Die stumpfe Zinswaffe

In den Notenbanken – auch der Schweizerischen Nationalbank (SNB) – wird angeblich über eine Abschaffung des Bargeldes diskutiert. Das ist mehr als erstaunlich. Warum sollte die SNB ihr eigenes Geld und das einzige gesetzliche Zahlungsmittel abschaffen? Nur um das ohnehin marktfremde Negativzinsregime noch zu flankieren?

Das Buch- oder Giralgeld der Banken ist im Gegensatz zum Bargeld weder gesetzliches Zahlungsmittel noch sonst gesetzlich geregelt und es verstösst grundsätzlich sogar gegen den Entscheid des Schweizerischen Stimmvolkes vom 29. Juli 1891, der den Banken das Drucken von Geldscheinen verbot und das Notenmonopol dem Bund übergab: „Das Recht zur Ausgabe von Banknoten und anderen gleichartigen Geldzeichen steht ausschliesslich dem Bunde zu.“ (Volksabstimmung über die Revision von Art 39 der Bundesverfassung)

Dass die Banken ihr Geld nicht mehr drucken, sondern einfach buchen, war damals zwar nicht absehbar. Der Gesetzgeber hätte auf die offensichtliche Umgehung des damaligen Volksentscheides ab den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts – als das Bankenbuchgeld stark wuchs – irgendwie reagieren müssen. Das tat und tut er bis heute nicht.

Die Diskussion über eine Abschaffung des Bargeldes zeigt, dass die Notenbanken mit ihrer zinsgesteuerten Geldpolitik in eine Sackgasse geraten sind. Ihre Einflussmöglichkeiten auf die Realwirtschaft haben sie zu einem grossen Teil verloren. Angesichts der Tatsache, dass die für Transaktionszwecke relevante Geldmenge heute zu rund 90% aus Banken- und bloss zu 10% aus Notenbankgeld besteht, stellt sich die Frage, ob es den Notenbanken grundsätzlich überhaupt gelingen kann, eine volkswirtschaftlich optimale Geldmenge herbeizuführen. Genügen dazu Mindestreserven und die Festlegung eines kurzfristigen Zinssatzes wirklich?

Die jüngste Wirtschaftsgeschichte lässt daran erhebliche Zweifel aufkommen. Bereits die Inflationsbekämpfung durch den damaligen Fed-Chef Paul Volcker in den 80er Jahren hatte gezeigt, dass die Zinsen auf ein horrendes Niveau (beinahe 20%) angehoben werden mussten, um die inflationäre Geldschöpfung der Geschäftsbanken zu stoppen. Nach der Finanzkrise von 2008 war demgegenüber selbst ein Zinsniveau von praktisch null nicht tief genug, um die Banken dazu zu veranlassen, der Realwirtschaft mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Liquidität war zwar in Hülle und Fülle vorhanden – die Banken zogen (und ziehen) es jedoch vor, die Zusatzliquidität bei der Notenbank zu parkieren oder sie in (Staats-) Obligationen anzulegen. Der Liquiditätsimpuls der Notenbanken erreichte die Realwirtschaft so im Allgemeinen nur am Rande.

Das Problem liegt in der Art und Weise, wie die Geschäftsbanken Geld emittieren. „Die Banken schaffen neues Geld, indem sie Kredite gewähren“ (SNB Lexikon). Dabei kreieren sie das Geld aus dem Nichts – und nicht etwa, indem sie vorgängig irgendeine Einlage erhalten haben, wie es die Lehrbücher anhand der multiplen Kreditschöpfung vielen Generationen von Wirtschaftsstudenten suggerierten. Das heisst, die Bank spricht einen Kredit (natürlich respektive hoffentlich gegen die üblichen Sicherheiten) und bucht die entsprechende Summe auf das Konto des Kreditnehmers – und schon ist neues Geld (Buchgeld) entstanden.

Es kann aber sein, dass die Banken keine zusätzlichen Kredite gewähren wollen oder können (weil sie angesichts der Finanzkrise in einem maroden Zustand sind) oder die Wirtschaft keine solchen nachfragen will oder kann (weil sie beispielsweise die notwendigen Sicherheiten nicht hat), so dass die Geldmenge stagniert – dies möglicherweise sogar bei einem Zinsniveau von Null. Sollten die Banken zusätzlich noch ihre Bilanzrisiken zurückfahren wollen oder müssen und entsprechend das Kreditvolumen reduzieren, würde die Geldmenge sogar schrumpfen – vielleicht nicht gerade so wie in den 30er Jahren, als die Schuldendeflation zu einer grossen Geldvernichtung führte.

