Alle wollen Gold, da macht UBS dicht

„Kleinhandel“-Desk bis 25000 Franken in Kommandoaktion geschlossen – Angst vor Sturm aufs Gold? Bargeldverbot.

Die UBS schloss vorgestern ihre 3 Edelmetallschalter in Zürich, Genf und Basel in einer Art Polizeiaktion: ohne Ankündigung, ohne Begründung.

Bumm, zu. Dabei waren die Schalter ein Supergeschäft für den Finanzmulti. Unzählige Retailkunden nutzten die Chance, Gold, Silber, Platin und mehr einfach, schnell und seriös zu handeln.

Kaufen, verkaufen, alles ging ruck-zuck dank den Spezialisten an den Extraschaltern der UBS in den drei Hauptstandorten.

Warum also macht die UBS ein Angebot dicht, das höchst beliebt, gesucht, genutzt war? Eines, das eine grosse Zukunft verspricht, weil immer mehr kleine Leute Gold und Silber als Sicherheit suchen?

Vielleicht genau deshalb. Die UBS könnte befürchten, dass immer mehr Anleger ihr Erspartes in harten Edelmetallen anlegen, statt das Geld auf dem Konto zu lassen oder an der Börse zu spekulieren.

Die Bank führte gestern zwar Kostengründe an. Doch die Massnahme passt in ein Bild zunehmender Repression, wenn es ums Bargeld geht.

In der EZB wird die grösste Note aus dem Verkehr gezogen. Offen wird von den höchsten Stellen ein Bargeldverbot diskutiert.

In Schweden prüft die Notenbank eine virtuelle Währung. Begründung dort: Der Bargeldumlauf sinkt dramatisch.

Dann wäre es einfach eine Reaktion auf die Nachfrage? Vielleicht steckt mehr dahinter.

In Indien sieht es ganz düster aus. Die Regierung Modi hat mit einer Geldreform den Wert der 500- und 1000-Rupien-Scheine zerstört.

Es brach Chaos aus.

Wohin mit dem eigenen Geld? Wie in Sicherheit bringen?

Diese Fragen bewegen die Leute. Oswald Grübel, ein Schlachtross von Swiss Banking, der selbst ein grosses Vermögen hat, gab letzthin einen unmissverständlichen Ratschlag.

30 Prozent in Gold.

Und zwar physisch. Keine Zertifikate auf irgendwelche Barren in irgendwelchen Tresoren, keine Aktien auf irgendwelche Minen irgendwo in den Anden.

Sondern hart, hier, bei sich. Im eigenen Schliessfach, im eigenen Tresor.

Jederzeit verfügbar, rasch liquidierbar, sofort zu gebrauchen.

Grübels 30-Gold-Prozent und weitere prominente Investoren stellen Stimmen dar, die vor dem grossen, dem ultimativen Crash warnen.

In deren These können die Notenbanken das Platzen des Bubbles nicht mehr lange verhindern. Sie haben ihr Pulver verschossen.

Die SNB hat ihre Bilanz verzwölffacht. Sie übersteigt inzwischen die jährliche Wirtschaftsleistung der Schweiz.

Wenn die Notenbanken nicht mehr kaufen können, brechen die Märkte ein. Weltweit.

So die Überlegung. Und dann hilft nur noch eines: Gold.

Die kleinen Sparer hatten in der UBS einen vermeintlich verlässlichen Partner. Am Extraschalter konnten sie ihr Gold jederzeit zu Geld machen.

Jetzt nicht mehr. Wer seine Kleinbarren oder Goldvrenelis der UBS verkaufen will, um schnell flüssig zu sein, der muss sich in die normale Schlange einreihen.

Diese ist heute meist kurz. In einer Krise wäre sie aber lang.

Neu müssen die Goldkunden laut UBS zwei bis drei Arbeitstage warten, bis klar ist, ob der Goldbarren auch wirklich echt ist.

„Qualitätsprüfung“ nennt die Bank die Massnahme. Aus 3 Tagen können in einer Krise 30 werden. Oder mehr.

Steckt somit mehr hinter der Goldschliessung bei der UBS, als die Bank mit ihrem Kostenhinweis weismachen will?

