„SNB-Kritikerinnen hatten grossen Leidensdruck“

Deshalb hätten sie Sexismus in der Notenbank gemeldet, sagt Fabio Canetg. Der Ökonom berichtete in der „Republik“ von aus der Zeit gefallener Macho-Kultur. Chef Thomas Jordan dementierte, Canetg bleibt dabei: Mehr Frauen seien zwingend.

Kommentare

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  1. Zwang ist immer schlecht. Bei der Kindererziehung, beim Sex und auch bei der Einstellung mit Fokus auf das Geschlecht. Sucht euch doch einfach Arbeitgeber, welche Euren Werten entsprechen. Wenn das wirklich matchentscheidend ist, geht es ja gemäss dieser Logik dann abwärts mit diesen Firmen.

  2. Soso, in der Reitschule hat der Bündner Ron Jeremy also 13 Damen getroffen, die selbstredend nicht die typische dort vertretene Klientel repräsentieren (Feministinnen, Aktivistinnen?), sondern einfach grossen Leidendruck verspürten…?!?!? Und macht daraus eine Story, mit Hilfe von Patrizia Mimimi Laeri?

    Etwa so glaubwürdig wie wenn Ronja Jansen am Albisgüetli-Treff der SVP auf Tamara Funiciello trifft, die sich dort über die rechtstendenziösen Sprüche nervt und nun zum WSJ geht damit!

    Was für ein fail, meine Güte!

  3. Liberal denkende Menschen, wie es P. Laeri und F. Canetg von sich behaupten, würden sich sicherlich nicht mit der von ultralinks finanzierten Republik zusammenschliessen. Somit ist die Glaubwürdigkeit KO.
    Der Nachteil der Digitalisierung, dass alle Opfer und Underperformer eine Plattform für ihr Geheule haben. Früher ging man noch reuig zum Psyichiater.

  4. Gemäß aktueller Ideologie gibt es ja gar keine Geschlechter.

    Sie sind nur ein soziales Konstrukt.

    Dies hören und lesen wir seit Jahren.

    Also:

    Wer 1 Jahr früher in Rente gehen will oder wer zukünftig auf sicher einen Job bei der SNB will, der muß also sich bloß noch im Paß ein anderes Geschlecht eintragen lassen („Ich fühle mich halt als Frau“)

    Bei Canetg würde ich das sogar glauben : – )

  5. 1. Fairness bei der Personalrekrutierung ist eine Utopie. Es menschelt.
    2. Die SNB ist nicht der richtige Ort, für soziale Experimente wie z.B. Quote.
    3. Die SNB ist eine Instutution, welche ich selber nie wegen persönlicher Animositäten angreifen würde.

    Frauen, welche sich für typische Männerdomänen mit Prestige interessieren, machen bis heute spezielle Erfahrungen:
    – Die Praktikumfsphase ist problemlos.
    – Beim ersten Job sind die formellen Bedingungen meistens fair, aber: Männer werden (typischer Wert)
    1. mehr gefördert und gefordert d.h. anspruchvollere Projekte: bessere Praxiserfahrung – Leistungsausweis / Training.
    2. werden eher nach der persönlichen Meinung gefragt, haben also mehr Möglichkeiten Ihre Fähigkeiten sichtbar, resp. hörbar zu machen
    3. Männer unter männlicher Führung verfügen über und instrumentalisieren oft, mehr karrieredienliches Insiderwissen.

    Diese Phänomene werden eben mit den geschlechterspezifischen Verzerrung der Wahrnehmung / Beurteilung (Bios) erklärt.

    Es braucht entweder Glück (kompetente Vorgesetzte) oder wirklich viel Freude am Beruf und Energie, um als Frau diese Nachteile zu kompensieren.

    • Hässig „schießt“ nicht „auf andere“ in dem Vid.

      Sondern läßt jemand mit seiner Meinung zu Wort kommen. Derjenige schießt allenfalls.

      Hässig hinterfragt die Meinung desjenigem, dem er dort eine Plattform bietet, zudem auch kritisch.

  6. Herr Dr. Canetg ist ein sogenannter „flying monkey“.

    Fliegende Affen sind ein Begriff, der in der populären Psychologie hauptsächlich im Zusammenhang mit narzisstischem Missbrauch verwendet wird, um Personen zu beschreiben, die im Auftrag eines Narzisstens gegenüber Dritten handeln, normalerweise zu missbräuchlichen Zwecken.