Vor dem Hintergrund eines völligen Versagens der zinsgesteuerten Geldpolitik ist es unverständlich, dass die Notenbanken über eine Abschaffung des von ihnen direkt steuerbaren Bargeldes nachdenken. Sie sollten viel eher eine Abschaffung des Bankengeldes und dessen Ersatz durch notenbankmässiges Buchgeld diskutieren – ganz nach dem Willen des Schweizer Souveräns von 1891. Dann liesse sich die Geldmenge M1 auf den Franken genau steuern – ohne jegliches Drehen an der Zinsschraube und insbesondere auch ohne Negativzinsen.

Darüber hinaus ist es eines liberalen Staates unwürdig, dass er seine Bürger mit jeder Lohnüberweisung uno actu dazu zwingt, der entsprechenden Bank einen Kredit in der gleichen Höhe zu gewähren. Kaum jemand würde dies freiwillig tun – zumindest nicht bei den herrschenden Zinssätzen. Der Saldo auf dem Lohnkonto stellt bloss eine Forderung gegenüber der Bank dar – es ist nicht das Geld des Lohnempfängers wie die 1’000er Note in seinem Safe. Im Gegensatz zum Bargeld riskiert er, dass sein Guthaben in die Konkursmasse der Bank fällt und er sein hart verdientes Geld zum Teil verliert.

Hätte er sein Konto dagegen bei der SNB, oder wäre das Bankkonto durch SNB-Buchgeld gedeckt, oder wäre das Konto nicht Bestandteil der Bankbilanz (wie es die in einem Bankdepot gehaltenen Wertschriften ja auch nicht sind), dann müsste er sich um sein hart verdientes Geld auch bei einem Bankkonkurs keine Sorgen machen. Das Geld wäre so sicher wie die 1’000er Note im Safe.

Das sogenannte „Too big to fail“ Problem der systemrelevanten Banken wäre damit viel besser gelöst als mit den absolut ungenügenden Eigenmittel-Anforderungen und den kaum praxistauglichen Abwicklungsvorschriften. Selbst Konkurse systemischer Banken könnten den für unsere Volkswirtschaft lebensnotwendigen Zahlungsverkehr nicht mehr lahmlegen – wie es im heutigen System noch immer der Fall ist.

Wer diese Vorteile erkennt und sein hart verdientes Geld vor den Bonitätsrisiken der Banken retten will, wird der in den nächsten Jahren zur Abstimmung gelangenden Vollgeldinitiative zustimmen. Dass die Banken und in deren Einflussbereich auch die SNB dagegen sein werden, ist anzunehmen. Nur so ist auch erklärbar, warum es uns einfachen Bürgern verboten ist, bei der SNB ein sicheres Konto zu unterhalten, den Banken dagegen nicht – und den SNB-Mitarbeitern angeblich auch nicht.

Das verschiedentlich diskutierte Helikoptergeld ist grundsätzlich Vollgeld – wie es die Münzen und Noten seit jeher waren und wie es die vorgenannte Vollgeldinitiative auch auf das Buchgeld auszudehnen gedenkt. Es mag zwar richtig sein, dass Milton Friedman den Begriff Helikoptergeld geprägt hat, wie jüngst in einem Artikel von Philippe Béglin (Finanz und Wirtschaft, 16.3.2016) dargelegt wurde. Die ursprüngliche Idee eines schuldenfreien Geldes stammt indessen vom Chemienobelpreisträger Frederick Soddy (Wealth, Virtual Wealth and Debt, Allen & Unwin, London 1926). Später wurde das Konzept unter anderem von Irving Fisher (100%-Geld), der Chicagoer Schule um Henry C. Simons und auch von Milton Friedman weiterentwickelt und unterstützt.

Ein effizienter Einsatz des Helikoptergeldes bestünde darin, spezielle Infrastrukturprojekte (zweite Gotthardröhre?) schuldenfrei zu finanzieren. Das hätte direkte konjunkturelle Wirkungen (weil das Geld direkt in die Wirtschaft fliesst und nicht bei den Banken „hängen“ bleibt) und andererseits bliebe das Inflationsrisiko solange begrenzt, als noch ungenutzte Ressourcen (Arbeitslose) zur Verfügung stehen.

Bei einer direkten Beglückung des Bürgers durch Helikoptergeld ist demgegenüber keineswegs sicher, dass die wirtschaftliche Nachfrage überhaupt angekurbelt würde (weil das zusätzliche Geld allenfalls im Sparstrumpf landet) und bei einer direkten Finanzierung des allgemeinen Staatshaushaltes würden wohl eher unproduktive Ausgaben getätigt, die zur befürchteten Inflation führen könnten. Vollgeldfinanzierte Infrastrukturprojekte könnten zwar nicht mehr gestoppt werden – aber mittels geeigneter Staffelung liesse sich die Realisierung neuer Projekte zeitlich aufschieben oder eventuell auch gänzlich streichen, sollten sich volkswirtschaftliche Kapazitätsengpässe und entsprechende Inflationsgefahren einstellen.

