Dougans Amerika-Pfusch bringt CS um $ und Ruf

Nicht Schwarzgeld war Hauptproblem, sondern zögerliche Umkehr und Kooperation – Subalterne weg, CEO bleibt.

Die Credit Suisse bekennt sich der „Konspiration“ gegen die USA schuldig. Die Grossbank zahlt 2,6 Milliarden Dollar, kriegt 5 Jahre Bewährung und muss ein US-Kontrollprogramm akzeptieren.

Die CS gilt damit als kriminelle Organisation. Die Verantwortung dafür trägt CEO Brady Dougan. Das geht aus den US-Dokumenten zum Schuld-Deal von dieser Nacht hervor.

Die Bestrafung der CS sei gerechtfertigt, sagen die USA. Sie reflektiere sowohl die „Bedeutung des (Schwarzgeld-)Problems“ in der Bank als auch das „Akzeptieren der Verantwortung“ dafür.

Erstmals zeigt sich, dass die riesige Busse  – sie ist mehr als drei Mal so hoch wie jene der UBS für das gleiche Delikt vor 5 Jahren – nicht nur für die eigentlichen Steuerdelikte zustandekam.

Die CS habe schweren Betrug begangen, „zuerst, als sie bei US-Steuerhinterziehung mithalf, dann, als sie keine sofortigen Massnahmen gegen das Verhalten ergriff und nicht mit unserer Untersuchung kooperierte“, sagte James Cole, die Nummer 2 der US-Justiz.

Daraus ist zu schliessen, dass die CS viel glimpflicher davongekommen wäre, wenn sie nach Bekanntwerden des UBS-Steuerfalls im Frühling 2008 richtig und rigoros durchgegriffen hätte.

Dass dies einen grossen Bonus bei den Amerikanern geben kann, zeigte kürzlich der Deal mit der Assetmanagerin Swisspartners. Diese kam mit einer Ministrafe und ohne Schuldeingeständnis davon, weil sie sich selbst in den USA anzeigte.

Die mangelhafte interne Aufarbeitung des US-Steuerbetrugs und die ungenügende Kooperation der CS-Spitze mit den Amerikanern dürfte die Bank somit eine Milliardensumme gekostet haben.

Im Unterschied zu den Verfehlungen an der Front, die in der alten Steuergeheimnis-Welt passierten, gehen diese Vorwürfe zu Lasten von CEO Brady Dougan und seines Rechtschefs Romeo Cerutti.

Trotzdem bleiben beide auf dem Posten. 2011 trat Oswald Grübel als Chef der UBS sofort zurück, nachdem ein Junior-Händler 2 Milliarden versenkt hatte.

Dougan trug als CEO die Oberverantwortung für das „US Project“, das die CS im Sommer 2008 startete, nachdem die UBS vor einem US-Senatsausschuss sich entschuldigen musste.

Der Amerikaner an der operativen Spitze der CS beauftragte seinen Rechtschef Cerutti mit der Durchführung des „US Project“, das die Aufarbeitung des ganzen Amerika-Schwarzgeldgeschäfts beinhaltete.

Dabei agierte die CS zögerlich und unvollständig, wie das von der CS akzeptierte „Statement of Facts“ aufzeigt. Es handelt sich um das Kerndokument des Schuldeingeständnisses der Bank.

Unter Punkt 60 steht, dass die CS es ab 2008 ihren US-Frontleuten überliess, wie sie die Konten der betroffenen Steuerbetrüger schliessen wollten.

„As a result, certain managers assisted clients in continuing to conceal their accounts from the IRS through, for example, changing beneficiaries to non-U.S. persons“, heisst es dort.

Statt rigoros aufzuräumen, ging das Tricksen weiter – und das in der heissen Phase ab 2008, als 20 Milliarden US-Schwarzgeld von der UBS eine „Lösung“ suchte.

Es war dieser „toxische“ UBS-Abfall, der zur grössten Krise von Swiss Banking geführt hat und den Finanzplatz und das Land seit Jahren in Atem hält.

Mit dem „Statement of Facts“ kommt erstmals zum Vorschein, was die CS-Spitze in den letzten Jahren stets versuchte abzustreiten: dass die Grossbank nämlich gleich wie die ZKB, die Basler Kantonalbank, die Bank Wegelin und weitere Institute auch nach 2008 noch US-Schwarzgeld betreute.

Die CS-Führung unter Brady Dougan machte haarsträubende Fehler bei ihrem US-Exitprogramm.

Sie habe „kein neues Management-Team“ für den Ausstieg beauftragt, sondern die Aufarbeitung und Bereinigung der Vergangenheit einem „breiten interdisziplinären Team aus Business- und Kontrollleuten“ überlassen.

Die UBS hatte nach ihrem Deal mit den USA, der die Bank 780 Millionen Dollar kostete und sie knapp vor einer Anklage als kriminelle Organisation bewahrte, intern effizient durchgegriffen.

Dougan und seine Leute liessen diesen Prozess schlittern. Ausgerechnet der Amerikaner, der gerne als Kontollfreak und Meister der Risikoüberwachung geschildert wird, kümmerte sich viel zu wenig um die Bereinigung der gefährlichen Altlast.

Dougan brauchte mehrere Jahre, bis er eine echte interne Untersuchung einleiten liess. Und er verhinderte nicht, dass dabei wichtige Dokumente abhanden kamen.

„Credit Suisse did not begin its criminal investigation until early 2011 and did not preserve certain evidence of the criminal wrongdoing“, heisst es dazu im Originalwortlaut des „Statement of Facts“.

Das sind schwere Vorwürfe, zu denen sich Dougan und seine CS gestern in den USA bekannten. Doch die Zeche dafür zahlen subalterne Manager.

Der CS wurde als Teil des Deals verboten, 9 Manager mit Bezug zum US-Steuergeschäft weiter zu beschäftigen. Drei davon waren bereits zuvor namentlich bekannt, die übrigen zahlen nun ebenfalls persönlich für die Fehler der Bank.

Dougan hingegen, der Topshot, der aus der CS die „Most admired bank“ der Welt machen wollte, sitzt immer noch auf dem Stuhl des obersten Chefs.

In seiner Zeit seit 2007 hat Dougan insgesamt 152 Millionen Franken an Salären und Boni erhalten. Bei 300 Arbeitstagen pro Jahr macht das gut 70’000 Franken pro Tag. In 7 Tagen hat Dougan soviel verdient wie ein Bundesrat in einem Jahr.

Das Geld steht im Kontrast zur Leistung. Dougan hat den US-Steuerfall massiv unterschätzt, danach viel zu zögerlich reagiert und zuletzt die Maximalstrafe erhalten.

Die Handhabung erinnert an Dougans Scheidungsfall vor 8 Jahren. Seiner Ex-Frau zahlte Dougan die letzte vereinbarte Tranche 12 Tage zu spät.

Dougan versuchte das Problem im Nachhinein mit einer Extrazahlung von 25’000 Dollar für die in der kurzen Zeit aufgelaufenen Zinsen aus der Welt zu schaffen. Doch damit blitzte er vor Gericht ab.

Zuletzt musste Dougan 750’000 Dollar nachzahlen – für den Entscheid, seine frühere Frau 2 Wochen lang hinzuhalten.

Kommentare

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  1. die ausländische Presse feixt und fordert offen den Rüchtritt der GL. Sie wundert sich, wie eine Firma 2.8 Gigadollar bezahlen kann, und anschliessend die VR und GL behaupten können, sie hätten eine reine Weste. Entweder sie haben es gewusst oder sie haben es nicht gewusst. Im ersteren haben sie diese kriminellen Handlungen gedeckt, im anderen Fall ihre Geschäftsführungpflichten vernachlässigt. Nur hier in der Schweiz zeigt sich die Politik „erleichtert“ über das Schuldeingeständnis einer der grössten Firmen des Landes. Unverständlich, dass die staatlichen Organe sich so zurückhaltend zeigen. Entweder macht der Schweizer Staat als Gesetzgeber klar, dass er kriminelles Handeln einer Schweizer Firma im Ausland nicht duldet, oder ein ausländischer Gesetzgeber macht es einer Schweizer Firma klar.
    Im übrigen, es ist nicht schade wenn eine kriminelle Firma
    eingeht. Dadurch wird Platz für Neues. Und ein Neuanfang ist in manchen Situationen nichts Schlechtes. Brady Dougan ist ein Mann von gestern. Er hat vielen Menschen, in der Schweiz geschadet, zum Beispiel den Angestellten.