    • Sorry, diese verbalen Totachlag-Keulen von Links zur Verhinderung jeglicher Diskussionen sind nur noch zum Gähnen und abgelutscht.
      – Mysogyn
      – Rassist
      – Nazi
      – Klimaleugner
      – COVID-Ignorant
      An sich sehr ernste und absolut stringent zu verurteilende Themen. Aber permanent von links in 99% der Fälle ungerechtfertigt verwendet, sodass es langsam niemand mehr ernst nimmt. Leider.

    • Nun ja, kein Wunder. Angesichts der einseitigen, misandrischen Anschuldigungen des dynamischen Duos PLäri und FCanetg. Wie man in den Wald ruft…

  7. Man würde besser über die in grösstem Mass schädliche Zinspolitik und die aufgeblasene Bilanz sowie die zu Höchstpreisen gekauften US-amerikanischen Aktien diskutieren als über diesen Schwachsinn. Das wird nämlich die Frauen (und auch die Männer) noch massivst mehr kosten als die Lohndifferenz. Es muss dafür nicht einmal knallen, alleine die verheerenden Einbussen bei der Vorsorge reichen schon aus.

  8. Warum fordert Canetg nicht Frauenquoten auf Baustellen, bei den Baggerführern, Tunnelarbeitern oder anderen Plackerei-Berufen dieser Art?

    Und was können die Männer dafür, wenn Frauen partout nicht Geld-Theorie & Co studieren wollen, sondern Fächer wie Sozialpadagogik etc. bevorzugen?

    Über diese schwachsinnige Ideologie, daß man durchs Geschlecht anstatt durch Leistung und Qualifikation vorwärtskommen soll werden eines Tages die Historiker die Stirn runzeln.

    Die halbe (nicht-westliche) Welt tut es bereits heute.

  9. Zeitgemäss ein Ritt auf der Genitalwelle.
    Wie manch ein Berater, -Er weiss wie es geht.

    Bitte, bitte lasst ihn nicht als Vorbild der neuen Entscheidungsträger gelten!

    Schlechtes Kino, F. Canteg.

  10. Der Fabio Canetg erweckt mit seiner Argumentation schon ein paar Muttergefühle…🤢

    Selten ein Interview mit so vielen offenen Enden gehört.

  11. Dieser Herr Canetg (für mich bisher unbekannt) und Frau Laeri (bekannt von früheren Jobs) machen es richtig: Feminismus und Diskriminierung als Themata wirken immer, ganz gleich wie blöd sie daherkommen. Man suche sich einfach eine bekannte Institution mit mehr Männern als Frauen (die SNB) und hacke auf ihr herum. Und schon steht man im Rampenlicht, wie man hier sieht.

  12. Besonders im angelsächsischen Raum ist die sich sprunghaft verbreitende „Diktatur der Minderheiten“ ein Thema.

    Nicht zuletzt manifestiert sich diese über einen mit erschreckender Aggressivität auftretenden Feminismus, der bei jeder Gelegenheit eine Verletzung der Gleichberechtigung sieht; oft kombiniert mit Vorwürfen bezüglich sexueller Belästigung auch da, wo auch im Entferntesten nichts solches vorliegt.

    Männer müssen sich heute jede besondere Freundlichkeit gegenüber Frauen vorher gut überlegen! Gleiches gilt für die Ablehnung einer Bewerbung. Beides kann noch Jahre später zu einem Bumerang werden!

    Es gibt Hinweise darauf, dass dieser ganze Psycho-Komplex eher mit der Verarbeitung anderweitiger Frustrationen zu tun hat.

    Derzeit verbündet sich der militante Feminismus mit einem ebenso militanten Klima-Aktivismus, mit LGBT Anliegen, der Problematik rassischer, resp. völkischer oder religiöser Minderheiten.

    Viele der Forderungen sind durchaus ernst zu nehmen, werden aber dann zum Ärgernis, wenn sie durch Militanz und Masslosigkeit ins Absurde getrieben werden. So schiesst man sich in den eigenen Fuss.
    Manches mag der Normalbürger nun langsam einfach nicht mehr hören!

    Hat sich das schweizerische Publikum übrigens schon einmal Gedanken dazu gemacht, dass die beiden militantesten jungen Damen, bei der Besetzung des Bundesplatzes, aus Deutschland stammen?
    Die mentalen und familiären Wurzeln sowohl Ronja Jansens als auch Hanna Fischers liegen nördlich des Rheins! Deren Eloquenz und kompromisslose Verbissenheit könnten vielleicht daher kommen? Auch Wilhelm Gustloff lebte seit Jahrzehnten in Davos, stammte aber aus Rostock.

