Die UBS, die einzig verbliebene Schweizer Superbank? Nein.
Es gibt da noch eine. Die Zürcher Kantonalbank. Kurz ZKB.
Sie greift die UBS an, wo sie nur kann. Im Millionen-Zürich ist die Staatsbank – sie gehört dem Bürger – die Nummer 1.
Und global weitet sie ihr Reich ständig aus.
Mit Stolz, ohne Zurückhaltung. Das zeigt das LinkedIn von Urs Baumann, dem CEO der ZKB.
Zusammen mit seinem Leiter Institutionals & Multinationals Stephanino Isele, der bald in Pension geht, waren die zwei auf Stippvisite in Sao Paulo. Stolz zeigen sie sich auf Pics.

Zusammen mit ihrem dortigen ZKB-Statthalter.
Die ZKB Big in Latam? Klar. Was sonst.
„Als Universalbank bietet die ZKB ihrer Kundschaft eine umfassende Palette an Bankdienstleistungen an“, begründet die Medienstelle.
„Über die vier Repräsentanzen in São Paulo, Singapur, Mumbai und Beijing sind wir in der Lage, unsere in der Schweiz domizilierten Unternehmen in ihren wichtigsten Exportmärkten zu unterstützen und sie mit lokalem Wissen zu wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu versorgen.“
Es würde bei diesen Ablegern bleiben. „Veränderungen bei der Anzahl Repräsentanzen sind zurzeit keine vorgesehen.“ Die ZKB sei schon seit 1994 in Singapur, drei Jahre später sei die Peking-Repräsentanz dazugekommen.
Die Ableger befeuern die Firmenkunden der ZKB. Dort hat sich die Bank zu ernsthaften Konkurrentin der UBS gemausert.
Im Private Banking, der Domäne der UBS, geht die Nummer 1 der Kantonalbank ebenfalls in die Offensive.
Mit Kundenberatern, die Jagd machen auf Reiche, die es an den Golf gezogen hat.
„Im Rahmen der regulatorischen Vorgaben betreut die ZKB weiterhin aus Zürich heraus insbesondere Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sowie weitere Expats – vorwiegend aus Europa – mit Wohnsitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten“, so die ZKB.
Gesucht werden Vermögensberater, die sich um die Klientel kümmern. Die ZKB – Ihr neuer Global Player, während die UBS 22 Milliarden Zusatzkapital stemmen muss.
Eine Expansion ins Ausland mit Staatsgarantie.
Das Risiko steht in keinem Verhältnis zum möglichen Ertrag.
Wann kommt die Filiale in Pattaya City, Thailand?
Wenn ihr bei ZKB nun auch wieder ins US Geschäft eintreten wollt, einfach anrufen! Expertise vorhanden.
You want to make a deal?
Ach, die ZKB auf Weltreise.
Wenn man eine Staatsgarantie als Fallschirm hat, lässt sich natürlich wunderbar global expandieren. Andere Banken müssen Risiken managen die ZKB muss nur schauen, dass der Steuerzahler nicht zu laut hustet.
Hatte UBS auch?
Auch die UBS hat Staatsgarantie weil sie gerettet werden muss da systemrelevant. Aber wenn beide ihren Auslandteil abspalten geht das ok.
Während die UBS sich in São Paulo um echte Marktanteile bemüht, reicht der ZKB offenbar ein LinkedIn-Post mit tropischem Hintergrund, um sich als neue Global Playerin zu fühlen.
Schliesslich ist es leicht, mutig aufzutreten, wenn man weiss: Im Notfall zahlt ja der Kanton.
Wer trägt für die Expansion ins Ausland die Verantwortung?
Die Crossborder Leute in Legal und Compliance…:-)
Drittklassige ex-UBS/Leute?
Dabei hat die ZKB so Mühe wenn eine Schweizer Firma einen Beteiligten hat der im Ausland lebt dann kommen alle 2-3 Jahre die gleichen Fragen wieder die ZKB Complaince ist nicht nur unfähig sondern auch zu dement sich an Gespräche von 2-3 Jahren zu erinnern Geschweige den die Unterlagen zu sichten da kommen dann Fragen wie:
Warum leben Sie im Ausland
Ist das eine Dauerhafte oder vorübergehende Situation
Wenn kennnen Sie im Ausland
Usw Fragen die vorne und hinten nichts mit einer Aufgabe einer Bank zu tun haben. Wenn man den Hofherren die Fragen beim 5x nicht mehr beantwortet, Kündingung
Die ZKB als zweite Grossbank der Schweiz?
