Martin Neukom wollte mal etwas Freches. Bei Künstler Hans Witschi bestellte er ein Porträt zulasten der Staatskasse, das ihn „jung“ und „frisch“ zeigen würde.
Witschi habe das Gegenteil geliefert, Neukom wollte keines der drei Porträts – der SonntagsBlick brachte die Story, der Wirbel wurde täglich grösser.

Gestern versuchte der Shootingstar der Zürcher Grünen, den Schaden zu begrenzen. Er kaufe eines der drei Bilder und zahle die 20’000 Franken aus dem eigenen Portemonnaie.
So Neukoms LinkedIn-Ankündigung.
Lieferort: Kantonsverwaltung Zürich. Am Ende kommt das Bild doch noch in die Ahnengalerie der höchsten Zürcher Politiker?

Zuvor gibts aber eine öffentliche Debatte – mit Witschi, der zu Kunst und Eitelkeit reden wird.
Am Beispiel des 39-jährigen. Der hat die einfachste Regel der öffentlichen Aufregung nicht begriffen. Ein Rückzieher bei einem Kunstwerk aus purem Ego elektrisiert alle.
Umso mehr wehrt er sich gegen weitere potenzielle Headlines. Neukom würde öfters in Loge 2, im Parkett links, im Opernhaus Zürich sitzen.

Ebenfalls auf Kosten des Steuerzahlers.
Als höchste Vertreter der wichtigsten Geldgeberin – der Kanton Zürich zahlt dem Opernhaus 90 Millionen im Jahr – haben die Regierungsräte Gratistickets für Wagners Nibelungen-Ring und Bizets Carmen.
Neukom sei besonders häufiger Loge-2-Nutzer, behauptet eine Quelle.
„Stimmt nicht“, sagt sein Sprecher auf Anfrage. „Regierungsrat Neukom hat noch nie eine Zürcher Opernvorstellung mit einem Gratisbillet besucht.“
So oder so hat es Neukom mit seiner selbst ausgelösten Porträt-Krise unvermittelt ins mediale Schlaglicht geschafft. Etwas, das ihm zuvor nur mit seinen Windrädern gelungen war.
Die sind umstritten – konservative Landschafts-Erhaltung prallt frontal auf alternative Strom-Hoffnung.
Der Fight blieb aber „en famille“, er liess die Wogen nur in ein paar betroffenen Dörfern hochgehen.
Umgekehrt die aktuelle Posse mit den unliebsamen Porträts. Maler Witschi geniesst zusätzliche Bonuspunkte wegen seiner Behinderung. Er sitzt im Rollstuhl.

Weil der Maler den Gang an die Öffentlichkeit nicht scheute, steht Neukom jetzt als Loser ersten Ranges da.
Schon in zwölf Monaten kann sich das rächen – wenn die Zürcher ihre neue Regierung wählen. Dann weht Neukom sowieso eine steife Bise ins Gesicht.
Grüne Weltverbesserung hats in Kriegszeiten schwer.
Zusammen mit dem eitlen Gehabe um die eigene Schönheit bildet sich ein hässlicher Mix, der Neukoms Wiederkandidatur zur Zitterpartie macht.

