Sarasin-SMS aus Dubai-Wüste: Banking am Ende

Streit des Nobelbankers mit Kunde Maschmeyer enthüllt desaströse Beratung – Jetsetten statt Büroarbeit.

Der Krieg zwischen Banker Eric Sarasin und Multi-Millionär Carsten Maschmeyer um ein Steuer-Vehikel wird zur Belastung für das vermeintlich seriöse Schweizer Private Banking.

Mehrere SMS zeichnen vom Sprössling der berühmten Basler Dynastie das Bild eines Jetsetters, der einen reichen und einflussreichen Kunden mit Sprüchen vertröstet, statt ihm in der Krise zu helfen.

Wenn die vermeintlich grössten und besten Private Banker des Finanzplatzes auf diese Art ihren Job interpretieren, dann erklärt das den Niedergang der Branche mehr als das Ende der Schwarzgeld-Ära.

Eric Sarasin ist nicht irgendein Private Banker. Sarasin ist die Nummer 2 der heutigen Safra Sarasin.

Statt sich in seinem Büro um eine der grössten Krisen eines zentralen Kunden zu kümmern, lädt Sarasin in der heiklen Phase zu Party, meldet sich aus Arabien, London und dem Engadin.

Dabei geht es um fast 40 Millionen Euro von Maschmeyer, einem umstrittenen Selfmademan und Glamour-Unternehmer mit einer bekannten Schauspielerin an seiner Seite.

Das Duo tanzt auf allen Hochzeiten und hat entsprechend Potenzial – sowohl fürs Business als auch zur Schädigung der eigenen Reputation.

Wenn Maschmeyer der Kragen platzt, dann weiss jeder: Das wirft hohe Wellen. Genau das ist passiert. Maschmeyer hat seinen Ex-Banker Eric Sarasin vor kurzem verklagt.

Hintergrund sind Maschmeyers verlorene Millionen. Das Geld versickerte in einem Sarasin-Fonds, der nach Interventionen der deutschen Politik um ein Steuerschlupfloch namens „Dividend Stripping“ Schiffbruch erlitten hatte. Deutsche Anwälte drohen deswegen mit Sammelklagen gegen die Bank.

Maschmeyer wurde schon 2012 nervös, fragte nach seinem Geld.

Wie das Magazin Bilanz und der SonntagsBlick kürzlich nachzeichneten, beruhigte Sarasin seinen einstigen Freund per Kurznachrichten aus aller Welt.

„Werde dafür sorgen, dass diese Summen bis Anfang April zurückkommen!“, schrieb Sarasin im März vor 2 Jahren. Und fügte an: „12% Rendite!“

Allein der versprochene Riesengewinn ist für einen seriösen Privatbankier grober Unfug. Zweistellige Erträge waren schon immer lusch – in einer Fast-Nullzinslandschaft erst recht.

Maschmeyer, der keine Grenzen kannte, pochte im Folge-SMS gar auf 25 Prozent. Darauf reagierte Eric Sarasin mit einem peinlich anmutenden Witzchen. „Klar, sorry, wollte die Hälfte für mich einsacken :))“

Sarasin hatte Anfang 2012 eigene Sorgen. Er musste sich nach dem Kauf seiner Bank durch die Safra-Brasilianer intern positionieren, um an der Macht zu bleiben.

Bei Grosskunde Maschmeyer lenkte er im März 2012 das Thema rasch auf Geselliges, statt sich, wie es sich für einen Vermögensberater gehört, intensiv um dessen Finanzprobleme zu kümmern.

Damals war gerade Kunstausstellung Art Basel. „Zum Italiener per Schiff!!!“, lockte Sarasin den Topkunden und seine attraktive Partnerin.

Danach ging Carsten Maschmeyers Investment schnell den Bach runter. Der Deutsche, der mit der „Drückerkolonne“ AWD ein Vermögen gemacht hatte, verlangte von der Bank Sarasin den Verkauf seiner Anteile am Steuer-Vehikel.

Doch Maschmeyer musste lange warten. Erst Wochen nach seinem Auftrag erhielt er im Herbst 2012 Geld – allerdings nur 21 Millionen Euro, etwas mehr als die Hälfte des Investments.

„Lieber Carsten, ich war ausserhalb Dubai in der Wüste und hatte keinen Empfang“, meldete sich Eric Sarasin Anfang November 2012 aus den Weiten Arabiens. Substanzielles lieferte er nicht.

Jetzt wurde Maschmeyer hart. Er forderte sein Geld ultimativ zurück.

Eric Sarasin blieb scheinbar locker. Er gab auf das Drängen des deutschen Millionärs weiterhin nichtssagende SMS-Meldungen aus aller Welt zum Besten.

„Lieber Carsten (…) Ich hoffe sehr, dass wir bald eine Lösung finden“, kabelte Sarasin Anfang März 2013, und fügte an: „Beste Grüsse aus St. Moritz, wo ich am Sonntag den Engadiner Skimarathon laufen werde.“

Einen Monat später war Sarasin schon wieder auf Reisen. „Wir klären Deine Fragen“, meldete sich der Banker, nun aus London.

