EU lanciert Grossangriff auf UBS und Schweiz

Frankreich jagt Tausende von Steuerflüchtige – UBS rechnet mit mehr Vorstössen – Neuauflage des US-Fights, jetzt mit Europa.

Die UBS steckt in Frankreich in tiefem Morast. Sie könnte in wenigen Wochen in einem Strafprozess mit Milliardenforderung vor einem französischen Gericht landen.

Nun macht die Grossbank heute früh überraschend publik, dass die Franzosen von Bern die Herausgabe von unzähligen Namen und Daten französischer Bürger verlangt.

Es gehe um Kunden mit Domizil Frankreich aus den Jahren 2006 bis 2008, schreibt die Grossbank in einer Mitteilung.

Bern habe die Bank aufgefordert, die Daten im Rahmen des bilateralen Vertrags zwischen der Schweiz und Frankreich offenzulegen.

Die Bank kann sich kaum gross dagegen wehren. Sie wählt den Weg der Öffentlichkeit vor allem deshalb, weil sie die Kunden über die Offenlegung bereits informiert hat.

Der französische Vorstoss ist offenbar nur der Auftakt zu einer Grossoffensive der EU. Das zumindest geht aus dem Communiqué der UBS von heute früh hervor.

Die Franzosen hätten die Angaben über die Konten der französischen Kunden bei der UBS von den deutschen Behörden.

Diese hätten „in den vergangenen Jahren verschiedene Untersuchungen in Steuerangelegenheiten durchgeführt“, hält die UBS fest.

Dieser Umstand lässt aufhorchen.

Er zeigt, dass die EU-Länder intensiv zusammenarbeiten, sich austauschen und nun offenbar abgestimmte und durchdachte Angriffe auf die Schweizer Banken lancieren.

Die UBS hält zu den deutschen Verfahren fest:

„Gewisse Daten, die sich auf in der Schweiz gebuchte UBS-Kunden beziehen, wurden während dieser Untersuchungen sichergestellt und offenbar auch an andere europäische Länder weitergeleitet.“

Und weiter: „UBS erwartet, dass andere Länder ähnliche Anfragen stellen werden.“

Es ist der Beginn eines Feldzugs der EU auf die Schweiz und ihre Banken. Selbst Kunden mit Auslandbezug, aber Wohnsitz in der Schweiz, könnten gejagt werden.

Einige der informierten Kunden würden „einen sehr begrenzten Anteil der gesamten Kundenbasis der Bank in der Schweiz“ betreffen.

Also selbst Kunden mit Domizil Schweiz können sich nicht in Sicherheit wähnen.

Der Vorstoss kommt spät. Aber geballt.

Er erinnert ziemlich genau an das Vorgehen der USA im 2009. Damals, vor 7 Jahren, nahmen die Amerikaner ebenfalls die UBS in den Schwitzkasten.

Die grösste Schweizer Bank hatte am meisten Spuren hinterlassen. Sie konnte man packen, in die Knie zwingen – und dann den ganzen Bankenplatz auseinandernehmen.

So das Drehbuch. Die USA verlangten damals die Herausgabe von 50’000 Konten der UBS von vermuteten US-Schwarzgeldsündern.

Die UBS wehrte sich dagegen. Am Ende einigten sich die USA und die Schweiz auf 4’450 US-Kunden, die verraten wurden.

Das Bankgeheimnis war am Ende, lag in Trümmern am Boden.

Doch mit Europa, so dachte man, würde man sich einigen. Es gab Deals mit Deutschland, mit England. Die Banken kauften sich frei – und hofften auf Ruhe und Frieden.

Sie rechneten nicht mit den französischen Sozialisten. Diese kennen kein Pardon.

Die UBS ist verklagt über 1,1 Milliarden Euro. So viel musste sie als Kaution hinterlegen. Im möglichen Strafprozess könnte die Summe steigen.

Ihr Ex-Topmanagement könnte vor den Richter gezogen werden. Erneut trifft es Raoul Weil, den grossen Sieger in einem US-Prozess. Er wird von den Franzosen gejagt.

Aber auch Präsident Axel Weber muss aufpassen. Er war im Sommer 2012 in Roland Garros am French Open. Die UBS-Investmentbank hatte ihn gebeten, dort potenzielle Grosskunden zu treffen.

Mit dabei in der Loge: der grosse Chef von UBS Frankreich. Der will von nichts gewusst haben.

Die Behörden waren der Bank und ihren Managern möglicherweise bereits damals auf der Spur.

