der Bilanzsumme.

    Wenn es um zwei kleine Banken in guten Zeiten schon so extrem schlecht steht, wie viele „stille Lasten“ schlummern noch im italienischen bzw. europäischen Bankensystem?

    https://www.venetobanca.it/home

    https://www.popolarevicenza.it/bpvi-web/home.html

    • Man bedenke ferner, wie dieser systematische Schaden aus der Euroeinführung heimlich, still und leise einfach auf den Schuldenberg Italiens gebucht wird, im Vergleich zum medialen Getöse bei den privatwirtschaftlich verusachten Schäden beispielsweise von EUR 4,5 Mrd. durch Parmalat bzw. EUR 3,2 Mrd. durch FlowTex:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Parmalat

      https://de.wikipedia.org/wiki/FlowTex

      Es ist so, daß der Euro in der Summe Europa wohl keine wirtschaftlichen Vorteile gebracht hat, denn die nun zu Tage tretenden Verluste sind nur die Spitze des Eisbergs.

      Dies unabhängig von der verlorenen jungen Generation in Italien, die durch die Fehlsteurung des Euro zukünftig noch Lebenseinkommen und soziale Absicherung verlieren wird, wenn sie ihr Erwerbsleben in Italien verbringen und Mitglied der italienischen sozialen Sicherungssysteme werden.

  3. Eine einzelne Firma darf nicht systemrelevant sein, sie gehört vorher zerschlagen. Eine zweite Möglichkeit meiner Meinung nach ist das der Staat oder die Allgemeinheit mehr als 50% der Firma hält und im Sinne der Allgemeinheit handelt. Eine dritte Möglichkeit ist, dass der Staat mehr als 50% der Firma hält, im Sinne der Allgemeinheit handelt und nicht Gewinn orientiert ist. Die Firma gibt einfach für möglichst viele Leute Arbeit, die so ihr Leben und alles andere (Steuern) bezahlen können und handelt auch in der Praxis immer zuerst für ihre Kunden (und nicht für den Bonus). Das wäre dann quasi ein Service public, den die Bevölkerung bei der Post und Bahn immer mehr bis so sehr vermissen.

    Wie dem auch sei; absolut jede private Unternehmung muss untergehen können. Ohne Wenn und Aber. Einen Kapitalismus für die unteren 80% und einen (mit märchenhaftem Lohn ausgestatteten) Sozialismus für die oberen 20% darf es nicht länger geben.