Collardi und Frau Cherin: Scheidung des Jahres

Chef von Julius Bär hat sich von Gemahlin aus Singapur getrennt – Scheidung absorbiert Kräfte – Exodus bei Tochter WMPartners.

Es war ein langes Hin und Her. Nun dringt aus dem Bär-Ableger in Singapur die News, dass Cherin Collardi und ihr Mann, der bekannte und flamboyante Chef der Julius Bär, sich scheiden lassen.

Es wäre die wohl teuerste Scheidung des Jahres eines wichtigen Finanzplatz-Players. Collardi verdiente in seinen 8 Jahren als Bär-CEO geschätzte 50 Millionen.

Cherin Collardi, die aus Singapur stammt, hatte mit Collardi ein Haus im Schwyzer Steuerparadies Schindellegi gebaut.

Sie sei die treibende Kraft gewesen und habe mit ihren Einwänden und Wünschen zu einem komplizierten Bau beigetragen.

Cherin und Boris Collardi haben ein Mädchen adoptiert.

Ein Bär-Sprecher wollte die Nachricht von der Scheidung seines obersten Chefs „weder bestätigen noch dementieren“. Eine zweite Quelle in Zürich sagte, die beiden seien „endgültig getrennt“.

Auf dem Zürcher Bankenplatz käme die Meldung von einem endgültigen Aus zwischen Boris und Cherin Collardi überraschend.

Ein Zürcher Privatbanker, der die Collardis seit langem kennt, das Paar aber seit einiger Zeit nicht mehr zusammen getroffen hat, sagte im Gespräch: „Ich meinte, sie hätten sich zusammengerauft.“

Wenn es tatsächlich zur Scheidung kommt, dann führt das bei Collardi zu einer weiteren Belastung. Es geht um viel Geld, um das Sorgerecht der Tochter, um die Aufteilung von Gütern.

Collardi hatte in letzter Zeit mit grossen Krediten seiner Bär-Bank Renditeliegenschaften erworben.

Ebenfalls fiel auf, dass Collardi mehrere Privatfirmen gründete, in denen oft die gleichen zwei Vertrauten eine Statthalter-Roller spielten.

Als Domizil der Gesellschaften war ein einigen Fällen eine Adresse eingetragen, die direkt zum Privathaus der Collardis in Schindellegi führte.

Für Cherin Collardi könnte entscheidend sein nachzuweisen, dass sie guten Grund gehabt hat, sich von ihrem Mann scheiden zu lassen. Der Bär-Chef hatte Inhouse-Affären.

Wie das in einem Scheidungsverfahren berücksichtigt wird und ob es überhaupt eine Rolle spielt, kann von aussen nicht gesagt werden.

Je nachdem erhält Cherin Collardi aber mehr oder weniger vom Reichtum von Collardi.

Ebenfalls entscheidend wird sein, ob Collardi und seine Frau alles gemeinsam besassen oder getrennte Finanzverhältnisse hatten.

Collardi ist im Geschäft an vielen Fronten gefordert. Er bräuchte den Rücken frei, um die Lage präzis zu analysieren und mutige Entscheide zu fällen.

Wie stark die allfällige Scheidung den 42-Jährigen belasten wird, muss sich weisen. Die Baustellen sind jedenfalls gross.

Im Private Banking Schweiz kam es nach dem abrupten Führungswechsel von letztem Sommer zu hochkarätigen Abgängen.

Collardis neuer Schweiz-Chef muss beweisen, dass er die wichtigen Kundenberater bei der Stange halten kann. Gleichzeitig muss er sicherstellen, dass keine neuen Compliance-Fälle eintreten.

Eine andere Pendenz ist die Vermögensverwalterin WMPartners. Sie gehört zum kleinen Bär-Imperium und hätte eine der führenden Private-Banking-Boutiquen von Zürich werden sollen.

Nun herrscht bei der WMP Abbruch auf Raten. Der unabhängige Ex-ABN-Amro Banker Reinout van Lennep tritt aus dem Verwaltungsrat der WMPartners zurück.

