„Zeit ist reif für Helikoptergeld“

Bei den Zinsen sind die Notenbanker ausgeschossen, meint SNB-Spezialist Fabio Canetg. Deshalb müsse jetzt Gratisgeld für die Bürger aufs Tapet. So lasse sich Deflation nochmals verhindern.

Kommentare

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  1. Dieser Typ hat keine Ahnung von was er spricht.
    Reines Phrasendreschen von nicht vollendeten Gedankengöngen und falsch verstandenen Wirtschaftstheorien.
    Das Problem ist, dass an sämtlichen Universitäten dieser Welt seit etwa 20 Jahren nur noch die Keynes-Market Theory gepredigt wird, mit dem Kern, dass Kredit Wachstum schafft und Helikoptergeld die Ideallösung sei.
    Auf dem untersten Nenner will man mit Benzin Feuer löschen !
    Theoretisch geht das auch tatsächlich, sofern man das Benzin mit einem enormen Druck auf und über das Feuer lenkt…..
    Die einzig funktionierende Wirtschaftslehre, die Austrian Market Theory,
    wird nicht mehr gelehrt, höchstens verachtend erwähnt.
    Ohne Produktion kein Gewinn und ohne Gewinn kein Wachstum – und das gute daran, NIEMAND braucht dann Fed’s/Nationalbanken/Zentralbanken.
    Diehaben seit Greenspan (Nomen est Omen) ALLES aber total ALLES falsch gemacht.
    Die einzige Frage bleibt: mit voller Absicht oder aus voller Dummheit ?
    Für mich das Erstere.

  2. Eines der besten Interviews, das ich zuletzt gesehen habe.
    Martin Armstrong hätte es nicht besser erklären können.

  3. Nein Helikoptergeld ist nicht die Lösung. Das gerät sehr schnell ausser Kontrolle. Nichts gelernt aus Deutschland 1923? Das wäre der Anfang vom Ende. Gegen unterbrochene Lieferketten nützt kein Geld oder tiefe Zinsen.

  4. Ein Doktorand der Uni Bern? Volkswirtschaft? Ernsthaft? Als Experte? Wirklich?

    Wer nur einen Abschluss in einer Pseudowissenschaft an einer Wald-und-Wiesen-Uni vorweisen kann, sollte sich nicht als Experte betiteln lassen. Insbesondere dann, wenn er zeitlebens nur in seiner Echo-Chamber gelebt hat und dort dann auch noch promovieren will. Keine praktische Erfahrung, musste seine Theorie nie belegen, Hauptsache er kann seinen „Marxismus V2“ präsentieren.

    Wenn er sich als Autorität präsentieren will, muss er seine Aussagen jederzeit belegen und/oder herleiten können, wobei beides schlüssig und lückenlos sein muss. Und wenn möglich mit praktischen Beispielen belegt.

    Wenn er das nicht kann (oder nicht will), dann ist er nur ein eingebildeter, dummer „Plauderi“, wie es sie in den Zeitungen heute leider viele gibt. Keine Ahnung vom Thema, Hauptsache dem Narrativ folgend, und immer schön auf den Werdegang hinweisen (Volkswirt, Doktorand), aber die Institute verheimlichen, welche diesen Werdegang ermöglichten (Uni Bern, Platz 10 im CH-Ranking, vierstellig im globalen Vergleich).

    Wahre Experten können ihre Schlüsse herleiten, begründen, mit praktischen Beispielen („Anekdoten“) unterlegen, haben Zweifel und weisen auf die Annahmen hin, welche ihrer Denkweise zu Grunde liegen. Sie haben ihre Position von verschiedenen Seiten angesehen, kennen die Kritik und sind ihre eigenen bissigsten Kritiker. Und kommen meist von einer Elite-Uni (insbesondere in der Schweiz, wo Bildung staatlich subventioniert wird). Reiche Leute, welche an schwachen Unis ihre Abschlüsse machen, sind oft nur faule Plaudertaschen mit viel Meinung und wenig Ahnung. Wie hier auch.

    • Ok Seppi. Geh doch lieber wieder zurück in deine Schreinerbude. Von Ökonomie und Bildung scheinst du keine Ahnung zu haben, ansonsten wüsstest du, dass die Uni Bern ein ausgezeichnetes Master-Programm im VWL-Bereich anbietet. Du würdest dort oder in eine andere Uni, die nur halbwegs etwas von sich hält, sowieso nie reinkommen.

    • @ Linda

      Kennen Sie auf dieser Erde ein Lebewesen, das ueber ein Grundeinkommen nachdenkt, oder ein Grundeinkommen erhaelt?
      Das alles sind sozialistische Wunschtraeume, um von anderen Lebewesen bedigungslos Forderungen zu stellen.
      Bitte denkt doch mal darueber nach, wie Menschen und Familien in Zukunft wieder selbstaendig werden und sich selbst versorgen koennen.
      Mit den jetzigen, von Sozialisten erzeugten Gesetze, welche die Freiheit der Menschen immer mehr einschraenken ist es fast nicht moeglich als unabhaengiger Selbstversorger leben zu koennen.

      Warum? – Weil die Sozialisten immer mehr Gesetze, Vorschriften, Steuern und Einschraenkungen fuer die Menschen vorschreiben wollen.
      Sie koennen heute nicht mal ein sehr kleines Haus auf einem kleinen Grundstueck bauen, und bewohnen als Selbstversorger (mit eigener Energie.-und Nahrungsmittelversorgung, ohne an den gottverdanmmten Erpresser-Staat danach regelmaessig Vermoegenssteuern, Liegenschaftensteuer, oder Eigenmietwertbesteuerung, Fernsehgebuehren (auch wenn sie nicht in die Affenkiste gaffen, oder gar keine haben) bezahlen zu muessen. Der Sozialisten-Staat (wie wir ihn haben) wird immer und ueberal versuchen, Sie zu „knebeln“, zu erpressen und dafuer zu sorgen, dass Sie ja nicht unabhaengig werden koennen. Der Staat, seine Lobbystenpolitiker und die politischen Parteien sind es, die wollen, dass wir immer von ihnen abhaengig sind, und keinesfalls unabhaengig werden!
      Der Erpresser-Staat und seine Erpresserpolitiker benehmen sich so, als haetten sie die Erdkugel erschaffen, und als gehoere ihnen die von der Natur (Gott) erschaffene Erdkugel selbst.
      Deshalb wird bereits an den Schulen dafuer gesorgt, dass die Menschen nur beschraenktes Wissen erhalten, nach dem Motto :

      „Dubbeli bleib dumm, dann bleibst Du fuer uns immer erhalten!“

      Sorry, Dubbeli brauchen und, wollen Grundeinkommen, ich nicht verstehn!!!!!

    • das bedeuted nicht das die mensch sich auf lorbeeren ausruhen können. notenbanken haben verloren.

  5. Helikoptergeld ist ein dummer Ausdruck, wie Kinderpornographie, als ob es Pornografie für Kinder gäbe. Wir dürfen bestimmte Ausdrücke wegen politischer correctness nicht mehr gebrauchen, aber vollends dumme Wörter offenbar schon. Der Gedanke aber, durch die Notenbanken Geld direkt zum Konsumenten zu leiten, macht Sinn. Er lässt sich z.B. mit einem Konto für jedermann bei der SNB lösen. Gerne noch ein Depot dazu mit Anteilen der Wertschriften, welche die SNB auf Rechnung der Bürger gekauft hat. Vierte Säule sozusagen die dem CH-Bürger Entspannung bei der Vorsorge liefert was wiederum die Konsumbereitschaft erhöht. Die Negativzinsen der SNB die soviel zu deren Gewinn beisteuern, wäre eine gute Quelle für die Speisung der SNB-Privatkonti, jedenfalls zielführender als die Pfründe der Kantone welche die hohle Hand machen dürfen auf Kosten der PK’s etc., indirekt also wir Bürger. Herr Canegt ist ein äusserst interessanter und angenehmer Gesprächspartner, er könnte sicher einen schlauen Begriff erfinden und dieses „Helikoptergeld“ Gerede dem Boulevard überlassen.

