Die UBS-Verantwortlichen zeigen laut einer Quelle wenig Gespür im grossen Abbau.
Während sie in diesen Tagen die frisch Beförderten mit Apéros als neue Leistungsträger feiern, kicken sie andere Richtung Arbeitslosigkeit.
Die Stimmung sei am Kippen, so die Auskunftsperson.
„Viele beteiligen sich nicht an den Aperos, weil sie sich nicht integriert fühlen“, sagt sie.
Das Problem sind die angelaufenen Kündigungswellen. Per Ende März erfolgte die erste, nachdem die UBS die Kunden der CS Schweiz erfolgreich auf ihr eigenes System migriert hatte.
Jeden konnte es treffen, sagt ein Betroffener. „Auf den Listen standen ganz Junge, viele Ältere, Frauen mit Kindern.“
Der Befehlston von der Kommandobrücke werde immer strenger, so die Wahrnehmung eines Insiders. Das Motto laute: „Execution only“.
Mitdenken sei nicht mehr erwünscht, findet diese Quelle. Militärischer Umgangston; hier, verstanden.
Das erhöhe die Belastung für die Leute noch mehr. „Das Management anerkennt nicht, dass die Mitarbeitenden erschöpft und gestresst sind.“
An der UBS-Generalversammlung von letzter Woche erntete die Gewerkschafts-Frau den stärksten Applaus. Sie warnte vor noch mehr Abbau, wenn der Bund bei seinen Too-Big-To-Fail-Verschärfungen übermarche.
Der Bundesrat soll einen „Kompromiss“ zwischen harter Regulierung und Erleichterung für die UBS als wichtige Arbeitgeberin anstreben, forderte die Vize-Chefin des Bankpersonalverbands vor den Aktionären, Natalia Ferrara.

Weniger harsche Auflagen seien zentral „erst recht in einer Zeit, in der die Arbeitslosigkeit in der Bankenbranche steigt und weiter dunkle Wolken aufziehen“.
Die Gewerkschafterin stärkte UBS-CEO Sergio Ermotti den Rücken. Der Tessiner will den Hauptsitz in Zürich behalten, was nicht allen im VR der UBS in den Kram passt.
Es brauche vom VR „ein klares Bekenntnis der UBS zur Beschäftigung in der Schweiz und ein Verzicht auf die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland“, sprach Ferrara ins Mikrofon.
Die vielen Mitarbeiter-Aktionäre waren begeistert.
Derweil schlagen viele UBS-Chefs mit dem Job-Zweihänder um sich. Wer nicht spurt, riskiert den Rausschmiss – Ende Juni und Ende September stehen die nächsten Abbau-Wellen an.

Schön zu sehen, dass die Bank wenigstens beim Timing effizient bleibt: erst Apéro, dann Abgang. Ein Rundum-sorglos-Paket – für alle, nur nicht für die Mitarbeitenden.
Wer jetzt noch bei dieser unempathischen Bude ist, hat die Kontrolle übers Leben vollends verloren. Gilt übrigens auch für Mitarbeitende.
Wer zahlt den Dir das süsse nichts tun?
Hast Du auch einen eigenen Satz oder musst Du Dich bei Herrn Lagerfeld bedienen?
Immer wieder der selbe alte und ueberfluessige Spruch.
Die einen kriegen Prosecco, die anderen die Papiere. UBS beweist erneut: Kultur isst Strategie zum Frühstück und die Kultur ist hungrig.
…und die UBS Kultur wurde vollends von der CS Kultur gefressen. Unter Seiler-Guida-Rosen ist die UBS Kultur zur Marginalie verkommen. Nur warme Luft produziert und sich gegenseitig geschützt.
Die Party ist erst vorbei wenn sie vorbei ist 🙂
Deine Party ist auch längst vorbei..
Wenn Empathie ein Bonuskriterium wäre, hätte die Chefetage wohl schon lange keinen variablen Lohn mehr gesehen.
Ich hoffe noch immer, dass diese Bank die Schweiz endlich verlässt. Genug ist genug☝️
Weiter so, ich will dividende
Ein neuer Brotaufstrich?
@Hassan: nein, er hat seine Aktien geerbt.
Bei diesem Arbeitsmarkt sollte man das Geld der Firma ausgeben solange man noch kann.
