Schweiz will Rente 67 – Banken entlassen mit 50

Rentendebatte im luftleeren Raum: Banken entsorgen ihre „Alten“ früh und radikal – Beispiel CS PK zeigt Swiss Jugendwahn.

Die hohe Politik hat sich ein neues Megathema auf die Fahnen geschrieben. Sie will die „Alten“ länger im Arbeitsprozess behalten und so die Sozialwerke stabil behalten.

Das Anliegen leuchtet ein. Wäre da nicht ein kleiner Schönheitsfehler. In diesem Alter arbeitet gar niemand mehr.

Das zeigt ein Musterbeispiel. Die Pensionskasse der Credit Suisse weist jährlich viele Zahlen über ihre Versicherten aus. Dabei zeigt die Bank auch den Anteil in Altersklassen.

Der Befund ist eindeutig. Ab Mitte 50 gehts rapide bergab mit der Beschäftigung.

Beträgt der Anteil der 45-54-Jährigen noch 30 Prozent bei den Männern und 24 Prozent bei den Frauen, sinkt er für die Kategorie der 55-63-Jährigen auf 13 respektive 10 Prozent.

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Ist doch Ok, könnte man einwenden.

Das ist aus zwei Gründen falsch. Erstens, weil die Debatte sich ja um eine Erhöhung des heutigen Rentenalters von 65 auf 67 dreht. Also muss die Nachfrage nach Leuten über 63 betrachtet werden.

Zweitens, weil die Schweizer Bevölkerung einen hohen Anteil an Menschen über 50 aufweist. Es braucht also eine Analyse in Relation zur Wohn- respektive Arbeitsbevölkerung.

Zum ersten Punkt: Bei der CS ist die Anzahl von Mitarbeitern im Alter von 64 und darüber im kaum mehr messbaren Bereich.

Bei den Männern liegt die Quote bei 0,1 Prozent. Das heisst: Einer von tausend CS Angestellten (bei rund 19’000 Mitarbeitern in der Schweiz, die bei der PK versichert sind) ist in diesem Bereich.

Bei den Frauen sind es noch weniger. Nur 7 von 10’000 Mitarbeitern sind älter als 63.

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Alterspyramide in der CS Pensionskasse zeigt: Schon ab Mitte 50 ist fertig lustig.

Der Wunsch der Politik nach einem längeren Verbleib im Arbeitsprozess ist vielleicht gut gemeint, aber ein Witz.

Die Firmen wollen gar keine älteren Mitarbeiter. Sie entsorgen diese spätestens ab 50. Zumindest in der Schweiz und im Banking.

Anstelle der „Alten“ heuern die Banken seit Jahren Junge, Willige und Günstige an. Sie finden diese ab den Ausbildungsschmieden, in Polen, Indien oder auf den Fidschi-Inseln.

Oder sie holen sie vorübergehend und für Teilzeitjobs.

Der Jugendwahn im Banking ist nicht mangelndem Können und ideeller Unbeweglichkeit der Älteren geschuldet.

Sondern es geht einzig um das Geld. Die Kosten müssen runter, koste es, was es wolle. Der nächste Bonus will schliesslich finanziert sein. Also trifft es die älteren Schweizer.

Der zweite Punkt ist die Statistik des Landes. Die letzte Umfrage von 2000 zeigt, dass die Alterskategorien über 50 einen sehr grossen Anteil ausmachen.

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Einen immer grösseren sogar. Die Schweiz wird wie so viele westliche Wohlstandsnationen älter – Geld und Pharma sei Dank.

Das macht das Problem noch grösser. Wenn die Firmen – und insbesondere die Banken – ihre Angestellten ab 50 verstärkt abbauen, weil diese zu teuer sind, dann trifft das eine immer grössere Bevölkerungsgruppe.

Mehr Arbeitslose ab 50 bei den Banken, mehr Menschen über 50 in der Schweiz – eine Schere öffnet sich, und zwar so, wie es eine Politik in ihrem abgehobenen Debattieren ad absurdum führt.

Die älteren Banker in der Schweiz sehen sich nicht nur als Verlierer einer Welt, die global geworden ist und für viele immer unverständlicher.

Sondern sie fühlen sich auch zunehmend unverstanden. Da schlagen sich die Parteien über Rente 67 die Köpfe ein.

Dabei gibt es gar keine Jobs mehr für die Leute in diesem Alter.

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98 Kommentare zu “Schweiz will Rente 67 – Banken entlassen mit 50

  1. Bitte ändert den Titel!
    Nicht die Schweiz will Alter 67! Die Schweizer wollen 65 oder sogar früher in Pension gehen können!

    Die einzigen, die wollen, dass wir armen Schweizer länger arbeiten sind die Firmen, vor allem die Versicherer und Politiker, welche die AHV/PK auf dem Gewissen haben.

    Der normale Büezer ist mit 65 ausgebrannt. Hart arbeitende Bauarbeiter gar schon mit 60 ko.

    Büro-Listen sind geistig durch den Wind auch auch dort sind Rückenprobleme vorhanden.

    Die sogenannte Überalterung wird sich wieder legen, sobald die Baby-Boomer „gegangen“ sind.

    Das einzige Argument für ein längeres Arbeiten sehe ich bei den Studenten!

    Die fangen erst mit über 25 Jahren an zu arbeiten, verdienen doppelt oder x-fach soviel wie andere und haben meist kein Militärdienst gemacht, keine Ersatzabgabe geleistet (als Studi hat man ja keinen Lohn, ergo ist der minimale Steuerbetrag fast nix)… und in die AHV haben sie nichts oder den mindest-Betrag einbezahlt.

    Ergo…. eigentlich müsste man einfach die SKALA 44 so ansetzen, dass ab Einstieg ins Berufsleben (Abschluss Ausbildung/Lehre) die Zeit zu laufen beginnt. Ein Lehrabgänger der mit 16 angefangen hat, wird also mit 19/20 an noch 44 Jahre arbieten müssen und mit ca. 63-65 pensioniert werden können. Ein Akademiker, der erst mit 25 fertig studiert hat, wird halt 69-70 sein bei der (ordentlichen) Pension, kann aufgrund grösserem „Sparkapital in der PK“ natürlich freiwillig früher gehen, aber muss die AHV noch weiter bezahlen und hat kürzungen in PK.

