Postfinance kriegt neues E-Banking nicht in Griff

Teures System erkennt bei Login-in keine Sonderzeichen – seit Wochen „mit Hochdruck“ an Arbeit – Bürokraten-Bank entschuldigt sich.

Die Postfinance will als staatliche Bank eine Alternative zu den Privathäusern sein. Günstig, für alle, einfach und modern.

Dazu gehört ein starkes E-Banking. Ausgerechnet dort zeigt der gelbe Riese unerklärliche Schwächen.

Seit Einführung einer neuen E-Banking-Applikation reissen die Probleme nicht ab. Nun wird bekannt, dass die Postfinance sich selbst an einem vermeintlichen Mini-Problem die Zähne ausbeisst.

Ihr gelingt es nicht, dass das neue System Sonderzeichen wie ä, ö, ü oder auch *, ç und & im Login-in-Prozess, also beim Anmelden, akzeptiert.

Das bestätigt ein Postfinance-Sprecher. Zwar sei es gelungen, das Problem in der Browser-Version zu beheben.

Doch „bei der Java-Version besteht es weiterhin“, sagt der Sprecher, was die Postfinance „bedaure“.

Dabei handelt es sich um eine Applikation, welche die Kunden auf Knopfdruck von der Postfinance-Homepage auf ihren Computer herunterladen können.

Der Vorteil: Die Nutzer können ihre Zahlungen und übrigen E-Banking-Transaktionen offline erfassen, um sie dann mit einer nur kurzen Online-Verbindung in einem Schub auszulösen.

Die Java-Version lief vor der teuren Umstellung auf das neue E-Banking problemlos.

Nun gelobt die Postfinance Besserung. „Unsere Spezialisten arbeiten mit Hochdruck an der Lösung des Problems.“

Die Techniker hätten als Termin fürs Beheben des Fehlers „allerspätestens Ende Woche“ versprochen.

Dass die Postfinance „mit Hochdruck“ an der Arbeit sei, kriegten Betroffene in den letzten Wochen immer wieder zu hören.

Passiert ist nicht. Die Postfinance schaffte nicht, dass die Benutzer ihren alten Benutzernamen und das alte Passwort mit Sonderzeichen nutzen konnten.

Im Gegenteil: Die Bank, die laut ihrem CEO den Schweizer Retailmarkt aufrollen will, gab zusätzlich zum Problem auch falsche Auskünfte.

Auf Reklamationen von Kunden hiess es, man habe „keine Fehlermeldung auf unserer Java-Version“ vorgefunden. Empfohlen wurde, die neue Version von Java von der Homepage herunterzuladen und zu installieren.

Dass just diese das Problem war, merkten die Postfinance-Berater erst nach wiederholten Hinweisen.

Als das offensichtlich war, hiess es, man solle die „falsche Antwort“ bitte entschuldigen.

Der Hinweis, die Bank soll doch einfach die alte, funktionierende Version wieder installieren, bis sie den Fehler behoben hätte, blieb unbeantwortet.

Die Java-Probleme sind die jüngste Spitze in einer ganzen Reihe von technischen Problemen rund um das neue E-Finance und das E-Trading der Postfinance.

Seit der Einführung des neuen Systems im April strapaziert die Postfinance die Nerven vieler Nutzer. Medien berichteten im April von langen Ladezeiten von E-Finance.

Die Erklärungen der Postfinance klangen schon damals genau gleich. „Wir sind mit Hochdruck dran“, meinte ein Sprecher.

Und schon im Frühling 2014, also vor über einem Jahr, geriet die Postfinance wegen stundenlangen Unterbrüchen ihres E-Bankings in einen Proteststurm.

Auf Twitter und Facebook liessen Nutzer Dampf ab. “@PostFinance nö, funktioniert leider immer noch nichts“, war eine der Kritiken.

Erst nach langem Schweigen meldete sich damals die Bank mit einer Standard-Entschuldigung.

Die Online-Probleme sind für die Postfinance besonders gefährlich. Die Bank verdankt ihren Aufstieg zu den führenden Anbietern nicht zuletzt ihren günstigen Digital-Angeboten.

Ihre E-Banking-Applikationen zählen in der Schweiz zu den stark genutzten.

