„Schweizer lassen sich ihren Tausender nicht nehmen“

Schwarzgeld und Geldwäscherei haben nichts mit Barem zu tun, sagt Hans Geiger. Hingegen fürchten die Machthaber den Schweizer Gross-Schein, weil man damit sein Geld in Sicherheit bringen kann.

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  1. Wer hat Interesse an der bargeldlosen Welt?
    1. Der Staat, bzw. staatliche Behörden wie Polizei, Steuerbehörde etc. – sie möchten den gläsernen Bürger.
    2. Die Banken: bargeldlose Geldgeschäfte sind interessanter als Noten.
    3. Zentralbanken können auf Noten keine Negativzinsen verrechnen.

  2. @Roger:

    WWer glaubt, dass sich die Zusammensetzung von BR und Parlament direkt auf das Staatsgebaren auswirkt, der kann auch gleich an Ostern nach Eiern im Garten suchen…
    Die Macht in der Schweiz liegt bei den Institutionen. Der lange Marsch von Links-Grün durch die Institutionen ist abgeschlossen. Neustes Beispiel: die ESTV erhält grünes Licht vom Bundesgericht, 40’000 UBS Kunden an Frankreich zu verraten.
    Wenn die SNB den 1000er aus dem Verkehr ziehen will, beruft sie sich auf ihre Unabhängigkeit. Und daran könnten auch 7 SVP Bundesräte nichts ändern.

    • @Ballenberg – Die Zusammensetzung von BR und Parlament wirkt sich nicht auf den Staat aus? Damit disqualifizieren Sie sich auf ganzer Linie selber! Wer macht dann die Vorstösse im Parlament? Wer bildet Gesetzte oder Wahlvorlagen und lässt bei Staatstragenden Fragen so lange Abstimmen, bis das gewünschte Resultat vorliegt? Wie Beispielsweise bei der UStR II und UStR III? Wo das Volk zweimal verarscht wurde. Wenn Sie es noch nicht gemerkt haben, die Abschaffung vom Bankgeheimnis mit allem was dazugehört war schon seit Jahren ganz zuoberst auf der Agenda der EU bezüglich Schweiz. Der EU Druck diesbezüglich wurde immer stärker und hätte garantiert nie aufgehört. Ob (oder wann) die Schweiz einbricht oder nicht war und ist ein rein politischer Entscheid der Schweiz.

  3. „Sozialisti und Kommunisti beherrschen Parlament“
    „Von der staatlichen Macht abhängig gemacht“
    „Totale Kontrolle der Bürger“
    „Raubritter der SNB“
    „Wirtschaftsteilnehmer komplett überwachen“
    „Überwachung durch NSA“

    … und das dauernde Geschwafel von den „Mächtigen“ – wieso hat es auf einem Finanz-Blog so viele Verschwörungstheorie-Verdummte ???

    • @ Rüdiger Beck

      Ihre Worte:
      „„Sozialisti und Kommunisti beherrschen Parlament“…Überwachung durch NSA…“

      Da machen Sie ein Durcheinander:
      Der NSA gehört zu den USA. Die USA sind doch ein NICHT-kommunistisches Land.

      Leider sind Sie nicht allein mit solchen Hirngespinsten; denn mittlerweile leiden immer mehr Nationalkonservative unter diesem geistigen Durcheinander.

    • @Durcheinander:
      Das sind nicht meine Worte. Das sind Zitate aus den Kommentaren.

  4. und nicht vergessen beim Kuhhandel und beim Subarubarkauf braucht man diese Noten. Frag mich schon wieso dass man bei der 1000er Note gleich an Schwarzgeld od. Geldwäscherei denkt.

    • Glück für Singapur und Brunei, die haben auch so grosse Noten.
      Im Rest der Welt kann man weder Kühe noch Subarus kaufen ?