  2. Die Frage stellt sich schon, ob die
    CS – eine kriminelle Organisation gemäss den Amerikanern – allenfalls auch in der Schweiz oder in anderen Ländern Gesetze verletzt hat. Es wird weiterhin unruhig bleiben und der Aktienkurs wohl noch länger vor sich her kriechen.

  3. @RFK
    Sie schreiben Zitat:

    schon mal mindestens versucht zu forschen was diese kapitalistischen Teufelswerkzeuge (Optionen) sind? Hast Du Versicherungen?
    Mach Dich mal schlau – lesen kann nicht schaden der Rest des Textes ist reine sozialistische Propaganda – sorry

    Zitat Ende.

    Ihrer fachkenntnisreichen Beitrag in allen Ehren.

    Mit „Stock Options“ (Aktienoptionen) wurden die angestellten Unternehmensführer von der Seite der Belegschaft auf die Seite des Kapitals gezogen.

    Aktienoptionen werden als Erfolgsbonus – als Belohnung – zusätzlich zum Gehalt ausgegeben, wenn der Aktienkurs eine bestimmte Höhe erklimmt. Wer solche Optionen besitzt, kann sie gegen Aktien des von ihm geleiteten Unternehmens eintauschen und diese Aktien später auch verkaufen.

    Unabhängig von den Zwängen der Rechtsprechung hat der Inhaber von Optionen ein persönliches Interesse an einem hohen Aktienkurs. Die Versuchung ist groß, diesem Interesse andere Themen unterzuordnen: die Belange der Belegschaft und die langfristige Zukunft des Unternehmens; gewachsene Kunden- und Lieferantenbeziehungen; Fairness gegenüber Wettbewerbern; Loyalität gegenüber Produktionsstandorten, die die Infrastruktur bereitstellen und deren Bevölkerung von Entlassungswellen betroffen ist; sowie Rücksicht auf den Staat, auf dessen Infrastruktur alle Unternehmen angewiesen sind.

    Ja, ich stehe dazu und wiederhole es:

    Aktienoptionen haben den Kapitalismus von Grund auf verändert. Die Führung von börsengehandelten Aktiengesellschaften ist seit­dem weniger bestrebt, Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, Standorte und Arbeitsplätze zu er­halten. Sie bemüht sich vor allem darum, den Ak­tienkurs nach oben zu treiben. Die übrigen Arbeitnehmer – bis dahin in einer Interessengemeinschaft mit der Unternehmensspitze – bleiben zurück und profitieren nicht mehr von dem Pro­duktivitätszuwachs, den sie erar­beiten.

    Auch das Land, in dem die Aktiengesellschaft ihren Sitz hat, bleibt zurück.

    Nehmen Sie es nicht persönlich; es sind gerade, Ignoranten wie Sie, die das System alimentieren, indem reflexartig mit der sozialistischen Keule inhaltlos argumentiert wird.

    MfG
    Zerschlagung

    • @Zerschlagung
      Sie haben vollkommen Recht. Ich gratuliere zu dieser deutlichen Aussage.

  4. Meiner Ansicht nach liegt auch ein Versagen der Politik vor. Es ist ein einziger Filz zwischen Grosskapital , Staatsfinanzen und Politik. Die Gesetze wurden solange angepasst, bis sich eine Minderheit auf Kosten der Allgemeinheit bereichern kann. Und die Politiker von dem Filz profitieren, z.B. durch Steuereinnehmen und Neuverschuldung. Die meisten Menschen, und das ist nun mal die Mehrheit, verstehen nicht, dass die Verwaltung der Geldströme solche Supertalente benötigt und die Transportkosten für Geld so hoch sein sollen.
    Echte Wertschöpfung passiert ja da wohl nicht (das wäre für mich eher Produktion von innovativen Exportgütern). Das Meiste, was Banken machen ist Hilfe bei der Steuervermeidungsstrategie und Gambling mit fremden Eigentum.
    Ich kann diese treuherzigen Hundeblicke, wenn wieder mal ein Skandal aufgedeckt wird, nicht mehr sehen. Und morgen läuft wieder andere Sau durchs Dorf.

  5. @rob
    Die Frage kann man teilweise schon beantworten.
    Erstens
    Es ist ein Irrtum zu glauben,an der Spitze eines Unternehmens stehen immer die Fähigsten, oder die Menschen mit der grössten Integrität bzw. mit hohen kommunikativen Fähigkeiten.
    Zweitens
    Es sind eher die , die unter Belastung nicht nervös werden. Das lasst sich auch nicht antrainieren, sondern die sind so gestrickt, dass ihnen Werturteile anderer Menschen mehr als sch… egal sind. Ausserdem die, die sich in ihrer Kommunikation am besten dem Firmenstil anpassen können.
    Drittens
    Aus Untersuchungen und Persönlichkeitsanalysen weiss man, dass Unternehmensführer grosse Ähnlichkeit mit Psychopathen haben. Ihre eigene Persönlichkeit ist relativ abgekoppelt von dem Rest der Welt. Die eigentliche interessante Frage ist jedoch, und daran wird zur Zeit wissenschaftlich intensiv geforscht, warum manche Psychopathen bis an die Spitze aufsteigen und andere ins Gefängnis wandern. Zumindest dabei scheint es so zu sein, dass der Zufall schon eine Rolle spielt.

    Zusammenfassung, um auf Deine Frage zurückzukommen.

    Mit einiger Wahrscheinlichkeit haben sie keines, aber sie denken auch nicht in solchen Kategorien. Dieser gesellschaftliche oder moralische Begriff ist nie in ihrem Kopf angekommen. Vermutlichen wissen sie gar nicht dass andere Menschen so denken.

    • Danke für die Erklärung. Man kann nur hoffen.

      Interessant ist auch, dass diese Leute ähnlich Gestrickte nachziehen, mit interessanten Auswirkungen auf die Unternehmenskultur…

      Ketzerischer Gedanke: Angesichts der Tatsache, dass einige, in dieser Hinsicht von zweifelhaften Gestalten geführte Banken trotzdem weiterhin Geld ‚anziehen‘, was lässt sich hinsichtlich des Psychograms der Kunden schliessen? Man möchte da gar nicht weiterdenken..,,

  6. Man fragt sich schon, ob die Leute wie BD, UR aber auch Branson von der Firma noch so was ein Ehrgefühl haben. Oder wieso nicht. Sind das Roboter? Es scheint so, hat das mal jemand genauer untersucht? Wer in einer solchen Situation cool bleibt, ja sogar noch stolz ist auf seine ‚Leistung‘, hat ganz offensichtlich jede Menge Empathie für seine Mitarbeiter….

  7. Super Guy!
    Man kassiert über 150 mio, , die Bank zahlt 2.8 Mrd. Busse, man macht sogar ein Schuldeingeständnis und bleibt CEO. Das ist doch schon ungeheuerlich. Da wussten alle von nichts. Wer führte dann wohl die Bank? Da muss es doch Remedur geben auch bei einer CS. Scheinbar sind alle Aktionäre fest unter Kontrolle sonst würde das nicht gehen.
    Oberserver2

  8. ‚Most admired bank‘ und ‚kriminelle Organisation‘ passen nicht besonders gut zusammen. Und das Management sollte vor einen Untersuchungsausschuss in Bern trabben und erklaeren ob sie tatsaechlich so unfaehig sind, die Compliance Richtlinien umzusetzen oder einfach nicht wollen. Die vielen ehrlichen Mitarbeiter bei der CS sind es leid, es auszubaden, dass es VR und GL nicht schafft, schwarze Schafe auszusortieren.

