Suizid von Kadermann erschüttert Swiss Re

Schweizer Sicherheitschef schied nach Entlassung aus dem Leben – nur interne Mitteilung – Burnout-Welle.

Erneut sorgt ein Suizid in einem Schweizer Finanzkonzern für Aufsehen. Nach der Zurich Versicherung letzten Sommer ist es nun die Swiss Re, die in den Fokus gerät.

Der Sicherheitschef Schweiz des Multis hat sich letzte Woche das Leben genommen. Laut einer Quelle war er zuvor von der Firma entlassen worden.

Gemäss seinem LinkedIn-Porträt arbeitete der Mann seit 1998 bei der Swiss Re in Zürich. Er gehörte zum Kader des 11’000-Köpfigen Konzerns.

Ein Sprecher der Swiss Re bestätigte den Todesfall, wollte sich aber „aus Rücksicht auf die Familie“ nicht zu den Ursachen äussern.

Die Nachricht des Ablebens des Kadermanns sei intern kommuniziert worden, sagt der Sprecher. Ob es zuvor zu einer Kündigung gekommen sei, wollte er nicht kommentieren.

Anfang Jahr war es bei der Swiss Re zu einem anderen Todesfall gekommen, der noch nicht verarbeitet ist. Der Kommunikationschef der Rückversicherung in London starb unter bisher nicht geklärten Umständen.

Der neueste Selbstmord bei der Schweizer Rückversicherung weckt Erinnerungen an das Ableben des Finanzchefs der Zurich Versicherung von letztem August.

In seinem Abschiedsbrief erhob dieser Vorwürfe gegen Josef Ackermann. Der erst kurz im Amt aktive Ackermann trat wenige Tage später zurück.

5 Wochen zuvor war der CEO der Telekomfirma Swisscom, Carsten Schloter, aus dem Leben geschieden. Schloters Tod bewegte die Schweiz.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung versuchte nach dem Ableben des Zurich-Finanzchefs mit Hilfe eines Suizidforschers dem Phänomen nachzuspüren.

„Viele Manager und Unternehmer konzentrieren ihr ganzes Leben auf die berufliche Leistung“, gab sie Manfred Wolfersdorf wider.

„Wenn sich der eigene Selbstwert aber ausschliesslich nach Erfolgs- und Leistungskriterien bemisst, können Rückschläge schnell zu einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit führen“, folgerte dieser.

Die Aussagen stammten aus einer Stellungnahme des Experten zum Ableben des bekannten deutschen Pharmaunternehmers Adolf Merckle im 2009.

In Global Banking wurde in den letzten Monaten eine Serie von Selbstmorden registriert. Quer durch Alters- und Hierarchieschichten kam es zu einer Häufung von Fällen.

Die Vielzahl von Suiziden hat in London die Ermittler auf den Plan gerufen. Sie wollen anhand der Untersuchung von zwei Todesfällen in der englischen Finanzhauptstand mehr über Stress und mentale Verfassung unter Bankern herausfinden.

Am stärksten gefährdet seien jene Leute, die „keine Freundschaften und Netzwerke ausserhalb ihrer Firma pflegten“, gab Bloomberg Stewart Black wider, einen Professor an der Lausanner Kaderschmiede IMD.

„Zahlreiche Kaderleute ziehen ihren Kopf ein, geben alles in der Arbeit, leisten viel und pflegen ihre Ausser-Firmen-Beziehungen kaum“, meinte Black.

Es seien aber gerade diese erweiterten Netzwerke, welche als „Sicherheitsventile“ dienen würden.

Kommt es zu einem Suizid in einer Bank oder Versicherung, dann erfährt die Öffentlichkeit oft nichts davon. Die zurückbleibenden Kollegen werden vom Management gebeten, mit Blick auf die Angehören nichts nach aussen verlauten zu lassen.

Auch Familienangehörige wollen oft am liebsten möglichst keine öffentliche Aufmerksamkeit erregen. Der Fall des Zurich-Finanzchefs mit den Vorwürfen an Ackermann ist die Ausnahme.

