Unternehmer braucht das Land – nicht Memmen, die ununterbrochen lauthals jammern

In einer Zeit, in der Investoren in der Schweiz sogar Negativzinsen bezahlen müssen, gelingt es einem Schweizer Investor und Unternehmer, ein Wasserkraftwerk im Ausland zu bauen, das der dortigen Bevölkerung grossen Nutzen bringt und in 5 Jahren amortisiert sein wird.

Was ein Vollblut-Unternehmer trotz Negativzinsen zustande bringt, macht uns dieser Innerschwyzer Routinier vor.

Der Erfolg der Schweizer Wirtschaft in den vergangenen hundert Jahren basiert auf Unternehmertum. Patrons, welche die Ärmel hochkrempeln und mit guten Ideen und Durchsetzungsvermögen Ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen anspornen, zeichnen mitunter hauptverantwortlich für den Erfolg der Schweizer Wirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten.

Unternehmer braucht das Land – nicht Memmen, die ununterbrochen lauthals jammern und die Schuld an ihrem Unvermögen dem angeblich schlechten wirtschaftlichen Umfeld in der Schweiz in die Schuhe schieben.

Der besagte Investor baute im Alleingang ein Wasserkraftwerk in Tansania. Kostenpunkt: Knapp 30 Millionen Dollar. Davon steuerte der Unternehmer 1/3 Eigenkapital bei; ein Teil in Stiftungskapital und der andere Teil in Darlehen.

Der Rest, abgesichert durch die Schweizerische Exportrisiko Versicherung des Bundes SERV, wurde von der Credit Suisse finanziert. Das ist eine lobenswerte Kreditvergabe der Credit Suisse.

Das Kraftwerk hat eine Ausbauleistung von 7,5 Megawatt. 2 Turbinen mit je 2,5 Megawatt sind in Betrieb und produzieren täglich Strom für eine grosse Region mit 300’000 bis 400’000 Einwohner.

Auf den Bedarfszeitpunkt wird dann auch die 3. Turbine eingebaut und in Betrieb genommen. Zwischen der Wasserentnahme vor der Turbine und Ausleitung nach der Turbine geht dem Fluss und auch der Bevölkerung kein einziger Liter Wasser verloren.

Damit produziert das Kraftwerk bei Vollausbau etwa ein Zwölftel des Stromes des grossen Rhein-Kraftwerkes Birsfelden bei Basel.

Der Strom wird an die nationale Netzgesellschaft Tanesco verkauft, welche bisher Strom mit riesigen Dieselmotoren erzeugte. Der neue Wasserkraftstrom ist nun CO2 frei, also sauberer, billiger und zuverlässiger als der schmutzige Dieselstrom.

Der CO2-Ausstoss wird um 36’000 Tonnen pro Jahr vermindert. Mit dem Kraftwerk können pro Jahr über 500 mit Diesel gefüllte 40-Tonnen Tanklastzüge ersetzt werden, die sonst mehr als 1’000 km ins Landesinnere gefahren werden mussten. Diese Werte beziehen sich auf eine Ausbauleistung von 45 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

Und ganz wichtig: Die Kaufkraft bleibt im Land. Die ortseigene Energie kann also genutzt werden und beschleunigt und verbessert die wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region.

Um den Strom an die Endabnehmer verkaufen zu können, baute die nationale Organisation REA (finanziert durch die Weltbank) eine 90 km lange Überland-Leitung nach Songea, eine Stadt im Südwesten Tansanias.

Die Tanesco bezahlt dem Kraftwerk Tulila Ltd. eine Einspeisevergütung von 26 US-Cent pro Kilowattstunde. Nun kann man selber nachrechnen, wie viel bei 75% Ausnützung pro Stunde erwirtschaftet wird.

Dabei handelt es sich um eine dauerhafte Investition. Geht man davon aus, dass das Stauwehr und der 4,5 km lange Stausee auf mehr als 100 Jahre ausgelegt sind, so sind es bei den Turbinen und Generatoren 80 Jahre mit Revisionen alle 30 bis 40 Jahre.

Die Situation ist einsehbar vom Satelliten, wenn Sie auf „Google Earth“ eingeben: „Tulila Hydroelectric Power Station, Songea, Ruvuma River, Tanzania“.

Das Besondere an der Kraftwerk Tulila Ltd. Investition ist aber Folgendes: Nach der Rückzahlung des Fremdkapitals geht das Kraftwerk von der Stiftung an das Frauenkloster African Benedictine Sisters of St. Agnes in Chipole über.

Dannzumal wird die Stiftung einen sehr hohen Wert repräsentieren. Im Gegensatz zu den Stiftungen in der Schweiz, wo die Erträge stetig zurückgehen. (Siehe dazu jüngsten Artikel „Stiftungen in Not“ im TagesAnzeiger.)

