„Jetzt beginnt der Bundesrat mit Mikro-Management“

Rettungsgelder für Schweinsfilets statt Masterplan fürs rasche Hochfahren der Wirtschaft ist kreuzfalsch, meint Hans Geiger. Die Regierung müsse endlich einen fähigen Mister Corona bestimmen.

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  1. Herr Geiger,

    Die Zahlen der einzelnen Kantone erfolgen nicht zeitgleich und zudem verzögert.

    Die Kantone wiederum sind auf die Meldungen der Gesundheitsinstitutionen angewiesen. Auch diese melden unterschiedlich. Nicht weil sie das so wollen, sondern weil sie nicht unmittelbar und zeitverzugslos an ein online-Meldesystem angeschlossen sind. Der Grund liegt auch in der föderalistischen Struktur. Um das Meldeverfahren zu synchronisieren bräuchte es die entsprechende zentrale und einheitliche Software.

    Im Übrigen sind die Zahlen mit Vorsicht zu interpretieren, denn es werden nur getestete Personen gemeldet. Die weitaus höhere Dunkelziffer (ich gehe davon aus, dass mittlerweile 50% symptomlos infiziert sind) kennen wir nicht und daher sind Ratios erklärungsbedürftig. Immerhin geben sie einen gewissen Trend an, sofern der systematische Fehler gleich bleibt.

    Kommt hinzu, dass der Länder-Quervergleich aufgrund der oben beschriebenen Mängel nur tendenzmässig aussagekräftig ist und ebenfalls einen massiven statistischen Fehler beinhaltet.

    Um das Meldeverfahren zu verbessern und zu vereinheitlichen müssten in der CH die Kantone die entsprechenden Mittel sprechen.

    • Kommt dazu, dass in verschiedenen Ländern verschiedene Tests/Testverfahren zum Einsatz kommen. Sind die Tests mittlerweile validiert? Sich auf Corona-Statistiken zu stützen ist zum jetzigen Zeitpunkt absolut unseriös.

  2. Es ist einfach, ständig aus der Komfortzone heraus zu feuern, ohne Verantwortung zu übernehmen.

    Die SVP übernimmt die Verantwortung sicher nicht, wenn sich durch zu frühes Lockern eine zweite Inkubations-Welle einstellt.

    Sondern sie wird dann wie immer dem Bundesrat mangelnde Führung vorwerfen.

  3. Der Bund sollte möglichst rasch an sämtliche Haushalte in der Schweiz Desinfektionsmittel und Masken verteilen. Masken sind hier ohne Frage ein wichtiger Bestandteil der Seuchenbekämpfung.
    Die Diagnostik als eines der elementarsten Elemente zur Bekämpfung einer Seuche muss mit allen Mitteln in der ganzen Schweiz gefördert werden. Schlussendlich müssen in allen Gemeinden sämtliche Einwohner im Abstand von ca. 3 Wochen auf Virusbefall getestet werden. Infizierte müssen in strikte Quarantäne und werden nachkontrolliert.
    Stark befallene Gemeinden/Regionen müssen sofort isoliert werden, unter Umständen mit Ausgangssperre. Die Landesgrenzen müssen seuchenbedingt vorläufig geschlossen bleiben.
    In den wenig befallenen Gemeinden dürfen, sobald die Bevölkerung auf Virusbefall getestet worden ist, die Geschäfte, Schulen etc. wieder geöffnet werden, selbstverständlich unter strikter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.
    Für Risikopersonen gilt überall strikte Abstands- und Maskenpflicht.

  4. Idee gut – Rest falsch, lieber Hr. Geiger. Der Mister Corona 19 darf ebe grad nicht aus dem Bundesbern-Klüngel kommen. Dieser Zampano muss frei sein von jeglichen Interessenkonflikten und den Lobby-Boys. Und ein „krisenerprobter neutraler Beirat“ sollte sich der Bundesrat längst leisten. Der Hudson-Pilot Scully wäre einer von diesen Top 10, als Einwurf.

  5. Der „Mister Corona“ wäre eigentlich da, nämlich der Chef des BAG, dem Bundesrat Berset unterstellt. Dieser soll ein lizenzierter Jurist sein, also kein Arzt oder Biologe, was vielleicht erklärt, weshalb von diesen Chefbeamten als Mister Corona nichts zu hören ist. Ob da der Richtige am richtigen Ort ist ?

