„Was die Mobiliar mit ihrem Ringier-Deal bezweckt, ist völlig schleierhaft“

Die 400-Mio-Beteiligung des Berner Versicherers am Zürcher Medienhaus erinnert an CS und UBS, als diese noch Strom- und Industrie-Töchter besassen, sagt Hans Geiger. Das habe immerhin geschichtliche Gründe gehabt, während das Mobiliar-Investment eine reine Schnapsidee sei.

Kommentare

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  1. Hab ich was verpasst?

    Also. Es ist ganz einfach.
    Ringier verkauft Ängste,
    Mobiliar verkauft Sicherheiten.

    Zitat Annebäbi Jowäger: „Was chäm eim da komoder …?“

  2. Ganz einfach: Ringier bewegt sich immer weiter weg vom klassischen Journalismus hin zu einer Sales-Plattform und da Versicherungen auch nichts anderes vorhaben als zu verkaufen, passt das.

    Andere Unternehmen erkaufen sich bei Ringier die Publizität, so wie Philipp Morris. Die Werbeeinnahmen von Morris sind bei Ringier so hoch, dass nur noch über diesen Tabakkonzern berichtet wird. Noch niemandem aufgefallen aber zu 100% wahr.

  3. schleierhaft erscheinen hier eher diese mittelalterlichen wallstreetanalysen in dieser bänkerplattform….
    dummmedien fürs dummvolk)))))ähh ich meinte natürlich für den kapitalprofi
    eigentlich nur der sinnhafte beweis das die 99,5% proletenbänker
    auf dem selben level wie ihr lieblingsklientel, dem fussvolk fundet.

    egal ob politik, fabrik oder vatikan….oben sündhafte sause
    unten opel, fussball, zinssteuer_ungstechnik

  4. Ein Unternehmen aus der Finanzbranche, übernimmt ein Unternehmen, welches über die Finanzbranche berichtet!

    Ist doch klar was geschieht. – Noch mehr Zensur – .

    Es dürfen in Zukunft ja keine Berichte mehr erscheinen, welche den Betrug der Finanzbranche aufdecken, und diese in ihrem wahren Gesicht erscheinen lässt.

  5. Ringier gilt – wenigstens war das vor einigen Jahren so, und es gibt wenig Anhaltspunkte, dass sich das inzwischen geändert hat – gemäss einer Studie der Universität St. Gallen , als ein unseriöses Unternehmen in der Schweiz. Die Mobiliarversicherung läuft Gefahr, von ihrer Beteiligung an diesem Unternehmen kontaminiert zu werden. Für eine Versicherung sind guter Ruf und Vertrauenswürdigkeit nach wie vor die wichtigste Basis des Erfolgs. Heute kann man sich den Ruf zwar auch durch teure „Medienpartnerschaften“ aufpolieren. So anscheindend Roger Federer, der im Prinzip nichts anderes tut, als Tag für Tag einen Ball übers ein Netz zu hauen. Dank täglicher, nicht als Werbung gekennzeichneter, Federer Propaganda im Blick, wird er gezielt zum Saubermann stilisiert, während fragwürdige Seiten – etwa die Frage zum einstigen Wohn- und Steuersitz in Dubai – ausgeblendet werden. Obwohl man Federer manchmal zurufen möchte „hör auf, dich von dieser Zeitung promoten zu lassen, es ist nur noch peinlich und kontraproduktiv“: es scheint sich für ihn zu lohnen. Als Werbeikone verdient er Hunderte Millionen und ist, wenn man Blick glauben darf, sogar bald Milliardär. Vielleicht ist die Beteiligung der Mobiliar an Ringier eine neue Form der Medienpartnerschaft, durch welche positive Berichterstattung nicht in den Geruch eines gekauften Images zu geraten droht. Schliesslich ist es legitim, dass Medien über ihre Eigentümer grundsätzlich, wenn überhaupt, nur Gutes berichten. Siehe die Familie Ringier, der die Nähe zu Blick, von dem man nie weiss, was ist objektive Berichterstattung und was ist gekaufte Propaganda, und der zu einem wesentlichen Teil mit Unglücksfällen und Verbrechen sein Geld macht, über die er sich von Leserreportern praktisch gratis orientieren lässt, nie geschadet zu haben scheint.