    Der Fehler der Geschaeftsleitung war es, das sie diese masslose Bonuskultur, wohl aus Eigennutz, installiert oder auch nur zugelassen hat. Diese setzt, das ist wohl offensichtlich, die falschen Anreize. Die Geschaeftsleitung ist wohl nicht fuer jede einzelne Untat direkt verantwortlich zu machen, aber sie setzt die Rahmenbedingungen und Leitplanken. Das ist ihre Hauptaufgabe. Und da sollte sie befragt werden, warum sie das so verquer macht. Ich verstehe auch die Schweizer Politik nicht, die sich auf den Standpunkt stellt, das sei alles Privatsache. Eine Grossbank mit ‚too big to fail‘ Problematik, die einen ganzen Staat in den Abgrund reisen kann und, nebenbei bemerkt, im Namen den Namen eines Landes traegt, ist vom oeffentlichen Interesse..Und der wichtigste Punkt ist ein gesellschaftliches Problem. Wohin will diese Gesellschaft steuern? Eine Gierkultur, bei der jeder sich selbst der Naechste ist? Ist das noch Lebenskultur? Mein Auto, mein Haus (sorry Villa) , meine Fernreisen, mein Status, meine Macht. 

    Was ich hier schreibe, schreibe ich nicht aus dem Gefuehl des Neides oder Gier, und auch nicht, um anderen Menschen die Freude daran zu verderben, Geld zu verdienen. Aber ich mache mir Sorgen, ob diese Entwicklung nicht die gesellschaftlichen Kohaesion sprengt.

    Auch andere Dinge sind wichtig ausser Geld, Werte des Zusammenlebens und fuereinander verantwortlich zu sein. Damit das Leben eines jeden gelingt trotz aller Unterschiede.
    Die  Fuehrungsriege der CS (und woanders wahrscheinlich auch) gibt ein schlechtes Vorbild ab. Wenn alle so unverantwortlich leben wuerden (Kant), schaut es nicht besonders hoffnungsvoll  aus fuer die Gesellschaft und die Menschen in diesem Land. Wir sind schon seit einiger Zeit in diesem Prozess der Transformation. Ein schlauer Mensch hat mal gesagt, dass man Menschen danach beurteilen ( falls das noetig ist) kann, ab welchem Geldbetrag sie schwach werden.
    Wo bleibt die Kultur (damit meine ich jetzt nicht Ausstellungen und Sportveranstaltungen sponsern, sondern Herzensbildung)?

    Oder ist es besser sich zurueckzuziehen und nichts zu kommentieren? Und nur an sich selber zu arbeiten? Meiner Ansicht nach ist der Mensch eben auch ein Homo politicus und sollte auch Sorge tragen fuer das allgemeine Wohl.

  9. Bragy Dougan ist ein Spieler,immer alles riskieren und immer alles schoenreden. Und er befindet mit seiner Investmantbanker Entourage auf Raubzug (und gekauften PR Leuten: „wir bekommen viel Zuspruch“, „wir wollen unseren Mitarbeitern ein verlaesslicher Partner sein“, „persoenlich habe ich eine weisse Weste“). Das ist ja wie Orwell 1984 vorrausgesehen hat.
    Die Bank ist doch nur noch am Markt, weil ihr Backbone die kleinen, fleissigen und soliden schweizer Firmen in Zuerich sind, die als Zulieferer taetig sind.
    Und diese werden von den Aktionaeren um ihren Verdienst gebracht.

    Immer hart an der Grenze zur Illegalitaet, so muss eine Firma
    gesteuert werden.

    „Most admired bank“ hat noch eine ganz andere Bedeutung
    glaube ich.

  10. Sorry fuer meine Naivitaet, aber wenn jetzt die CS eine „kriminelle Organisation“ ist und die CS dies sogar akzeptiert, muesste da die Finma nicht auch zumindest den kleinen Zeigefinger kruemmen und mal ueberlegen, ob man da auch was unternehmen muesste. Immerhin ist die Finma der Regulator des Mutterhauses der CS.

    Muesste da die Finma nicht auch noch eine Busse aussprechen, kann ja nicht sein, dass eine Bank dem ganzen Finanzplatz schadet und man einfach zur Tagesordnung uebergeht (ok, ausser einigen Statements der Finma dass das halt schon nicht so gut war…).

    • Vergessen Sie die FINMA. Die FINMA kümmert sich lieber um die kleinen Bäume im Wald statt um den Wald selber. Lieber alles regulieren bis in’s kleinste Detail und dafür die grossen Probleme nicht angehen. Die kleinen stranguliert man (vor allem auch mit Regulationen) und die grossen lässt man laufen. War das in der Geschichte der Menschheit nicht schon immer so ?

  11. Ich vermisse immer noch die persönliche Strafe für das Top-Management.
    Sie müssen umgehend CHF 500mio Entschädigung für Reputationsschäden an allen CS Staff, AVP und VP aus der eigene Tasche zahlen.

    • Was mich am meisten ärgert ist, dass sich diese Lausbuben bzw. die Firma, an deren Spitze sie sitzen, noch mit dem Länder-Brand „Swiss“ schmücken und diesen besudeln. Sie zerstören damit Länder-Markenwert, den sich die Schweizer Industrie (man denke etwa an die Uhren- oder auch Maschinenindustrie und andere) über Jahrzehnte mit guten Produkten und Top-Dienstleistungen, eben „Swiss Quality“ in der Welt erworben und aufgebaut haben. – Und diese völlig bescheuert überbezahlten Lausbuben nagen am guten Ruf der Schweiz und übernehmen für ihre Führungsunfähigkeit nicht einmal die Verantwortung, sie nehmen nur das Geld! Die restliche Schweizer Industrie sollte denen den Hintern versohlen für den Rufschaden, den sie dem Marketing-Asset „Swiss Quality“ zugefügt haben!

  12. Also die CS angestellten die auf BD/UR herumtreten und sie rauswerfen wollen sollten sich lieber umschauen und selber einen richtigen job suchen und kuenden als weiter zu motzen. Das banking ist auf talfahrt und die kabine hat keine bremsen.

    • @das Banking ist auf Talfahrt, da die obersten Banker das Raffen nicht sein lassen kennen. Es ist eine selbstgemachte Krise (Subprime, Steuerbusse US, Devisenkurs Manipulation Libor).
      die obersten Banker leben die Bonikultur vor, und die Exekutive folgt, dumm, gierig und ohne Hirn, lebt es nach.
      die Aufsichtsbehörden sind vor allem bemüht , die selbstgemachten Krisen nicht auf die Realwirtschaft übergreifen zu lassen.
      Wo Du recht hast ist, das Banking was für morbide und lebensfeindliche Persönlichkeiten ist. Die meisten Menschen sind angewidert,dass der Bedeutung des Geldes soviel Bedeutung beigemessen wird.

    • Dieses Geraffe und diese Gier in den Grossbanken ist einfach nur krank.Wisst Ihr was? In San Franzisko, wo alle auf ein Erdbeben warten, gibt es einen Pakt unter den Obdachlosen. Sie haben verabredet, dass sie an dem Tag, wo ‚the big one‘ kommt, den Bankern nicht helfen, wenn die Hochhaeuser und Glaspalaeste zusammenbrechen, und die Feinbetuchten unter den Truemmern liegen. Die Obdachlosen werden ueberleben, denn sie haben kein Dach ueber den Kopf, das auf sie runterfallen kann. Aber sie werden keine helfende Hand reichen,genausowenig wie es die Banker vorher getan haben.

      SCHAUT SO DAS FUENFTE GEBOT DER ZUKUNFT AUS?

      eine Gesellschaft muss Solidaritaet ueben, und Gier ist keine gute Basis dafuer. Es lohnt sich, rechtzeitig Vorsorge zu treffen, und schon jetzt das Richtige zu tun.

  13. Wetten dass….weder VR, CEO noch die MD-Riege dabei etwas gelernt hat. Warum auch….viel Kohle mit null Verantwortung erhalten inkl. Jobgarantie, da würden wir alle nichts lernen wollen, oder?!

  14. Globaler Steuerbetrug mit ausländischen Kunden ist ein Swiss Business Model, genauso wie früher von den Nazis gestohlende Wertsachen aufzubewahren ein Swiss Business Model war. „Innovation“ für die gesamte schweizerische Gesellschaft, um wohlhabend zu werden, anstelle arm wie früher. „Leider“ geht beides nicht mehr. Dann machen wir halt Geschäfte mit den Chinesen, oder wer sonst wegen verletzung der Menschenrechte bereit ist, etwas mehr zu zahlen, um legitimiert zu werden. Das ist wohl der neue Swiss Business Model. Hauptsache „schlau“ abkassieren, und der rest der Welt kann uns mal…

  15. „Wir müssen solch hohe Saläre und Boni zahlen, um die Besten der Besten anstellen zu können“. Betreffend Dougan und Rohner: Selten so gelacht. Das könnte jeder Prokurist gleich gut. Und wohl ehrlicher… Es ist einfach beschämend. Und wie viel hat der Deal gekostet, das Verdikt erst nach der GV verlauten zu lassen Brady??