  6. Meine Güte, was für Kommentare! Leute, schaltet für einmal das Hirn ein! Gilt für alle – auch für Hr. Geiger. Der Bundesrat macht einen super Job in dieser vertrackten Situation – alle Nörgler sollten beweisen, dass sie es besser machen könnten! Sicher muss man nach der Krise analysieren, was zu welchem Zeitpunkt hätte anders (besser) gemacht werden können. Und alle, die glauben, es sei ja nur eine Art von Grippe, sollten sich (Natur-)wissenschaftlich weiterbilden… und die Verschwörungstheoretikern, die …. ok, da hilft eh nichts mehr ;-).

    • Der Bundesrat hat in dieser Krise die Zügel rechtzeitig in die Hand genommen und Führungsstärke bewiesen: nicht nur kommunikativ, sondern vor allem durch Handlungen.

      Dass der Bundesrat in gewissen Kreisen zum Dauer-Prügelknaben herbeigeredet wird, verdanken wir entsprechenden Medien, die sich aus Prinzip und renitent als sog. Anti-Main-Stream-Medien bezeichnen und dabei unterschlagen, dass es sich dabei um einen reinen Prinzipien-Marketing-Gag handelt. So einfach und so primitiv ist das.

      Und dabei unterscheide ich sachbezogene Kritik von der politisch gefärbten Meinungskritik. Erstere braucht es und die zweite dient der Befriedigung frustrierter Leserschaft, um diese bei Laune zu halten.

    • Für Sie sind Meinungen, die nicht von SRF, TX-Group et al. kommen pe se Verschwörung. Vielleicht sollten gerade Sie wieder mal das Bilologiebuch aus dem Estrich holen. Und wenn Sie schon da sind nehmen Sie das Geschichtsbuch auch gleich herunter. Zeit zum lesen haben Sie jetzt ja.

    • @ Behringer

      Wir können gerne diskutieren sobald Sie in der Lage sind, „Biologiebuch“ richtig zu schreiben.

      Freundliche Grüsse

  7. Die SVP will BAG/Koch loswerden, damit die Interessen der Milliardärs-Elite gewahrt bleiben.

    Dabei unterordnet sie die Gesundheit des Volkes dem Primat der Börse. – Das wäre eine ehrliche Ansage.

    Stattdessen wird um den Brei herumgeredet.

    • …………………..Masken nützen nix, weil keine da sind. so isch es.

  8. Jede Unternehmung die alles Notwendige unternehmen kann, um Ansteckungen zu 99% zu verhindern, kann ab 19.4. wieder öffnen. Massnahmen im Detailhandel Anzahl Kunden begrenzen. Schweizweit könnte man im Detailhandel folgende Regel einfügen: morgens Kunden bis 35 Jahre; nachmittags darüber. Coiffeure und ähnliche Berufe erhalten Schutzanzüge, allerdings pro Laden nur 2 pro Tag. Restliche Arbeitnehmer weiterhin Kurzarbeit. Sobald Testkapazität genügend gross, lässt man nur neg. Getestete arbeiten. Usw. usw.

  9. Herr Geiger, drei Bemerkungen:

    Erstens: Ich bin 73 und ohne Vorerkrankung etc. und akzeptiere die medizinische Tatsache, dass mein Immunsystem wegen des Alters nicht mehr so widerstandsfähig ist wie mit 40. Heisst, dass ich selbst entscheide, ob ich mich – sozusagen eigenverantwortlich – anstecken lassen will oder nicht. Heisst aber im Umkehrschluss auch, dass ich bewusst in Kauf nehme andere anzustecken. Und daher bin ich für die Vorgabe des Bundes.

    Zweitens: Ich bin für Maskenpflicht, besonders im Hinblick auf das stufenweise „Herauffahren“ der Wirtschaft. Das Paradoxe ist, dass hier i.S. Masken alles leergekauft ist durch die privaten Haushalte, und dass ich anderseits kaum jemanden auf der Strasse oder auch beim Einkaufen antreffe, der eine trägt. Wohl aus lauter Scham der Einzige zu sein. Mein Aufruf: trägt doch endlich Eure Masken dort wo nötig (z.B. beim Einkaufen), sonst vergilben sie im Notvorrat!