Das grosse Frauenkloster wird betrieben von 370 Schwestern. Es handelt sich um eine gut funktionierende Institution, die sich zu 90% selbstversorgt. Das Kloster besitzt Schulen mit 2’000 Schüler.

Die Schulen geniessen landesweit hohes Ansehen. Das Kloster besitzt zudem ein Waisenhaus, Gesundheitsdienste, Landwirtschaft und viele angegliederte Betriebe sowie 45 Aussenstationen im ganzen Land.

Die Schwestern haben keinen Lohn und leben sehr bescheiden. Die eigenen Betriebskosten des Klosters sind gering. Nach Rückzahlung bildet dieses Wasserkraftwerk den Motor für vermehrte Hilfeleistungen und karitatives Wirken.

Die Verwendung der Erträge für die karitativen Belange wird alljährlich vom Erbauer und den Schwestern in gemeinsamer Absprache festgelegt.

Wichtig ist auch, dass ein solches Investitionsprojekt gut in die Bevölkerung integriert ist und deren Zustimmung besitzt. Möglichst viele sollen von diesem Projekt profitieren, um es zu verankern. Es sollte auch keine negativen Auswirkungen haben. Das ist beim Kraftwerk Tulila mit Bravour der Fall.

Bezüglich der Sicherheit der Investition ist festzuhalten: Das Land Tansania ist wesentlich sicherer geworden für Investitionen. Die neue Regierung setzt in Afrika neue Massstäbe gegen Korruption und Vettern-Wirtschaft. Der neue Präsident John Magufuli wird in dieser Beziehung mit der Ausnahmepersönlichkeit, Ex-Präsident Mandela aus Südafrika, verglichen.

Bereits hat der Unternehmer sein nächstes Projekt angepeilt. Es ist dies ein weiteres Wasserkraftwerk. Etwas kleiner mit plus-minus 5 Megawatt. Der Fluss führt weniger Wasser, besitzt dafür aber mehr Höhendifferenz. Zurzeit läuft das Bewilligungsverfahren sowie die Planung und die Kosten-Berechnung.

Nutzniesser wird wieder ein Frauenkloster sein, analog der Realisierung in Tulila, diesmal aber in der Stadt Mbinga. Gesucht wird daher Fremdkapital zu einem vernünftigen Zinssatz (kein Negativzins).

Es ist vorgesehen, die Finanzierungsmodalitäten wie für Tulila auch wieder mit der Firma AIL Structured Finance AG in Zürich anzugehen.

Da ich den Initianten aus früherer Zeit recht gut kannte, wurde mir die Gelegenheit geboten, das Kraftwerk Tulila während eines kurzen Ferienaufenthaltes begutachten zu dürfen.

Ich war während meiner fünftägigen Reise in vielerlei Hinsicht tief beeindruckt. Da ist einmal das Land Tansania, das ich vom Flugzeug aus in den Busch von oben bestaunen durfte. Ich bin geneigt, dieses Land als das „Land mit Hunderten von Flüssen“ zu benennen.

Es dominiert Fruchtbarkeit, soweit das Auge reicht. Purer Reichtum, ungenützt, wenn man von den Wildreservaten absieht. Viele Ideen jagen mir durch den Kopf, als ich dieses Land sehe. Wer weiss, vielleicht kann ich auch die eine oder andere Idee einmal verwirklichen.

Die lokale Bevölkerung ist arm und doch glücklich. Ich besuchte eine staatliche Schule mit Hunderten von Kindern. Unter primitiven Verhältnissen wird hier Unterricht erteilt. Ihre Traumberufe? Lehrer, Krankenschwestern, Nonnen. Etwas Anderes kennen sie nicht.

Die Lehrer der Primarschule verdienen im Monat rund hundert Franken. Zum guten Schluss beeindruckte mich natürlich auch das imposante Wasserkraftwerk, welches für mich im Mittelpunkt stand.

Für Darlehensgeber, die verzinsliche Darlehen für eine sichere und gute Sache zu Verfügung stellen, ergibt sich bereits eine „Win-Win-Situation“, indem einerseits der Darlehensgeber einen sicheren guten Zins hat und andererseits bedürftige arme Leute von karitativen Leistungen profitieren. Zudem wird die arme ländliche Wirtschaft angekurbelt.

Allein in Tansania gäbe es Möglichkeiten für unzählige weitere ähnliche Projekte. Und wenn man auch in vielen anderen politisch sicheren Ländern gleich vorgehen würde, könnte man weltweit unglaublich viel Positives bewirken, speziell auch für die arme Bevölkerung.

Anstatt über Negativzinsen zu jammern, wäre es klüger, sinnvolle Projekte zu suchen und in Angriff zu nehmen. Wer sucht, der findet. Und dann heisst es „anpacken“. Der betreffende Unternehmer hofft, dass sein bewährtes System möglichst viele Nachahmer findet.

Zuverlässige Informationen und Auskünfte werden erteilt unter: albertokoch@outlook.com.

