Das Rätsel um den Abgang des allseits beliebten Juan Beer als Chef der Zurich Schweiz könnte sich lösen.
Die Finma als Watchdog ist laut einem Insider bei der Vita einmarschiert. Diese ist führend bei den boomenden Zweite-Säule-Sammelstiftungen.
Vita und die Zurich verbindet eine lange und enge Beziehung. Juan Beer betonte in seiner Ära als Zurich Schweiz-CEO die Bedeutung des engen Zusammenspiels der beiden Player.
Vor anderthalb Monaten war Beer über Nacht Geschichte. Er verliess die Zurich Schweiz, ohne ein Wort zu sagen.

Nach über drei Jahrzehnten Zugehörigkeit zur Firma. Andere wichtige Mandate wie der Sitz im Operhaus Zürich-VR hat Beer bis jetzt behalten.
Seit dem lauten Knall spekuliert die Branche über die Gründe der Express-Scheidung zwischen Zurich und ihrem Langzeit-Officer.
Schon bald kamen Gerüchte auf, dass es einen Link zu Vorkommnissen bei der Vita mit ihren wichtigen Sammelstiftungen gebe. Die angefragten Protagonisten reagierten alle gleich.
Mit tiefem Schweigen.
Der Vita-Geschäftsführer, die Medienleute der Zurich: Sie reagierten nicht einmal mit einem „No comment“. Auch die Finma liess sich nicht verlauten.
Dabei soll es bei der Vita zur Sache gehen. Laut dem Insider habe die Finma der Vita untersagt, den Firmenkunden BVG-Angebote zu unterbreiten.
Trifft das zu, wäre dies einschneidend. Wegen der halbjährigen Kündigungsfrist ist jeweils das erste Halbjahr die Hochsaison im BVG-Business.
Stimmt also die Information mit der Finma-verordneten „Strafbank“, wäre das für die Vita happig.
Über mögliche Vorkommnisse kann nur spekuliert werden. Solange alle Verantwortlichen auf Tauchstation gehen, gibt es keine klaren Hinweise.
Der Vita-Chef wollte insbesondere keine Stellung nehmen auf die Frage, ob es bei seiner BVG-Organisation zu „Wertberichtigungen“ kommen würde.
Dass es beim Unternehmen um viel geht, zeigen die Aussagen auf der eigenen Webseite: „Mehr als 28’000 Unternehmen mit rund 156’000 Mitarbeitenden vertrauen auf unsere Produkte“, so die Vita.
Nach ihr sind die beliebten Vitaparcours in den Schweizer Wäldern benannt. Die Vita sponsert diese seit 58 Jahren.
„Unter der Marke Vita kümmern sich die Vita Sammelstiftungen um die Anlage der Altersguthaben, während Zurich die Risikoversicherung und den Service übernimmt“, bezeichnet die Vorsorge-Spezialistin ihr Business.
„Vita-Kunden profitieren von den Kernkompetenzen beider Partnerinnen: Über die Vita Sammelstiftungen sind sie am Anlageerfolg beteiligt, der den versicherten Personen zugutekommt.“
„Und Zurich steht ihnen als eine starke Versicherungspartnerin zur Seite, die die Rentenzahlungen sichert, die Risiken deckt und einen erstklassigen Service bietet.“


Eine zu trockene Materie für einen Sonntag.
Was schlägst Du vor?
Der Walfisch Timmy? Oder das Zürcher Sechseläuten? Oder wiedermal die Strasse von Hormus?
A propos „trocken“: gerne wieder einmal ein brisanter IP-Bericht zum Thema „wo gibt es die teuersten Gipfeli im ganzen Land?“
Oder wiedermal die Morettis? Da lief schon seit Ewigkeiten nix mehr und der Rutishauser vom Tagi hat übernommen.
Die Gelder sind wahrscheinlich nicht mehr sicher.
Schnell Job kündigen, 2. Säule auszahlen lassen und ab nach Thailand!
Gut geschrieben
Ganz genau! Und tschüss!👋
Man munkelt also hinter vorgehaltener Hand, dass man nichts genaues nicht weiss und auch ansonsten möglicherweise alle insgeheim vielleicht eher im Trüben fischen.
IP-Primeur
Danke!
Drannebliibe
Da lobe ich mir meine frühe Frühpensionierung 😃👍. Selber Schuld wer sich das noch antut.
Das Problem ist, wenn man zur Gen X zählt. Da hat man einfach verloren. Zu jung um in Rente zu gehen, zu alt um von irgendwelchen Anpassungen noch profitieren zu können
Alle diese BVG Riesen zocken mit ihren massiv überhöhten Kosten
die Arbeiter und Angestellten ab.
Was? Jeder Versicherer betreibt autonome Sammelstiftungen, das kann also sicher nicht der Grund sein…führend? Die Zürich Vita im Sammelstiftungsgeschäft?? Nein wirklich Lukas, also zum Journalist sein gehört recherche oder? Die Vita ist nun wirklich alles andere als führend, die Vita ist sehr teuer für die meisten, du kannst sogar noch günstiger Vollversicherungslösungen bekommen als die Vita….
Wir wärs mit einem entlaufenem Büsi als Sonntag Topstory wie im Blick 😄
oje, Luki schwadroniert wieder im Reich der Phantasie, wohl mangels wirklich spannenden Themen: nur mal so zur Korrektur: der Vita-Parcours existierte bereits vor der Vita-Sammelstiftung. Vita war damals die Lebensversicherungssparte der Zurich-Gruppe, dies aufgrund der Spartentrennung. Sie hiess bis in die 90-er Jahre Vita Lebensversicherung und betrieb den Vita-Parcours. Erst viel viel später, als die Spartentrennung wegfiel und die Vita-Lebensversicherung in die Zurich Schweiz integriert wurde, entstand die Vita-Sammelstiftung, welche dann auch das Patronat für den Vita-Parcours übernahm.
Der Zurich Vita Parcours wird nicht von der erwähnten Stiftung gesponsert bzw. ist nicht von dieser „übernommen“ worden. Der legendäre und heute noch quicklebendige Vita Parcours wird von der Zurich Schweiz getragen, und das schon seit Jahren. Der Rest des Beitrages von Frau Schlau stimmt.
zukommen, insbesondere auch aus Deutschland, denn anscheinend sind dort riesige Löcher entstanden, die verheimlicht wurden bisher.
Wird es bald zünftig weiter knallen?
Haben die Aktien deshalb vorsichtshalber schon vor einger Zeit abgestossen.