„Viele Branchen sind wirklich in der Gülle“

Die Wirtschaft ist in Asien schon vor Corona eingebrochen, sagt Marc Faber, Herausgeber des Gloom, Boom&Doom-Reports, der in Thailand lebt. Das Virus werde jetzt zum Brandbeschleuniger, mit Pleiten rundum. Aktien reduzieren.

Kommentare

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  1. Just dance, but better dance now closer to the door!

    Kommt vielleicht zu spät, aber den Spruch fand ich noch gut!

    • Und, apropos Gülle, eine Steigerung: You better leave before the shit hits the fan.

  2. Offenbar hat der Artikel wenigstens bei einigen dazu angeregt das Gehirn einzuschalten.

    Aktien sind gut, aber besieht man sich welche nach 100 Jahren noch im Markt sind, erkennt man das eben doch auch kerngesunde Firmen irgendwann einmal vom Markt verschwinden.

    Aktien kann man kaufen wen man etwas von dem Geschäft versteht, die Politik intensiv mitverfolgt und damit die Entwicklungen versteht, oder wenn man genügend Geld hat welches man fürs Tagesgeschäft nicht benötigt.

    Für alle anderen ist Gold die viel einfacher handhabbarere Reserve.

    In Thailand ist die Wirtschaft seit dem Putsch von 2006 gegen Thaksin Shinawatra am stagnieren.
    Der hatte Ideen, etwas was die Generäle völlig vermissen lassen, die wissen nur wie man die Futtertröge in der Hand behält.

    Nun ja, nun schafft Corona noch den Rest.

    Warum im Alter nach Thailand….. nun ja, dort ist es immer so warm das zum Beispiel das Rheuma flüchten geht.
    Man kann sich jede Dienstleistung leisten…….

  3. Einer der wenigen Gäste von IP mit Substanz
    Marc hat wie immer interessante, fundierte Ansichten. Weniger von Zeyer, Geiger und Co aber mehr von Leuten wie Faber

  4. Ohne permanentes Wachstum implodiert nun mal JEDES konstruierte Schneeballsystem – und zwar ziemlich schnell. Dies ist u.a. rein mathematisch begründet! Und trotzdem beobachten millionen von Menschen den Lauf unserer Wirtschaft und denken sich dabei, dass es auf immer und ewig in dieser Form weitergehen wird…

    Viele Kommentatoren hier proklamieren nach wie vor den Kauf von Aktien und anderen fiktiven Wertpapieren, da sie trotz all der präsenten Verwerfungen noch immer nicht verstanden haben, dass sie innerhalb eines Schneeballsystems agieren, in dem nur gewinnen kann, wer die Regeln selber definiert und Märkte nach eigenen Interessen manipuliert.

    Menschen, denen Wertpapiere das Zentrum des Lebens bedeuten, bewegen sich auf unterstem Bewusstseins-Level, sind „gebrainwashed“ und hochgradig manipuliert; es ist ihnen schlicht nicht möglich die eigentliche Essenz des Lebens über ihre Intuition oder ihren Verstand zu erfassen. Manchmal könnte man fast ein ganz klein wenig Mitleid haben…

    Gier frisst schlussendlich eben doch Hirn, und die Hoffnung stirbt zu letzt…

    • Lieber@Visionär

      mit Ihnen könnte man wirklich eine neue Gesellschaft errichten! Man kann auf die Krise, in der wir stecken, doppelt blicken: Positiv und Negativ oder Aktiv und Passiv. Leider brauchte es einer Pandemie um zaghaft zu erkennen, dass seit Jahrzenten, vor allem börsennotierten Unternehmen, Tür und Tor zur Selbstinterpretatition geöffnet wurden durch ständige Anpassung von Bilanzierungsregeln usw. usf. So oft habe ich es in den USA erlebt, dass gesunde Unternehmen binnen weniger Monate in Konkurs waren (z.B. Worldcom). Dann schrien immer alle: Diebe! Betrug! wo doch jahrelang die Bilanzen scharf kontrolliert wurden. Der Selbstbetrug scheint ganz woanders zu liegen lieber@Visionär: in dem Wunsch des Systems der missbraucht wurde weiterzuleben…hier bei uns wird bald auch die Realität Einzug halten und das ist auch gut so!
      Herzlich

      https://www.vorsorgeforum.ch/bvg-aktuell/2020/2/27/die-2-sule-auf-dem-sterbebett.html