Kommentare

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  1. Schön dass es auch solche Beispiele gibt.

    Leider sieht der Normfall eher wie im untenstehenden Link aus.
    http://www.srf.ch/play/tv/eco/video/land-grabbing-addax-bioenergy-veraergert-afrikanische-bauern?id=2cba21ec-d555-44f6-8bcb-371f17597c6a

    Schön, dass die Investoren von Tulia hier einen Gegenpunkt setzten.

    Land zu viel zu günstigem Betrag verpachtet. Anbaufläche weg. Anstatt Strom zu liefern, Strom bezogen, europäische Hilfsgelder vom Steuerzahlen.

    • @Peter Keller

      Sehr geehrter Herr Keller

      Besten Dank für Ihren Beitrag.

      Ja es handelt dich wirklich um ein Vorzrigeprojekt.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  2. Sehr geehrter Herr Dr. Meyer
    Ich war schon mehrfach beim Kraftwerk „Tulila“. Das ganze ist in jeder Beziehung ein Vorzeigeprojekt. Herzliche Gratulation an die Unternehmer und Investoren. Sie haben bereits mit Ihrer Ueberschrift den Nagel voll auf den Kopf getroffen. Sollen sich möglichst viele ein Beispiel an dieser Anlage nehmen, den Hut ziehen und sich überlegen, was sie selber schon zum Nutzen in der entwicklungsbedürftigen Welt beigetragen haben. Mein Vorschlag: Besser, Sie sehen sich das Ganze an Ort und Stelle an.

    • @Bruno

      Danke.

      Ja, man kann den Unternehmern und Investoren nur gratulieren zu diesem Vorzeigeprojekt – man kann nur den Hut ziehen.

      Gerne bin ich bereit, eine geführte Reise zum Tulila Staudamm zu organisieren, damit sich Interessierte ein Bild davon machen können.

      Es wäre wünschenswert, dass dieses Projekt Nachahmer findet.

      Eines der grössten Probleme für Europa stellen die ausufernden Flüchtlingsströme dar. Diese Problem können wir nur in den Griff kriegen, wenn wir den armen Bevölkerungen helfen, selber Arbeit zu generieren.

      Dazu ist eine stromerzeugende Infrastruktur unabdingbar.

      Dieses Projekt weist auch diesbezüglich den richtigen Weg.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  3. Sehr geehrter Herr Dr. Meyer,

    So schön und löblich Ihre Geschichte auch daher kommt, wirft diese bei mir doch einige Folgefragen auf.
    Im Grundsatz einverstanden: Mutige Investoren und Unternehmer braucht das Land – unser Land!
    Was aber soll mutig daran sein, im Ausland zu investieren? Und was bringt dies unserem Land?
    Jedes Kind weiss heute, dass Wasserkraft zwar erneuerbar, jedoch niemals „grün“ sein kann. Jedes Wasserkraftwerk verändert die natürlichen Gegebenheiten. Seien dies Fliessgeschwindigkeit, Substrat, Geschiebe, Temperatur etc..

    Aber auch hier gilt selbstverständlich: „There’s no free lunch“. Es liegt nicht an mir die Opportunitätskosten, welche von der dortigen Bevölkerung getragen werden müssen, zu beurteilen. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass die Errungenschaften einer freien Energieversorgung die in diesem Kulturkreis ohnehin unbekannten Folgen für die Artenvielfalt (irreversible Schäden) in den betroffenen Gewässern, in den Schatten stellen.

    Im weiteren stellt sich mir die Frage, weshalb man in einem Land wie Tanzania, das bestimmt 50 mal mehr Sonnenstunden als die CH geniesst, tödliche Wasserkraftwerke baut???
    Bekanntlich können die CH-Wasserkraftwerke (welche von hoher Qualität sind) mit den Erzeugerpreisen anderer Technologien und vorallem den Importpreisen ex EU nie und nimmer mithalten.
    Dies übrigens auch ein Grund, weshalb Frau BR Leuthard inskünftig gerne etwas mehr CH-Wasserkraftwerke subventionieren möchte…

    So recht Sie im Grundsatz auch haben mit diesem Artikel, so befremdend präsentiert sich mir Ihr Fall-Beispiel. Die Geschichte hinterlässt bei mir nebst der sachlichen Argumente einen eigenartigen Nachgeschmack von „seelischer Onanie“ (CHF-Investment für ein Frauenkloster und rurale Bevölkerung in Tanzania…. wow, super).

    Innerschweizer ist gut! Investor und Unternehmer ist gut. Aber was zum Geier soll an diesem Beispiel gut für die CH oder deren Gesellschaft sein? Oder ist das etwa gar nicht Ihr Anspruch?

