„Neon und Konsorten führen ein Kasperlitheater auf“

Die neuen Mobilbank-Angebote brauche niemand, sagt Hans Geiger. Wer im Tram sitze, wolle sicher nicht seine Bankgeschäfte übers Handy erledigen. Gefährlich für die alten Banken wird’s erst mit der Blockchain.

Kommentare

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  1. Hat schon mal Jemand das Wort „Währungsreform“ in der verwöhnten, und von „Wohlstandsgeschwätz“ überwucherten Schweiz, gehört? Lasst Euch überraschen, wenn`s dann auch mal in der Schweiz soweit sein wird. Unerfahrene, Unwissende, und leider vielleicht viele junge Menschen, werden dann spätestens lernen was „Mindest-Reservebanking“ heisst. Sie werden dann zu spät erkennen, dass die „RESERVEN“ EBEN NICHT VORHANDEN SIND. – Konto gähnend leer weil man der „digitalen Verblödung“ aufgesessen war. Es wäre höchste Zeit, für die Menschen, zu lernen was die Worte „Giralgeldschöpfung“, „Mindestreservebanking“, „Bail-in“, Geld entsteht durch Kredit, Krediterzeugung mittels chronischer Bilanzverlängerungen, etc. .. bedeuten. Digitalgeld ist nicht echtes Geld, sondern nur eine wertlose Buchung ohne Leistung, ohne echtem werthaltigem Geld, – eine Täuschung! Wer Unwissend ist und der „Digitalverblödung“ unterliegt könnte irgendwann ein böses Erwachen erfahren. Jeder sollte sich genau informieren, bevor er sich über die Aussagen der Älteren amüsiert. Alles Wissen muss man sich selbst aneignen, die Schulen und Hochschulen sind in Sachen Finanzwesen miserabel und stellen Alles nur „geschönt“ dar, so wie es die gehirngewaschenen korrupten Politiker gerne sehen. Diese (Gehirngewaschenen!) bestimmen ja leider die Lehrpläne.

  2. Vor wenigen Jahren erschienen die ersten Banking-Apps, wo man „nur“ den aktuellen Kontostand abfragen konnte. Mehr dürfe man nicht freischalten, hiess es. Nur wenige Jahre später können wir ziemlich alle Funktionen in den Banking-Apps nutzen. Geld überweisen mittels Twint, PayPal etc.
    Braucht den Banking auch tatsächlich eine Bank? Nein, und Neon wagt den ersten Schritt in diese Richtung!

    PS: Ich bin 35 Jahre und nutze ziemlich alle Bankenfunktionen via Smartphone, auch im Tram & Zug. 🙂

  3. 6 Minuten Kasperlitheater von zwei alten Herren. “Niemand will auf dem Smartphone Bankgeschäfte tätigen oder den Kontostand prüfen”.. echt jetzt? Wenn das Video eine Komödie sein sollte: danke für die Unterhaltung! Wenn das nur halbwegs ernst gemeint war: danke für nichts!

  4. Mich dünkt, hier wird von Mietschreiberlingen kommentiert. Die Kommentare sind in Bezug auf Stil etc. zu ähnlich.
    Fakt: Revolut ist ein Monoliner und verliert mit jedem Kunden massiv Geld. Das Ziel ist es, die nächste Investorenrunde zu erreichen, damit der Cash-Abfluss ausgeglichen werden kann.
    Erinnert ein wenig an das Modell von Tesla.

  5. Ich bin etwas erstaunt über den Verlauf der Diskussion im Video, denn:

    Mobile Banking mit Zwei-Faktoren-Anmeldung und Scanning von Rechnungen und Freigeben von e-Rechnungen ist doch mittlerweile Standard.

    Nicht nur bei den Jungen, sondern auch bei den „Alten“.

    Denn in Zeiten zunehmender Mobilität werden sowohl der Zahlungsverkehr wie auch Börsenaufträge zunehmend durch mobile banking abgewickelt. Z.Bsp. scanning von Rechnungen, die papierlos oder auch auf Papier zugestellt werden; Erteilung von Börsenaufträgen von unterwegs (stationär oder mobil) wenn’s noch vor Börsenschluss eilt und dies weltweit.

    Immer unter der Voraussetzung, dass eine gesicherte W-Lan-Verbindung und ein funktionstüchtiges Mobile Netz vorhanden sind, was in den meisten Ländern dieser Welt der Fall ist.