Aus dem Zürcher Banking ist zu vernehmen, dass eine eigentliche Burnout-Welle ausgebrochen sei. Mehr und mehr gestandene Banker würden über leere Batterien und fehlende Motivation klagen.

Die neue Job-Realität in der Schweizer Finanzindustrie ist, dass man bereits um die 50 zum alten Eisen gehört.

Die andauernden Sanierungen führen zu laufenden Entlassungen. Ebenso gibt es intern neue Chancen.

Doch zum Zug kommen oft Jüngere, die für die Führungsleute problemloser sind zum Motivieren, während erfahrene Seniors bereits zu oft Manager und deren Philosophien kommen und gehen gesehen haben.

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

35 Kommentare zu “Suizid von Kadermann erschüttert Swiss Re

  1. Skandal!
    An der GV, 150 Jahre SwissRe, wurden schon wieder 3 Verwaltungsräte ausgemustert. Sie wurden noch nicht mal wieder zur Wiederwahl empfohlen. Nein, ganz einfach kaltgestellt. Ja, nun, das ist jetzt nicht die ganze Wahrheit. Die eine Person hatte just am Tag der GV seinen 70 Geburtstag, die andere fiel genauso der Altersguillotine zum Opfer. Aber immerhin erhielten die doch eher älteren Herren einen Blumenstrauss und ein überzeugtes herzliches Dankeschön für ihre langjährigen Dienste von, im einen Fall, über 40 Jahren.

  2. Es ist leider eine Tatsache, dass das Schweizer Vorzeigeunternehmen Swiss Re sukzessiv und systematisch Mitarbeitende „50plus“ auf hinterhältige Weise ausmustert mit der fadenscheinigen Begründung: „Vertrauensverlust“. Dagegen kann sich der Mitarbeitende kaum wehren, da es immer Einzelfälle sind. Dies hinterlässt immer ein Schicksal und oftmals tiefe Trauer. Im konkreten Fall eben auch Gesichtsverlust. Aus internen Kreisen weiss man, dass jährlich mindestens 40 Mitarbeitenden „50plus“ bei Swiss Re so gekündigt wird. Dieser geheime Akt natürlich ohne Wissen und demnach ohne Aufschrei der Öffentlichkeit.
    Der Verstorbene war Mitglied der Geschäftsleitung und Teil dieser Machenschaft. Jetzt hat dieses fiese Vorgehen der GL den Head of Security selber mit einer Kündigung – kurz vor der Pension – erwischt.
    Begang er Suizid aus Gewissensbissen: „Mitgegangen – Mitgefangen?“

  3. Schlimm und im Grunde unnötig diese Tragödie die ich leider zu gut kenne – Fragen müssen wir uns als Gesellschaft warum wir es soweit haben kommen lassen und ob es nötig war aufgrund der int. Konkurrenz. Wir sollten uns in Erinnerung rufen, dass damals bei der Industrialisierung der Staat zum Schutz eingesprungen ist, Arbeitsfeie Sonntage wurden eingeführt, später Wochenarbeitszeiten unter 50h gesenkt, bezahlter Urlaub, etc. etc. Zum Schutz der Arbeitnehmer vor den gierigen Unternehmern aber auch zum Eigenschutz. Wer füttert die Verbrauchten, Ausgebrannten? Heute haben wir ein gutes Arbeitsgesetz aber die neue Elektronik unterläuft alles – öffnet Tür und Tor für Idioten, Heuschrecken Mgr die im Namen der Gewinnmaximierung die Sklaven zum nächsten Quartalsabschluss peitschen. Wieso unternimmt niemand was? In den meisten Krimis steht’s: Folge dem Geld…

  4. Wie verzweifelt muss bloss ein Mensch sein, der keinen Sinn mehr im (Weiter-) Leben sieht? Ein Suizid hinterlässt Familie, Kinder, Freunde, Verwandte und Arbeitskollegen in grosser Ratlosigkeit und Verzweiflung. Meine Gedanken sind vor allem bei den Angehörigen, welche mit dem Unfassbaren irgendwie fertig werden müssen.