    • @Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz:

      Vielen Dank lieber IpsaddBS…

      Ich wäre schon vor 15 oder 20 Jahren dazu bereit gewesen, an vorderster Front eine neue Form der Gesellschaft/Wirtschaft mit zu gestalten, nur interessiert das schlicht und einfach 95% der Menschen nicht! Bis heute hat sich daran praktisch nichts geändert. Sie drehen viel lieber weiterhin im Hamsterrad, konsumieren bis zum Kollaps, lassen sich ausbeuten und zählen liebend gerne die angeäufneten Mehrwerte der Wertpapiere. Mit diesen Menschen ist es meistens nicht einmal möglich, ein wertefreies, ideenreiches und visionäres Gespräch zu führen, da die dafür notwendige Intuition, das entsprechende Bewusstsein und eine ganzheitliche Sichtweise vom vorherrschenden Materialismus/Konsumismus ausgehebelt wurden…

    • Lieber@Visonär,

      ich verstehe Sie – und wie! Es mag Sie überraschen zu wissen, dass ich den echten „Kapitalismus“ überleben sehen möchte; „der“ der sinnvolle und nützliche Dinge entwickelt und produziert; „der“ der die Herzen der Menschen wieder einzufangen vermag, in dem eine ökologische, moralische, ethische und soziale Umverteilungskompenente installiert wird (eine Art Zins). Keine Wegwerf,- und Umsonstkultur…sondern einen Kapitalismus der nicht wie jetzt, die Weiterführung des Krieges ist, deshalb zerstörerisch und menschenfeindlich sein muss.

      Bleiben Sie schön gesund..Herzlich

  5. Stinken tut es doch längstens, obwohl dies die Wertpapier-Mafia und die bezahlte Analysten – Schar tunlichst unterschlagen haben.

    Jetzt wo die Gülle aufschäumt wird den Kunden, viel zu spät, „reiner Wein eingeschenkt“. Alles wie gehabt.

    Dieses Mal nur zig-fach verstärkt.

  6. Mr. Faber weiss wohl, worüber er spricht. Also, die selbsternannte Elite versucht gerade an vielen Fronten eine gezielte Finanzkrise herbeizurufen bzw. verursachen. Zudem werden bestimmte Medienhäuser benutzt, um das ganze noch mehr zu verstärken.

    Das Problem ist nicht die modifizierte Corona, sondern die schwergradig manipulierte Menschheit, die die unnötige Angst tagtäglich beschwören.

    Die modifizierte Corona wird unter anderem als Geschäftsmodell
    benutzt. Die Pharma Industrie freut sich sehr darüber. Die
    Strategie der selbsternannten Elite ist immer dieselbe, zuerst
    basteln sie ein Problem mit bestimten Hintergedanken und danach
    bieten sie der unmündigen Bevölkerung die Lösung, die keine
    Lösung, sondern eine Falle ist.

    Würde sich die Menschheit neutral verhalten, dann hätte die Schein-Elite keine Chance mit ihren Propagandamedien. Die Unwissenheit macht die ungebildete Menschheit tagtäglich zu eigenen Narren. Sorry, auch dass muss mal gesagt werden. Lukas, super Interview.

  7. Was die schönen Worte anbelangt, hinter welcher sich Ehrfurcht und Geldgier verbergen: „daß wir nicht für uns, sondern für das allgemeine Wohl da sind“, so wollen wir denen, die eben am Tanze sind, dreist ins Gewissen schieben und ihnen sagen, sie mögen die Hand ans Herz legen und sagen, ob man nicht, im Gegenteil, Rang und Würden und den Wirrwarr in der Welt nur darum sucht, um aus dem allgemeinen Wohl das eigene zu suchen.