    Das wäre fair… Aber das gefällt den reichen Bankern, Top-Kadern und Reichen ja nicht…. Lieber dem (unteren) Mittelstand auf die Pelle rücken anstatt oben…

    • Das problem dieser materialistische welt der gier ist von rothschild gezüchtet worden wohl gemerkt für staatus hat es unendlich geld und es wird der lohn nicht kleiner bei arbeitern ottos wird weniger weil die gewinne müssen beibehalten gier geiz materialismus staatus erhält übergenug wenn mit 35 jahre arbeiten aufhört dann ottos werden mit 50zig auf die strasse gestellt und begrüssung beim sozial amt der selber 7000 im monat hat dann was nützt das gejammer blöde politik und industrie das wir zu teuer sind für uns die pansion höhere beiträge zahlen müssen oh armselige politiker und industrie plaudrrn bis 67 arbeiten und mit 50zig zu alt der wirtschaftler kassiert schöne batzen uns wird falsches geplaudert aber dicke gewinne machen die immer so studierte darf leben staatus der wo mit hirn hand füsse und körper sich kaput arbeitet kriegt brösmeli der staatus luxus weis nicht von wo brot stühle und häusern putzfrauen asphalt und alles was wichtig ist her kommt das hirn ist ersetzt durch ein stück staatus karriere papier ersetzt worden haupt sache otto muss hinhalten durch diese gefräsige arroganz der staatus gier rothschild das die welt besitzt bis ins universum geld verschleudern statt dessen würden die uns geld geben und keiner muss obdachlos mehr sein und auf die erde schauen würde für jedem reichen statt 1000ende von billionen in die universum verschleuder nichts anders als unendlich holraum kajm zu glauben was hier verschwendet wird und da soll ein 50+ jährige zu teuer sein? Sowieso eine verlogene wirtschaft von J gezüchtet mich nimmts wunder wenn keiner mehr arbeiten würden auf ganzen erdbal die wo kein staatus haben inklusive die wo mit 50+ zu teuer sind und in der regierung mit 35 nicht gewählt werden nichts mehr tun und 120000 im jahr dickes staatus geld erhalten bis 65sdchzig dann noch mehr da mekkert die versicherungs politik nicht? Ja klar ottos können geld nicht mit auf andere seite nehmen nur staatus wegen dem studieren die weil die ewige rechte haben sogar wurm in den apfel weis dass arme reiche wirtschaft studis geiz hauptsache ihr könnt das maul stopfen blinde politik industrie ihr werdet sehen wie weit dad noch geht dann mit ab 50+ grundeinkommen vom staat teil ex arbeitgeber auf 3000 im monat und rente von unfall nicht anfassen dieses fluch der staatus hochschulen der tag wird kommen das ihr uns ottos mit 90 noch suchen werdet.

  2. Und die Topkader? Sind diese auch „jugendlich“? Eher nicht, vor allem im orchestrieren der Personalpolitik.
    Wie dumm nur dass es sich um eine Perversität handelt: gesucht sind junge MA’s mit so viel Erfahrung wie eine reifere Persönlichkeit mitbringt.
    Und noch was Allgemeines: Politiker bestimmter Couleur wollen uns weismachen, dass länger zu arbeiten ist. Anderseits stellt man ältere MA auf die Strasse im Wissen, dass diese nur noch schwer eine neue Beschäftigung erhalten werden – wenn überhaupt.

  3. Die Sozialwerke stabil halten? Wie denn? Wenn so viele ü50 entlassen werden und nciht wieder eingestellt werden. Entvölkerung der Schweiz geht auch, wenn alle ü50 Arbeitslosen „suizid“ begehen, weil sie von der Gesellschaft ausgegrenzt werden…. Ist ja schon passiert… oder? Unsere Politiker sind nicht Volksnah, interessiert sind sie nur an Geld und Macht. Schade!

  4. Ja, leider trifft dieser Artikel voll und ganz zu. Icb selbst bin auch so ein 50+ der zur Zeit temporär bei der CS geduldet ist für eine Spezialaufgabe. Zu einem Lohn notabene, für den ich früher nicht mal aufgestanden wäre. Shame on them!

    • Aber dafür hat’s doch bei der most admired bank ein super Arbeitsklima, ist das nix? Ausserdem braucht man keinen Aufwand betreiben wg. der Ärmelschoner, da man ja die Ellbogen sowieso mehrfach am Tag anspitzen und nachspitzen muss.

  5. Ihre Aussage trifft zu,
    wonach Männer- wie Frauen ab 50 im Arbeitsprozess nicht mehr gefragt sind,
    weder in der Industrie noch bei Banken und
    Versicherungen.
    Die Politiker in Bern, NR sowie SR, dies sind Leute die Wasser predigen und selber Wein trinken.
    Wichtig für sie ist einzig, dass ihr Gehalt und vor allem das sog. Ruhegeld stimmt,
    nach deren Austritt resp. nach der Pensionierung.

    • als Ü50 gibts eigentlich nur noch in der Politik eine Beschäftigungsgarantie. Dort kann man auf seinem Stuhl selbst hocken bleiben wenn man gegen 70 geht.

    • Wenn keine handwerker sich nicht mehr findet werden diese hirnlose geiz der erde selber stühle bauen müssen weil die keine mehr findet

  6. Als Ü50 ist man einfach zu teuer. Dies ist nicht nur dem höheren Salär geschuldet, sondern dass ab 50 die grössten Rücklagen für die BVG anfallen. Wer zu diesem Zeitpunkt sich zwecks Frühpensionierung noch einkaufen möchte wird sein Wunder erleben. Unleistbar! Die Erkenntniss: Weiterschuften bis 65. Die Altervorsorge hatte einen Passus darin „Zudem werden die Altersgutschriften für Versicherte nach 45 nicht mehr erhöht, um ihre Stellung auf dem Arbeitsmarkt zu stärken.“ Stattdessen schlagen sich nun die Parteien die Köpfe zum Rentenalter 67 ein. Toll gemacht – sehr konstruktiv.

    • Beim Einkauf zwecks Frühpensionierung kommt es auf die diesbezüglichen Bestimmungen des PK-Reglements an. Ist die Möglichkeit gegeben, lohnt sich ein allfälliger gestaffelter Einkauf sicher.

  7. Natürlich erwarte ich nicht, dass man mit viel Berufserfahrung einen Dumpinglohn akzeptiert, jedoch sollte man sich ernsthaft überlegen, wie in anderen Ländern die Jobs inklusive der dazugehörigen Lohnvorstellung zu publizieren. Dann ist es jedem selber überlassen, ob er sich für die Stelle bewerben mag, die Diskussion zum Thema Lohnungleichheit Mann/Frau Inländer/Ausländer wäre auch etwas weniger hitzig und man würde mal klar sehen, was den jeweiligen Firmen diese Position eigentlich wert ist. Es braucht nämlich nicht nur zuoberst gute Leute: Eine unmotivierte Assistentin oder ein unfähiger Senior Consultant kann eine Firma langfristig auch viel Geld und sogar Kundenbeziehungen kosten. Wenn die motivierte Assistentin halt 50+ und mehr was für den effizienten Betriebsablauf als fürs Auge ist, dann ist das meines Erachtens eine positive Entwicklung.

  8. danke, herr hässig. wie immer klartext auf IP. das problem mit der politik von SVP und FDP ist dass diese leute so viele krankenkassenmandate auf der seite haben dass die kohle nur so reinfliesst und politker ein sicherer job ist. sogar wenns schiefläuft (siehe onkel mörgeli) kommt man irgendwo beim vetter köppel oder tante blocher unter. auch wenn ein FDP- oder SVP-politiker das seltene glück haben sollte mit 50 plötzlich erwerbslos, ausgesteuert und gezwungenermassen vom vermögen lebend zu sein, hört ihm sowieso keiner mehr zu (siehe nochmal onkel mörgeli) weil er kein platform mehr hat. FDP und SVP interessieren sich nur für die, die eine rendite erwirtschaften, und wer seinen job verliert, muss etwas falsch gemacht haben, ergo zu recht arbeitslos, schmarotzer usw. sein – nur die ausländer (aber nur die aus niedriglohnberufen), die sind noch schuldiger.