    • Was haben Ihnen Prokuristen nur angetan? Die strategische Führung der Grossbanken der letzten 20 Jahre ist eine einzige Aneinanderreihung von Fehlentscheidungen, angefangen mit den teuren Einkäufen auf dem amerikanischen Markt. Die Millionenabfindungen wären einzig berechtig, falls diese mit einem Konkurrenzgebot belegt wären.

  16. zum trost hat uns BD heute seinen grossen dank für die unermüdliche und super gut geleistet arbeit ausgesproch. wir cs’ler dürfen beruhigt weiter malochen, BD wird schon richten.

    • Wenn ich noch da arbeiten würde hätte ich spätestens heute gekündigt. Fristlos und mit Schadenersatzforderung wegen Ehrverletzung.

    • ich habe gekündigt, als mir klar wurde, was das für ein Verein ist. Das kriminelle Potential, das in manchen Managementlausbuben steckte, war nicht zu übersehen, insbesondere an der Rücksichtslosigkeit und Kaltschnäuzigkeit hat man es gemerkt. Manchen Menschen ist einfach alles egal, sobald Aussicht besteht dass sie an Geld kommen („der Zweck heiligt die Mittel). Das ist ein Problem der obersten Führung, solange sie von oben gedeckt werden, hat man keine Chance als einfacher Mitarbeiter.

    • Die CS ist ein schwieriges Pflaster. Seit ueber 10 Jahren existiert dort die Dauerbaustelle “ Reorg“.Das Management ist amerikanisch orientiert, und hat ein anderes Verstaendnis von Buergerlichkeit und menschenwuerdigen Umgang mit Mitarbeitern. Der geschaeftliche Erfolg dieses Modells ist ausserordentlich ueberschaubar. Mittlerweile schlaegt die anhaltende Erfolglosigkeit massiv  auf das Betriebsklima durch, aber auch auf das Niveau der Mitarbeiter, die dieses Unternehmen noch bekommt, durch. erwuenscht Ist eigentlich, dass 95% der Mitarbeiter nach dem hire und fire Modell ausgewaehlt werden koennen. Austauschbar, ohne Bindung und Personalitaet, mit einer Einarbeitungszeit unter 3 Tagen.Aml liebsten waere es dem  Management, wenn es sich weiterhin als hochpreisige Qualitaetsfirma positionieren koennte. Die Dienstleistungen werden von Niedrigloehnern (Indien, Polen) erbracht, und die grosse Schar der RMs ist zustaendig fuers umetikieren und umtueteln des Low-Cost Schrotts aus dem Backbone. Das geniale Management, das sich diese Strategie ausgedacht hat, natuerlich nur fuers Einkassieren der Boni.

      Leider funktioniert diese Strategie nicht. Das Management („wir werden viel Geld generieren“.  – also ob das das Wichtigste waere) wird zunehmend nervoes und macht Fehler, so auch in der Handhabung der Steueraffaire. Hoechst interessant waere es, die Einflussfaktoren und Verkettungen, die Psychologie und die Isolation des Managements in der Zeit des Misserfolgs und Versagens  naeher zu beleuchten.

      Wesentlich wichtiger waere es jedoch,  wenn die CS sich wertemaessig besser orientieren wuerde und sich fragt, wer sie wirklich ist. „we run a criminell enterprise“ ist wenig identitaetsstiftend.

      Das registrieren Kunden und Mitarbeiter. Diese Firma hat wohl das schwaechste Management unter den 50 000 – Angestellten Firmen in Europa.

  17. Und keiner dieser ach so wichtigen MDs steht vor die Truppen und sagt, was Sache ist! Zwei dürftige Filmli (ohne Festival) von Brady und HUM, sonst nix. Verantwortung? Can anyone spell that for BD? Hipp hipp hurra, alles ist super, alles ist wunderbar. Continue on your extra mile, work harder, fail better! Call your clients, blah, blah, blah… I’ll only call my head hunter. Most admired bank? Dass ich nicht lache!

  18. @el pueblo hat angeregt auf die CS Integrity Hotline anzurufen. Gute Idee! Geht von überall nicht nur von intern:

    Tel. 0800-356-35656 24 x 7 Betrieb:

    Quelle: https://www.credit-suisse.com/governance/doc/code_of_conduct_de.pdf
    Seite 22

    Wortlaut siehe unten, wenn man da anrufen will. Man stelle sich vor, das macht nur einer: Sie werden ihn einen Verrückten nennen. Wenn es zwei oder drei machen, denken sie, das sind Idioten. Wenn es 100erte machen, werden sie erkennen: Es ist eine Bewegung! (frei nach Arlo Guthrie)

    Hier nochmal die Nummer: 0800-356-35656

    Grüezi, wir haben festgestellt, dass Ihr VR- Präsident und Ihr CEO gegen folgende Bestimmungen des Code of Conduct verstossen haben:
    1. Integrität,
    2. Verantwortung,
    3. Compliance,
    4. Einhaltung von Gesetzen, Respekt und Vertrauen.
    Gemäss Ihrem Code of Conduct müssen Sie meine Meldung anonym entgegennehmen und Sie haben sich verpflichtet, die Meldung insbesondere zu prüfen, wenn ein Verstoss von Vorgesetzten gebilligt, geduldet oder eine Vergeltung gegenüber anderen Personen versucht wird. Alle diese Sachverhalte sind bei Brady Dougan und Urs Rohner aktenkundig. Ich fordere Sie auf, aktiv zu werden!“

    Quelle: Seite 21

    „Wir beurteilen, ob ein Verstoss gegen diesen Code vorliegt (…) im Hinblick auf: (…) Vorgesetzte, die Verstösse billigen oder dulden oder die versuchen, an Mitarbeitenden oder anderen Personen Vergeltung zu üben, weil sie Verstösse oder fehlbare Personen gemeldet haben. „

    • das Dumme an der integrity hot line ist bloss, dass am anderen Ende Cerutti sitzt….

  19. Nichts währt ewig, zumindest hier auf der Erde
    Man kann eine grosse Anzahl von Menschen unterdrücken und ausnutzen, oder eine kleinere Anzahl von Menschen dauerhaft für seine Zwecke instrumentalisieren.
    Aber nicht eine grosse Anzahl von Menschen dauerhaft. Irgendwann fällt das auf die Urheber zurück.
    Einfach abwarten, mal schauen was nächstes passiert. Auf jeden Fall ist es Unrecht wenn die Firmenspitze nicht ausgewechselt wird.

  20. Die Amerikaner haben doch jetzt mit dem Schuldeingeständnis der Credit Suisse und dem Vergleich mit der Busse von 2.5 Mia Dollar der Schweizer Regierung und der Schweizer Justiz vordemonstriert wie man gegen kriminelle Organisationen in der Schweiz eigentlich vorgehen müsste. Ja, in der Schweiz! Als Probelauf könnte man diesmal nebst der Credit Suisse auch gegen ihre Tochter Neue Aargauer Bank Anzeige erstatten. Hier ist die Rede von einem weiteren Credit Suisse-Skandal, und zwar mit den 100% kapitalgeschützten Papieren garantiert durch Lehman Brothers. Die Herren Rohner, Shafir, Cerruti und andere mehr hätten vor einem Schweizer Parlamentsausschuss vorzutraben und zu erklären, wie genau das jetzt war mit dem Vertrieb von Lehman garantierten Papieren in der Schweiz, wann genau klar wurde, dass Lehman nicht mehr zu retten war, welche Rolle die FINMA zum Schutz von CS/NAB einnahm, und vieles mehr. Vielleicht müssten noch Kielholz und Berchtold beigezogen werden. Aber auf jeden Fall würde es sich wahrscheinlich für tausende von geschädigten Schweizern lohnen ein solches Szenario durchzuspielen. Wer stellt sich als „Carl Levin der Schweiz“ zur Verfügung?

    • der Schweiz oder ihnen? Tausende oder nur sie? Betrogene oder Zocker, die auf dem falschen Fuss erwischt wurden?