    Ich bin der Meinung, dass die CH genügend Investitionsopportunitäten birgt. Wenn auch politisch heikle, da solche mit einem struturellen Wandel (z.Bsp. Landwirtschaft) verbunden wären. Ganz zu schweigen von der SNB-Bilanz, welche ebenso in CH-Investitionsprojekte fliessen könnte anstelle à fond perdu abgeschrieben zu werden…

    Freundliche Grüsse
    Schorsch

    • Über verschiedene Energieträger kann man geteilter Meinung sein. Ohne Nachweis bezüglich Umweltverträglichkeit für diese Art von Projekten geht weder bei der WB (Fin. Einspeisung) noch bei der SERV etwas.
      Auch in der CH wird dadurch Wertschöpfung generiert (Techn. Planung, Fin. Planung, CS, SERV und techn. Ausrüstung, Intallation, etc.). Auf alle Fälle ein gutes Beispiel, sinnvoller Exportförderung und Entwicklungshilfe auf privater initiative.

      Freundliche Grüsse Rico Meier

    • @Schorsch

      Besten Dank für Ihren Beitrag.

      Eigentlich hat Ihnen Herr Rico Meier bereits die gute Antwort gegeben. Mein Dank geht vor allem an Herrn Rico Meier, der offensichtlich etwas von der Sache versteht.

      Bitte lassen Sie mich hier noch etwas weiter ausführen:

      Leider ist ihr Beitrag negativ besetzt. Bereits Ihre Wortwahl ist nicht dazu angetan, eine fruchtbare Diskussion zu fördern.

      Erstens:

      „Seelische O.“ – Was ist denn das? Nicht einmal Herrn Google ist so etwas bekannt. Oder meinen Sie etwa, dass generell alle karitativen, gemeinnützigen und philantrophische Aktivitäten unter dieser Wortschöpfungsmissgeburt einzuordnen sind?

      Zweitens:

      Sie fragen: „Und was bringt dies unserem Land?“

      Viele Schweizer Konzerne (auch multinationale) investieren im Ausland. Da könnten Sie auch fragen, was dies unserem Lande bringt. Ein Hinweis: Die SERV beispielsweise, versichert Exportrisiken nur, wenn Schweizer Unternehmen in ausreichendem Masse beteiligt sind.

      Drittens:

      Sie schreiben: Jedes Kind weiss heute, dass Wasserkraft niemals „grün“ sein kann. Jedes Wasserkraftwerk verändert die natürlichen Gegebenheiten.“

      Es wäre wünschenswert, dass auch jeder Erwachsene dies weiss und wertschätzt. Ich denke, wir Schweizer sind die letzten, die gegen Wasserkraft sein sollten. Wir können nicht das Land mit der meisten Wasserkraft weltweit sein und in anderen Nationen diese ablehnen. Das ist unglaubwürdig.

      Oder sind Sie etwa für Atomkraft? Als Sie Ihren Text hier geschrieben haben ist ihr Computer mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit entweder von Wasser- oder Atomkraft betreiben worden.

      Jedes Wasserkraftwerk verändert die natürlichen Gegebenheiten. Jedwede menschliche Aktivität ändert die natürlichen Gegebenheiten, seien dies Siedlungen, Verkehr zu Lande, Wasser oder in der Luft, seien es Land- und Forstwirtschaft, Fischerei sowie neben einigen anderen mehr insbesondere auch die Energiewirtschaft und im speziellen auch die Stromerzeugung.

      Dass ein „Weiter so“ mit den bisherigen konventionellen Kraftwerken nicht möglich sein wird, dürfte zwischenzeitlich den allermeisten Zeitgenossen mehr oder weniger klar sein. Die Regenerativen stehen bereit zu übernehmen – aber ganz ohne Auswirkungen auf die Natur wird es bei der anstehenden Grössenordnung wohl nicht gehen. Seien dies Fliessgeschwindigkeit, Substrat, Geschiebe, Temperatur etc.

      Viertens:

      Sie schreiben: „Es liegt nicht an mir, die Opportunitätskosten, welche von der dortigen Bevölkerung getragen werden müssen, zu beurteilen.“

      Zumindest muss die dortige Bevölkerung nun nicht mehr für den kostspieligen Import von Diesel aufgekommen und das Geld bleibt im Land / der Region statt in die Portokasse der Scheichs zu fliessen.

      Fünftens:

      Sie beklagen die „unbekannten Folgen für die Artenvielfalt (irreversible Schäden) in den betroffenen Gewässern.“

      Auch in diesem „Kulturkreis“ bzw. in Tansania ist es zwischenzeitlich Usus / Pflicht Umwelt-und Sozialverträglichkeitsstudien durchzuführen, die zum einen natürlich den Vorgaben der nationalen Gesetzgebung, im Fall Tulila darüber hinaus aber auch denen internationaler Institutionen (Weltbank, SERV, CS) entsprechen müssen.