  9. Die Erhöhung des Rentenalters ist eine Finte. Da die Leute sowieso keinen Job mehr finden in dem Alter und rausgeworfen werden entspricht dies letzlich einfach einer Rentenreduktion.
    Nur würde dies ja schockieren, wenn man das Kind beim Namen nennt.

  10. Ich mag mich noch gut erinnern, wie Mario Crameri die forcierten Abgänge der ü50 bei der CS sinngemäss kommentierte, „die den Weg nicht mehr mit uns gehen wollen“. Ein Projekt dass schon Charly Landert initierte, in den letzten Monaten seiner CS Existenz sprach er vermehrt in der Öffentlichkeit über eine notwendige Verjüngung in der IT.
    Ich glaube, dass sich für die meisten Arbeitnehmer ü50 noch viel Wahlfreiheiten ergeben, welchen Weg sie gehen wollen. Ausser man hat 9 Millionen Jahressalär und genügend Rücklagen gebildet.

    Aber selbst, wenn es eine betriebliche Notwendigkeit und ein höherrangiges Ziel gäbe, sich so zu verhalten, wie das CS Management es tut, was wurde denn die letzten Jahre erreicht, ausser dass die Bank an die Wand gefahren wurde.

    Die CS ist ein Übernahmekandidat, die nur deswegen niemand kauft, weil man nicht weiss welche Risiken in drn Bilanzen schlummern.

  11. Warum wohl will man das Rentenalter auf 67 erhöhen???
    In den 2Jahren sterben gesamt-schweizerisch genug Leute, dann sparen sie die Rente für die Ergänzungsleistungen, die in den nächsten Jahren massiv steigen werden bis nichts mehr geht.

    Cheers, Prost, liebe Leute lebt heute und denkt nicht an morgen.
    Die N.W.O. wird es richten.

  12. Wurde mit 45 arbeitslos. Stufe Sachbearbeiter = viele Temporärbüro’s haben schon dankend abgewunken. Die Steuerrekurskommission hat mir ein Jahr später retour geschrieben, dass ich allen Anforderungen entspreche, aber einfach zu alt bin. Es war die einzige ehrliche Absage von weit mehr als 200. Ich fand es super, dass endlich mal jemand ehrlich war, habe es also auf sich beruhen lassen. Aber eine solche Diskriminierung ist nur schwer zu verstehen, immerhin wollte der bürgerliche Bund von SVP und FDP schon damals dass man bis 67 arbeitet. Und dann sagt einem der Bund mit dieser Begründung ab.

    Habe heute eine schlechter bezahlte Arbeitsstelle und bin trotzdem sehr froh. Denn die meisten Leute, die ich in meiner Arbeitslosigkeit getroffen habe, haben nur noch eine Arbeitsstelle zum Dumpinglohn gefunden. Der Staat muss denen jetzt schon Ergänzungsleistungen in allen möglichen Formen bezahlen und wird ihnen dann in der Pension richtige Ergänzugsleistungen bezahlen müssen. Wenn die angestrebte, gezielte Unterfinanzierung der AHV auch noch Früchte trägt, wird es noch mehr sein.

    In der Swiss Re gab es 2015 keine einzige ordentliche Pensionierung. Auch ich werde die ordentliche Pensionierung nicht erleben. Wie es halt so ist bei Banken und Versicherungen. Ich kenne niemanden ab 40 bei uns, der nicht auf Stellen Suche ist. Und ich kenne niemanden ab 50 bei uns, der nicht auf die Rente wartet. Zum grossen Teil schon völlig ausgebrannt. Ich vermute einmal, dass ist bei allen Banken und Versicherungen so. Den bei der Unternehmung die mich mit 45 entlassen hatte, ist es genau gleich.

    Auch wenn ich dann mal bis 67 zum Dumpinglohn serviere oder als Uber Fahrer gehe, habe ich trotzdem Glück gehabt.

  13. Fraglich ist halt auch, weshalb CS & Co. ihre über 50 jährigen Mitarbeiter gerne „entsorgen“? Eine Antwort darauf lieferte ja unlängst Mark Zuckerberg („https://www.fastcompany.com/3030612/most-creative-people/mark-zuckerberg-is-officially-an-old-loser-according-to-mark-zuckerberg) – die heutige Älteren seien „einfach nicht mehr so intelligent wie die Jungen 20-30 jährigen top ausgebildeten Programmier-, Marketing und IT Profis im Silicon Valley und ihre Kenntnisse (in der Schweiz: Beratung von (ex Schwarzgeld)Kunden) seien nicht mehr so gefragt wie früher. Dies kommt insbesondere bei uns in der Schweiz zum Vorschein: sehr viele Ältere Kundenberater haben null Programmierkenntnisse etc., weil sie sich zB die letzten 30 Jahre lang nur mit einfach zu bedienenden Schwarzgeldkunden beschäftigt haben, ein reines „no brainer“-Geschäft, für das man keinen ordentlichen Schulabschluss bzw. Studium benötigte. Logischerweise sind die meisten dieser Bankmitarbeiter plus50 jetzt brutal unter Druck, da die stark wachsenden super erfolgreichen Tech Firmen einen Altersdurchschnitt von 22-max 30 Jahren haben (Google, Apple, Amazon, Samsung etc.).

    • Ganz richtig, hatten grosse Klappe und nicht viel geliefert. Die haben wahrscheinlich nicht damit gerechnet, dass ihr Business Model so schnell kippt.

    • In der CS & Co. arbeiten nicht nur Kundenberater, sondern auch Programmierer. Und vor allem im IT-Bereich wird massiv abgebaut und die älteren Schweizer durch günstige Inder ersetzt. Weil sie viel intelligenter sind und eine bessere Ausbildung haben? Nein, weil sie günstiger sind. Ich habe ein Informatik-Studium an der ETH hinter mir, habe als Programm-Entwickler gearbeitet und mir wurde mit 50 gekündigt. Ich fand eine andere Stelle in der gleichen Firma im Support und mir standen die Haare zu Berge wie schlecht zum Teil (von den doch so intelligenten und gut ausgebildeten Jungen) programmiert wird.

    • Also wenn bei Ihnen Kundenberater programmieren na dann gute Nacht! Ich denke Sie haben da keine grosse Ahnung. Und wenn ich bei meinen Kindern die Schulklassen anschaue, dann hat sich bezüglich der Intelligenz rein gar nichts geändert. Es ist wohl in der IT (besonders bei der CS) so, dass man die älteren Leute und diejenigen, die schon länger dabei sind so behandelt hat, dass die allermeisten innerlich schon gekündigt haben und deshalb nur noch unmotiviert dasitzen und den hohen Lohn kassieren. Habe selbst da gearbeitet und weiss wovon ich spreche.