  21. Und wer bezahlt’s ? Genau der KUNDE ! Schaut Euch heute und vor allem in Zukunft den Gebührentarif der CS ganz genau an…… Es kann noch viel teurer werden für die, die geblieben sind als Kunden

  22. Es wird sich doch so lange personell nichts ändern, wie sich gewisse Personen als Teil der Lösung sehen – ohne zu begreifen, dass sie Teil des Problems sind.

    Einige Herren haben sich mit dem Verweis auf die grosse Verantwortung und ihr hohes persönliches Risiko exorbitante Saläre & Boni zugestanden. Nun trat halt der Risikofall ein. Und was ist die Konsequenz?
    Das empfinde ich als unehrlich und nicht ehrenhaft. Aber da bin ich wohl zu naiv…

    • ‚Most admired Bank‘ und ‚persönlich habe ich eine weisse Weste‘ sind Sprücheklopferei und windige Ausreden. Als Chef hat man eine grössere Verantwortung und ein höheres Gehalt.
      Oswald Grübel hat es vorgemacht. Der hat sich gesagt ‚jetzt reichts, Zeit für einen Neuanfang mit neuen unverbrauchten Leuten‘ und hat seinen Hut genommen.

      Das wird in der Öffentlichkeit als aufrichtiger und auch reifer wahrgenommen.

      Brady Dougan hat nur deswegen keine Palastrevolte, weil er seine Paladine, sprich MDRs und GL Kollegen mit Geld kaltgestellt hat. Von denen bringt doch keiner mehr den Mund auf, ausser er steht unter der warmen Bonusdusche. Diese sind der Hauptgrund für die morallinguistischen Verrenkungen, die nur notdürftig verdecken, dass bei der CS etwas nicht stimmt. Die meisten CS Mitarbeitern bedauern, dass ihr Leben an einem gewissen Punkt, den sie selber nur mit einer Radikallösung, das heisst Kündigung, hätten beeinflussen können, die falsche Abzweigung genommen hat.

      Jetzt wird wieder weiter gewurstelt, bis zum nächsten Quartalsergebnis.

  23. châpeau BD und UR. Anscheinend will das aktionariat nur, ich wiedehole, nur euch beiden auf der kommandobrücke. Da spielen auch ein paar milliarden keine rolle. Falls es dumm laufen würde, habt ihr ja noch das einzige schweizerische, das Suisse, im namen, der jordan wird dann schon moos locker machen.

  24. Die neue Hundezüchtung war endlich erfolgreich:
    Der BRADHARDIENER, das amerikanische Exportmodell.

    Besondere Merkmale:
    Ganz treuer Blick aber immer etwas schmutzige Pfoten.
    Dafür verschlingt das Vieh ganze Vermögensberge.
    Treu bis hin zum Untergang, d.h wenn man ihn einmal hat, wird man ihn nicht mehr los.
    Kann laut bellen, zieht aber dann rasch den Schwanz ein wenn es ernst wird.

    Genau solche Hunde braucht doch die Schweiz!

  25. Die Bussengründe 2 und 3 (oben genannt) gehen schon auf das Konto des CEO Dougan (und weiterer oberster Kaderleute bei der CS wie Rohner): Mangelhafte Umsetzung der selbst erstellten CS-Ethikrichtlinien betreffend Steuerbetrug durch US-Kunden und mangelhafte Kooperation mit dem IRS und dem US-Justizdepartement. Die Beihilfe zum Steuerbetrug selbst hat sich ja offenbar schon lange vorher, seit Jahrzehnten, abgespielt. Die CS hat ganz offensichtlich gegenüber den USA eine andere, schlechtere, Strategie gewählt als die UBS. Dafür zahlt sie Milliarden als „Zusatzstrafe“. Verantwortlich ist die heutige Führungsriege der CS. Ob die bleiben kann, müssen die Aktionäre entscheiden. Die werden bluten durch verminderte Dividende. Grotesk sich vorzustellen, dass Verantwortliche so wirtschaften können ohne Konsequenzen !

  26. Schreckliche Erinnerungen an die Swissair werden wach.

    Warum übernimmt der Bund nicht die Busse, setzt eine alten Bundesrat an die Spitze der CS und verkauft die neue CS („Swiss Credit“)an die Deutsche Bank (zum Nulltarif).

    Mehr ist von diesem kranken Verein aus willfährigen Politikern und krankhaft gierigen Bankstern nicht zu erwarten.

    Wäre im übrigen die Ideallösung für den Scheich, womit wenigstens einer glücklich würde.

  27. „die Bank glaubt nicht dass die Strafe einen negativen Einfluss auf die Dividendenpolitik hat“ – steht im Tagesanzeiger zu lesen.

    na sowas. Drucken die Herren der Teppich-Etage das Geld fürs bezahlen der Busse selber ?

    Diese Busse geht den Aktionären ab, diese Busse führt zu weiteren Steuerausfällen, diese Busse und das ganze vorgängige Fehlverhalten führt weiter dazu dass an den Mitarbeitern gespart wird. Und die Chefs von der Teppichetage quasseln von Verantwortung die ihre fürstlichen Boni rechtfertigen würde.

  28. Solange die Ignoranz über das System herrscht wird es soweiter gehen. In diesem Forum sind nicht wenige die mit Kommunismus und Sozialismus eine pseudo Argumentation versuchen zum Besten zu geben. Zirkustiere werden an der Leine geführt, mit Tricks und Gewalt dressiert und zu Kunststücken gezwungen, die sie von sich aus nie tun würden. So wie Zirkustiere gegen ihre Natur auf ein nicht artgerechtes Verhalten gedrillt werden, drillen Banken viele Menschen gegen ihre Natur auf ein nicht artgerechtes Verhalten, d.h. sie sind total verstrahlt!

    Aktienoptionen haben den Kapitalismus von Grund auf verändert. Die Führung von börsengehandelten Aktiengesellschaften ist seit­dem weniger bestrebt, Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, Standorte und Arbeitsplätze zu er­halten. Sie bemüht sich vor allem darum, den Ak­tienkurs nach oben zu treiben. Die übrigen Arbeitnehmer – bis dahin in einer Interessengemeinschaft mit der Unternehmensspitze – bleiben zurück und profitieren nicht mehr von dem Pro­duktivitätszuwachs, den sie erar­beiten.

    Damit vergraulen die Leute, die mitdenken und deshalb gefragt werden wollen. Übrig bleiben willige Befehlsempfänger. Das sind aber in unsicheren Zeiten die falschen Leute. Bei dem Bestreben, die falschen Untergebenen zu managen, scheitert jede Bürokratie und jedes Unternehmen.

    Es ist Zeit diese Geldkonzerne zu zersplittern die Eigenkapitalquote der Folgeunternehmen massiv zu erhöhen; und vorallem die Zwänge der importierten Shareholder Value Doktrin fallen zu lassen.

    MfG
    Zerschlagung

    • schon mal mindestens versucht zu forschen was diese kapitalistischen Teufelswerkzeuge (Optionen) sind?
      Hast Du Versicherungen?
      Mach Dich mal schlau – lesen kann nicht schaden
      der Rest des Textes ist reine sozialistische Propaganda – sorry

    • Wieso sorry? Stehst du nicht zu dem was du sagst?

      Auch mal daran gedacht dass Versicherungen nicht die gleiche Liquidität haben können, extrem reguliert sind, in einem Schadenfall die Versicherung nicht zahlen wollen werden will, Versicherung meistens einen realen Basiswert decken, etc. etc.?

      Der Vergleich mit Derivaten ist dazu gedacht, Optionen dem Stammtisch zu erklären und hinkt deshalb gewaltig!

      Ich sehe dazu ein Riesenproblem in der Praxis des Short Selling! Betrug par excellence!

      Irgendwann man Zerschlägt sich alles selbst

  29. Alle klopfen sich auf die Schulter! Warum?
    Niemand hat gesiegt – die Menschen sind alle die Verlierer!
    Was hat die Bevölkerung beider Statten von diesen Taten! Rein gar nichts!
    Setzt allen Erpresser das gleiche Messer an die Gurgel vice versa auch hier in der CH! Verlangt von den Erpressern dasselbe was auch Sie verlangen und Ihr werdet sehen die Verhandlungen würden anders verlaufen! Danke fremde Geldmacht, Danke CH-Politiker!

