„Stapi Filippo als starkes Aushängeschild für den Bankenplatz“

Ein Rechter auf dem Thron: Darauf hofft Hans Geiger bei den anstehenden Stadtrats-Wahlen. Zürich gehe es zwar gut, aber immer nur Sozis mit etwas Grünem sei auf Dauer ungesund.

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18 Kommentare zu “„Stapi Filippo als starkes Aushängeschild für den Bankenplatz“

  1. In der Stadt wohnen doch in der Mehrheit Linke, Grüne und LGBT Members. Somit wird es schwierig, die Sonnenkönigin zu stürzen.

  2. Zu glauben, dass sich Parteien und Politiker für die Menschen in der Schweiz einsetzen ist wirklich naiv.

    Wichtige Themen werden tabuisiert oder bekämpft.
    Bei unwichtigen Sachen setzt man sich ein und streitet auch.
    Letztlich ist es genauso eine Politiksimulation wie überall anders.

    Wir haben zwar dazu Volksabstimmungen aber hier wird auch massiv mit Agitation und Propaganda gearbeitet. (siehe nun No-Billag und Vollgeld).

  3. Ein altes Aushängeschild kann auch schön seine aber meistens wird dann etwas angepriesen weas es nicht mehr gibt oder nicht mehr gebraucht wird.

    Lieber Lukas Hässig,

    suchen sie sich ein anderes Aunshängeschild als den Geiger Hans, der ist mittlerweile schon ziemlich angestaubt und bewegt sich in seinen Kommentaren knapp überhalb SVP Niveau!

  4. Gibt es jetzt auf inside paradeplatz noch Schleichwerbung für rechte Politik und Politiker.

    Der Stadtpräsident hat jetzt wirklich gar keine Bedeutung für den Bankenplatz, der international reguliert ist und im internationalen Wettbewerb steht, wo nur Performance auf dem Konto zählt.

  5. Hoffentlich bleibt es rot-grün!!!

    Schade dass auf IP immer nur rechte old boys zu wort kommen. So gut ich die Arbeit von LH finde so unangenehm ist mir (immer mehr) dieser rechte mief.

    eigentlich komisch bzw hat es eine gewisse Ironie. Die Missstände, die LH aufzeigt sind doch eigentlich das, was die SVP-Strategen als paradiesische-Zustände betrachten. Nämlich soviel wie möglich in die eigene Tasche wirtschaften und den Filz pflegen. Hingegen der Kampf für eine gewisse Gleichheit und die Reduktion der Schere zwischen Arm und Reich, oder zwischen Normalo und MD, sollte! der Kampf der linken und grünen sein

    • Völlig einverstanden.

      Erinnert sei auch an Geigers tollkühne Anregung, niemand anderen als ausgerechnet BORIS COLLARDI an die Spitze der CS zu setzen …..

  6. Grüezi@Herr Professor Geiger,

    Sie bewegen sich in mentale Strukturen die aus dem 18 Jahrhundert stammen.

    Eine Arbeitslosigkeit bisher nicht vorstellbaren Ausmasses, die von der rapide anschwellenden Digitalisierung und Automatisierung hervorgerufen wird, rollt auf uns zu. Dies wird nicht das Problem einer der üblichen Wirtschaftskrisen sein, das man aussitzen könnte, bis die Normalität wieder zurückgekehrt ist. Es ist eine gewaltige Systemkrise der industriellen Wirtschaft und gerade die gerade Dienstleistungen destrukturieren wird. Es gibt keinen schlagenderen Beweis, dass staatliche Indoktrination gescheitert ist, als dass sich „links“ und „rechts“ auflöst. Der Grund ist die Öffnung des Staates und seiner Märkte, die keinen Raum mehr für staatliche Gestaltung lässt. Die Wirklichkeit verändert sich gegen den Staat und der von ihm formulierten Ideologie der Gestaltung.

    Endlich wird der Bürger auf sich alleine gestellt und muss das leben, was „bürgerliches Dasein“ heisst: Die Vereinzelung aller. Daraus wird sich eine Wirklichkeit gegen den „grossen Lügner“ Staat formen, zu deren Verständnis wir ganz andere Kategorien wie „gut“ und „böse“, „soziale Marktwirtschaft“ oder „Neoliberalismus“ benötigen. Jeder, der sich weiter in der alten Vorstellungswelt, wie Sie es tun Herr Professor, aufhält, verschwendet nur seine Zeit.

    Die sogenannte Flüchtlingskrise ist ein reines Ablenkungsmanöver epochalen Ausmasses, denn Zweck der ÜBUNG sind die „Einheimische“ und ihr Arbeitsvermögen-Leistung.

    Sie grüssend

    • Sehr gut formuliert.

      Die Geldpolitik des Westens zu Zeiten internationaler Wertschöpfungsketten dient im Grunde nur noch dazu, die sonst nicht mehr finanzierbaren Versprechungen des Sozialsystems (Unterstützung bei Arbeitslosigkeit, Krankenversicherung und Rente) aufrecht zu erhalten.

      Die Schulden verbleiben den Nationalstaaten, die Unternehmergewinne entstehen jedoch international.