    • Alle diese Gruppierungen (Klima, Gender, BLM, MeToo, Feminismus, Antifaschismus, Armeeabschaffung etc.)werden aus dem Hintergrund von Sozialisten/Kommunisten gesteuert, unterwandert und instrumentalisiert.Dabei wird vorgegaukelt, es gehe um die Beseitigung von Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Ängste bzw. um die Verwirklichung von Hoffnungen, um Hilfe, um Gesundheit, eine bessere Zukunft etc. Alles Theater, alles nicht wahr.Die plötzlich aufflammenden Unruhen haben System.Das sind keine Zufallsgruppierungen. Es geht ums Spalten, Schwächen und Herrschen. All die Worthülsen sind nur Mittel zum Zweck Unruhe und Panik zu stiften, das System zu schädigen und zu stürzen, damit eine selbsternannte sozialistische/kommunistische Elite die Macht ergreifen, sich die Pfründe sichern und nach eigenem Gusto verteilen kann.Es geht ihnen um die Errichtung eines totalitären Systems. Die grosse Masse verarmt, die Parteielite wird reich. Beispiele gibt es viele – ich beschränke mich hier auf Sovietunion, China und Nordkorea.

  13. Solange die Lehrmeinung der Fakultät Ökonomie als Grundlage der Gesetzgebungen dienen, Herr Jordan, BR Maurer und die Bankfachleute, vorherrscht, werden nur die legitimierten Betrügereien umgesetzt!
    Frau Laeri würde gut dazu passen, denn ihr Denkvermögen reicht auch nicht aus um zu begreifen, dass wir weder Geld auf die Bank bringen, noch den Staat finanzieren können.
    Wie war es bei der Volllgeldinitiative (Banken verwenden Kundenguthaben) und nun bei der Liquiditätsbereitstellung Corona, die Zentralbank würde den Banken die notwendige Liquidität bereitstellen, suggeriert den Betrug, die Geldschöpfung aus dem Nichts (Liquidität) müsse von der ZB geniert werden, damit die Banken das Giralgeld (Intermediäre) weiterleiten könnten. Die Liquidität oder Perpetum mobile ist dem gesetzlich legitimierten Betrug zuzuordnen, dass der Geldschöpfung, wider jeder Logik (Treuhandfunktion) ein Delkredererisiko verpasst werden kann. Die Judikative versteht eben das System genau so wenig wie die Herren bei der Nationalbank!

    • Warum beleidigen Sie Frau Läri? Wenn Sie nicht einer Meinung mit ihr sind können Sie das auch mit Anstand begründen.

  14. Leidensdruck, darf ich lachen !
    Diese Damen mit ihren Sachen.
    Wurden scheinbar übergangen?
    Weil es gar nicht tute langen.

    Dies Chefs von heute sorgen vor:
    Nix mit Beischlaf, nur Eigentor!
    Leistung zählt und Bildung auch,
    Grazien stehen auf dem Schlauch!

    ORF

    • Die aggressiven Frauen kämpfen da draussen im Erwerbsdschungel ums Geld und die zahmen Männer stehen am Herd und säugen die Kinder. So war es doch schon immer, oder etwa nicht? Allerdings scheinen viele Frauen (mir kommen da Russinnen und andere an der Bahnhofstrasse in den Sinn) dem Vernehmen nach sehr gut und gerne Geld ausgeben können. Vielleicht ist es an der Zeit, dass ihnen Gelegenheit geboten wird, dieses auch selbst zu verdienen. Es soll ja auch schönen Männerschmuck geben.

  15. Bü…Bü…Bündnerfleisch….ohne Salz und Pfeffer!

    Frauenquoten, Männerquoten, Affenquoten, Vogelquoten, Fischquoten, ….
    Quotenfrauen, Quotenmänner, Quotenaffen, Quotenvögel, Quotenfische,….

    PLANWIRTSCHAFT, PLANGEISTER, …PLAGGEISTER!

    “Adios Diktatores kommunisticas!“

    Diejenigen, welche genügend Wissen nachweisen, oder über genügend Ausbildung und Fähigkeiten verfügen sollen einen Job erhalten. Egal ob Frau oder Mann. Dazu benötigt man keine Quotenregeln.

  16. Sehe ich auch so. Mit mehr Frauen an der Spitze wäre die Finanzkrise nicht passiert und eine solche Geldschwemme wie jetzt gäbe es auch nicht.
    Als ob das Problem der SNB die fehlende Diversität und nicht die grundlegende Philosophie wäre…
    Man lässt sich zu leicht ablenken vom Wesentlichen, heute.