      Sechstens:

      Sie argumentieren: „Im weiteren stellt sich mir die Frage, weshalb man in einem Land wie Tanzania, das bestimmt 50 mal mehr Sonnenstunden als die CH geniesst, tödliche Wasserkraftwerke baut.“

      Schorsch, wer hat Ihnen denn diesen Unsinn erzählt?

      Die Wasserkraft wird seit Jahrhunderten (oder besser seit 2 bis drei Jahrtausenden) als Energiequelle von den Menschen genutzt, seit Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts zur Stromerzeugung. Weltweit gibt es zig-tausende kleinere und grössere Anlagen. Allesamt tödlich?

      Warum wurde dieses enorme Gefährdungspotential uns bislang verschwiegen bzw. warum hat es bislang keiner gemerkt?

      Zudem:

      Sonnenstunden in der Schweiz: 1500 bis 2000h pro Jahr je nach Standort.

      Bei „50 mal mehr Sonnenstunden“ würde in Tansania die Sonne 75‘000 bis 100‘000 h im Jahr scheinen müssen. Aber auch in Tansania hat das Jahr nur 8760 h, dazu kommen Nächte und bewölkte Tage insofern wäre in diesem Fall der etwas bescheidenere Ausdruck „das Doppelte“ wohl angemessener.

      Im Übrigen erfolgte die Vergütung für den eingespeisten Strom bislang nach dem Prinzip der vermiedenen Kosten. Die auf dieser Basis bei der TANESCO zur Ausführung angemeldeten SPP-Vorhaben, basierten fast ausschliesslich auf Wasserkraftnutzung.

      Solare Stromerzeugungsanlagen waren nicht eine dabei. Erst seit das Vergütungsmodell in 2015 auf technologiebasierte „REFIT“ (Renewable Energy Fed-In-Tariffs) umgestellt wurde, gibt es für Solar- und Windkraftanlagen die Möglichkeit im Ergebnis von diesbezüglichen Ausschreibungen zu kostendeckenden (höheren) Vergütungen einspeisen zu können.

      Siebtens:

      Sie bemängeln, Wasserkraftwerke könnten mit den Erzeugerpreisen anderer Technologien „nie und nimmer“ mithalten.

      So pauschal kann man das nicht sagen – Wasserkraft ist nicht gleich Wasserkraft – es gibt erhebliche Skaleneffekte. Laufwasserkraft ist nicht gleich Speicherwasser- und Pumpspeicher ist noch mal was anderes. Neubau ist nicht gleich bestehender, weitgehend abgeschriebener Anlage usw.

      Mit zu berücksichtigen sind auch nicht eingerechnete Opportunitätskosten, z. B. CO2, Endlagerung etc. sowie möglicherweise auch Wechselkurseffekte.

      In Tansania sind die bestehenden von der TANESCO betriebenen grossen WKA die kostengünstigsten Stromerzeugungsanlagen. Heiz- und Schweröl-Kraftwerke hingegen sind richtig teuer.

      Auch die mittlerweile entstehenden Gaskraftwerke, die mit Gas aus landeseigenen Vorkommen betrieben werden, erzeugen den Strom nicht günstiger.

      Das Wasserkraftwerk Tulila stellt eine „Win-Win“-Situation für sämtliche Involvierten dar:

      – Es wurden zahlreiche Aufträge für die Schweizer Wirtschaft generiert.

      – Es entstand eine Stiftung mit ausgesprochen hohen Erträgen – und das in einem wirtschaftlichen Umfeld mit Negativzinsen, wo viele Stiftungen mangels Erträgen aufgeben müssen.

      – Der Grenznutzen des erzeugten Stromes ist für die dortige Bevölkerung extrem hoch – bedeutend höher als in der Schweiz.

      – Last but not least handelt es sich in erster Linie um ein humanitäres Projekt auf privater Basis, das seinesgleichen sucht.

      – Auch die Schweizer Exportrisikoversicherung und die CS profitieren von der hohen Profitabilität dieses Kraftwerkes.

      – Angesichts der Flüchtlingsströme, die auf Europa zukommen, stellt dieses Kraftwert ein ausgezeichnetes Modell dar, wie den Menschen in den ärmeren Regionen geholfen werden kann, damit sie Arbeit in ihrem eigenen Lande schaffen können.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  4. Legen Sie einfach noch ein paar Millionen drauf und kaufen das Revel Casino – Baujahr 2012 – in Atlanic City.

    Baukosten US$ 2,4 Mrd., unlängst versteigert für US$ 110,0 Mio.

    Es werden sich aber ähnliche distressed securities mit vergleichbaren Verhältnissen von Ursprungsinvestition und Kaufpreis finden lassen in der US Frackingindustrie, im russischen Immobilienmarkt (Moscow City), Bergwerken, Kohlegruben bzw. den entsprechenden Anleihen.

    • @Nora Nova

      Der Nutzen für die Menschheit ist bei diesem Kraftwerk ungleich viel höher.