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37 Kommentare zu “Die stumpfe Zinswaffe

  1. Das grundlegende Missverständnis in dieser Auseinandersetzung liegt darin, dass die Bilanzierung der SNB den Regeln einer Aktiengesellschaft folgt, die für eine quasi-staatliche Institution einfach nicht adäquat sind.

    Wenn die SNB Banknoten herausgibt, schafft sie Ansprüche, die nur von der Volkswirtschaft als Ganzes erfüllt werden können. Die Volkswirtschaft muss dafür sorgen, dass es für dieses Geld etwas zu kaufen gibt.
    In der Bilanz der SNB (http://www.snb.ch/de/iabout/snb/annacc/id/snb_annac_balance) stehen dem Geldumlauf auf der Passivseite jedoch die Devisenreserven auf der Aktivseite gegenüber. Unser Geld ist also nur so gut, wie die Devisenreserven, also abhängig davon, wie seriös andere Zentralbanken mit ihren eigenen Passiven umgehen. Das ist unsinnig, aber leider gesetzliche und buchhalterische Realität.
    Eine Diskussion auf der Basis verfehlter Bilanzierungsregeln führt nirgendwo hin.

    • @Christoph Pfluger

      Sehr geehrter Herr Pfluger

      Ihr Kommentar verwirrt eher als dass er irgendetwas klärt.

      Ihre Behauptung, dass die Buchungsregeln einer Aktiengesellschaft nicht zutreffen für eine quasi-staatliche Institution ist nicht korrekt. Die Buchungsregeln sind für privatrechtliche und staatliche Institutionen identisch. Aktiven stellen Vermögen und Passiven stellen das Kapital dar, mit dem das Vermögen finanziert wurde. Dabei gibt es nur zwei Möglichkeiten: Fremdkapital oder Eigenkapital.

      Notenbankgeld stellt Fremdkapital der SNB dar mit allen daraus erfolgenden Konsequenzen. Die SNB hat ihre Euros also mit Fremdkapital finanziert, nicht mit Eigenkapital, wie sie behauptet. Daraus folgt, dass sie den Fremdkapitalgebern deren Kapital jederzeit zurückzahlen muss, wenn diese das fordern.

      Wenn sie das nicht mehr kann, so ist sie Konkurs.

      Sie haben Recht: Das Notenbankgeld der SNB, d.h. also die Banknoten und die Giroguthaben der SNB (Fremdkapital der SNB) sind nur so gut, wie die Devisenanlagen der SNB (das sind nicht Devisenreserven, sondern Devisenanlagen).

      Fallen Euro und Dollar und das Eigenkapital der SNB wird negativ, so müssen die Kapitalgeber der SNB (u.a. Grossbanken und Kantonalbanken) ihre Kredite, die sie an die SNB gewährt haben, entsprechend wertberichtigen. Das kann zu deren Konkurs führen.

      In diesem Fall müssen Bund und Kantone versuchen, die SNB mit Steuergeldern zu rekapitalisieren. Das ist nicht unsinnig, sondern wirtschaftliche Realität.

      Wenn Sie argumentieren, dass eine Diskussion auf Basis verfehlter Bilanzierungsregeln nirgendwohin führt, so möchte ich dabei klar zu verstehen geben:

      Die SNB selber ist es, welche Geldpolitik basierend auf falschen Bilanzierungsregeln („Vermögen aus dem Nichts“) betreibt; und diese Geldpolitik führt nicht „nirgendwohin“, sondern sie führt in den Konkurs entweder der SNB („Selbstzerstörungsmodus“ ist ein gut gewählter Ausdruck) oder ihrer kreditgebenden Banken.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Guten Tag Herr Pfluger,

      Sie haben Recht.

      Herr Dr. Meyer hat einfach keine sinnvollen Argumente um das bestehende asoziale Geldsystem zu verteidigen.

      Daher konzentriert er sich auf die nicht zielführende Buchhaltungsdiskussion.

    • das Letzte woran das Vollgeld scheitern kann ist die Buchhaltung, Herr Dr. Meyer.

      Sie sollten lieber mal ernsthaft überlegen, was Geld ist.

      Ich und andere haben es ihnen mehrfach erklärt.
      Aber etwas überlegen müssen Sie auch noch.

    • Die Vollgeldillusion hält einfachsten buchhalterischen Grundsätzen nicht stand. Dr. Marc Meyer hat’s nun wirklich schon zig-fach dargelegt. Kein ernsthafter Physiker käme auf die Schnapsidee seine Theorieren nicht auf den Prüfstand gesicherter Erkenntnisse über die Naturkräfte zu stellen..

    • Naturkräfte…

      Herr Meyer/Meier, machen Sie sich doch nicht so lächerlich!