Eric Sarasins Botschaften, verschickt beim Rasen um den Globus, rufen die Affäre Hildebrand in Erinnerung.

Ein Sarasin-Informatiker hatte Christoph Blocher Screenshots von Dollarkäufen zur Unzeit des Ex-Nationalbank-Chefs respektive seiner Frau übergeben.

Der Polit-Tycoon riss damit einen der grössten Skandale der Schweizer Neuzeit vom Zaun.

Sarasin hatte die eigenen Leute nicht im Griff. Wie das Verhalten von Namensgeber Eric Sarasin in der Affäre Maschmeyer zeigt, begann das Problem ganz oben.

Kommentare

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  1. So, Freunde der Nacht, jetzt erzähle ich Euch mal etwas. Der Guru und sein Adlatus haben seit Jahren bei bestimmten Banken in Deutschland Hausverbot. Ratet mal warum?Sarasin hat BEIDEN bis um 10 nach 12 den roten Teppich ausgerollt. Nun dürft ihr auch mal raten, warum. Gerichte und Aufsichtsbehörden, denen der Heimatschutz von Banken fremd ist, sind dran… Ich kann über die Kommentare von manchen Marionetten vom Guru hier nur lachen!!!

  2. Was heisst hier 12% Rendite sind immer Unsinn bzw. lusch?!
    Wenn jemand vor zehn Jahren eine Wohnung für beispielsweise 1 Mio. gekauft hat und sie heute für 1.7 Mio. verkaufen kann, was durchaus den Marktgegebenheiten entspricht, dann ist seine Eigenkapitalrendite wohl wesentlich höher gewesen, insbesondere bei den heutigen Zinsen seit der Finanzkrise:
    Rechnen wir ‚mal mit einem durchschnittl. Hypozins plus Amortisation von 3.5% über die letzten Jahre. Bei 1 Mio. Kaufpreis hat der Käufer vor 10 Jahren 200’000 CHF Eigenkapital eingeschossen. Auf den 800’000.- hat er grob über den Daumen gepeilt pro Jahr 28’000.- der Bank geblecht. Ueber 10 Jahre also total CHF 280’000.-. Ziehen wir vom Gewinn durch Wertsteigerung von CHF 700’000.- die 280’000.- ab, dann bleiben noch CHF 420’000.- als Ertrag auf dem Eigenkapital über 10 Jahre übrig, also 42’000.- pro Jahr auf das eingesetzte Kapital, was eine jährliche Rendite von grob ca. 21% ergibt. (Hier sind Zinseszins-, Eigenmietwert- und Steueraspekte einmal ausgeblendet.) – Das heisst also, dass jeder CH-Bünzli theoretisch in der Lage war, in den letzten 10 Jahren wenigstens zweistellige jährliche Renditen zu erwirtschaften mit seiner Immobilie, die er meist auch noch selbst bewohnte und dafür nicht noch extra Mietzins bezahlen musste.
    – Viele viele Immobilienunternehmer haben in den letzten 10 Jahren konstant solche Renditen erzielt. Da wurde richtig viel Kohle gemacht. Sarasins 12% mit „seinen“ „Buebetrickli“ erscheinen dagegen geradezu als läppisch!

    • Und jetzt wollen sie ihr Geld in Bar beziehen… Verkaufen sie ihr Haus? was dann? Wo wohnen sie dann? Hotel? Wohnwagen? Brücke? Mietwohnung?
      Eigenheim kann nicht mit spekulativen Assets verglichen werden. Das ist Business einer Immobilienfirma oder eines Immofonds.. Aber kein Immofonds besitzt EFHs.

    • Wer im 2009 den DJ-Index gekauft hat und heute aussteigt erzielt auch eine Jahresrendite von 20%. – Ich weiss nicht, was LH da faselt von „12% Rendite seien generell lusch“. Das Versprechen einer solchen Rendite ohne einen „Locking-in-Mechanismus“ einer solchen, das kann höchstens „lusch“ sein.

  3. @Hans-Günter
    Ja, ja und nochmals ja – da kennt jemand den jüngsten Entscheid des Bundesfinanzgerichtshofes nicht – oder will ihn nicht wahr haben?

    • Es gibt keinen Bundesgerichtshof Entscheid, der bindend ist. Es sind Entscheidungen für Einzelfälle, die nicht verallgemeinert werden dürfen. Daher stösst der aktuelle Prozess auch auf soviel Interesse, weil man endlich hofft, das ein allgemein verbindliches Urteil gespochen wird.
      Da es in D mittlerweile üblich ist, das Finanzämter Urteile gegen Sie nicht direkt umsetzen, entgehen den Steuerzahler Milliarden. Ausserdem ist es leider auch so, wie in diesem Fall, dass rückwirkend durch den Staat ,es einseitige Änderungen in der Rechtsauffassung gibt.
      Und im Gegensatz zu CH ist es in D üblich, dass man seine Steuerlast optimiert. Und es gilt, alles was nicht verboten ist ist grundsätzlich erlaubt. Pech war nur, das man es, wie bei den Medienfonds, zum Schluss übertrieben hat. Die ersten paar Milliarden hat kein Mensch interessiert, erst als Hinz und Kunz diese Konstruktionen „öffentlich“ anboten, ist den Finanzämtern der Kragen geplatzt. Im übrigen war angeblich AWD einer derjenigen Anbieter, die die steuerliche Katastrophe bei den Medienfonds ausgelöst hat, da ,entgegen „Absprachen“ mit den Steuerbehörden, ein wesentlich höheres Volumen plaziert worden ist.