    • So ein Unsinn. Die Derivat-Rechenspiele und Konstrukte wurden damals von einer Frau ausgeheckt.

  17. In den Altersheimen ist die Frauenquote schon lange erfüllt. Da regt sich Herr Canetg aber gar nicht darüber auf. Er ist noch Sympathisant mit dem halblegalen Dunst der Berner Reitschule und trägt mit seinem Auftritt dazu bei, dass kaum ein Mann mehr alleine mit einer Frau den Lift besteigt. Brauchen „diskriminierte Frauen“ wirklich einen Mann als Sprachrohr und wie ist es denn mit der Quote von weissen alten Männern in der Reitschule, Herr Canetg? Echt, dieser Quotenmist!

  18. Also – man suche frustrierte Mitarbeiter – Siebe die wie man will – publiziere die Meinungen als Tatsache und BUM!!!!!

    Eas für ein Schwachsinn!!

  19. Jetzt soll also der prüfende Blick auf die Genitalien entscheiden, wer in der SNB eine Führungsposition ernten darf?!

    Verleumdung muss man immer frech betreiben, es wird schon etwas haften bleiben…

  20. Über Frauenqouten in Notenbanken/Zentralbanken brauchen wir uns eigentlich nicht zu unterhalten, oder ablenken zu lassen, denn das Problem sind diese Notenbanken selbst mit ihrem betrügerischen, kriminellen, beliebig vermehrbarem Falschgeldsystem.
    Ob jetzt in der Mafia Männer oder Frauen das Sagen haben spielt verdammt noch mal keine Rolle!

    Die Ex-FED-Chefin Yannet Yellen war wenigstens so fair und hat endlich gemäs Presseberichten eingestanden, das die Notenbanken am Ende ihres Lateins angekommen sind. Das sie nicht “am Ende Ihres Verbrechens“ erwähnt hat, kann man verstehen.

    Über diesen Satz von Frau Yellen sollten sich spätestens jetzt die Menschen Gedanken machen, und endlich darüber nachdenken, was jetzt sofort verändert werden muss, damit die Menschen weiter existieren können. Ein “Weiter so, mit Kredit.- und Schuldenwährungen-Harakirri“ wie bis anhin wird bald nicht mehr funktionieren.
    Das Betrugsfinanzsystem mit endlosen ungedeckten Schuldenbergen (die niemals zurück bezahlt werden können) muss ersetzt werden durch ein nachhaltiges Geldsystem. Die durch Betrug entstandenen Kreditverträge
    (den Bankern war immer bewusst, dass die Kredite insgesamt nicht zurückbezahlt werden können, weil deren Falschgeld nur durch Kredit entsteht) müssen für ungültig erklärt werden. Geld muss zuerst verdient werden bevor es (gegen Zins) verliehen wird und nicht umgekehrt. Der Schuldenschnitt wird die Banker dort hinführen, wo sie hingehören, nämlich zum Konkursrichter. Spätestens dort werden sie erfahren wie hauchdünn ihr Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanz steht, und welche Auswirkungen jahrzehntelange Bilanztrickserei hat.
    Schon die Einführung der Bail-in-Gesetze durch die Regierenden hätte jeden Bürger eigentlich alarmieren müssen, mit welchen Gangsermethoden und mit welchem Mafiasystem wir es zu tun haben. Negativzinsen sind nur ein weiterer Beweis für Diebstahl durch die Finanzmafia.

    • Leider zeichnet sich schon seit einiger Zeit ab, wie’s nach dem Platzen der (weltweiten) Blase weitergeht: Die Steuerzahler werden zuerst zur Kasse gebeten und dann geht alles mit staatlichen Cryptos weiter. Sandkastenspiele gabs ja bereits ausgiebig. Es geht Richtung total control.Für den Staat sind wir ja bereits jetzt eigentlich nur noch eine Nummer (AHV- bzw. Steuernummer). Papiergeld ade. Freiheiten ade.Völlige Abhängigkeit, Rechtlosigkeit,totale Unterdrückung. Bis zur endgültigen Sklaverei ist es dann nur noch ein winziger Katzensprung.

    • @ Franz Walter

      Wenn Regierungen versuchen sollten eine staatliche Cryptowährung einzuführen, kommt es ganz darauf an, ob die Menschen solche Betrügereien akzeptieren werden oder nicht. Wenn die Menschen nicht mitmachen wird es nicht funktionieren. Bereits wenn Sie Produkte verkaufen wollen und als Zahlungsmittel keine Cryptowährung akzeptieren funktioniert der Handel nicht. Jeder kann darauf beharren das er mit werthaltigem Geld bezahlt oder entschädigt wird.
      Die Menschen dürfen sich nichts mehr aufzwingen lassen, dann sind auch Staaten, deren Regierungen, Notenbanken und Banken machtlos.