  14. Vorschriften, wie Kündigungsschutz und dgl., sind ungeeignet. Die Banken (und andere) verstehen die Sprache des Geldes. Schaffen wir eine neue Gebühr: Jugendgebühr. Die Höhe der Gebühr bemisst sich am Durchschnittsalter der Beschäftigtenin einem Unternehmen. Je tiefer umso höher die Gebühr. Bezahlt wird auf dem ganzen Personalbestand. Der Erlös fliesst in die Arbeitslosenkasse. Lehrlinge könnte man für die Berechnung ja ausklammern.
    Das Modell könnte man bei hohem Durchschnittsalter auch mit einem Bonus ergänzen.
    Wenn aus Lippenbekenntnissen Money wird, wird die Personalkosten-Kalkulation neu aufgestellt.

  15. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass gemischte Teams in Bezug auf Alter und Geschlecht am erfolgreichsten sind. Der Jugendwahn von Arbeitgebern wie der CS ist ein Eigengoal. Zwar können allenfalls zu Beginn Kosten eingespart werden, doch ist auch bei den Erträgen ein Rückgang zu erwarten.

    Ein ausgewogenes Verhältnis von jüngeren und älteren Mitarbeitern bietet sich an. Nur so denkt eine Unternehmung langfristig!

  16. was es dringendst braucht in der Schweiz ist ein „Antidiskriminationsgesetz“ wie in den USA!

    Warum wurde eine solche Initiative nicht schon lanciert??

    Eine Zustimmung des Volkes waere 100% sicher!

  17. Viele die in Richtung Pensionsalter gehen, die ich kenne, lassen sich heute wenn es irgendwie geht frühpensionieren. Die Angst bzw. das Risiko bei Weiterarbeit den Job zu verlieren ist heute derart gross, dass jeder auf „save“ geht und wenigstens noch Rente bekommt, auch wenn sie den Gürtel massiv enger schnallen müssen. Fliegt man vorher raus, hat man gar nichts mehr und kann dann seine Freizügigkeit anknabbern bis auch diese weg ist. Die Steuer langt dann ja auch noch kräftig zu.

    ich weiss nicht was diese Leute im Nationalrats- und Ständerats Saal eigentlich den ganzen Tag studieren. Und auch Herr Alt-BR Couchepin
    mit seiner feudalen Rente meldet sich zu Wort und meint Alter 67 sei gut. Ausser mit seiner grossen Nase ist er ja auch im BR nie wirklich aufgefallen.

    • @ Gonzo: Das beste Kommentar!
      Die Politiker studieren sicher, aber nur soweit wie sie ihre Wiederwahl sichern können.
      Die schweigende Masse hat bald genug: AHV Alter höher, PK-Rente und/oder Bezug reduzieren, Steuern und Abgaben erhöhen, Wirtschaftsflüchtlinge, explodierende Sozialkosten, Abbau von Arbeitsplätzen in der Privat-Industrie, keinen Abbau bei der Bürokratie von Gemeinden bis Bund usw.

    • @Gonzo der Grosse: Wenn man als ü60er rausfliegt, kann es mancherorts sogar vorteilhafter sein als wenn man weiterbügelt. Rente plus Überbrückungsrente. Man kann nur gewinnen, nämlich viel freie Zeit.

  18. LH hat mit diesem Artikel absolut Recht – zu 100% den Nagel auf den Kopf getroffen !
    Wir befinden uns in einem Zeitalter der politisch-wirtschaftlichen Illusionen.
    Die arbeitslosen Ü50 sind hingegen schon längst zu Realisten mutiert.

  19. Bei all dem sollte man nicht vergessen das die ü50 zwar als Arbeitnehmer Gruppe unerwünscht, also Konsumenten und Wähler hingegen – zumindest in unseren Breitengraden – alles entscheiden. Wenn alle ü50 morgen aus der CS ihr Geld abziehen kann der Laden zumachen. Ok, das kann er ohnehin bald, aber das hat andere Gründe. Unsere Zukunft liegt auf jeden Fall in der Vergangenheit…und es ist gut solches Verhalten zu thematisieren. Als ü50 würde ich es mir stark überlegen ob ich bei diesem Saftladen Kunde bleibe. Wenn ich möchte das Kinder mein Geld verwalten kann ich denen auch direkt geben.

  20. Schade setzt sich nur die SVP für die Begrenzung der Zuwanderung mit Kontingente und einem strikten Inländervorrang ein. Schade haben die anderen Parteien von SP Grünen BDP FDP das Schweizer Volk vor kurzem gerade verraten im Nationalrat. Somit wird der Druck auf die Leute in der Schweiz weiter steigen so auch im Arbeitsmarkt. Die SVP wird davon weiter profitieren, obwohl sie das eigentlich gar nicht will. Wer die MEI nicht umsetzen will, verrät das CH Volk. Das sage und schreibe ich schon lange. Langsam dämmert es immer mehr Leuten, dass es wohl so ist (nur die Linken sind noch etwas nachlaufend in diesem Thema, weil die in die EU wollen)

  21. Jeder entlassene alte Mitarbeiter bedeutet nicht bloss Einsparungen bei den Lohnkosten. Mit der Entlassung kann auch die Pensionskasse elegant und super einfach das Kostenrisiko von langlebigen Pensionären effizient reduzieren.
    Die ganzen Regeländerungen der letzten Jahre bei der CS Pensionskasse zeigen deutlich wohin der Hase läuft. Alle bisherigen Leistungen werden entweder massiv gekürzt oder besser noch gleich ganz gestrichen.
    Was bin ich froh, habe ich mich für die vorzeitige Pensionierung entschieden BEVOR diese ganzen Sparmassnahmen zu greifen begannen.
    Es wird für die nächsten Jahrgänge wohl ganz übel enden, welche erst in den nächsten 10 Jahren das offizielle Pensionierungsalter erreichen. Jeder muss sich reiflich überlegen, ob er mit einem freiwilligen Abgang in die Rente einer Kündigung durch die Bank zuvorkommen soll.
    Lieber den Spatz in der Hand als pensioniert ohne Rente.

    • Das ist ein sehr guter Punkt.
      Möglicherweise zieht man den besseren wenn man sich frühzeitig verabschiedet und somit noch etwas mehr kriegt, bzw. der Wert höher ist.
      Mitarbeiter, welche den überlebenskampf zwar durchhalten, werden wohl wegen den kürzungen oder gar korrigierenden illiquiden anlagen in der PK weniger sehen, als die die vorzeitig den fisch machten.

  22. „Entlassen mit 50“. Was heisst das überhaupt? Mit 50km/h? Oder mit 50 Personen? Denn mit 50 kann ja nicht das Alter gemeint sein. Wer mit 50 noch in einer Bank arbeitet, gehört tatsächlich rausgestellt, der lernt wohl nie was. Als Arbeitgeber unterstütze ich auch keine Däumchendreher ohne Ambitionen und Drive. Die Bank macht damit allen einen Gefallen, ohne einen gesunden Selbstsäuberungsprozess sind ambionierte Gewinnziele nicht realistisch erreichbar. Und das stimmt dann den Grossaktionären, meist also den Du Pont, ziemlich missmutig. Und dann klingt das Köpfe-Rollen nicht nach einer einzelen Wassermelone, die die Treppe der Ivory Tower runterpurzelt, sondern eher wie eine Büffel Stampede. Hier dann wieder zu lesen als „Bank X entlässt scheinbar grundlos 160 Mitarbeiter“.