    • @Hans-Günter
      Der BFH hat in aller Klarheit festgestellt, dass bei Fremdfinanzierung und Aushebelung des betriebswirtschaftlichen Risikos von keinem Eigentumsübertrag – und somit Anspruch auf die Steuererstattung – ausgegangen werden kann. Zudem haben Sie Recht, dass hier (Sie bezeichnen es etwas anders) eine Modellhaftigkeit der Konstruktion vorliegt. Bei aller wünschenswerten Steueroptimierung kann niemals gewollt sein, dass eine Steuer die nie gezahlt wurde erstattet wird. Oder gehen Sie auch auf das Nachbargrundstück nur weil ein Loch im Zaun ist?

  4. Der Bilanz-Artikel über die „Operation Gipfelsturm“ ist sehr spannend & süffig geschrieben. Ehrlich gesagt ist es mir ein totales Rätsel, wie Eric Sarasin seinen Ruf derart aufs Spiel setzen konnte: Sinn und Zweck des Cum-Ex-Deal war, sich ungerechtfertigt zu bereichern, weil das Deutsche Steueramt offenbar (der Himmel weiss warum) 2 Steuerbescheinigungen ausstellte, obwohl die Steuer nur einmal bezahlt wurde. Dass ein solch haarsträubendes Produkt nicht funktionieren kann, hätte jeder merken können.

    • @Enzo Della Verita
      Ja das ist eine gute Frage. Wenn Sie die Presse studieren stossen Sie auf die Abbildung einer Originalkundenabrechnung. Darauf ist zu sehen, dass der Kunde fast nichts für dieses Produkt bezahlt hat. Dennoch sind Honorare in Millionenhöhe gezahlt worden – den Rest überlasse ich Ihrer Phantasie….

    • Das Problem ist dass Eric Sarasin gar nicht wusste, dass sein Ruf in Gefahr war. Er hat die Geschäfte nicht wirklich verstanden und ist/war nur der Grüssaugust in dieser Sache … er kann einem leid tun im Prinzip … !

  5. Da haben sich wohl zwei gefunden. Der in diesem Artikel angeblich geschädigte Bankkunde hätte wohl Zeit seines Lebens wenig Skrupel, andere Menschen zu schädigen. Mein Mitleid, obwohl ich den Einzelfall nicht zu beurteilen vermag, ist ausserordentlich limitiert und überschaubar.

  6. maschi hat nicht nur viele leute mit awd über den tisch gezogen, sondern auch swiss life als er denen die bude verkaufte. jetzt hat er einen neuen gefunden, der dachte sein geld nimmt ihm keiner weg….

  7. Ich hoffe nur, dass Hr. Maschmeyer damit NICHT durchkommt, denn all die Kleinkunden von AWD haben alles verloren. Und schlussendlich hat er sich auf „deren Buckel“ bereichert. Das ist jetzt nur Gerechtigkeit

  8. Logischerweise kann man Bsp 25% Rendite versprechen. Der Entwickler des Produktes weiss doch genau was an Geld „reinkommt“ wenn er dieses cum-ex macht. Sprich: bei einer Geldanlage von EUR 100, sparen (erhalten) sie EUR 30 aus diesem Steuertrick. Die verbleibenden EUR 5 behält die Bank als Kommission.

    Was soll hier illegal sein?

  9. AWD Maschmeyer hat mit seiner Drücker Kolonne hunderttausende von Kunden über den Tisch gezogen, was jeder wusste- und seine Bude dann einer wie könnte es anders kommen, Schweizer Versicherung (Gier frass den Verstand der Gang in der Versicherung) zu einem Omega Deal Preis verkauft und damit hat Maschmeyer den Vogel dann völlig abgeschossen! Das zollt Respekt ab! Wie dem auch immer, AWD ist zwischenzeitlich schon wieder versenkt worden! Der Bänkler Sarasin ist in Seiden aufgewachsen und kennt das Geld verdienen garnicht- ergo so gesehen, kann er nur gegen Maschmeyer unterliegen. Einen Fuchs über den Tisch ziehen, ist fast unmöglich. Dass das Sarasin nicht wahrhaben will, sollte sehr zu denken geben….. Feuer unter dem Dach hat er, lange wird er sich nicht mehr halten können- da schützt der eigene Name Sarasin auch nicht- aber das ist natürlich nur meine bescheidene Meinung.