    • @Rohrkrepierer alias Torpedo
      „Die Menschen dürfen sich nichts mehr aufzwingen lassen, dann sind auch Staaten, deren Regierungen, Notenbanken und Banken machtlos.“
      .
      Na träumen Sie wieder mal von Ihrer ultraheilen falschgeldfreien Ponyhofwelt?
      Na dann träumen Sie mal schön weiter….

  21. Du meine Güte – wie wärs mit Quoten im Militär oder in der Feuerwehr? Ich kann zwar verstehen, dass man die Belzebuben der SNB vertreiben will, aber mit Besenreiterinnen wirds nicht besser.

  22. Nachdem Frau Laeri (ex SRF, Ex CNN Money) diesen Quatsch bereits schon im Blick erzählt hat, doppelt jetzt noch ein weiterer Jouri mit derselben Story nach in der Hoffnung, es gelinge ihm so der journalistische Durchbruch.

    Dafür braucht es in erster Linie einen intelligenten Primeur und nicht eine abgetakelte herbeigeredete story, die mittlerweile widerlegt wurde.

    Das ist journalistischer Populismus!

  23. „Non lo so dottore. Le ho detto che sono un uomo confuso.»

    «Ha provato con uno psichiatra?»

    «Inutile. Sono spenti, senza immaginazione. Non ho bisogno di uno psichiatra. Ho sentito dire che finiscono per molestare le loro pazienti. Vorrei fare l’analista. Se potessi scoparmi tutte le donne, mi andrebbe di fare l’analista; al di là di questo non servono a niente.»

    Heinrich Karl «Charles» Bukowski
    * 16. August 1920 † 9. März 1994

  24. Ich bin mit dem blinden und vor allem sehr narzisstischen Verhalten von Laeri sicher nicht einverstanden. Aber es ist klar, dass Jordan und die von ihm geschaffene Unternehmenskultur erratisch und stur sind. Er verdeckt seine offensichtlich grosse persönliche Unsicherheit hinter dem Mantel des sturen Besserwissers und Musterschülers. Vor allem die Finanzpolitik mit den Negativzinsen ist katastrophal, und dass sie keine Frauen zulassen, hat mit seiner klar einseitigen Sichtweise der Welt und der Geschlechter zu tun. Sein defensiver Kommentar erinnert an die dümmliche und keulenschwingende Martullo Blocher. Die SNB wäre lernfähig, wenn sie – wie damals die ETH – das Ganze als Lernchance nimmt. Aber Kulturentwicklung funktioniert natürlich nicht mit Mackies und BCG, sondern mit wirklichen Experten.

    • Ich mag keine Quoten.
      Schaut euch mal die Berater von Ursula von der Leyen, Christine Lagarde, Angela Merkel, oder Simonetta Sommaruga an.
      Bei den Leistungsausweisen in Sachthemen ist mir ein alter weisshaariger Chauvinist (Archetyp des grün-liberalen Weltschmerzes) lieber.
      In jedem Fall tragen Andere die Konsequenzen der Machenschaften.

  25. „Ich weiss zwar, dass was (sexistisches) gesagt wurde, sag euch aber nicht was“ … hehe zum Glück schreibt Canetg – augenscheinlich ein Rückschläfer… -vor allem und beglückt nicht zu oft unser Auge.
    Der Zuschauer würden gerne wissen, wie der Leidensdruck ausgesehen hat – da müssen wir aber unsere eigene Fantasie bemühen. Und „Ich weiss nicht, warum die beiden sehr, sehr talientierten weiblichen Abgänge der SNB in andere (tolle) internationale Jobs gegangen sind, aber der Umstand, dass die beiden die SNB verlassen haben ist böööös“.
    Give me a break!

  26. Als nächstes sollte sich Fabio Canetg einmal mit der SBB beschäftigen. Da gibt es wahrscheinlich ähnliches „aufzudecken“.

    • Noch besser wäre, wenn er sich nicht mehr äussern würde. Finde sein Geschwafel nicht speziell.

    • Herr Canetg ist vermutlich nicht so überarbeitet wenn er über den Leidensdruck seiner Mitstreiterinnen philosophieren kann. Auf seiner Stelle würde ich mich lieber mit den Risiken der SNB beschäftigen. Statt uns über die Geschlechterpolitik zu belehren wollen, sollte er lieber verschiedene Modelle vorbereiten, welche die möglichen Szenarien berücksichtigen würden und wie man darauf am besten reagiert. Alles andere ist nur warme Luft. Ein Tipp für ihn: Es ist besser sich auf die Leistung und Qualität zu konzentrieren statt auf die Quote und Quantität.