Time will tell.

Kommentare

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  1. Je nach dem gibt es noch andere Möglichkeiten für den Kauf als Beispiel bei einem Seriösen Edelmetall oder Münzhändler. Es gibt auch in der Schweiz einige gute Webshops wo man diverse Goldvrenelis oder auch andere Goldmünzen kaufen kann.

    Das wichtigste ist dass man vertrauen kann oder noch besser man kennt den Verkäufer.

  2. Denken, bitte:
    1. Wunderbar wenn sich alle an ihren Immos reichrechnen. Gekauft für 1 Mio.? Heutiger Wert 2, 3, 4 Mio.? Prima, verkaufen. Und dann? Eine neue kaufen für? Genau, den Wert der eben verkauften. Weil es ja keine günstigeren gibt. Also Nullsummenspiel für Joe Average und Sue McDonald.
    2. Gold müsste gemessen an den heutigen Weltproblemen 1 Mia. pro Gramm wert sein. Ok, für Hysteriker schon. Aber trotz Bienensterben, Dieselskandal, Trumpwahl, Irrsinnsnationalbankbilanzen, Negativzinsen, Rechtsüberholverbot, Sars (ah nein, schon vorbei), passiert immer noch nichts. Dann halt morgen, oder übermorgen..
    3. Grubel ist gross geworden wo das Geld, welcher Farbe auch immer, Sintflutartig in die CH zu den Grossbanken kam. Besoffen von dieser Schwemme konnte gelaabert werden was sie wollten, und alle nickten. Es liess sich in ihre DNA nieder. Aufwachen, tempi passati.

    • Historisch betrachtet hatte Gold in-etwa immer die gleiche Kaufkraft, abgesehen von den wenigen, eher kurzzeitigen Ausschlägen. Wenn man natürlich Gold ausschliesslich in Währungen bewertet, deren „Wert“ resp. deren Kaufkraft ständig sinkt, ist natürlich Gold – und dies gilt auch für andere Edelmetalle – massiv unterbewertet. Seit der Gründung der FED hat der US$ über 90 % seiner Kaufkraft eingebüsst. Rapide abwärts ging es ab 1971, als Präsident Nixon die Goldbindung des Dollars aufhob. D.h. Gold und Silber sind heute massiv unterbewertet, und der massive Kursanstieg wird wohl kaum mehr lange auf sich warten lassen. Der energetische Aufwand wird langsam zu gross, um die Edelmetallpreise ständig nach unten zu prügeln, das wird wohl nicht mehr lange funktionieren… Und der Greenback sowie alle anderen Währungen sind das Papier nicht wert worauf sie gedruckt sind. Und schwimmt eine Währung oben auf – wie z.B. der kleine Schweizerfranken – muss dieser ebenfalls nach unten geprügelt werden. D.h. unsere liebe SNB vernichtet pausenlos die CH-Kaufkraft, angeblich um ein paar Exportfirmen und den Tourismus zu stützen. Für mich grenzt dies an Hochverrat…

  3. Man muss nicht Verschwörungstheoretiker sein, um zu merken, dass die offizielle Begründung hanebüchen ist. Eine Schliessung aus Kostengründen oder aus anderen strategischen Überlegungen kündigt man an, z.B. auf Ende Jahr und setzt sie nicht in einer Nacht- und Nebel Aktion um. Zudem war die UBS mit dem Gold- und Edelmetallschalter noch im Oktober an der internationalen Münzmesse präsent. Bei einer seit Längerem geplanten Schliessung hätte man hier kaum noch investiert.

    Das Ganze stinkt zum Himmel, und die Vermutungen von Hässig liegen wohl kaum stark daneben. Es sieht so aus, wie wenn der Schalter unter starkem Druck geschlossen wurde, ob dieser intern oder extern ausgeübt wurde, kann ich nicht beurteilen.

    Jedenfalls springt man so nicht mit Kunden um und es ergeben sich für den Kunden klare Nachteile und eine weitere Einschränkung bezüglich Angebot, Beratung und Dienstleistungspalette. Dies bei hohen und steigenden Kosten. Für mich bedeutet das Abbruch jeglicher Geschäftsbeziehungen mit der UBS. Und dies nach 35jähriger Loyalität meinerseits vs SBV und UBS.