    Ein Mann mit 50 trägt einen Anzug, weil er ein Mann ist, und nicht weil er zur Arbeit muss. Im Prinzip also genau wie ein Frau, die im oberen Stockwerk einen freien Blick auf die Geranien zulässt: weil sie ambitionen nach seitlich/oben hat, und nicht weil ihr heiss ist. Ein Mann mit 50 widmet morgens um 7 seine Zeit dem intimen, und nicht dem öffentlichen Verkehr. Um 10 Uhr mag zwar eine Kaffee Pause stattfinden, Kaffee ist aber 25 Jahre alt und kommt aus den Antillen. Ein Mann mit 50 schreibt kein Teamsitzungsprotokoll oder rüttelt am Selecta Automat, nein, ein Mann mit 50 schreibt Geschichte und rüttelt Selecta (23, Norditalien). Ein Mann mit 50 lässt sich nicht mit Arbeit zuschütten, sondern mit einem Hardy Perfection. Ein Mann mit 50 sitzt um 18:00 nicht im Zug, sondern er nimmt sich einen (Gurkha Black Dragon).

    Ja, die Welt ist nicht gerecht für die Männer. „Dann halt einfach heiraten“ ist ja leider keine Karriereoption – schliesslich ist ja nicht jeder mit meinem Aussehen bestückt. Mit dieser Anleitung hoffe ich dennoch noch ein paar von Euch verlorenen Seelen retten zu können. Trägt Ihr mit 45 öfter eine geschmacklos bunte Badehose bei 35°C im Schatten als einen widerlichen Anzug ab Stange? Dann seid Ihr auf dem richtigen Weg. Falls nicht, solltet Ihr Euer Leben nochmals „überdenken“. „Beenden“ darf man hier ja nicht suggerieren.

    Marcel Du Pont – Milliardär, Familienmensch, Ceylor’s vitalster Kunde

    PPS: https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • Es ist MdP zuzubilligen, daß man es als Banker bis 50 infolge Anschauung und günstig erreichbaren Wertpapier – Lombardkrediten tatsächlich „geschafft“ haben sollte.

      _____________________________________________________

      “The secret of success in life is for a man to be ready for his opportunity when it comes.”

      Benjamin Disraeli
      * 1804 † 1881

    • 100% einverstanden. Mit 50 für irgendeinen Chef arbeiten ist würdelos. (Ich fand mit 39 ist Schluss!). Leider hat die aller grösste Mehrheit der U35 das nicht verstanden und mit 50 unvorbereitet sagen „keine Lust“ funktioniert halt nicht!

    • @Du Pont sind sie arbeitslos oder derart unterbeschäftigt in ihrem Job, dass sie tagtäglich derartige Bullshit Kommentare ins Web stellen können? oder haben sie sonst irgend eine Persönlichkeitsstörung?

    • Ganz schlau verpacktes „product placement“ von MdPont. Offenbar ein gut bezahlter content. Ceylor, Gurkha Black Dragon etc. Hinweis: Bloss die Badehose und der Anzug bräuchten noch ein entsprechend nobles branding.

    • Köstlich, endlich mal ein Post mit Stil und Witz, auch wenn er keinen Beitrag zum Thema leistet. Aber immer noch besser als die kläglichen, vor Neid strotzenden Wehklagen, gell Gonzo d. G.?

      Zum Thema: Ein Bonus/Malus-System für zu jungen Altersdurchschnitt, mit happigen Zahlungen der Firmen, würde schnell Abhilfe schaffen. Mit dem Nebeneffekt, dass den Älteren Sorge getragen würde. Ich selbst habe bis 72 malocht, und das mit Lust und Motivation in der Ich-AG.

    • Du bist ein armer Verwirrter und predigst eine Welt, in die meisten Menschen gar nicht leben wollen. Die Realität schaut anders aus.

  23. In der IT ist die Situation noch viel schlimmer ! Schon ab 40 ist man zu alt. Keine Ahnung, wie ich es bis zur Rente schaffen werde.

    • Du solltest gar nicht darüber denken, Pat.

      Im internationalen Vergleich verdienst du jetzt ein Heidengeld.
      Also hör auf zu flehnen, reduzier deinen Lebensstandard und mach mit deinem Geld was sinnvolles. Lass mal die Brille zu Hause, stemm ein paar Gewichte und trink ein Bier mit einem Mädel. Das Leben ist schön, auch ohne Bank und IT.

      Mit deiner Ausbildung und Erfahrung wirst du immer was machen können, auch ohne Rente.

    • @Hubba,
      Sorry, völlig realitätsfremd ! Die Löhne in der IT sinken seit Jahrzehnten und die Projekte werden systematisch und gnadenlos ausgelagert. Gleichzeitig wird das Schengen Abkommen so viel wie möglich ausgenutzt um billige Arbeitskräfte zu importieren.
      Viele wenig qualitifizierte Banker verdienen mehr als gut qualifizierte ITler, nur damit du eine Ahnung hast !!

    • Auswandern dear Pat, spätestens mit 50 Jahren. Expats in Bali, Kambodscha und den Philippinen warten auf den IT-Profi.

    • @Jaisalmer Pippa : Das habe ich mich schon längst überlegt. Vielleicht nicht so weit…

  24. In Elektronik ist es noch ausgeprägter: CEO will nur 25-35, und feuert systematisch ab 45. Damit „maximalisiert“ er die „Mutationsgewinne“ in „seine“ Pensionskasse, und kann 170 Millionen CHF Pension bekommen, wie ABB CEO.
    Ich habe auch Mutationsgewinne für ABB CEO geschenkt…
    Schauen Sie mal am Fernsehen wie alt die Arbeitern in den Firmen sind: 25-44!
    Unter 25: keine Chance
    Ueber 44: keine Chance!

  25. Kosten sind das Eine – viel wichtiger aber ist, dass „Alte“ unbequem sind, da sie nach 20 oder 30 Jahren Powerpoint-Platitüden nicht mehr zuhören und auch nicht alles nachplappern. Die Jungen sind da einfacher: Denen kann man noch was erzählen und die rennen dann los, damit es für den Bonus der GL reicht – bis sie merken, dass für sie nichts bleibt, sind sie dann auch 50 plus. Also viel sparen, in ein billiges Land ziehen und dort den Lebensabend verbringen. Oder ein grosses Kundenbuch haben, was aber gegen „Segmentierung“ (sprich: Kundenklau) täglich aggressiv verteidigt werden muss.

  26. Eine Tabelle der Altersstruktur von CS-Mitarbeitenden, welche mit 63 ordentlich pensioniert werden mit dem Kommentar es gibt fast keine Arbeitnehmer über 63 ist ja an Dummheit kaum zu überbieten. Entschuldigung die harte Wortwahl. Die nächste Tabelle ist 16 Jahre alt und blendet die Migration von ca. 1 Mio. Menschen in die Schweiz aus. Zeugt auch nicht gerade von Intelligenz.

    Und der schnöde Pöbel springt auf den fahrenden Zug auf ohne das Gehirn einzuschalten. Mir wird nur noch angst und bange. Wie soll bei einer Abstimmung auch etwas gescheites herauskommen.