  10. @Rocco, danke für Ihre Fragen. Diese sind einfach zu beantworten:

    Eines vorweg: Es geht hierbei nicht, um eine Neiddebatte auszulösen, sondern den Menschen aufzuzeigen über ihren eigenen Tellerrand zu sehen. Leider ist das keine Theorie, sondern die traurige – räberische Realität indem wir leben.

    Sie schreiben Zitat:

    die Staatsverschuldung in einigen Länder durch Leute entstehen kann, die als Grundhaltung den Staat als “Lender of first Resort” sehen?

    Zitat Ende.

    Also der Staat und korrupte Beamte sind die Wurzel des Übels?

    Ich erinnere Sie daran, dass wir in einem verzinsten Schuldgeldsystem leben.

    Beispiel:

    In der heutigen Geldordnung macht es keinen Sinn, wenn der Staat Schulden abbaut und Kredite zurückzahlt. Dieses Geld würde aus dem Geldumlauf verschwinden – es gäbe kein Geld mehr. Oder anders gesagt: Existierte keine Verschuldung, würde auch kein Geld existieren.

    Ist nachhaltiges Wirtschaften mit einem Geldsystem, das auf eine dauerhaft exponentiell (Zins und Zinseszinsen) wachsende Geld- und Schuldenmenge angewiesen ist, um nicht zu kollabieren, überhaupt möglich?

    Was dieser Fall und die Herren Sarasin und Maschmayer auszeichnet? Sie konnten sich nicht einigen, und einer von beiden hat eine Kleinigkeit an die Öffentlichkeit durchsickern lassen.

    In meinen kleinen Beispiel versuche ich aufzuzeigen, dass in der Finanzwirtschaft Geldmengen in Form von geldäquivalenten Wertpapieren in kaum vorstellbarer Größenordnung gehortet werden.

    Bestand und Handelsvolumen von Finanzprodukten betragen ein Vielfaches des Welt-Bruttoinlandsprodukts. Die moderne Geldwirtschaft ist einem Spielcasino gleich organisiert. Das zum Verteilen verfügbare Kapital ist auf unterschiedliche Spieltische aufgeteilt, an denen Geld gegen Finanzprodukte eingetauscht wird. An den einen wird Geld gegen Aktien getauscht, an anderen Tischen Geld gegen Anleihen, an wieder anderen werden Derivate gegen Geld getauscht oder auch Geld gegen Geld in form von Devisen. Sobald die Geldbesitzer mit ihrem Geld von einem Tisch zum anderen wechseln, fallen die Tauschkurse am verlassenen Tisch. Am Tisch mit dem Geldzustrom steigen die Kurse. Es ist ein System kommunizierender Röhren. Der Geldstand in den einzelnen Röhren verändert sich ständig, das Gesamtvolumen im Casino Finanzwirtschaft ändert sich nur, wenn Geld aus der Realwirtschaft hinzukommt oder an diese abfließt.

    Diese wenig akzeptierte und oft bestrittene Tatsache wird verdeutlicht durch eine Betrachtung des Handels mit Aktien:

    Drei Personen A, B, C verfügen über jeweils 1.000 Sfr.
    Gesamtwert: A, B, C je 1.000 Sfr = 3.000 Sfr.

    Ein Unternehmen AG gibt im Rahmen einer Kapitalerhöhung neue Aktien zum Kurs von 100 Sfr. aus, um damit die Entwicklung neuer Produkte zu finanzieren. A kauft für 500 Sfr. fünf Aktien von Unternehmen AG.
    Gesamtwert: A hat 500 Sfr. + AG mit 500 Sfr. + B, C mit je 1.000 Sfr. = 3.000 Sfr.

    AG kündigt den Verkauf der neuen Produkte an, der Kurs steigt, B kauft die fünf Aktien von A zum Preis von 750 Sfr.
    Gesamtwert: A hat 1.250 Sfr. + B mit 250 Sfr. + C mit 1.000 Sfr. + AG mit 500 Sfr. = 3.000 Sfr.

    AG teilt mit, dass Produkte wegen technischer Mängel nicht verkaufbar sind, der Kurs der Aktie bricht ein. C kauft die fünf Aktien von B für 250 Sfr.
    Gesamtwert: A hat 1.250 Sfr. + B mit 500 Sfr. + C mit 750 Sfr. + AG mit 500 Sfr. = 3.000 Sfr.

    Ich wiederhole mich:

    Durch Handel mit Aktien werden keine neuen Werte geschaffen. Dieses gilt für alle Arten der heute von der Finanzindustrie als Finanzinnovationen angebotenen Produkte wie Derivate, Optionen, Zertifikate, Swaps u.a. ebenso wie für den Handel mit Devisen. Vorhandene Werte werden lediglich umverteilt. Wertzuwachs findet ebenso wie die Vernichtung von Werten nur in der Realwirtschaft statt.

    Durch Entwicklung und Produktion neuer Produkte schafft das im obigen Beispiel angeführte Unternehmen AG Mehrwert, welchen es durch Verkauf der Produkte realisieren und für weitere Investitionen oder Ausschüttung an Investoren verwenden kann. Wird das Unternehmen wegen Erfolglosigkeit liquidiert, ist das eingesetzte Kapital vernichtet worden.