    Die Hampelmänner der Geldmacht werden bezahlt von den Grossaktiönären – Wo sind diese zu Hause! Ein Schelm der dabei böses denkt!

    Ich verlange von den Pensionskassen viel mehr Druck! Von den Gewerkschaften mal ne gezielte Aktion und nicht nur im Tieflohnbereich! Avanti!

  30. kann mal jemand bitte die interne cs integrity hotline anrufen!? es wurden doch alle MAs gedchult!? jeder verstoss gegen den cock! ..sorry CoC muss doch umgehend gemeldet werden!?

  31. Jungs. Nicht aufregen. Wurde alles an der GV einfach durchgewunken. Und wird es nächstes Jahr wieder.

    Eigentlich geht es aber um einen Raubzug der USA gegen die Schweiz (weil da was zu holen ist). Florida Banken etc. haben angeblich den grössten Anteil an Dorgengeldern der USA. Aber keiner sagt was dagegen oder tut was dagegen. Einfach wiederlich

  32. … Nach dem „it wasn’t me“ kommt jetzt neu das T-Shirt „wir haben eine weisse Weste“ auf den Markt …

  33. Jetzt muss aber ‚mal auf den Tisch geklopft werden! – Es kann doch nicht sein, dass die Nieten an der Spitze, welche ihre Hauptarbeit darin verstanden, immer neue Bonusprogramme zu erfinden und die Kurse der CS-Aktie auch mal so zu steuern, dass der Hebel der Boni optimal wurde…(Bradys 70 Mio in 2010), während sie gleichzeitig offenbar keinen Schimmer hatten, was in der CS wirklich ging (Management-Informations-System? Hallo,wo bist Du?!), sich nun noch in einer durchsichtigen PR-Aktion als die grossen Retter der Bank aufspielen, sich mit aller Dummschwätzer-Kraft in den Positionen halten wollen und sich dann wohl nächstes Jahr dafür noch einen Sonderbonus gewähren werden?!!!
    Schickt solche Lausebengels (freundlich ausgedrückt) endlich in die Wüste! Die haben an der Spitze eines Unternehmens, welches sich mit „Swiss“ und „Swiss Quality“ schmückt, einem Branding nota bene, welches durch viele gute, zuverlässige, korrekt und professionell geführte CH-Produktions- und DL-Unternehmen gestützt und aufgeladen wird, absolut nichts verloren! Frechheit für die guten CS-Mitarbeiter (die gibt es tatsächlich) und für alle anderen, talentierten und im echten Wettbewerb gestählten Schweizer und Inländer, welche sich für Swiss Quality täglich auch ohne Riesensaläre oder gar Boni einsetzen!!!

  34. Die CS darf zwar jetzt ihre US Banklizenz behalten und nach der astronomischen Busse -die sie noch verdauen muss- nach vorne gucken. Die grosse Herausforderungen stehen aber erst bevor, z.B. als jetzt „offizielle kriminelle Organisation“ weiterhin Geschaefte zu machen bzw. deren Abfluss zu verhindern. Auch unschoene Zivilklagen werden folgen welche weiterhin massive Kosten nach sich ziehen in den naechsten Jahren. Die ganze Misere ist vergleichbar wie mit dem Sprichwort „Death by a Thousand Cuts“. Wenn man all die US Bussen der letzten Jahre kumuliert und dem Nettogewinn der US Region der CS gegenueberstellt ist es wohl kein schoener Anblick. Die oberste CS Fuehrung sollte per sofort ersetzt werden da voll verantwortlich. Vielen Dank noch an EWS, die hatte mit ihrem miserablen Verhandlungsgeschick gegenueber den USA auch noch gute Vorarbeit geleistet, damit die Graeber des CH Bankenplatz ganz zugeschaufelt werden koennen. Die Banken der Kategorie 2 sollten schon mal ihre Rueckstellungen massiv aufstocken da man jetzt einen Vorgeschmack hat auf den „Fallout“.

  35. Was braucht es eigentlich noch bis die Gewährsfrage von der FINMA gestellt wird? Ach ja … Buddy Branson ist ja bei der FINMA …

  36. Ich finde es es total lustig, wenn Politiker und Wirtschaftkapitäne an Amt und Würden kleben und der Macht klammern wie Süchtige:

    „Ich werde auch weiterhin meine Arbeitskraft diesem Land zur Verfügung stellen“ (Blocher zur der Frage was er nach dem 65. Geburtstag macht)

    „Ich fühle mich dieser Bank sehr verbunden“
    (Brady Dougan nach der Milliardenbusse zur Frage des Rücktritts)

    Wer sagt ihm endlich mal dass dies nicht unbedingt auf Gegenseitigkeit beruht. Manche Menschen finden diese Gier nach Macht und Geld einfach nur obszön.

    • Nichts anzufügen!
      Amis zu den Amis
      Blocher zu Blocher
      Gier zu Gier
      ich fühle mich verarscht von der ganzen Geldwirtschaft – das war erst der Anfang…

      Nur eins wird nicht folgen die Amis werden Ihren Laden nie aufräumen – das wäre in den Verhandlungen mal ein erstes gleichwertiges Ziel – Verhandlung heisst beide müssen dasselbe tun oder beide lassen es besser!

  37. Heute sagte U.Rohner das B.D und er eine weisse Weste haben. Klar sie machen ja nicht anderes als Boni einsacken, arbeiten müssen die Anderen.

    • genau so ist es, und ein wenig Schauspielern und Politisieren dazu…

    • Trudi: okay mit Ihrem Kommentar. Sie machen auch immer den gleichen Fehler (das und dass!!!)

  38. Slobodan Milosevic war nicht nur Politiker, er war auch Jurist und Bankdirektor. Er der in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt wurde und als Schlächter vom Balkan bekannt ist unterzeichnete am 21.11.1995 das sogenannte Dayton-Abkommen. Er sollte so in die Geschichte als Friedensstifter eingehen und nicht als Schuldiger für den Balkankrieg. Zu was so ein Jurist und Bankdirektor zu allem fähig war… Dieser Vertrag wurde in Dayton (Ohio) paraphiert und am 14. Dezember 1995 in Paris unterzeichnet.

    • Das, was der Dougan getan hat, ist auch ein Verrat an den Bürgern von Zürich, die korrekt ihre Steuern bezahlen. Ich verstehe sowieso nicht, wieso die CS einen amerikanischen CEO braucht.

  39. Rohner, Dougan & Co haben einen miserablen Charakter sonst würden sie subito zurücktreten. Ihre Westen sind etwa so weiss wie jene von Betrugsorganisationen. Beide leiten, wie ja nun eingestanden, Unternehmen die kriminelle Tätigkeiten ausüben.

  40. Wäre ohne das CH Bankgeheimnis so ein teurer Mist auch entstanden? Haben unsere umliegenden Staaten auch solche Probleme? Das Bankgeheimnis gehört schon lange abgeschafft
    und nur wer etwas zu verstecken hat, befürwortet es.

    Die oberste Führung der CS soll gehen. Sie war dafür bezahlt und verantwortlich, dass das Geschäft INSGESAMT korrekt geführt wird.

  41. Die guten CS-Mitarbeiter (insbeso. die guten Kundenberater) retten der CS-Führung augenscheinlich nochmals den „Arsch“. (Erhalten tun sie dafür nichts, dafür werden sich Brady, Weggli und Konsorten dann einen tollen Bonus einschenken für die erbrachte Leistung (Erledigung des US-Steuer-Falles). – Hallo CS-KL! – Ohne die fähigen Mitarbeiter (meist auf subalterner Stufe) wären wohl viele (Gross-)Anleger schon lange gegangen, und ihr würdet gehörig in die Röhre gucken! Mit Euch möchte auch niemand etwas zu tun haben, denn Vertrauen hat man in Euch nicht (mehr). – Das sagt hier übrigens ein einigermassen „gewichtiger“ CS-Kunde.

  42. Ich respektiere und verstehe alle wütenden Kommentare, in erster Linie tut es mir jedoch sehr leid um die vielen ehrlichen Bankmitarbeiter, die -gemeinsam mit ihren Familien- infolge Jobverlust, Gehaltskürzung usw. wohl am meisten zu leiden haben.