Ebenfalls nicht mehr gross operativ aktiv ist Balthasar „Balz“ Meier, der Sohn des einstigen WMP-Gründers und Bruder des legendären Yello-Musik-Meiers, Dieter.

„Vizepräsident Reinout F. van Lennep und VR-Mitglied Tobias Somary werden sich anlässlich der nächsten ordentlichen Generalversammlung vom 7. März 2017 nicht zur Wiederwahl stellen“, bestätigt ein Sprecher der Julius Bär.

Der Grund sei, dass der VR der WMPartners mit 7 Leuten grosszügig bestückt gewesen sei. Die neu 5 Mitglieder, davon drei, die als unabhängig gelten, seien der Grösse der Boutique angemessen.

Diese wird immer kleiner. Die WMPartners habe in den letzten Monaten massiv an Kunden und verwalteten Vermögen verloren, sagt eine Quelle.

Grund sei Missmanagement. Vor allem der langjährige Chef der Vorgängerboutique namens Infidar sei daran schuld.

Infidar und WMPartners fusionierten vor 3 Jahren unter dem Dach der Julius Bär. Es war von Eroberung des Markts bis hin zu Börsengang die Rede.

Nun könnte die WMPartners bald zu klein für einen eigenständigen Auftritt sein. Bär-Chef Collardi müsste sicherstellen, dass die Tochter nicht noch weiter an Terrain verliert.

Ebenso wäre der Aufbau eines potenziellen Nachfolgers angezeigt. Collardi hat die Julius Bär durch viele Zukäufe gross gemacht.

Nun geht es darum, die Bank fitzutrimmen. Dafür sind andere Chefqualitäten nötig. Es braucht Detailkenntnisse, strenge Projektführung, harte Umsetzungsentscheide.

Sprich: Langweilige Knochenarbeit statt glamouröses Event-Banking.

Collardi ist eher der Typ für Party und Show. Eine mögliche Scheidung absorbiert ihn zusätzlich.

Für Bär verspricht das neue Turbulenzen.

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51 Kommentare zu “Collardi und Frau Cherin: Scheidung des Jahres

  1. Wenn mann mit diesem Aussehen so eine Frau heiraten konnte und auch noch eine Geliebte hat, muss ja abartig viel Kohle vorhanden sein.

  2. Und was sagt unser lieber Dupont zur ganzen Sache? Wo steckt er nur – immer noch in den Weihnachtsferien oder feiert er russisches Neujahr?

  3. Ohne seinen Sozialstatus könnte er so eine Frau nicht haben. Stets die gleiche Erkenntnis aus der Soziobiologie über den Primaten Homo sapiens.

  4. Da Boris und Mark nunmehr über ähnliche private Erfahrungen verfügen, erstaunt es nicht weiter, dass Mark «Libor» Branson auch sehr viel Verständnis für Boris’ geschäftliche «Abenteuer» aufbringt, wie z.B. die behauptete 480 Mio Immobilienfinanzierung an die Priora mit Hauptaktionär Remo Stoffel, einem renommierten Kantengänger ….

    http://www.nzz.ch/wirtschaft/newsticker/massiv-hoehere-geldbusse-fuer-churer-immobilienhaendler-remo-stoffel-1.18338512

    https://insideparadeplatz.ch/2015/12/07/mark-branson-verliebte-sich-in-finma-angestellte/

    (Da bei mir sämtliche Strafen/Bussen über Fr. 10’000.– ausnahmslos UNbedingt sind, verlege ich meinen Wohnsitz nächstens nach Chur.)

  5. Mr. Collardi wird sicher seine Gründe gehabt haben, bei einer Scheidung mitzumachen! Bedauerlicherweise geht es bei Scheidungen, wenn Vermögen da ist- seitens der Frau nur noch um finanzielle Vorteile daraus. Bekannt mit Frauen aus der Ukraine, Russland etc.
    Mich geht das einen ganzen Furz an. Glücklich geschieden zu sein, ich auch ein erstrebenswertes Ziel, die Damen und Herren da draußen!