    Bei Blockchain habe ich noch etwas Mühe, denn m.W. sind weder der Datenschutz, noch die Nachvollziehbarkeit einer Transaktion gewährleistet. Daher die Währung des „dark net“.

    Bitcoin ist und bleibt eine virtuelle Währung im unregulierten „dark market“ ohne Bezug zur Realwirtschaft. Wer regelt z.B. in inflationären Zeiten die Geldmenge in Bitcoins? Sind Bitcoins konvertible Währung per se, d.h. ohne Umweg über die gesetzliche Währung?? Da gibt es noch einiges zu klären. Bitcoins sind doch virtuelles Börsengeld mit entsprechenden Schwankungen. Für Geldwertstabilität sind m.W. konstante Nominalwerte die Voraussetzung. Irre ich mich?

  6. Versucht mal, liebe Leut, an euer Geld ranzukommen im Fall einer Pleite bei Revolut, N24 und Neonröhre….

    Oder klagt mal gegen eine solche „Bank“

    Übrigens schon ein gewisses Gschmäckle gehabt, bei Swissquote und Saxo in Sachen FX Trading und Frankenschock.

    Das sind keine Banken, um ein seriöses Vermögen zu deponieren. Das sind Spielbanken für Idioten, welche im Tram 250 Franken in Euro wechseln und meinen, Sie seien Warren Buffet.

    • Und welche Banken eignen sich für das Vermögen zu deponieren, ohne dass man gleich abgezockt wird?

  7. Über dieses Video bin ich sehr erstaunt. Das wäre für mich etwa gleich wie wenn ein Zeitungsmanager sagen würde, dass Blogs wie Inside Paradeplatz keine Bedeutung hätten und sich darüber lustig machen würden.

    Und wenn der Name offensichtlich für Hans Geiger so wichtig ist. Die nächste Kreditkarte ist bereits in den Startlöchern: https://jaja.co.uk/
    Jaja….die Welt verändert sich…

  8. Das Video diente sowohl der Unterhaltung als auch der Marktforschung. Danke für die vielen Kommentare.
    Revolut hat Anhänger, für die anderen drei gab es noch keine Fürsprecher.
    Ob IP jetzt Werbung für Apps schaltet?

  9. Das Video ist wirklich absolut peinlich. Der Geiger hat jetzt einfach NULL Ahnung von den Bedürfnissen der Leute von Heute. Online Banking und Trading mit Mobile ist heute das normalste der Welt. Auch den USP von Revolut und Co scheint er komplett zu verkennen.

  10. Die Reaktion der Fintech-Gemeinde zeigt, dass der „alte“ Herr Geiger wohl so falsch nicht liegt. Mich hat N26 überhaupt nicht überzeugt, bereits die ach so schnelle Eröffnung war ein Fiasko. Und der Vorteil einer Bank ist ihr gebündeltes Angebot. Ich will nicht mit einer Vielzahl von Apps hantieren, die öfters wieder mal nicht erreichbar sind. Die Backoffice-Arbeit an den Kunden auszulagern, kann wohl nicht der letzte Schluss der Weisheit sein. Jedes Fintech offeriert ein kleines Stück aus dem Gesamt-Banking-Angebot und tut so, als ob das der Weisheit letzter Schluss sei. Und nein, ich bin mit meiner Hausbank, dem Anwendungskomfort und den Gebühren auch nicht zufrieden.

  11. Das wird sicher lustig das Video in fünf Jahren nochmal anzuschauen. REVOLUT hat dann die UBS und CS aufgekauft, oder was noch davon übrig blieb. Um die Bussen zu zahlen wird UBS und CS noch weitere Filialen schliessen und ihre letzten Kunden zwingen e-Banking zu benützen.
    Die Kampange von Neon ist aber nicht nach meinem Geschmack.

  12. NE, NE, Herr Giger

    NE heisst auf griechisch: JA
    (oXi – ochi heisst NEIN !!)
    Mit der griechischen Sprache hapert es anscheinend etwas…)

    Ebenso hapert es bei Dingen wie REVOLUT.
    Ich arbeite mit REVOLUT seit etwa 2 Jahren.
    Das Beste ist der Devisenhandel… da ist REVOLUT unerreicht und nicht mehr wegzudenken !!! Versuchen Sie es doch auch mal.

