Immo-Tycoon Stoffel mit 480 Mio. Kredit bei Bär

Riesenausstände des Bündners – Hat Strafanzeige von Steueramt – Warum gibt Privatbank Megakredit? Wertschriften verpfändet.

Remo Stoffel will mit seinem Valser Turm hoch hinaus. Seit letzter Woche weiss man dank der Handelszeitung, dass der Immobilien-Tycoon mit seiner Priora-Gruppe vom Steueramt gejagt wird.

Nun kommen riesige Hypo-Kredite von Stoffels Priora zum Vorschein. Diese stammen von der Zürcher Julius Bär, einer Privatbank, die vermeintlich wenig mit Krediten am Hut haben sollte.

Stoffels wichtigste Tochterfirma, die Priora Airport Immobilien AG (PAI), hatte per Ende 2014 langfristige Bankschulden von insgesamt 580 Millionen Franken, 40 Millionen mehr als im 2013.

Je 50 Millionen stammten von der UBS und der Axa, eine Versicherung. Der grosse Rest, nämlich 480 Millionen, hatte die Julius Bär bereitgestellt.

Für die ganze Priora-Gruppe, also nicht nur die PAI, sondern auch alle übrigen Priora-Firmen, beliefen sich die Bankschulden auf noch mehr. Es waren per 31. Dezember 2014 knapp 711 Milliionen.

Dies geht laut einem Priora-Insider aus dem Bericht zur Konzernrechnung der Priora-Gruppe für das Geschäftsjahr 2014 hervor.

Als Sicherheit für die gut 700 Millionen Bankkredite stand in erster Linie ein grosses Portfolio an Immobilien bereit.

Stoffel wies für seine Priora-Gruppe damals gemäss seinem im Internet zugänglichen Jahresbericht einen „Nettobuchwert“ seiner „Renditeliegenschaften“ von 866 Millionen aus.

Damit hatte Stoffel respektive seine Priora eine Verschuldung von 82 Prozent. Diese Zahl ergibt sich, wenn man alle ausgewiesenen Bankschulden den Immobilien gegenüberstellt.

Der Verschuldungsgrad ist für einen Immobilien-Entwickler von der Grösse eines Remo Stoffels entscheidend. Je höher die Verschuldung, desto gefährlicher die Lage, wenn eine Krise kommt.

Die Entwicklung zeigte damals Richtung mehr Risiken. Ein Jahr zuvor, also per Ende 2013, hatte Stoffels Priora eine Verschuldung von 76 Prozent.

Bei privaten Hauskäufern gehen die Banken normalerweise nicht über 80 Prozent mit ihren Hypo-Krediten.

Die prominente Rolle der Julius Bär bei Remo Stoffel ist für die Bank aus Reputationsgründen ein Thema. Stoffel war in mehrere Rechtsverfahren verwickelt, von denen die Bank Kenntnis hat.

Trotzdem hielt sie Stoffel als einen ihrer ganz grossen Kunden die Stange. Die Beziehung könnte auf das Jahr 2008 zurückgehen.

Damals lagen sich Stoffel und sein früherer Geschäftspartner Hannjörg Hereth, ein Ex-Metro-Manager, in den Haaren.

Es ging um den Kauf der früheren Swissair Immobiliengesellschaft Avireal mit dem Flaggschiff Balsberg.

Stoffel und Hereth erwarben die Avireal aus der Konkursmasse der Swissair im 2005. Später fühlte sich Hereth von Stoffel hintergangen und ging gegen ihn juristisch vor.

2008 einigten sich die beiden mittels eines sogenannten „Entflechtungsvertrags“.

In jenem Jahr hatte die Zürcher Kantonalbank einen Konsortialkredit von 170 Millionen gekündigt; und zwar „mit ausdrücklichem Hinweis auf unklare Beteiligungsverhältnisse“.

Die Julius Bär hatte gemäss Gerichtsakten rund um Stoffel und den Aufbau seines Imperiums zum damaligen Zeitpunkt einen Kredit von 30 Millionen bereitgestellt.

Aus dieser Beziehung mit einem Engagement von überschaubarer Grösse wurde bis Ende 2014 eine Summe von knapp einer halben Milliarde, welche die Julius Bär gegenüber Stoffel offen hat.

Die ZKB war rausgegangen, die Bär rein.

Neben den Kreditausständen interessieren die hinterlegten Sicherheiten. Stoffel sagte im Februar dieses Jahres der Aargauer Zeitung, dass es „keine Belehnung der Immobilien“ gebe.

Der Konzernbericht für 2014 fördert anderes zutage. Von den erwähnten 866 Millionen Immobilienwerten waren 839 Millionen „verpfändet/eingeschränkt verfügbar“; also der Grossteil.

Möglicherweise als Alternative hatte Stoffel rund um die Frage, wie viel er sich leisten kann, begonnen, auf ein grosses Wertschriften-Portefeuille zu verweisen.

Gemäss Geschäftsbericht 2015 beläuft sich dessen Wert auf „rund 700 Mio. Franken“.

Wieviel davon frei zugänglich ist, falls Stoffel einmal rasch Liquidität benötigen würde, ist offen. Bei der Bank Bär hat Stoffel einen Teil seiner dortigen Wertpapiere ebenfalls für Kredite hinterlegt.

„Teilweise Verpfändung des Wertschriftenportfolios“ einer Tochtergesellschaft von Stoffel, heisst es dazu im Priora-Konzernbericht von 2014.

Brisant sind jene verpfändeten Wertpapiere zur Sicherung der Bär-Kredite mit direktem Bezug zu Stoffel-Firmen; darunter alle Aktien der grössten Stoffel-Firma, der Priora Airport Immobilien (PAI).