    (Zu) viele wollen es einfach nicht wahrhaben, zu würdigen, wer das Vermögen erschaffen hatte und wer es sich tag täglich gut gehen lässt……

    Was in diesem Bericht überhaupt nichts zur Sache beiträgt ist der Umstand, dass Collardi sich privat Immobilen (Rendite) zulegt bzw. aufbaut. Wenn Geld vorhanden dazu ist (woher auch immer) dann ist das ein ganz einfaches Geschäft.
    Und, dass er noch einige Firmen nebenbei laufen hat, ach du meine Güte, für das entlohnte er ja seine zwei Chnuschdis.

    Und nicht zuletzt, wäre ich dann schon etwas erstaunt sollte Collardi nicht einen angemessenen Ehevertrag mit in’s Rennen gebracht haben.

    So betrachtet, hat diese Story inhaltlich überhaupt nichts mit zu erwähnenden Geschäftszügen oder Deals zu tun denn, diese währen viel spannender und sexy!

  6. Da ich über ein ähnlich hohes Vermögen wie Boris C. verfüge (>40 Mio.CHF) und beabsichtige mich demnächst von meiner leider charakterschwachen russisschen Ehefrau scheiden zu lassen, würde mich doch sehr interessieren, wie genau Boris C. „vermögensschutz im Scheidungsgsfall/ asset protection“ betrieben hat,. Er wird in der letzten Zeit als die Scheidung absehbar war, mit Sicherheit einen Schutzmantel um sein Vermögen gelegt haben (von Dritten gehaltene Immobilien mit internem Treuhandvertrag, JB Offshore Konstruktionen etc etc.). Hoffe er hat das gut strukturiert, denn es ist ein absolutes Unding, dass nach wie vor jungen ausländischen Ehefrauen bei der Scheidung die „Hälfte der Pensionskasse“, nachehelicher Unterhalt etc zugestanden wird. Im Ausland gibts das alle nicht mehr.. Völlig veraltetes Eherecht in der Schweiz. Ich werde nach meiner Scheidung mit Sicherheit nicht mehr heiraten.
    Mit welcher Begründung sollten denn Cherin Collardi und die ganze Russinnen Fraktion in zürich Ansprüche auf Geld nach der Scheidung haben? Weil sie so gut aussehen? Oder weil sie so selbstbewusst auftreten vor Gericht? Diese „Ehefrauen“ kommen zum grossen Teil von ganz ganz unten und drehen hier 3 mal die Nummer mit der Scheidung und Hälfte der Pensionskasse und sind dann durch! Die haben doch alle 2 Hände, Hirn etc und es kann ihnen sehr wohl zugemutet werden noch zu arbeiten(!). Der Zumutbarkeitsbegriff wird einfach im Schweizer Eherecht völlig falsch ausgelegt, genauso wie die „Aufrechterhaltung des Lebensstandards“! Im Ausland ziehen beide nach der Scheidung aus der Luxuswohnung aus und suchen sich etwas bescheidenes! Ein schlechter Witz ist es in der Schweiz, dass die Frau im Luxushaus in schindeleggi etc wohnen bleiben darf und der Mann ausziehen soll.. Eigengtlich müssten die Schweizer Richter den ganzen jungen Russinnen, brasilanerinnen etc. eine Briefmarke auf ihren Allerwertesten kleben und sie dahin zurückschicken wo sie herkommen! Eine sbsolute Ungerechtigkeit denen auch noch Haus, nachehelichen Unterhalt und die „Hälfte der Pensionskassen“ zuzusprechen..

    • Was die „falsche Auslegeordnung“ anbelangt, findet diese offensichtlich v.a. in den äusserst bescheiden bestückten Oberstübchen von Lehmännern & Co. statt. Einfach zu blöd…..

    • Ihre Argumentation ist zu rassistisch, und daher null und nichtig!