  27. Die Geldpolitik der SNB war und ist desaströs. Das Mantra «der Euro ist unterbewerte» wurde bei jedem Kursstand gebetet, bei 1.50, 1.40, 1.30, 1.20 und nun bei 1.10. Aus «Mantra» wurde «Axiom» und die daraus abgeleiteten Massnahmen «fixer Wechselkurs», «Devisenkäufe», «Negativzins» haben den Schweizerfranken zerstört. Heute ist der CHF ein Basket aus EUR, USD und anderen Währungen, also sozusagen ein Derivat. Der Weg zurück ist unmöglich, die SNB ist handlungsunfähig. Scheitert der Euro, scheitert der Franken.

    Jetzt noch einige Frauen bei der SNB reinzustellen bringt rein gar nichts. Es gibt Null zu tun. Die SNB repliziert nur noch die Massnahmen der FED und der EZB. Das könnte meine Frisörin im zweiten Lehrjahr erledigen. Aber ich freue mich natürlich für die Auserwähltinnen, welche für wenig Arbeit viel Geld kassieren, im schönen Business Dress im Büro die Fingernägel lackieren und einen tollen Eintrag im CV generieren.

    • Aso ich fänd’s scho huere geil, wänn ich bi de SNB wür schaffe und mer mir wür e scharfi Blondine is Vorzimmer stelle, gell!
      I han überhaupt nüt gäge Frauebewegige, aber sie söttet im Fall scho i mim Rhythmus sii, wännt weisch wani mein…!

  28. Bin schon einmal froh darüber, dass die Schweizer Nationalbank ihre Geldtheoretikerinnen nicht aus der Berner Reitschule rekrutiert…….

    Mit bloss „13 Leute“ hat Fabio Canetg gesprochen, um diese (Nebel)Petarde loszutreten. Waren diese „Leute“ Frauen?

    Ein Sturm im Wasserglas, weil Schweizer Frauen mit Vorliebe keine MINT-Studien aufnehmen. Diese Zahlen müssten jährlich prominent publiziert werden, weil Frauen mit Vorliebe Soziologie, Psychologie und allenfalls Jus studieren.

    Der eklatante Überhang an Frauen an Primarschulen scheint mir ein grösseres Problem darzustellen.

  29. „Ewiger Student“….prädestiniert als Kandidat einer links/grünen Partei. Leidensdruck wegen sexistischer Aussagen bei der SNB…. (während in der gelobten Reithalle Rilke und Hölderlin rezitiert werden). Was – Ross und Reiter nennen – wurde dann gesagt? Wir sind erwachsen. Der Prototyp eines LH Followers ist über 16 Jahre alt. Der Lehrplan einer Kita umfasst nicht den Konsum von Inside Paradeplatz.

  30. Mehr Frauen in Führungspositionen zeigen Wirkung. Jüngstes Beispiel das neue CO2 Gesetz. Dank einem Packt von Frau Gössi FDP mit den Linken, wurde das CO2 Gesetz angenommen. Das heisst, Abgaben auf jedem Flugticket von 30 bis 120 Franken. Diese Abgaben werden angeblich zu 2/3 wieder an die Bevölkerung verteilt. Allerdings geht etwa 1/3 drauf für den riesigen Beamtenapparat, der für die Umverteilung aufgebaut werden soll. Zusätzlich ist Frau Gössi für eine Benzinpreiserhöhung. Sie will auch das Heizöl verteuern. Millionenzahlungen sollen ans Ausland gemacht werden, damit dort unser CO2 kompensiert wird. Die Grünen wollen allerdings noch weitergehende Abgaben und wer weiss, ob sich die FDP noch dazu gesellt.

    • Ist doch kein Problem: tanke Diesel in D und fliege in Zukunft auch vermehrt ab Stuttgart, München oder Frankfurt.
      Da kann mich der Rundum-Vorschriften-Staat mal kreuzweise.

  31. Die jetzige Leiterin der Division Geldpolitische Strategie der Europäischen Zentralbank (EZB), Katrin Assenmacher, hat die Schweizer Nationalbank vor mindestens zwei Jahren verlassen. Wann die Frau Signe Krogstrup zur Dänischen Nationalbank abgewandert ist, konnte ich nicht ausfindig machen. Solche Infos müsste man schon noch kennen, inklusive Nationalität der beiden Frauen.Fabio Canetg müsste in seiner Wahrheitsfindung wirklich präziser sein, weil solche Rochaden (Männer und Frauen) unter 900 Leuten bei der SNB gibt es nun mal.