    • @Pezer Keller

      Wenn sich jemand lächerlich macht, so sind es die Vollgeld-Initianten, welche behaupten, Buchhaltung sei nicht relevant.

    • @Herr Keller

      Noch etwas: Da Ihnen Buchhaltung egal ist, schlage ixh Ihnen vor:

      Überweosen Sie doch bitte Ihr Guthaben von Ihrem Konto auf meines. Dann wird dieses bei Ihnen rechts ausgebucht und bei mir links eingebucht.

      Buchhaltung spielt ja für Sie keine Rolle – also bitte.

      Sehen Sie, wie dumm die Vollgeld-Initiative ist?

      MfG

    • Sehr geehrter Herr Rico Meier,

      Sie schreiben:
      „Die Vollgeldillusion hält einfachsten buchhalterischen Grundsätzen nicht stand.“

      Leider irren Sie sich, nichts ist einfacher zu buchen als Geld.
      Mit ganz normaler Buchhaltung.

      Herrscher lässt Münzen schlagen und ist dann sofort zahlungsfähig in eben diesen Münzen. Statt Münzen zu schlagen, können natürlich auch Geldscheine gedruckt werden.

      Die Einbuchung von Geld beim Herrscher:

      Kasse an Eigenkapital

      Geht irgendwas noch einfacher?

      Wie man nun mit dieser prall gefüllten Kasse umgeht, das, sehr geehrter Herr Meier, das ist eine völlig andere Frage.

      Mit einer solchen, prallgefüllten Kasse kann man vernünftig umgehen, man kann aber auch unvernünftig damit umgehen.

      (Mugabe ist Ihnen sicherlich ein Begriff, auch Mugabe hatte Staatspapiergeld, mit dem er umging.)

      Mit Naturkräften kommen Sie hier nicht weiter, Geld ist ein „Machtphänomen“, Geld ist das Abgabengut.

      Geld ist das, was der Staat als Zwangsabgabe fordert.

      Der Staat schafft sich dieses Gut selbst, den Steuerpflichtigen verbietet er, sich auch solches Gut selber herzustellen.

      Also müssen die Steuerpflichtigen auf dem Markt etwas anbieten, um an die Scheinchen zu gelangen.

      Sehr geehrter Herr Meier, die Grundstruktur des Spiels ist sehr einfach, das gesamte Spiel ist aber sehr komplex.

      Überprüfen Sie das selber, da bin ich völlig mit Ihnen einer Meinung, seine Aussagen sollte man immer wieder an der Realität überprüfen.

      Was meinen Sie, was ich seit über zehn Jahren mache?

      Freundliche Grüße!

    • Sehr geehrter Herr Pfluger,

      die Bilanzierungsregeln sind soweit in Ordnung, klar, es gibt Bewertungsprobleme, aber das ist ein anderer Punkt.

      Sie schreiben:
      „Wenn die SNB Banknoten herausgibt, schafft sie Ansprüche, die nur von der Volkswirtschaft als Ganzes erfüllt werden können.“

      Die SNB gibt keine einzige Banknote heraus. Eine Banknote der SNB wäre ein Zettel, für den sie die Zahlung von z.B. hundert Franken verspricht.

      Wenn der Staat die Franken-Scheine als gesetzliches Zahlungsmittel festlegt, dann entstehen nicht irgendwelche merkwürdigen Banknoten, die plötzlich anders funktionieren, es entstehen auch keine Universalgutscheine.

      Es entsteht Staatspapiergeld.

      Geld ist anders zu buchen als Banknoten.
      Geld hat mit Banknoten nichts zu tun.

      Wer Geld hat, der hat an niemanden einen Anspruch.
      Wer Geld hat, kann Geld-Forderungen erfüllen, er kann seine Geld-Schulden begleichen.

      Sie schreiben:
      „Die Volkswirtschaft muss dafür sorgen, dass es für dieses Geld etwas zu kaufen gibt.“

      Es sind die Geld-SCHULDNER, die auf dem Markt etwas für Geld, für Franken, anbieten, um an Geld zu gelangen.

      Es ist der Staat, der per Zwangsabgabenforderung dafür sorgt, dass eine Grundverschuldung in Franken besteht.
      Die entsprechenden Schuldner müssen auf den Markt und etwas anbieten.

      Zusätzlich kommen dann die ganzen Schulden/Forderungen dazu, die auf entsprechenden Verträgen beruhen. Kaufverträge, Kreditverträge, Mietverträge usw.

      Sie schreiben:
      „In der Bilanz der SNB (http://www.snb.ch/de/iabout/snb/annacc/id/snb_annac_balance) stehen dem Geldumlauf auf der Passivseite jedoch die Devisenreserven auf der Aktivseite gegenüber.“

      Auf der Passivseite der SNB-Bilanz werden Schulden und Eigenkapital der SNB ausgewiesen, wie bei jeder anderen bilanzierenden Institution. Ganz normale Buchhaltung.