Sie behaupten, die UBS habe über ein Schattensystem über 38’000 Konten mit über 10 Milliarden Euro geholfen, den Fiskus zu hintergehen.

In einem Strategiepapier von Ende 2007 hält die UBS-Spitze fest, wie sie in Frankreich zulegen will.

„Support France Domestic in defining the strategic plan 2008-2010 in particular sizing the market and defining the aspirations, the value proposition and the acquisition measures and organizational requirements“, steht dort.

Gemeint ist, dass die Zentrale in Zürich das Management der französischen Tochter unterstützt, um den Marktanteil zu vergrössern, durch neue Kunden und mehr Business von bestehenden.

Es ist diese Verlinkung von On- und Offshore-Banking, welche die UBS in den USA und jetzt in ganz Europa Fall bringen könnte.

Kommentare

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  1. Aber unser Höchste Mann in der SNB kauft immer noch Euroaktien und den Euro mit dem Dollar!
    Ja, ja, ja jetzt kann er den Banken aus dem Loch helfen aber schnell, Herr Jordan! Oder werden sie auch die SNB konfiszieren?
    Mein Gott! Lesen denn die Herren Banker bei der SNB keine EU Statistiken? Haben Sie offenbar verpasst. Die EU ist mit ca. 16. bis 19. Tausend Milliarden verschuldet und müsse sogar das Militärbudget auf teilweise 2% per Land aufstocken, gemäss NATO und USA Empfehlungen. Haben wir den Krieg vor uns?

  2. Dank Troja Pferden kennen Steuerbehörden längst alles über alle Kunden.
    Doch nicht die Banken sind schuld wenn ein Kunde nicht alles deklariert.
    Erpresste Banken sind dumm, -zig Milliarden zu zahlen.
    Denn diese -zig Milliarden sind wirklich für immer verloren.
    Nicht wie die -zig Milliarden der Subprime Angst Machern!

  3. Bravo! Gut so, wenn auch der Fiskus von Frankreich sein Geld zurück will. Nach den kriminellen Machenschaften der Schweizer Geldinstitute ist es an der Zeit Ordnung zu machen – nicht nur in der Schweiz sondern weltweit.

  4. Die Schweiz sollte der EU die Stirn bieten und sich nicht einschüchtern lassen. Da wird Schweiz Gesetz gebrochen (Bankkundengeheimnis), nur um der USA und der EU einen gefallen zu machen. Ohne mutige Politiker wird aus der Schweiz noch eine Bananenrepublik.

    • Warum wird aus der Schweiz einen Bananenrepublik? Ist sie es nicht schon lange?

  5. So, es wird dann langsam Zeit, dass der zuständige Bundesrat und die FINMA und die Bundesanwaltschaft bei den zwei Grossen eingreifen und dieses landesschädliche Verhalten unterbindet. Wichtig auch, dass ein Einschreiten des Staates mit zig Milliarden in die Hosentaschen des Managements öffentlich verhindert wird. Gibt doch heute Entsprechende Mechanismen wie man solche Institute abwickeln kann.

  6. Wie gehabt; Wie jedes Quartal sind UBS und CS wieder mal am Rückstellungen bilden. Wie gehabt; 3 bis 4x werden diese Banken in Zusammenhang mit Verklagen resp. aussergerichtliche Einigung in der Haupausgabe der Tagesschau erwähnt.

    Wieso wagen unsere Grossbanken, mit den besten Anwälten die sie nun mal haben, eigentlich nie den Gang vor Gericht? Vielleicht weil sie extrem (extrem) grosse Angst haben einen Präzedenzfall zu schaffen?
    Vielleicht weil das der Beschreib einer organisierten, kriminellen Organisation ist.

    Würden die Jungs für ihre Taten sich plötzlich vor Gericht verantworten müssen, würden sie womöglich alle ins Gefängnis gehen müssen. Unumkehrbar und weltweit.

    • Eher anzunehmen, dass ein aussergerichtlicher Vergleich weniger kostet, als wenn alles ans Licht käme.

  7. Die UBS hat bei ihren Datenlieferungen versehentlich auch die Daten von vielen? Schweizer Kunden mit Wohnsitz in der Schweiz und ohne jeglichen Bezug zum Ausland! an die deutschen Behörden ausgeliefert.
    Die UBS entschuldigt diese massive Datenschutzverletzung nun frech mit einem lapidaren Schreiben das das eben passiert sei… „wir entschuldigen uns aufrichtig für diese Angelegenheit“

  8. Lieber Hässig, wenn schon Kriegsrhetorik dann aber auch hinweisen dass die Schweizer Banker im letzten Jahrhundert einen Guerillakrieg führten gegen viele Staaten. Heute schlagen die einfach zurück mit einer „grossen Armee“.