    • So ein Schwachsinn. Sie schlagen die grösste Dummheit ja gerade vor. Wäre für einige natürlich cool, so zu Kohle zu kommen ohne den Arsch zu bewegen. Was bist du für ein Eidgenosse. Wie auch immer, einer von der dümmsten Sorte auf jedenfalls.

    • @“Normaler Eidgenosse“? Würde mich aber schon interessieren, warum ich a) wie bei IKEA einfach geduzt werde und b) wie ihr gescheiter Vorschlag denn aussieht. Wir diskutieren hier, auch out of the box und als Gratistip: Höflichkeit kostet nichts.

  6. Ja, Helikoptergeld. Wie man das Vertrauen in eine Währung ruiniert hat schon der mehrfach wiedergewählte
    Doktor der Politikwissenschaften in seiner 35 jährigen Regentschaft aufgezeigt: Robert Mugabe, Zimbabwe.

  7. Wieso bekommt dieser hyperkluge Ökonom den Begriff des bedingungslosen Grundeinkommens nicht raus?

  8. Nun, was soll man dazu noch sagen…?

    Merkt denn eigentlich fast niemand, dass alle uns präsentierten sog. „Experten“ lediglich Fachidioten eines winzigen Teilbereichs sind, denen niemand jemals wirklich beigebracht hat, in Zusammenhängen zu denken und das grosse Ganze als solches zu analysieren und zu erkennen?

    Nur weil bspw. ein Herr Dr. Marc Meyer ein Problem mit einem Buchungssatz hat, bedeutet das noch lange nicht, dass Helikoptergeld – einfach in unterschiedlichen Ausprägungen – nicht bereits seit einigen Jahrzehnten in Umlauf gebracht wird! Die Basis unseres Geldes ist schlussendlich reine Luft und funktioniert nur dadurch, dass die grosse Masse einfach daran glaubt! Auf welcher Bilanzseite schlussendlich Luft verbucht wird, ist einfach sowas von völlig irrelevant. Eine Bilanz sagt unter dem Strich einfach gar nichts über die dadurch dargestellte Firma aus. Nichts!

    Seit Jahrzehnten betet man uns gebetsmühlenartig vor, wie gut dass eine „moderate“ Inflation sei – pure Bullshit!!! Inflation = Volksenteignung, punkt! Ist natürlich äusserst ärgerlich wenn man aufgrund des eigenen und selbstverschuldeten Unvermögens die Bevölkerung nicht mehr langsam und stetig enteignen kann. So ein Scheiss aber auch! Was bleibt denn da noch? Rentenalter rauf, Steuern und Abgaben erhöhen, Versicherungsprämien (spez. KK) steigern, Verzollungs- und Importkosten anheben, giftige Nahrung fördern, unser Trinkwasser bewusst vergiften, den Menschen einreden dass Arbeitslosigkeit auf reinem Eigenverschulden beruht, den Frauen einreden dass Hausfrau und Erzieherin zu sein eine minderwertige Arbeit sei, bereits Kleinkinder in die Krippe und somit so früh wie möglich ins Hamsterrad stecken, damit sie so früh wie möglich Systemkonform manipuliert werden können, selbständiges Denken als abartig, gesellschaftsunfähig verschwörerisch oder falsch darstellen, gezielte tägliche Manipulation durch unsere Mainstream-Medien, gezielte tägliche Ablenkung vom Wesentlichen durch Brot und Spiele, Uneinigkeit und Schwächung der Bevölkerung erzeugen durch das Teile-und-herrsche-Spiel, uns unserer Wurzeln und Kultur berauben, uns als darwinistische, seelenlose Geschöpfe darstellen und einen gezielten, virtuellen Konkurrenzkampf erschaffen, den es von Natur aus überhaupt nicht gibt, und dies alles zusammen als modern, neuzeitlich, fortschrittlich und zivilisiert zu bezeichnen!

    An unserem System ist so ziemlich alles falsch und erlogen, und ganze Generationen merken es nicht einmal – und dies ist auch so gewollt…

  9. Plaudern kann jeder aber sich SNB Spezialist nennen ist eine Zumutung. Soll sich bei der SVP melden, die plaudern auch nur.

  10. Diese Diskussion um ‚Helikoptergeld‘ ist eigentlich unnötig, da sie nicht zielführend ist. Sie dient lediglich dazu, die bisherigen falschen Anreize bis zum Totalausfall aufrechtzuerhalten. M.E. sind folgende Massnahmen notwendig:

    1) Die Notenbanken müssen sich in einer konzertierten Aktion durchringen, die überschüssige Liquidität von den Märkten abzuschöpfen. Der laufende Währungskrieg mit der unsäglichen und zerstörerischen Abwärtsspirale muss durchbrochen werden. Ansonsten drohen andere Konflikte … bis zur gelegentlich in der Geschichte aufflammenden ‚Expropriation der Expropriateure‘.

    2) Lohnerhöhungen sind das einzige Mittel, die Inflation auf das gewünschte Niveau der Zentralbanken zu bringen (Inflation nach der heutigen Berechnungsart). Die Sozialpartner haben in den vergangenen 20 Jahren sträflich versagt. Wann kämpfen die Gewerkschaften und die Sozialdemokraten für höhere Löhne – jetzt wäre der richtige Zeitpunkt! Das würde zudem viele arg benötigte Wählerstimmen einbringen. Alle andere Themen sind nebensächlich! Lohnerhöhungen und eine höhere relative Inflation führen zu einer Schwächung der eigenen Währung. Dies ist die intelligentere Art des ‚Helikoptergeldes‘.

    3) Der missbräuchliche Eingriff der Zentralbanken in die Preisbildung an dem Geld- und Kapitalmärkten muss beendet werden. Ein Eingriff ist nur dann erlaubt, falls alle Marktteilnehmer gleich behandelt werden. Für liberal denkende Politiker sollte dies eigentlich selbstverständlich sein. Dank einer marktgerechten Preisbildung können ‚Geisterstrukturen‘ und Fehlallokationen vermieden werden.

    4) Das von vielen Zentralbanken angestrebte Inflationsziel von 2 % ist falsch, weil die Berechnung der Inflation falsch ist. Die Asset-Inflation wird gerade in Extremsituationen nicht korrekt berücksichtigt.

    Fazit: Es braucht kein Helikoptergeld, es braucht stetige Lohnerhöhungen. Wir brauchen kämpferische Sozialpartner und Zurückhaltung bei Markteingriffen der Zentralbanken. Ein Grossteil der heutigen Probleme wurden leider von den Zentralbanken (v.a. FED) geschaffen, weil sie sich vor den Wagen gieriger Einzelinteressen spannen liessen.

