„Noch mehr Geldwäscherei-Kontrolle? Nein, nein, nein“

Alle paar Jahre will der Bundesrat noch weniger Bargeld, noch mehr Kontrolle, noch härtere Vorschriften – alles falsch, findet Hans Geiger. Aufhören mit dem Musterknaben-Gehabe, denn: Die Polizei soll fanden, nicht der Banker.

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14 Kommentare zu “„Noch mehr Geldwäscherei-Kontrolle? Nein, nein, nein“

  1. Wenn ein Land nach dem anderen die AML Gesetze verschärft, dann freut sich Hongkong, weil am Ende alle Reichen & Mächtigen ihre Schwarzgeld Konten dorthin verlegen. Hongkong steht unter dem Schutz der unantastbaren Kommunistischen Partei China und die freuen sich über die wertvollsten Informationen, die sie Dank den westlichen ALM Gesetzen erhalten: die KP weiss, welche Reichen & Mächtigen wieviel Schwarzgeld besitzt und damit können sie diese Personen erpressen. z.b. Deutscher Politiker attackiert in seiner Rede die Chinesen verbal, dann kommt aus Peking die Antwort, mann könne auch seine Schwarzgeld Konten in Hongkong an die Deutsche Presse weiterleiten und dann wars das mit der Politikkarriere des Deutschen Politikers.

  2. Na ja Herr Geiger
    Gehe nich konform mit ihnen, weil der Fall CS zeigt ed wieder ganz deutlich dsd fie Banken gar nicht wollen – sauber arbeiten!

    • Naja Hr Genosse
      Ihr Deutsch ist etwas besser als Ihre Gedankengänge.
      Trotzdem, gehe nicht konform mit Ihnen, weil Ihr Fall zeigt es wieder ganz deutlich: Sie wollen gar nicht arbeiten.

  3. Weil alle mit der Beurteilung eines sog. „sensitiven“ Kunden überfordert sind und doch ein Geschäft darstellen wollen, wird die Verantwortung wie eine heisse Kartoffel Hin- und Her geschoben, d.h. von der FINMA an die Bankleitung, von dort an die Compliance und schliesslich wird in kiloweisem Papier nachgeforscht ob irgend eine subalterne Stelle eine Unterschrift oder eine Kopie eines Passes vergessen hat.

    Das ganze endet dann in der kollektiven Un-Verantwortung und versandet irgendwo, ausser die Medien hätten Wind davon bekommen.

    Die Ablehnung von (dubiosen) Geschäften gehört nicht zur Stärke der Banken. Zu stringent und zu imperativ sind die Zielvorgaben und ein „Geschäftsverhinderer“ ist in seiner Karriere für immer gestempelt.

    Es hat sich daher eine wahre Absicherungsmentalitäts-Bürokratie eingebürgert, die in kiloweisen Absicherungs-Papers und Gutachten-Papers gipfelt.

    Wieso nicht einfach Regeln aufzustellen, die z.B.
    – nach Originalpapieren (keine Kopien) verlangen.
    – nach transparenter Erklärung sog. komplexer Geschäftsmodelle verlangen. Ein Geschäftsvorschlag muss klar erklärbar und klar nachvollziehbar sein, nicht nur wegen der Reputation, sondern auch wegen dem Ausfallrisiko. Daher nachfragen und anordnen.
    – Wieso einen an sich einfachen Geschäftsgang um sieben Ecken herum konstruieren. Daher nachfragen und anordnen.
    – bei „sensitiven“ Kunden (z.B. Politiker aus exponierten kriegführenden Ländern) Meinungen vor Ort einholen.
    – Abweisung von repetitiven Bareinzahlungen ab einer gewissen kumulativen Höhe.

    Natürlich ist dieser Katalog nicht abschliessend und aus Sicht der Compliance dilettantisch. Aber manchmal ist einfacher besser. Meist geht es in diesen Fällen um Millionenbeträge im mindestens dreistelligen Bereich. Und von diesen Dimensionen schreibe ich hier und nicht vom Hans Meier, der zwecks Autokauf etc. ein Bargeschäft macht oder vom Hansli aus Seldwyla, der z.B. im Dezember ein einmalige Bareinzahlung macht.