    Drittens: Eigenverantwortung ist idealerweise immer gut. Jedoch funktioniert sie leider in unserer individualisierten und auf Selbstoptimierung ausgerichteten Gesellschaft nicht, wenn’s ums Eingemachte geht. Oder möchten Sie den 2-Meter-Abstand in jedem Restaurant und Kino etc. kontrollieren? Bei Tätigkeiten im Freien wie z.B. auf Baustellen oder in Reitställen lässt sich der 2 Meter-Abstand dagegen besser einhalten als im geschlossenen Raum. Wir müssen einfach verhindern, dass durch zu schnelle Lockerung eine zweite heftige Welle kommt.

  10. Es wäre strafbar den Kredit für Projekte, die nicht vorher geplant waren einzusetzen. Somit ist ein grosser Teil des Missbrauchs schon ein Riegel vorgeschoben.

  11. echt…. herr giger, sie sind ein alter ignoranter mann. gerade von ihnen hätte ich ein wenig mehr weitsicht erwartet… nicht nur ihren ponyhof. seien wir doch erstmal froh, dass wir hier in der schweiz vor einem kollaps der spitäler verschont geblieben sind und hoffen, dies wird auch weiterhin so bleiben.

    doch genau solche menschen wie sie, die nur ihren eigenen mikrokosmos aufrecht erhalten möchten, gefährden unsere gesundheit. ich erwarte von ihnen, sollten sie einen krankenhausplatz benötigen, dass diesen nicht besetzen…

    schönes weekend

    • Richtig.
      Ich habe viele der Statements von Herrn Geiger gelesen. Und in meiner Wahrnehmung bewegt er sich selbst extrem im Wohlstands-Mikro-Kosmos. Egoistisch. Er lebt ganz einfach in einer Welt, wo er sich über die tägliche materielle Existenz nie hat Sorgen machen müssen.

  12. aber bitte herr geiger. die leute sollen zuhause bleiben – aber sie möchten die restaurants mit 2 meter abstand öffnen.. und das personal serviert mit einem „stecken“?

  13. Inside Paradeplatz ist sehr interessant nur die Interviews mit
    Geiger und Stöhlker ärgern mich jedes Mal. Schade für die verlorene Zeit.

  14. Das BAG wird sich reformieren müssen; keine Frage! Auch andere Branchen (Banken, etc) halten zum Teil bis heute am Fax fest. Aber jetzt in der Not ist vieles möglich, was ansonsten mit dem Parlament nicht möglich ist. Das ist einer der wenigen Nachteile unseres Systems. Auf der anderen Seite werden jetzt im Eiltempo hoffentlich viele systemrelevante gute Massnahmen getroffen. Ich habe noch Hoffnung….und sie stirbt ja bekanntlich zuletzt:)

  15. Mögliches Szenario nach 19.April 2020.

    19. April 2020: BR beschliesst Beibehaltung der Massnahmen. Peak wird im Monat Juni erwartet.

    20. April 2020: BR präzisert Datum 31. Mai 2020

    30. April 2020: in der Schweiz sind etwa 150’000 Menschen von der Hilfe des BR abgekoppelt

    15. Mai 2020: Erste Läden werden geplündert

    20. Mai 2020: C’s Villa wird geplündert

    25. Mai 2020: Es werden nun auch nicht-Lebensmittelläden geplündert

    30. Mai 2020: BR beschliesst teilweises Hochfahren der Wirtschaft

    10. Juni 2020: Erstmals werden bewaffnete Bürger gesehen, Plünderungen nehmen zu

    20. Juni 2020: In der Schweiz hat es nun 15% abeitslose Menschen

    30. Juni 2020: BR entscheidet Armee einzusetzen, Schiessbefehl wird erteilt

    10. Juli 2020: Armee Depots werden geplündert, es entstehen Milizen

    20. Juli 2020: Arbeitslosigkeit steigt auf 20%.

    30. Juli 2020: Wirtschaft scheint sich nicht zu erholen

    10. August 2020: Gewisse Armee Einheiten und auch Polizeikorps weigern sich, auf Leute zu schiessen

    20. August 2020: BR XYZ wird auf offener Strasse erschossen

    30. August 2020: Stark bewaffnete Milizen stürmen Banken an Bahnhofstrasse Zürich

    10. September 2020: Milizen stürmen SNB und plündern sämtliches Gold

    20. September 2020: Die NZZ schreibt: Die Pforten der Hölle wurden geöffnet

    30. September 2020: Die gesellschaftliche Ordnung ist de facto zusammen gerochen.

    10. Oktober 2020: Volkstribunale entstehen. Bürger werden abgeurteilt und erhängt.

    • Ich danke Ihnen für Ihre Ausführungen. Diese sind aber nicht vollständig. Da fehlt noch: Swiss gerettet. Kantonalbanken und die beiden Grossbanken werden mit Liquidität versorgt. Privatbanken kämpfen ums Überleben. Regionalbanken halten die Schalter geschlossen. Trump wurde in eine Klinik eingeliefert
      und kann die Geschäfte nicht mehr weiterführen……………