    • @Entrepreneur

      gneuau so ist es! sehr gut! Der Ausweg aus einer nahenden Deflation ist einfach und besteht in steigenden Löhnen!, es ist politisch auch nicht schwierig dies durchzusetzen, wenn man will – bzw. – und da liegt der Hund begraben – wenn die Entscheidungsträger der Geldpolitik das so wollen. Ein weiteres Problem sind die hohen Überschüsse. Ohne den Exportüberschuss würde die „Schuldenbremse“ eine verheerende Krise der schweizer Wirtschaft verursachen, bis hier niemand mehr in der Lage wäre, Geld zu sparen. Denn für alles Geld, das jemand spart, müssen andere sich verschulden, entweder andere private Haushalte, Firmen, der Staat oder eben das Ausland. Sonst muss der Geldsparer verarmen, bis er nicht länger seine Ausgaben unter seine Einnahmen senken kann. Genau diese Entwicklung ist vermutlich für die Schweiz jetzt im Gange, da die Schuldnerländer die Defizite nicht mehr weiter aufsummieren werden können/wollen – Corona wird da als Brandbeschleuniger dienen, bzw. wie der Blitz einschlagen.

    • „überschüssige Liquidität abschöpfen“…

      tönt gut.

      Bitte erklären Sie uns, was das ist.

      Wessen Liquidität? Der Zentralbanken, der Geschäftsbanken oder der Haushalte.

      Bitte erläutern Sie konkret anhand von Bilanzen und Buchungssätzen der ZB, GB und HH.

      Würde mich sehr interessieren.

      Danke

      Marc Meyer

    • @ Doc

      Nichts einfacher als das … genauso wie das Geld geschaffen wurde, genauso verschwindet es wieder … einfach Buchungssätze umdrehen!

    • Lieber Herr Dr. Meyer

      obwohl Sie nicht mich gefragt haben, erlaube ich mir Ihre Fragen zu beantworten. Ich kann die Buchungssätze nicht liefern, deshalb versuche ich es aus einer anderen Perspektive – „überschüssige Liquidität abschöpfen“ – zu erklären.

      Beispiel:

      Staat – Unternehmen – private Haushalte und Ausland.

      Was macht die Finanzwirtschaft? Sie hortet Geld. Das gehortete Geld in der Finanzwirtschaft steht der Realwirtschaft – Unternehmen, Privatpersonen und Staaten nicht zur Verfügung. Ein Staat muss sich in der realen Welt wie alle anderen Marktteilnehmer auch durch ausreichende Bonität für Kredite von Gläubigern qualifizieren. Wenn wir uns die Entwicklungen der letzten Jahrzehnten ansehen, können wir beobachten wie das Horten von Geld durch die Finanzwirtschaft immer wieder zu Schuldenkrisen führt.

      Wenn die Realzinsen hoch sind und dadurch eine Deflation das Geldsparen fördert, verursacht dies eine einbrechende Produktion und sinkende Einkommen in der Realwirtschaft. In den letzten 30 Jahren haben wir immer das Mantra nach Geldwertstabilität und privater Vorsorge durch das Sparen der privaten Haushalte gehört. Diese Agenda wurde politisch auch durchgesetzt, mit der Folge, dass die Erhöhung der Einkommen der geldsparenden Reichen zu Lasten der überwiegend ihr Einkommen konsumierenden Armen, verschärft durch eine Schuldenbremse für den Staat, hatte. Ergo: haben diese ganz gezielte Massnahmen zur Senkung von Einkommen monetär die Verelendung der geschädigten Staaten und Völker zur Folge.

      Herzlich

  11. Dieser Gesprächspartner sieht die Welt einseitig und unvollständig durch die Brille der Schuldner (Staaten, Unternehmen). Negative Realzinsen sind für diesen Herren scheinbar bereits der Normalfall, den es mit allen Mitteln (Helikoptergeld) zu verteidigen gibt. Krank!

    • Marc Meyer Dr

      Tauscht doch alle Eure „starken“ aber wertlosen Waehrungen in echtes Geld / Edelmetalle um. Dann braucht Ihr Euch nicht mehr zu streiten ob links oder rechts verbucht wird. Dann braucht ihr von keinen Buchungssaetzen mehr zu traeumen, und Ihr koennt dann ruhig schlafen und zusehen wie die immer wertloseren beliebig vermehrbaren Waehrungen ins bodenlose versinken und Euer „Freund“ Jordan in der Fallgrube landet.

    • Lieber@ReTorPedo

      was mir wieder besonders beim Lesen Ihrer Beiträge besonders auffältt, ist die schwanke zwischen Erheiterung und Entsetzen gepaart mit panischen Attacken von denen Sie offensichtlich befallen zu sein scheinen. Panik nützt niemanden und nie. Ignoranz allerdings ebensowenig.
      Herzlich

  12. Helikoptergeld wäre sicherlich auch bei der Tulpenmanie des 1700 Jahrhunderts eine nachhaltige und wohl durchdachte Idee gewesen… 🙂

    • You made my day! Danke für diesen Kommentar: kurz, trocken, zutreffend! Wieso sehen das die Verantwortlichen Zentralbanker nicht?

  13. Fazit: All die Zauberlehrlinge wissen nicht mehr weiter! Und immer kommt wieder ein neuer Neunmalschlauer Geldprophet und preist sein unnützes Heilmittelchen an. – Vielleicht einmal gar nichts mehr machen. Dem Spiel freien Lauf lassen. Wär doch interessant?

  14. Wir erleben schon sehr viele Dummheiten: eine weniger eine mehr….
    Aber jemanden sollte mir erklären, was Elikoptergeld in diesen Zeiten bringen sollte: wir müssen alle zu Hause bleiben, keine Konsum nichts…Geld brauchen wir im Moment nicht. Hingegen Gesundheit, Weissheiten und ein bisschen Gehirn….das sind die seltene Elementen heute. Kann man via Hubschreiber diese transportieren?

    • Satiriker,
      Warte mal ab, vielleicht wird der Helikopter bald nach dem Start, schon bevor er die erste Ladung abgeworfen hat, abstuerzen. Der Jordan weiss doch gar nicht wie er den Helikopter steuern muss. Vielleicht wird er den Helikopter auch mit „Enola Gay“ verwechseln und versehentlich eine Atombombe aufs Bundeshaus runterpurzeln lassen, dann wird sich das Problem auch erledigen, insbesondere bei einem Volltreffer aufs Bundeshaus bei laufender Session. Der Helikopterstartplatz der SNB ist ja gleich neben dem Bundeshaus, dafuer haben die Freimaurer schon kurz nach Beginn des 19-ten-Jahrhunderts gesorgt.

  15. Wissen Sie, wenn Sie den Anglosachsen Helikopter-Geld zur Verfügung stellen, dann gehen die und konsumieren. Denn das ist deren Kultur. Wenn Sie hingegen bei den Schweizern das gleiche machen, dann könnte es sein, dass die Theorie des lustigen Keynesianischen Modells an der Praxis bzw. der Realität scheitert. Ich habe zwar nicht Ökonomie studiert, doch ich denke, das wird bei den Schweizern nicht funktionieren. Der Schweizer wird immer sparen, denn das ist seine Mentalität. Ich kann Ihnen versichern, alle Leute in meinem unmittelbaren Umfeld würden Helikoptergeld sparen bzw. horten. Sie würden es nicht zum Anlass nehmen mehr zu konsumieren. Wenn sie dann noch verängstigt sind, wegen eines angeblichen Virus, sowieso nicht.

    • Da muss ich Ihnen voll recht geben. Und er unterrichtet auch noch am Gerzensee-Ausbildungszentrum. – Meine Güte! (Ich wette, der versteht nicht mal die Doppelte Buchführung, sonst würde er subito aufhören, einen solchen Unsinn zu plappern.)