      Es gibt Investoren, denen ist wichtig, dass ihr Kapital sinnvoll investiert wird.

      Nachhaltigkeit ist gefragt -die ist bei Ihrem Casino kaum vorhanden.

      MfG

    • @ Dr. Marc Meyer

      Die Reizworte für Fehlinvestments der älteren Generation waren „Steuervorteile“, „steuerfrei“, „steuerbegünstigt“, „staatlich gefördert“, „zulagenbegünstigt“, „inflationssicher“, „Inflationsschutz“, „Sachwert“, „Mietgarantie“, „High Tech“, u.ä.

      Die Reizworte für Fehlinvestments heute sind „nachhaltig“, „sinnvoll“, „ökologisch“, „wertvoll“ oder wenn Verzinsungen jenseits von 2% versprochen werden.

      Das alte Spiel, immer wieder neu.

    • Entscheidend ist m.E., dass es Leute braucht, die etwas anpacken, eben unternehmen. Das gilt für den CH Projektsponsor ebenso wie für den Abnehmer in Tansania. Da steht nicht maximale Rendite im Vordergrund sondern ein sinnvolles, kommerziell aber tragbares Projekt. Wer nichts unternimmt, kann auch nicht scheitern, bewegt aber auch nichts.

      Freundliche Grüsse Rico Meier

    • @Commodity Services GmbH

      Danke

      Das Kraftwerk spart pro Jahr erwiesenermassen 400 40 Tonnen Lastwagen mit Diesel gefüllt, die 1000 Kilometer ins Landesinnere Hätten gefahren werden müssen.

      Was würden Sie denn empfehlen? Rohstoffe wie z.B. Diesel?

      Ich denke es gibt kaum eine sinnvollere Investition als in erneuerbare Ressourcen und zwar dort, wo der Nutzen für die Bevölkerung sehr hoch ist. (Stichwort: Grenznutzen).

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  5. Ohne das unternehmerische Engagement herabwürdigen zu wollen:

    Wenn alles so einfach wäre, wie im Artikel dargestellt, dann hätten sich bereits andere entsprechend betätigt.

    Wahrscheinlich gibt es in einem Entwicklungsland wie Tansania eben Dinge, die einer längerfristigen Investition und ihrer Rentabilität abträglich sind. Nachfolgend kurz die Wichtigsten, die mir einfallen:

    – Dürre
    – fehlende Rechtsordnung und -sicherheit
    – keine Eigentumsgarantie
    – keine stabilen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse
    – Kriminalität
    – Bürgerkrieg
    – neidische und mißgünstige Einheimische / Warlords
    – etc.

    Ansonsten empfehle ich Ihnen, beispielsweise über http://www.lost-places.com/ , sich vom Bürgerkrieg zerstörte Hotelanlagen an der jugoslawischen Küste anzusehen, um eine Ahnung davon zu bekommen, wie solche Investitionen ggf. vorzeitig enden.

    P.S.: Alle diese Hotelanlagen können für geringe Kaufpreise erworben, preiswert von lokalen Unternehmen saniert und mit billigem örtlichen Personal betrieben werden, wenn sich denn jemand traut.

    • @blub

      Es besteht eine Exportrisikoversicherung.

      Investitionen in arme Länder helfen auch die Flüchtlingsströne zu vermindern.

      Wir alle haben ein Interesse an solchen Investitionen.

      MfG

    • Interessant, Herr Dr. Meyer. Die Exportrisikoversicherung ist gratis, sie fällt wie Manna vom Himmel. Darum haben alle ein Interesse an solchen Investitionen …. soso ….. zeigen Sie doch Ihre Berechnungen, die zu diesem Schluss führen. Sie können die Redaktion fragen, ob Sie Ihre Berechnungen als Excel Tabelle hier hochladen dürfen. Vielen Dank schon im voraus.

    • Natürlich ist die SERV nicht gratis. Die Prämie wird in aller Regel unter dem Kredit mitfinanziert (first disbursement), muss also aus dem cash flow der Anlage erwirtschaftet werden. Das ist bei diesem Projekt nicht anders.

      Freundliche Grüsse Rico Meier

    • @Rene Meier, Rico Meier

      Sehr geehrter Herr Rene Meier

      Herr Rico Meier hat Ihnen bereits die gute Antwort gegeben.

      Ich habe nichts anzufügen.

      Dank an Herr Rico Meier, der offensichtlich vom Fach ist und versteht, worum es geht.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  6. Sehr geehrter Herr Dr. Meyer

    Richtig : Ohne Anpacken geht gar nichts, egal ob man Unternehmer, oder Manager ist.
    Zwei Unternehmer in meinem Bekanntenkreis: der eine ist Inhaber einer “ Hacker“- Firma mit ca. 15 Angestellten, der andere Industrieeller in D. Investitionskosten des ersteren : 1 Stk. Laptop, – ok, vielleicht auch zwei pro Person. Der Industrieelle erbringt Projektfinanzierungs- vorleistungen von jeweils mehreren hunderttausend Euros, weil der Kunde, in diesem Fall der Autobauer VW, nicht bereit ist, nur einen einzigen Cent Anzahlung zu leisten. Ergebnis : Mangelnde Liquidität und Insolvenz-
    antrag. Nun rennen die Sesselfurzer bei VW, weil die Teile fehlen.