  16. Hans Geiger der Unbelehrbare und Besserwisser zur momentanen Lage in der Schweiz. Wenn alle so denken würden, dann kann ich nur Sagen GUTE NACHT.

  17. Es freut mich zu sehen, dass ein SVP-Parteimitglied zum Gestalten aufruft. Ich finde es eine gute Idee, wenn wir in der Schweiz mehr gestalten und z.B. weniger verwalten und verhindern. Bin gespannt, ob sich das auch andere SVP-Parteimitglieder zu Herzen nehmen werden.

    • Völliges Versagen in dieser Angelegenheit geht an unseren SP-Chruschtschow alias Berset mit seiner Schlafmütze BAG ohne Masken. Und erneut an die 5 Nicht-SVP-Bundesräte, die die Grenze offen gelassen haben, obwohl die SVP ihre Schließung forderte. Die SP/CVP-Bundesräte wollten danach sogar eine totale Ausgangssperre, was glücklicherweise von der SVP/FDP verhindert wurde. Die SVP-BR durften dann die Kohlen aus dem Feuer holen. Fiskalische Massnahmen, die tatsächlich viel besser als diese Kredite gewesen wären, kamen nicht in Frage, sie wären im Lockdown unwirksam gewesen, und wegen der fehlenden Masken gab es kurzfristig keine Alternativen zur Sperrung. Kein Fehler der SVP!

  18. Alles Fake!

    Die CoronaStatistik des Bundes ist irreführend, den sie macht keinen Unterschied zwischen am Corona gestorben oder mit dem CoronaVirus und dieser Unterschied ist für die gerechte Meinungsbildung entscheidend.
    Ich habe den Verdacht, dass man den Bürgern diese Zahlen, wer wirklich nur am Virus gestorben ist und wer an Vorerkrankungen gar nicht liefern will, den dann nämlich sehe die Rechnung ganz anders aus.
    Warum wird dieser Unterschied in der Statistik nicht gemacht?
    Warum kann man seine Nächsten nicht im Spital besuchen?
    Warum kann man nicht im Bau und Hobby, in der Gärtnerei, in der Boutique einkaufen gehen?
    Warum fährt man das ganze Land wegen 500 Toten an die Wand?
    Da ist doch ne Agenda dahinter, alles orchestriert!
    Bürger wacht auf bevor es zu spät ist und ihr enteignet seid und vergesst nicht der Bürger und das sind wir alle in der Schweiz und besonders der Mittelstand bürgt für dieses an die Wand fahren unseres Landes und seine finanziellen Folgen werden schwer wiegen.
    Lasst uns wieder Geld verdienen, Leute und Land in Wohlstand in den Frühling schreiten.

    • Hallo Herr Köppel, sind Sie es? Oder sind Sie nur ein einfacher WW-Leser und Nachplapperi?

  19. Grossartig! Fuer nach der krise muessen wir rationales krisenmanagement verankern. Vorschlag pendent. Abnehmer: Politiker der Selbstdarstellungsgenerationmit Naechste-Wahl-Horizont sowie Schönwetterkapitäne; verschiedene Ländir im geografischen Eurooa. Das beginnt damit, eine Krise nicht als Abweichung vom Normalfall zu sehen, sondern als eigene Realität und dann so zu benennen. Fortsetzung folgt.

  20. … bleiben Sie zu Hause und bleiben Sie gesund ! … und ich bitte Sie höflich, dafür Vorsorge zu leisten, dass Sie im worst case nicht dem Gesundheitssystem zur Last fallen ! … natürlich: wirtschaftliche Interesse sind wichtiger als Menschenleben … bin schockiert ab solchen Ideen und Meinungen !!!