  16. Lieber Herr Fabio Canetg

    handelt es sich bei diesen Überlegungen um Investitionen zur Stabilisierung von Konsum, Produktivität, Produktionskapazität und Reduzierung der Verschuldung (Geiselhaft) im Sinne der Bürger/Innen-Realwirtschaft, oder um ein „Stimulus“ im Sinne von Geldgeschäften für die Finanzwirtschaft?

    Für mich ist das alles Marktversagen, es ist ein Indiz für die Tyrannei der Märkte und eines ungezügelten Finanzturbokapitalismus der das System unterwandert hat. Das verhindert echte Innovationen, verschwendet Ressourcen und zerstört Lebensraum. Diese Tatsachen sind zwar altbekannt, werden nach wie vor ignoriert – auch während dieser Corona-Krise. Ich glaube, die Symptom Bekämpfung der letzten Jahrzehnten ist grandios gescheitert. Das Primat der Politik sollte wieder von den Bürger/Innen eingefordert werden. Das geht nur wenn man die Finanzmärkte – die keine freie Märkte sind – gezielt und geordnet trocken legt.
    Bleibt alle schön gesund und herzlichen Dank.

    • Dummschwaetzer Detektor

      Nach Einfuehrung der neuen Dreifach-Buchhaltung muessen Sie jetzt langsam umdenken, und sich an die neuen jordanischen“Finanztechniken“ gewoehnen. Im Internet soll es bereits neue Nachhilfeunterrichte geben, einfach mal googeln und dann „weitergurgeln“.

    • Lieber@Torpedo

      Genau Ihr letzter Satz hat exakt den Punkt getroffen! Als Kleinkind erzählten mir meine Eltern Geschichten vor dem Einschlafen. Diese endeten immer „…und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…“
      Bleiben Sie uns erhalten.

  17. So ein Unsinn….Der Franken steigt wegen unserer starken Wirtschaft.

    Hätten die Retailhändler 2015 die Preise mit dem Eurozerfall angepasst, dann wäre alles in einem Rutsch durch gewesen.
    Nun kriegen wir die Deflation seit 2015 Scheibenweise…

    Wer denkt er könne die fallenden Preise mir Helikoptergeld aufhalten ist ein Fach-Fremder Träumer.

    Vielmehr werden neuere, grössere Probleme geschaffen. Seit 1987 wird mit immer mehr Geld versucht Finanzkrisen beizukommen bis heute….

    • So ein Unsinn ….. starke Wirtschaft! Das ich nicht lache.

      Der Franken wird als stabile Fluchtwährung missbraucht. Das ist der einzige Grund, weshalb der Franken so stark ist.

  18. Und wie wird Ihr Pseudogratis Geld auf der Passivseite verbucht?! Nichts gibt es gratis. Zurück auf die Schulbank!

    • Umgekehrt wird ein Schuh draus. SNB Geld steht in der SNB-Bilanz auf der Passivseite. Es fehlt ein Aktivum. Die Gegenpartei, die das Aktivum „einliefert“ (i.d.R. Geschäftsbank), erhält auf ihrer Aktivseite ein SNB-Guthaben gutgeschrieben.

    • @Passiven
      Ja, dieser Eindruck drängt sich mir ebenfalls auf. Für mich als „Nicht-Gschtudierten“ bedeutet Helikopter-Geld einfach eine Ausweitung des Staatdefizits. Also mehr Schulden. Die Schulden „gehören“ dann allen Bürgern. Im besten Fall würden alle Bürger Helikoptergeld erhalten (für das sie ja schlussendlich „bürgen“). Dann würden die Steuerzahler sich quasi selber bezahlen. Im schlimmsten Fall sind es alle Bürger die sich für eine kleine Gruppe von „Begünstigten“ noch mehr verschulden. In der Realität dürfte wohl eher der letztere Fall zum Tragen kommen, siehe USA, die bereits Bail-Outs für Reiseindustrie und Krankenindustrie angekündigt haben. Die finanziellen Mittel würden dann teilweise zu multinationalen Grosskonzernen fliessen, deren CEOs siebenstellige Summen an Löhnen kassieren, und die Produktepreise dieser Grosskonzerne würden für die Konsumenten dann weiterhin gleich hoch bleiben. Zudem ist ja wohl klar, dass diese gesponserten Mittel nur an „systemrelevante“ Unternehmen fliessen, oder (à la Too Big to Fail)? Wunderbar.

    • Die SNB kann Noten drucken lassen und diese bei sich in den Tresor legen. Aktivseite Bargeld, Passivseite freie Reserven. Relativ simpel, oder?

  19. nicht die Wirtschaft ist das Problem. Die Politiker, die glauben sie können die Wirtschaft mit ihren wirren Ideen aushebeln. Der Kolaps kommt, so oder so.

  20. Leute lasst Euch doch gleich den Lohn vom Arbeitgeber bar ausbezahlen. Hebt das Bargeld von der Bank ab und wandelt es in Edelmetall um.

    Schluss ist mit Spinnereien und dem Geld“Schein“-System.

  21. Guten Morgen Herr Canetg

    Helikoptergeld:

    Bitte zeigen Sie uns, wie eine Zentralbank sogenanntes „Helikoptergeld“ – also Geld, welches sie per Abwurf aus einem Helikopter – gemäss Friedman, verbucht.

    Wie sieht die Zentralbankbilanz nach der Emission von Helikoptergeld aus?

    Besten Dank

    Marc Meyer

    • Ganz einfach:
      Die SNB soll die Milliarden von Euro, welche sie zur Stützung des Franken-Kurses gekauft hat, einfach den hier lebenden Menschen verteilen.
      Diese Euro sind ja sowieso bald nichts mehr wert, also kann man sie auch gleich verschenken.
      Buchung dann als Wertberichtigung oder Forderungsverlust. Das findet sich schon eine Lösung.

    • Es handelt sich buchhalterisch um einen Passiventausch. Der Buchungssatz lautet:
      Soll: Rückstellungen und Eigenkapital (beträgt zur Zeit gut 162 Mrd)
      Haben: Notenumlauf (beträgt zur Zeit gut 82 Mrd)

    • @ Marc Meyer Dr.

      Eigentlich können wir auch sagen, es ist völlig egal wo noch verbucht wird, denn es handelt sich um Falschgeld und Betrug.

    • Lieber Herr Dr. Meyer,

      jetzt tun Sie doch nicht so, als ob Sie eine solche „Sonderzahlung“ nicht verbuchen könnten.

      Es gibt mehrere Möglichkeiten, nehmen wir die Variante, dass die Schweizer eine entsprechende Überweisung erhalten sollen:

      Ausgleichsforderung an Giroverbindlichkeiten

      Sollen die Schweizer die Schweizer Franken „bar auf Kralle“ erhalten, dann z.B.:

      Ausgleichsforderung an Kasse
      bzw.
      Ausgleichsforderung an „Notenumlauf“

      Wie Sie sich vielleicht erinnern, führt die SNB ein „internes Konto Kasse“, welches unterhalb des Notenumlaufes angeordnet ist.

      Es gibt noch andere Buchungsmöglichkeiten, sagen Sie doch bitte nicht mehr, dass man eine solche Subvention nicht verbuchen könnte.

      Und immer dran denken: Wir haben es mit Staatspapiergeld zu tun!

      Freundliche Grüße!

    • @Diana Meier

      Helikoptergeld bezieht sich auf inländisches Geld, nicht Devisen.