      Der schweizerische Eherecht schützt die Frau, egal, woher sie kommt.

      Das sie geheiratet haben zeugt von ihrer Naivität (meine war anderswo).

      Ein russicher Oligarch erwirkte eine 3% statt 50%-Angabe seines Reichtums. Aber 1) er kennt Putin und 2) er ist nicht in der Schweiz.

      Ausserdem bilden sie und ihre Russin eine Zuverdiengemeinschaft. Somit geht es nur um den vereinigten Verdienst in dieser Zeit. Auf die vorheriger Summen wird nicht zugegriffen.

      Da vor 25 Jahren Eidgenössinen ungeschützt waren, als Eidgenossen Frauen importierten, schlug die Emanzipation überhart zu. Es pendelt sich langsam ein.

      Wir leben noch immer in Saudi Helvetien, einfach geschlechtsverkehrt.

      Im übrigen rate ich ihnen zur bombensicherer Verhütung seit 1.1.2017.

      Selbst mit ihrem Geld können sie versuchen sich hochzuschlafen. Become a bitch or die.

    • Warum haben Sie ihre charakterschwache russissche Ehefrau einst geheiratet?

      Umnachtung, Blackout, sonstiges?

    • Tja, unglaublich intelligennte Männer… schaffen ein rieEn Vermögen und heiraten irgendwann die best aussehenste, blonnde, schmalste uns jüngste ,.Russin oder Bibelis.“.
      Mann will schliesslich auch mit 80zig Jährchen noch ne gute Falle im Sportboliden machen, selbst wenn man ihn mit Rückenwind und Viagra, nicht mehr auf Rennzeiten bringt. Ich betrachte es mit Beileid, da selber ein Artgenosse, denn warum bloss, rennt man überall mit Gehirn, dem grösst möglichen Erfolg nach, um ihn dann so dermassen töricht, zu verspielen? Bei der Frauenauswahl sollte man sich ebenfalls versuchen, eine Risikoanalyse zu machen, sich zu fragen, würde die mich ausnehmen, wie ne Weihnachtsgans, wenn ich ne andere vögle, weil ich zu schlampig war und erwischt wurde? Ja, diese Frauen lernen in der (noch) Honig-CH, sehr schnell was Geld und Macht bedeutet. Der Alte wird sie sicher auch nicht mit Zirkonias geschmückt haben, also ist ein Rückschritt, für beide Seiten kein gefundenes Fressen (die Scheidungs-Rechtsverdreher freuen sich auf möglichst lange Schlamschlachten). Eine Schweizerin, die nicht ganz auf dem Laufsteg tanzen könnte, wäre vielleicht die weisere Entscheidung bei Scheidung, darm prüfe, wer sich bindet. Wenn selber zu verblendet, die ärmsten und hoffentlich besten Kollegen mal zu nem Bier einladen und um ne objektive Analyse fragen. Gefällt die Antwort nicht, war es der billigste Rat, und (vielleicht ehemalige) Kollege (mit Rückrat). Auf dem Golfplatz und im Ferri-Club, traue niemandem, denn die freuen sich, wenn sie Dein Bibbeli später mal trösten können 😉

    • 30%/40% meiner Primarschule Freunde haben eine Ausländerin geheiratet
      Ich kenne keinen Russen der im Ausland eine Frau suchen muss. Ist seit 100 Jahren ein Problem für Schweizer Männer eine gute Schweizerin zu finden.

    • @jack: zu weihnachten (eigenes) hirn verschenkt und einen riesensack kommas geschenkt bekommen? kann man ja nicht lesen, das wirre geschreibsel…

    • Hälfte der Pensionskasse? Offensichtlich verfügen Sie über mangelhafte BVG-Kenntnisse. Oder verkehren mit einem inkompetenten Scheidungsanwalt.

