„Wo McKinsey auftaucht, geht’s bergab: Hans, stimmt das?“

Sicher sei, dass McKinsey mehr mache als beraten, nämlich sich festbeissen bei jedem Kunden, sagt Bankenprofessor Geiger. Neuerdings auch bei der UBS, wo Schweiz-Chef Martin Blessing als Erstes die US-Beraterin geholt hat.

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13 Kommentare zu “„Wo McKinsey auftaucht, geht’s bergab: Hans, stimmt das?“

  1. If you listen to all the clowns around you, you’re just dead.

    James Cagney
    * 17. Juli 1899 † 30. März 1986

  2. Wann endlich wird die Finanzbranche innovativ und baut einen „McKinsey-Short-Fund“? Immer dann, wenn der CEO von McKinsey ist oder McKinsey eine Gesamtstrategie erstellt geht der Fonds short.
    Bin sicher: Das generiert Alpha. Allein mit dem Fall Leonteq und CS (bei beidem war McKinsey ja sehr aktiv beteiligt)…

    • @Aktionär Gibt noch ganz viele andere. Swissair. Zurich. Rück. Und und und… Es geht überall in die Hosen, und zwar ganz krass.

  3. McKinsey Engagement = Armutszeugnis der neuen Chefs. Ob McK inzwischen das Banking gelernt hat ist zu bezweifeln. Noch leidet die CS unter den famosen Sanierungsratschlägen der McK. Wenn das bei UBS so kommt, dann suche ich mir eine andere Bank.

  4. C Kinswy hat absolut keine Ahnung, wie man langfristig Kunden aufbaut und lagnfristig auch hält ! Alles ist nur kurzfristig angelegt. Siehe die letzten Aktionen bei der CS. Da werden CS Kunden, die 50 Jahre dabei sind, wie das Letzte behandelt. Solche Firmen haben keine Zukunft gerade auch wegen MC Kinsey

  5. Ich habe über ein Jahrzehnt in Top-Consulting-Firmen verbracht. Hier meine Konklusion:
    * Consulting auf Top-Ebene im Sinne von „Wachrütteln“ ist sehr sinnvoll. Die Wirtschaftswelt ist sehr komplex, und die meisten „modernen“ CEOs sind ähnlich wie Politiker vollkommen abgehoben, haben kein konkretes Handwerk erlernt und sind überfordert (rennen nur noch Trends und der eigenen Karriere nach). Der Consultant kann es nicht besser, aber er hat einen anderen Blickwinkel.
    * Vom klassischen Consulting (wie z.B. Bohrer oder Stölker) kann keine grosse Firma wie McK & Co leben. Der Umsatz ist einfach viel zu gering.
    * Deshalb muss man sich unabdingbar machen (Folgeaufträge), möglichst viel Analyseaufwand betreiben (Einsatz von Juniors) und möglichst in die Implementation eingreifen (lange Aufträge).
    Consulting ist ein Opfer des eigenen Erfolgs geworden und in der heutigen Form ein Auslaufmodell. In meiner letzten Firma war einziges Kriterium für die Beförderung: wie gut ist der Typ in Sales und Auftreten?

    • Interessante Betrachtung!
      Was Bohrer angeht, läuft es diesem auch nicht mehr so gut. Die 40T p.M. die er seiner Frau abdrücken muss- im Monat, hinterlassen sichtbare Spuren.
      Seine exzellenten Verbindungen als Botschafter die er mal hatte und er weiter nützte nach seinem Abgang- sind heute nicht mehr von extremer Bedeutung weil, auch da haben sich die Reihen merklich gelichtet. Im Grunde genommen, ein recht tragischer Niedergang!
      So gesehen, „wo McKinsey auftaucht, geht’s bergab“ stimmt halt eben schon. Es hat schlicht noch zu viele Pfeifen in der Banklandschaft und obersten Geschäftsetagen die sich Honig um’s Maul schleimen lassen wollen, damit der Verkauf von Consulting Stunden auch stattfinden kann. Den Schlamassel bezahlen am langen Ende des Tages immer und nur, die Endkunden! McKinsey und Co sind Verkäufer und meinen stets, das Management Rad täglich neu zu erfinden.

      Der Gipfel der Unverfrorenheit, diese Konsorten stellen horrende Honorare, Verantwortung übernehmen kennen die nicht. Leichenfledderer!

    • Der Krux-Zyklus:
      (1) CEO Hülsensack weiss, dass es in seinem Betrieb an verschiedenen Stellen harzt…
      (2) Er traut sich nicht richtig, die Dinge zu identifizieren und zu adressieren (schlimmere Variante: er kann es nicht)
      (3) Er hat eine blendende Idee: McK wird’s wohl richten… und man wird in der Firma deren Vorschläge auch umsetzen (McK ist ja unfehlbar und alle ducken sich…)
      (4) McK-Hornissen fallen über die Firma her… überall werden wichtige (interne) Kapazitäten gebunden und das Ganze kostet auch eine schöne Stange!
      (5) McK macht super PPT-Präsentation (auf Englisch und kein Schwein fragt kritisch nach…)
      (6) Umsetzung – wie auch immer: ist eigentlich egal
      (7) Nach einem Jahr: Alle Vögel hocken wieder auf der gleichen Stange, nur in einer anderen Reihenfolge (frei nach dem zweitältesten Beraterwitz)
      (8) Es kommt ein neuer CEO… er heisst Harzenmoser
      (9) Fazit: McK hat toll verdient, der Firma hat es eigentlich nur geschadet, viele (wirklich) wichtige Stellen wurden neu mit Dumpfbacken besetzt (auch einige McK-Leute darunter).
      (10) Nicht alles Gesagte ist Ernst zu nehmen!

    • @ Gute Gründe..?
      Die wohl nachhaltigste ist MC-Kinsey selber, ein PerpetuumMobile das von Aussen finanziert wird und sich selbst immer mehr vergrössert und das ganze mit den more or les immer gleichen PowerPointFolien und dem Wissen und KnowHow des Auftraggebers das man dann teuer weiter verkauft. Nun ja wenn das nicht nachhaltig ist.

    • @gerimouse: Stimme Ihnen zu, würde jedoch noch hinzufügen, dass es mit grösster Wahrscheinlichkeit die einzige nachhaltig erfolgreiche McK Story ist.

      Ich habe diese Heuschrecken jeweils so erlebt. Sie kamen in Scharen, befragten beinahe alle MitarbeiterInnen und präsentierten danach die gesammelten Informationen/Daten etc. in einer Kurzform dem Management. Meistens war das Management von den Ideen und Konzepten hell begeistert. Hätten jedoch all jene Manager, denen ich während meiner beruflichen Laufbahn begegnet bin, nur einmal auf die eigenen MitarbeiterInnen gehört und die Verbesserungsvorschläge/-ideen (in den Augen der Manager eben „Kritik“) angenommen, hätte man sich diese teuren Heuschrecken ersparen können. Hast sie nämlich einmal im Haus, wirst sie nie mehr los.

      @Cptn Hirni: Exakt so läuft’s ab.