Luzerner Kantonalbank trennt sich von Tradingchef

Peter Lütolf nach Jahren weg – zuvor gingen auch Vontobel-Bigboss und Vize eines Brokers – Panik vor Finma-Sheriff im Devisenfall.

Die Finanzaufsicht Finma markiert den starken Mann. Gestern sperrte sie ein halbes Dutzend Banker, die bei der UBS mit Fremdwährungen manipulierten.

Hinter den Headlines könnte ein Saubermachen im Schweizer Devisen-Stall stecken. Darauf deuten jedenfalls mehrere überraschende Abgänge hin.

So hat sich kürzlich die Luzerner Kantonalbank (LUKB) von ihrem langjährigen Trading-Chef Peter Lütolf getrennt.

Lütolf, ein gestandener Manager der Innerschweizer, gehörte zum Inventar der Bank. Diese bestätigte auf Anfrage, dass der Manager das Unternehmen verlasse.

Von Verlusten oder anderen operativen Problemen wollte die LUKB auf entsprechende Fragen hin nichts wissen. Den Trennungsgrund behielt sie für sich.

Lütolf ist einer von mehreren Devisen-Cracks, die in den letzten 12 Monaten, seit die Betrugs-Ermittlungen der Behörden intensiv am Laufen sind, ihr Büro räumten.

Bei der Zürcher Privatbank Vontobel ging vor einigen Monaten Urs Bernegger von Bord.

Auf Anfrage verwies die Bank Vontobel im Sommer auf eine neue elektronische Plattform. Aus Kreisen des Geldhauses war damals zu vernehmen, dass Berneggers Aufgabe weggefallen sei.

Die Erklärung wirkt konstruiert.

Bei Vontobel war Bernegger nämlich der aufsteigende Mann im Devisen-Geschäft. Er hatte die Leitung von Jürg Hügli übernommen, dem Privatbanker des verurteilten Bayern-Königs Hoeness.

Im Devisenmarkt war Bernegger ein bekannter Name. Er hatte einst stürmische Zeiten im UBS-Trading in New York erlebt, als sein Chef im Gefängnis landete.

Kurz vor seinem Abgang habe Bernegger sich sicher gezeigt, im Sattel zu bleiben, sagt eine Quelle. Es sei eher mit einem weiteren Aufstieg des Vontobel-Manns gerechnet worden statt mit einem Exit.

Ein weiterer Grosser, der in diesem Jahr das Feld räumte, ist die Nummer 2 bei Cosmorex, Spartaco Becuzzi. Bei Cosmorex handelt es sich um einen der bekanntesten und grössten Devisen-Broker.

Broker sind Vermittler zwischen Kunden und Banken und leben von einer Maklergebühr. Sie machten lange viel Geld im Telefonhandel mit Aktien, Bonds und Fremdwährungen.

Inzwischen ist für sie das Geschäft hart geworden. Computer und Regulierungen setzen ihnen zu: Die Margen wurden klein, es kam zur Flurbereinigung mit Zusammenschlüssen und Schliessungen.

Spartaco Becuzzi, der in der Szene einen Namen hat, war nach dem Frankenschock vom 15. Januar Hals über Bord von Cosmorex gegangen. Auf der Cosmorex-Homepage verschwand er.

Auf Anfrage wollte sich Becuzzi damals nicht äussern. Auch die Cosmorex in Thalwil sowie ihr Mutterhaus in England gingen auf Tauchstation.

Noch ein Fall würde ins Bild einer Säuberungswelle passen, die leise und weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit sich abspielen würde.

Claudio Schiavoni hatte als Sales-Mann im Devisenhandel bei Julius Bär eine besondere Verbindung zu einem der grössten Staatsfonds der Welt, domiziliert in Middle East.

Schiavoni hatte diesen Special Client vor ein paar Jahren von der US-Grossbank JP Morgan zur Zürcher Privatbank gebracht und diesen von dort aus weiter betreut.

Allein das war speziell. Der riesige Staatsfonds mit seinem unermesslichen Reichtum passte bestens zum US-Finanzmulti, aber nicht zur Schweizer Privatbank.

Kurz nachdem rund um die Devisenermittlungen der Behörden der Bär-Banker und sein Superkunde in Artikeln erwähnt wurden, reagierte Bär.

