„Köppel und Heer – ein genialer Schachzug meiner SVP“

Ist bei der grössten Zürcher Partei Chaos ausgebrochen? Nein, meint Hans Geiger: Mit zwei Ständerats-Kandidaten ins Rennen, das richte sich gegen den illoyalen Freisinn.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Köppel & Heer – ein genialer Schachzug. Was ist der berufliche Leistungsausweis vom Herr Heer ? Und hat Herr Köppel auch einmal etwas anderes gemacht als Schreiben und talkshowen ?

  2. Im Moment besuche ich IP nur noch um zu sehen, ob es wieder eine SVP-Propaganda gibt. Lange schau ich mir das Schauspiel nicht mehr an.

    • Die sprichwörtliche Toleranz der selbsternannten Liberalen. Allerdings geht es auch vielen Rechten so, wenn sie bei den „Informationssendungen“ von SRF reinsehen/-hören. Bloss dass sie, Leuenberger sei Dank, SRF auch finanzieren müssen, wenn sie sich mit dem dort verbreiteten Gedankengut nicht mehr identifizieren können.

    • Benny Fuchs national:

      Nationalkonservative Strömungen laufen von selbst aus.

      Die Wähler wollen keine NEIN-Sager Partei, sondern eine Partei die Lösungen vertritt und diese durchsetzt.

      Die SVP hat noch nie eine Lösung durchgesetzt; sie hat bis jetzt nur „NEIN“ gesagt. Ohne Verantwortung zu übernehmen.

      Ein Auffangbecken für Leute mit markigen Sprüchen aber ohne Ideen für Lösungen.

  3. Jetzt hört doch mal auf hier. Prof. Geiger tut einfach seine persönliche Meinung kund, offen und ehrlich. Er steht zu dem was er ist und denkt, basta! Man kann inhaltlich davon halten was man will, jedoch freie Meinungsäusserung geht IMMER vor. Haltet lieber das Frei- und Querdenker-Fähnli hoch, so lange es noch geht. Es gibt weiss Gott genügend andere Plattformen mit Stasi- und Zensurmethoden und ideologisierten Denkvorgaben…

  4. „Illoyaler Freisinn“ ist gut ! Wieso, werter Herr Geiger, sollten die Freisinnigen denn auch nur einen Funken Loyalität gegenüber der SVP beweisen müssen, nachdem sie über Jahrzehnte hinweg von der Sünneli-Partei angepöbelt und als „Weichsinnige“ oder „Zweisinnige“ beschimpft wurden ? Wenn eine Partei, hier also die SVP, sich aus Gründen der Profilierung bemüssigt fühlt, dem erhofften politischen Partner ständig ans Bein zu pinkeln, dürfen sich die dafür Verantwortlichen am Ende nicht darüber wundern, ihre Partei ins Abseits manövriert zu haben.
    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Lukas Hässig sich darüber Gedanken machen sollte, Herrn Geiger unter Verdankung seiner Dienste als IP-Gastkolumnist gelegentlich in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Seine Beiträge waren zugegebenermassen bisweilen ganz originell, bisweilen sogar lustig, wenigstens jene, welche Finanz und Wirtschaft zum Thema hatten; die Geiger’schen Exkurse in die Gefilde der eidgenössischen Politik hingegen wirken nur noch peinlich.

  5. Prof. Dr. Hans Geiger, em. Ordinarius der Universität Zürich, verdient unsere ungeteilte Bewunderung. Ich würde sogar so weit gehen, ihn als Genie zu bezeichnen. Sein wissenschaftliches Ablaufdatum hat er zwar längst überschritten. Niemand nimmt ihn da (mehr) ernst, ausser er selbst natürlich. Und 2007 war er sogar der eigenen Partei – der SVP – zur erfolglos und zu peinlich, um in den zweiten Wahlgang der Ständeratswahl geschickt zu werden. In seinen politischen Voraussagen – er war sich sicher, dass die SBI angenommen würde – lag er stets voll daneben. Und dann sitzt er als SVP-Parteimitglied vor die Kamera, ganz eingenommen und tief beeindruckt von seiner eigenen Genialität („Wäre ich Parteipräsident, hätte ich die Idee selbst gehabt“) und vergisst, dass die Zürcher SVP-Kandidaten auch in zweiten Wahlgängen in den Ständerat keinen Erfolg hatten (hat er vielleicht vergessen, da man ihn da schon aus dem Rennen genommen hat, verzeihlicher Lapsus). Und das alles „with a straight face“. Das verdient ungeteilte Bewunderung. Geiger ist mein Held!