Bär nimmt also Aktien jener Firma als Sicherheit, welche bei ihr Kredite offen hat.

Ein Sprecher der Bank Bär wollte sich nicht zu den Ausständen äussern. „Zu vermuteten oder tatsächlichen Kundenbeziehungen können wir keine Stellung nehmen“, sagte er.

Stoffels PR-Berater Peter Hartmeier verwies auf die alte Schlacht mit Ex-Partner Hereth, die „juristisch“ beendet sei, nun aber „in den Medien neu“ lanciert würde.

Hereth sei auch „im Streit mit seinem früheren Arbeitgeber ‚Metro'“ gelegen.

Auf den aktuellen Fall mit der Anklage der Zürcher Steuerbehörde wegen Betrugs will Stoffels Sprecher nicht eingehen.

Die Handelszeitung schrieb vor Wochenfrist von total 173 Millionen Forderungen, davon 6 Millionen der Zürcher Behörde.

„An den Mutmassungen über eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung beteiligt sich Remo Stoffel nicht“, hält Stoffels Berater fest.

Sein Klient habe „von der Anzeige gar keine Kenntnis“. Also würde er „auch keine Stellung zu den journalistischen Mutmassungen“ nehmen.

Zu den offenen Krediten und den verpfändeten Objekten sagt Sprecher Hartmeier:

„Die Aussage, es gebe keine Belehnung der Immobilien, ist eine journalistische Mutmassung, die Remo Stoffel nicht kommentiert – was Remo Stoffel hingegen immer festhält: „Unsere Unternehmen sind solide und kerngesund finanziert.““

Die Strafanzeige des Kantonalzürcher Steueramts liegt bei der Staatsanwaltschaft III von Zürich, die auf Wirtschaftsdelikte spezialisiert ist.

Dort ist eine frühere Strafanzeige von Widersacher Hereth hängig. Diese Anzeige könnte nun wieder an die Hand genommen werden, wie es bei der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft heisst.

Es würde geprüft, „wie mit dem sistierten Verfahren weiterzuverfahren ist“, meinte eine Sprecherin.

Stoffel, der durch die Anzeige der Zürcher Steuerbehörde in die Defensive gerät und für die Bank Bär damit zu einer Frage der Reputation wird, ging wiederholt mit Klagen auf Kritiker los.

Die Bilanz hatte im Sommer 2010 ausführlich über fragwürdige Vorkommnisse rund um Stoffel berichtet.

Darauf hatte Stoffel die Zeitung respektive ihr Mutterhaus, die Axel Springer Schweiz, vor dem Zürcher Bezirksgericht wegen Persönlichkeitsverletzung eingeklagt. Die Bilanz musste inzwischen online den Titel und einige Passagen abändern respektive löschen.

Stoffel verlor den Prozess jedoch mit 60 zu 40 Prozent, wenn man die Kosten als Basis nimmt. Statt den hohen Summen, die er eingeklagt hatte, erhielt er nur 3’000 Franken Genugtuung.

Umgekehrt musste er der Zeitung 5’000 Franken Parteientschädigung überweisen.

Die Richter gaben in ihrem Urteil vom Juli 2012 der Zeitung in entscheidenden Punkten recht.

Dass Stoffel einen Check mit „einer (einem Treuhänder) nachempfundenen Unterschrift unterschrieben“ habe, erscheine „klar“.

Auch was ein umfangreiches Verfahren der Eidgenössischen Steuerverwaltung betraf, worüber die Bilanz berichtet hatte, gaben die Richter der Zeitung recht.

Der laut Richtern „doch sehr spezielle Umstand“ einer Zahlung von 2005 über 10 Millionen von Avireal, welche Stoffel und sein Partner Hereth damals erworben hatten, auf ein Konto einer anderen Stoffel-Firma, sei es wert, thematisiert zu werden.

Es gehe im Kern um „die Finanzierung des Kaufs einer Gesellschaft mit Mitteln von deren Tochter“.

Im Zusammenhang mit Zahlungen, die von Hereth, der früher ebenfalls Kunde bei der Julius Bär gewesen war, nicht autorisiert worden waren, gab es 2011 auch eine Strafanzeige gegen die Bank und zwei ihrer Kundenberater.

Dieses Verfahren sei „längst eingestellt“, sagt ein Bär-Sprecher.

Aus Gerichtsunterlagen geht hervor, dass der Julius Bär respektive ihren Private Bankern kein strafbarer Vorwurf gemacht werden konnte.

Unbestritten blieb, dass sie Gelder überwiesen, ohne dass ihr Kunde Hereth ihnen dafür einen Auftrag erteilt hätte.

Die Berater konnten ebenso bei der Julius Bär bleiben wie Immobilien-König Remo Stoffel.

Kommentare

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  1. Vorsicht Herr Hässig, Stoffel ist bekannt dafür, Journalisten und Verlagshäuser einzuklagen. Die supervrovisorische Verfügung könnte demnächst durchaus reinflattern. Ich hoffe es selbstverständlich nicht, denn Missstände müssen unbedingt thematisiert werden dürfen. Freie Meinungsäusserung und Medienfreiheit werden von ihm und seinem Geschäftspartner Truffer im Falle von Vals mit Füssen getreten. In Vals fürchten mittlerweile viele den Zorn des Montezumas. Darum hüten sich immer mehr Leute davor, Kritik zu äussern. Alle haben Angst auch von Diskriminierung oder Ausgrenzung aus einer kleinen Dorfgemeinschaft. Im Hintergrund operieren immer noch anonyme Kräfte aus dem Dunstkreis Truffers und Stoffels, die Kritikern teilweise Angst einflösen.