    • Wer ist da der Träumer? Ich arbeite bei der UBS und dort sieht die Statistik sehr ähnlich aus wie bei der CS. Und zwar aus denselben Gründen!

    • Ich arbeite bei der Sarasin und auch hier schaut es ähnlich aus wie im Bericht erwähnt!

  27. Die, die das Pensionierungs-Alter 67 verlangen, sind doch genau die Gleichen, die 50-Jährige rausstellen.
    Was für ein Hohn! Haptsache die CEO’s kassieren ihre Millionen Bonus per Ende Jahr, für das „NICHTS LEISTEN“….. wohlverstanden! Denn, was machen die schon?
    Die kleinen Büezer können dafür bluten. Ich hoffe, dass die Retourkutsche für JEDEN habgierigen CEO in gerechter Form ausfällt und sie keine Zeit haben das „ergaunerte“ Geld auszugeben.

  28. Der wichtigste Grund für die Entlassung von 50+ dürften die Arbeitgeber-Beiträge zur Pensionskasse sein, welche bei dieser Altersgruppe massiv ansteigen.
    Die Pensionskassen zählen zu den Hauptschuldigen für die Entlassung von älteren Mitarbeitern!!

    • Falsch, nicht die Pensionskassen sondern die Politiker, die Altersgutschriften (18% ab 55) sind im Gesetz festgeschrieben Art. 16 BG über BVG! Aber ich teile ihre Meinung es bräuchte eine Abflachung, was auch aus Zinseszinseffekt-Sicht sehr Sinn machen würde, ein früh angelegter Franken wird sich bis zur Rente mehr 100x mehr entwickeln als ein spät gesparter.

    • ja natürlich. denn sie haben mittlerweile kappiert, dass in 10 Jahren 10’000 Arbeitnehmer fehlen werden. Also erhöht man zuerst das AHV Alter auf 67 damit man die dringend benötigten Babyboomer statt mit 50 erst mich 55 auf die Strasse stellen kann. So sicher man sich den 5er und das Weggli.
      So lange man die Leute benötigt weiter beschäftigen nach möglichkeit zu geringerem Lohn und ab 55 das PK Risiko der Langlebigkeit eliminieren indem man die Mitarbeiter entlässt wenn sie entbehrlich sind.

    • @ü50er
      Das stimmt definitiv. Das Problem ist auch seit Jahrzehnten bekannt. Aber unsere Politiker jammern lieber als dieses Problem wirksam anzugehen.
      Die Lösung wäre zur Abwechslung ja wirklich einfach: Einheitliche PK-Beiträge ab 20.

  29. Wir (Schweizer Stimmvolk) wollen ja keinen anständigen Kündigungsschutz. Wir wollen ja keine Mindestlöhne. Wir wollen ja keine sonstigen flankierenden Massnahmen auf dem Arbeitsmarkt. Wir huldigen dem Arbeitgeberverband und Economiesuisse. Wir gewähren den Unternehmungen ungeheure Steuerrabatte. Wir dulden Pauschalbesteuerungen. Wir kürzen ständig an der Bildung unserer Kinder. etcetcetc… Wir stimmen zu, dass unsere SR und NR durch VR-Mandate ‚gekauft‘ werden können. Wir sind damit einvestanden, dass wir nicht wissen, wer unsere Parteien finanziert. Wir stellen uns in der Politik immer nur die Frage ‚Was kostet es?‘, und nie die Frage ‚Ist es gerecht/ungerecht’….

    Fazir: wir alle leben in der Schweiz, die WIR durch die ‚gelobte‘ direkte Demokratie (was auch ein Märchen ist) erschaffen haben. Also nicht motzen…

    • Du hast Recht, ABER, ein solches Abstimmungsverhalten ist ja klar bei der vorgehenden Propaganda in den Medien, wo mit Lügen argumentiert wird (Auch im Abstimmungsbüchlein), wo die Angst vor künstlich erstellten nicht existenten negativen Auswirkungen geschürt wird etc.

      Klar das Volk ist doof solche Dinge zu glauben, ABER, wie soll man sich heutzutage noch informieren können, wenn die Medien von den gleichen Leuten gekauft sind, die uns ab 45 aus dem Arbeitsleben rausschmeissen?

      Wir brauchen vor allem unabhängige ehrliche Medien! Das ist der Haupt-Teufel, ohne Medien wären die Eliten verloren und das Volk würde sich erheben von heute auf morgen!!!

  30. Die einzige Konstante ist die laufende Veränderung. Evtl. müsste man mit allen Partnern (Arbeitgeber, Sozialpartnern, Angestellten) mal über ein flexibleres Arbeitssystem diskutieren. Evtl. sollte man die „Alten“ nicht noch durch viel höhere PK- und Versicherungsbeiträge unnötig verteuern. Dieses System stammt noch aus der Zeit mit jährlich steigenden Löhnen – dies ist aber heute passé! Ich stelle lieber einen erfahrenen Mitarbeiter/in ein.
    Wenn dieser jedoch viel teurer ist und sich noch anmasst eine eigene Meinung zu haben, dann wird das für eine Grossbank natürlich unangenehm 😉

    • Wäre ganz einfach zu lösen. Wenn der Staat verlangt, dass PK sich im Alter massiv verteuert dann soll der Staat auch diese Mehrkosten selber tragen. Dann wäre ein ein Mitarbeiter mit 40 und 65 für die Firma gleich teuer. Danach entscheidet nur die Kompetenz, Erfahrung etc.

  31. man könnte meinen, eine bank hätte eine soziale verantwortung als grossunternehmen. hauptsache, der ceo kassiert seine 14 mio. für ein jährchen arbeit. hier ist alles verloren. schöne neue welt. irgendwann kommt die retourkutsche, hoffentlich.

  32. Das zeigt doch wie nahe die Politiker dem Volk sind.
    Erst müssten die Leute über 50zig auch Arbeit haben ansonsten und nicht nur entlassen werden ansonsten sind dies dann nach zwei Jahren auf dem Sozialamt ! Oder sollen die Kosten einfach von der AHV nach Sozialamt verlagert werden? Wie würdevoll! Ein Politiker wo so was fordert soll mal mit sechzig eine Woche auf dem Bau arbeiten, dann merken auch diese was Sache ist, ausser ihr Hirn ist bei Eintritt in die Politik schon weg.

  33. Entweder können sich diese CS-Angestellten eine Frühpension leisten – oder sie werden halt „frühentsorgt“ und die Kosten der ALV überstellt. Uns Allen werden diese Kosten aufgebürdet. Diese Praxis gibts übrigens in allen Branchen und niemand will dies zu Kenntnis nehmen.

    Wir leben nun halt im Zeitalter der Postdemokratie. Unsere Wahlen zerfallen bloss noch zur Farce und das Zombie-Volk wird mit Glanz und Gloria betäubt und ruhig gehalten. Die niedrige Wahlbeteiligung und die allgemeine Gleichgültigkeit drückt dies bestens aus. Wer als normaler Büezer oder Bankangestellter bürgerlich wählt ist einfach ein Masochist.
    Der völlig aus den Fugen geratene Turbo-Kapitalismus wird den letzten Rest an Zivilisation zum Verschwinden bringen. Danach: Grobes Faustrecht!