    Sollten sie es trotzdem geschafft haben zu überleben, werden sie ständig mit irgendwelchem bodenlosen Blödsinn gemartert, wie in meinem Fall : Da flattert ein Schreiben des kantonalen Umweltschutzamtes auf den Tisch, worin sie aufgefordert werden, eine Energieana-
    lyse ihres Betriebes in Auftrag zu geben. Auf meine Nachfrage beim zuständigen Abteilungsleiter, was er das Gefühl habe, was ich denn den ganzen Tag so mache und ob es vielleicht sein könnte, dass in meinem Betrieb die Hausaufgaben bereits gemacht worden sind, bekam ich natürlich keine befriedigende Antwort. Nun habe ich die fünfseitige 6000.- SFr. – Analyse, erstellt durch einen hochdekorierten Angestellten eines Bundesamtes, indem genau das drinsteht, was wir vor 20 Jahren schon erledigt haben. Dass dann noch versucht wird, uns diesbezüglich Auflagen für die Zukunft aufzuerlegen, empfinde ich als anmassend.

    Die Schweiz wird sich weiter deindustrialisieren, zwangsläufig. Regulierungsflut und Auflagen nationaler, wie auch internationaler Gesetzgeber, schreien förmlich nach Overhead, welcher nur noch mit totaler Spezialisie-
    rung, marktbeherrschender Stellung, Auslagerung, oder
    Subventionen, auf die Preise abgewälzt werden kann.

    Trotzdem : Neue Unternehmer werden auf der Bildfläche erscheinen, wie eingangs erwähnt. Es stellt sich einfach die Frage, ob die Wertschöpfung noch die gleiche sein wird. So gesehen: Die Schweiz lebt und wandelt sich! Wir sollten vielleicht einfach aufpassen, dass wir sie nicht zu sehr managen…….

    • @Rolf Laager

      Guten Morgen und Danke für Ihren Beitrag

      Ja es ist schade, wenn Betriebe sich nicht entfalten können wegen Bürokratie.

      Hier in diesem Beispielbist es dem Unternehmer geglückt, sämtliche Hürden erfolgreich zu meistern.

      Ja – neue Unternehmer braucht das Land – mit viel Enthusiasmus und Durchsetzungsvermögen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  7. Objektiv gesehen steckt einiges Bedenkenswertes in diesem Beispiel. Und: der Versuch von Top-Managern, sich als Unternehmer darzustellen, wirkt tatsachlich bemühend. Eine vertiefte Auseinandersetzung damit finden Sie am Beispiel Wuffli:
    https://insideparadeplatz.ch/2016/01/28/berufliche-fitness-11-peter-wuffli-und-sein-inclusive-leadership-teil-2-von-3/
    Der nächste – leider nicht angedachte – Schritt müssten Ideen sein, wie wir in der Schweiz Voraussetzungen schaffen können, damit mehr innovative Persönlichkeiten es wagen, Ihre Ideen unternehmerisch umzusetzen – und welche Rahmenbedingungen sie dabei unterstützen würden. Und schliesslich – was können wir als Bürger tun, damit etwas in diese Richtung passiert?

    • Vielleicht sollten wir uns zu einem Verein von echten unternehmerischen Persönlichkeiten zusammentun, ohne staats- oder andersbedienstete „Manager“ und „Wichtigtuer“ nota bene, und eine starke, staatsunabhängige Schweizer Unternehmerinitiative mit echt nachhaltiger und auch skalierbarer Perspektive anstossen. Die Finanzierung wirklich guter Projekte können wir arrangieren, ohne das Wohlwollen von Bankfritzen.

    • @Häschen

      Danke

      Ich kann Sie nur ermutigen.

      Was man im Leben nicht selber and die Hand nimmt, gelingt nicht.

      MfG

    • @Georg Weidman

      Besten Dank für Ihren Beitrag.

      Ja das Beispiel hier ist wirklich ein Glücksfall. Aber eben: Der Unternehmer hat sich sein Glück erarbeitet.

      Ich sage meinen Schülerinnen und Schüler immer, dass ohne Unternehmer in einer Volkswirtschaft gar nichts läuft.

      In diesem Sinne ermutige ich alle, unternehmerisch zu denken und anzupacken.