  2. Im Handbuch «Geldwäsche» der OECD (https://www.oecd.org/ctp/crime/44751835.pdf) erinnern im Kapitel «Spezifische Indikatoren bei Immobilien»/fingierte Darlehen u.a. folgende Punkte (Seiten 31 & 32) an den vorliegenden Fall:

    A) «undurchsichtige Eigentumsverhältnisse»:
    – Die ZKB kündigte einen (Kantonalbanken?)Konsortialkredit wegen «unklaren Beteiligungsverhältnissen» (sic!)
    – R. Stoffel behauptet, die Liegenschaften seien nicht belehnt

    B) «Personen mit Vorstrafen oder krimineller Vergangenheit»
    http://www.bilanz.ch/unternehmen/vals-der-schlaue-sohn-daheim
    http://www.bilanz.ch/unternehmen/priora-group-der-junge-mann-und-das-geld

    C) «ungewöhnliche Transaktionen»
    siehe z.B. obige Bilanz-Artikel von Leo Müller
    betriebsfremde Galenica- und Myriad-Klumpenrisiken in den Priora-Büchern
    Farnek Services LLC, Dubai (« Burj Khalifa vs. Dame de Vals » ?) http://www.priora.ch/fileadmin/pdf/Priora_View_Nr5.pdf

    D) «ungewöhnliche Finanzierung»
    Die VV-Bank Bär soll 480 Mio an Hypo-Krediten (wohl im Nachgang zu den mickrigen 50 Mio der Universalbank UBS) gegenüber Priora/Stoffel ausstehend haben, was einer bizarr hohen Belehnung von gut 82 % entsprechen würde.
    Gemäss Remo Stoffel sind die Priora-Immobilien aber gar nicht belehnt.

    Man darf sicher gespannt sein, ob die geplante Hotelwäscherei der «Dame de Vals» noch grösser sein wird als jene des «Dolder Grand». Mindestens beim Privatvermögen soll ja der Kunst-Mäzen Remo Stoffel den anderen Kunstliebhaber/-transporteur bereits um 200 Mio übertreffen (Fr. 1,7 Mia gegen 1,5 Mia). Dass beide Herren von der Steuerverwaltung mit Arresten und sonstigem geplagt werden, während Finma und BA das muntere Treiben amüsiert zur Kenntnis nehmen, sei nur am Rande erwähnt.

    Und wenn wir schon beim «Thema» sind:
    Wenigstens ist das (auch hypothekarisch gesicherte?) «Schweizer» Darlehen zur Finanzierung der Allianz Arena
    http://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/zins-geschaeft-kostet-die-bayern-millionen-27302690.sport.html
    nicht mehr in den Büchern des Schweizer Darlehensgebers. Sogar die Deutsche Bank wusste seinerzeit offensichtlich nicht, wie man deutsche Fussballstadien finanziert, weshalb man auf Schweizer Know-how angewiesen war. Womit wir einmal mehr beim OECD-Handbuch mit seinen interessanten Kriterien wären.

    Ob Uli Hoeness, dessen Freunde gerne im arabischen Raum Ferien machen, am 10./11.01.2017 in Interlaken (http://www.alpensymposium.ch/deu/homesite_108260.shtml) wohl ein paar einschlägige Fragen zur Allianz Arena-Finanzierung beantworten würde? Interessante Anschlussfragen könnten zu den Devisenswaps gestellt werden, deren Terminabrechnungen nie dem Steueramt zur Verfügung gestellt wurden. Wieso wohl? Die Herren Branson und Scheidt könnten auch diese Fragen kompetent beantworten. Aber eben, das OECD-Handbuch ……
    Uebrigens schade, dass Kaiser Franz nicht mehr in die Schweiz kommen will, um bei der BA mit seinem Weinwissen zu brillieren und bei dieser Gelegenheit seinen alten Kumpel, den «Priora-Erfolgsgaranten» Ottmar Hitzfeld, zu begrüssen. http://www.priora.ch/fileadmin/pdf/Priora_View_Nr5.pdf

  3. Ach der liebe Remo, der schwatzt immer so viel. Arbeite bei einer angelsächsischen Bank in ZH City. Hier sagen wir solchen Leuten immer „You talk the talk, but do you really walk the walk?“ Das ist etwa wie bei Trump und anderen Populisten. Versprechen dem Pöbel das gelbe vom Ei und danach passiert nix. Stoffel versprach den Valsern eine glorreiche Zukunft? Die naiven, einfachen Bürger glaubten ihm und seinem Partner, dem Dorfkönig zu Vals. Eines der TOP 5-Hotels der Welt, eine riesige Sportanlage mit Mehrzweckzentrum sollte es werden. Nun der Park sowie den Wolkenkratzer. Er soll erst mal Leistungen, Ergebnisse bringen. Das Ergebnis aus fünf Jahren Stoffel in Vals? Sehr ernüchternd. Die Touristen sind weg, Hotels geschlossen oder leer und viele Firmen im Tourismussektor schreiben von Jahr zu Jahr rote Zahlen. Gehen sie mal dieser Tage nach Vals. Wildwestromantik. Das Dorf war immer schon karg von der Umgebung her, nun auch die Strassen leergefegt, fehlen nur noch die Strohballen, die durch den Wind, die Strasse hinweggefegt werden. Hin und wieder mal ein native Farmer, der den Mist ausführt. Ein Armutszeugnis. Vals ist totally out – dank Stoffel und seinen unfähigen Sympathisanten die dort in den Ämtern rumhantieren!

  4. Auf dem CH-Finanzplatz gehören ein paar Leute hinter schwedische …… Wälder verbannt. Und dies nicht nur aufgrund des vorliegenden Falls.