    Lieber Herr Hässig, danke für die nüchterne Annäherung an dieses Tabu-Thema. Die Suizid-Rate in der Schweiz ist allgemein erschreckend hoch, was im öffentlichen Bewusstsein leider verdrängt wird. Etwas läuft bei uns fundamental schief.

  5. Solange an unseren „Kaderschmieden“ eindimensionale Idioten gezüchtet werden besteht keine Hoffnung auf eine menschlichere und weniger egoistische Arbeitswelt. Einsicht waere angebracht, sonst koennte sich die heutige untragbare Situation politisch raechen!

  6. Völlig Peanuts: Es taucht ja in keiner SAP-Kostenstelle auf 🙂

    Allenfalls:

    Familie: -1
    SwissRe: +1
    MAs: +1
    Gesellschaft: +1
    Staat: +1
    ————
    Total: grosses Plus
    (Unter dem Strich: Wir profitieren)

  7. Leider kann ich nur bestätigen, dass diese Firma kein (Swiss) Stil hat . Ich, auf Mitarbeiter-Stufe und Inländerin wurde entlassen durch VorgesetzInnen, aus der angelsächsischen Welt nachdem der Wunsch geäussert wurde sich intern zu verändern. Inzwischen seit über 1 Jahr erfolglos auf Jobsuche.

  8. Es wundert mich mehr, dass es so wenige sind, und überdies das es so triviale Beweggründe sind, in diesem Fall die Kündigung aus dem Unternehmen. Vielmehr Anlass bieten würde das dissoziale Umfeld im Tätig sein in der Managementposition. Aber offensichtlich geht es nicht um die Anderen die von der Finanzwelt an den Rand der Existenz gebracht werden, nein, auch im Suizid geht es nur um den eigenen gekränkten Stolz.

  9. Das ist der traurige Lauf der Dinge. Etwas weniger Erfolgsstreben auch in den Teppichetagen den auch die Leute kann es treffen waere angemessen. Ueber 50 das heisst auch, dass dem Unternehmen Wissen und Erfahrung entzogen wird.

  10. warum macht keener dieser entlassenen Bankers ein Lebenswerk in dem er einen Verfassungsartikel lanciert: gegen „Altersdiskriminierung“ (wie in den USA)!

    (wir haben Rassendiskriminierungsartikel aber gegen unser EIGENES Volk wird rein wegen dem Alter tagtaeglich diskriminiert ! das muss sofort ein Ende finden!!!!

    • recht haben Sie, die Schweiz braucht DRINGENDST einen Verfassungsartikel gegen die Diskriminierung der aelteren Leute !
      was in unserem Land passiert ist mehr als ein SKANDAL !

  11. Ich wollte mich auch schon selbst umbringen, weil ich mich fremden Mächten unterwarf und hauptsächlich Irrlehren folgte. Ich bemerkte leider viel zu spät, dass ich dem Bösen diente und mir selbst und meinen Nächsten Schaden zufügte. Obwohl ich ein Todeskandidat war, hatte unser Schöpfer andere Pläne mit mir und ich durfte von der Finsternis ans Licht kommen. Gott liebt uns Menschen ohne Leistung. Jesus Christus hat am Kreuz für die Schuld der Menschheit bezahlt. Nehmen wir das himmlische Geschenk an, erhalten wir nicht nur Vergebung, sondern auch ein neues Leben…

  12. Heutzutage gilt im CH-Finanzwesen nur eins: der Filz, ungeachtet welcher Nationalität man hat, CH, D, oder US.

    Sauberes arbeiten ist vollkommen drittrangig und Resultate sind unerwünscht (das macht nur auffällig und anfällig). Das verzweifelt die gute Leute die rausgeschmissen werden, auch wenn sie eben absolut top sind. Die Leute die als MD ständig überleben muss mann auf moralisches Verhalten hinterfragen.

    Die Psychiater machen schon lange Überstunden. Würde mich mal interessieren wie viele „Personenunfälle“ von Bänker wir schon in 2013/2014 hatten, zB auf der Strecke Pfäffikon SZ-Zürich… Jemand?