      Die Giroverbindlichkeiten der SNB sind klar, die SNB schuldet die Auszahlung von Franken.

      Die Schuldenposition „Notenumlauf“ ist vielen nicht klar, eben weil diese Schudenposition falsch bezeichnet ist.

      Die SNB hat keine Schulden bei denjenigen, die die Franken-Scheine haben.

      Die SNB hat Schulden beim Staat, weil die SNB des Staates Staatspapiergeld ausgezahlt hat.
      Weil der Staat die SNB nicht mit seinem Staatspapiergeld ausgestattet hat, muss die SNB sich dieses vor der Auszahlung vom Staat per Kredit besorgen.

      Die Passivaposition „Notenumlauf“ in der SNB-Bilanz muss in Wahrheit „Schulden beim Staat“ genannt werden.

      Freundliche Grüße!

    • Ich will den Vollgeldillusionisten ja nicht absprechen, dass diese aus edlen Motiven handeln mögen.
      Man kann’s aber drehen und wenden wie man will – deren Verständnis von Geld hält einfachsten Buchhaltungsregeln nicht Stand.
      Weiter verwunderlich ist das allerdings nicht, die SNB Führung selbst nimmt’s mit der Interpretation ihrer Bilanz ja auch nicht so genau.
      Nochmals, würden z.B. Astrophysiker ihre Theorien so schludrig überprüfen, glaubten wir immer noch die Erde sei eine Scheibe.
      Auch wenn’s einzelne Kommentatoren lächerlich finden mögen, die Geldtheorie kommt um die Logik der Buchhaltung trotzdem nicht herum. Es lohnt sich m.E. darüber mal nachzudenken.

  2. Eigengoal!
    Blöderweise ist die SNB, mit ihren irgendwie 500 Mrd. Giroguthaben der grösste „Buchgeldlieferant“!

  3. @Christoph Zenger

    Sehr geehrter Herr Zenger

    Der entscheidende Fehler in Ihren Überlegungen ist der, dass Sie davon ausgehen, dass die Zentralbank sogenanntes Vollgeld als Aktivum der Zentralbank schaffen bzw. Schöpfen könne.

    Geld wäre dann ein Aktivum der emittierenden Zentralbank und auf der Passivseite könnte die Zentralbank Eigenkapital verbuchen.

    Bei Ausgabe dieses „Vollgeldes“ müsste es dann aus der Bilanz der SNB ausgebucht werden.

    Das Vollgeld, für das Sie hier plädieren hat also gar nichts zu tun mit heutigen Banknoten, da diese in der Bilanz der SNB als Schuld verbucht sind nach der Emission.

    Sie können also keineswegs argumentieren, Vollgeld würde den Willen des Schweizervolkrs aus der Volksabdtimmung des votletzten Jahrhunderts umsetzen.

    Sorry für Tippfehler auf Handy.

    Freundliche Grüße

    Marc Meyer

    • @Christoph Zenger

      Sehr geehrter Herr Zenger

      Schade, dass Sie mir keine Antwort geben.

      Haben die Vollgeld-Initianten nun endlich eingesehen, dass ihre Initiative reiner Humbug ist und stehlen sich nun einfach davon?

      Machen sie es sich damit nicht ein bisschen einfach?

      Ich finde das billig – die Vollgeld-Initianten sind schlechte Verlierer.

      Sie könnten ja zugeben, dass Sie sich das ganze zuwenig durchdacht haben.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

  4. Null-Zinsen führen zu Null-Bruttsozialproduktwachstum, Null-Produktivitätswachstum und null Anstoss veraltete Geschäftsmodelle durch neue zu ersetzen.
    Kandidat Trump hat dies übrigens auf seine simple Art erkannt und plädiert deshalb für protektionistische Massnahmen. (Hillary ist für weiter wie bisher).

    Vollgeld oder nicht, Wachstum kommt zustande wenn eine Investition mehr bringt als die üblichen Zinsen. Je höher die Zinsen um so besser (rentabler) muss das zu realisierende Geschäftsprojekt sein.

  5. @Leserinnen und Leser

    Bei diesem Kommentar von Herrn Zenger handelt es sich in Tat und Wahrheit um ein verkapptes Plädoyer für die Vollgeld-Initiative.

    Die Vollgeldinitianten behaupten doch tatsächlich, Buchhaltung sei nicht relevant. (Siehe unten).

    Die Vollgeldinitianten sind also genau so dumm wie unsere Nationalbank, die sich auch über die doppelte Buchhaltung hinwegsetzt.

    Freundliche Grüße

    Marc Meyer

    • Herr Dr. Meyer,

      bitte sparen Sie sich ihre argumentationslose Beleidigung.