    Schade, dass man von gewissen exponierten Positionen nur einmal zurücktreten kann ….

    Bin mal gespannt, ob sich die Presse (Sonntagszeitung, Tages Anzeiger) um ein paar offene Fragen kümmert.

  5. Stoffel hat Hereth in der Tat „ausgebootet“ („über ein Möbelstück gezogen“ darf man ja gemäss Bezirksgericht Zürich nicht schreiben). Es wäre sicher interessant zu untersuchen, welche Rolle dabei die Bank spielte. Denn da Hereth ebenso Kunde war, bestand ein heikler Interessenkonflikt. Klar scheint immerhin, dass Stoffel mit den schlaueren Anwälte als Hereth zusammenarbeitete. Der Entflechtungsvertrag hatte es jedenfalls in sich!

  6. Wenn seine Bude wenigstens anständig bauen könnte… Eine Bekannte wohnt in einer Priora-Wohnung und trotz Neubau im Eigentum hört man die Nachbarn Duschen, unfassbar; Aussenbereich sieht aus wie ein post-sowjetischer Plattenbau-Innenhof; Garage hat scheints regelmässig Wasser drin, die Erklärung der Priora war, dass dies vom Schnee komme, den die Autos im Winter mitbringen. Da wurde offenbar beim Bauen extrem gespart (=gepfuscht) aber den Käufern trotzdem für jeden kleinen Dreck noch zusätzlich Geld aus der Tasche gezogen, wenn diese Vorwürfe stimmen, verstehe ich wieso!

    • Es ist heute anscheinend das Glück eines jeden, in weiß getünchten kubischen Beton – Wohnboxen zu vegetieren.

      Die Priora – Geschäftsberichte sind voll mit Bildern allein dieses Wohnungstyps.

      Im mittel- und langfristigen Werterhalt werden diese Wohnungen ihre im Stile des Brutalismus erbauten Brüdern aus den 70er – Jahren bestimmt erreichen, ggf. übertreffen.

      Sprich die Luxuswohnung von heute ist das Ghetto von morgen: beispielhaft (mit vielen Bildern im Internet) zu sehen am Sonnenring in Frankfurt. Mit Quadratmeter – Preisen von einst DM 3.000,00, wo der neue VW Golf DM 8.000,00 kostete.

  7. Bei allem Respekt, aber Herr Stoffel kommt mir wie ein Zauberlehrling vor.
    Ich für meinen Teil würde ihm nicht einen Franken leihen auch nicht mit vermeintlichem Grundpfand.
    Es wäre für mich auch absolut keine Überraschung wenn sein ‚Firmen-Imperium‘ eines Tages wie ein Kartenhaus zusammenfallen würde.

    • Das mit dem Lehrling ist überhaupt nicht so abwägig…Lehrlinge oder auf gut schweizerdeutsch „Stiften“ kommen ja auch etwas tollpatschig daher. Habe neulich an der Churer Fasnacht in einem Resti beim Martinsplatz mit Remo Stoffel geschwatzt. Er sass dort, kein Witz, auf einem Plastikstüehli. Seine Rhetorik erinnert stark an die eines Teenagers. Demnach passt das ja mit dem Stift bzw. Zauberlehrling…

  8. Ein Scharmbolzen ist er nun wirklich nicht. Wir kennen niemanden in der Schweiz, der Stoffel sonderlich mag ausser dem Steinbrecher von Vals und ein paar Dorftrotteln in Vals., die sich auf seine Kosten bereichert haben und das Dorf seither in den Ruin treiben.

  9. Schulden schulden und nochmals schulden. Stoffel badet anscheinend gerne darin. Jetzz wissen wir auch, wie er aus dem nichts zu seinem Balsberg kam. Er nam Schulden auf – und das nicht zu wenig – und veräppelte so ganz nebenbei seinen damligen Partner und Unterstützer, Hanjörg Hehret, einem ehemaligen Manager beim Metro-Konzern. Das kann man durchaus mit „Geiz ist geil“ bezeichnen, dem bekannten Werbeslogan der Metrotochter Saturn. Bloss wie um alles in der Welt will der den Valser Utopie-Wolkenkratzer inklusive Pak für 700 Millionen denn bauen? MIt seinen Hosenknöpfen oder villeicht etwa doch durch Dritte, Investoren aus Russland oder dem Arabischen Raum?

  10. Das Risk Management, Legal & Compliance, Investment Controlling und die Interne Revision der Bank Julius Bär haben versagt. Stoffel wird für JB zum Reputationsrisiko. In Vals ist der Scherbenhaufen zwischenzeitlich auch schon vorprogrammiert, die Donner Party, sprich die Selbstzerfleischung des Tourismusstandortes angerichtet. Für den stoffeleigenen PR-Berater, Peter Hartmeier, wird es sicherlich auch ungemütlich. Das Image von Lemongrass hat bestimmt gelitten. Nun müssen die Ausagen Stoffels, er wäre CHF 1.7 Mrd. schwer, genaustens überprüft bzw. akribisch durchleuchted werden, dann die kleinen Regionalzeitungen wie Südostschweiz oder Bündner Tagblatt von Stoffels Weincompagnon Masüger schreiben Aussagen Stoffels, nottabene ohne Überprüfung, einfach 1:1 nieder. Nennt man das Qualitätsjournalismus? Jetzt, da vieles dafür spricht, dass Stoffels Vermögen alles nur eine Täuschung ist, müssen Beweise und Gegenbeweise her. Mehrere gewichtige Indizien belasten Stoffel einfach zu stark. Es könnte sein, dass einer der grössten Finanzskandale der Schweizer Geschichte zum Vorschein kommen könnte.

