„,Laufe Marathon, trinke Cola Zero‘: Solchen Bluff hat Scholl nicht nötig“

Ganz im Gegenteil, der ZKB-Chef arbeitet nur bis 5, das aber so erfolgreich wie nur wenige Spitzenbanker, sagt Hans Geiger. Ein Normalo, der das Geschäft von der Pike auf gelernt habe.

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  1. ZKB wenigstens keinen Skandal? Naja, niederschwelliger als bei den Grossbanken läuft auch bei der ZKB sehr viel Fragwürdiges.
    Preislich ist die ZKB definitiv ein Skandal: Maximale Abschöpfung (siehe Beratungspakete) gehört sich für eine Kantonalbank nicht! Für 95% der Privatkunden tuts auch eine kleinere Bank. Fast jede KB um den Kt ZH ist deutlich günstiger bei vergleichbaren Leistungen.

  2. Bei den meisten Schauspielern in den Bankmanagements müsste es eher heissen: „Laufe auf dem Zahnfleisch und bringe Zero!“

  3. BRAVO ZKB! Ich bin langjähriger Kunde der ZKB und mag dieses einmal mehr solide Ergebnis der Bank von Herzen gönnen! Mittlerweilen (nach etlichen CS, UBS, Raiffeisen Skandalen) die einzige Bank die wirklich langfristig seriös geschäftet und Moral und Ethik keine Fremdwörter sind, resp. die Kunden und Mitarbeitenden richtig behandelt. Bravo Herr Scholl – ich gehe auch gerne um 17 Uhr nach Hause! Effektivität vor Effizienz, aber das wissen halt nur wenige. Ich freue mich auf die Seilbahn. Weiter so ZKB!!

    • Was die Teppichetage der ZKB, GL und VR, an Gehalt abkassiert ist reine Abzogge. Absolut nicht erklärbar. Was in den sog. Kaderverträgen der 2. Säule abgeht, Stichwort Marienburgstiftung, ist sogar noch einiges krasser. Auch hier die Frage; wieso lässt das der Kanton überhaupt zu? Würde das Stimmvolk darüber abstimmen (Bescheid Wissen), würde es diesen Garten Eden nie und nimmer annehmen. Wieso ist die ZKB im Hypothekenvergleich, Stichwort Hypo-Zinsen, immer in den hinteren Regionen zu finden? Wo doch gerade das einer der wichtigsten Aufträge des Kantons an ihre Kantonalbank ist. Wieso sind die Courtagen der ZKB die Höchsten der Schweiz? Das alles bezahlen einerseits der Zürcher Steuerzahler und andererseits der ZKB Kunde. Und, genau wie bei der Raiffeisen, CS und UBS besteht absolut kein unternehmerisches Risiko.

  4. Während Rolf Hüppi sich anlässlich des 125. Jubiläums der „Zürich“ 1998 noch mit einem Wasserspiel begnügt – mittlerweile verrostet und demontiert – muss es für Scholl gleich eine Seilbahn über den Zürichsee sein. Wenn das die Folgen vom Fitnesswahn im Topmanagement sind, dann bitte lieber wieder die alte Garde, die Cüpli-selig in der Lounge zurückgelehnt irgendeine Eishockey- oder Fussballequipe sponsert.

    • Zu Rolf Hüppi: er war schon damals unglaubwürdig: Als die Zürich-Aktie bei über fr. 800 stand, hat er grossmaulig und ohne Fakten behauptet, dass die Zürich noch über Jahre 15 Wachstum erreiche. Fazit nach damals ein paar Monaten: Totaler Absturz der Aktien an der Börse und heute bei +/- Fr 300.

    • @Bobcat: Um nicht missverstanden zu werden: Scholl ist ein „Heiliger“ im Vergleich zu Hüppi, deshalb sollte er seinen guten Ruf nicht riskieren mit dem Durchstieren von umstrittenen Ideen wie der Seilbahn über den Zürichsee. – @ Rolf Hüppi: Nachdem er „den anderen Rolf“(Gerber) verabschiedet und sich auf dessen VRP-Thron gesetzt hatte, bekam er Visionen. Dummerweise standen damals (1998) der Finanzarm der British American Tobacco zum Verkauf (wegen der 200-Milliarden-Busse für die US-Zigaretten-Industrie) und Hüppi sah die Möglichkeit näherrücken, die alte „Zürich“-Versicherung zum – natürlich weltweit führenden – Allfinanz-Unternehmen aufzublähen. – Bekanntlich war die Luft schon 3 Jahre später beim Platzen der Dotcom-Blase wieder draussen. Wenn nicht gleichzeitig 9/11 und Swissair-Grounding stattgefunden hätten, hätte dieses Desaster damals noch mehr Beachtung gefunden. – Die Parallele zu Scholl sehe ich insofern, als Hüppi vor dem Fall ebenfalls medial beklatscht wurde als „Eigengewächs“, „bodenständiger Schweizer“, Nichtakademiker und mit Dienstrang „Soldat“. – All das schützte ihn nicht davor, komplett abzuheben.

  5. Klar doch Hansli, drumm wimmelt es im Fix Income und IB nur so von Angelsachsischen Directors mit grosser Klappe und fettem Lohn (vermutlich weil sich keine CH-ler finden, mit solch grosser Klappe).
    Kommissionen und Courtagen sind viel zu teuer, für die “Normalos“, das zeigt uns somit auf, dass auch bei dieser system-relevanten Bank nur noch auf Key Clients ab 50 Mio. Geachtet wird.
    Übrigens, war der Bau an BH-Stasse viel zu teuer, und ob bei der Ausschreibung rein zufällig Frau Stadler gewann, wage ich mal als studierter Vetterli-Wirtschafts-Experte, arg zu bezweiffeln.
    Aber hey, no Problem, den Normalo-Clients, kann man ja den Zaster wieder mittels versteckter Preiserhöhung und Service-Abbau, abpressen 😉
    Ciao Hans, häsch dann no äs Cüppli z’guet! Beschti Grüess vom Martin Scholl, din Kolleg