      D.h. Wie verbucht die SNB Schweizerfranken, welche sie aus dem Helikopter abwirft ohne Gegenleistung.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Hans Geiger

      Soll ist links. Seit wann wird Eigenkapital links verbucht?

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Torpedo

      Danke

      Richtig: Helikoptergeld wäre Falschgeld.

      Aber wie verbucht?

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Hans Geiger

      Sorry. Ihr Buchungssatz hat mich verwirrt, weil er einen so abwegigen Sachverhalt widergibt. Zudem entspricht er nicht exakt meiner Frage. Meine Frage bezog sich auf eine Zentralbank allgemein, nicht auf die SNB mit bereits bestehendem Eigenkapital.

      Erstens:

      Ihre Buchung wäre theoretisch möglich bei der SNB, weil diese momentan über Eigenkapital verfügt. Da haben Sie Recht.

      Warum abwegig?

      Weil die SNB in diesem Fall ihr Eigenkapital an das Volk verschenken würde.

      Die SNB ist jedoch in grosser Gefahr, dass ihr Eigenkapital negativ wird. Das könnte eintreten, wenn die Börsen noch mehr fallen und Euro und Dollar ihre Tiefststände testen. Ganz zu schweigen, sollten die Zinsen steigen.

      Negatives Eigenkapital würde den Konkurs und die Zahlungsunfähigkeit der SNB bedeuten.

      Und die SNB könnte dann nicht einfach Banknoten drucken und so ihr Eigenkapital wieder aufstocken, wie SNB-Jordan behauptet.

      Es würde also nicht den geringsten Sinn machen, wenn die SNB ihr Eigenkapital jetzt wahllos verschenkt (Helikoptergeld ist wahllos) um dann später, bei negativem Eigenkapital der SNB, über die Steuerzahler dieses Eigenkapital wieder einfordert (Rekapitalisierung der SNB).

      Aber dennoch besten Dank für Ihren Buchungssatz hier. Aus diesem geht klar hervor, dass Helikoptergeld keinen Sinn macht.

      Die Besitzer von heutigem Notenbankgeld könnten gegen die SNB klagen, da ihre Einlagen bei der SNB verwässert würden.

      Zweitens:

      Bei einer Zentralbank, die nicht auf bestehendes Eigenkapital zurückgreifen könnte wäre der Buchungssatz folgender:

      Unmittelbar nach dem Druck:

      Kasse im Soll und Eigenkapital im Haben (das wäre Geldfälschung)

      Nach dem Abwurf der Noten:

      Eigenkapital im Soll und Kasse im Haben.

      Das Resultat wäre, dass die Bilanz der SNB leer wäre.

      Das durch Geldfälschung aufgebaute Eigenkapital der SNB würde an die Finder des Helikoptergeldes verschenkt.

      Die Volkswirtschaft würde also geschädigt, wie bei einer Geldfälschung durch einen Geldfälscher in einem Hinterhof.

      Die Besitzer von bisherigem Notenbankgeld könnten also gegen die SNB klagen.

      Aus diesen beiden Möglichkeiten geht hervor, dass Helikoptergeld in keiner Weise eine Option ist.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Hardy der Student

      Danke.

      Richtig. Die SNB würde Eigenkapital verschenken, wie das aus dem Buchungssatz von Herrn Hans Geiger hervorgeht.

      Aber das ergibt keinen Sinn, weil die SNB in diesem Fall noch viel mehr der Gefahr von negativem Eigenkapital ausgesetzt wäre. Sie wäre dann zahlungsunfähig und müsste durch die Steuerzahler rekapitalisiert werden.

      Die Schweizer erhielten dann von der SNB Geld uns müssten dieses ihr dann wieder zurückgeben.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Herr Canetg

      Sehr geehrter Herr Canetg

      Heute Morgen – vor acht Uhr – hatte ich Sie gefragt, wie denn ein Buchungssatz für „Helikoptergeld“ aussieht.

      Jetzt, über 12 Stunden später ist von Ihnen immer noch keine Antwort zu sehen.

      Andere Kommentatorinnen und Kommentatoren haben gute Antworten gegeben.

      Sie werden hier als „SNB-Spezialist“ und „“Geldtheoretiker“ vorgestellt von der Universität Bern.

      Aus dieser Universität kommen die Vorläufer im Geiste von Herrn Prof. Jordan, dem heutigen SNB-Chef: Die Professoren Niehans und Baltensperger, reine Monetaristen.

      Insbesondere Prof. Baltensberger haben wir das Devisendebakel der SNB zu verdanken, in dem die SNB heute gefangen ist.

      Und es ist peinlich, dass ein Doktorand aus dieser Ecke hier mit Ausdrücken wie „Helikoptergeld“ um sich wirft und offensichtlich nicht weiss, wovon er spricht.

      Herr Canetg: Die Situation nun ist zu gefährlich als dass es sich die Oekonomen leisten könnten, noch mehr Märchen zu verbreiten.

      Die Zentralbanker haben in den vergangenen Jahrzehnten viele Irrlehren verbreitet – sie sind in grosser Verantwortung, sollte eine Wirtschaftskrise ausbrechen.

      Ich appelliere hier an die vielen jungen Oekonominnen und Oekonomen, ihre Wissenschaft seriös und verantwortungsvoll zu betreiben.

      Herr Canetg, ihr Beitrag hier bringt keinen „added value“, sondern verwirrt nur. Sie plaudern von Möglichkeiten, die Sie offensichtlich nicht verstehen und welche nur Irrlehren zudienen.

      freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @ Hardy, der Student

      Treffsichere und amüsante Aufklärung. Gratuliere besten Dank!

      Freundlichst aus Hua Hin grüssend

  22. Das Problem ist nicht das Geld, sondern für was es die Leute ausgeben. Der Konsum ist grösstenteils sinnlos und unnötig. Die Gesellschaft befindet sich an der Spitze der Maslow-Pyramide. Vor 30 Jahren war das alles noch ganz anders. Wenn die Leute heute noch verzichten und sich einschränken könnten, käme man auch ohne grosse Panik durch Krisen.
    Leider sind gefühlte 75% der Gesellschaft finanziell am Limit durch den Konsumwahn. Das Helikoptergeld würde dann nur in Netflix, Apple und Zalando verpuffen, sowie im Fahrzeugleasing.

  23. So ein Schwachsinn! Nach dem Boom anschliessend an die Finanzkrise, wurde ein Zins- und Währungskrieg der National- und Zentralbanken. Nichts wurde zurückgefahren. Wenn nun auf jedes Virus und die mediale und politische Hysterie die Zentralbanken Geld verteilen, wird es einfach weniger wert. Wenn eine Krise kommt, sollten wir sie aussitzen. Und wer nicht vorsorgt in guten Zeiten ist selbst Schuld. Das war schon immer so und bleibt immer so.

  24. Wir haben keinen Kapitalismus, weil wir kein kapitalistisches Geld haben!
    Es zeigt sich jetzt immer deutlicher.
    Der leider verstorbene Professor Roland Baader hatte immer Recht. Er hatte viele intersssante Buecher geschrieben, eines davon traegt den Namen :
    „Geldsozialismus“

    Bundesrat und Parlament bitte freiwillig die Raemlichkeiten im Bundeshaus jetzt verlassen! Herr Jordan & Co treten Sie von Ihren Aemtern sofort zurueck!

    Die Zeiten des Falschgeldes und des Betruges muessen jetzt endgueltig verlassen werden.

  25. Das Helikoptergeld gibt es schon lange für die Reichen mit Aktien und Immobilien. Selbst wenn das Geld breit gestreut wird, landet es wieder im Finanzkasino.