    Talente und freie Marktwirtschaft sind vom Geldmonopol selbst erschaffene Myhten. Es geht hier alleine um Umwerteilung von fleissig auf reich, – und vorallem, – von wertlosem Zettelgeld zu Sachwerten.

    Das von der Finanzindustrie inszenierte Krisenszenario beruht auf falschen Prämissen.

    Die verlorenen Milionen oder die ganzen Sarasin Fonds und dazugehörigen rechtlichen und mediatischen Zirkus sind Ablenkunsmanövern. Die exponentialkurve erreicht bald ihren Höhepunkt und dann wird eine Währungsreform unausweiglich.

    Wieso ist es bis jetzt nicht dazu gekommen?

    Ganz einfach, wenn buchhaltungstechnisch aus 1 Miliarde Verlust eine Miliarde Gewinn gemacht werden kann, tja, dann kann das Hütchenspiel noch eine Weile weiter gehen. Die Verarmung vieler Bevölkerungsschichten ist schon jetzt bemerkbar.

    Tipp: Der Deal gestern zwischen Novartis und Glaxo ist ein typischer Zeichen einer Finanzära in ihren letzten Zuckungen.

    Die Lösung: ein neues Geldsystem aber nicht nur!

    MfG
    Zerschlaugung!

    • Eine einfache Antwort ist selten richtig…das (mein) Zitat wurde zwar wiedergegeben aber nicht erfasst:

      Es gibt immer mehr (Wut)Bürger, die nach staatlichen Eingriffen oder Sanktionen oder gar Neuordnungen verlangen – solange es sie selber nicht im Negativen betrifft….Der Staat wird also der direkte Businesspartner des Bürgers (zb wenn die eigene Hausbank gerettet werden soll, wenn die Kriminalität in exponierten Landesteilen zu bekämpfen ist, wenn Renten gesichert werden sollen, wenn die Mietwohnungen zu teuer werden etc…..)
      PS: Hat aber immer noch nichts mit dem Titel zu tun

    • Rocco, besten Dank. Mit (Wut) Bürger, Sanktionen oder Revolution hat das nichts zu tun.

      Sondern, um die Demaskierung dieses Betrugsmodell freier Markt! Von Konkurrenz, Talente oder Mehrwert kann nicht die Rede sein; hierbei handelt es sich schlicht und einfach, um Betrug! Betrug als absichtlich eingebauten „Konstruktionsfehler im System“!

      Vergessen Sie Verschwöhrungstheorien oder dergleichen, es findet tagtäglich statt und ist leider traurige Realität!!!

      Es passiert hier sozusagen ein gewolltes Austricksen des normalen Alltagsverstandes sowie einer natürlichen Trägheit und Vergeßlichkeit — während die Nutznießer des Tricks sehr genau wissen, welches Spiel sie mit ihrem „Opfer“ treiben! Die Interessenten des Bankwesens, oder die Verkäufer von Produkten, die Kredite einräumen, oder weitere an diesem Trick Beteiligte wie z.B. Politiker oder korrupte Wirtschaftswissenschaftler, wie sie unsere Universitäten zuhauf bevölkern (denn nur jene Lehren werden dort gelehrt, die den wahren Sachverhalt geschickt verschleiern und die Öffentlichkeit über die wahren Zusammenhänge und deren Konsequenzen völlig im unklaren lassen), sie alle lassen kein Sterbenswörtchen darüber verlauten, sondern bilden ein einträchtiges Schweigekartell. Der Dumme ist bloß der Kreditnehmer (oder der Bürger, der Politiker wählt, die auf seinen guten Glauben hin immer mehr Schulden machen und davon ihre Politik finanzieren).

      Wer ist auf den „freien Märkten“ eigentlich frei? Sind es die Arbeitnehmer, die freigesetzt werden? Sind es die Konsumenten, für die Produkte, die sie wirklich wünschen, wie z.B. umweltfreundliche, preiswerte, langlebige und einfach wiederverwertbare PKWs, einfach nicht produziert werden? Oder sind es doch nur die Aktionäre (Neudeutsch: Shareholder), die frei von Wissen, Fähigkeiten und Leistungen einfach die Gewinne der Unternehmen absaugen, dazu auch noch Förderungen der Lokalpolitiker lukrieren (unter dem Vorwand des Standortwettbewerbs), von ihren Lobbyisten Steuerbegünstigungen in die Gesetze schreiben lassen und sich dafür in ihren eigenen Medien auch noch als superintelligent und cool präsentieren lassen?

      Die zwei Herren hier im Artikel sind ein gutes Beispiel. Die Macht dieser Gestalten besteht nicht in ihrem finanziellen Reichtum, sondern in der Unwissenheit der Normal-Bürger die nicht verstehen wie das System funktioniert und die strukturellen Zusammenhänge auch nicht hinterfragen.