Wie peinlich. Und 20‘000 Franken für ein Bildli das man beim Bellevue am See für 50 Franken gepinselt bekommt 🤣
Deine Visage möchte ich lieber auch nicht sehen!
In Thailand erhältst du aber keine Ergänzungsleistungen außer du bleibst wie unsere Gäste aus dem Balkan weiterhin in der Schweiz angemeldet.
Man kann aus einem hässlichen Bild keinen Schönling pinseln und aus einer missratenen Idee keinen PR‑Triumph. Wenn man künstlerische Freiheit bestellt, aber am Ende doch nur ein Instagram‑Filter wollte, darf man sich nicht wundern, wenn die Leinwand die Wahrheit sagt. Kunst lügt halt nicht auch wenn die Auftraggeber es gern täten.
Oh ja. Wenn man geistige Rohkost liefert, darf man nicht erwarten, dass der Künstler daraus plötzlich ein Fünf‑Gänge‑Menü zaubert. Küchenmagie gibt’s nur bei Disney.
Ist das Milchbubi eigentlich schon trocken?
@Kita
Ein solcher Post ist unterste Schublade. Regierungsrat Martin Neukom ist schliesslich gewähltes Mitglied in der Exekutive des Kanton Zürich.
Der Algorithmus auf IP ist leider oft eine Farce.
Wir suchen noch ein abschreckendes Beispiel für Naturkatastrophen!
Der Post ist unterste Schublade, möglich. Aber wenn der Algorithmus sogar deinen „intelligenten“ Beitrag prominent platziert, scheint die Messlatte ohnehin irgendwo im Erdgeschoss zu liegen.
Ein bäumiger Kerli. 👍
Kerl, wohl eher Milchbubi..🤮
Natürlich. Wer eine Vision hat, die schon vor dem ersten Strich nach „Fehlkonstruktion“ riecht, sollte nicht überrascht sein, wenn die Leinwand das genauso sieht. Kunst ist ehrlich im Gegensatz zu manchen Auftraggebern.
@IP: Gerne mal etwas zum Millionen teuren nicht verwendeten Kostengrab Velo Abstellplatz von rot/grün bein Bahnhof Stadelhofen.
Wer zahlt Dir eigentlich das süße nichts tun in der 🌈 Regenbogen Hängematte ?
Habe noch einen Lasten-Fahrrad günstig abzugeben…
@Kastrati: Bruder, IV regelt
Beziehe volle Invalidenrente samt steuerfreie Ergänzungsleistungen!
Hat nichts mit Neukom zu tun, aber von einem kleinen, pubertierenden Wicht der seinen Schrott nur anonym absondert kann Wissen nicht vorausgesetzt werden!
liegt immer im Auge des Betrachters.
🤮
… der ist ja schon gezeichnet bevor er mit der Arbeit beginnt. 🤭
Die Caritas führt anscheinend einen Schönheitswettbewerb durch..🤮
„Wo die Eitelkeit anfängt, hört der Verstand auf.“
In der Portrait-Kunst muss man doch nicht dem Auftraggeber schmeicheln.
Sondern versuchen, die Person einzufangen. Und bei Witschi (einem Top-Künstler) ist das vor allem die physische Schwäche und Verletzlichkeit.
Und das ist dem Künstler zu 100% gelungen.
Der schiefe Mund, die hohe Stirn, die Haarlinir, die sehr spezielle Nasenpartie. Man erkennt Neukom sofort.
Und das Drama, das Neukom darum gemacht hat, gibt dem Werk noch mehr Pepp.
Es zeigt, Kunst bewegt. Alle Medien haben darüber berichtet. Die Schweiz darüber debattiert.
Witschi ist hier ein echtes Meisterstück gelungen.
Bild: Grüner Mann auf grünem Grund ? 🤷♂️
Jeder Frosch ist schöner..🤓
@Prinzessin
Na ja, immerhin ist er ein sprechender Frosch …
Alle drei Portraits sind übel. Für sowas würde ich auch nichts bezahlen wollen. Da die drei Bilder sehr unterschiedlich sind, deutet das darauf hin, dass die Instruktionen mit den Erwartungen an das Resultat sehr vage gewesen sein müssen, d.h. es wurde zu viel „künstlerische Freiheit“ gelassen. Und das ist Neukoms Fehler… ist wie bei KI oder IT allgemein: garbage in, garbage out.
Garbage out trifft bei Ihnen definitiv zu. Allein, die Frage bleibt: Welchen garbage ziehen Sie sich so rein?
Grüner Mann, was nun? Die Wiederwahl kann man ebenfalls kompostieren, der Schnösel kommt auf keinen grünen Zweig.
Und das bei 110 000 Betreibungen in der Stadt Tsüri ?
Das süße nichts tun wird in der Stadt Zürich gefördert…
Meiner Meinung nach sieht Neukom auf allen Bildern wesentlich besser aus, als in Wirklichkeit.
Warum ist er so undankbar?
Wir suchen noch ein abschreckendes Beispiel für Naturkatastrophen!
„Zürcher Bau-Regierungsrat trat künstlerische Freiheit mit Füssen“, was für ein Quatsch. Die Bilder sind schlecht, eines erinnert an Zuccolini, eines an irgendeinen verstorbenen Papst und eines an Hermann Heese um die Sechzig rum! Fakt, Witschi hat drei Porträt (Fliessbandmaler) in 3 verschiedenen Stilen gemacht und keines überzeugte Neukom, zu Recht. Für die Galerie Stephan Witschi die Witschi vertritt ein Volltreffer.
„Neukom sei besonders häufiger Loge-2-Nutzer, behauptet eine Quelle.“ ja und ein bisschen Lügen über Neukom darf sein, Journalismus lebt ja auch von vergifteten Quellen!
Wann kommt die Spitex heute?
Ein unretuschiertes Foto würde genügen. Und wäre b.illiger
Oder eine returschierte Ziege..
hätte gereicht!
Eher eine Ziege..
Hoffentlich kommt wenigstens ein blauer Bilderrahmen an das Bild – das könnte uns noch an die guten alten blauen Zonen erinnern. 😬
Was dieser Künstler abgeliefert hat ist nun aber leider wirklich Schrott.
Der hat ihn schön gezeichnet..
Oje, wenn ein Politiker bereits wegen eines Bildes die Nerven verliert, so frage ich mich, wie es dann bei einem wirklichen Problem aussehen wird.
Wasser predigen und Wein trinken. Dieser Neukomm ist mein Geschmack. In einem Jahr hat es das Stimmvolk in der Hand und kann ihn abwählen. Dann kann er ja nochmals einen Maler anstellen, der ihn für die Ahnengalerie pinselt. Wie wäre es mit Gerhard Richter.
Das mache dann ich – mit der Farbwalze. 🤭
Wenn er nur das Bild der Corinne neben sich nicht auch noch aufhängt. 🙏
Es wäre herrlich, wenn jemand die anderen Bilder kauft und sie im Wahlkampf hochhält mit dem Slogan: „Wir brauchen kein G in der Regierung und aus Neukom wird Altkom.“
Die KI hätte es gratis gezeichnet.
Komisch dass er nicht ein Elektrobild von der KI wollte – jetzt hat er ja einen Ölbild. 🤷♂️