    • Amerika hat mit Delaware seit Jahrzehnten eine lukrative Steueroase, nur hat keiner die Eier, die Amis mal deswegen vor den Richter zu zwängen.

      Aber mit den völlig verweichlichten und dank der Globalisierung ethnisch völlig durchmischten, daher wertefreien, Banken lässt sich sowas problemlos bewerkstelligen.

  9. @ BaExp:
    Sie als Bank-Experte mit 50j Erfahrung: Wie wäre es gewesen ohne Bankgeheimnis und mit dem automatischen INFO-Austausch? Wenn Sie es nicht wissen, so sage ich es Ihnen: Schwarzgeld hat ausländische Gesetze gebrochen, die Banken kümmerte dies nicht und glaubten, sich hinter dem Bankgeheimnis völlig immun und sicher.
    Die ehrlichen Steuerzahler haben jahrzehntelang für die Steuerhinterzieher bezahlt. Nun ist es vorbei.
    Auch in der Schweiz sollte gerechterweise das Bankgeheimnis fallen,
    damit die Steuersünder nicht mehr auf Kosten der normalen Steuerzahler ein „free lunch“ haben können…

    • Was für einen Mist Sie da erzählen. Sie kennen das Banken System überhaupt nicht. Und Sie wissen gar nicht, dass das was unseren Banken vorgeworfen wird, die ausländischen Banken auch getan haben. Punkt fertig!

    • Bei solch fachlich fundierten Erfahrung auf einen halbwegs komplexem Sachverhalte mit „so ist das und Punkt“ zu reagieren, beantwortet mir alle Fragen, warum die Banken immer wieder in dubioser Weise am Pranger stehen.

  10. Muss es immer gleich betrügerisch sein?
    Wie haben sich die Währungen über die Jahre abgewertet gegenüber dem Sfr. Nur schon das Geld in der Schweiz zu lassen – auch deklariertes – ist für die Meisten die beste Investition. Ist doch nicht sooo einfach im Ausland ein Sfr Konto zu eröffnen.

  11. Das hat doch mit Sozialisten nicht zu tun. Es hat mit gigantischen Steuerhinterziehungen zuungunsten anderer Staaten zu tun. Die UBS natürlich immer an vorderster Front dabei!

    • Naiv naiv – mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Sind sie staatsangestellt und deshalb der sinnfreie Zorn?

  12. Und wieso soll ich mich da aufregen. Jedes Kind sieht doch dass da die Gesetze der jeweiligen Länder gebrochen wurden. Das hat überhaupt nicht mit dem Bankgeheimnis zu tun. Warum soll die Schweiz solches Verhalten schützen? Warum soll hier nach der langen Vorgeschichte eine solche Firma mit Steuergeld unterstützt werden. Zahlt der Staat etwas wenn eine Unternehmung aus der Realindustrie im Ausland Gesetze bricht. Nur schon die Mediale Inszenierung eines Schutzanspruches finde ich eine absolute Frechheit.

    • Es geht nicht darum sich aufzuregen. Von was für Gesetzen reden Sie? Es gibt Länder die viel schlimmeres angerichtet haben, z.B. die USA. Die Schweizer Banken werden ja von der FINMA kontrolliert. Sie haben da aber eben nie was getan. Was heisst das Gesetze brechen? Das machen nicht die Banken, sonst hätten sie keine Lizenz in diesem Land. Punkt fertig. Ich bin ein Bankexperte und habe 50 Jahre in diesem Bereich gearbeitet. Ich weiss wie es geht und eben wie nicht.
      Das grosse Problem das wir in der Schweiz haben, ist der doofe Ansatz „kurzfristige Bilanzoptimierung“, das von irgendwelchen doofen Uni-Theoretikern -ohne praktische Erfahrung- erfunden wurde. Aus diesem Grund haben viele Banken ihre Vermögensverwalter entlassen, weil sie zu teuer waren. Dann hat man billige Junge eingestellt, mit Basis-Lohn. Je mehr Kunden und Geld sie brachten, desto höher war der Bonus. Was glaubt Ihr, was sie den Kunden gesagt haben? Genau das war das Problem, das dies ausgelöst hat. Es gibt kein Land, das so viele unabhängige Vermögensverwalter hat, wie die Schweiz. Das ist die Realität.