  13. Unter 11000 Mitarbeitern kommt es halt gel. zu einem Suizid. Jeden Tag passiert das hierzulande rund 3mal. Von diesen Menschen redet niemand. Erst wenn es einen Höheren trifft wie hier, wird es zum Thema. Was hinter all diesen Selbstmorden steckt, weiss meist niemand. Vielleicht hat es mit der Firma gar nichts zu tun. Weshalb hat sich E. Hemingway umgebracht, der auf dem schönen Key West sass und genug Geld und Ruhm und Ehre hatte ?

  14. Klar gehört man mit 50 zum alten Eisen. In der Finanzbranche ist alles was älter als ein Quartal(bzw. Quartalsabschluss) altes Eisen…

    Alle diese Menschen hatten sicher Freunde. Allerdings wenn alles in die Brüche geht hat man öfter keine Freunde mehr. Misserfolge sowie schwere Krankheiten oder Todesfälle sind Tabu.

    D.h. Fehler kann man nicht einfach den Selbstmördern zuschieben, sie werden ausgegrenzt, schalten ab und sehen keinen Ausweg mehr. Da Invalidät mehr als Wittwerenten kosten, wird der Staat solange gewisse Schwellenwerte nicht erreicht werden nichts unternehmen…

  15. Mein tiefstes Beileid an Familie und Angehörige. Er hinterlässt eine große Lücke.

    Die kapitalistische Marktwirtschaft ist, gemessen am Anspruch, für alle Menschen sinnstiftende und humane Arbeitsplätze bereitzustellen, ein gleichermassen unmenschliches wie ineffizientes System. Warum ist dann der glaube an die segensreiche Wirkung der Konkurrenz so tief verwurzelt und so wenig hinterfragt?

    Wir sind alle verstrahlt, unfähig autark zu denken und kristisch Sachverhalte zu beleuchten. Das alles kann kein Zufall sein, es wird uns, und vor uns – unseren Grosseltern und Eltern – eingetrichtet-geimpft, dass es so sein muss; Konkurrenz statt Kooperation, Gehorsam und Leistung, statt autarkes Denken und Handeln-sinvolles Tätigsein usw.

    Ja, wir alle tragen eine Verantwortung für diese Tragödie, weil durch dieses System (Geldsystem-Wirtschaft-Universitäten-Medien) wir alle jeden Tag innerlich verarmen; wir wissen, dass es so ist,- und lassen es zu!!!

    Der Praktiker

  16. U.Hoch

    Es ist heute eine Tatsache, dass das heutige Geschäftsgebaren und die Ausrichtung auf Gewinnmaximierung um jeden Preis seinen Tribut zollt. Menschlichkeit Ethik und Moral bleiben leider oft auf der Strecke. Die Firmen brüsten sich mit ihrer Kultur. Oft sind dies aber nur schöne Worte. Es wird Zeit das an Unis und Hochschulen vermehrt Wert gelegt wird auf Ethik und Moral. Das unternehmerische Handlen muss an einem Wertesystem ausgerichtet sein, mit dem sich die Mitarbeiter identifiezieren können. Diese Haltung verspricht nachhaltig das Ueberleben eines Unternehmens. Oft sind es Familienunternehmen, die diese Maxime verfolgen und einem kurfristigen Managerdenken nicht wohlwollend gegenüber stehen.

  17. Ich kann dem Kommentar des psychologen zustimmen. Auch ich indentifiziere mich stark mit meiner arbeit und fühle mich schlecht, wenns nicht läuft. Zum Glück kann ich dann im Verein, im Freundeskreis oder in der Familie andere „Erfolgserlebnisse“ generieren. Da relativiert sich die Arbeit und merkt, über welch bedeutungslosen Dinge man sich so aufregt…

    Grüsse

  18. Kommt davon, wenn man keine charakterfesten Chefs mehr einstellt, sondern nur ego- und auf den eigenen Säckel zentrierte Abzocker-Heuschrecken-Manager! – Sind ja alles so tolle „Führungs-Kräfte“ (I.d.R. ist allerdings weder von authentischer Führung noch von Kraft etwas zu sehen.)