      MfG
      Zerschlagung!

  11. Zitat aus dem Artikel:

    Wenn die vermeintlich grössten und besten Private Banker des Finanzplatzes auf diese Art ihren Job interpretieren, dann erklärt das den Niedergang der Branche mehr als das Ende der Schwarzgeld-Ära.

    Eric Sarasin ist nicht irgendein Private Banker. Sarasin ist die Nummer 2 der heutigen Safra Sarasin.

    Zitat Ende.

    Durch Handel mit Aktien werden keine neuen Werte geschaffen. Dieses gilt für alle Arten der heute von der Finanzindustrie als Finanzinnovationen angebotenen Produkte wie Derivate, Optionen, Zertifikate, Swaps u.a. ebenso wie für den Handel mit Devisen. Vorhandene Werte werden lediglich umverteilt. Wertzuwachs findet ebenso wie die Vernichtung von Werten nur in der Realwirtschaft statt.

    Dass immer mehr Menschen als Arbeitslose aus dem Wirtschöpfungsprozess der Realwirtschaft ausgeschlossen werden und damit in der psychosozialen Verelendung rutschen; nicht zur Finanzierung des Staatshaushalts beitragen können oder der Planet ausgeplündert wird kümmert wohl keinen.

    Diese, im Artikel genannten „Gestalten“, kennen die Steuergesetze, wissen das diese dafür sorgen, dass Unternehmen und Kapitaleinkommen sich immer weniger an der Finanzierung der Solidargemeinschaft der Bürger beteiligen müssen. Sie kennen auch unser Schuldgeldsystem und wie er tatsächlich funktioniert.

    In dieser selbstverschuldeten Situation verbleibt dem Staat nichts anderes, als Leistungen für seine Bürger zu kürzen. Diese Kürzungen werden mit Blick auf die steigende Staatsverschuldung als unumgänglich dargestellt.

    Als Begründung wird gerne die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen angeführt. Diese dürfen nicht mit zu hohen Schulden belastet werden. Denn eine anwachsende Staatsverschuldung vertiefe die Gerechtigkeitslücke zwischen den Generationen, weil die Jungen die anwachsenden Schulden der Alten zu bezahlen hätten.

    Dieses Argument hat trotz seiner populistischen Einfachheit keine sachliche Grundlage. Lasten und Nutzen aus der Staatsverschuldung werden immer von der jeweils lebenden Generation getragen. Staatsverschuldung stellt keinen Generationskonflikt dar. Die heutige Generation der Steuerzahler zahlt die Zinsen auf die Staatsschulden an die heutige Generation der vermögenden Kreditgeber. Die Zahlenden werden ihre Verpflichtungen an ihre Kinder weitergeben, genauso wie die Zahlungsempfänger ihre dadurch steigenden Guthaben an ihre Kinder vererben werden. Die durch die Staatsverschuldung verursachte Umverteilung von unten nach oben findet hier und heute, innerhalb der jetzigen Generation statt.

    Die Staatsschulden sind Kredite, welche sich der Staat bei Vermögenden besorgt. Diese Forderungen gegen den Staat werden die Vermögenden nicht mit ins Grab nehmen, sondern an ihre Erben (überwiegend steuerfrei!) weiterreichen. Diese Erben profitieren also von den Staatsschulden und können von den Zinseinnahmen sorgenfrei leben. Gekniffen sind die Erben mitteloser Bürger, diese dürfen mit ihren Steuern die Staatsschulden und damit die Einnahmen der reichen Erben bezahlen. Nicht alt gegen jung, sondern arm gegen reich ist das Problem oder anders ausgedrückt,- die Wissenden manipulieren und lenken die grossen Massen der Unwissenden.

    MfG
    Zerschlagung!

    • Sehr theoretische Ansicht….
      Wie lösen Sie das Problem, dass es
      a) talentierte und fleissige Privatleute hat, die durch ihr einzigartiges Können überdurchschnittlich generieren und deren Motivation hochgehalten werden soll?
      b) talentierte Beamte in Konkurrenzstaaten gibt, die ihre Steuergelder mit dem Maximalnutzen einsetzen und daher weniger benötigen?
      c) es Leute gibt, die performancefrei das Vermögen von a) übertragen kriegen möchten?
      d) die Staatsverschuldung in einigen Länder durch Leute entstehen kann, die als Grundhaltung den Staat als „Lender of first Resort“ sehen?
      e) Das die Motivation von c) immer mehr der Neidfaktor wird?

      Schlussendlich, was hat dies mit dem Konflikt von Maschmayer und Sarasin zu tun?