  5. Für dieses Thema ist Geiger nicht sehr geeignet. Schlimm, wie wenig Substanz rüberkam.

    Fakt ist: der 1000er stört, weil er auf kleinstem Raum relativ viel Wert aufbewahren lässt. Beim nächstkleineren Schein braucht es schon 5x mehr. Im Zeitalter der Negativzinsen wird das relevant. Was passiert, wenn der Druck so gross wird, dass die Banken bald flächendeckend 0.75% Negativzinsen erheben müssen, z.B. für Beträge ab 100k? Der Bedarf an 1000er Noten wird einen Sprung machen, denn selber Bunkern wird zum Thema. Ein kleines Schliessfach kostet ca 60 pro Jahr. Hat Platz für 250k —> Finanzieller Vorteil ggü Negativzins: 1825.— pro Jahr.

  6. Siehe Indien, wie Sozialisten mit Schwarzgeldscheinen mit den vielen Nullen umgehen. Auch in der Schweiz braucht es nicht mehr viel und die Sozialisti und Kommunisti beherrschen Parlament und BR. Dann wird dem Tausender einfach 1 Null gestrichen. Besser Gold, globale Aktien, Digitalwährungen, Immobilien in Dubai und Singapore.

    • Selten was blöderes gehört.
      Die bürgerlichen SNB-Kapitalisten drucken gerade Schweizer Franken wie Heu und versenken das frisch gepresste im Down Jones.
      Es sind FDP, BDP, CVP und SVP die diesen Irrsinn angefangen haben und laufen lassen zugunsten der Exportindustrie.
      Von diesen 500 Milliarden sehen die Schweizer keinen Rappen und Sie behaupten allen ernstes das wäre auf dem Mist der Sozis gewachsen? Wer kann denn nun mit „Geld“ umgehen?
      Wer hat den die Mehrheit im Parlament?

  7. Die entscheidende Frage ist offen: Könnte es nicht sein, dass Staaten selbst den grössten Teil der free float Tausender bunkern und die paar Superreichen? Wenn dem so ist, wird mit fake news (Geldwäsche, org. Kriminalität) den Kleinsparern, die pauschal unter Steuerhinterziehungs-Generalverdacht gestellt werden, noch der letzte Notgroschen im Fall eines Bankruns oder Tod des Ehepartners (Banken sperren dann mit einem 1-zeiler das gemeinsame Konto) genommen. So wird er gänzlich von der staatlichen Macht abhängig gemacht.

    • … bei „und/oder-Konto“ sollte bei Tod des einen Partners keine Sperrung erfolgen.

  8. Ist ja klar, dass professionelle Geldwäsche nicht über Nötli geht. Die money laundering-Systeme sind viel cleverer aufgesetzt: Investitionen in marode Unternehmen, wo dann Geld nachgeschossen werden kann; Kauf von Finanzgesellschaften; Beteiligung an Fussballclubs, wo die Transfersumme dazu mit-missbraucht wird, Kauf von „Kunst“, Casinos mit red-light Annex, usw. usw.

    Das ist ja gar nicht das Problem.

    Nicht angesprochen im Video der weitaus wichtigere Grund, die sog. „Fiskalneutralisierung“, ein Begriff, den Insider nunmehr kennen. Meint, dass damit dem staatlichen frechen Fiskalzugriff der Riegel geschoben werden kann.
    Bedingt aber, dass Buchgeld systematisch und über die Zeit zu Bargeld gemacht wird, eben in Form von Nötli, und diese dann im Safe bei entsprechend kontrollierter Luftfeuchtigkeit auf Zeit gelagert werden. Dann können im Lauf der Jahre durchaus Millionen zusammenkommen (OHNE Zinseszins). Evtl. als Ergänzung zu physischem Gold.

    Ich denke, Herr Geiger meint dies. Nur hat er die Fährte wie immer etwas verwedelt (den Grund hinterfragen wir nicht)…

  9. Schlussendlich geht es um «INHABER» versus «NAMEN» Assets. Für die links-grünen Sozialisten ist alles des Teufels, was «INHABER» ist – weil nicht kontrollierbar und nicht im Zugriff des Staates. Kriminalität und Geldwäscherei sind nur die Feigenblätter zum Tarnen des wirklichen Zieles: die totale Kontrolle der Bürger und Zugriff auf deren Vermögen.