  4. Lustig, wie es Hässig zustande bringt aus der Schliessung eines verstaubten Goldschalters an teuerster Adresse, wo meist nur einzelne Turisten („Alle wollen Gold“. Wow! Echt jetzt?!) ein paar Münzen gekauft haben und sich für die Bank 100% nicht rentiert hat, eine gross angelegte Verschwörung zu sehen. Alternativen gibts genug: Cash am Automaten holen (für die Verschwörer hier: ja, ihr habt Cash auf euren Konten!) und euer Gold woanders kaufen. Und vergesst nicht auch noch gute Waffen mit genügend Munition zu besorgen. In einer Krise, wo ihr euer Gold wirklich brauchen würdet (wir sprechen da so ca. vom Ende der Welt), ist es nämlich nur so viel wert, wir ihr euch verteidigen könnt. Also praktisch gar nichts…

    • Wenigstens ist die TV-Welt noch in Ordnung, wo mit lustigen
      Quiz-Sendungen und trendigen Casting-Shows die Jungs und Mädels noch bei Laune gehalten werden

  5. Nun wenn man sieht, dass innerhalb von 3 Tagen nach der US Wahl 8000 Tonnen! virtuelles Gold verkauft wurde um damit den Goldpreis noch weiter zu drücken, damit die Elite für billiges Geld noch an die letzten physikalischen Goldreserven kommt, dann weiß man dass ein Finanzcrash unmittelbar bevorsteht!

    • @ Bernd: Übernehmen Sie solchen abstrusen Stuß von Ihren Gold-Bug Verschwörungskreisen oder gefällt es Ihnen einfach nicht, dass Sie zum falschen Zeitpunkt Gold gekauft haben?

    • @Goldtrader:
      bitte einfach weiter schlafen. Edelmetallpreise werden seit Jahrzehnten manipuliert, quasi nach unten geprügelt. Welches waren nochmals die Finanzinstitute die wegen Goldpreismanipulationen eine viel zu kleine Busse kassierten? Eigentlich wird der gesamte Markt ständig manipuliert, so etwas wie eine Preisgebung durch Angebot und Nachfrage gibt es nur in der Theorie und im Märlibuch. Du glaubst Du wüsstest was mit dem Gold abgeht, da Du jeden Tag den Kurs verfolgst… wie gesagt, einfach weiterschlafen.

  6. Sicher kostet der Edelmetallschalter Geld. Nämlich die Goldverwahrung (Tresor, Alarmanlage, Sicherheitstransport, Kapitalbindung) und die Versicherung.
    Demnach müsste die UBS alle Abteilungen schliessen, welche mehr kosten als sie erwirtschaften.
    Die Gründe für die Schliessung dürften allerdings ganz wo anders liegen: Stichwort Negativzins!