Ihr Chef, Hansruedi Köng, meinte in einem Interview, dass die grossen Internet-Anbieter wie Google und Apple ernsthafte Gefahren für die Banken und damit seine Postfinance darstellten.

Deshalb würde er die „Anstrengungen aus der digitalen Ecke“ sehr wohl wahrnehmen, und die Postfinance müsse auch „auf diesen Kanälen das beste Angebot bieten“.

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36 Kommentare zu “Postfinance kriegt neues E-Banking nicht in Griff

  1. Es ging das E-Banking nicht nur am Wochenende nicht, sondern auch heute morgen geht es nicht.

    Habe gerade versucht, mich einzuloggen. Auch heute kann ich die Zahlungen also nicht machen.

    Angeblich laufen ja 60% des CH-Zahlungsverkehrs über die Postfinance. Das darf doch nicht wahr-sein.

    Hab jetzt hier drüber gebloggt, weil ich insbesondere furchtbar finde, daß die Postfinance noch nicht mal ne Mitteilung zu rausläßt. Das wäre doch das Mindeste. Wie auch, daß man auf der Webseite einen Hinweis macht, daß nicht alle es umsonst versuchen.

    http://chamaeleonmedia.ch/allgemein/postfinance-e-banking-geht-seit-tagen-nicht/

    Auf der Webseite hier fehlt m. E. eine Suchfunktion. Oder habe ich gesucht und sie übersehen?

  2. Im Moment bzw. seit Stunden geht gar nichts. Es kommt immer lange nichts und dann eine Meldung über eine technische Störung beim E-Finance.

    Unter Aktuelles bei Postfinance Totenstille. Auch auf FB und Twitter: Null. Meldungen vom letzten Jahr.

    Warum lassen sie seit Stunden überhaupt probieren, daß man sich einloggt? Und warum frustrieren sie die Kunden so? Anstatt einfach auf die Startseite zu schreiben, daß Einloggen gar nicht geht. Man gar nicht erst die Karte ins Lesegerät schieben muß und davor die ganzen Angaben eintippen muß.

    • geht mir ebenso!
      wieso nicht auf der Login seite schreiben, dass offline?
      hab mich mehrmals für die Katze eingeloggt…

  3. Wenn ich einlogge, ist meine E-Finace-Nummer immer am falschen Ort. Ich lösche den Eintrag und schreibe die E-Finance
    Nummer in das andere Feld. Zusätzlich habe ich noch das Passwort neu zuteilen lassen. Geduld ist mehr als nötig, aber leider ist all die Mühe und die Zeit für nichts, das ist mehr als Frust. Schade für die Zeit, die man nützlicher verbringen könnte.
    Komisch ist, dass wenn ich es auf dem iPAD versuche , es manchmal öffnen lässt. Mit freundlichen Grüßen Joe

  4. und wieder einmal mehr funktioniert das Login bei Postfinance nicht mehr seit der Umstellung vom 15.4.2016 bis 17.4.2016. Sehr wahrscheinlich ist der Fehler wieder der gleiche wie 2015 mit den Umlauten. Es ist nur noch tragisch dass das Problem auch heute am 22.4.2016 immer noch vorhanden ist und wahrscheinlich auch noch länger. Es zeigt sich einmal mehr dass die Staatsbetriebe keine grosse Ahnung von Informatik haben. Die Kosten der IT laufen aus dem Ruder und x Millionen von Fr. werden in den Sand gesetzt (VBS, Astra etc etc).

  5. ich benutze Kaspersky Internet security 2015.
    Kann mich zwar Anmelden kann aber keine Zahlungen oder Dokumente abholen noch sehe ich meinen Kontostand, nur e-Cockpit kann ich anklicken und diese Tortengrafik ansehen sonst geht gar nichts.
    Postfinance empfiehlt aber Kaspersky. Wie so benutzt Postfinance Java?
    Das alte Yellownet hat prima mit Kaspersky Sicherer Zahlungsverkehr funktioniert. Die Dame von der Postfinance meinte dann nur ich soll doch Kaspersky abschalten, toller Service!!!