Nur wenn man vergisst, dass sie mit einem staatlich gepolsterten Airbag fährt, während alle anderen ohne Sicherheitsnetz unterwegs sind.
Wenigstens wissen die meisten hier, dass die Zürcherkantonalbank über ein klar definiertes „Netzwerk“ verfügt. Bei der CS oder der UBS gibt es dies nicht und trotzdem profitier(t)en diese Banken von einer weitaus höheren „Macht“ – dem Bund mit all den Bürgern in der Schweiz. Was also ist uns lieber – das Wissen um eine geregelte Sicherheit oder die erzwungene und durch Drohungen durchgesetzte Scheinsicherheit?
Und die Begründung der Medienstelle?
Klingt wie immer: „Wir unterstützen Schweizer Unternehmen im Ausland.“
Klar. Und ich gehe ins Fitnessstudio, um die Atmosphäre zu geniessen.
Die ZKB auf globalem Eroberungszug das ist ungefähr so beeindruckend wie ein Bodybuilder, der stolz seine Muskeln zeigt, während er heimlich an der Sauerstoffflasche hängt.
Mit Staatsgarantie lässt sich’s halt mutig sein.
Die ZKB als zweite Grossbank?
Nur in einem Land, in dem man vergisst, dass sie mit einem staatlich gepolsterten Trampolin springt, während alle anderen auf Beton landen.
Wenn die ZKB die gleichen Bedingungen erfüllen muss wie die UBS, ist nichts dagegen einzuwenden.
Allerdings sollten beide Banken ihren Auslandteil vom Inlandteil abspalten müssen.
Der Steuerzahler soll nicht für den Auslandteil gerade stehen müssen. Und die Gefahr, dass dies passiert ist relativ groß.
CS und UBS sind schon Pleite gegangen. Die Investmentbank ist viel zu riskant. Aber dort holen sie die großen Boni.
Darum ab ins Ausland damit. Wir wollen nicht für die Boni der Gauner gerade stehen müssen.
Wichtig: bei der ZKB sind diese Standorte „NUR“ Rep. Offices… im Gegensatz zur UBS, wo richtig Banken mit der ganzen IT/Infrastruktur laufen…
Wir reden also von Büros – nicht von Niederlassungen. In der Güterabwägung wichtig zu wissen.
2025 verteilte die UBS Boni in der Höhe von 4.7 Milliarden.
Die Risiken für diese Geldflut an Ermotti und seine Crew trägt der Steuerzahler.
zum glück wohne ich nicht im kanton zürich.
gute nacht, den steuerzahler, wenn die zkb in die sch… langt.
siehe berner kb, damals, 10 jahre extra steuer für die berner…
Die ZKB ist keine richtige Kantonalbank mehr. Das Management hat in den letzten Jahren zudem massiv an Qualität eingebüsst und auch in der übrigen Belegschaft macht sich immer mehr CS-Dilettantismus breit. Die ZKB hat in der Vergangenheit massiv von der Staatsgarantie profitiert. Diese ist heute untragbar. Die ZKB ist ein zu grosses Risiko für den Kanton. Dieser wird nicht einmal fair für das Risiko entschädigt. Die Bank sollte privatisiert werden. Dann müsste die ZKB auch Steuern bezahlen und könnte die Öffentlichkeit nicht mit einer viel zu geringen Gewinnausschüttung abspeisen.
Ich muss immer lauthals lachen wenn die bornierten Exponenten der ZKB lauthals verkünden der Asset Inflow habe nichts mit der Garantie zu tun sondern sei das Resultat von ihrem Top Service.
Wird Zeit, dass die Damen und Herren (vorallem die ehemaligen CS Exponenten) mal von Ihrem hohen Ross geholt werden. Man entziehe die Staatsgarantie und das Kartenhaus fällt in sich zusammen.