    Gerne würde ich auch wissen, wieviele Geldtheoretikerinnen an unseren Universitäten nun effektiv studieren. 10%, 20% oder 50%?

    • Waren das nicht die zwei Schlaubärinnen, die vor ihrem Abgang noch eine grössere Attacke aufs Bargeld ritten???

    • @Rory…Steppenwolf

      Wir benötigen keine Geldtheoretiker/-.innen die über theoretisches Geld nachdenken, sondern wir müssen das theoretische Geld (Kredit) durch echtes, nicht manipulierbares, und nicht beliebig vermehrbares, echtes Geld ersetzen.
      Dann werden auch Kriminalität, Kriege, Rüstungs.-und Kriegsfinanzierung, sowie Migration rückläufig bis unmöglich sein.

    • Katrin Assenmacher ist wohl eine Deutsche und wollte aus verständlichen Gründen zurück in ihr Heimatland.

      Signe Krogstrup, eine Dänin, entschied sich nach 9 Jahren zurück in ihre Heimatland zu gehen. Sie arbeitet nun seit einem guten Jahr als „Head of Economics and Monetary Policy“ bei der „Danmarks Nationalbank“. Ich gratuliere.

      https://www.nationalbanken.dk/en/pressroom/Pages/2019/01/DNN201903698.asp

      Fabio Canetg muss mit diesen beiden erwähnten Frauen sehr gut vertraut sein. Stossend ist für mich, das sich Canetg für diese ziemliche Stimmungsmache mit der Patrizia Laeri verschwestert hat. Das Renommee dieser Ökonomin ist spätestens nach dem Stellenantritt bei ihrem letzten Kürzestarbeitgeber „CNN Money“ enorm angekratzt. Sie bekam die Quittung für ihre kolossale Nachlässigkeit, diese dubiose Firma mit noch dubioseren Geldgebern zu hinterfragen.

    • Die 48 jährige Signe Krogstrup ist seit gut einem Jahr als „Head of Economics and Monetary Policy“ bei der „Danmarks Nationalbank“ tätig.

  32. Bern. Reitschule. Verkehrt Frau Plääri dort auch regelmässig? Zeigt ja auf jeden Fall in welcher radikalen Ecke sich dieser Herr rumtreibt. Dass solche Leite eine Plattform kriegen ist zwar gut für die Medien aber schlecht für unser Land. Das sind Spaltpilze der Gesellschaft. Gender-Bias. Mag sein, dass es den gibt. Eigentlich sollte es ja einfach ganz neutral um Leistung, Resultate, Wissen, Erfahrung, Ehrlichkeit und Anstand gehen als Kriterien bei der Karriere-Förderung. Aber das ist leider schon lange nicht mehr so (war wahrscheinlich nie so) in grossen Konzernen und Verwaltungen. Es geht um Politik und Seilschaften. Und die Gender Community ist einfach eine weitere (Sozialistisch, Linksgeprägte) Seilschaft die Ihr Power-Play spielt. Für mich genauso verwerflich wie alle anderen Seilschaften welche Leistung und Resultate nicht würdigen für die Karriere-Förderung, sondern die eigene Macht und die seiner Buddies.

  33. Thomas Jordan fährt die Schweiz an die Wand.
    Und das Schlimme: Die Meisten klatschen noch dabei.

    Da nimmt einem gar nichts mehr wunder.

  34. Etwas weniger Selbstdarsteller(-innen) und Rechthaberei, in allen Lebensbereichen, würde unseren Gesellschaften gut anstehen.