      Und Herr Zenger hat sich offensichtlich seine Gedanken gemacht. Vielleicht sind diese tatsächlich Sinnvoll…

      Besten Dank und freundliche Grüsse

    • @Peter Keller

      Wenn Sie und die Vollgeld-Initianten behaupten, Buchhaltung sei nicht relevant, so ist das dumm.

      Und wenn sich die SNB über die Gesetze der doppelten Buchhaltung hinwegsetzt und meint, 600 Milliarden Schulden seien 600 Milliarden Vermögen, so ist das abgrundtief dumm.

      Sorry.

      Freundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • @Peter Keller

      Doch doch

      Zu behaupten, Buchhaötumg sei nicht relevant, wie Sie und die Vollgeld-Initianten dss tun, ist grenzenlos dumm.

      Ebenso dumm ist es von der SNB , wenn sie sich über die doppelte Buchhaltung einfach hinwegsetzt und 600 Milliarden Schulden macht und dann behauptet, es handle sich dabei um „Vermögen aus dem Nichts“.

      Einfach nur Dummheit ist das.

      Frrundliche Grüsse

      Marc Meyer

    • Herr Dr. Meyer,

      Wenn ich in meiner Buchhaltung einfach so ohne Handelsrechtlichen Vertrag eine Forderung gegenüber Ihnen einbuche, schulden Sie mir dann wirklich was?

      Das passiert auf der Welt. Falsche Debitoren. Genauso falsche Revenue Recognition, Aktivierung von Aufwendungen, weglassen von Schulden etc.

      Solange die Bank anerkennt, dass die Rente mir gehört und mir auch ausbezahlt, dürfen Sie dies von mir aus verbuchen wie sie wollen.

    • @ Meyer

      „Buchhaltung ist das Spiegelbild der realen Vermögens- und Schuldverhältnisse“.

      Ist es tatsächlich so? Warum wird trotzdem in der Wirtschaft soviel betrogen? Wieso werden soviel Steuern hinterzogen? Und warum kommen Ungereimtheiten in Millionenhöhe nachträglich zum Vorschein? Trotz Buchhaltung und Revisionen?

      Ich habe den Eindruck, dass Sie ein Theoretiker sind ohne Sinn für die Realität.

    • @Gwunderin

      Die Verkehrsregeln sind auch schon oft übertreten worden, deshalb schafft man sie auch nicht ab.

      Jetzt scheint bei den Vollgeld-Initianten die Luft aber ganz draussen zu sein, wenn Sie mit solch lächerlichen Argumenten ihre Initiative verteidigen müssen.

      mfG

    • Herr Dr. Meyer,

      Ich denke meine Argumente sind hier für alle schlüssig – ausser für Sie.

      Mit ihrem Buchhaltungsspruch haben Sie sich gerade endgültig von der Realität verabschiedet.

    • @Peter Keller

      Wenn die Vollgeld-Initianten behaupten, Buchhaltung sei nicht relevant, so beweist das die Dummheit ihres Anliegens.

      Und jemand, der nicht einmal einen einzigen Buchungssatz korrekt auf die Reihe bringt, wie Sie, sollte sich nicht anmassen, über Buchhaltung zu urteilen.

      Herr Keller – sie überschätzen sich masslos.

      Einfach dilettantisch, was die Voll-Idianten hier zum Besten geben.

      mfG

    • Oha, da ist sie wieder.
      Die von Ihnen verehrte, ja schon fast zum Naturgesetz hochgehobenen, Buchhaltung.

      Dies obwohl hier nicht geschrieben steht, wie man Helikoptergeld verbuchen soll.

      Also, was soll Ihr Kommentar überhaupt?

      Und wann sehen Sie endlich ein, dass die Buchhaltung nicht relevant ist?
      Mittlerweile wird dort gebucht wie man will.
      Mit Realität hat dies schon lange Nichts mehr zu tun.

      Geldsystembewahrer haben Angst vor dem Helikoptergeld. Weil die Leute dann vielleicht mal überlegen, was Geld überhaupt ist und so dem Schneeballsystem auf die Schliche kommen.

    • @Peter Keller

      Mal sehen wie Sie hüpfen, wenn Ihre Rente am Ende des Monats nicht links, sondern rechts verbucht wird.

      Ob Sie dann immer noch behaupten, Buchhaltung sei nicht relevant?

      Aber bitte drehen Sie sich mit der SNB und den Vollgeld- Initianten weiter im Kreis.

      Hardy auch noch – Ihr Unbelehrbaren passt zusammen.

      Aber bitte ohne mich.

      MfG

    • Solange man die Rente vom Konto abheben und zur Bezahlung verwenden kann, ist es für mich nicht relevant wie die Bank die Rente verbucht.

      Vielleicht kann man Sie auch mal im Kreis der Erleuchteten begrüssen. Wobei ich die von Ihnen genannten nicht persönlich kenne.
      Glauben Sie mir, das macht glücklicher als im Hamsterrad zu strampeln.

