Aufmerksame Leser machten kürzlich einen ungewöhnlichen Fund.
Im Porsche-Zentrum Oberer Zürichsee lagen nicht nur Prospekte für Sportwagen aus, sondern auch Flyer für eine Edelmetall-Anlage der Taurus Sachwerte AG.
Aus Fachkreisen wurden dazu Fragen laut.
Geworben wird mit „abgeltungssteuerfrei“ und Zollfreilager. Klingt nach cleverem Investment zwischen PS und Prestige.
Die Firma sitzt in Vaduz. Taurus bezeichnet sich selbst als reine Handelsgesellschaft.
Physische Edelmetalle, kein Finanzprodukt, keine Vermögensverwaltung. Genau darin liegt für viele der Knackpunkt.
Was auf den ersten Blick spannend klingt, sehen Kritiker anders. Wer kein Finanzprodukt anbietet, braucht auch keine klassische Finanzaufsicht.
Weil das Unternehmen laut eigener Darstellung weder Depots noch Konten führt und keine Drittgelder verwaltet, untersteht es nicht der klassischen Finanzmarktaufsicht.
Zuständig ist stattdessen das liechtensteinische Amt für Justiz. Das ist juristisch korrekt, bedeutet aber auch: keine Einlagensicherung, keine laufende Aufsicht und keine Kontrolle wie bei Banken.
In ihrer Stellungnahme betont Taurus, man arbeite seit 18 Jahren nach klaren Angaben: KYC-Checks, kein Bargeld, jährliche Prüfung der eigenen Firma durch eine Revisionsstelle.
Zudem halte man sich an die Vorgaben der Geldwäschereigesetze, indem Kunden identifiziert und Ausweisdokumente eingefordert würden.
Kunden könnten ihre Edelmetalle im Lager besichtigen.
Details zu einer unabhängigen, systematischen Kontrolle der einzelnen Bestände werden allerdings nicht weiter erläutert.
Ein Insider meinte, dass es sich um anteiliges Eigentum an Sammelbarren handeln könnte; der Anleger hätte also keinen eigenen Barren, sondern nur einen Anteil.
Taurus widerspricht. Kunden würden konkret zugeordnete Barren mit Seriennummern erwerben.
Dieser Unterschied ist zentral. Ob jemand einen eigenen Barren hat oder nur einen Anteil, macht rechtlich einen grossen Unterschied – vor allem im Streitfall.
Beim Verkauf zeigt sich ein ähnliches Bild. Taurus sagt, die Preise orientieren sich am Markt, die Konkurrenz verhindere „Fantasiepreise“.
Angebote gebe es meist innert eines Tages, die Auszahlung erfolge oft innerhalb von 48 Stunden.
Offen bleibt, wie genau der Rückkaufpreis berechnet wird.
Eine klare Bindung an einen externen Referenzpreis ist nicht ersichtlich. Zwar können Kunden ihr Edelmetall laut Anbieter auch an Dritte verkaufen; wie einfach das in der Praxis ist, bleibt offen.
Ein zentrales Verkaufsargument sind steuerliche Vorteile. „Abgeltungssteuerfrei“ klingt attraktiv.
Gleichzeitig verweist der Anbieter darauf, keine Steuerberatung zu leisten – die individuelle Behandlung müsse jeder Kunde selbst klären.
Am Ende entscheidet nicht der Anbieter, sondern das Finanzamt. Der beworbene Vorteil ist damit nicht garantiert.
Die Kostenstruktur spielt eine wesentliche Rolle, da sich die Gebühren für Kauf, Verkauf und Lagerung über die Jahre auf einen zweistelligen Prozentsatz summieren und somit die Rendite schmälern können.
Ein Edelmetall-Flyer im Porsche-Showroom hat Stil. Ob er auch Substanz hat, wird sich mit der Zeit zeigen.

Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
Porschefahrer leben oft über ihre Verhältnisse.
Darum schadet die einte oder andere Geldanlage sicher nicht.
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lebende – Besitzer eines luxus Autos – herum fahren, zeigen müssen wie gut es ihnen geht … so viele Porsche fahrer in der Stadt Zürich ergibt für mich eher ein Erscheinungs – Krankeitsbild.