Diese Repräsentanzen geben ein falsches Bild wieder. In Singapore am 9 Raffles Place beispielsweise arbeiten weniger als fünf Personen. Kann auch bloss eine oder zwei Personen sein.
Office gedacht als Türöffner-Funktion, jedoch mehr als ein blosser Briefkasten. Der Steuerzahler in Zürich muss somit keine Angst haben von Ballast und Risiko.
Danke für den sehr sachlichen Kommentar. Dramatisierung und Auslandabenteuer-Hypothese wirklich kein Thema hier.
Die ZKB hat keinen unfairen Vorteil.
Chuck Norris hat einen unfairen Vorteil. Immer und überall.
Die ZKB soll da bleiben wo sie ist. Staatsgarantie und Auslandabenteuer. Wohl zuviele CS Leute eingestellt.
Das Auslandgeschäft gehört klar nicht zum Leistungsauftrag der ZKB. Der Bankrat, der für die Unternehmensstrategie verantwortlich ist, müsste intervenieren. Macht er offenbar nicht, Diversity ist ihm wichtiger. Da blüht er unter der Leitung von Dr. Jörg Müller-Ganz völlig auf. Bei diesem Thema muss man ja vom Bankgeschäft auch gar nichts verstehen. Bin mal gespannt wie der Kantonsrat reagiert.
Migros versuchte sich auch schon mal in Österreich…
Nächstens nennt sich die ZKB dann „Internatonale Zürcher Kantonalbank“ – was für ein Quatsch. Mit vollen Hosen lässt sich gut stinken… heisst: Mit Staatsgarantie lässt sich jeder Blödsinn machen… Wie lange dauert es wohl, bis die Politik eingreift?
Die meisten Kommentarschreiber verstehen leider nicht, welche Rolle die ZKB im Ausland einnimmt. Es geht nicht um Investment Banking oder sonstige Abenteuer, sondern um Trade Finance Dienstleistungen, welche unsere Exporteure dringend benötigen – zahlreiche davon auch im Kanton Zürich. Zum Glück gibt es neben der UBS noch einen Player, der den Wettbewerb zumindest ein wenig aufrechterhält.
Wenn es dabei bleiben würde: Aber bald werden Kredite „hors rayon“ vergeben, dann folgen Wertpapiergeschäfte mit Kundendomizil Ausland, man belehnt dann „Sicherheiten“, die niemand kennt… Vor Ort ist immer Ferienparadies – weit weg von der heimischen Kontrolle. Alles ist möglich, solange man Profite macht. Bis eines Tages der schwarze Schwan daherschwimmt. Dann sind alle erstaunt und fragen sich, wie das wohl möglich war…
Ein Rep. Office alleine, das hatten wir bei der alten SBG – der besten Bank „ever“ auch (nebst den Filialen in London, New York und Tokio). Ansonsten rate ich „Schuster bleib bei deiner Leiste“ oder „Baumann bleib beim Beton“.
Konkurrenz schadet aber nicht, die UBS ist fett und träge geworden, nicht vorausschauend, eloquent, schlau und vertrauenswürdig wie zu meiner Zeit.
Bravo ZKB. Der Schaden, den der CS-Kollaps hinterlassen hat, wird durch die ZKB partiell abgefedert. Ein hervorragendes wirtschaftliches Umfeld benötigt zwei Universalbanken; dass die UBS im KMU-Bereich zurückhaltend ist, besorgt einige Unternehmer. Deshalb ist der Status der ZKB als Universalbank zu begrüssen und bringt Dynamik in den Kapitalmarkt. Und eine Universalbank wird man halt nicht, wenn man Bauer Hansruedi mit einer zusätzlichen Hypothek ausstattet, weil seine Scheune abgebrannt ist (unwissentlich natürlich).
Da ist die Politik des Kanton Zürich gefragt. Die ZKB aufspalten in einen Inland- und einen Auslandteil. Zwei getrennte Bereiche!
Schon bald ein Jahr gibt es eine Doppelspitze im ZKB IB. Also mindestens ein Millionenbetrag für nichts.
War Reist auch auf dem Reisli? Wer sonst noch?
alles Orte, an denen viel sauberes und gewaschenes Geld im Umlauf ist.
alles Orte, an denen viel sauberes und gewaschenes Geld im Umlauf ist.