  35. Sehr gute Fragen…
    Ein ewiger Akademiker der von der Arbeitswelt und Arbeitspsychologie keine Ahnung hat, will uns erzählen, wie das Management einer Grossfirma zu funktionieren hat.
    Die EZB, deren kriminelle Präsidentin letztes in der Öffentlichkeit behauptet hat, dass die Staaten geführt von Frauen die CORONA Krise viel besser bewältigt haben, ist sicherlich das richtige Vorbild für die SNB. Ich warte immer noch auf die Studie, die diese leeren Behauptungen untermauert. Welche Eigenschaft ist es denn, die nur die Frauen dazu befähigen soll einen Staat in der Krise kompetent zu führen?
    Ausgehend davon, dass diese Aussagen tatsächlich so gefallen sind (zu oft habe ich gesehen, wie Mobbing mit Lügen untermauert wurde), hat die SNB ein massives kulturelles Problem. Es ist ein Indiz für eine Managementkultur die mit Narzissten und inkompetenten Leuten voll gestopft ist. In solchen Firmen werden hoch dotierte Positionen nicht nach Kompetenz vergeben, sondern unter der Hand zugeschanzt. Daraus entsteht eine Mobbing-Kultur, in der Männer wie Frauen gleich misshandelt werden. Der Fisch stinkt vom Kopf.
    Den Frauenanteil auf einen bestimmten % Wert zu bringen ist keine Lösung. Ich kann jede Person, die in einer solch toxischen Umgebung arbeitet, nur bedauern.
    Nur Idioten schreien nach einem 50% Frauenanteil. Sie haben keine Ahnung, was sie den Frauen antun.
    Ich arbeite in einem technologisch und menschlich sehr anspruchsvollen Job. Der Frauenanteil liegt bei ca. 30% und sie alle gehören zu den absolut Besten. Der Arbeitgeber ist sehr flexibel und fördert die Frauen vorbildlich, trotzdem haben nur sehr wenige von ihnen Kinder. Ich kenne mittlerweile sehr viele ältere Damen, die es zutiefst bereuen, für eine Karriere auf Kinder verzichtet zu haben.
    Wir brauchen eine andere Kultur, die den unermesslichen Beitrag der Frauen zur Erhaltung unserer Gesellschaft richtig wertschätzt und nicht eine, die vom Materialismus dominiert wird und noch mehr Arbeitssklaven in die Firmen presst.

  36. Da sind wir doch froh ist der grösste selbsternannte SNB Kritiker der Welt, Dr. Marc Meyer, keine Frau.
    So unverstanden und diskriminiert wie der sich mit seinen Ansichten fühlt, würde er resp. sie auf der Gender-Gap Welle reitend heute vermutlich schon kurz vor Lausanne vor dem Bundesgericht angelangt sein und würde seine Reputation und sein Weltbild wie eine Zentralbankbilanz nach Meyer auszusehen hätten vermutlich mittels einer Genderdiskriminierungsklage gegen die SNB einfordern.
    Zentralbanken sind nun mal schon von ihrem Naturell her ziemlich konservativ, auch wenn man den Anschein gewinnen könnte in den letzten 12 Jahren hätte es da unglaubliche Kreativitätsschübe gegeben, so sind z.B. bei der SNB die Vorgaben klar gesetzt: Ein 80:20 Portfolio, dazu ein vordefinierter Währungsbandbreitenmix – die 20% Aktien werden nach dem MSCI World angelegt, die Bonds und Anleihen zu 96% mit A oder höher und das Ziel ist es den Franken vor allem gegenüber dem € nicht zu stark werden zu lassen. Zinspoltitik war gestern, das Instrument hat sich abgenutzt.
    Sehr viel Platz für weibliche Kreativität und Intuition gibts bei der SNB also gar nicht.
    Diese angeblich 13 diskriminierten Damen sollen sich doch bei der EZB bewerben, dort wird Kreativität und Intuition in den kommenden grossen Krisen vermutlich viel mehr gefragt sein und mit Frau Lagarde führt dort schon eine weibliche Ikone des Neoliberalismus das Zepter.
    Aber generell kann man konstatieren, dass sich Männer diese letzte Grossbastion der Schöpungsgeschichte, die Geldschöpfung nicht so schnell aus den Händen reissen lassen wollen. So wie die Bibel, der Koran, die Tora usw von Männern geschrieben wurde, so wollen Männer auch die Geldgeschichtsschreibung weiterhin dominieren, denn wie Amsel Mayer Rothschild einst meinte: „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht!“ – Auch wenn es nicht mehr ganz so extrem ist, die SNB lässt sich von Bundesbern auch nicht sehr viel sagen, die lässt die Politiker mit ihren Wünschen des öfteren einfach eiskalt abprallen.
    PS Auch Janet Yellen, die erste weibliche Zentralbankchefin der FED überhaupt wurde von Trump bei der ersten sich bietenden Gelegenheit gefeuert.

  37. Genderbias als unbestritten zu bezeichnen ist doch sehr abenteuerlich.

    Aber Diskussionen haben mit Sektenanhänger*innen oft keinen Sinn. Es wwrden Pseudofakten gewälzt, Ursache mit Wirkung verwechselt und Kausalität mit Korrelationen ausgetauscht.

    Kurzum: uns geht es leider noch zu gut, dass sich solche Ideologisten noch finanzieren können.