Mit einen neuen Job wird es wohl nie mehr etwas.
Seit wann suchst du den einen neuen Job?
Bei der UBS funktionieren viele Sachen nicht mehr und trotzdem hupen die Chefs von der Kommandobrücke herunter: Die Migration hat ohne Probleme geklappt und sind die Besten!
Sagen wir’s mal so: Die Migration hat mehr als doppelt so lange gedauert wie sie hätte dauern müssen. Man kann dies auch als ‚Erfolg‘ bezeichnen.
Alles wie vorausgesehen. Wer aussitzen wollte, dem geschiehts recht. Und wessen Spekulation aufgegangen ist, der nimmt den Gewinn.
C’est la vie. Und die Abfindungen sind, wie ich höre, ja auch nicht ohne.
Das ist der xte Aufwasch der selben Geschiche Herr Haessig
Kannst ja arbeiten gehen wenn dir langweilig ist.. hohle Birne..
@Hohlkopf
Prmitivling.
Da fühlt sich aber einer mehr als nur angesprochen…😂
Die Aperos waren im Februar/März, du solltest dringend deine „Quellen“ wechseln, Luki.
Einmal mehr ein reiner Hetzbericht ohne Substanz oder überwiegendem Wahrheitsgehalt.
Ich bin in einer Vorgängerbank gross geworden, wo das Unternehmen noch für „win-win-win“ (gut für den Kunden, die Bank und den Mitarbeiter) stand. Ethik, Moral und vernetztes Denken wurden hochgehalten. Natürlich mussten Chefs auch damals unbequeme Entscheide treffen und Kredite ablehnen und Mitarbeiter entlassen; aber nie so. Man mag argumentieren, dass es wegen der Konvennien einfacher war – war es nicht! Natürlich wurden wir mit Geld aus dem Ausland überschwemmt und hatten weniger Compliance. Das Bankgeschäft war trotzdem ehrlicher, authentischer und einfacher.
Irgendwann ist jede Party fertig. Die einen kotzen halt schon früher und für die anderen kommt der Kater am nächsten Tag.
Bei Dir kommt mir jeweils auch das grosse 🤮
……….it ain’t over till‘ it’s over…………
Damit war die gute, alte SBG sehr erfolgreich.
Da oben steht doch tatsächlich Leistungsträger. Als ob die Beförderung bei UBS etwas mit Leistung zu tun hätte. Man muss im richtigen Club sein. Oder glauben Sie ernsthaft ein Key Risk Taker würde zehnmal so viel Leistung bringen wie ein sonstiger Angestellter?
Der trägt immerhin das Risiko des grossen Bonus. Das rechtfertigt auch den grossen Fixlohn😉
UBS ist eine gute Bank, aber nicht für uns Normalos. Sondern für das ganze grosse Internationale, Konzerne und Grosskapitalisten.
Die Frau Ferrara kann man auch nicht ernst nehmen. Sie verlangt doch tatsächlich, die Schweiz müsse die UBS weiterhin mit Risikogeschäften weiterwursteln lassen, nur damit möglichst viele Angestellte einen möglichst leichten und gut bezahlten Job haben. nein, das kann nicht die Meinung sein, dass der Schweizer Steuerzahler alle Risiken trägt und ausländische Aktionäre und Bankangestellte profitieren. Ich hoffe, BR KellerSutter macht wenigstens einmal den Job, für den sie viel Geld und eine lebenslange Rente erhält.
die Beförderten sind meist solch Ja-Sager. Nicht anecken, immer nicken und weiter gehts aufwärts.
Offenbar haben UBS’ler eine lange Leitung. Bonus war Ende Februar, die Beförderungen wurden bereits zuvor kommuniziert. Die brauchten nun also 7 Wochen um zu verstehen, dass sie befördert wurden?
„Empathie“ ist an den Kaderschmieden nach wie vor ein kaum besuchtes Freifach.
Dafür ist der Hörsaal „ Bonus mehrperspektivisch betrachtet“ und
„Moral ein vergessenes Attribut“ immer überfüllt!
langsam langweilig, hier.
tag für tag die selbe leier.
bringt mal was neues.
Mit militärischem Verhalten kann man meine Generation nicht mehr managen.
UBS wird voll an die Wand fahren.