  13. Interessant sogar bei „Bank Experten“ gibt es die Alte Garde die Öffnungszeiten von 930-1100 und 1400-1630 sowie 200 CHF Pro Monat Gebühren für ein Konto das ein Computer verwaltet für „State of the Art“ hält. Dazu fällt mir nur ein : „When you discover that you are in a hole stop digging“

  14. Haben Sie Herr Geiger oder Sie Herr Hässig schon mal eine der Challenger Banken ausprobiert? Die Nutzerfreundlichkeit von zB Revolut ist schlicht gigantisch: Null Gebühren im Ausland mit der Kreditkarte, jederzeit beste FX Rates, Abbuchung und Sichtbarkeit auf dem Konto in der selben Sekunde der Nutzung und sämtliche Einstellungen (Sperrung, Aktivierung / Deaktivierung gewisser Dienste) geschieht innert Sekunden auf der UX-mässig wunderschön gestalteten Oberfläche. Kann mir schon sehr gut vorstellen dass sich diese Art Banking recht schnell durchsetzen wird. Ob’s das jetzt „braucht“ im klassischen Sinn oder nicht – ganz klar nein, „früher gings auch ohne“ – die Nutzerzahlen sprechen trotzdem für sich, und ich glaube nicht dass irgendwer noch eine umständliche und überteuerte Raiffeisen…. CS … Post… you Name it braucht in 5 Jahren wenn die sich nicht mega sputen.

    • Sie sprechen mir aus dem Herzen. Ich gehöre auch zu den zufriedenen Revolut-Kunden. – Auch der Support von Revolut ist genial mit Öffnungszeiten 7×24 Stunden (ich habe dies selbst getestet mit Chat nach Mitternacht!)

  15. Absoluter Schwachsinn. „Man muss nicht druss cho“, sagt ein Bankenprofessor! OMG. Nun ja, ich bin demfall ein Exot: Ich mache im Tram Zahlungen, schaue meine Performance an oder kaufe Aktien. NEXT GENERATION hat auch Charles Vögele, Kuoni, Kodak uvm verpasst. Um die neue Welt zu verstehen, lohnt sich auch für einen Professor sich mal schlau zu machen. Eine Möglichkeit bietet sich hier an: Es geht um das Krypto-Chasperlitheater: https://www.10×10.ch/krypto-lunch-blockchain-krypto-assets-seminar/ 🙂

  16. Uff, Lukas, das ist jetzt ein wenig peinlich.

    Aber wenn man so etwas sieht, fragt man sich nicht, wieso unsere Banken den Sprung ins 21. Jh nicht schaffen. Wahrscheinlich sitzen dort die gleichen Tattergreise, die denken, dass die jungen kein Smartphone-Banking wollen.

    Stell dir vor, ich mache meine Trades nur noch auf dem Handy. Und weil keine Schweizer Bank auch nur annähernd an die Gebühren und Funktionalität der ausländischen Konkurrenz herankommt, darum nutze ich auch keinen Schweizer Anbieter.

  17. Neon und Hypothekarbank Lenzburg…geltungssüchtige Bank will mit ihren Initiativen auf Teufel-komm-raus sich den Anstrich einer innovativen, digitalen Bank geben – einfach nur peinlich und absurd…

  18. Also ich nutze Revolut … auch in der Tram. Warum: wieso soll ich die horrenden Gebühren zahlen für wenig bis gar keine Leistung auf den klassischen Bankprodukten.
    Nutze die Metal Version von Revolut – bin bereit für gute Leistung zu zahlen – und spare dabei >CHF100 pro Jahr.
    Da sind wir noch niemals bei Blockchain & Co. sondern rein bei den Basisleistungen (z.B. Zahlung in Fremdwährungen). Krypo wird von Revolut ja auch angeboten …

  19. Mal ehrlich….man sollte sich schon ein wenig mit den Banken, dem Geschäftsmodel und der App an sich beschäftigt haben, bevor man ‚Statements‘ hier von sich gibt, denn ansonsten ist es einfach UNPROFESSIONELL – so wie hier!

    Diese Banken, vor allem bereits Revolut und N26 haben bereits gezeigt, was sie können und haben eine beachtliche Bewertung, die nicht von nichts kommt.

    Darüberhinaus nutzen sie neuste Technologien und liefern eine exzellente Client Experience, wobei noch einiges nach oben zu erwarten ist.

    Und ja, man möchte Zahlungen etc gerade da machen, wo man ist und das real-time und mit Spass dabei. Das Banking wird sozusagen ins Leben ‚embedded‘….zumindest wird dies bei den Millennials so sein.

    Dann solche Aussagen – naja – sollte jeder selbst einschätzen.