  11. Stoffel ist und bleibt ein Mysterium. Wie kam es, dass sich gerade er, der unscheinbare Provinz-Knilch, die attraktivsten Liegenschaften aus der Swissair-Konkursmasse schnappen konnte? Da ist doch was oberfaul. Wer sind seine Steigbügelhalter bzw. die Leute im Hintergrund? Ebner taucht immer wieder auf. Und wo Ebner ist, ist auch Blocher nicht weit. Ist Stoffel nur ein Strohmann?

    • Wahrscheinlich war Herr Stoffel so etwas wie ein Strohmann des Herrn Hereth, der die Swissair – Immobilie vielleicht aus Gründen des Vertrauensschutzes, wegen Interessenskonflikten, ggf. noch wegen seiner Staatsangehörigkeit o. ä. nichts selbst erwerben wollte oder konnte.

      Nach erfolgreichem Erwerb hat sich Herr Stoffel über die ihm zugestandene Befugnisse gegen seinen Ziehvater gewandt und ihn ausgebootet, weshalb Herr Hereth ihn über Jahre mit Prozessen (und ggf. Anzeigen bei den Steuerbehörden) verfolgt hat.

      Ansonsten war und ist es durchaus üblich („Heuschrecken“), die zum Erwerb von Assets benötigten Geldmitteln den übernommenen Gesellschaften zu entnehmen bzw. diesen als Darlehensschuld aufzuladen.

    • Fragt sich wieso der Konkursverwalter der Swissair, Wüthrich damals in Eile das Filetstück für ein Bruchteil seines Wertes an einen undurchsichtigen Typen names Stoffel verkaufte. Die Swissair war ja Konkurs. Selbiger Konkursverwalter noch heute akribisch jedem Franken nachjagt und seit 15 Jahren den Wert der Swissair Forderungen laufend zu tief schätzt. Beim Verkauf der Swissair Immobilien hatte er aber locker ein bis zwei hundert Millionen Stoffel und seinen Männern zugeschanzt.

  12. „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.“

    Ob die Herren Branson, Collardi, Scheidt & Co. den Spruch wohl kennen?

  13. Wie Herr Hässig und andere hier bereits schon schrieben, hat Herr Stoffel um das Jahr 2005 wahrscheinlich in höchster finanzieller Bedrängnis und unter Ausnutzung der Bonität und der Kontakte des Herrn Hereth die Swissair-Immobilie vollständig fremdfinanziert erworben.

    Sein heutiges Eigenkapital ergibt sich daher, daß der Kaufpreis im Rahmen der Verwertung von Aktiven im Swissair-Insolvenzverfahren kein besonders hoher war und die Immobilie entsprechend den allgemeinen Marktgegebenheiten im Wert gestiegen ist.

    „Freies Geld“ hat er nur durch die Darlehensraten übersteigenden Mieteinnahmen erlangt. Nicht jedoch durch den Wertanstieg der Immobilie. Diese verbessert nur seine Sicherheitenposition.

    Hätte er den Kaufbetrag damals – 2005 – in Google- oder Apple-Aktien investiert, wäre Herr Stoffel heute auf der Forbes-Liste und könnte seinen Turm und noch vieles mehr vollständig aus eigenen Mitteln bauen.

    So hat er aber in Relation zu seinem Fremdkapitaleinsatz bisher keinen besonders spektakulären Gewinn gemacht und noch viel Streitereien obendrein gehabt (ggf. immer noch fortdauernd).

    So, wie es bei Immobilieninvestment meistens läuft.

    Ich wollte eher das durch günstige Marktumstände gewonnene Eigenkapital realisieren und andersweitig festlegen, bevor es durch die gleichen Marktkräfte ggf. zukünftig wieder schwindet, da der schweizer Immobilienmarkt nach 15 Jahren Preisanstieg stagniert und besonders der Markt für Büroimmobilien bereits wieder am Sinken ist.

    Eine inflationäre Entwicklung, die die heutigen Spitzenpreise längerfristig zu Normalpreisen egalisieren könnte, wird es zukünftig in der Schweiz wohl auch nicht geben.

  14. WARUM und wie lange spielt Boris noch mit? Solche Kreditsummen MüSSEN wohl auf seinm Pult bewilligt werden! hat er das in Singapur „gelernt“? Dort sind solche Kredite, wo irrwitzigerweise gleichzeitig auch noch die kreditnehmenden Firmenaktien verpfaendet sind -„normal“ – stellen aber ein RIESENRISIKO fuer die Banken dar; Milliardenverluste sind dadurch den Banken in Singapur entstanden…-maybe soon also in Zurich…..JB?
    FINMA…..daher!

  15. Wenn ein Bär-Kunde mit 70’000 Franken Kredit in Schieflage gerät, hat der Bär-Kunde ein Problem.
    Wenn Stoffel mit 700 Mio. Franken Kredit in Schieflage great, hat der Bär ein Problem.
    Weiter so, Remo, nimm sie aus! Wenn’s gut läuft, wirst du der grosse Winner sein. Wenn’s weiterhin so besch….en läuft wie bisher, hast du auch nichts zu verlieren.

  16. In der Wirtschaftswelt nimmt den niemand mehr ernst, denn seine Geschäftspraktiken sind undurchsichtig, oftmals schräg und alles Andere als loyal. Es gibt ja auch eine starke Verbindung mit dem in Chur domizilierten Unternehmen „Imuk AG“. Die Firma steht seit längerer Zeit auf einer internationalen sowie nationalen Sanktionsliste.