Die Bank setzte den langjährigen Verkäufer, der immer in den hektischen Trading-Räumen gesessen war, in ein stilles Büro im noblen Private Banking.

Als es ruhig um ihn wurde, verliess er die Bank. Heute arbeitet er für einen externen Vermögensverwalter. Beim neuen Job soll Bär mitgeholfen haben, heisst es im Markt.

Keine Folgen hatte die eigenartige Abschiebung des Devisenmanns auf die langjährigen Bär-Chefs im Handel mit Fremdwährungen, mit dem die Zürcher lange hohe Gewinne erzielten.

Devisenchef Stephan Jaeger, der auch den Edelmetallhandel bei den Bären verantwortet – ein Geschäft, das die Behörden inzwischen ebenfalls durchleuchten – blieb unbehelligt.

Das passt zur Lage. Trotz riesigem Wirbel um illegale Absprachen im weltweiten Devisenhandel, in deren Strudel die Schweiz geraten ist und die Wettbewerbsbehörde ermittelt, rollen „kleine“ Köpfe.

Sämtliche bisherige Sanktionen treffen Händler und No-Names-Manager, welche die Zeche für die Fehler zahlen.

Die grossen Chefs bleiben derweil unbehelligt.

Nicht nur bei Bär.

Auch der griechischstämmige globale Devisenchef George Athanasopoulos der Grossbank UBS, die im Devisenfall bereits über 1 Milliarde Strafe bezahlt hat, ist gemäss Webseite weiter im Amt.

Die neue „No mercy“-Strategie der Finma ist mehr Show als Realität.

Die Finma markiert nach aussen den Sheriff, indem sie so wie gestern harsche Strafen ausspricht.

Der Bannstrahl trifft aber nicht die Strategen und Kapitäne auf der Brücke und die Topchefs im Tradingfloor, sondern die Mitläufer.

Exempel statuiert die Finma bevorzugt an Bankern, die ihr nicht gefährlich werden können.

Andreas Waespi, der bei der Coop Bank bereits gekündigt hatte, wurde vor Jahresfrist mit 3 Jahren Berufsverbot bestraft.

Waespi hatte als CEO Aktien seiner Bank aufgekauft, um den Kurs zu glätten. Ohne die Interventionen wären die Titel vermutlich ab und zu sehr tief gefallen.

Aber nicht, weil die Bank Coop schwach war, sondern weil schlicht keine Nachfrage nach den Aktien des kleinen Unternehmens da war.

Waespi wollte sich denn auch nie selbst bereichern.

Für die Finma kein Grund zum Innehalten. Sie sanktionierte Waespi mit einem Verdikt, das nicht weit weg von der Höchststrafe von 5 Jahren Berufsverbot liegt.

Kommentare

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  1. Man muss fairerweise sagen dass vieles vielleicht ein wenig übertrieben ist aber doch wahr. Ich kenne alle genannten Personen persönlich, Spartakus (sehr sympatisch), Peter…. Etc…. Aber leider ist der Mensch so aufgesetzt. Raubtierkspitalismus, Profite in die eigene Tasche etc. krass was hier abgeht, aber durchforsten und aufräumen ist gut, all diese Menschen haben das zigfache ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten verdient!! Wer zahlt die Zeche: der Kunde.

    Leider sind solche Tricks in der CH ganz stark ausgeprägt! Endlich konmt die Wahrheit ans Tageslicht…..

  2. Peter Lütolf.. Na bitte. Es gibt/gab im FX nicht viele Buchhalter Nötzli, aber Lütolf kommt da ganz nah hin. Der hat sicher kein Dreck am Steggen..Würde der Ruedi Antennen noch leben….der wüsste mehr. Und, Jaeger gehört schon eher zur gefährlichen Gilde. Urs Berneggers ex Chef der im Gefängnis sass, war halt ein bisschen zu gutgläubig.
    Sparta – netter Kerl

  3. @Insider:

    Ja, ja, die Swap-Absprachen bzw. z.B. fiktiven Hoeness-Swaps (wohl u.a. mit Donner & Reuschel/Florian Hoeness), mit denen der ex-Fussballer am richtigen Ort die Gewinne bzw. die Verluste anfallen liess, um eine gigantische schwarze Kasse zu alimentieren. Gefolgt vom Forex-Night Trading bei zwei Banken, wo die Devisenchefs auch kurzfristig wechselten/verschwanden.