  21. Haben wir in der Schweiz genügend Beatmungsgeräte, haben wir genügend effektive und gute Schutzmasken und vor allem haben wir genügend Spital-Betten und genügend Test-Kits, um zum Beispiel 100’000 akute Fälle zu bearbeiten. Die Infektionskrankheit zeigt eindeutig, dass der Virus mit alten und kranken Leuten in die Grube fährt. Wollen wir dieses Risiko übernehmen, obwohl noch kein Impfschutz vorhanden ist und kein Medikament eine 100 % Heilung verspricht und am 19. April zum einem weniger rigorosen Anti-Seuchen Regime zurückkehren, obwohl die Fallzahlen eventuell weiter im steigen sind. Wir sind eher ein älteres Volk und haben keine Lust, dass das statistische Lebensalter zurückgeht, vor allem wenn wir nicht die ganzen Auswirkungen der Krankheit kennen.
    Die finanziellen Corona-Maßnahmen sind nichts anderes als Helikopter-Geld, dass hier Missbrauch geschieht ist zwangsläufig. Wir verteilt man das Helikopter? An alle Restaurants in der Schweiz, obwohl die Hälfte davon eigentlich nur deswegen noch offen ist, weil sie über billigstes ausländisches Personal aus dem EU-Raum und den Flüchtlingen besteht, die mit ihren Kosten (wovon der Staat bereits jetzt zahlt) schlecht und recht über die Runden kommen. Vergessen wir nicht, vieles in unserer Volkswirtschaft besteht aus Margen schwachen Existenzen, die eigentlich eine versteckte Arbeitslosigkeit sind und denen mit einer vorzeitigen rechten AHV-Rente viel besser geholfen wäre.
    Aber die Corona-Krise wird eines zeigen, diese kleinen Existenzen sind irrelevant in den Kredit-Portefeuilles der Banken. Die Schwergewichte sind all diese Wirtschaftssubjekte, die bei den Banken sich mit Milliarden verschuldeten, vor allem zum Beispiel für Immobilien und Aufkauf von anderen Konzernen. Weiterhin ist der Mittelstand mit den Einkommen von 80,000 bis 150,000 Schweizerfranken gefährdet, der seine festen Anstellungen verliert. Die Schweiz hat die höchste private Verschuldung unter den reichen Staaten von 132 %, Italien nur eine solche von 41 %!

    • Pro Kopf Verschuldung CH 132 % Ital. 41%.
      So symple Zahlenabgleiche sind problematisch.
      Da spielen noch weitere Faktoren hinein.
      Ein wesentlicher Faktor, nebst anderen,
      das Verhältnis von Schulden zu Produktivität.
      Aussagekräftig ist nur eine Brutto
      Volkswirtschaftsbilanz, in die, die wichtigsten
      Parameter einfliessen.( Geschieht leider kaum.)
      Nach Ihrer ,,Logik,, muss man den Italienern
      gar nicht helfen, die haben ja noch ein
      sattes ,,Polster,Spielraum,, nach oben.
      Freundliche Grüsse

  22. Das ist ja verheerend wie der BAG Koch
    dreinschaut, dem fehlt offenschtlich
    seit Tagen ein, auch nur halbwegs vernünftiger Schlaf.
    In dem Zustand noch vernünftige Entscheidungen
    treffen ??? Na ja nachvollziehbar.( Ohne Ironie.)
    Noch einige Tage so weiter und den hauts um.
    Das kann es ja auch nicht sein.Den sollte man (gut gemeint ) nach Hause schiken.
    Dem sagt man denn mal Pech, kurz vor dem
    Ruhestand die wohl grösste Herausvorderung des ganzen
    Lebens. Das nach einem ruhigen Beamtenleben.

  23. Ja der Gute ist auch schon in die Jahre gekommen, wenn es nach ihm ginge lieber die Wirtschaft als die Gesundheit der Bevölkerung, antiquierte Ansicht

  24. Der Bundesrat hat völlig versagt. Dank ihm hat das Tessin die weltweit grösste Todesrate pro Einwohner. Täglich kamen 70 Tausend Grenzgänger aus dem grössten Seuchenherd Europas ins Tessin. Nur 4 Tausend arbeiten im Gesundheitsbereich. Die Grenzen sind noch immer geöffnet. Oesterreich hat längst zugemacht. Unsere Euroturbos im Bundesrat wollen die EU nicht vertäuben, deshalb muss die Grenze offen bleiben. Der Preis den das Tessin dafür bezahlt, ist sehr, sehr hoch. Die Züge von Mailand nach Zürich wurden schlussendlich gestoppt – von Italien. Kopfloser kann man nicht agieren in Bern.