    • Ja so ist es Baba. Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber, heisst es doch so plausibel. In der Schweiz müsste wieder einmal die „Tubel Trophy“ verliehen werden. Mit der ganz schwierigen Flüchtlingsthematik hat man den Bürger ganz schön eingelullt und nun ist halt der Durchmarsch der Sozialabbauer in vollem Gange.

      Ab 55 Jahren zahlt man total 18 Prozent BVG-Beiträge und dies ist natürlich für einen Arbeitgeber nicht interessant. Die Entsorgung der 50+ ist auch so erklärbar. Der Raubtierkapitalismus verbunden mit einer totalen Verantwortungslosigkeit der Meinungsmacher ist immer noch auf Bodensuche……..

  34. Es ist ganz einfach: Unsere National- und Ständeräte haben die Bodenhaftung zum werktätigen Volk verloren. Mit einem hohen Salär und anderen Einnahmen aus dem Lobbying (Versicherung und Banken) verdienen sich unsere Parlamentarier eine goldene Nase und bleiben selbstverständlich bis zum 70. Altersjahr an den Sesseln in Bern kleben. In der Wirtschaft kann man für Nichtstun zwar auch kassieren, dies aber immer seltener ganz im Gegenteil zu unseren National- und Ständeräten.

    • Die NR und SR können an ihren Sesseln kleben bleiben, weil die Mehrheit der Wähler zu bequem ist, ein paar Minuten nachzudenken, bevor sie ihren Wahlzettel ausfüllen und abgeben. Die vorgedruckten Wahlzettel sollten eliminiert werden. Das würde (vielleicht) den einen oder anderen Wähler zwingen, sich vor der Wahl etwas näher zu informieren!

    • Richtig Tschovanni. Eine gute Idee: keine vorgedruckten Wahlzettel. Auch der „bisher“-Effekt spielte keine so dominierende Rolle mehr.
      Ein Problem wäre: dann drängen sich die Dampfplauderi im NR und SR noch vermehrt an die Mikrophone…
      Weiterer Vorschlag: warum nicht auch eine Altersbegrenzung im Parlament? 63+ hätte dann zu erklären, warum eine Wiederwahl sich aufdränge. So könnten diese dann die Interessen ihrer Altersgruppe vertreten.

    • @Tschovanni:
      Gute Idee: keine vorgedruckten Stimmzettel. Damit enfiele auch das Prädikat „bisher“ – was ja fast einem Bonus gleichkommt. Promblem: das Gedränge der Dampfplauderi vor den Mikrophonen!
      Darüber hinaus sollten die Parlementsmitglieder 63+ begründen, warum sie wiedergewählt werden wollen.
      Sie bräuchten dann eben die Unterstützung ihrer Altersgruppe.

  35. Unser ganzes vorsorgesystem hat katastrophale perspektiven mit dem zinsniveau. Eine Pensionierung in der schweiz können sich viele bald sowieso nicht mehr leisten. Besser nach der pensionierung irgendwo hinziehen wo es sich günstiger lebt.

    • Als 55+ Jährige(r) und gesunder Schweizer umbedingt die Koffer packen, weil unser ultrabürgerliches Parlament die 50+ im Regen stehenlässt. Cambodia, Bali (Indonesien) Philippinen, Portugal, Spanien und Ungarn als Favoriten. Auch Tbilisi in Georgien prüfenswert. Mit Ausnahme der europäiaschen Länder Portugal, Spanien und Ungarn kann die freiwillige AHV weiterbezahlt werden. Es braucht für 10 Jahre höchstens CHF 200000.-
      Die dargebotene Hand unnötig. Sofort handeln.

    • längst geschehen und keine Faust im Sack mehr mach, sondern Grinsen im Gesicht habe. Lebenshaltungskosten CH durch 5 und ob ich jetzt noch 10 Jahre 480.- CHF in die Freiwilligen-AHV zahle oder nicht, viel mehr als die Mindestrente von 1100.- Fr. kommt eh nicht dabei raus, deswegen die 50 Schtutz besser in Muscheln, Seeteufel, Flasche Weissen, Dessert und einen guten Brandy zum verdauen investiert. Gibt im Gegensatz zur CH-„Sozialpolitik“ keine Magengeschwüre. Sollte es dennoch eines geben, wird auch dieses in einer Privatklinik behandelt was mit 120.- Euro Monatsprämie KK für 2 Personen zu Buche schlägt. Was ich noch fast vergessen habe: die Lebensqualität kann man dann auch noch mit einem Faktor 5 multiplizieren. Was ich aber jedem ans Herz lege ist: erlernen der Landessprache, denn sonst wird man ev. schlimmer über den Tisch gezogen als von der CH-Politik und Politikern wie ebenso der Anteil an Starkpigmentierten in etwa die gleiche Höhe hat wie Arbeitnehmer über 63 bei der CS. Mit Ihrem Budget von 200k bin ich aber dennoch nicht ganz einverstanden, denn das sind 1670.- Fr. pro Monat und dann doch eher „knapp“. Aber bei 2500+ SOFORT machen.

    • @francotirador
      Gut verstanden armer verunsicherter Tirador. Eine Krankenkasse brauchts im Ausland ohnehin nicht. Man zahlt alle kleinen Bobos selber für wenige Rupees (Indien) oder Riel (Kambodscha). Nur wer diese schwermetalldurchsetzten Muscheln isst, läuft Gefahr von bleibendem Schaden……… Wer die Schweiz verlässt, muss auch automatisch die Krankenkasse kündigen (kleinherzige Schweizer Gesetzgebung machts möglich), selbst bei damaliger 40 jähriger Zugehörigkeit. Bei einem ernsthaftem Vorfall halt in die Schweiz reisen, KK umgehend anmelden und sich behandeln lassen. Lasse die AHV für 5 Jahre aufschieben und Du bekommst eine 31.5% höhere AHV. Auch in Goa, im Süden von Indien kann man wunderbar leben. Monatlich CHF 1000.-/Ehepaar. Mehr Mut für Besseres. Sofort umsetzen Tirador – oder mit der Planung beginnen.
      Siehe auch http://www.aso.ch
      PS Lasse Dich nicht von den auf Sand gebauten Luftschlössern des Marcel du Pont und dergleichen leiten. Der grosse Chlapf kommt bei ihm eher früher als später.