  6. Ich nutze Postfinance nicht so oft (nicht meine Hauptbank) – aber das Debakel beim E-Banking ist wirklich gross.

    – Die Oberfläche ist schnarchlangsam. Fast bei jedem Klick kommt die „wird geladen“ Animation.

    – Die Oberfläche ist unübersichtlich. Erinnert irgendwie auch stark an Windows 8… Ich finde mich in diesen Kacheln einfach nicht zurecht. Ich habe Gruppierungen („Paragraphen“) lieber von oben nach unten statt in alle Richtungen. Ausserdem wird viel zu wenig angezeigt, es hat keinen Platz für Infos auf 4×4 cm, d.h. man muss immer die Detailseite öffnen.

    – Oft werden Transaktionen abgebrochen (Überlastung?) und dann darf man alle Infos nochmals eingeben. Zuerst muss man aber natürlich noch schauen, ob die Transaktion nicht doch vielleicht erfolgreich war, damit man nicht doppelt bezahlt…

    Bei der ZKB gabs auch ein neues E-Banking und das kommt meiner Meinung nach viel frischer daher.
    Und vor allem: es ist nicht so langsam und bei mir funktioniert alles.

  7. Ich arbeite mit der Browserfunktion beim Postfinance Login und habe keine Probleme. Die neue Oberflächengestaltung des Menus (seit wenigen Monaten) gefällt mir gut, ist leicht zu handhaben und bietet etliche nützliche Informationen für den Finanzinteressierten und den, der sein Vermögen selbst verwaltet.

  8. Bin gerade in der Nähe von Japan und erfuhr zuerst von einer Bekannten, dass es wieder Probleme gibt. Weiss noch nicht ob ich an der ATM Geld beziehen kann. Das Portal und ein Expressauftrag hingegen funktionierten. Fragte PostFinance vor ca. 15 Std. wegen Bargeldbezug aber natürlich noch keine Antwort. Auch machte ich die Anregung, beim Einloggen doch Probleme und voraussichtliche Dauer bis zur Behebung zu erwähnen. Ist das so schwierig… ?! Dafür am Schalter jedes Mal blöd fragen „möchten Sie gerne Beratung“. Amateure. Staatsbetrieb halt. Fast wie Swisscom.

  9. Mit dem Firefox-Browser gab’s für einige Zeit gar kein Login und Einloggen. Es kam nach langer Warterei nur eine schwarze Seite mit einem kleinen Post-Logo. Der Kundendienst meinte, dass ich wohl den falschen Browser verwende und Ich musste auf den Safari-Browser wechseln und ellenlang warten bis die Postfinance-Seite endlich aufgebaut war. Der Kundendienst hat mich brandschwarz angelogen.
    So geht’s wohl nicht. Das Outsourcing nach Indien lässt grüssen. Noch einmal eine solche Panne und ich werde zu einem anderen Finanzinstitut wechseln.

    • Interessant. Ich hatte bis auf zweimal nie Probleme. Das Problem lag bei der Verwendung einer alten(!) Browserversion meinerseits, worüber mich eine automatische Fehlermeldung darauf verwies. Neue Version installiert, Problem gelöst.

  10. Es bestehen ebenfalls erhebliche Probleme mit PF-App seit update 27.4. 4.0.0 & 4.0.1. App lässt zahlreiche Android Handy abschmieren…. nur Akku rausnehmen hilft ….. dumm wenn der Akku fest verbaut ist. Startet dann u.U. nach 1-2 Tagen wieder wenn man es lädt. Auf Play Store sind etliche negative Kommentare hierzu. – Antwort der PF „Uns sind momentan keine solchen Probleme bekannt“. Habe mich schriftlich bei PF beschwert nach 2 Tagen Rückruf ….können das Problem mit Ihren Mitteln nicht nachvollziehen. 1000 und 1 Marketingaktion aber IT nicht im Griff — Musterbeispiel wie Chefetagen Marketinghörig sind aber vom Geschäft leider nur wenig Ahnung haben! Aber gibt ja noch andere Fin-Institute…… 😉

  11. Die Postfinance betreibt das Massengeschäft und kann deshalb nicht auf Qualität setzen, weil sie sonst nichts mehr verdient. Die Digitalisierung (= elektronisierung) der Finanzwelt scheint doch nicht so schnell und reibungslos voranzuschreiten, wie das viele voraussehen. Digitalisierung ist in Ordnung, wird aber auch an ihre Grenzen stossen für Fragen und Problemstellungen, die letztlich nur ein menschliches Gehirn lösen kann.

