„Vor 15 Jahren wollte Raiffeisen Vontobel kaufen, jetzt schnappt Vontobel deren Tochter Notenstein“

Einst hätte Pierin Vincenz ums Haar 25 Prozent der Zürcher Familienbank erhalten, erinnert sich Hans Geiger, damals im VR der Vontobel. Nun verläuft der Deal genau umgekehrt. Trotzdem sieht der Alt-Professor beide Lager als Sieger.

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6 Kommentare zu “„Vor 15 Jahren wollte Raiffeisen Vontobel kaufen, jetzt schnappt Vontobel deren Tochter Notenstein“

  1. Irgendwie hat auch PV seinen „Swiss huntig“ à la SwissGroup versucht…. trotzdem ein bisschen besser umgesetzt und dewegen sind die Schaden für RB „Begrenzt“, da der Kernbusiness aus 250 unabhägige Banken trotzdem Gesund ist….
    Wir haben, aber Anscheinend, nichts viel aus 2001 und Bruggisser debakel gelernt… und der PV ungefähr in gleichen Stil machen lassen…..
    „If you learn nothing from the history, this will repeat itself….“

  2. Wir kennen den genauen Vertragstext zwischen der Raiffeisen-Bank und der Vontobel wegen der Notenstein nicht. Der Preis kann sich durchaus aus daraus erklären lassen, dass Vontobel die alleinige Handelsbank mit ihren Anlagefonds für die gesamte Raiffeisen-Gruppe wird und die Win-Situation dann für zukünftige Erträge in der Mehrheit bei Vontobel liegt. Wie lange eine solche allfällige Zusammenarbeit mit Vontobel vertraglich gebunden ist, kann man nur aus dem genauen Vertragstext ersehen.
    In der Gegenwart muss Raiffeisen keinen Abschreiber vornehmen mit diesem Verkaufspreis, aber durch die Zusammenarbeit mit Vontobel drückt es auf die zukünftigen Erträge von der Raiffeisen-Bank.

  3. Vor 15 Jahren konnte der, der zu diesem Moment verlustfrei flüssig war in der Folgezeit nur verdienen (klick) – wer sich noch zurückerinnert.

    Das ist heute zu Zeiten von Null- und Negativzinsen nach einer inzwischen 9 Jahre andauernden Hausse in der westlichen Welt völlig anders.

    Im Bereich Private Banking tätige Banken fand man in repräsentativen Gebäuden in Innenstadtlagen und nur wenig im Internet.

    Typischer Kunde damals war der wohlhabende Zeitungsleser, heute dessen technikaffinen Kinder.