    • @ Bewunderer.
      Ihre Beschreibung meiner Ständeratsgeschichte ist nicht ganz richtig. Am 6. Februar 2007 wurde ich auf Antrag der Parteileitung von der Delegiertenversammlung zum Ständeratskandidaten ernannt. Im Mai orientierte mich die Parteileitung, dass sie das nicht mehr wolle. Am 15. Mai wählt die Delegiertenversammlung Ueli Maurer zum neuen Ständeratskandidaten. Meine eigene Partei hat mich also nicht einmal in den ersten Wahlgang geschickt.

    • @ Bewunderer

      Warum soll man den Herrn Kollegen Geiger nicht mehr ernst nehmen können? Was er sagt hat Hand und Fuss. Auch wenn es vielleicht nicht in Ihre Denkschublade passt.

      In Zürich läuft es aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen tatsächlich so, dass dieser Josetsch gewählt wird. Und danach meist ein FDP Vogel drankommt. So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass der Kollege Geiger nicht gewählt wurde.

      Seitenfrage 1: Warum wählt ein Mensch mit gesundem Verstanden den Cüpli Trinker und Grossschnurri Jositsch? Der ist beim KV tätig und verreisst keinelerlei Strike. Statt dass er sich um relevante Verbands-Themen kümmert, z. B. Diskriminierung der älteren Arbeitnehmer, geht er lieber an Anlässe, trinkt und isst (darum der Wohlstandsbauch) und hält seine teils sehr exotischen Rechtsansichten aufrecht. Wähler, die einen solchen Politiker wählen ist nicht mehr zu helfen.

      Seitenfrage 2: Es ist doch schon eher so, dass die FDP seit Jahren linke statt bürgerliche Interessen vertritt. Also nichts von wegen „grundlos von SVP ans Bein gepinkelt werden“.

    • @ Benny Fuchs NATIONAL-Ökonom
      Richtig:
      Die SVP macht rechte Politik für die Interessen von Blocher, Frey, Matter u.ä. Diese bilden das Politbüro.
      Das ist offenbar basisdemokratisch.
      Über Listenplätze entscheidet das Politbüro.
      Ähnlich wie im Ostblock.

    • @Benny Fuchs, Nationalökonom

      Der Mittelstand wird bei der SVP Politik allein auf der Strecke gelassen für seine Anliegen und dient bestenfalls als Wahlfutter.
      Nur haben es die Wähler bislang noch nicht gemerkt vor lauter populistischem Geplänkel.

  6. Was daran genial sein soll wenn man 2 Chancenlose portiert entzieht sich meiner Kenntnis. Herr Geiger, sie sollten nicht zum Sprachrohr der SVP Propagandazentrale werden. Inside sollte politisch neutral bleiben.

  7. Vorschlag:
    Es ist Wahljahr und es sind noch Chargen zu vergeben:

    Inside Paradeplatz soll ihr Impressum erweitern,d.h. Weg von rein bankpolitischen Fragen und hin zu SVP-politischen Anliegen.

    IP soll sich mit der „Schweizerzeit“ (Leibblatt von Hans Geiger) liieren und offiziell deren online-Ableger werden. Dann sind die Verhältnisse klar und auch transparent für Aussenstehende.

    Dies entspricht denn auch Inhalt und Stil von IP und auch dessen Leserschaft und Kommentarschreiber wie sich das zusehends abgezeichnet hat die letzten Jahre.

    Wäre eine Hammer win-win-Situation!

    • Genial wäre nur die Abwahl von Roger Köppel
      der dichtet ja nur schamlos unter der Bundeshauskuppel

  8. Red alert.

    Finde es äusserst problematisch, wenn sich dieser unerschrockene Blog so offensichtlich als Ableger des Politbüros einer Partei zu erkennen gibt.

    Herr „Wirtschaftsjournalist des Jahres“ Lukas Hässig muss sich im Klaren sein, dass die Glaubwürdigkeit seines Portals leiden dürfte, wenn er sich hierbei keinerlei Zurückhaltung auferlegt. Meriten soll man nicht derart leichtfertig aus der Hand geben, geschätzer Herr Hässig.

    In anderen Foren wird bereits kolportiert, dass Herr alt Professor, alt Bankmanager und alt Ständeratskandidat Hans Geiger als massgebender Finanzier von „Inside Paradeplatz“ fungiert.

    Aufpassen Herr Hässig.

    • Dachte anfangs, dass es bei „red alert“ um die rote, kommunistische Gefahr handelt…….

      Wikipedia erklärt es nun bestens: „Red Alert is the highest level of emergency in several warning systems“.