    • @ueli: Ist genau so. Hinzu kommen noch die blutigen Quereinsteiger. Total überfordert, die Leute.

  12. Frage an die Verantwortlichen (oder an Insider):

    Wurde die Software von indischen Providern entwickelt?

    Siehe auch:

    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Dauerkrise-im-ITProjekt-der-Postfinance-in-Indien/story/27938930?track

    Wenn ja, wieso macht Postfinance die gleichen Fehler wie UBS und CS: Schweizer Fachkräfte ersetzen durch billige indische Arbeitskräfte?

    Damit möchte ich nichts negatives sagen über das Potential der indischen Informatiker. Aber die indischen Provider verkaufen ihre unerfahrenen Angestellten als Fachkräfte . Diese werden dann auf unsere Kosten fortgebildet (Entwicklungshilfe). Wenn sie dann brauchbar wären, werden sie ersetzt durch neu Auszubildende.

    Und die Schweizer Spezialisten stehen trotz angeblichem Fachkräftemangel auf der Strasse.

  13. Die IT-Spezialisten- und davon bin ich überzeugt, bemühen sich mit Hochdruck das Problem in den Griff zu bekommen, keine Frage! Der Punkt ist jedoch der, dass den IT-Spezialisten ein falsches Tool aufgezwungen wird- und dort liegt der Hund begraben. Wie bitte schön soll ein IT-Spezialist so ein Teil in die Gänge kriegen wenn die falschen Voraussetzungen- mit Vorsatz, geschaffen werden? Java Plattform ist und bleibt sehr unempfänglich für Upgrades im Kernbereich E-Banking.

    Meiner bescheidenen Meinung nach, besitzt die UBS AG das Beste E-Banking- und zwar mit Abstand! Von wo aus auch immer ich darauf zugreife, weltweit, es funktioniert. Warum funktioniert es so gut? Weil die UBS ganz genau weiss, der Kunde kauft das Resultat und für ein solches Resultat ist dieser auch bereit, zu zahlen denn, Kunden die zufrieden sind generieren auch das verdiente Einkommen daraus, Punkt! Und dass ein E-Banking System auch gut unterhalten werden muss, dürfte zweifelsfrei klar sein.

    Global ist es natürlich schon so, dass die Bestimmenden in einem Unternehmen schon auch die wichtigsten Grundkenntnisse von sämtlichen Bereichen als Rüstzeug zum Antritt ihrer Position mitbringen sollten. Kernkompetenz, Hallo……., Susanne Ruoff – zeichnende Konzernleiterin bringt nun einmal genau diese Kernpunkte schlicht nicht mit…….

    • @Viktor F. – Mit solchen Statements wie „Java Plattform ist und bleibt sehr unempfänglich für Upgrades im Kernbereich E-Banking.“ zeigen Sie eindrücklich wie wenig Sie von der Sache verstehen. Sie könnten gerade so gut anmerken „Französisch ist sehr unempfänglich für Entwicklungen im Kernbereich der Poesie“ – tönt gut ist aber Schwachsinn. Äussern Sie sich doch zur FIFA, da fehlt’s noch an wichtigem Input.

  14. Netter Artikel – nur was PF betrifft, scheint mir, dass ihr den Wald vor lauter Bäumen nicht seht.
    Wieso interessiert sich niemand dafür, dass PF daran arbeitet, ihre gesamte IT nach Indien auszusourcen? Ein Staatsbetrieb, der 500 Stellen in CH abbauen wird, scheint völlig ok zu sein.

    • Was erzählen Sie für ein Quatsch? Es wird nicht die ganze IT Abteilung ausgelagert. Es erfolgt eine Migration (diese SW wurde auch nicht von PF Mitarbeitern entwickelt) auf eine andere Applikation.
      Die anderen Applikationen blieben weiterhin in der Verantwortung der PF – IT in der Schweiz

  15. Schon vor einen Jahr habe ich Probleme bei einer Transaktion auf dem Portal von Postfinance gehabt (fehlerhafte Transaktion wurde ohne Fehlermeldung akzeptiert und durchgeführt), was zu einer ungerechten Belastung meines Kontos geführt hat. Bis heute behauptet Postfinance dass kein E-Banking Fehler vorhanden war, obwohl klare Beweise vorliegen. Die Arroganz dieser Firma kennt keine Grenzen.