  6. Herr Geiger mit seinen 80 Jahren ist mit seiner Dialektik in den 70 er Jahren des letzten Jahrhunderts stehen geblieben, und kann Themen wie Ökosystem und andere Ertragsmodelle nicht mehr in seine Überlegungen integrieren. Die strategische Investition der Mobiliar mit den Investitionen der Banken in Elektrizitätswerke zu vergleichen ist grotesk und zeugt von wenig Sachverstand. Ein weiterer älterer Herr , der nun merken sollte, wann seine Weisheiten nicht mehr gefragt sind. Passt aber bestens zur bescheidenen und oft primitiven Schreibe des Paradeplatzblättchens.

  7. Ist es nicht ähnlich wie bei der Migros mit ihrer früheren Diversifikationsstrategie (die jetzt zurückgebaut wird)? Auch die Mobiliar ist eine Genossenschaft, macht gute Gewinne und weiss nicht wohin mit dem Geld. Natürlich investiert sie weiterhin in die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftes, aber offensichtlich bleibt immer noch Geld übrig. Deshalb kommt jetzt die Expansion ins Mediengeschäft. Wirklich eine Schnapsidee? Ringier kann natürlich über ihre -erfolgreichen- Plattformen Versicherungen der Mobiliar anbieten, damit wird der Kundenkreis der Mobiliar erweitert. Mir scheint, dass die Idee nicht unbedingt schlecht ist.

  8. Schleierhaft ist es nicht.

    Es ist die verzweifelte Flucht nach vorne, um Defizite im digitalen Zeitalter auszubügeln.
    Komisch ist nur, dass diese Flucht nach vorne mit einem branchenfremden Partner gemacht wird.
    Wo sind die Synergien, ausser im digitalen Bereich??

  9. Es geht ausschliesslich um die Nutzerdaten von Blick – also um die optimale Auswertung der neu verlangten Logins! Blick und Mobiliar teilen sich ja auch scout24 ag – aus demselben Grund!

  10. @Hans Geiger

    der Berner Versicherer und das Zürcher Medienhaus sind Kapitalsammelbecken. So auch Novartis, ABB, Nestle usw. usf. Alle Kapitalanlagen sind in akuter Gefahr und dieser Schach – Zug muss als Vorbereitung der finanziellen Angelegenheiten für die Systembetreiber eingeordnet werden.
    Herzlich

  11. Der sehr geschätzte Herr Geiger sieht nicht was läuft. Mit dem Einkauf von Mobiliar hat sich Mobiliar in Poleposition für Marktplätze von Ringier gebracht (zB Scoutgruppe) heute werden immer mehr Produkte direkt am Point of Sales verkauft, ich suche ein Haus, da gibta Hausrat, Hypothek und Vorsorge gleich mitdazu, mann muss die Bedürfnisse der Kunden heute frühzeitig erkennen um einen Zeitvorteil beim Amgebot zu habe die träge schweizer Kundschaft hat keine Lust die Gespräche 5x zu führen und wenn ich ein Haus am suchen bin oder ein Auto, heisst das das ich auch neue Versicherungen benötigen werde, nun weiss ich schon bevor die Versicherungen nötig sein werden das dieser Kunde demnächst Leistungen in diese Richtung benötigen wird, das ist ein grosser Wettbewerbsvorteil, und schlägt oftmals sogar die persönlichen Beziehungen, wenn niemand etwas anbietet meldet sich der Kunde nach dem Entscheid bei seinem Berater, wenn er aber vorher schon angebote hat die ihm passwn wird er Sie nehmen um dann seinen Berater noch über den Adresswechsel zu informieren, Zeitvorsprung sollte man nicht unterschätzen, genau so wenig wie am Point of Sale präsent zu sein. Das nun alle Vermittlungen der Ringiergruppe gebundene Vermittler der Mobiliar sind, muss aber transparent auf dem VAG ausgewiesen werden, aber machen tuen das die wenigsten, hier werden Kunden am laufmeter getäuscht obwohl es seit 2006 die Vermittleraufsicht gibt, prüft oder macht diese gar nichts ausser 150.00 zu verlangen pro Jahr, es ist wieder so eine Geschichte wo eine Kundenschutzgesetz eingeführt wurde, was eigentlich Super wäre, aber es wird nichts gemacht, niemand kontrolliert und Firmen wie Moneypark legen noch 3 Jahre nach dem die Helvetia den Laden gekauft hat Mandate vor die illegal sind, man könnte Bussen PRO FALL bis 500‘000 ausprechen von der Finma, hat Sie in 13 Jahren noch keine einzige ausgesprochen, vom Kundschutz und der Aufklärungspflicht ist in der Realität nur ein Gebührenmpnster entstanden das nichts kontrolliert und die Halodries auch nicht büsst, für was alle jedes Jahr 150 Franken zahlen müssen bleibt schleierhaft, ein klassiker in der Schweiz….irgendwann will die Linke dann noch mehr gesetze da die Kunden immer noch beschissen werden obwohl man einfach die bestehenden richtig anwenden müsste…aber das tut man nicht, welche Gesetze das gerade durchgesetzt werden und welche nicht ist hierzulande völlige Willkür