  7. In Indien wurden letzte Woche Knall auf Fall die bestehenden 1000-er und 500-er Rupien Geldscheine nicht mehr für gesetzliche Zahlungsmittel erklärt, die entsprechenden ungültigen Geldscheine können nur mittels Vorlage eines persönlichen Ausweises auf ein Bankkonto eingezahlt werden -getauscht in Buchgeld auf ein Bankkonto.
    Sämtliche Bankkonten werden in Indien umgehenden den Steuerbehörden automatisch angemeldet -wie z.B. beim AIA.
    Durch die Nötigung des Tauschens von Bargeld zu Buchgeld auf ein Bankkonto -ansonsten sind die entsprechenden 1000-er und 500-er Rupien Geldscheine wertlos- deckte die Regierung Vermögenswerte auf die bei den Steuerbehörden nicht deklariert wurden.
    In der Schweiz steht die Herausgabe der neuen 200-er und 1000-er Geldscheine voraussichtlich für das Jahr 2018 fest – wie auch der AIA-Datenaustausch der Schweiz mit anderen Ländern.
    Plant die SNB das gleiche Szenario wie in Indien bezüglich der Einführung der neuen 200-er und 1000-er Geldscheine – aus rechtlicher Sicht wäre die SNB dazu berechtigt.
    Es fehlt letztlich nur noch die automatisch Anmeldung der Bankkonten der Inländer in der Schweiz bei den Steuerbehörden -Abschwächung des bestehenden Bankkundengeheimnis- sowie die Durchsetzung des AIA mit dem Fürstentum Lichtenstein, obwohl die Regierung des Fürstentum Lichtenstein kein AIA-Abkommen mit der Schweiz eingehen will.
    Der zuständige jetzige Bundesrat für Finanzen ist zur Zeit in diesem Sachverhalt in einem U-Boot unterwegs, man hört und sieht in nicht -keine Stellungnahme und Erklärung in der Sache.
    Hier werden wohl von SNB und Finanzverwaltung im Hintergrund fertige Sachverhalte angestrebt, die denen von Indien bezüglich Geldschein-Eintauschaktion in der Sache gleichen.
    Die Schliessung der Edelmetallschalter in den aufgeführten Filialen der UBS gehört und passt bestens in das Vorfeld zu der kommenden Eintauschaktion.
    Die sich im Umlauf befindenden 200-er und 1000-er Geldscheinen werden von der SNB als nicht weiter geltende gesetzliche Zahlungsmittel erklärt, die Geldscheine können nur noch bei entsprechenden Finanzinstituten (Bank, Post, SNB selbst etc.)
    auf ein Konto als Buchgeld eingetauscht werden, sämtliche Einzahlungsvorgänge gelangen hierauf an die entsprechenden Kant. Steuerbehörden -Indien lässt grüssen.

  8. Gold ist das einzig „richtige“ Geld.

    Es ist niemandens Zahlungsversprechen.

    Beim Geld auf der Bank müssen Sie sich darauf verlassen, dass die Bank auch auszahlen kann. Auch die Noten und Münzen der SNB (bez. der Swissmint) sind nur so viel Wert, wie die Bürger vertrauen in die Institutionen haben. Und das Vertrauen schwindet, eine Kehrtwende ist nicht in Aussicht.

    Geld sollte 3 Funktionen erfüllen:

    – Zahlungsmittel

    – Recheneinheit/Wertmassstab

    – Wertaufbewahrungsmittel

    Der Funkton als Zahlungsmittel und der Recheneinheit droht auf globaler Ebene die digitale Konkurrenz wie Bitcoin oder andere Kryptowährungen. Das heisst nicht, dass die lokalen Währungen überflüssig werden, aber sie können schneller an Bedeutung verlieren, als einem lieb ist. Zum Beispiel wenn die grossen Player wie PayPal, Microsoft, Apple, Google die Kryptowährungen als „the next big thing“ lancieren.

    Durch die QE ist Geld nicht mehr als Wertaufbewahrungsmittel geeignet. Deshalb flüchten sich die Menschen in Sachwerte wie Immobilien, Oldtimer, Kunst, u.s.w.

    – Gold hat ein intrinsischen Wert
    – es ist niemandens Zahlungsversprechen
    – die Gold Menge ist endlich
    – Gold ist eine Versicherung für das Worst Case Szenario

    All das spricht für Gold.

    Dagegen spricht nur, dass es keine Kapitalerträge abwirft, es gestohlen werden könnte und das die Regierungen ein Goldverbot erlassen werden. Doch diese Risiken sind gering, im Vergleich zu dem Wahnsinn, den die Notenbanker und all die selbsternannten Finanzgenies jeden Tag veranstalten.

    Ein paar Vrenelis unter der Matratze haben noch nie jemand in den Ruin getrieben – wilde börsen Schieberei hingegen schon.

  9. Ich schätzte den USB-Edelmetall Schalter in Zürich sehr. War erst vor 2 Wochen letzmals dort. Es gab immer tolle, teils nicht so alltägliche Goldmünzen und auch als kleiner Käufer (bis max 500 Franken) wurde man ernst genommen. Wirklich ein Jammer, war einer der besten Adressen in Zürich um Goldmünzen der lateinischen Münzunion zu noch guten Preisen zu kaufen. Diese Quelle ist nun versiegt.

  10. Die UBS würde auch noch die Einzelverwahrung von Edelmetallen bieten, dann geht man nicht das Sicherheitsrisiko ein das Edelmetall zuhause verwahren zu müssen.