    • Kopflos ist, wenn Sie meinen, das Virus mache an der Grenze halt.

      Die Ansteckung hat schon 14 Tage vor den ersten Fällen begonnen. Und dann hat der Bundesrat reagiert.
      Es ist ja gerade die SVP-Elite, die alle Restriktionen ab 19. April aufheben will. Dort müssen Sie Ihren Frust ablassen und nicht beim Bundesrat.

    • Schuld sind immer die anderen.
      Hmmm Entscheiden an Ihrem Arbeitsplatz die
      Hilfkräfte oder die Geschäftsleitung ???
      Nun das gewählte führende Organ der Schweiz ist
      nun einmal Bundesbern der Bundesrat von
      wegen andere.
      Seit wann reisen Viren solo ???
      Die reisen mit ihrem Wirt und das ist
      im aktuellen Fall IMMER ein Mensch.
      An den Grenzen Gegenmassnahmen machen
      durchaus sinn, zumindest kann man Zeit
      gewinnen. Tja man kann die Welt rational
      betrachten oder eben Ideologiepampig.
      Und noch etwas, die Schweiz ist teil des
      Schengenraums und für DIE Aussengrenze ist
      das EUDSSR-ZK zuständig.
      Wissen SIE was der Gipfel ist der
      Vorsitzende des ZK in Brüssel ist
      ausgebildeter Humanmediziner, noch Fragen.
      Und wo war die WHO, rechtzeitige klare Warnung???
      Na ja etwas Allgemeinbildung zum Thema Vieren,
      wie die sich ausbreiten und wirken, sowie
      zum Thema organisations und Führungsstrukturen,
      mit verlaub, könnte nicht schaden.
      Freundliche Grüsse

    • @ Atzigen

      Irrtum:
      Die Grenzen wurden ja erst dicht gemacht als Fälle bekannt wurden. Da die Inkubationszeit bis 14 Tage beträgt, hatten Sie genau jene Wirte schon einige Tage im Inland, die es – eben wegen dieser Verzögerung – schon ausgebreitet haben.
      Verstehen Sie dies; es handelt sich um sog. „time lags“? Hat etwas mit Logik zu tun und Kenntnis der Materie. Also weniger hoch angeben, dafür überlegen.
      Noch Fragen?

    • Der Atzigen sollte zuerst lernen Zahlen richtig zu interpretieren.
      Er ist ein Klugscheisser, der sich wichtig macht mit Pseudo-Wissen.

  25. dem kann ich nur zustimmen. Wer ist verantwortlich im Bundesrat? Wer kann die Krise stemmen? Kein blinder Aktionismus mehr. Wo ist eigentlich das Gesundheitsministerium verblieben?

  26. Man soll die Risikoleute separieren, die andern können wieder normal funktionieren. Für die Aelteren soll man am Morgen zwischen 8 und 9 die Läden öffnen, danach sollen sie sich fernhalten. In den Läden, wo man sich nahe kommt zwischen den Gestellen, unbedingt Masken tragen. Auch einfache Masken schützen bis 95%. (Unser BAG sagt nein aber alle in China und vielen Ländern tragen Masken. Die sind nicht dümmer als das BAG. Praktisch alle Geschäfte können wieder öffnen. Auch der Coiffeur kann wieder öffnen, muss aber mit Maske arbeiten. Allgemen Abstand 2 Meter überall. Wenn das nicht möglich ist, muss Maske getragen werden. Der Bund soll endlich handeln und die Masken verteilen. So wie Kurz in Oesterreich. In den Restaurants Gäste mindestens 2 Meter separieren, Personal auch in der Küche muss Masken tragen.

    • In Hongkong werden Bars und Geschäfte für mindestens zwei Wochen geschlossen, Tokio steht vor dem Lockdown. Es gibt bereits seit vergangener Woche eine Direktive der Gouverneurin, bis 12. April das Haus nicht zu verlassen, ausser für nötige Einkäufe. Das alles, trotz der vielgepriesenen Masken. Und das ist erst der Anfang einer sich anbahnenden Kaskade von restriktiven Massnahmen in Ostasien.

      Und Sie träumen von offenen Restaurants in CH?

      😀