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Warum nicht richtiges Gold kaufen dafür den Porsche nur leasen?
Früher kostete ein 911er ca CHF 100k also 5-10 kg Gold.
Heute nur noch 2-3 kg Gold, Porsche ist also in Gold billiger geworden?
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Wer einen Porsche nötig hat hat einen Komplex.
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oder kein Geld für ein richtiges Auto.
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Wenn es seriös wäre, wäre es nicht in Liechtenstein.
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Wo denn? Etwa in Zug? 🙂
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Gold oder Porsche? Offenbar beides wenn man schon nicht weiss, womit man Kompetenz zeigen soll, streut man halt Flyer zwischen die Felgen.
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Wie das zusammenpasst? Ganz einfach: Wenn man schon teure Träume verkauft, kann man gleich noch teure Versprechen danebenlegen.
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Wie das zusammenpasst? Perfekt: Zwei Produkte, die vor allem eines gemeinsam haben sie leben davon, dass der Käufer nicht zu viele Fragen stellt.
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Gold oder Porsche, zwei Varianten derselben Strategie: maximaler Schein, minimaler Inhalt perfekt für alle, die Wert mit Wertigkeit verwechseln.
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Nur Gold ist Geld, alles andere ist Kredit.
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Sie hatten sicherlich noch nie einen Porsche. Armer Unwissender!
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Im Grunde dieselbe Zielgruppe: Leute, die lieber investieren, als nachdenken.
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Und was machen die, die nicht investieren und dafür nachdenken?
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und Golf spielen…
Der private Bad Ragazer Golfclub hat gerade über 2 Mio.ausgegeben um ein Seelein und anderen Mist zu bauen und Bäume zu fällen, die den Grossvögeln zum Nisten fehlen werden!
Andere Grundbesitzer werden erpresst ihre Parzellen zu bebauen oder enteignet zu werden?!
Wann werden eigentlich Golfplätze bebaut und wer soll eigentlich in all den hässlichen Wohnghettos überall einziehen??
Ragaz hat neu noch Container neben das Altersheim gestellt für männl.Migranten und beim Giessenparksee eine Ruine für Migranten saniert, mitten im Wohnquartier nicht auf dem Golfplatz!
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Das Porschezentrum befindet sich nicht in Pfäffikon SZ, sondern in der Gemeinde Schindellegi-Feusisberg.
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Genau, ich fragte mich als Erstes, wo in Pfäffike SZ ein Porsche Zentrum sein soll…
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Gemeinde Feusisberg 😉
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Für einen Porsche 917 immer.
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Abgeltungssteuer gibt es nur in DE!
In CH sind private Kapitalgewinne steuerfrei (aber der Vermögenssteuer unterstellt). Da spielt dann der offizielle steuerliche Wohnsitz eine Rolle.
In einem Zollfreilager kann man nicht einfach seine Edelmetall-Barren besichtigen gehen. Für Gold ist ein Zollfreilager eher zu teuer, da keine MwSt für Goldbarren.
Weissmetalle, also Silber, Platin und Palladium sind der MwSt unterstellt. Die MwSt ehält man beim Verkauf nicht zurück, also sinnvoll im Zollfreilager verwahren.
Nur wer ganze Standard-Barren kaufen kann, kann auch eine Nummer bekommen.
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mir der Realität des betrügerischen Finanzsystems befasst.
Die Welt hat ganz andere Probleme.
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Das heisst in der Schweiz STEUERAMT und nich Finanzamt.
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eine Versicherung falls es zu einer Weltwirtschaftskrise kommt – Tauschmittel. Porsche ist ein konsum Objekt das mit hohen kosten gerechnet werden muss.
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Besser Gold kaufen, gibt weniger Probleme als Porsche.
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das sehe ich genau so,,,,,die Porsche AKTIE ist Papier für die Klo Rolle.
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Wie das zusammenpasst?
Muss es denn zusammenpassen?
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Gold braucht keine Einlagensicherung. Den Begriff „abgeltungssteuerfrei“ braucht man nur in Deutschland. Der Prospekt zielt wohl auf deutsche Kunden, die es in Feusisberg zu Hauf gibt.