  11. Es ist evident: ab ca. 01.01.2017 werden UBS & Co. Negativinsen selbstverständlich auch für Klein Kleinsparer einführen (PKB Privatkunden Basis bis 25’000). Um dem dann folgenden Gold run zu verhindern, werden jetzt schon einmal die Schalter geschlossen.
    Im schlimmsten Fall werden parallel noch die Kontoführungsgebühren für die Kleinsparer erhöht. Das Ganze wird auch zu einem weiteren Anstieg und Überhitzung auf dem Schweizer Immobilienmarkt führen und letztlich in einem Super Crash enden (Yanet Yellen hat eben gerade übrigens „eine baldige Zinserhöhung“ -auf Bloomberg angekündigt). Wir werden einen massiven Abschlag auf die überrissenen Schweizer Immobilienpreise sehen ab ca Mitte 2017, ich sehe einen Abschlag von bis zu 35%.. Das heisst einfache Eigentumswohnungen im Speckgürtel (Agglomeration) von Zürich, die in den letzten Jahren von 450’000 auf 800-900’000 CHF gestiegen sind, werden dann plötzlich nur noch 650-700’000 CHF wert sein.

    • @Dr. Urs Lehmann: Das gebetsmühlenartige Wiederholen von der Immobilienblase nervt langsam; es ist extrem weltfremd. Reden Sie einmal mit einem Genfer oder einem Frontalier über den Immobilienmarkt. Und im Kreis 5 hat es teilweise weniger als zehn freie Wohnungen. Wenn der Super Crash kommt, dann höchstens für die SNB, welche auf ihren euro-Beständen einen kräftigen Abschreiber vornehmen muss. Das ist alles. Gold hat ausgedient. Finden wir uns – incl. Dr. Faber – damit ab.

    • Solange die Nachfrage besteht – und die ist gigantisch, jegliche Schrottbuden werden nachgefragt – und sich die Leute es leisten können, werden die Immopreise weiter steigen.
      Wer sein Geld sicher anlegen will, kauft a.) Immobilien b.) Immobilien c.) Immobilien und d.) Edelmetalle physisch

    • @Alois Mettler:
      weiterschlafen, Sorry, aber Sie haben nicht den blassesten Dunst was auf der Welt abgeht. Jede Blase wird mal platzen, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Werte, die keinen physischen Gegenwert beinhalten, sind keine Werte. Eine Immobilie hat zwar einen physischen Netto-Wert, da müssen jedoch erst mal alle Standort- und Spekulationsbewertungen abgezogen werden. Nur noch etwas zuwarten, denn ohne zusätzlichen Rechenaufwand Ihrerseits wird das dann schon von ganz alleine passieren…

  12. Physisch und rasch liquidierbar? Wo am meisten?
    Und die Fragebogen an den Schaltern, wenn wieder so ein siebenschlauer (von lh beratener) Kunde am Schalter auftaucht in seiner Not. der geht er mit dem Vreneli zum Bäcker?
    Auch der Hinweis auf den grossen Grübel hilft da nichts. Nach meiner Meinung meldet er sich viel zu häufig zu Wort, um da noch ernsthaft hinzuhören…

  13. Wenn alle Schweizer noch dieses Jahr ihr Geld bei der Bank in Gold umtauschen würden, zb in echte Schweizer Goldvreneli, dann würde es den ärmsten unter den armen schweizer Banken – mit ihren astronomischen Schuldenbergen in ihrer Bilanz – bald ausgehen, sicher vor Weihnachten und es würden sich alle Echten Schweizer fragen: wieviel ist eigentlich unser Geld wert ? Wenn wir damit nicht mal ein Goldvreneli kaufen können, sondern nur noch einen Blick am Paradeplatz-Kiosk ?

    • Und wenn Du ein klein wenig Bankbilanzwissen aufweisen würdest, wäre Dir auch klar, dass dann die GESAMTE hiesige Ökonomie den Bach runtergehen würde! Zudem wäre nur ein geringer Bruchteil der gesamten Schweizer Geldmenge überhaupt in Vreneli verfügbar.