    • Wen interessiert schon dieser Nobody, Stoffel? Niemand! Der überschätzt sich ständig und verkauft sich besser als er es tatsächlich ist. Ist es Selbstverliebtheit? Selbstüberschätzung? Arroganz? Er hat ein Dorf gespalten und da wirken nun auch Leute, die nichts können, jedoch mit seltsamen Pseudophrasen um sich her werfen. Wird sind alles Banker, Leute. Probleme eines Stoffels interessieren uns nicht. Warrants, ILS, Cat Bonds alles Fremdwörter für den Immobilienhai.

  17. Sieht do aus, als ob das Bürschchen keine Ahnung von Finanzmärkten hätte. Bei Galenica einen riesen Verlust realisiert und bei Myriad, Ex Esmertec, ebenfalls. Alles was dieser Kerl anrührt, flopt. Der Anti-Buffet sozusagen. Einzige Ausnahme sind die Immobilien aber das war ja in den letzten Jahrzehnten auch ein todsicherer Garant für gute Renditen. Da konnte er gar nichts falsch machen. Im Tourismus klappts dann wieder weniger gut. In Vals hat er anscheinend über 50% der Toristen vergrault. Touristiker schütteln nur die Köpfe, ob dieser Dämlichkeit! Gemäss eines Insiders versuchte er sich kurz mal als eigenständiger Vermögensverwalter. Verkaufte Kleinsparern zu horrenden Preisen durch ihn verwaltete Depots. Viele Kleinstanleger verloren ihr Geld, da schlecht diversifiziet. Spätestens als die New Economy Bubble pletzte, war dann Schluss und Stoffel stieg nach Jahren der Erfolglosigkeit aus dem Geschäft aus. Trotzdem lohnte es sich für ihn. Verdiente einfach erwirtschaftetes Geld. Danach war er mal kurze Zeit Verwalter der Therme-Eigentümer im Vals. Nach seiner Amtszeit fehlten etwa 1 Mio in der Kasse. Die Eigentümer waren viel zu naiv. Der Groll da gegen ihn ist imens.

  18. Schade Luki, gestern hättest Du einen echten Primeur mit Deiner Lieblingsbank landen können. Statdessen wird uns kalter Kaffee serviert…..Deine Quellen scheinen nicht mehr so nah dran zu sein wie auch schon.

    • Ah ja? Dann erzählen Sie doch, wenn Sie etwas spannendes wissen. Schon mal drüber nachgedacht, dass es seit der massiven Straf-Verschärfung bei einer Verletzung des Bankgeheimnisses (als Folge des Falles Hildebrand) nicht mehr ganz so einfach ist, aus dem Nähkästchen zu plaudern? Eigentlich unglaublich: Da macht man mit der ganzen Welt auf Informationsaustausch, aber im Inland kehrt man zurück zu längst überwunden geglaubten Praktiken. Dank unseren bürgerlichen Parlamentariern, die wohl alle etwas zu verstecken haben.

  19. Indizien, die m.E. «ziemlich eindeutig» auf eine treuhänderische Kreditfinanzierung durch die Bank Bär (als Treuhänder) hinweisen:

    1) Die UBS als Universalbank gewährt bloss 50 Mio Kredit.

    2) Die Bank Bär als Vermögensverwaltungsbank, die ja etwas weniger universell als die UBS sein soll, hat angeblich ein «grundpfandgesichertes Kredit-Volumen von 480 Mio» gegenüber Priora/Stoffel ausstehend. Zum Totlachen!

    3) Die ZKB steigt aus ihrem Kreditengagement aus, und zwar wegen «unklarer Beteiligungsverhältnisse» bei Priora/Stoffel (sic!).

    4) Remo Stoffel im Interview mit der Aargauer Zeitung: «Es gibt keine Belehnung der Immobilien.» (sic!)

    Somit muss leider befürchtet werden, dass die Bank Bär die Stoffel- bzw. Priora-Position als Treuhandkredit ausserhalb der Bilanz erfasst und entsprechend dossiermässig dokumentiert hat, während gegen aussen ein reguläres, bilanzwirksames Kreditverhältnis simuliert wird. Eine Praxis, die gemäss «Finma-Vorstellungen» längst überwunden sein müsste – aber in Sonderfällen drückt die Finma ja vielleicht sämtliche Augen zu.

    Glauben die Herren Remo Stoffel und Boris Collardi wirklich, die Oeffentlichkeit, inklusive Schweizer Presse (Sonntagszeitung, Tages Anzeiger, NZZ), dauernd an der Nase herumführen zu können? Alles mit dem Segen der Finma, die entweder
    – einmal mehr einen Skandal «unter dem Teppich» halten will
    und/oder
    – schon lange handlungsunfähig ist, z.B. wegen «Libor- und/oder VR-Problemen».