    Michel de Montaigne (1533 – 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

    Quelle: Montaigne, Essais, Erstdruck 1580. Veränderte und erweiterte Sammlung, Paris 1588. Hier nach der Übers. v. J.J.C. Bode 1797

  8. das jahr hat noch gar nicht richtig begonnen und schon sind drei bekannte schweizer fensterbauer (gestandene mittelständler) in den konkurs geschlittert, ohne hier jetzt auf swissre, migros und ähnliche und kommende schweizer megamarkt entwicklungen einzugehen.

    die gülle in den asienmärkten zu suchen ist teil der eu_markt propaganda die gleichzeitig den untergang der neutralen eidgenossenschaft und des legendären alpenländischen singapurs einläuten wird.
    wir gehören dochjetzt schon so gut wie der wallstreet und keiner wacht auf.

    staatliche mediensubvention = eigen finanzierte hirnwäsche

    schönen tag ins 24/7 puff pattaya, herr faber.

    • …und keiner wacht auf. Das ist das Verheerende. Man weigert sich, schlimmste Fälle als Möglichkeit hinzunehmen. Das würde das von FDP bis SP/Grüne gebastelte Weltbild beschädigen. Die vorsätzlichen Täuschungen gehen weiter. Man nehme nur die Stellungnahmen der Bundesrätinnen Sommaruga und vor allem Keller-Sutter zur Kenntnis. Mit maskenhaften Gesichtern verbreiten sie Unwahrheiten als Agentinnen des Marxismus oder des Grosskapitals, das ungehemmte Wirkungsfelder zu Lasten von Volk und Land will. Die SVP-Bundesräte werden ausgetrickst. Die Konkordanz-Lüge ist spätestens Tatsache seit der mit Kollegenverrat, nicht nur Widmer-Schlumpf, sondern auch 16 FDP-Abgeordnete, zustande gekommene Abwahl von SVP BR Christoph Blocher.

    • @ Visonär

      Schön, dass Sie den genauen Standort von Marc Faber richtiggestellt haben, denn wer Pattaya mit ganz Thailand gleich setzt, der ist wahrlich rockig-bläck….. im Kopf. Aber wie schon so oft von mir kommentiert: Dummheit ist nicht heilbar, hingegen die Ignoranz schon, und somit sind verfasste Artikel/Kommentare/Zusatz Kommentare etc. potenziell hilfreich. Let’s cross our fingers…….

    • @ Torpedo…..sorry, habe Sie mit @Visionär „erwähnt“ und bitte um Verzeihung.

      sonnige Grüsse aus Hua Hin / Thailand….

  9. Sehr amüsantes Interview. Danke.
    Corona verändert leider vieles zum Schlechten bis ein Medikament gefunden wird.

  10. die thais haben faber wohl komplett den kopf verdreht,

    diese ewigen gebetsrollenartigen marktanalysen werden nicht wahrer nur weil sie von farangexoten neu aufgelegt werden.

    zu ip’s „wirtschaft in asien schon lange vor corona eingebrochen“

    die asean märkte haben eine eigendynamic entwickelt was auch in deren währungsstärken und starken tourismusmärkten der asiatischen mittelschicht
    gut nachzuvollziehen ist.
    in asien ticken die uhren nicht langsamer, im gegenteil die malochen 7 tage
    und wenns sein muss 15 stunden…falls not am mann/frau ist.
    es würde uns gut tun nicht mit unseren dicken fingern auf asiatischen gepflogenheiten herumzubohren und unsere eigenen erheblichen und stetig zunehmenden verwerfungen endlich anzugehen.

    z.b.offene aussengrenzen europa…stopp nordstream 2…riesen windkraftanlagen in der nordsee aber keine leitungen zum abnehmer…libyen/türkei natodesaster….man könnte bücher über diese inkompetenzen und das öldollar vasallentum des eu konstruktus verfassen,
    mehr drittweltstatus geht doch gar nicht mehr.
    in den eu_eintopf kommt alles rein was nicht rein soll und das seit jahr und tag. aber man arbeite daran)))))so föhnuschi von der brüssler ag

    nichts für ungut faber, aber geniesen sie ihren lebensabend in siam.
    die bänkfarangs zuhause werden den wahren anglozionismus erst noch richtig in selbsterfahrung erleben müssen, die schweben zur zeit noch zu sehr in ihrer peddycash cloud.

    grüsse aus phuket, geisenpeter

    • kaum zu glauben das hier texte zugunsten fabers geschönt werden, verehrte ip redaktion.
      wieso veröffentlich ihr dann überhaupt meinen kommentar…..