  19. Der Mensch als Wegwerf-Artikel /-Subjekt. Das höchst unehrliche und jeglicher Ethik entbehrende Geschäftsgebaren vieler Multis und Konzerne übersteigt immer öfter und schneller die Würde des Einzelnen. Die totale Verantwortungslosigkeit gegenüber Jahrhundert alter Tradition und Rechtschaffenheit, oftmals gelehrt und gefördert an Premium- Universitäten, fordert ihren (Blut-) Zoll.
    Potential von Jahr zu Jahr ansteigend.

    Da hilft auch das amerikanische Evangelium zum ‚positiv Denken‘ nicht mehr weiter!

  20. Tragisch!
    Die Familie muss einem leid tun, solche Fälle dürfte es nicht geben.

    Papst Franziskus hatte wohl doch recht gehabt :“Diese Wirtschaft tötet“.
    Aber eben, man muss die ganze Argumentation des Papstes lesen und dann wird klar, dass nicht die frei Marktwirtschaft das Übel ist, sondern dass das pervertierte korrupte Geschäftsgebahren von gierigen Managern dazu führt, dass wir eine Wirtschaft erhalten, die tötet.

    Statt einer freien Marktwirtschaft erhalten wir damit unfreie korrupte Märkte.
    Die Vorfälle (Libor Manipulation, Devisenhandel Manipulation, korrupte Auftragsvergaben beim Bund, bei Kantonen und Gemeinden) sind Beweis dafür, dass in der Wirtschaft ein grundsätzliches Ausmisten des Saustalles angesagt ist.

    Wir müssen unsere Freiheit und Ehre wieder verteidigen und lernen, uns nicht alles bieten zu lassen.

    Nur freie Märkte helfen gegen die Korruption und jeder, der freie Märkte behindert, fördert die Korruption!

    • Zwar off-topic, aber: Meiner Meinung nach ein sehr guter Input. Es es entgeht bei genauerer Betrachtung wohl niemandem, dass die Korruption und der Filz auch immer dort am heftigsten ist, wo sich Marktwirtschaft und starke Regulierung treffen. Unser globales System von Scheindemokratien öffnet den grössten Verbrechern und Sklaventreibern noch die letzten Türen.

  21. Leider wird dies schon bald zur traurigen Normalität gehören: Mitarbeiter sind disponibel wie Kugelschreiber, wenn sie nicht mehr „funktionieren“ wirft man sie fort. Loyalität, Identifikation, Heimat, Anstand etc. sind aus Sicht vieler Unternehmen (und v.a. ihrer Chefs) vergessen gegangene Begriffe.

  22. ich kann das Nachvollziehen. Nach über 14 Jahren habe ich beim Quailifikationsgespräch ohne Vorwarnung die Kündigung erhalten. Ohne Rückhalt bei Familie und Freunden wäre mir wahrscheinlich das Gleiche passiert.

  23. „Globalisierung und Depression. Fördert die moderne Wirtschaft psychische Erkrankungen?“ heisst die preisgekrönte Masterarbeit von Rochus Troger, die jetzt im Springer Gabler Verlag erschienen ist. Troger hat an der Kalaidos Fachhochschule einen Executive MBA absolviert; er wurde für seine Arbeit im Rahmen des Wettbewerbs von NZZ Campus und MakingScienceNews als Top-Master ausgezeichnet.

    http://www.bankingundfinance.ch/operations-und-it/arbeit-wird-zum-belastenden-lebensereignis-buchvorstellung/

  24. Ja, hat man noch nicht gemerkt, dass amerikanische Verhältnisse Einzug gehalten haben. Die gute Schweizer Art, dass man auch in schwierigen Zeiten, in der auch Fehler auftreten wie bisher, zu den loyalen Arbeitnehmern steht, gibt es nicht mehr. Alles vorbei. Kunststück: Wem gehören viele grosse Unternehmen heutzutage? Russen, Amerikaner, Arabern? Südamerikanern?

  25. Guten Morgen

    War er jetzt Sicherheistchef oder Kommunikationschef? Der Artikeleinstieg war für mich etwas verwirrlich.

    Moin Moin

    M.D.