    • Schuldenberg? Stimmt, unsere Hypotheken, welche durch die Einfamilienhäuser und Wohnungen durch Herr und Frau Schweizer sichergestellt sind. Nicht nur die Banken wären betroffen, sondern jeder Eigenheimbesitzer, da seine Immobilie zwangsversteigert wird, kein Käufer vorhanden ist dank der Vollgeldinitiative und die ganze Schweiz den Bach runter geht.

  14. Ich würde die Behauptung, das Geschäft sei so profitabel infrage stellen. Die Kosten sind nicht ohne (Spezialisten, Sicherheit, zentrale Standorte…). Es dürfte sich tragen, aber es ist kein „Goldesel“. Zudem trägt man Risiken die gemanaged werden müssen.
    Wenn dann Kostendruck dazu kommt, und das Geschäft keine strategische Relevanz hat steht es schnell auf der Abschussliste.
    Aber: Wenn es einen Markt gibt, wird es alternative Anbieter geben…

    • du hast ja wohl wieder mal keine ahnung wovon du sprichst.
      jedes geschäft birgt risiken und hat eine aufwandseite.
      edelmetallhandel physisch ist eines der ältesten geschäfte der banken und hatte vor allem in der ubs einen sehr guten ruf

    • Gute Punkte. Glaube auch, dass dies die Erklärungen dafür sind. Sehr simpel, dafür umso plausibler.

  15. Dort wird man nur den Forderungen der Brüsseler Politclowns nachkommen: Unabhängige Bürger in diesem verbrecherischen Konglomerat sind alle Terroristen. Der Bush jun. meinte doch auch schon: who is not with us is against us. Weölche Parallelen der Jean Clown Juncker denkt
    mit dem ihm noch verbliebenen Rest der grauen Zellen genau so.
    „Die glauben nicht was wir ihnen sagen, die wollen unsere Wohltaten nicht und die Schweiz ist sowieso schon immer eine Zelle des Aufruhrs gewesen. Sagt der Name W. Tell nicht genug ? Der Geßler meinte es doch nur gut. So wie wir.“
    Allerdings hat die feige, linksgestrickte Regierung der Schweiz kein Druckmittel mehr. Dann geht es wie in Schweden, Indien und Zypern eben um das Konfiszieren und Dichtmachen aller Schlupfwege. Schweizer, hört die Signale !!

    • Nach gesundem Menschenverstand ist das Aufwertungspotential von Silber 10x grösser als dasjenige von Gold! Begründung: Silber ist das GOLD des „Kleinen Mannes“ und ist vergleichsweise noch billig! Wenn der Run einsetzt, wird sich der Preis schnell vervielfachen!!

  16. Wenn der Goldpreis, wie am Anfang dieses Jahres, um nur 25% in der Spitze ( US$ 1.050,00 –> US$ 1.350,00) steigt, wäre es da nicht sinnvoller, Goldminenaktien zu kaufen, die sich seither in einem halbem Jahr bis zu verfünffacht (z. B. Barrick, Yamana, Gold Fields, etc.) haben?

    Und wenn einmal wieder der grosse, ultimative Crash naht wie 2009 sich freudig in abgestürzte Standard- oder Nebenwerte einzukaufen, um einer zukünftigen Vervielfachung (z. B. 10x mit Freenet, 20x mit Continental, 30x mit Patrizia Immobilien, 40x mit Infineon, 50x mit ProSieben Media) seines Einsatzes entgegenzusehen?

    • Das ist gerade das große Glück, ungefähr zum Zeitpunkt der größten Wertlosigkeit (ggf. bei Konkursgerüchten) tief unten einzusteigen: siehe Petrobras, Vale, ArcelorMittal, Glencore etc. seit Februar dieses Jahres.

      Angesichts einer weiter wachsenden Weltbevölkerung von aktuell 7,5 Mrd. Menschen waren das alles glückliche Chancen, die sich bereits bestens rentiert haben.

  17. Neben den eingesparten Kosten muss die UBS nicht mal mehr die Risiken tragen. Wenn ich mir es recht überlege, dann sollte sie diese Risiken nehmen und diejenigen der IB subito herunterfahren.