    • Scheinbar wenig Ahnung von der asiatischen Arbeits- und Denkkultur (Ausnahme Japan und langsam auch Singapur).
      Es geht nicht darum, möglichst viele Arbeitsstunden präsent zu sein, sondern um die Effizienz und Lösungsbehebung, somit Produktivität. Dabei sind viele Länder in Westeuropa immer noch viel besser als in Asien. Asien ist gut für einfache und monotone Tätigkeit, fleissig wie Bienen.

    • Wer sich nicht anständig benehmen kann, sollte zuhause bleiben und seine Kommentare für sich behalten.

    • @ heidi….bei dir auf dem heuschober war es doch am schönsten….

      nur die welt ist grösser und vor allem komplexer und das darf/sollte auch kommentiert werden))))

  11. Marc Faber labbert seit Jahren, man soll Aktien verkaufen. Wer Aktien von fundierten Firmen kauft liegt selten schief. Ich achte darauf, wie sich der VRP und der CEO bedient. Bei unsinnigen Bezügen von diesen Parasiten lasse ich es sein. Diese Beispiel werden von LH zur Genüge erwähnt. Besten Dank LH.

  12. Wir muessen doch jetzt nun wirklich nicht mehr lange um den Brei herumreden:

    Das Finanzsystem der Notenbanken, Banken, IWF, BIZ-Bank und Weltbank und der Staaten (mit Schuldengeld) steht definitiv vor seinem Zusammenbruch wegen Ueberschuldung.

    Wer wird denn noch Kredite aufnehmen bei diesen miserablen Aussichten?
    Viel mehr wie Absturz und anschliessender Hyperinflation (Helikoptergeld gibts bereits in Hongkong! – erstes Versuchskaninchen!) duerfte es nicht mehr geben.

    Die Finanzwirtschaft (Schuldenwirtschaft) ist bisher immer massiv viel schneller gewachsen wie die Realwirtschaft! Daran wird sich nichts mehr aendern!!!!!

    Ohne Wirtschaftswachstum oder massiver Inflation / Hyperinflation werden die Schuldenberge nicht mehr zuruckbezahlt werden koennen.

    Vergisst es, es wird massiv krachen, die Bankschalter und Bancomaten koennten eigentlich jetzt schon (wegen Sinnlosigkeit) definitiv wegen Ueberschuldung geschlossen werden. Danach werden wir weiter sehen.
    Die Welt wird danach eine andere sein wie bisher.

    Die Banker und Politiker werden wohl verschwinden, da sie sich wohl kaum mehr werden blicken lassen koennen in der bald wuetenden Bevoelkerung.
    Irgendwann werden die noch schlafenden Menschenmassen erwachen und erkennen, dass sie, und wie sie betrogen wurden.

    Fertig schluss!

    • auf nach thailand @torpedo…

      nochmals so richtig die sau rauslassen bevor die sau sie überrollt)))))

      wenigstens dass, hat faber gekneist

    • Kein Helikoptergeld in HK, das war Steuerzurückzahlungen nicht neu gedrucktes „Geld“.

    • @Torpedo

      Wieder einmal liefern Sie Ihrem alias «Torpedo» beste Reverenz und das beeindruckt mich sehr, wie Sie Zusammenhänge auf wenige Zeilen festhalten können!
      Meine bescheidene Ergänzung dazu ist die der Geschichte, und zwar was nach dem 1sten Weltkrieg wirtschaftlich geschehen ist, nämlich die Verschuldung «per se» und allen voran unser Nachbar Germanien, welcher eine nie dagewesene Hyperinflation aus Ausgangslage hatte. Zum Verständnis: der Versailler Vertrag -nach dem 1sten Weltkrieg- war mit einem unmöglichen Reparationsleistung an die Germanen auferlegt worden, dass eben «Monsterschulden- und -berge» zu begleichen gewesen wären, welche ohne Inflation nicht möglich gewesen wäre, diese zu begleichen……Langweilige Geschichte….Nein, überhaupt nicht und die Parallele in der heutigen Verschuldungswelt sieht nicht «ganz» unähnlich aus. Die Konsequenzen daraus, caro Torpedo, haben Sie vorzüglich beschrieben!

      Cari saluti da Hua Hin

      PS> aus der Geschichte könnte man(n) so viel lernen…..eigentlich……