    Wann eröffnet eigentlich die BA endlich eine Untersuchung? Oder muss noch jemand eine Anzeige einreichen wegen des begründeten Verdachts auf Geldwäscherei?

    Die „bösen Ahnungen“ von A. Rutishauser vom 18.01.2014 hinsichtlich Mark „Libor“ Branson haben sich ja inzwischen voll bestätigt.

    http://info.sonntagszeitung.ch/archiv/detail/?newsid=272228

  4. Dass es Cosmorex noch gibt, grenzt wirklich an ein Wunder…….

    Die Spielwiese für „Gefälligkeiten“, brauchen tut Sie keiner mehr, da alles elektronisch Abgewickelt wird.

  5. Durch Preisabsprachen werden z.B. Kurse im Devisenhandel gefixt, die anders sind als der Markt. Die Kursdifferenz zum Markt geht im Gewinnfall dann auf ein Nostro der Bank (bonuswirksam) und manchmal direkt auf das Konto einer beteiligten Person, notabene bei einer Drittbank. Bei Preisabsprachen arbeiten mehrere Banken/Akteure grenzüberschreitend zusammen (z.B. LIBOR-Absprachen; Devisenkursabsprachen, Swap-Absprachen etc.). Die Marktkräfte werden zum eigenen Vorteil ausgehebelt.

    Beim Front-Running z.B. in Swiss Small Caps, verläuft dies etwas anders: Dort kauft z.B. der PM oder Händler vorab auf sein Privatkonto bei einer Drittbank und im zweiten Schritt wird dann mit Kundengelder , z.B. im Rahmen einer konzertierten Aktion mehrerer Fonds/PM, ein Small Cap-Titel gestossen (z.B. Galenica; Wahl rein zufällig). Beliebte Vehikel zur Abwicklung z.B. auch Pensionskassen. Die private und vorgekaufte Position wird dann realisiert und der Kursgewinn im Nummernkonto bei der Drittbank abgerechnet.

    Beim Insiderhandel schliesslich kauft z.B. ein VR-Präsi dent oder CEO oder weitere im „engeren Zirkel“ im Wissen um eine Fusion oder weitere börsenwirksame Vorgänge einige Aktien-Päckli im Markt über eine Drittbank auf sein Nummernkonto, natürlich vor Bekanntgabe der Information an den Markt; oft erfolgen Päcklikäufe direkt bei Pensionskassen da dort konzentriert genug Volumen vorhanden ist. Dies ist der leichteste Weg, weil schwer beweisbar. Ausser das Telefonat wurde aufgezeichnet oder einer plaudert aus. Daher werden oft Strohmänner eingesetzt.

    Vielfach wurde zur Verdeckung solcher Transaktionen das Bankgeheimnis vorgeschoben.

    In den neunziger Jahren zu Hauf durch Händler und PM und andere im „Zirkel“ so praktiziert, weil nicht verboten, höchstens verpönt. Und wenn, dann als Kavaliersdelikt mit blossem Verweis geahndet.

    So konnten sich etliche, die im „Päckli“ mitmachten, in Kürze risikolos zweistellige Millionenbeträge sichern und sich dann in die „Selbständigkeit“ zurückziehen und Ihr Domizil in ein Drittland verlegen. Der Weggang vom gut bezahlten Job im Angestelltenverhältnis war für Aussenstehende dann nicht nachvollziehbar. Oft waren es diejenigen, die den andern predigten, als Anleger müsse man sich halt unternehmerisch verhalten und risikofreudig sein!

    All diese Fälle sind nach heutiger Rechtsprechung Bereicherungsaktionen auf Kosten der gutgläubigen Anleger; bei Pensionskassen auf Kosten der Destinatäre.

    Ähnlichkeiten mit bestimmten Verhaltensmustern von im Artikel erwähnten Personen sind in diesem Kommentar rein zufällig gewählt und nicht absichtlich. Es gilt wie immer die Unschuldsvermutung!

    • Es gibt nur noch EINE Antwort und Stossrichtung um all die dunkeln Insider-Machenschaften, Bereicherungsgeschäfte und obskuren Finanztransaktionen zu eliminieren und echte demokratische Marktwirtschaft herzustellen: ÖFFENTLICHE DIGITALE TRANSPARENZ über ALLE FINANZMARKTTEILNEHMER.