      Zur Erinnerung:

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13529132.html

      So waren die Zustände in Japan bereits vor 30 Jahren.

    • @bubbleeconomy,

      die Schweiz B (Formulierung Herr Stölcker) sitzt in der Falle. Die perfide Verknüpfung zwischen a) steuerlichen Anreize, b) Private Vorsorge, c) Verwechslung zwischen volks, – und betriebswirtschaftlichen Nach, – und Vorteile könnten der Schweiz B das Genick brechen. Debatten über das Geldsystem finde ich hoch interessant, es ist nur so, dass Geldsysteme nie verändert werden, weil man meint, ein besseres gefunden zu haben. Sie werden nur dann verändert, wenn es gar nicht mehr anders geht. Wir müssen berücksichtigen, dass die Aufhebung des Goldstandard ökonomisch und psychologisch tiefe Spuren hinterlassen hat.

      http://www.misesde.org/?p=10047

      Wenn wir es nicht schaffen, den Menschen ein würdevolles Dasein zu ermöglichen, wenn weiterhin Raubbau an dem Gefühl des Zusammenhalts getrieben wird, der Spaltpilz des nackten, persönliches Interesses zwischen die Menschen getrieben wird, dann wird das Ganze zerschellen an der Gewalt und den Wutausbrüchen jener, die es nicht ertragen. Und das müssen, wie die Geschichte lehrt, nicht unbedingt die Opfer, sondern können ebenso gut die Weltverbesserer sein, die zu aller Zeit glaubten ihre eigenen Vorstellungen den anderen aufzwingen zu müssen, die nicht erdulden können, dass die Welt nicht so ist wie sie sie sehen wollen.

      Sie grüssend

    • Richtig: Japansszenario für die Schweiz?

      In Japan sind seit 1990 die Immobilienpreise und die Börsenkurse sehr sehr stark gesunken. Die vermögenden Japaner haben also durch reale Investitionen in den letzten drei Jahrzehnten viel Geld verloren und die einst für diese Investitionen aufgenommenen Kredite belasten noch heute Banken und Unternehmen.

      Beispiel: heute für 1 Mio CHF (Wohnung) gekauft, ist nach drei Jahrzehnten nur noch 250.000 CHF wert, mit allen Hypotheken tief im roten Bereich. Genau diese Entwicklung ist vermutlich in der Schweiz im Gange, daher ist das Beispiel Japan so wichtig.

    • Wenn die Zuwanderung zukünftig weiter sinkt bzw. sich der Wanderungssaldo zukünftig umkehrt, ist dieses Szenario realistisch.

      Die Triebfedern des Wertverfalls zukünftig sind fehlende Spekulanten und sinkender Bedarf, sowie das bereits geschaffene und noch weiter ansteigende Überangebot durch Neubauten.

    • @bubbleeconomy,

      Die von Ihnen beschriebene Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten. Unkontrollierte Einwanderung und Gehirnwäsche haben aus der Schweiz ein identitätsloses Land hervorgezaubert. Schweizer Rentner die im umliegenden Ausland Lebensmittel einkaufen müssen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Eine „Private Vorsorge“ die eine reine Abzocke ist. Die Zerstörung der Familie und der Identität als zentrale Orientierungspunkte, ist mit 20% Single-Haushalten nunmehr an einem Punkt angekommen, wo Verantwortung, Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Gerechtigkeit keine dominierende Rolle mehr spielt. Es geht ausschliesslich um die Verwirklichung des eigenen Lebensplans, begleitet vom ausgefeilten Marketing der Grossindustrie.

      Und die Opportunisten, wohlgemerkt; die SCHWEIZ A an den Entscheidungsstellen klatschen Beifall.

  7. Ich bin mir sicher, daß in 10 Jahren noch existierende Bankfilialen eine vergleichbar nostalgische Anmutung haben werden wie ein Rundfunk- und Fernsehfachgeschäft vor 20 Jahren.

    Auch werden im Rahmen des weiteren technischen Fortschritts und zur Realisierung dadurch möglicher Kostenersparnisse Verwaltungszentralen von Banken in Innenstadtlagen aufgegeben werden vergleichbar wie Postämter in der jüngeren Vergangenheit.

    Dies alles wird sich unabhängig von politischen Mehrheiten vollziehen.

  8. Hans Geiger’s Hoffnung ist vermutlich vergebens, Rot-Grün wird weiterhin in Zürich „regieren“. Das Geld das von Rot-Grün in Zürich ausgegeben wird kommt vorwiegend von den sehr vermögenden, zumeist bürgerlich eingestellten, Einwohnern und vom ebenfalls „gut betuchten“ Zürcher Mittelstand. Diese allein schaffen es jedoch (leider) nicht, Zürich eine bürgerliche Stadtregierung zu „verschaffen“.

    • Das Geld kommt hauptsächlich von den Firmen. Leute die gut verdienen wohnen nicht mehr in der Stadt die bald von Flüchtlingen und anderen Sozialempfängern überflutet ist. Nur dabk diesen werden die Linken immer wieder gewählt. Bürgerliche sind in der Minderheit und es werden immer weniger.