    Es wird für gewisse Leute nun wirklich (höchste) „Time to say good-bye“ …

  20. Es scheint so, dass Stoffel es mit der Wahrheit oftmals nicht so genau nimmt und gerne mal nur die Aktiva auflistet und dabei die Passivseite der Bilanz vollkommen vergisst oder vielleicht mal Fremdkapital mit Eigenkapital verwechselt. Herr Stoffel, Steuerfedorderungen, Kredite und Hypotheken zählt man in unseren Breitengraden vom Vermögen ab, falls Sie es nocht nicht wissen. Die Eigenkapitalquote scheint auf sehr tiefem Niveau zu sein so dass man davon ausgehen kann, dass die Priora den Banken gehört, hauptsächlich also der Bank Julius Bär und dennoch brüstet sich Stoffel mit „seiner Priora“. Auch scheint es mir nun einleuchtend, weshalb Stoffel nie unter den 100 reichsten Schweizern der BILANZ aufgeführt war. Unter dem Strich wird er darum nicht etwa der reichste Bündner sein, sondern der ärmste. Irgendwie tut er mir schon etwas Leid. Er probiert es nämlich mit allen Mitteln, sich in der Öffentlichkeit als weiser, reicher und spendabler Mann auszugeben, aber irgendwie kaufen es ihm die Leute nie so richtig ab und seitdem er in Vals das Sagen hat, flopt das Dorf von Jahr zu Jahr. Niemand möchte mehr nach Vals. Niemand interessiert sich mehr für die Bergbauern dort oben. Der Ruf der einst berühmten Therme ist mittlerweile ruiniert! Auch Julius Bär müssen sich allmählich warm anziehen mit einem solchen Reputationsrisiko wie dem Stoffel ziehen die reichen UHNWI irgendann mal ihre Vermögen ab…

  21. Revisor X hats bereits angetönt: Das Aktienportfolio von Freundchen Stoffel riecht stark nach Ebner. Doch damit nicht genug: Die Volumen, die zwischen der BZ Bank und einem ominösen Konto bei Julius Bär namens VV Value Vals „Freiheit“ hin und her verschoben werden, gehen auf keine Galenica-Haut. Alles ausserbörslich, aber: who cares?

  22. Scheinbar hat Collardi Stoffel den Geldhahn zugedreht sonst hätte dieser seine früheren Vereinbarungen mit der Gemeinde Vals einhalten können. Stoffel wird seinen Turm nicht bauen und die Valser werden froh sein!

  23. Viel interessanter wäre doch, dass die ZKB kurz vor der Einigung mit der US-Justiz steht. Autsch, das wird weh tun und die beiden Angeklagten ZKB-Mitarbeiter haben genügend Zeit für Weihnachtseinkäufe.

  24. Wie kommt so ein Typ in dem Alter überhaupt schon zu so einem Imperium? Womit hat er das überhaupt finanziert bzw. wer gibt ihm so viel Geld??

    • Ein Michael Gastauer, der Besitzer der weltweit grössten digitalen Bank sein soll – bewertet mit über 2 Mrd. CHF. Jeder der sich dort als Kunde registriert hat, merkt, dass es sich um einen riesen Fake handelt!

    • Es ist einfach 100 Millionen CHF zu bekommen als 100 CHF Kredit , das sollten Sie wissen, sonst kennen sie die Banken schlecht und sollten still bleiben, wenn man nichts versteht.

    • @Roland Gadient: Was wissen denn Sie schon? Beleidigen die Banker und reissen die Klappe gross auf. Ist es das einzige, das sie können? Nur rummotzen bringt nichts. Typischer Subventionsbündner mit übermässig viel Selbstbewusstsein und wenig Hirn.

  25. Na also bitteschön! Banklehrling in der Provinz, Kein Studium oder Weiterbildung abgeschlossen, Schwatzen und Stottern mit der Rhetorik eines Schulbuben, gescheiterter Vermögensverwalter, einstiger Honigverkäufer und 1.7 Mrd schwer? Hat Rowling etwa die Fortsetzung des Zauberlehrlings Harry Potter verfasst? Kein Wunder gehts runter mit dem Tourismus in Vals.

    • Berlusconi war auch Staubsaugerverkäufer und wurde trotzdem Ministerpräsident und heute ein Vermögen das 10 Fache von Stoffel. Es istlustige der journalistische Zürcherfilz hat wieder mal etwas zum Schreiben und wenn es ein Ausserkantonaler ist (spez. Bündner oder Zuger) dann wird dreingedroschen was das Zeug hält. Bei den Abstürzen von Swissair, Rentenanstalt, UBS da waren die Kommentare sehr Human, denn da waren hauptsächlich Zürcher/ Basler tätig und mit denen muss man lieb und nachsichtig sein.- Wissen Sie gute Frau von bestimmten Flachlanchinesen halten wir Bündner schon lange nicht mehr viel

    • @Gadient
      Das Geld der Flachlandchinesen habt ihr aber immer sehr gerne genommen – oder täusche ich mich da?
      Typische Bündner Arroganz. Das Resultat sieht man jetzt in den seit Jahren sinkenden Touristenzahlen.

  26. „Nettobuchwert“.
    Wer schätzt die Bestandsimmobilien ein? Ein Immofachmann, eine Bank oder der kreditgierige Eigentümer? Der „Marktwert“ ist fliessend und kann/wird in nächster Zeit bestimmt nicht mehr haltbar sein.
    Also „Marktwert“ (mit Fragezeichen) abzüglich Verbindlichkeiten, die feststehen, ergibt dann einen „Nettobuchwert“.
    Außerdem machen die verflochtenen Geschäfte mit eigenen Firmen stutzig.
    Und jetzt soll ein Megaturm alles retten?

  27. Einmal mehr brilliert Bär mit überaus kompetentem Risikomanagement. Aber was will man anderes erwarten, wenn der Chief Risk direkt am Geschäftserfolg des Credit Departments gemessen wird?

  28. Ist doch scheissegal, wegen lächerlichen 700 – 800 Mio hier so einen Aufstand zu machen.

    –> wir Bänker rechnen doch schon längst mit Mrd-Beträgen: und wenns nid funktioniert, dann kommen uns sowieso die Jungs vom schweizer Plantsch-Protegschn-Tieeeeemmmm, ähhhhh Es-En-Be zu Hilfe und schreien laut: „2-bik-to-fehhhhhhhllllll“.