    Auch in der Schweiz wird sich einiges im Banking ändern, ob Herr Geiger das will oder, ob es ihm gefällt, ist dabei aber sowas von egal.

    • Heute in der NZZ am Sonntag, Seite 29
      Quote
      Ein Kunde der Smartphone-Bank N26 verlor
      80,000 Euro durch Betrug… etc
      Unquote
      Sicherheitslücke bei der App?
      Träume sind wie Seifenblasen,
      sie entstehen fast genauso schnell,
      wie sie zerplatzen!

  20. Haha. Mobilbanking haben wir in Skandinavien bereits, sehr angenehm, kein pc mehr nötig, schnell und effizient. Für die meisten Bankkunden langt das völlig für Alltagsgeschäfte. Anlagegeschäfte erledigen wir weiterhin in Ruhe zuhause am pc.

  21. Ja klar, mit Blockchain werden wir auch 1 Million Transaktionen pro Sekunde durchführen können. – Oder wie jetzt? Was, bloss ein paar Dutzend?! Echt?! 😖 Ganz spannend. 🤣😫

  22. Dieser Videobeitrag handelt über einen Teilausschnit der digitalen Entwicklungen im Banking. Es geht um die Digitalisierung der Branche als Ganzes, vor allem aber um den rasanten Wandel an der Kundenschnittstelle. Die Essenz läge in einer Besprechung der technischen Möglichkeiten und der sich nachhaltig verändernden Kundenbedürfnisse. „Ich sehe gar nicht, warum soll ich mit meinem Smartphone alle Bankgeschäfte machen?“ oder auch „Das ist eine technische Frage. Da bin ich nicht so kompetent.“, sagt der ältere ehemalige Banken-Professor auf einmal links im Bild.
    WTF? Das klingt alles sehr wirr.

  23. H. Giger, nur bla bla und KEINE Ahnung wovon er spricht… Minimale Vorbereitung wäre angebracht für so einem Video. Sorry, aber wenn ihr euch nicht mit dem Business Model von Revolut & Co. auseinander setzt, solltet ihr es auch nicht Kommentieren. Revoult hat einen geschätzten Wert von 1.7 Milliarden, nicht ohne Grund. Neon wird es sehr schwierig haben. N26 und Revolut werden aber definitiv bestehen.

    • Was steht hinter den digitalen Aufzeichnungen auf Smartphones oder Computern? Existieren da ausser digitaler Gehirnwäsche auch noch irgendwelche Werte? Leider nein!
      Hinter den digitalen Einträgen steht nicht nachhaltiges, werthaltiges, echtes Geld, sondern lediglich elektronisch erleuchtete Zahlenreihen, bezw. heisse Luft ohne Werte. Ist der Anbieter pleite, gibts Nichts mehr zu holen! Dann kann sehr rasch Schluss sein mit angeblichem bezahlen.
      Geld muss Gegenleistung und Wertspeicher für erbrachte Arbeit sein, und zugleich dem Gegenwert einer erbrachten Arbeit (Leistung) entsprechen.
      Kreditgeld der Banken entsteht durch Kreditverträge, sowie Buchungseinträgen bezw. BANK-Bilanzverlängerung, und enthält keine inneren Werte; ist kein Wertspeicher, bezw. entspricht nicht einer Gegenleistung für eine erbracht Arbeit!
      Wenn die Banken-Buchungseinträge dann digital auf Smartphones weitergeleitet werden, ändert sich nichts daran, dass nur wertlose Zahlenreihen übermittelt wurden. Wenn der Übermittler dieser digitalen Einträgen pleite ist, gibt’s definitiv nichts mehr zu holen, da keine Werte vorhanden sind.
      Wenn Geld lediglich durch Kredit (immer höhere Schuldenberge) entsteht, dann wird Alles auf dieser Welt “nur“ finanziert, aber nicht wirklich bezahlt. Die weltweiten Schuldenberge werden nur immer grösser, bis zum “Crash“.
      Wahrscheinlich gibt es deshalb in allen Staaten “nur“ Finanzminister, aber keine Bezahlminister! Sobald die Menschen das Finansystem verstehen werden, haben wir rasch eine Revolution, und spätestens dann ist Ende mit Revolut.

  24. Köstlich! Ein Ü50iger befragt einen Ü70er über das Banking der Zukunft. Ich lach mich kaputt! Keine Ahnung, liebe Herren! Und von Blockchain-Technologie genauso wenig! Hören Sie bitte auf damit! Peinlich für Sie beide!