      Denke auch, dass ihr Portal nicht zur Knechtschaft von Prof. Hans Geiger verkommen soll. Ende der Durchsage.

    • Solche Drohungen werden von der Unterwelt und von den Kommunisten verbreitet. Aufpassen Udaipur Baba.

  9. Ja aber das hyppervetionierte Bauernsterben ist noch lange kein Gund zur Ahnnahme dass die überhaupt wissen wie man Schwach spielt !

  10. Ständeräte sind mächtiger un d gefährlicher, als Nationalräte, da in der Unterzahl und darum leichter zu bestechen (durch die Lobby).
    Wir haben diesen VR-Mandaten einige Kartelle in der Hochpreis-Insel Schweiz zu verdanken (mit folgendem Erfolgsresultat, der Volks-Mehrheit im Unterstand).
    Dazu gehören Kartelle wie undurchsichtige Arztkostwn, zu hohe Krankenkassenpreise, zu hohe ROAMING-Preise (In und Ausland), ca. 40 Mia. IWF-Kredite (ohne Gegensicherheiten zur Umverteilung), kein Bankgeheimnis mehr, Verwässerung der CHH-Nationalitaät, Traditionen und Identität, offene Grenzen für Konzerne, zur grenzenlosen Bereicherung und Umverteilung und viele Desaster mehr.
    Lieber Hans, ich bin mir nicht sicher, ob ich besser schlafe, wenn ein Linker Idiot, oder ein rechter geld-gieriger dort oben re-giert.
    Fühlt sich an, wie die Auswahl zwischen Pest und Cholera, bloss hat die Lobby wohl bessere Kontakte, Telefonnummern und Konto-Daten der rechten Unternehmer-(Parteien), die für genug Zaster (resp. Mandate) schneller bei Fuss, zur Umverteilung, stehen (siehe Champions-League Spuhler @ UBS)… auch wenn das Voespiel nur im Rahmen des Nati.-Rat stattfand.
    Sicher sind beide schnell denkende Rethoriker. Aber sie sind auch in erster Linie (wie FDP) gut vernetzte Unternehmer.
    Für mich sind beide Kandidaten polemische Brandstifter, auch wenn ich 10 Jahre naiver Jüngling und SVPler war.
    Heute bin ich parteilos, denn auf die Vorlage kommt es an, wie ich noch keine Abstimmung bald 30 Jahre lang verpasste.
    Ständerat (aus-)verkauft unsere Schweiz täglich etwas mehr an die internationalen Grosskonzerne. Vielen Dank an den Ständerat, dass unser Mittelstand-Sterben, mit dem Nationalitätsverlust einhe(e)r geht.
    Schweiz, quo vadis, bachab???

    • Auch Kartelle wie Generalimporteure (Autos) haben wir dieser bestechlichen und korrupten Politik-Kaste zu verdanken. Freie Märkte? Verkauft doch eure 3jährigen Enkelkinder für dumm.
      Das CH-Volk vertraut Euch Polit-Scharlatanen keinen deut mehr, darum sollte die ganze Welt nun vor fiktiven Terroristen (= ca. 0,0006%) Angst haben, damit ihr Angsthasen alle Bürger & Freiheitsdenker überwachen könnt, für die 0,72% Plutokraten, welche Euch via Lobby erkaufen.
      Shame on you!!!

  11. Niemals wird der Köppel Ständerat (vorher wird die Chemie Trulla noch Bundesrätin), wenn überhaupt wird er im Nationalrat bestätigt aber auch da scheint das „Sünneli an der Leine vom Herrliberger-Kaiser“ massiv an Akzeptanz in der noch wählenden Bevölkerung zu verlieren mangels Arbeitseinsatz im Parlament oder weiss jemand was der vermeintliche unabhängige Verleger 🤣 den so erreicht hat ausser die Schweiz weiterhin zu spalten?
    Der Heer mag noch einer der letzten anständigen SVPler sein wird aber auch nicht gewählt weil er halt eben auch fremdgesteuert ist, ich glaube auch nicht das er wirklich Bock auf den Job hat.

    • Bravo anju
      Köppel ist so was von falsch aber bei der SVP geht es ja nur um blöde Sprücheklopfer. Die Stimmbürger sind nicht alle blind und merken, dass das Sünneli langsam sinkt.

    • Nicht übertreiben, Triple R. Würden Sie denn sagen, dass der Tagi zur linken Plattform verkommen ist?

    • Das war ein einmaliger Ausrutscher aber die Reaktionen waren fast alle negativ, das Volk merkt, wo der Wurm sitzt.