      Ein gutes Beispiel ist das sogenannte „Yes-Projekt“ an den Schulen, wo Schülerinnen und Schüler ein Unternehmen gründen müsse.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  8. Ich hatte Gelegenheit das Projekt anlässlich einer Veranstaltung kennenzulernen. Es war beeindruckend zu sehen, was private Initiative, Engagement und ein gehöriger Schuss Idealismus bewirken können.
    Das Projekt wäre ohne die SERV-Deckung nicht durch CS finanzierbar gewesen. Eine SERV Deckung ohne gesicherte Abnahme und Einspeisung ins Netz (WB Finanzierung) undenkbar.
    Ohne Zusammenspiel privater, professioneller und institutioneller Parnter geht’s nicht. Das gilt nicht nur bei Entwicklungsprojekten.
    Da haben es selbst aussichtsreiche start-up’s und auch viele innovative KMUs oft sehr schwer ihre ventures zu finanzieren und sind auf privates Kapital ausserhalb des Bankensystems angewiesen. Unternehmergeist ist Voraussetzung, reicht aber nicht immer.

    • @Rico Meier

      Die Welt ist klein.

      Es freut mich, dass sie an der Präsentation waren. Ich konnte leider nicht dabei sein.

      Ja die SERV hat hier offenbar hervorragende Dienste geleistet.

      Nun steht das nächste Projekt an und man kann nur hoffen, dass Investoren die gute Bonität erkennen und mitmachen oder selber ähnliche Projekte in Angriff nehmen.

      Insbesondere Stiftungen sind angesprochen.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  9. Nachtrag

    Falls auf Google Earth das Kraftwerk unter der obigen Bezeichnung nicht erscheinen sollte versuchen Sie es bitte mit der Eingabe:

    Tulila Ruvuma Tanzania

    Google Earth fragt dann

    Tulila Hydroelectric Plant, Songea, Ruvuma River, Tanzania

    So sollten Sie das Kraftwerk vom Satelliten aus sehen.

  10. Grüezi Hr.Meyer. Wir kennen Sie als Hinterherbesserwisser. Bringe den Tatbeweis, werde Unternehmer, kombiniere Eigen- & Fremdkapital gewinnbringend und berichte uns in 1 Jahr über den Fortschritt der Projekte. Bis dahin schweigen. Märssi denn, gell, und denn na en Gruess dehei.

    • @Thomas Burckhardt

      Erstens
      Um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen: Ich kenne Sie nicht. Wir sind nicht per Du.

      Zweitens
      Ihr Niveau ist tief. Haben Sie kein fachliches Argument ? Sind Sie nur zu Polemik fähig?

      Drittens
      Sie sind offenbar schwer frustriert.Warum? Sind Sie als Unternehmer gescheitert und vertragen Sie nicht, wenn jenand anders erfolgreich ist?

      Schade, dass Sie die Erfolgsstory eines erfolgreichen Unternehmers dazu missbrauchen, persönlichen Frust liszuwerden.

      Trotzden freundliche Grüsse und ein hoffentlich erholsames Wochenende.

      Marc Meyer

    • Ihr Kommentar Herr Burckhardt enthält keine Fakten, dafür als Abschluss einen deplazierten Spruch. Was soll der Gruss zuhause bezwecken – kennen Sie die, die Herr Meyer von Ihnen grüssen soll? Er engagiert sich in diesem Blog zu mehreren Themen und unterlegt seine Meinung mit Argumenten und Fakten. Man muss nicht immer derselben Meinung sein. Aber man sollte fähig sein, unter erwachsenen Menschen mit Respekt und Anstand zu diskutieren.

    • Ist doch toll, Herr Burckhardt, dass Sie sich hier als Volldepp präsentieren. Da wissen wir wenigstens gleich, mit wem wir es zu tun haben.

    • Dr. Meyer, bist etwa öppis bessers ? Ein Hochwohlgeborener ? Von oh’m ge’n untn ?

    • @Thomas Burckhardt

      Erstens:

      Es geht hier nicht um mich, sondern um eine wegweisende Investition, welche die Menschheit weiterbringt.

      Zweitens

      Es ist mir nicht klar, weshalb Sie mich hier persönlich angreifen. Ich kenne Sie nicht und ich denke nicht, dass ich „von oben herab…“

      Übrigens auch vollkommen egal. Es geht hier nicht um mich, sondern ums Kraftwerk.

      Nochmals: Einen schönen Sonntag

      Marc Meyer

  11. Genau so! – Das Problem ist doch, dass die meisten heutigen Vollkasko-Manager ( = Verwalter) sich zwar wie megaerfolgreiche Unternehmer bezahlen lassen wollen (und es wird sich auch selbst so bezahlt), selbst aber keinen Kiosk auf die Beine stellen könnten. Das wäre ja auch viel zu wenig lukrativ und sehr anstrengend während der ferienlosen Aufbaujahre und ein vermeintlich viel zu grosses perönliches Risiko, man müsste ja plötzlich sein eigenes Geld einsetzen… Diese Entwicklung ist schädlich für die Wirtschaft.