  12. Nein, nein, lieber Herr Professor… das macht schon Sinn. Beide Häuser sind seit Jahren mit dem Joint Venture Scout24 Schweiz erfolgreich verbunden, jetzt kommen viele Möglichkeiten hinzu. Allein der „Beobachter“ ist für so vieles eine grossartige Basis.

    Vor vielen Jahren waren die Zeitschriften-Abos mit einer Versicherung verbunden… Ein altes Modell kann ein Comeback haben.

    Die Mobiliar kam für einen sehr fairen Preis zu den 25 Prozent, das wissen, als grosse und von mir geschätzte Kapazität, auch Sie. Und das Geld, das ist wesentlich, geht zum grössten Teil in die Firmenkasse von Ringier. Auch das ist bemerkenswert.

  13. wissen die zwei hinterwaldclowns im gezeigt schnudligen professoren clip
    überhaupt das wir schon im jahre 2020 leben….??

    kapitalverblödungssatiere vom feinsten)))

  14. Medienunternehmen sammeln Daten über ihre Leser und Abonennten wie die Bekloppten. Diese Daten sind für Versicherungen interessant. Ah, der Herr Müller suchte nach neuem Occasionsauto oder neuer Wohnung – wir bewerben ihn deshalb mit unseren passenenden Produkten! Kann man dann auch gleich elektronisch den Vertrag abschliessen und die Rechnung bezahlen.
    Geht innerhalb 30 Sekunden – spart Zeit und Geld.

  15. Eine sog. „Genossen“-schaft, die sich mit Hunderten Mio. an einem linkspopulistischen Familienunternehmen mit einem Blödblatt beteiligt – verlogener geht nicht. Als Mob-Kunde wäre ich da sofort weg. Aber eben, es ist wie in der Politik, anything goes.

    • Ach informiert eich doch mal richtig….es gibt die Mobiliar Leben AG und die Mobiliar Versicherungs AG ein Grossteil der Aktien hält eine Genossenschaft. Die Verträge schliessen Sie aber mit einer Gewinnorientierten AG und nicht mit der Genossenschaft, die Genossenschaft ist alleine Grösster Besitzer der AGs…möglich wäre es auch direkt als Genossenschaft aber das gibt es nicht in der Schweiz, Genossenschaft ist ein Marketinggag die die ganze Schweiz glaubt….

  16. medien versicherungen banken nationalbanken wandstrassen…..

    haben einen gemeinsamen herrn.

    spätestens nach dem chemischjuristischen monsanto bayer deal sollte das jedem sapien in seiner nestlewelt so klar wie windows im federal blackrock hollywood clip sein.

    hier wird also nur ein oder wie hier’der’marktschreier von hinterum geölt,
    herr (((bankenprofessor))) geiger

    • Die hildebrennt hat einen eigenartigen Schreibstil, dem ich leider nicht zu folgen vermag. Geht es anderen Lesern auch so?
      Sorry.