    • @Peter Keller

      Wenn die Rente rechts verbucht wird, dann können Sie diese nicht abheben, sondern müssen diese einzahlen.

      Vielleicht fällt der Groschen jetzt.

      Aber Sie sind in guter Gesellschaft: Die SNB verwechselt auch immer noch Vermögen und Schulden.

      Sie betrachtet ihre Schulden (Notenbankgeld) als Vermögen (Liquidität).

      Seit über 20 Jahren versuche ich, die SNB auf ihren Irrtum aufmerkssm zu machen. Vergeblich.

      Unsere Nationalbank ist grenzenlos dumm.

      Die Vollgeld-Idianten sind leider nicht gescheiter.

      Wenn ich für jeden Vollgeld-Initiot 20 Jahre brauche, im ihn zu überzeugen, dass er einem Irrtum aufsitzt wie die SNB, so benötige ich bei 100’000 Unterschriftsberechtigten 2 Millionen Jahre

      Begreifen Sie, dass mir das zu dumm ist?

      Sorry für Tippfehler auf Handy und freundliche Güsse.

  6. Unser Helikoptergeld wäre eine Wirtschaftsförderung für China &co, weil die Produkte, welche sich die Unter- und Mittelschicht mit ihrem Helikoptergeld kaufen würde, werden nicht in der Schweiz produziert.

  7. Hallo Herr Zenger,

    Sie schreiben:
    „Wer diese Vorteile erkennt und sein hart verdientes Geld vor den Bonitätsrisiken der Banken retten will, (…)“

    Der lässt sich sein Bankguthaben auszahlen.
    Heute. Völlig ohne Vollgeldinitiative.
    Es gibt nämlich bereits „Vollgeld“.

    Metall-Franken: Staatsgeld, „volles Geld“.
    Papier-Franken: ebenfalls Staatsgeld, „volles Geld“.

    Die Papier-Franken sind keine Banknoten der SNB, die Papierfranken sind Franken aus Papier, Staatsgeld.

    Sie schreiben:
    „Das verschiedentlich diskutierte Helikoptergeld ist grundsätzlich Vollgeld – wie es die Münzen und Noten seit jeher waren und wie es die vorgenannte Vollgeldinitiative auch auf das Buchgeld auszudehnen gedenkt.“

    Prima, damit haben Sie es ja selber dargelegt, allerdings handelt es sich nicht um „Noten“, sondern um Geldscheine.
    „Echtes Buchgeld“ ist etwas völlig anderes als Giroguthaben. „Echtes Buchgeld“ ist selber Geld.
    „Echtes Buchgeld“ gibt es bis jetzt noch nicht.

    Die Franken-Scheine sind selber Geld.
    Wären es Noten, dann könnte der Inhaber vom Noten-Emittenten Geld fordern.
    Ein Notenemittent darf nicht zwei Fünfziger Noten für eine Hunderter-Note auf den Tisch legen. Noten sind eben kein Geld.

    Geldscheine sind hingegen selber Geld. Deshalb braucht die SNB auch nichts für diese Franken-Scheine zu geben, die SNB darf für einen Hunderter zwei Fünfziger auf den Tisch legen. Schlichtes Geldwechseln nennt man sowas, mit dem Einlösen einer Banknote hat das nichts zu tun.

    Sie schreiben:
    „Darüber hinaus ist es eines liberalen Staates unwürdig, dass er seine Bürger mit jeder Lohnüberweisung uno actu dazu zwingt, der entsprechenden Bank einen Kredit in der gleichen Höhe zu gewähren. Kaum jemand würde dies freiwillig tun – zumindest nicht bei den herrschenden Zinssätzen.“

    Kaum jemand? Fast alle Bürger machen das, sie geben den Banken entsprechende Kredite, wenn sie ein Bank-Guthaben halten. Freiwillig. U.a. aus Bequemlichkeit.

    Sie schreiben:
    „Der Saldo auf dem Lohnkonto stellt bloss eine Forderung gegenüber der Bank dar – es ist nicht das Geld des Lohnempfängers wie die 1’000er Note in seinem Safe.“

    Prima, na selbstverständlich, ein Bank-GUTHABEN ist lediglich eine Geld-FORDERUNG an die Bank.
    Derjenige, der ein Bankguthaben hält, gewährt der Bank einen Kredit.

    1’000er GELDSCHEIN, Herr Zenger, nicht Note.
    Die Franken-Scheine sind Geldscheine.
    Geld, schönes „volles“ Geld. Kein Schuldschein.

    Freundliche Grüße!