    Immerhin zeigt die Story deutlich auf, wo in diesem Lande (aber nicht nur hier) Handlungsbedarf herrscht:

    – Die Gesetze sind so lange anzupassen, bis Menschen wie BD et al. nicht nur ihre offenkundig zu Unrecht verdienten Boni wieder abzugeben haben sondern endlich auch hinter Gitter gebracht werden können.
    Leider gehören in der Welt des Investmentbanking da bereits (zu) viele Verantwortliche seit langem hin. Es gibt kaum eine Branche auf diesem Planeten, welche Betrügereien am Kunden und Steuerzahler dermassen zu ihrem Geschäftsprinzip erkoren hat, von Rohstoffmarkt-Manipulation jeglicher Art über Zins-, Währungsmanipulationen bis hin zum front-running. Leider ist nicht von der Hand zu weisen, dass Regierungen hier mit ihm Boot sitzen.

    – Das Investmentbanking gehört ALLEN Geschäftsbanken verboten, vorhandenes IB ist baldmöglichst abzuspalten.

    – Die FINMA gehört mit einem unverdächtigen Chef, exekutiven Befugnissen und politische Unterstützung so lange ausgestattet, bis endlich ihrem Auftrag auch Taten folgen – oder man schliesst sie ehrlicherweise, dann spart sich dieses Land wenigstens die Kosten.

    In Tat und Wahrheit hat nämlich keine einzige Aufsichtsbehörde in irgendeinem Lande jemals einen grossen Finanz-/ Bankenskandal verhindert geschweige denn aufgeklärt. Der Verdacht liegt daher zumindest für mich nahe, dass diese Behörden den Betrügern wenn nicht sogar indirekt zuarbeiten dann doch zumindest ihre Augen vor deren Machenschaften verschliessen.

    ME wären alle Punkte ein gigantisches Konjunkturprogramm für das angeschlagene Schweizer Banking, weil damit wieder Vertrauen in den hiesigen Rechtsstaat und in dessen Gefolge auch wieder Gelder ins Land fliessen würden.

    Ansonsten laufen wir Gefahr, dass das Banking als Industrie hierzulande die kommende Jahre schlicht den Bach ‚runter geht – mit allen negativen Folgen.

    • Herr Dr. Ott,

      Sie sehen es genau richtig und dafür lohnt es sich auch zu kämpfen. Es ist sogar wichtig, dass nun eine Veränderung beim Top Management geschieht, aber das funktioniert nur, wenn die dubiosen Herren mit Gefängnisstrafen rechnen müssen. Da sind jedoch unsere Gesetzeshüter viel zu large und leider auch inkompetent, den Herren Paroli zu bieten! So habe ich es bis heute erlebt.

    • Sehr geehrter Herr Elmer,
      Vielen Dank aber vielleicht sollten Sie erst meinen gestrigen Kommentar lesen ?

  43. Steuern oder Boni

    Wichtig jetzt, dass die Politik Leitplanken setzt. Nach wie vor ist es noch nicht klar geregelt im Falle von Bussen, ob dieselben zwecks Steuerminderung beim Fiskus abgezogen werden können. Es kann doch nicht sein, dass anstatt Steuern zu bezahlen, Bonis für unfähige Kaderleute bezahlt werden und Bussen für kriminelle Vergehen sozialisiert werden.

  44. Handelt es sich bei den 2.8 Mia $ um eine Busse, einen Vergleich oder einen Ablasshandel? Oder von allem ein bisschen?
    Hauptsache, die fetten Boni sind in trockenen Tüchern und die, die ihre hohen Bezüge mit der „riesigen Verantwortung“ und ihrem „Können“ rechtfertigen, sind aus der Schusslinie. Verantwortung gilt nur so lange, wenn’s um’s kassieren geht und sonst? Wenn Rohner und seine ganze angelsächsische Dougan Truppe nur noch einen Rest Rückgrat hätten, müssten jetzt ein paar davon über die Klinge springen. Der Fisch stinkt am Kopf zuerst . . .

    • Natürlich ein Busse – Sonst bräuchte es kein Schuldeingeständnis…

    • @ghostrider: seit wann verhaengen Minister „Bussen“? Ich dachte, Strafen können nur von einem Richter aber nicht von der Exekutive diktiert werden. Oh ich hab uebersehen, dass es sich um einen Fall aus AMI Land handelt… ;-O

    • SO IST ES!

      Der Fisch faengt immer an Kopf zum stinken an. In diesem Fall waere es Aufgabe des Top-Managements gewesen fuer die Umsetzung der Compliance Richtlinien zu sorgen. WENN SIE DAS NICHT WOLLEN ODER NICHT KOENNEN, MUESSEN SIE GEHEN.

  45. Unglaubliche Banker-Arroganz! Null Leistung, keine Verantwortung aber Millionen-Boni einkassieren. Geld,das man durch diese Bussen-Rodeos schlicht und einfach dem Aktionär klaut,weil er noch als einziger das Risiko zu tragen hat. Einfach nur widerlich!

  46. Bei der CS gibt es in Führungspositionen eigentlich nur Sesselfurzer und Sesselkleber. Deshalb überrascht es mich nicht, dass die Versager nicht freiwillig gehen. They are all well positioned and admire themselves…

    • Heee… Zum Thema enthalte ich mich, aber Sesselfurzer“ ist dann doch etwas gar unwürdig. Falls es ihnen entgangen sein sollte, gibt es mehr Führungspositionen als jene von BD und UR. Und die CS hat sehr viele hervorragende Führungskräfte, welche sich (symbolisch) den A…aufreissen für ihre Mitarbeiter und die Bank – speziell in diesen turbulenten Zeiten. Und nicht zwingend Boni dafür kassieren, dafür die Achtung und den Respekt ihrer Teams!

  47. Alle CH-Banken sollten schnell ihr engagement in den USA überdenken. Was die CS seit 2008 an Strafzahlungen an die USA gezahlt hat ist abenteuerlich. CHF 2’510 Millionen für Konspiration, CHF 0’536 Millionen in 2009 wegen Verstösse gegen Sanktionen. Zweifel ganz stark an, dass dieser Markt auch retrospektiv noch rentiert. Jede Bank sollte die USA als ein „Sensitive Country“ flaggen. US-Business ist heutzutage hoch-riskant! Das Brady & Co. gezögert haben ist nun allen klar. Schliesslich sollte ersteinmal der Bonus eingefahren werden. Das die CS 30 Kleinkriminelle als Bauernopfer vorschickt, ist einfach nur billig. Als BOSS musst du deinen Laden im Griff haben. Dem war nicht so, Romeo hat als GC genauso versagt wie Urs vor ihm. Dass diese Gescheiterten sich immer noch an ihrern Posten klammer ist ebärmlich. Ossi hat es vorgemacht. Jungs, zeigt dass ihr Männer.

    • DollarCowboy: jeder der sein biz vesteht, würde einen solchen Laden schliessen ausser man ist und bleibt kleiner Angestellter nach dem Motto „the ups on me, the downs on the company“

  48. Schritt 1 & 2 sind vollzogen. Die Busse ist bekannt, das Schuldeingeständnis unterschrieben. Aber der Schritt in die Zukunft kann mit der jetzigen Führungscrew wohl kaum begangen werden. Sind die Besitzer der CS denn wirklich so blind, Brady Dougan und Co. weiterhin zu vertrauen? Warum sehen sie tatenlos zu? Will Brady sich jetzt auch noch die Krone aufsetzen und sagen ich habe Bank vor dem Untergang gerettet? Wenn die Truppe um Brady noch ein wenig Anstand hätte, würde sie ihre Boni für das Jahr 2013 zurückgeben und gleichzeitig ihr Rücktritt bekanntgeben. Ich hoffe, dass die bis jetzt zahnlose FINMA auch endlich mal in Erscheinung tritt.

  49. Wenn ich dazu noch einen Kommentar von der FINMA lese, „BEIM OBEREN KADER SIET DIE FINMA ABER KEINE VERFEHLUNGEN“ kommt mir neben der ganzen Situation auch dieses HOCH….

  50. Wieso Dougan’s Pfusch ? Es waren doch lediglich 30 Kleinkriminelle die das alles verursacht haben ?

  51. Zukünftig werden die Risikokosten für Investitionen in den USA so hoch kalkuliert werden müssen, dass sich ein unternehmerisches Investment in den USA schlichtweg nicht mehr rechnen wird.