  13. Das ist nicht als ein Angriff auf unsere Schweiz. Das Bankensystem soll vernichtet werden. So einfach ist das. Viele Bürger im Ausland verdienen Geld und bezahlen dafür Steuern. Wenn sie erspartes haben, ist die Vermögenssteuer zum Teil so hoch, dass sie nicht mehr viel sparen können. Einer der Hauptgründe für den Grund das Geld ins Ausland zu bringen. Es gibt im Schweizer Privatbankensystem eine ethische Regel, die heisst: Ein Vermögensverwalter darf dem Kunden nie sagen, bring das Geld zu uns damit Du Steuern sparen kannst. Wer dies verletzt, sollte seinen Job verlieren. Punkt fertig!
    Bern kriecht jedem Land in den Hintern und sollte mal diesen Ländern sagen, überprüft mal Euer Steuersystem und überlegt, warum bringen die Leute das Geld ins Ausland! Und mal endlich stark hin zu stehen um solche doofen Anschuldigungen endlich zu stoppen. Unsere Politiker sind einfach zu schwach. Die EU ist die Macht. Sie wollen alles was stärker ist, kaputt machen. Kein Wunder hat der BREXIT statt gefunden.
    Für mich ist EU nicht mehr Europäische Union sondern Europäische Unfähigkeit.

    • Ziemlich pragmatisch und richtig formuliert. Zumal die meisten Kommentatoren hier voll Schadenfreude selbst nicht bemerken, dass ihnen die gesalzene Rechnung in Form von höheren Steuern etc. selbst ins Haus steht!

    • Das könnte als Erklärung für ein 10 jährigen Kind dienen, damit man nicht erklären muss, wie die Bonusgier sehr viele edle UBS-Privatbanker kriminalisiert hat.

    • Eben BaExp nochmals ganz langsam, damit auch Sie das verstehen: wenn ein Gewchäftsprinzip darin besteht Steuerbetrüger zu unterstützen ist das kriminell. Dass die EU für die $VP Schwätzer das Grauen ist, ist wohl klar. Wie für alle Rechtsnationalisten. Und wieso massen Sie sich an, die Steuersysteme anderer Länder zu kritisieren? Wer gibt Ihnen dieses Recht? So wie Sie schreiben schätze ich mal, dass Sie nicht zu den Steueroptimierern gehören, da Sie nie und nimmer das Einkommen bzw Vermögen haben. Für mich sind Sie ein unqualifizierter Mitquaker. Sie sind offenbar dafür, den Staat komplett auszuhöhlen. Dass Sie dabei derjenige sind, der am Schluss der Depp ist, scheint Ihnen nicht klar zu sein.

    • @Hans Wurscht
      Wenn lesen und verstehen Pflichtfach wäre, würde wohl auch dem Hanswurst ein kleines Licht aufgehen. Er meint ja insbesondere zu den Gebaren allfälliger Berater, dass sie NICHT unterstützend tätig sein dürfen. Sollte das heutzutage immer noch nicht klar sein, findet sich ein solcher „Potentat“ schneller auf der Strasse als der Lift nach unten geht. Aber man kann auch jede Meinung so zurechtbiegen, wie es einem selber passt!

    • Lieber BaEXp,
      jetzt kommt noch das EU-Bashing. Wie verknorzt und einfältig darf BaExp sein um einen solchen Kommentar zu schreiben? Unsere Politiker sind vielfach schwach, da geb ich ihnen recht. Aber unsere Banker sind zum Teil zutiefst kriminell und gierig bis der Hals platzt. Diese Banker sind die Wegelagerer unserer Zeit. Seit Jahrzehnten schaden sie der Schweiz in höchstem Masse, wenige werden dafür belangt, den Schaden haben wir alle. Ich hoffe dass die deutsche Justiz die daten an alle betroffenen Länder weiterreicht und diese dann den Banken an den Kragen gehen. Irgendwann muss Schluss sein mit dem Raubrittertum einiger weniger! Die sollen einmal ehrlich ihr Geld verdienen oder wenn sie das nicht können sich beim RAV melden!

    • @B. Allermann
      Wenn Erbschaftssteuern (Tarife gehen bis 50%) keine Vermögenssteuern sind, fress ich den sprichwörtlichen Besen. Gruss zurück nach Mallorca!