  12. Wen wunderts? Seit ca. 1990 wurden seriöse AnlageBERATER durch AnlageVERKAUFER systematisch im CH Finanzplatz ersetzt. An die Front kamen/kommen v.a. Schnörris und Dressmen. Die Profis wurden in die 2. Linie als Unterstützung der PB geschickt.
    Fazit: Die Bankmitarbeiter, die „druus chömed“ sitzen leider in der 2. Linie…
    PS: Dass Herr Maschmayer eine Rendite von 12% als risikolos betrachtet spricht für sich… Da haben sich ja zwei gefunden…

    • Ich teile Ihren Kommentar zu 100 %. Wer Fragen im Verkauf stellte wurde gefeuert. Ich habe bei einer Grossbank im 2001 gekündigt und damals gesagt, dass das Verkaufsmodell Schiffbruch erleiden würde. Es hat sich noch rund 10 Jahre halten können und jetzt ist es am Ende. Die Manager haben ganz ganz dicke verdeint in dieser Zeit. und wer bezahlt’s genau der unafgeklärte Kunde.

  13. Solange noch niemand die Zukunft voraussagen kann, ist derjenige, der an zukünftige, versprochene Renditen glaubt, entweder minderbemittelt oder einfach doof.

    Wenn man jetzt noch die Unart miteinbezieht, dass heutzutage juristisch unlösbare Probleme juristisch angegangen werden, dann ist klar, dass hier Hopfen und Malz verloren ist.

  14. Was haben dann die „Jungs“ vom Maschmayer während Jahren „Ihren“ Kunden verkauft? Da gab es ja so einiges an Klagen! Da sollte doch Herr Maschmayer wissen wie Beratung läuft und was es mit Fonds auf sich hat. Aber die Gier schaltet den Verstand bei gewissen Leuten einfach aus.

    • ausgerechnet der chef der AWD Maschmeyer stellt sich jetzt blöd in privater angelegenheit – eine wahre belustigung – ein g…. wird von anderen g…. über den tisch gezogen. schaut mal wer durch die provisionsgeile AWD alles zu schaden gekommen ist – 10’000 tausende von kunden. und jetzt der Chef der AWD selber – es gibt doch noch gerechtigkeit auf dieser welt.

  15. Hat dann Herr Maschmayer als professioneller Anleger die Risiken nicht gekannt oder war sich deren nicht bewusst?

    Auf jeden Fall kann man in der Schweiz per Strafanzeige die Staatsanwaltschaft für seine Zwecke einspannen und eine Druck auf die Gegenpartei aufbauen – in der Hoffnung eines guten Vergleiches (zB CEO LKB).
    Sollte der Staatanwalt nicht eintreten, kommt man mit einer Gegenklage eh(zB falsche Anschuldigung) selten durch…..

    Also macht doch der Herr Maschmayer das richtige, oder?

    Die einzige Waffe für die Banken ist das konsequente Auslagern der Beratungsdienstleistungen (Private Banking).

  16. Jetzt hört aber auf! Der Maschi ist unschuldig und hat gar niemanden betrogen! Er ist hier auch das Opfer und jeder sollte wissen, dass 12% in Aussicht gestellte Rendite keinerlei Risiko unterliegen. Gerade ihr hier die das lest müsstet das doch wissen! -Sarkasmus aus-

  17. Nicht dass ich Sarasin mag, aber der Maschmeyer hat mit seiner AWD seine Millionen auf mindestens ebenso fragwürdige Art und Weise verdient, wie Familie Sarasin. Der muss jetzt sicher nicht einen auf Saubermann machen, eigentlich hat ja nur ein Betrüger einen anderen Betrüger betrogen.

  18. Ich frage mich schon lange, wieso Banker Produkte weiter verkaufen können, obwohl diese nicht mehr erlaubt sind? Entweder sind diese Banker kriminell oder dumm. Ich wundere mich schon, wieso dies keine rechtlichen Konsequenzen hat. Ansonsten bekommt man für kleinste Verfehlungen Bussen. Wie soll man mit Personen verfahren, die den ganzen Finanzplatz in Verruf bringen?

    • @Max Smart
      Nein, nein und nochmals nein. Es wird nicht Richtig, wenn Schweizer Medien null Rescherche betreiben und Dinge behaupten bzw. so tun, die nicht der Wahrheit entsprechen. Selbstverständlich waren diese Fondskonstruktionen erlaubt, sogar direkt mit Wissen der deutschen Finanzbehörden. Erst in 2012 wurde definitiv per Gesetzt diese Steuerumgehungsmöglichkeit geschlossen. Die Altfälle bekommen ihr Geld deswegen nicht zurück, weil es einen Erlass des Finanzministeriums gibt, die Rückerstattungen nicht mehr vorzunehmen. Nur ist diese Regelung mehr als fragwürdig, da hier rückwirkend in geltendes Steuerrecht eingegriffen wurde.
      Soweit zu den Tatsachen.
      Eine ganz andere Seite betrifft das Verhalten der beiden Parteien. Der Eine will nicht gewusst haben, was er kauft und der Andere soll nicht erzählt haben, wie die horrende Rendite erzielt werden soll?

  19. Unrecht mit Unrecht zu bekämpfen ist sicher nicht korrekt, es wird aber einige AWD Kunden geben, die sich nach dieser Nachricht tot lachen……

  20. Muss man wegen dieser Unregelmässigkeit sogleich den Finanzplatz Schweiz bzw. das Schweizer Private Banking in Frage stellen?