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STABIQ Treasure House 2.0?
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Danke
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Rolls-Royce-Sammlung von Ländle-Anwalt unter Hammer
Norbert Seeger, ein Treuhänder im Fürstentum, brüstete sich mit seiner Oldtimer-Kollektion. Nun versteigert diese Sotheby’s.
Nachzulesen hier, auf Inside Paradeplatz
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Ganz klar Gold für die Fälle aller Fälle. Doch wenn mein Selbstwert oder was nur noch herunter hängt dann doch lieber Porsche.
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The fat cat
21.04.2021 um 08:27
Im Ganzen ist es mühevoller, Geld zu hüten als es zu verdienen.
Michel de Montaigne (1533 – 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist
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Quasi den Abschreiber beim Porsche mit einer Goldanlage wieder ausgleichen.
you dreamer du.
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…und von Taurus nach Abschluss die Retro kassieren. Win-win für alle…
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Da braucht es aber einen grossen Barren wenn man einen neuen Taycan kauft XD.
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alles Gold, was glänzt.
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Haha – da kaufe ich ja lieber NFTs.
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Hauptsach bi de Swiss Life Wealth Managers gaht niemert uf Liechtenstein…!
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Boomerprobleme
Physisches Gold habe ich nur von anerkannten führenden Goldhändlern gekauft. Würde ich, so ich denn zu den heutigen Kursen noch kaufen würde, genauso machen.
Und selbst einlagern.
In der Schweiz, Singapur, Dubai und ggf. auch Vaduz.
Streuung macht absolut Sinn, sollte es als Krisenvorsorge seinen Zweck erfüllen.
In der Hoffnung und Erwartung dass nicht alle Länder gleichzeitig den Besitz verbieten, Schliessfächer konfiszieren und (!) ein freies Reisen dann noch möglich ist.
Darum auch noch transportable Werte haben, z.B auf der Blockchain.
Ich will schliesslich nicht später irgendwo abhängig beschäftigt für irgendein Herrchen buckeln müssen!
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„Finanzamt“? Steueramt.
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Lieber bei UBS
Mit UBS key4 gold:
besitzen Sie physisches Gold
lagert Ihr Gold in einem sicheren UBS-Tresor
fallen keine Wege mehr an, wenn Sie Gold kaufen oder verkaufen möchten – Sie erledigen es bequem mit ihrem Smartphone
bestellen Sie physisches Gold direkt in der App. Die Goldbarren werden direkt zu Ihnen nach Hause geschickt.
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Bin mal gespannt, ob man das Gold auch noch dann nach Hause geschickt bekommt wenn die UBS pleite ist.
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an den Kommentator unter mir: das Gold ist Sondervermögen genau wie Aktien, ETF etc. und fällt nicht in die Konkursmasse einer Bank. Bei Key4 Gold kann man sich das Gold jederzeit physisch liefern lassen so weit ich weiss.
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Wer sich im Porsche Showroom rumtreibt sucht ja auch keine Substanz sondern eine Penisprothese
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Im Gegensatz zu Porsche fallen bei Goldanlagen in der Regel keine Service-Kosten an –
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= Porsche.
Wer erst sagt: „Der letzte Verbrenner“, um danach zu sagen. „Der letzte EV“,
hat beim Kunden versch*: Ein für alle mal.
Porsche-Nein (Ausnahme: luftgekühlt).
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Immer kreativ in der Steueroptimierung unterwegs. Das Ländle. Ein Fall für Brüssel. Der Sumpf der Stiftungen ist riesig.
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Käthi
Hände weg von solchen Investitionen.
Reich wird nur der „Verkäufer“.
Sehr undurchsichtig.
Hier ist für Aerger gesorgt!!
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Es braucht immer Zwei: den Anbieter und den Käufer. Wo ist das Problem??? Der Käufer der sein Gold mit nach Hause nimmt entscheidet sich nicht für dieses Porsche-Päckli!
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Wenn die ganze Weltkugel aus Gold bestehen würde dann hätten wir das Problem nicht.
Jeder Mann möchte dann einen Porsche aber die Frauen vermutlich immer noch das Gold. 🤭