  18. Gegen was bitte möchten Sie ihr Gold denn irgendwann verfügen, liquidieren oder gebrauchen?

    Erdbeeren, Kartoffeln, Schnaps, Mäntel oder Zigarren?

    • Oder vielleicht meinen eigenen Freikauf? Wie damals einige Juden im Warschauer Ghetto. Damals waren Vreneli begehrt. Die Schweiz war der einzige Ort auf der Welt, wo physisches Gold gehandelt werden konnte. –
      Physisches Gold ist strategische Anlage und Lebensversicherung im Extremfall. Spekulanten versuchen seit Jahrtausenden, Gold kaputt zu machen, aber: Noch nie gelungen.

    • Ich glaube Sie haben nicht ganz verstanden worum es in dem Artikel geht. Goldbesitzt ist ein Notnagel für Extremrisiken und soll physisch und jederzeit greifbar sein. Kein Bankschliessfach, kein Papiergold.

      Es ist nicht logisch sich mit Bankprodukten gegen Bankenpleiten abzusichern. Aber es steht Ihnen frei sich lehman-isieren oder ver-zypern zu lassen…

    • http://www.goldreporter.de/deutsche-bank-liefert-xetra-gold-nicht-mehr-physisch-aus/hot-links/60656/
      und Zampano, was machste mit Deinem Papierligold, wenn die z. B. Raiffeisen u. a. etc. in der Finanzkrise 2.0 plötzlich pleite ist/sind. Undenkbar!!!!…. haben wir ja schon vor dem Brexit und Trump gehört. Nicht wahr?
      @Goldbug, durchaus vorstellbar weswegen 500Grämmer and up nicht unbedingt das Zahlungsmittel der Wahl wären. Wechsel(gold)problem:))

    • Was ist das denn für ein oberdämlicher Schleichwerbelink! Genau um solche Produkte geht es hier wohl zuletzt.

    • @übel, übel sagt Ossi Grübel: da das Gold physisch im Tresor gelagert wird, hat ein Konkurs keinen direkten Einfluss, wie auch nicht auf Aktien, Anlagefonds oder ähnliches.
      Nur zu Hause ist es schneller verfügbar, aber auch für Diebe!

    • Eventuell ziemlich wrong Zampano. Zumindest im grossen Industriekanton fallen auch die Schliessfächer und alle!!! Guthaben der Kunden in die Konkursmasse einer Bank, da geht nichts mehr rein und nichts mehr raus, und obendrein hat Staat auch direkten Zugriff (ohne Konkursfall) auf die Schliessfächer der Kunden. Wie es sich in der CH verhält weiss ich nicht ganz genau, und halte mich wegen der fortschreitenden Gumihalsierung unseres Landes und oben beschriebenen an folgenden Satz: Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste. Analog: Schliessfach ausserhalb des Bankensystems und bin somit gegen ziemich viele Diebe, wozu ich nicht nur Einbrecher zähle, gesichert(er). Dann noch was bezüglich des „Ammenmärchens“ …“Gold liegt bei Zertifikaten physisch im Tresor und kann jederzeit geliefert/abgerufen werden“…. Ja, ja das steht schon auf dem Zettele des Herausgebers des ETF’s. 1. Papier ist sehr geduldig. 2. Sind die Spesen eventuell exorbitant hoch und noch schlimmer vielleicht muss es aber zuerst gekauft (wovon im Konkursfall?) werden, denn nicht einfach so übersteigt das Papiergold (Anrechte, Zertifikate uvm. und somit sprichwörtlich s’goldigi nütäli) das physisch existierende Metall um etwa einen Faktor 300 bis 500.

    • @Zampano:
      Ihnen ist möglicherweise noch nicht zu Ohren gekommen, dass zu Beginn der „Zypern-Krise“ eine der ersten Bankhandlungen war, die Privaten Schliessfächer zu sperren. Ob man da im Falle einer Bank- oder Staatspleite noch dran kommt, wage ich zu bezweifeln.

      Noch düsterer sieht’s mit Spareinlagen aus: ein Betrag auf dem Bankkonto zu haben, heisst nicht Eigentümer dessen zu sein, man hat als Kunde lediglich das Verfügungsrecht, das von heute auf morgen gekündigt werden kann.