    • @ Hardy, der Student

      Die SNB gibt Geldscheine heraus als Geld, Noten war einmal, da der Name Note von der Notierung zu Gold kommt, dies ist nicht mehr der Fall, mit dem Beitritt der Schweiz im Jahre 1993 zum IWF wurde der Schweiz eine goldgedeckte CHF-Währung untersagt -dies steht ausdrücklich in den Statuen des IWF- durch diesen Umstand hat die SNB letzlich die Hälfte ihres/unser Tafelsilber von 1’000 Tonnen Gold zu einem Spotpreis verkauft.
      Die grösste Fehlhandlung der SNB seit Ihrer Exsistens -zugunsten der Hochfinanz die nun das schöne Gold besitzt und nicht die Schweiz.
      Die SNB besitzt als Ersatz von dem Gold derzeit grünliche Papierschnitzel der FED und anders farbige Papierescheine der EZB in der Höhe von ca. 480’000 Millionen Devisen in US-Dollar sowie Euro. Verlieren die vorgenannten Devisen an Wert zum CHF in der Zukunft ergeben sich daraus hohe Verlust in der SNB-Bilanz.

    • Hallo Schweizer Bürger,

      „Noten war einmal“, schreiben Sie.

      Prima, dann sind wir ja einer Meinung.
      Finden Sie es nicht bedauerlich, dass laufend von Banknoten gesprochen wird, obwohl nachweislich keine Banknoten mehr im Spiel sind?

      Was ist an dem Wort „Geldschein“ so schlimm? Zumal es ja parallel durchaus verwendet wird.

      Mit Banknoten kann man die Vorgänge bei der SNB (oder allgemein bei Zentralbanken) eben nicht sauber beschreiben.

      Mit Geldscheinen kann man alles blitzsauber beschreiben, mit ganz normaler Buchhaltung, vor allem kann man den Gläubiger der SNB klar benennen, der zu den Schulden der SNB gehört, die sie uns fälschlicherweise unter „Notenumlauf“ zeigt.

      Der Gläubiger ist kein anderer als der Staat Schweiz.

      Wer das verstanden hat, der versteht auch, dass der Staat Schweiz die SNB mit dem Geld, mit den Franken, direkt ausstatten kann/könnte.
      Die SNB würde dann die Papier-Franken ebenso wie die Metall-Franken auf ihrer Aktiv-Seite ausweisen. Auf der Passiv-Seite hätte die SNB dann keine Schulden, sondern Eigenkapital.

      Das, was die „Vollgeldleute“ vorhaben, kann man technisch völlig problemlos durchführen, eine mit dem Staatsgeld ausgestattete SNB könnte dann auch fleißig Franken „schuldfrei“ ausschütten.

      Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die „Vollgeldleute“ überhaupt wissen, mit welch scharfen Schwert sie hier hantieren.
      Ich habe starke Zweifel, ob gesehen wird, welche Folgen die geplanten Vorhaben so haben können.

      Freundliche Grüße!

  8. Die Sichtweise, daß ein niederer Leitzins Banken dazu zu veranlassen könnte, der Realwirtschaft mehr Geld zur Verfügung zu stellen, greift in einer international arbeitsteiligen Welt zu kurz.

    Ist überhaupt jemand im Einflußbereich der entsprechenden Notenbank da, der die preiswerten Kredite aufnehmen will und dies (bonitätsmäßig) kann?

    Gibt es im Einflußbereich der entsprechenden Notenbank überhaupt rentable Investitionsobjekte, für deren Durchführung sich eine Kreditaufnahme mittelfristig rentiert?

    Kommen die ausgereichten Kredite zu Niedrigzinsen überhaupt Investitionsobjekten im entsprechenden Währungsraum zu Gute?

    In China läßt der Staat kontrolliert neue Industrien entstehen läßt, wobei alle Produktionsfaktoren im internationalen Vergleich preiswert sind (Arbeitskraft, Grund und Boden sowie Kapital).

    In der westlichen Welt hingegen überbieten sich die Notenbankgouverneure mit Fehlsteuerungen aufgrund einer regionalen Sichtweise des Wirtschaftsgeschehens, wie sie bis Mitte des letzten Jahrhunderts noch vorgeherrscht haben mag.

    Hier werden regelmäßig Arbeitsplätze abgebaut, weil die Arbeitskosten im internationalen Vergleich zu hoch sind. Immobilieninvestitionen rentieren sich trotz Nullzinsen nicht wegen hoher Grundstückspreise und Baukosten.

    Der deflationäre Druck im Westen kommt von dem internationalen Überangebot preiswerter Produkte und Dienstleistungen, dem die Notenbankgouverneure mit dem lächerlichen Argument begegnen, daß man nur die Zinsen weiter senken müßte, um die Menschen, die sich Angesichts der Bedrohung ihres Arbeitsplatzes und ihrer Altersvorsorge um ihre weitere wirtschaftliche und persönliche Zukunft sorgen, zu mehr Konsum oder Investitionen zu bewegen.