    Und wie immer: bei Drohung mit einer schwarzen Liste knickt unsere links-grüne Regierung noch so gerne ein: https://www.bilanz.ch/unternehmen/das-aus-fur-die-inhaberaktie

    • Unser Bundesrat besteht aus zwei SVP und zwei FDP Vertreter. Dazu hat Gerhard Pfister die CVP klar nach rechts verschoben. Irgendwie sehe ich eine Mitte rechts Regierung. Und der Nationalrat war in den letzten 60 Jahren politisch noch nie so rechts wie heute.

      Abgesehen davon kommt ihr Problem von der EU, und Draghi, Juncker, von der Leyen und Co. haben aber weder mit rot noch mit grün etwas am Hut.

      Für den eigenen Müll einen Schuldigen suchen, da bietet sich rot, grün in gewissen Kreisen immer an. Mit fair oder objektiv hat das wenig zu tun.

  10. Wie heisst es doch so schön “cash is king”. Wenn die Raubritter der SNB und unsere Abzockerbanken das Gefühl haben, Negativzinsen demnächst auch auf gewöhnliche Bankkonti auszuweiten, dann wandern halt die Guthaben in cash wieder unter die Matratze. Was dem Ami seine Gun ist dem Schweizer seine Tusigernötli!

    • @ Tusigernötli

      Fragt sich nur, was macht der Schweizer mit den “Tusigernötlis“ unter dem Kopfkissen, wenn die Wärungsreform ihn weckt??

  11. Die „Machthaber“ fürchten den 1000er ?
    Doofe Verschwörungstheorie !

    Schlüsselsatz aus Bericht „Why is Cash still King?“ der Polizeibehörde Europol:
    „Obwohl nicht jeder Bargeld-Gebrauch kriminell ist, nutzen alle Kriminellen früher oder später während des Geldwäsche-Vorgangs Bargeld.“

    Der Bericht beschreibt die Mechanismen der Geldwäsche, vom Transport des Geldes bis zum Einspeisen in den legalen Kreislauf:

    https://www.europol.europa.eu/publications-documents/why-cash-still-king-strategic-report-use-of-cash-criminal-groups-facilitator-for-money-laundering

    Dass Kriminelle mit einem Koffer 1000er wesentlich weniger Probleme haben als mit einem LKW 200er sollten auch die beiden Protagonisten verstehen, die offensichtlich beide keine Ahnung haben von dem Thema zu dem sie auf dem Video reden.

    • Haha, der war gut. Solange man sozusagen legal, durch Cum-Cum und Cum-Ex Geschäfte bis zu 70 Mia in zwei Jahren, ohne Bargeld, erwirtschaften kann, benötigen Kriminelle wohl kaum Lastwagen.

    • Ja, ja. Die Welt ist voller Krimineller und die anderen sind in der Minderzahl. Ganz abgesehen davon, dass heutzutags viele sogenannte “Kriminelle” auf ihre Art ehrlicher sind, als so mancher Manager z.B. in der Pharmabranche, wo die eigentlichen Produzenten und Händler drogenähnlicher Produkte in Einzelbüros die Fäden ziehen und sich an “harmlosen” Volksdrogen bereichern. Sie fürchten sich von den Falschen.

    • @Jim Vanderbilt:
      Ein einfach Blick auf die Realität zeigt, dass Geldmissbrauch und -betrug bei Giralgeld um ein Vielfaches (das mehrere tausendfache!!!) höher ist als beim Bargeld.

      Es geht darum – wie es Gonzo der Grosse bereits schreibt – die Wirtschaftsteilnehmer komplett zu überwachen, und passt jemandem die politische Gesinnung eines Teilnehmers nicht, wird ihm einfach der Stecker gezogen. Brave new world!

      Offensichtlich sind Sie es, der keine Ahnung vom Thema hat…

    • @mike janosh:
      Haben Cum-Ex Geschäfte irgendwas zu tun mit dem Thema ?
      Wollen Sie alle Kriminellen laufen lassen, die weniger als 70 Mia Deliktsumme verursachen

      @Tofa Tula:
      Ich fürchte mich nicht vor den Falschen.
      Und ich fürchte mich sicher nicht vor Managern.