      Die gesamten täglichen Finanztransaktionen aller Marktakteure werden der Öffentlichkeit in zugänglichen Datenbanken zur Verfügung gestellt – so kann endlich eine demokratische Überwachung stattfinden und wir können die Trolle bei der FINMA auch gleich in’s Asyl schicken!

    • @ Insider

      Hier zwei konkrete Beispiele die zur Einstellung von Verfahren geführt haben:

      Hans Kaufmanns (ehemaliger Nationalrat und Sitzvererber an Thomas Matter) Transaktionen mit Swissfirst Aktien im Rahmen seiner beratenden Tätigkeit bei Siemens PK und der IST Investmentstiftung:

      http://www.nzz.ch/articleF014R-1.125949
      http://www.politik-forum.ch/threads/hans-kaufmann-saubermann-der-nation.2971/

      Thomas Matter (Nachfolger von Hans Kaufmann im Nationalrat), der als ehemaliger CEO der Swissfirst Bank im Vorfeld der Fusion mit der Bank Bellevue gemäss Presseberichten aktiv Pensionskassen und Anlagestiftungen der 2. Säule (z.B. IST Investmentstiftung) angegangen haben soll, um durch Rückkauf von Swissfirst Aktien (im Vorfeld einer offiziell beabsichtigten Fusion!) sein privates Aktienpäckli up front zu schnüren:

      http://www.swissinfo.ch/ger/swissfirst-ceo-matter-wirft-das-handtuch/5409892

      In beiden Fällen wurden die Verfahren eingestellt. Herr Matter schrieb dann noch ein Buch, wo er seinen „Fall“ u.a. als Vorverurteilung und Fehlleistung der Justiz darstellte:

      http://www.nzz.ch/die-behauptungen-von-thomas-matter–und-die-anderslautenden-fakten-1.576039

      Verfahren werden allerdings nicht eingestellt, weil etwa die Unschuld bewiesen ist, sondern weil die Beweise für eine Verurteilung nicht ausreichen. Wenn also z.B. Beweise beseitigt wurden, werden Verfahren auch eingestellt. Dasselbe gilt auch für Freisprüche; damit ist die Unschuld nicht bewiesen, höchstens, dass die vorliegende Faktenlage für eine Verurteilung nicht ausreicht, da der Grundsatz in dubio pro reo gilt.

      Es gilt dann die Unschulds – Vermutung, nicht aber die bewiesene Un-Schuld.

      Herr Geiger sollte diese Dimension der Bankgeschäfte in einer seiner Video-Botschaften auch einmal ausleuchten.

    • Hans Kaufmanns Stationen als Vorgänger von NR Thomas Matter (aka Swissfirst-Spezialist):

      ZKB – Bank Bär – Kaufmann Research AG (Beratung von Pensionskassen) und Bankrat ZKB

      Das nenne ich einen stringenten (SVP-)Karriere-Verlauf, der leider nicht immer den Deckungsgrad der beratenen Pensionskassen erhöht hat; für seinen NR-Nachfolger gilt wohl ähnliches.

      Bei der Wahl in den ZKB-Bankrat sprang Kaufmann übrigens für den „dubiosen“ SVP-Kollegen Fallegger ein, der sich zurückziehen musste. Gibt es da nicht eine Redensart, in der „Teufel“ und „Beelzebub“ vorkommen?

      Wo beginnt eigentlich „Seriosität“?

      http://www.conviva-plus.ch/index.php?page=716
      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Ein-naiver-Investor-als-ZKBBankrat-/story/22481146#mostPopularComment

  6. Bei der Aufzählung ist noch M. G. vergessen gegangen. Er wurde von der FINMA mit einem fünfjährigen Berufsverbot belegt, welches im Okt. 2015 vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt wurde. Vgl. TA-Artikel vom 23.10.15: „Keiner Schuld bewusst“

    M. G. war während über 10 Jahren Devisenchef und stv. Niederlassungsleiter der einst wichtigen Filiale der Basler KB im Zürcher Stockerhof. Seit über einem Jahr sind jedoch die noblen Büros und der grosse Trading Room verwaist.