  14. Richtig so! Wenn ein Land wie die Schweiz Steuerbetrüger als offizielle Kunden willkommen heisst finde ich das absolut richtig dass sich die betroffenen Länder wehren. Kriminell ist und bleibt kriminell. Hoffentlich bricht es dieser unsäglichen UBS das Genick. Es soll nun hier keiner Jammern wegen den Arbeitsplätzen: die Backoffice, IT, Postversand sind bereits ausgelagert (Polen, Indien und Post) und die Leute sind eh schon Arbeitslos. Es würde schlicht nur die Abzockerbänkster treffen. Und denen Schnöseln mag ich es aus ganzem Herzen gönnen. All diesen Blindgängern an IB, Handel, Anal ysten und ähnliche Nuller.

    • Ich zeig den Stinkefinger lieber den krawattierten Verbrechern in den Banketagen. Hätte nicht gedacht, dass es dermassen viele Kriminelle in der CH gibt, die Steuerhinterziehung toll finden. Naja, entspricht in etwa dem Prozentsatz der $VP Wähler. Bedauernswerte, einfältige Abnicker. Ich hoffe, die EU ist nun fähig, diese Verbrechersyndikate definitiv in die Knie zu zwingen. Und zu allem Elend, zielt die UBS neu auf den afrikanischen Kontinent. Grosse Wachstumsraten im PB dort. Auch diese Kundschaft: Diktatoren, korrupte Beamte usw usf. Aber auch diese Klientel entspricht wohl dem Idealbild der $VP und ihrer Anhänger. Irgendwer muss ja die unterschlagenen Entwicklungshilfemilliarden verwalten. Warum nicht die UBS? Ja, Geld stinkt nicht, abwr ihre Gesinnung

    • @ Antibank
      Wenn dir Diktatoren, korrupte Beamte usw ein Dorn im Auge sind dann würde ich nicht so stark auf die EU setzen. Da sitzen die Meister dieser Klasse

    • Tja, lieber Antibank, Sie sind sicher ein Nacheiferer von Herrn Levrat. Gratuliere, diese Gesinnung gefällt mir aber!

  15. … ein Schattensystem über 38’000 Konten mit über 10 Milliarden …

    Brilliantes Privatbanking UBS, immerstolze Nr. 1 der Schweiz!

    Schwer zu glauben, dass diese Firma noch redliche Kunden haben soll!

  16. die gleiche bank und andere CH institute beschäftigen aber in genf franz. pendler zu CH gehältern.vielleicht erklärt mir mal ein pluridekorierter personalchnuschti die logik dahinter, die monetäre kann ich mir (wenn auch mit mühe) vorstellen. das gleich gilt auch für das tessin. die beamten zu bern sind froh, das gibt arbeit und riecht nach neuanstellungen. die ubs kümmerts nicht, au contraire, ein grund mehr, personal in der CH zu entlassen, damit die 4 oberen management ihre boni auf sicher haben, QED.
    lange lebe der glass steagall act! träumen darf man immer.

    • Warum gibt es dann arbeitslose Schweizer Bankangestellte und die gleichen Banken beschäftigen weiterhin Grenzgänger aus Frankreich in Genf und Elsässer und Badenser in Basel sowie Lombarden im Tessin?

  17. tja die Schweiz wurde nur durch Tricks und Steuerhinterziehung reich. Echte Leistung habe ich kaum bemerkt bzw. wird durch wenige erbracht, meistens tummeln sich 80 % Powerpointler in den Banken herum..
    jetzt wird die Rechnung präsentiert.

    • @ Banane 27 siehe Google:
      „Schweizer verdanken Spitzenstellung ihrer Industrie“
      (Analyse im deutschen Handelsblatt)

    • ich darf davon ausgehen, dass sie sich schon differenzierter vernehmen liessen.

    • Ja da haben Sie recht das gilt für die Banken und ihrem Verhältnis zum Hehler Schweiz. Die Schweiz verdankt ihren Wohlstand und ihre Anerkennung in der Welt einzig und allein der exportierenden Realindustrie. Obwohl diese schon seit Jahrzehnten über den immer stärkeren Franken einen hohen Preis an die Spekulanten und die Finanzindustrie zahlt.