  16. Habt Verständnis! ä, ö, ü oder auch ç gibt es auf indischen Tastaturen nicht! Weniger Verständnis habe ich, dass mein Kundenberater inkl. Assistentin weg sind, ohne dass das jemals mir kommuniziert wurde.

    • Warum muss so etwas Unwichtiges kommuniziert werden ? Sie haben ja inzwischen einen neuen Berater und eine neue Assistentin, die zwischen 500 und 1’000 Kunden betreuen dürften.

    • Ja ist denn Geiz nicht Geil? Sie haben doch sicher Ihr Konto bei der Postfinance, weil Sie so Gebühren sparen können. Jetzt wundern Sie sich, dass Sie für einen Bruchteil der Gebühren auch einen Bruchteil des Service erhalten. Sicherlich haben Sie sich auch schon beschwert, dass Sie bei Aldi in Deutschland beim Wochenenkauf anstehen müssen. Sorry, aber wer das billigste will kann halt nicht das teuerste bekommen. As simple as that!

    • an Selber Schuld
      So etwas von doofer Antwort habe ich schon selten gelesen.
      Meine (2x) Kundenberater wurden schon zweimal ersetzt und dies bei zwei Banken, die in der Top Liga spielen was die Kundenkosten betragen.
      Da ich Erfahrung im Outsourcing der IT ausserhalb der Schweiz habe, ist der Kommentar von Venga leider korrekt.

  17. Die Probleme bei E-Finance gehen noch viel weiter. Die Post finance hat nicht verstanden, dass es nicht nur Privatkunden mit einem Postkonto und bestenfalls noch einem Sparkonto gibt, sondern auch Leute, die dutzende Konti verwalten müssen. Hierzu hilft das Programm kein bisschen, falsche Zahlungen von falschen Konten sind leicht möglich. Das Problem wird von der Postfinance aber immer kleingeredet: neben dem grossen Verständnis, das ausgedrückt wird, geschieht nichts.

  18. Wenn man weiss, wie lausig die zahlen wundert es nicht, dass da Vieles trotz staatlichen Subventionen (Staatsgarantie, vergünstiger Zugang zu Filialnetz Post etc.) nicht gut läuft – „You get what you pay for…

    • @Greg Eisenschrot

      Welche Staatsgarantie? Meinen Sie den Einlegerschutz auf PostFinance Konten? Der liegt bei 100’000.00 CHF, wie überall, pro Kunde.

      Oder meinen Sie die Subventionen an die Schweizerischen Post?

      Woher wollen Sie wissen, das PostFinance ‚lausig‘ zahlt? Sind Sie ein ex-PostFinanceler? Wie können Sie sicher sein, dass bei anderen Finanzinstituten eine andere Lohnstruktur besteht?
      Meiner Meinung nach besteht kein Unterschied zwischen den Finanzinstituten.

  19. Amateure halt. Wohl nicht attraktiv genug, um fähige IT-Leute zu rektrutieren. Vielleicht arbeiten die Ex-Insieme-Debakel-IT-Manager jetzt bei der Postfinance?

    • tja – das kommt davon, wenn man ausschliesslich Java Gamer programmieren und testen lässt und keine kundenorientierten, erfahrenen IT Leute –
      ich wurde vor 2 Jahren als Test Manager abgelehnt mit dem (offline telf. ) Kommentar ..zu alt für unser Team…. (damals 53 😉 )

      PS : das mit dem indischen Keyboard stimmt nur teilweise – es gibt auch noch Phillipinische, Polnische ….

    • Tests? Testet dort niemand die Software? Auch von Indien gelieferte? Oder wurden die Leute einfach eingespart?

  20. Trotzdem, ich finde es wesentlich besser als das von der CS. Schneller, übersichtlicher, verständlicher. Und vor allem: Billiger

    Weiter so!