      @Visionär:
      Interpol WÜRDE gerne grosse Geldscheine abschaffen oder reduzieren.
      Diesen Pups von ein paar Polizisten aus Lyon wollen Sie ausbauen zu „komplett überwachen“ und „Teilnehmern den Stecker ziehen“ ?

  12. Schade, dass Herr Geiger hier nicht sehr konkret wird. Die Mächtigen stören sich an der 1000er Note, weil damit weiterhin Geld vor den Steuerbehörden versteckt werden kann in einer stabilen Währung. Tresorfächer sind von FATCA und AIA nicht betroffen, deren Inhalt schon gar nicht.

    Weiter vereinfacht die 1000er Note die Umgehung der Negativzinsen, weil dadurch ab einer gewissen Höhe der Negativzinsen der Effekt verpuffen wird, da Bargeld im Tresor günstiger sein wird.

    Schliesslich ist Bargeld ein blinder Fleck für Big Brother und die ganze Überwachung durch NSA usw. Entsprechend führt die 1000er Note zu besonders grossen blinden Flecken.

    Wer möchte weitere Beispiele ergänzen?

  13. Logisch wenn das Geld sich nur noch elektronischen Kreislauf befindet kann irgend jemand anordnen jederzeit den Stecker zu ziehen und dem Bürger sein Vermögenswerte vorzuenthalten oder sogar zu enteignen.

    Klar will man möglichst keine Werte ausserhalb dieses Kreislaufes mehr.
    Ich hatte letzthin Vermögen durch Kauf von Sachwerten reduziert und musste dem Steueramt in Einzelheiten deklarieren wofür ich was gebraucht habe. Es geht darum den Bürger in.seinem Tun zu kontrollieren.

    Sind wir wirklich sicher freie Bürger zu sein und in einer Demokratie zu leben.?
    Ich bin skeptischer denn je.

  14. Bargeld ist im Alltag einfach in der Handhabung.
    Schnell und unkompliziert.
    Unabhängig von Technischen Hilfsmitteln und
    entsprechender Infrastruktur.
    Wer tätigt den noch grössere Transaktionen in Bar?
    All jene die grosse Transaktionen in Bar abwikeln,
    machen sich zum vornherein verdächtig.
    Kompetente Fahnder kommen solchen Machenschaften allemal auf die Schliche.
    Sowohl von den Befürwortern als auch den Gegnern
    des Bargeldes wird die Sache übertrieben dargestellt.
    Sollte das Bargeld abgeschaft werden, dann ist auf sicher werden andere Vormen der Illegalen Abwicklung von krummen Geschäften kreirt.Die grosse Masse der
    redlichen Normalbürger währe der Dumme er würde
    eines einfachen und unkomplizierten Zahlungsmittels beraubt.Wegen einem Kaffe gleich eine Grossmaschinerie
    in Gang setzen.,,Gats nu oder was,,???
    Zu allem Übel schiessen auch noch neue Zahlungsmittelvarianten wie Pilze aus dem Boden.
    Für eine durchgehende ungehinterte jederzeit verfügbare Zahlungsmöglichkeit müsste jeder zumindest Theoretisch über alle Verfügen.
    Hinter all diesen Alternatieven zum Bargeld verbergen
    sich offenbar lukratieve Geschäftsmodelle.
    Damit wird zu einem schönen Teil nur der
    Dienstleistungsanteil am BIP weiter aufgeblasen.

    • Als nächstes wird wohl der Tauschhandel verboten werden. Solange es noch Bargeld in grösseren Denominationen gibt, leben wir noch in einer freien Gesellschaft. Bargeld gehört zur Privatsphäre und die eine oder andere Tausendernote im Kissen sorgt für süsse Träume.

    • Nein, aber an der Tube ist das Mikrofon befestigt. Das hier ist echter Guerilla-Videojournalismus. Checksch?