    • Vermutlich bin ich weit weniger verunsichert und am träumen als sie, denn ich habe genug lange in 3te Welt Ländern gelebt. Ja, die Bobos (Aspirin, Parzetamol) bezahlt man selber aber bei einem simplen Blinddarm sind’s dann schnell mal 5k USD upfront sonst wird halt weiter weh gehabt oder auch ganz unzimperlich über den Jordan gegangen. Da zück ich doch ganz gerne die lokale KK-Karte und geh in die Privatklinik und muss nicht darauf hoffen, dass mir die CH-Botschaft oder gar ASO (hahaha) aus der Scheisse hilft, weil sie das eh – ganz sicher ganz lange – nicht tun!!! 1000.- Fr in Indien nehme ich ihnen gerne ab, sofern sie auch bereit sind wie ein Inder zu leben. Ich bin es nicht!!! Sobald man in diesen Ländern (Asien/Lateinamerika) beginnt einen westlichen autonomautakren unkollektiven Lebenstandard zu geniessen sind die Kosten (verhältnismässig) horrend. Damit meine ich Kühlschrank, TV, Klimaanlage, Internet und Telefon und hoffentlich 24h / 7 Tage Strom, damit das Zeugs auch läuft und die Eiswürfel nicht schmelzen und die Importplörre aus dem Supermarkt nicht verdirbt. Von den Importzöllen auf Autoersatzteile mal gar nicht zu reden oder einen finden der’s reparieren kann und es dann auch hält. Womit sie ebensowenig recht haben, ist dass man die CH – KK aufgeben muss. Diese kann man – für eine schweinehohe Prämie notabene – weiterführen, solange man nicht in ein EU/EFTA Staat mit sog. Versicherungszwang auswandert. Also Indien kommt da wohl in die Kränze, aber die Upfront Kohle bleibt und muss dann langwierig zurückgefordert werden. Höhenflüge a la MDP hatte ich als Teenager auch und mit seiner heutigen Kolummne hat er es sehr genau getroffen. Auf Dich Marcel bei einem Rest Vega Sicilia von gestern.

    • @francotirador
      Armer Tirador ohne Zuversicht und am Kränkeln und ohne grosse Zuversicht. Ständig am Taschenrechnen ob’s reicht oder nicht. Svizzeri tipico. Ja, es gibt eine Schweizer Krankenkasse für Auslandschweizer (mit Ausnahme von EU/EFTA ). Diese ist aber keine KVG-Versicherung (nach Krankenversicherungsgesetz), sondern eine VVG-Versicherung (Abkuerzung fuer Versicherungsvertragsgesetz). Bei VVG-Versicherungen besteht für die Kasse KEIN Aufnahmezwang. Wenn Tirador’s Body Mass Index mies ist, der Tirador zuviele Cadmium-verseuchte Muscheln gegessen hat und ein üppig paffender Muratti-Mann, so wird er vom risk management der KK bestimmt nicht aufgenommen. Also Tirador endlich HANDELN und vorallem keine hohen, krankmachenden Schweizer Ansprüche ins Ausland extrapolieren……

      Es gibt ähnlich wie an der Börse mehr Chancen als Risiken im Ausland. Goa, Cambodia, Philippines, Bali warten auf Dich. Die Eiswürfel bleiben auch dort ganz bestimmt gefroren gell.
      PS Eine neue Qualitäts-Herzklappe in Chennai (India) kostet ca. US$ 5000.- und die besten Aerzte machen diese Operation monatlich auch viele Male. https://www.apollohospitals.com/

  36. Das ist nun kein spezifisches Bankenthema – das sieht in anderen Branchen doch genauso aus. Man sieht hier einmal mehr, wie Theorie (der Politiker) und die Praxis (wer will Mitarbeiter 50+ einstellen) meilenweit auseinander klaffen.

  37. Es ist heute nicht mehr so, daß sich Fortschritt und Prosperität im wesentlichen in der westlichen Welt vereinigen, was einst lebenslange Beschäftigungsverhältnisse und Karrieren bei einem Arbeitgeber möglich machte.

    Zudem ist das klassische Bankgeschäft heute Modernisierungsverlierer wie vor 25 Jahren die Fertigungsindustrie.

    Damals mußten sich auch viele Arbeiter und Angestellte von insolventen oder abgewanderten Industriebetrieben unabhängig vom Lebensalter beruflich neu orientieren.

    Die entsprechenden Entwicklungen im Bankwesen seit der letzten Wirtschaftskrise sind jedem Branchenangehörigen bekannt.

    • @Jean
      Gell es ist wohl schwer zu ertragen, aber gn 108® zeigt dies in seiner Analyse wunderbar auf: „the party is over“.
      Welcome in the real world…………

    • Der Fortschritt ist eine große, stille Kraft, die manchem die Lebensplanung zerstört bzw. seine beruflichen Fähigkeiten entwertet.

      Wobei es an jedem selbst liegt, bei schon länger absehbarem Niedergang entsprechend gegenzusteuern und das sinkende Schiff der Branche zu verlassen, bevor es untergeht.

  38. Da sollte der Schreiber aber auch wissen, dass bei der CS das offizielle Pensionierungsalter bei 63 lag. Das erklärt allenfalls den tiefen Anteil der ü63 ….

  39. Guter Tipp: Traumjob Kundenberater bei der CS, ledig, keine Hobbies, immer online. Dann braucht der Staat auch keine Rente zu bezahlen, weil der Kundenberater mit 55 an einem Herzinfarkt sterben wird. Länger ist der Wahnsinn nicht zu ertragen. Die Banken sollten einmal ihre Abwanderungsrate bei den Kundenberatern bekannt geben, auch eine sehr interessante Zahl. Die Jungen halten ist derzeit kaum mehr ein Jahr an der Front aus, dann wechseln sie. Eine traurige Entwicklung. Die Leidtragenden sind die Kunden.

    • … alles richtig gesagt!!!
      Deswegen bauen wir eine Internet Plattform, die diesen Leid fertig macht…
      Mehr Leben und wenige Gedanken!

  40. Thema und Inhalt dieses Artikels sind in der Oeffentlichkeit längst angekommen – nichts von „inside“. Man könnte den Artikel in 3 Sätzen zusammenfassen.

    • Denken sie an die Kleingeister, die hier mitlesen und kommentieren. Für diese ist der Artikel eine wohltat.

    • Lieber Thomas, genau lesen. Im Artikel wird die Politik kritisiert die Rentenalter 67 will. In anderen Branchen dürfte die „Entsorgung“ ähnlich sein. Ausnahme Pensionierung bei Banken mit 63, was meines Wissens auch zur Diskussion steht

    • Aber aber Thomas…dann würden uns ja all die literarischen Ergüsse wie ‚Die Kosten müssen runter, koste es, was es wolle‘ entgehen. Und wo sonst haben Sie die Möglichkeit eine Aufsatz auf Primarschulniveau nachzulesen?

    • An der Urne aber nicht angekommen, werter Tho Bu. Es gibt eben zuviele Analphabeten in der Schweiz, die zusätzlich leicht manipulierbar sind. Frust und Gleichgültigkeit kommen dazu. Stimmbeteiligungen unter 50% müssten ohnehin ungültig erklärt werden.

    • @thomas: heisst das für Sie, dass ein thema, welches in der öffentlichkeit bereits diskutiert wird (mit welchem ausgang auch immer), hier von lukas nicht mehr aufgegriffen werden darf?
      @kunpel15: „…, die hier mitlesen und kommentieren.“ danke für den ersten grossen lacher des tages! 🙂
      @rory: aber aber! solches wäre doch viel zu nahe an den rechtsextremen, faschistischen ungarn, welche genau das am sonntag taten – unmöglich, sowas ernsthaft zu diskutieren, ohne sich dem braunen sumpf allzu gefährlich zu nähern! also wirklich!