  4. Die Untersuchungsbehörden sind schlicht überfordert, wenn Sie komplexe Dreieck-Finanzkonstruktionen (sog. Financial Engineering) analysieren müssen.
    Denn gerade in der Vertuschung, d.h. indem Transaktionen bewusst kompliziert und undurchsichtig gemacht werden, liegt die Verschleierungstaktik des organisierten Verbrechens. Dort arbeiten hochprofessionelle Financial Engineers mit Wirtschafts-Anwaltskanzleien meist off-shore zusammen, die beide natürlich aussagen, die Kette nicht bis zum Ursprung verfolgen zu können und sich auf den Gutglaubensschutz berufen.

    Wenn die Bank mit gefälschten Papieren oder mit Papieren, die in Schurkenstaaten erkauft wurden, die wirtschaftliche Berechtigung „überprüfen“ muss, dann ist sie natürlich auch überfordert.
    Dann bleibt nur noch die (Verdachts-)Meldung an die Geldwäschereistelle.
    Und eben diese ist auch überfordert.
    Zudem funktioniert die Selbstdeklarierung – aus Gründen der kommerziellen Interessenlage und aus Angst vor Reputationsverlust – nicht optimal.

    Da alle überfordert sind, ist es naheliegend, die Prävention an der Quelle anzusetzen. Will heissen am Geldfluss. Da in kriminellen Kreisen „Leistungen“ überwiegend mit Bargeld abgegolten werden um den track zu unterbinden, ist es praktikabel und naheliegend, Bargeldflüsse ab einer bestimmten Höhe abzulehnen.

    Die Bank muss die Ablehnung nicht kausal begründen und somit muss sie auch nicht in die Rolle des Untersuchungsrichters schlüpfen, was ganz im Sinne von Herrn Geiger ist.

    Wo also ist das Problem?

  5. Wenn hohe Beträge mit hohen Provisionen verschoben werden, dann hat es immer mit Geldwäsche zu tun. Wenn die Banken also etwas verdienen wollen, dann müssen sie wohl oder übel die weisse Weste ablegen. Ansonsten wird hier bald einmal relative Wüste herrschen. Alles andere ist einfach Augenwischerei

  6. BRAVO! Aber eine scheue Frage hätte ich dann schon: WIESO soll der Eidgenossenschaft VERBOTEN werden, was die Vereinigten Schurkenstaaten von Amerika – nicht nur in Delaware und Florida, sondern auch in den übrigen 48 Staaten tagtäglich – UNGESTRAFT – praktizieren?? und WIESO hat denn diese GROSSE HURE BABYLON:
    https://www.youtube.com/watch?v=BfLv34mk1Xk
    eigentlich NARRENFREIHEIT, die Völker UNGESTRAFT zu meucheln ohne riskieren zu müssen, JE vor einem Nürnberger Tribunal antreten zu müssen?
    DIE ANTWORT IST GANZ EINFACH: Den Brüdern ist es gelungen, alle unsere 5 Gewalten zu unterwandern und protegieren sich so gegenseitig und hebeln damit unsere Gewaltentrennung auf ARGLISTIGE Weise für ihre eigenen Spezialinteressen – aber auf alle Fälle – ZU UNSEREM NACHTEIL – aus! Die Brüder haben jedoch ihre Rechnung ganz offensichtlich OHNE DEN WIRT gemacht, denn laut Offenbarung 14, Vers 8 ist die Gerechtigkeit UNTERWEGS und ist jedenfalls EINE BESCHLOSSENE SACHE! Nie in unserem Leben sollten wir – absichtlich – einen Wurm zertreten, aber RATTEN UND EROBERER sollten im Unglück KEINE GNADE erwarten dürfen.

  7. Der Argwohn ist unter den Gedanken,
    was die Fledermäuse unter den Vögeln sind:
    sie flattern stets im Dämmerlicht.

    Sir Francis Bacon
    * 22. Januar 1561 † 9. April 1626