    • Sag ich schon lange. Das Schlimme daran ist, dass dieser Wirtschaftskrieg auch auf andere Branchen übergreifen wird – und dann aber „Gute Nacht“.

    • Die Investitionen in den USA haben den CH-Grossbanken ausser sehr viel Aerger unter dem Strich (alle Einnahmen und alle Ausgaben gerechnet) absolut nichts gebracht. Also warum weiter in den USA investieren ? Die sind pleite und werden immer riesen Bussen aussprechen, wo etwas zu holen ist. Das gilt für alle Firmen nicht nur die Banken. Also Visier neu einstellen und den Fokus umstellen weg von den USA in andere Regionen dieser Welt.

  52. FINMA-Gesetz:

    Art. 30 „Die Beaufsichtigten müssen der FINMA zudem unverzüglich Vorkommnisse melden, die für die Aufsicht von wesentlicher Bedeutung sind.“

    Ist das geschehen?

    Art. 31 „Verletzt eine Beaufsichtigte oder ein Beaufsichtigter die Bestimmungen dieses Gesetzes oder eines Finanzmarktgesetzes oder bestehen sonstige Missstände, so sorgt die FINMA für die Wiederherstellung des ordnungsgemässen Zustandes“

    Art. 33 „1 Stellt die FINMA eine schwere Verletzung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen fest, so kann sie der verantwortlichen Person die Tätigkeit in leitender Stellung bei einer oder einem von ihr Beaufsichtigten untersagen.“

    Der Tatbestand ist ja wohl offensichtlich. Wird die FINMA aktiv und verbeitet Dougan, Rohner und allen anderen Verantwortungsträgern in dieser Sache die weitere Tätigkeit?

    Falls die FINMA in dieser Sache untätig bleibt, kann man sie gleich schliessen.

  53. Als langjähriger Mitarbeiter der CS schäme ich zutiefst für das Versagen unserer Führung, insbesondere Brady Dougan und Romeo Cerutti.
    Hoffe das diese beide soviel Anstand haben, baldmöglichst zurückzutreten!

    • wenn sie keinen verstehen der nicht kündigt, dann haben sie es offenbar nicht nötig weiter zu arbeiten. es gibt nämlich leute die familien haben und auf das salär angewiesen sind… just my 2 cents!

    • Gerade wegen den Kinder sollte man künden. Oder soll ich meinen Kindern erklären, dass sie im Leben lügen und betrügen, jammern und schleimen müssen?

    • @brady: Glauben Sie mir, mir sind einige angestellte „Top-Shots“ in der CH-Wirtschaft persönlich (gut) bekannt, deren Können und erbrachte Leistungen eher marginal oder gar nicht vorhanden sind/waren, die sich aber gerade durch Schleimen und Scharwänzeln bei den Mächtigen, Dummschwatzen am richtigen Ort, Intrigen, Lügen und Dokumentefälschen und freche Headhunter-PR in die guten Positionen brachten. – Und die wirklich guten Leute haben dann jeweils noch deren Job erledigt!!! – Sie sollten Ihren Kindern schon die Augen öffnen, wie das in Realität – leider – oft wirklich läuft.

    • @Lemmingway
      Leider haben Sie Recht. Aber leider ändert sich das leider nicht von alleine.
      Mich ärgert bloss die Mutlosigkeit. Es gab Zeiten, da riskierte man für die Wahrheit sein Leben. Heute sind wir nicht einmal bereit ein kleineres Auto zu erwägen.
      Erst durch diese Einstellung gelangen die Schleimer etc auf ihre Positionen und somit sind viele Angestellte, Kunden und Investoren schlicht und einfach selber Schuld.

  54. Aus dem Code of Conduct der CS:

    „Wir übernehmen Verantwortung für unser Handeln und nehmen unsere Verpflichtungen gegenüber den Anspruchsgruppen wahr.“

    „Wir wollen professionell und ethisch verantwortungsvoll handeln.“

    „Wir wollen eine beispielhafte Kontroll- und Compliance-Kultur leben und pflegen.“

    „Wir erwarten von unseren Verwaltungsratsmitgliedern und Mitarbeitenden, dass sie alle geltenden Gesetze, Richtlinien und Vorschriften einhalten.“

    BD, UR und UM und vermutlich einige vor ihnen verletzen alle diese Maximen. Gegen jeden anderen Mitarbeiter würde bei auch nur dem leisesten Verdacht auf Missachtung dieser Regeln mit fristloser Entlassung reagiert.

    • Ha ha ha, ja mit diesen Dünnschiss wurden wir aller paar Monate geschult, mussten unterschreiben und bestätigen und was weiss ich. Aber wie herrlich dieser Müll ad absurdum geführt wurde. “Wir wollen eine beispielhafte Kontroll- und Compliance-Kultur leben und pflegen.” GRANDIOS!!!!

  55. Der Rechtsdienst hat es in den Sand gesetzt. Anders als die UBS hat der Rechtsdienst der CS es nicht geschafft die Lieferung der Kundendaten möglich zu machen. Dieses Zaudern kommt die CS nun teuer zu stehen.

  56. Und der Brady wird sich auf die Schultern klopfen und sich einen fetten Extrabatzen gönnen, weil er die Firma „gerettet“ hat. Gibt es denn keine Möglichkeit diese Typen da oben loszuwerden?

    • @no name, genau. Der alte Cowboy wird sich hierfür auch nicht zu Schade sein und das Vergütungssystem (welches er ausbaldowert hat) auch weiterhin ad absurdum führen. Dafür wird er dann selbstverständlich von der FINMA und vor allem von Urs gelobt … I don`t get it!

    • Die Ablösung von Rohner/Dougan kommt schneller als man denkt. Der grosse Sturm ist nun vorbei. Jetzt kann die Führung ausgewechselt werden. Der Name „Credit Suisse“ wird dann hoffentlich wieder in neuem Glanze strahlen!

  57. Bleibt zu hoffen, dass jetzt die Politik Druck auf Brady und den total unfähigen Urs Rohner macht, wenn die Aktionäre schon zu feige oder zu blöd sind.
    Nach so einer Busse müssen einfach Köpfe rollen, und zwar on Top, nicht nochmals 2 Jahre am Honigtopf der Boni lecken lassen.

  58. Wenn die zwei an der Spitze der CS nur einen Funken Anstand hätten, würden sie den Sessel räumen. Aber nein, alles auf die anderen schieben. Typisch CS

    Ein CS Mitarbeiter

  59. Schon unglaublich, dass der (BD) noch auf dem Stuhl sitzt. Ich erwarte in den nächsten Tagen seine Demission und auch diese von „Weggli“. Seltsam, dass die Finma der CS-Führung einen Persilschein ausstellte. – Anscheinend hat auch die Finam keinen Schimmer von „Führung“.

    • mir fehlen die worte: ein paar normale mitarbeiter bluten lassen, damit die eigene weste sauber bleibt. was für eierlose schleimer. warum nicht jeden einzelnen fall vor gericht austragen? für 2.8 mrd können anwälte mehrere jahre lang beschäftigt werden. und längst nicht jeder fall ginge zugunsten der amis aus. und das beste daran: danach wäre die sache WIRKLICH erledgit. Jetzt ist es nur eine frage der zeit, bis die amerikander die nächste busse sprechen. wenn es sowas wie karma gibt, werden es die usa, sowie brady dougan und urs rohner noch bitter zu spüren bekommen.

    • So etwas wie Supervisory Controls schein es bei der CS nicht zu geben. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die FINMA den Herren Persilscheine ausstellt. Frage mich welche der beiden Organisationen eigentlich korrupter ist. Auch die FINMA sollte bluten, ist sie doch ihren Aussichtspflichten nicht (wirklich) nachgekommen.

    • FINMA:
      Fantastisch
      Inkompetente
      Nullen
      Mega
      Ahnungslos

      Der Laden taugt für die Aufsicht über die Banken soviel wie ein Metzgermeister bei Hiltl! Kein Wunder, die Chefin war ja auch bei der Partei, die die Abschaffung des Kapitalismus in ihr Parteibuch geschrieben hat.
      Bevor die Leute da einen Skandal verhindern, findet ein Blinder mit Krückstock einen Eisberg in der Sahara!

      An sich der perfekte Job für Brady, Urs, Romeo, Rob und die anderen Masters of the Universe!