    Die Mikrosteuer auf Finanztransaktionen würde die Attraktivität des Casinos zugunsten der Realwirtschaft verschlechterten.
    Es wird Zeit diesem nutzlosen Wettbüro Einhalt zu gebieten.

    Zudem sollte endlich mal ein richtiger Schuldenschnitt gemacht werden.

    • Das fatale ist ja, dass die Zentralbanken nicht mehr unabhängig sind und nicht mehr im Gesamtinteresse der jeweiligen Bevölkerung handelt. Das FED ist nur noch ‚Wahlkampfhilfe‚ für das WeisseHaus … das war schon vor der letzten Krise 2008 der Fall!

  26. „Helikoptergeld“ muss schon regelmässig sein, sonst verpufft die Wirkung gleich wieder. Ich schlage demnach ein Bedingungsloses Grundeinkommen vor in der Höhe von CHF 3800 pro Monat. Wer mehr will/braucht kann nach wie vor arbeiten gehen und sich so etwas dazu verdienen. Es wird allerdings trotzdem eine Deflation geben, weil die vielen Schulden getilgt werden müssen und das Geld, das dafür aufgewendet werden muss, fehlt dann zum Konsum.

    • @ Bloed
      Nomen est omen
      Für Kind und Kegel: CHF 3800 pro Monat!
      SRF-Schlagzeile:
      Sind wir bereit für die 10-Millionen-Schweiz, muss dann geändert werden; sind wir bereit für eine 100-Millionen-Schweiz?

    • @B.Loed
      Warum führen wir nicht einfach den Kommunismus ein nach Sowjetischem Vorbild. Dann müssten wir auch nicht mehr so viel untereinander diskutieren, dann hätten wir überhaupt nichts mehr zu melden. Der Staat würde dann für uns zu Mutter, Vater und GOTT. Wir müssten uns selber um nichts mehr kümmern, nicht mehr selber entscheiden und nicht mehr selber denken. Ach, das Leben wäre so viel einfacher!

    • @ B.Loed

      Die Schulden muessen bei den Bankern nicht getilgt werden, sondern wegen Betruges fuer ungueltig erklaert und gestrichen werden. Die Banken, sowie deren Kreditschneeballsystem muessen rueckabgewickelt werden.
      Das Finanzsystem beruht auf der Grundlage eines Kreditschneeballsystems.
      Die Schulden entstanden durch Kreditbetrug der Banker, deren Kredite nie mit Geld gedeckt waren, sondern mit Falschgeld durch systematische Bankbilanzverlaengerungen entstanden. Das Falschgeld wurde durch betruegerische Buchungen stets nur vorgetaeuscht von den Bankern, und dafuer haben sie Zinsen abkassiert von der arbeitenden und leistungserbringenden Bevoelkerung.
      Weil diese Schulden allergroessten Teils durch Kreditbetrug entstanden sind, muessen sie fuer ungueltig erklaert, beziehungsweise gestrichen werden.
      Die verschuldete Bevoelkerung muss sich jetzt gegen Banker und Politik erheben und den Schuldenschnitt verlangen.

      Das Gratisgeld ist definitiv Falschgeld, und erfordert keie Rueckzahlungen, weil dafuer von den Bankern nie eine Leistung erbracht wurde.

      Eine andere Variante ist natuerlich wenn der verschuldete Staat, seine Bevoelkerung und die Unternehmer selbst gleich beschliessen, dass sie selbst das Gratisgeld erzeugen lassen und dieses dann den Bankern zur Schuldenrueckzahlung uebergeben.
      Der Spiess muss jetzt ganz einfach von dederbyr verschuldeten Bevoelkerung, Unternehmer und Staat gegen die Banker und deren Falschgeldbetrug umgekehrt werden !

  27. snb spezialist))))
    der laffere wäre mal besser helikopterpilot geworden aber egal…
    nur weil politclowns bänker und ähnliche blutsauger vom proletentum ernährt werden heisst das noch lange nicht das die heilige wollmilchsau für jeden gekochte eier abwirft…erbärmlich was hier an ökonomischer jungintelligenz aufs volk zukommt. laffera statt liefera scheint sich vermehrt und algorythmisch durchzusetzen.

    • Bei diesem eigentlich ganz sympathisch wirkenden jungen Ökonomen habe ich den Eindruck, dass er sich in einer geschützten Werkstatt system-konform zum Star herauf geschrieben hat. Man lobe dabei seine Gesinnungsgenossen für ihre umwerfende Kreativität, wie z. B. der Idee von Helikoptergeld.

    • Ein Tippfehler in der Eile, sorry! Manchmal fehlt die Zeit.

      In unserem gym obigen Kommentar im letzten Satz sollte es natuerlich „der“ heissen.

  28. Ein sehr erfrischendes, gar leidenschaftliches Gespräch mit einem interessanten Gesprächspartner.

    Fabio Canetg, der Doktorand am Institut für Volkswirtschaft der Universität Bern belebt dieses Blog ausserordentlich. Danke für diesen klugen Beitrag eines unverbrauchten, jungen Gesichtes.

    Gerne würde ich seine Ansichten zu Kenntnis nehmen bezüglich der gestarteten Initiative über die Idee einer Mikrosteuer.

    https://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/Mikrosteuer-statt-Mehrwertsteuer-Volksinitiative-gestartet

  29. So ein Käse. Helikopter Geld nutzt gar nichts in einer Corona Krise. Die Menschen verlassen das Haus nicht, um Geld auszugeben, weder für Reisen, shoppen, Autokauf, Essen gehen, Sportveranstaltungen oder Konzerte. Warum ist das so? Weil sie Angst gaben. Warum haben sie Angst? Weil diese sie vor Ungewissheit schützt. Macht Sinn, wenn etwas prinzipiell Neues auftritt. Wenn schon nicht das Großhirn, aber das verlängerte Rückenmark funktioniert noch. Das stimmt doch tröstlich oder?

  30. Was für ein gelungenes Interview mit Fabio Canetg der er es versteht, anspruchsvolle volkswirtschaftliche Themen, wie Deflation, Inflation, Zinsen, Helikoptergeld, etc. in ihrem Wesen und ihren Auswirkungen zu erklären und das erst noch auf eine mundgerechte Art, welchen den meisten Ökonomen abgeht. Eine Bereicherung für die Leserschaft und für das IP-Portal.

    Cordialmente da Hua Hin

    • afrikanische gummibootflüchtlinge, affganische mohnbauern, türkische besitzansprüche und helicopter die ‚agent_sackgeld‘ abwerfen werden um die mit schweiss aufgebauten sozial und alterseinrichtungen zu erhalten und gar auf voerdermann bringen.

      hätte ich nie für möglich gehalten…..
      ))aber unsere jungen werden ‚dass‘ schon richten((

      dann kann ich jetzt ja beruhigt frühstücken gehen)))

      und ihr in hua hin seit wohl auch nicht mehr ganz dicht?

      grüatzi aus cha am

  31. DAS SYSTEM VERRAET SICH SELBST !

    Blicken wir zurueck, in etwa zu Beginn des 19-ten Jahrhunderts.
    Die FED (die Niotenbank der Banker in den USA) als Hauptakteur wurde 1913 eingerichtet ( ein interssantes Buch, Die Kreatur von Jekill Islands, gibt „nette“ und interessante Auskuenfte darueber/sowie natuerlich auch viele andere Buecher).
    Die spezialgesetzliche AG namens SNB, entstand etwas zuvor. Die BOE war weltweit die erste Notenbank.