  21. Guten Morgen,

    Zitat:

    Hintergrund sind Maschmeyers verlorene Millionen. Das Geld versickerte in einem Sarasin-Fonds, der nach Interventionen der deutschen Politik um ein Steuerschlupfloch namens “Dividend Stripping” Schiffbruch erlitten hatte.

    weiter..zitat Sarasin

    “Werde dafür sorgen, dass diese Summen bis Anfang April zurückkommen!”, schrieb Sarasin im März vor 2 Jahren. Und fügte an: “12% Rendite!”

    Zitat Ende.

    Mehr Comedy und Kabarett gibt es nirgens!Banking am Ende? Und Bankster hinter Gitter?

    Um es vorweg auszuschlissen, es geht nicht, um Feinbildern oder Einzelpersonen, sondern um das Bankenystem!

    Habe vor Ostern eine unglaubliche Unterhaltung führen können mit einem Träumer aus einem anderen Stern (Fondsmanager). Es ging hauptsächlich, wie könnte es anders sein, um Fremdfinanzierung.

    Gerne wurde zur Rechtfertigung der extremen Fremdfinanzierung von diesem Fondsmanager darauf hingewiesen, dass Privatpersonen zur Finanzierung ihres Hauses auch mit hohen Fremdkapitalanteilen arbeiten, das Vorgehen der Private Equity Fonds also keine Ausnahme oder gar einen bösartigen Sonderfall darstellt. Tja, starker Tobak!

    Mit dieser Argumentation wird aber verschwiegen, dass es bei der üblichen Kreditfinanzierung durch Privatpersonen beim Kauf eines Hauses oder auch nur eines Autos nicht möglich ist, sich der Zahlungsverpflichtungen aus den Krediten zu entziehen, in dem man sie auf das Kaufobjekt überträgt.

    Jeder private Kreditnehmer haftet in vollem Umfang für seine Kredite. Private Equity Fonds hingegen haften nicht für die Kredite, welche sie für den Kauf eines Unternehmen aufnehmen. Diese Haftung und die sich daraus ergebenden Zahlungsverpflichtungen werden auf das erworbene Unternehmen als eigenständige juristische Person übertragen. Gerät das Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten, muss der PE-Fonds nicht einspringen. Er ist frei von jeder Haftung.

    Für die Beteiligungsgesellschaften garantiert dieses Vorgehen, dass sie ihr Eigenkapital und ggf. bereits eine satte Rendite mittels der Sonderausschüttungen schnell zurückerhalten. Und das bei Null Risiko. „Wenn die Firma danach an die Wand fährt – kein Problem.“ offenbarte dieser gut bezahlter Manager. „Alles, was man später bei einem Verkauf noch dazubekommt, ist Zucker.“

    Steuerminimierung ist ein wesentlicher Bestandteil aller Private Equity Transaktionen. Für diese Aufgabe unterhält jede größere Bank „Structured-Finance-Teams“, welche als Dienstleistung für PE-Fonds Finanzierungen so ausgestalten, dass bei den Transaktionen möglichst wenig Geld an den Fiskus fließt.

    Zur Erinnerung, wenn ein Politiker über Steuerwettbewerb argumentiert. AHV-IV Rentner werden zu 100% taxiert!

    Die Interessen des PE-Fonds haben absolute Priorität gegenüber denen der Unternehmen. Diese Interessen werden mit massivem Druck auf das Management der Unternehmen durchgesetzt. Die Fondsmanager sorgen dafür, dass die persönlichen Interessen des Managements gleichgeschaltet werden mit denen des Fonds. Hierzu wird das Management mit einigen Prozent (in der Regel 5 – 10 Prozent) an dem Unternehmen beteiligt. Gegebenenfalls werden hierfür kostengünstige Kredite gewährt. Auch diese stellen sicher, dass das Management des Unternehmens sich den Wünschen der Fondsmanager nicht widersetzt. Dennoch ist eine hohe Fluktuation in der Unternehmensleitung ein immer wieder zu beobachtendes Phänomen bei Unternehmen, die im Besitz von Private Equity Gesellschaften sind.

    Fazit: Wie das herrschende Schuldgeldsystem ist alles eine Illusion die man aber auch offenen Betrug nennen kann (Schneeballsystem).

    Wenn ich an die Miliarden Einzahlungen (Arbeitgeber-Mittelstand und Arbeitnehmer) in den Pensionskassen denke…

    Mit freundlichen Grüssen
    Neuordnung

  22. Der Sarasin tönt wie einer der tausenden von Unsinn-Brokern, die sich im Finanzmarkt tummeln und durchschwindeln und nur Schaden stiften aber nichts wirklich können. Katastrophal. Ein Vollpfosten, so scheint es mir.

  23. 12% mündelsicher soll er Maschmeyer versprochen haben (Blick am Sonntag) und die eigene Pensionskasse seih auch investiert? Als Mitarbeiter würde ich dem Herrn aber sofort ein paar Fragen stellen! Hätte er Format wäre er längst abgetreten….