  7. Richtigstellung
    Die berufliche Neuorientierung des derzeitigen Leiters Trading & Tresory Services der LUKB steht in keinem Zusammenhang mit dem „Saubermachen im Schweizer Devisen-Stall“, wie es der oben stehende Artikel rufschädigend suggeriert. Es sind auch keine Strafverfahren oder aufsichtsrechtliche Verfahren der FINMA gegen die LUKB oder den Leiter Trading & Tresory Services bekannt. Dieser ist immer noch uneingeschränkt in seiner Funktion tätig und arbeitet derzeit seinen Nachfolger ein.

    • Lieber Daniel von Arx
      Du versuchst sicher einen guten PR Job zu machen … aber etwas Hintergrundinfos solltest Du schon haben: Sprich doch mal mit eurem aus dem Silicon Walley gesteuerten IT Cheffe – der kann Dir dann erklären, wie der US Imperialismus und die US Juristen zusammen mit DoD, NSA und Homeland Sec. sanften digitalen Einfluss auf die Freunde bei der FINMA, den wirtschaftlichen Finanzstrukturen in der Schweiz … und dann auch auf die netten Banker im Heidi-Land bei der LUKB nehmen!

      Und schwups… schon ist wieder ein missliebiges Daten-Objekt deleted.

  8. Dass FIFA-Hotelier Urs E. Schwarzenbach ebenfalls seine (katarischen/bruneischen?) Zelte im Devisenhandel abgebrochen hat, ist sicher nur Zufall:

    https://insideparadeplatz.ch/2015/11/24/dolder-besitzer-und-big-trader-schwarzenbach-geht/

    Auch seine kostspieligen Freizeitbeschäftigungen (Bilder- und Pferde-Transaktionen, eigenes Poloteam „Black Bears“, Kauf des englischen Dorfes Hambleden und des Landsitzes Culham Court, eigener Flugplatz Samedan für kostengünstigen Bilderimport), die von Kulturpessimisten immer wieder in die Nähe von Geldwäscherei gerückt werden, haben sicher gar nichts zu bedeuten.

    Ob Mark „Libor“ Branson und BA Lauber nicht ein bisschen spät dran sind mit Aufräumen in der Finanzbranche allgemein und im Devisenhandel im speziellen, zumal Geldwäscherei ja ein Offizialdelikt ist?

    Wann kommen endlich die Strafverfahren, oder ist das FBI schneller? Der cum/ex-Fall Sarasin lässt grüssen: Dort war auch eine ausländische Behörde der Auslöser (für eine Razzia).

  9. Das war schon in den goldigen 80er Jahren so, warum soll es heute anders sein?. Die Chef’s sitzen doch immer auf ihren Sitzen. Ein Skandal der sich immer weiter weiter weiter zieht………..und es wird noch mehr aufgedeckt, ist nur eine Frage der Zeit…………….ein Insider…spricht…..

  10. tja, fertig mit geldwaschen und schlau machen. wir sind ja bekanntlich die neuen, zum teil mit negativzinsen subventionierten bauern. im gegensatz zu den bauern, haben wir keine wirkliche lobby und machen uns gegenseitig kaputt.
    zum glück ist die alte garde schon etwas älter und ein paar wenige haben nicht nur extrem gut gelebt, sondern auch noch was gespart. hoffe ich. 🙂
    die nahe zukunft sind transparente plattformen, gesteuert von computern, kredite werden automatisch mit creditreform ua. abgeglichen, ohne kontakt zum kunden usw.
    eine herausforderung für unsere akademischen nachfolgern.

    • Aber „geldwaschen“ wäre doch strafbar …. eigentlich, oder nicht, oder doch oder was?????? Halloooo BA Lauber! Move your a…!!

  11. Schon eine schizophrene Situation. Mark „LIBOR“ Branson sperrt andere Karrieren ab (zwar zu recht), aber er selber darf als damals Verantwortlicher für den UBS-Manipulationsbereich im JPY trotzdem als Oberaufseher fungieren. Irgendwie beisst sich da das Rechtssytem selber in den Schwanz oder ich verstehe etwas nicht.

  12. Wieder einmal mehr zeigt sich, dass der Schreiberling keine Ahnung hat von Devisenhandel. Alle hier beschriebenen Exponenten sind mir aus langjähriger beruflicher Tätigkeit bestens bekannt. Ich habe den Insideview der Ihnen abgeht!

    Von Betrug zu sprechen ist eine absolute Frechheit.

    • @ David Brader

      … und die Erde ist eine Scheibe und die Fifa ist der Arbeitsplatz von Engeln …..“ usw. usf.