    Bleiben wir jetzt mal bei 1913. Ungefaehr damals begann das jetzige Aufschuldungssystem mit den verschiedenen Falschgeld-Waehrungen, sowie Kreditschulden mit Zinsen, Zinseszinsen.
    Damit gerieten Staaten Erdbevoelkerung und Unternehmen in die Zinsversklavung, und die Menschen zusaetzlich in die Steuerversklavung der Staaten ( die private Steuerbehoerde IRS in den USA, wurde praktisch zeitgleich mit der privaten FED eingerichtet, nachzulesen im obigen Buch).

    Damals begann somit der staendige Aufschuldungsprozess, beziehungsweise das Kreditschneeball-Finanzsystem dieser Notenbanken und Banken.

    Weil die Zinsen und Zinseszinsen sets nur durch immer neue Kreditschulden und systematischen Bank-Bilanzverlaengerungen (bis heute) finanzierbar wurden, ist der Beweis einfach zu erbringen, dass es sich um ein betruegerisches Kreditschneeballsystem handelt (Ansonsten waeren Zinszahlungen gar nicht moeglich).
    Genau aus diesem Grunde benoetigt das Kreditschneeball-Finanzsystem der Banker auch staendiges Wirtschaftswachstum (mit den Folgen der Umweltbelastungen).

    Damit das Wirtschaftswachstum angetrieben, und die vielen Kreditschulden regelmaessig erhoet werden konnten, war es fuer die Bankster natuerlich sehr interessant, wenn sich Staaten verschuldeten und in die Kriegs-Ruestung investierten. Das gab fuer die Banker immer hoehere Zinseinnahmen, und fuer das Dummvolk immer hoehere Steuerrechnungen. Fuer die Politik war es auch immer interessant, denn durch die staendige Aufruestung konnte man dem Dummvolk hoehere Beschaeftigungzahlen vor den jeweligen Wahlen vorweisen. Der Steuerzahler (das Dummvolk) bezahlt den Bankern immer den Zins! Und es ging immer nur um das Einkassieren der Zinsen!

    250 Billionen Dollar weltweite Schuldenberge ergaben immer schoene Zinseinnahmen fuer die Banker und Notenbanker auf dieser Erdkugel.

    Ebenso interessant war natuerlich fuer die Banker die staendigen Kriegsfinanzierungen, denn dadurch ging der Aufschuldungsprozess immer schneller voran. Und wenn jeweils nach den Kriegen moeglichst viel zerstoert war durften die Banker natuerlich kalt laechelnd den Wiederaufbau finanzieren mit wiederum immer neuen Schuldenbergen.

    Bis heute konnten die Banker die Kredite und die Schuldenberge immer weiter erhoehen.

    Aber bereits vor ungefaehr dreissig Jahren geschah ein wichtiges Ereignis.
    Die Kredit-Zinsen konnten ab damals nicht mehr erhoeht werden, sondern mussten durchschnittlich immer tiefer gesenkt werden, bis heute.
    Was war geschehen?
    Weil die immer hoeheren weltweiten Schuldenberge des Kreditschneeballsystems keine hoeheren Zinsen mehr zuliessen begann damals zwingend der Zinssenkungsprozess. Ansonsten waere das Kreditschneeballsystem schon damals zusammengebrochen.

    Wo stehen wir heute?
    Null- und Negativzins sind fuer die Banken und ihr Kreditschneeballsystem zerstoerend!!
    Weil es nicht mehr interessant sein wird bei Null.- und Nagativzins Kredite zu vergeben! Genau das was die Notenbanken und Banken stets benoetigten um ihr Kreditschneeballsystem voranzutreiben funktioniert ab jetzt nicht mehr!

    Keine Kreditvergabe ergibt kein Wirtschaftswachstum mehr. Das System ist am Ende angekommen. Dies bedeutet natuerlich auch, dass die angesparten Altersvorsorgegelder in der Wertlosigkeit enden werden!

    Was versuchen sie jetzt noch?
    Also wenn sie jetzt Gratis-Falschgeld verteilen wollen, dann bedeutet dies gleichzeitig, dass die Banker zugeben, dass ihr Falschgeld voellig wertlos ist. Ausserdem stellt sich die Frage:

    Weshalb sollen den noch Steuererklaerungen ausgefuellt und Steuerzahlungen geleistet werden, wenn der Staat Gratisgeld erhalten kann?!!!!

    Spaetestens jetzt wird fuer alle Menschen deutlich ersichtlich, dass es sich beim Finanzsystem der Banker glasklar um einen Grossbetrug handelte.
    Deshalb haben wir das in unseren Kommentaren immer wieder geschrieben.

    Nicht nur die Banker haben die Bevoelkerung belogen und erpresst (Zinsversklavung / Steuerversklavung) sondern auch die Politik und saemtliche politischen Parteien. Sie sind spaetestens ab jetzt allesamt voellig unglaubwuerdig geworden.

    Die Wahrscheinlichkeit ist jetzt sehr gross, dass dieses System der Banker rasch zerfaellt und die Politiker allesamt natuerlich ihr Gesicht verlieren und verschwinden werden / muessen.

    All diese Leute aus Politik und Finanzbereich haben ihre Glaubwuerdigkeit jetzt vollstaendig verloren, ebenso natuerlich saemtliche regierenden politischen Parteien. Das gilt nicht nur fuer die Schweiz, sondern international.

    Nicht das Coranavirus ist schuld an der Misere, sondern Banker, Notenbanker und Politik, sowie deren Kreditschneeballfinanzsystem!!!

    • schön umschrieben und auf den punkt….
      der junge ökufuzzi im tube könnte sich eine scheibe abschneiden, nur
      dann wäre er seinen job heute schon los, dr.daniele ganser lässt grüssen.

      ein wichtiger punkt ging in ihrem doch ausführlichen kommentar
      aber leider vergessen und diesen werden sie sicher demensprechend nachrecherchieren. die spanische grippe…..

      laborerreger, zeitspanne, nutznieser passt wie die faust aufs auge.

    • @Torpedo..manchmal sind die Kommentare interessanter als die wohl gemeinten Interviews oder Beiträge. Die Steuerzahler fühlen sich anscheinend pudelwohl, und lieben es verhöhnt zu werden. Sie merken nicht einmal wie sie von der politisch-wirtschaftlichen Elite ausgepresst werden, und dass das politische Establishment auf Kosten der Allgemeinheit besser, risikolos und bequemer leben kann als die restlichen 99& der Steuerzahler. Solange es der Bürger akzeptiert, wird auch keine Besserung stattfinden. Die Unfähigkeit der selbsternannten Experten haben wir soeben in der Handhabung des Coronavirus miterlebt.

    • Ach Torpedo: Haben Sie schon mal was von der Panic von 1907 gehört als J.P. Morgan mit eigenem Geld und viel Ueberzeugungskraft das US Finanzsystem vor dem Kollaps rettete!
      Damals kam man auf den Gedanken, dass nicht bei jeder Finanzsystemkrise ein J.P. Morgan da sein wird und darum gründete man die FED. Morgan starb übrigens schon einige Monate vorher.
      Und seither hat die FED auch zahlreiche Reformen mitgemacht, über 95% des Gewinns geht an die Treasury (also die öffentlich Hand)
      .
      Die Liste der Besitzer und Members ist so umfangreich, dass gar niemand soviel konzentrierte Macht hat.
      https://philosophyofmetrics.com/wp-content/uploads/2016/02/List-of-Federal-Reserve-Member-Banks-2015.pdf
      .
      Und solange ich mit meinem „Falschgeld“ noch bezahlen kann, stört es mich nicht, wenn Sie es so benennen. Mit Gold zu bezahlen wäre doch einiges komplizierter, erinnert doch fast schon an Tauschhandel.