    ….also macht euch nich in die Hose wegen so pipifatz Beträgen

  29. Stoffel und das potemkinsche Gebilde zu Vals: Nur eine Fassade, ein neuer Anstrich, dahinter gähnende Leere, ein Trugbild, eine Talsperre ohne jeglichen Nutzen, Flickwerke ohne Ende, Streuung von Zweckoptimismus, Aufmerksamkeit erzeugen, Wucherpreise, Spaltung eines Dorfes, einstige Schergen an der Macht, die einen Chabissalat hinterlassen, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Diffamierungen gegenüber Kritikern nehmen zu.

  30. Wenn es «keine Belehnung der Immobilien» gibt, dann liegt eben ein Treuhandkredit vor, z.B. mit einem arabischen Treugeber (was kaum überraschen würde) und der Bank Bär als Treuhänder.
    Ob die Finma allerdings Freude daran hätte, ist eine andere Frage. (Zum Glück ist sie mit Fällen wie Bank Coop/Waespi u.ä. voll ausgelastet. Sie kann sich schliesslich nicht um alles kümmern).
    http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/baustopp-im-zuercher-luxushotel-atlantis-emir-von-katar-wollte-zu-hoch-hinaus-id3632529.html

    (Das „Stoffel-Wertschriftenportefeuille“ erinnert übrigens irgendwie an Martin Ebner.)

    Die Grössenordnung des (behaupteten) Stoffel-Vermögens (1,7 Mia gem. Interview in der Aargauer Zeitung) liegt übrigens noch 200 Mio über der behaupteten Vermögensdimension eines anderen Immobilieninvestors bzw. Hoteliers mit eigenem Flugplatz (auch) im Engadin, der zusätzlich mit Pferden und Bildern handelt (wenn er sie nicht gerade eigenhändig transportiert). Er dürfte ebenfalls über gute Kenntnisse auf dem Gebiet „Treuhandkonstruktionen“ verfügen (neben seinem Forex-„Wissen“).

    Ist es ein Zufall, dass auch jener Herr (mit arabischen Connections) ein Steuer- bzw. Arrestproblem hat?

  31. Wie so so negativ über Stoffel, mit so viel Schulden (falls es stimmt) wird er sicher besser schlafen als die „Bänkler“.
    Ein normaler Bürger muss für CHF 100 tsd Kredit die Unterwäsche ausziehen, geschweige dann ein KMU.

    • Bei 100 tsd Schulden bei der Bank ist es das Problem des Schuldners, bei 100 Mio. das Problem der Bank-

  32. Wahrscheinlich erfolgt demnächst ein Börsengang zur (teilweisen) Tilgung der Fremdfinazierung.

    So lange, wie das Kapitalmarktumfeld noch günstig ist…

  33. OMG, dass die Banken „Mänätscherlis“ immer wieder auf solche Blender reinfallen. Wer nur 10% Menschenkenntnisse besitzt sieht sofort ROT wenn er diesen Angeber sieht.
    Die Ex Swissair Immobilien hätte er niemals auf seriösem Weg bekommen, wäre das Portfolio nicht durch den Sachwalter der ehemaligen Swissair verscherbelt worden.
    Leute wacht endlich auf und verbietet dem Typen wenigstens seinen Grosskotz Trum in Vals zu bauen!

  34. Stoffel versucht mit highrisk Investments aus dem Sumpf zu kommen. Z.B. ist er mit mehr als 5% bei der Myriad Group (Ebner lässt grüssen) eingestiegen mit einem EP von ca. 5.-/share. Da ist der Abschreiber bereits garantiert.
    Die Story mit dem Turm war damals nur PR. An den Turm glaubt er selber schon lange nicht mehr.

    • Stoffel wird den Turm sicher bauen… (Steht die versprochene Mehrzweckhalle in Vals schon?)

  35. Remo Stoffel, oder „Das Chamäleon“

    Chamäleons, das sind Lebenskünstler.
    Man hängt die Fahne in den Wind.
    Denn droht Gefahr von einer Seite,
    verändert man sich ganz geschwind.

    Aus gelb wird grün, aus schwarz wird rot,
    variantenreich das Farbenspiel.
    Ein Wandel kommt stets vor der Not,
    verändert laufend Weg und Ziel.

    Chamäleons wird es immer geben.
    Man passt sich an, zu allen Zeiten.
    Und ist man nicht ganz farbenblind,
    erkennt man wer die Täuscher sind!

  36. Sein Vermögen belaufe sich auf mehr als 1,7 Milliarden, sagt der einstige Bankstift Remo Stoffel (klick mich).

    Stoffel attackiert Inside mit Superprovisorischer demnächst?

    • „Heute – 1988 – wird das Vermögen des Werner K. Rey, 44, auf 1,5 bis 2 Milliarden Mark geschätzt.“

    • Ach ja, Rey, mit dem hat alles begonnen. Was macht er heute? Ist er Tankwart bei seinem Schwager in Schottland? PS: Habe noch ein Omni-Aktienzertifikat von nom. 100’000.– an der Wand hängen. Zur Erinnerung kaufte ich es für 300.– und liess das Papierchen ausliefern. Ein Mahnmal. Zügle das Bildchen demnächst in den Locus.

    • Sir Galahad: Danke für die Info, also doch, die Katze lässt das Mausen nicht und wenn man einem Schwein eine Brille aufsetzt, es bleibt ein Schwein.

    • @Der Rückbauer:

      „You have made my day!“

      Sowohl bei der Finma wie bei diversen Banken gibt es jede Menge „Brillenträger“!
      Vielleicht sind ja irgendwann mal „Kontaktlinsen“ angesagt. Aber das hängt nicht von der Optiker-Gilde, sondern von der Presse ab, wobei ich vor allem an die Sonntagszeitung und den Tages Anzeiger denke.