  18. Und doch wäre es so einfach gewesen, einen guten Artikel über das Verhalten der UBS in Frankreich, bestimmt auch in anderen EU-Ländern, zu schreiben. Stattdessen verstecken Sie sich, Hr, Hässig, hinter der fortlaufenden Propaganda dieser schwerfälligen Bank. Bank oder Geschäft mit einer starken Zuneigung für die Methoden des organisierten Verbrechens? In der Tat sollte nich vergessen werden, wie sich die UBS Jahre lang in Frankreich benommen hat: Man lädt die Reichen zum feinen Essen ein, man geht mit den Golf spielen, man entwickelt lange Freundschaften, bis diese Reichen Kunden werden. Bis diese Reichen beraten werden, wie sie ihr Geld vom Fiskus verstecken können.
    Finden Sie das in Ordnung? Finden Sie das richtig, dass die UBS auf Kundenjagd geht und diesen Leuten hilft, den Staat zu betrügen? Die Rede ist von 38’000 Konti…

    • Na ja, schon ein wenig naiv. Natürlich ist die UBS keine heilige Bank, doch es geht hier um einen Wirtschaftskrieg. Und die „andere Seite“ ist nicht zimperlig. Der Brexit war heilsam und die EU wird den Bach ab gehen; jedoch nicht, ohne vorher noch wild um sich zu schlagen. D und F können ihre Bürger nicht mehr schützen (siehe Badeanstalten in D), dafür werden sie immer besser im Aussaugen der Bürger. Leider ist es nur zu absehbar, wo das noch hin führt.

    • @zickenkicker so ist es halt in einer nur nach dem Kapital ausgerichteten Gesellschaft, es wird unser aller Untergang sein. Zum Handelskrieg: ja, der findet statt. Blöd nur, dass die Schweiz ausser dem Schutz von Steuerflüchtlingen nichts vorzuweisen hat. Ist halt die Folge davon, dass sich die bürgerlichen Pokitiker halt gerne in die VRs dieser Betrügerbanken „ernennen“ lassen. Blocker war ja auch mal ein UBS VR und hat mitgeholfen, die Weichen der UBS so zu stellen, wie sie heute dasteht. Dieser ganze Wirtschaftskrieg (alle gegen alle) dient nur dazu, unsinnige Handelsabkommen wie das TTIP durchzuwürgen. Damit opfern wir alle ein riesiges Stück unserer Freiheit den Handelsgesetzen. Eigentlich ist ja nichts gegen Handel einzuwenden, solange es auch ein Handel bleibt. Was jedoch hier und heute unter dem Namen Globalisierung alles abläuft ist nichts anderes als eine Unterwerfung vor dem Kapital, dem Big Business. Nicht umsonst heisst es nicht mehr Arbeitskräfte sondern Human Resource. Resource wie Kohle, Wasser, Luft…..

    • @zickenversteher:

      Haben sie sich wieder erholt oder inwischen ihre Medikamente genommen?

  19. Ein wesentlicher Unterschied zum Szenario 2007-2009 wird ausgeblendet: EWS ist nicht mehr in Bern! Ich rechne deshalb nicht damit, dass „Bern“ wieder einen so raschen Kniefall wie bei den Amis inszeniert. Und die gerichtliche Auseinandersetzung im Hexagon wird noch lange dauern bis alle Instanzen ihren Senf dazu abgegeben haben.

    • Die Banken wollten die Daten liefern, um die Lizenz in den USA nicht zu verlieren. DAS War nicht EWS, die einknickte, auch wenn man es immer wiederholt.

    • Bestimmt, Maurer wird Gegensteuer geben, er managed ja schon unsere Finanzen extrem gut und seine Fach-Kompetenz versetzt mich immer wieder in Erstaunen ….
      Hätte sich die UBS korrekt verhalten, hätte sie jetzt auch kein Problem.

    • Salü Peter: Du bist herzlichst zum Grassfressen uff em Rosinli,
      eingeladen.
      Ueli

  20. Es ist eine Schande, was sich die UBS insbesondere und andere CH-Banken geleistet haben, immer unter dem Deckel des Bankgeheimnisses. Und zulasten der ehrlichen Steuerzahler und der Aktionäre. Der UBS als grösste und teuerste Bank ist dies wohl völlig egal: sie erhöht ganz einfach ihre Gebühren, Courtagen usw. Und mit dem Schutz der Steuerzahler (system-relevant) kann sie sich wohl fühlen.

  21. Ich schätze Mal der kommt noch mehr raus. Frankreich hat ein Problem mit der Reichenbesteuerung und taumelt ständig am Rande der Eu Kriterien herum was die Staatsausgaben angeht. sie wollrn das Geld jetzt einsammeln was Ihnen gehört.

    • Richtig.

      Denn die USA sollte von der Menschheit auf 1111 Billionen verklagt werden…

      Mit USA meine ich natürlich nicht die US-Bürgen sondern die Führer.