    • Was immer ausgeblendet wird ist, die seit jeher zunehmenden und verfügbaren Rohstoffe / Werte auf der Welt, dass die Geldmenge im selben Mass zunehmen muss scheint irgendwie logisch, dass es eine gewisse Entkopplung gibt stelle ich nicht in Frage

  32. Die SNB kann nur Geldscheine drucken, wenn die Geschäftsbanken der SNB das entsprechende Buchgeld vorab zur Verfügung stellen, die SNB kann kein Geld schöpfen, dies obliegt alleine den Geschäftsbanken.
    Somit ist jeder Geldschein welcher die SNB heraus gibt, zugleich Schuld bzw. Verpflichtung an die Geschäftsbanken.
    Diese Schulden können seitens der SNB nur durch erzielte Gewinne Ihres Kapitals an den Märkten bedient und abgetragen werden.
    Erzielt die SNB keine Gewinne -wie durch die jetzigen Einbrüche der Aktienkurse- oder durch Zahlungsunfähigkeit von Staaten -wie z.B. Argentinien-
    verliert die SNB Ihr Eigenkapital und wird ebenfalls zahlungsunfähig, sie muss ihre Geschäftsbücher schliessen und beim entsprechenden Amt deponieren, -nur durch zusätzliche Herausgabe von eigenen Anleihen der SNB kann die SNB vor der Schliessung bewahrt werden, mit dem grossen Nachteil dass sich die Zinsen in der Schweiz stark erhöhen durch die Herausgabe der SNB-Anleihen.

    • Nicht ganz richtig. Die SNB kann Noten drucken lassen und diese bei sich in den Tresor legen. Aktivseite Bargeld, Passivseite freie Reserven. Relativ simpel, oder?

    • @Bänkster

      Ja genau das ist die Jordan-Dummheit:

      Durch Geld drucken entstehe Eigenkapital der SNB.

      Und Sie nennen sich „Bänkster“

      Leider haben Sie es immer noch nicht begriffen – wie die SNB es auch nicht begriffen hat.

      MfG

      Marc Meyer

    • Todd: Sie haben scheinbar überhaupt nichts begriffen wie Zentralbanken funktionieren.
      Wenn die SNB Banknoten druckt ist das keine Schuld gegenüber den Geschäftsbanken.
      Und eine Nationalbank kann auch nicht konkurs gehen und gibt auch keine eigenen Anleihen aus.

  33. Die Volksabstimmung zum Helikoptergeld (Vollgeld-Initiative) wurde am 10. Juni 2018 abgelehnt. Aber man kann immer träumen.

    • @Mann oh Mann:
      Eigentlich ist Helikoptergeld das exakte Gegenteil von Vollgeld…!

      Die Lösung für unsere Finanzsystem-Problematiken bietet jedoch keine der beiden „Geld“-Varianten. Es funktioniert nicht, ein von Grund auf bewusst falsch konstruiertes Finanzsystem mit Pflästerlipolitik zum gedeihen zu bringen. Das System hat fertig, und wir sollten uns Gedanken machen über ein künftiges, faires und transparentes Finanzsystem, das der Allgemeinheit dient, und nicht nur 1% davon…

    • Helikoptergeld ist nicht gleichzusetzen mit Vollgeld. Bitte entsprechende Literatur Lesen

  34. Groesster Bullshit ever!

    Wie abgehoben oder verblendet sind solche Leute bzw. die Eliten, die ernsthaft daran glauben, dass Minuszinsen und Gratisgeld das Finanzsystem in auch nur irgendeiner Form stärken sollen?

    Für die CH wäre die einzig sinnvolle Lösung, dass die SNB ihr Portfolio an ausländischen Aktien und Währungen morgen auf den Markt wirft und den Franken künftig stärkt statt schwächt.

    Ja, der Export wird leiden – aber der Import hebt das auf. Möglicherweise hätte es Einflüsse auf die Löhne und Preise von Konsumgütern oder Immobilien, aber: die CH wäre die Weltwährung Nummer 1 und wir bzw. die SNB könnte sich im Ausland alles leisten. Psychologisch wäre dies durchaus positiv.

  35. Ich kann schneller lesen, als solche Filme anzuhören, deshalb schaue und höre ich sie schon gar nicht mehr an. Herr Hässig, bitte machen sie bei IP nicht mit bei dieser Art Billig-Journalismus.

  36. …Lernt zuerst einmal die Grundlagen der Buchaltung und der Geldschöpfung/Offenmarktpolitik. Wie würde die SNB wohl „Helikoptergeld“ verbuchen? Als PASSIVPOSTEN! Und was wäre dann auf der Aktivseite der SNB Bilanz? Eine Schuld vom Bund (rückzahlbar wann und wie?) oder schlicht eine „Vollabschreibeposition“, womit die SNB einen Total-„Verlust“ auf dieser Position verbuchen müsste, womit dann wieder das gesamte Gewinnpotential und damit die Ausschüttung an Bund und Kantone in Frage gestellt werden könnten…

    • Bei diesem eigentlich ganz sympathisch wirkenden Flavio habe ich den Eindruck, dass er sich in einer geschützten Werkstatt system-konform zum Star herauf geschrieben hat. Man lobe dabei seine Gesinnungsgenossen für ihre umwerfende Kreativität, wie z. B. der Idee von Helikoptergeld.

    • geben sie uns ihre iban für eine umgehnede überweisung bekannt.

      anfragen unter einer million fallen bei uns normalerweise durch den idiotenraster, aber für sie machen wir heutemal eine ausnahme)))

  37. Helikoptergeld würd ich sofort unter’s Kopfwissen legen – und ich wäre wohl nicht der einzige. Fazit: Helikoptergeld ist nutzloser Mist. Besser wäre – wenn man in guten Zeiten die Zinsen erhöht hätte. Aber die Zentralbanker sind ja so unglaublich schlau….

    • @sidious
      Genau. Das Keynesianische Modell, dem der ganze Schwachsinn der staatlichen Manipulation ja angeblich unterliegt, sagt ja genau das: Dass Zinsen in guten Zeiten angehoben werden sollen. Nur passiert das schon lange nicht mehr. Und niemand scheint das infrage zu stellen. Mit den Null- und Negativ-Zinsen wird der Bürger beraubt und Preise für Immobilien steigen inflationär an. Kann mir jemand erklären, wo genau der Vorteil für den kleinen Mann/die kleine Frau liegt in diesem Spiel? Aber gemäss Zentralbanken sollten wir ja froh sein, wenn schon keine finanziellen Rücklagen, dann wenigstens einen Job zu haben bzw. Arbeits-Sklave sein zu dürfen. Mazal Tov!

    • Beim Helikopterfliegen wird das vermehrt in der Luft vorkommende (giftige?) CO2 in der Turbine des Helis verdichtet, mit dem Kerosin und zugesetzten Farbpigmenten (Chemtrails?) zu farbigen Tausender-Noten hypnotisiert, welche durch den Rotor rundherum verteilt werden, dann zu Boden sinken und da den gewünschten Effekt auslösen: Die Masse schläft weiter!

      Passende Erklärung zum absolut „brillianten“ Geschwafel dieses von Keynes-Theorien durchtränkten Junghirns.

      Das Ende ist nahe.