    • welch arme Opfer – die gesetztesgebigkeiten kamen ja auch aus heiterem Himmel. BG ist ja auch ein fescher na besser ein heiliger-der hat sich die was zuschulden kommen lassen. dream on

    • Hundert Mal lieber eine teure Scheidung nach zehn Jahren Spass mit einem bildhübschen, aufgeschlossenen und lebensfrohen Mädchen als eine ereignislose 0815 Ehe mit einem verstockten und bornierten Schweizer ES.

  7. ..darum halte ich mir eine Professionelle; kannst Du bei den monatlichen Ausgaben (Spesen) verbuchen und ist am Ende des Tages billiger…

    • Ausgezeichnet notiert, Playboy!
      …. diese küst dich am Schluss noch, vor dem gehen und flüstert dir dabei in’s Ohr, wie schön es mit dir war und dass sie sich sehr freut, dich in bälde wieder treffen zu können.

      So gesehen, ganz sicher der bessere Deal!

    • … und man ist sicher dass sie am nächsten Morgen wieder geht. Aber eben: Echte Gefühle kann man nicht kaufen.

  8. Schwach! Sehr schwach, Meister Hässig.
    Was soll das für ein Beitrag sein? Und wo genau liegt das Problem?
    Für die Bank ist es absolut kein Issue. Und für Collardi?
    Wenn der Collardi angenommen die Hälfte seiner Güter (Kohle und was auch sonst immer da ist) abgeben muss. Der wird wohl nicht beim Sozialamt anklopfen müssen, oder?
    Da gibt es tausende anderer, die nach einer Scheidung am Existenzminimum rumturnen müssen. Die Abgabe der PK-Gelder an die Ex schmerzt genau diejenigen später sehr. Auch das ein Thema, das bei Colardi nicht wirklich weh tun dürfte.

    Nochmal: Dieser Artikel gehört in den Blick, oder die Bunte, oder wo auch immer. Nicht in den Banken-Blick (äääh… tschuldigung: IP)

  9. Fremdgehen ist zwar Betrug, spielt jedoch in einem Scheidungsverfahren in Bezug auf Abfindung oder Rente überhaupt keine Rolle (in der Schweiz). Wenn in einem Ehevertrag solche Klauseln wären, wären die vor Schweizer Gerichten nichtig.

    • Der Begriff „Betrug“ gehört zum StGB. Und nun zum Eherecht: Aussereheliche Beziehungen sind in Ehescheidungsverfahren irrelevant. Im neuen Scheidungsrecht, das am 1.1.2000 in Kraft trat, wird die Schuldfrage vom Gericht nicht mehr beurteilt. Collardis Affären haben somit keine Auswirkung auf die Höhe der finanziellen Entschädigung.

  10. Höchste Zeit für BC, sich ins Ausland abzusetzen. Seine Noch-Angetraute wird ihn finanziell bestimmt tüchtig rupfen. Auf dem hiesigen Bankenplatz wird er keine grosse Lücke hinterlassen. Insofern dürfte sein baldiger Abgang auch nicht weiter ins Gewicht fallen.

    • Im Stil von

      „Die Lücke, die er hinterliess, ersetzte ihn vollständig?“

      Wenn dies tatsächlich der Fall wäre, dann müssten meines Erachtens die Aktionäre Aenderungen im Verwaltungsrat fordern …

  11. Ein Bär-Sprecher wollte die Nachricht von der Scheidung seines obersten Chefs „weder bestätigen noch dementieren“.

    Was ist denn das für ein dilletantisches Statement der Bär-Pressestelle? Möglicherweise wäre ein knappes „No comment“ etwas professioneller gewesen, zumal eine vermutete Scheidung Privatsache des CEOs ist. Ich kann mich über die schlauen Kommunikationsprofis der Bären nur wundern…

    • Das sehe ich anders. „No comment“ ist im heutigen Jargon eine klare Bestätigung. Wer weder bestätigt noch dementiert, bezieht hingegen keine Stellung zur Frage.

  12. sorry, aber wer heiratet heute noch!? selber schuld. die jungen heiraten nicht mehr, dann müssen sie auch keine scheidungen mehr durchmachen, wie die alten, die mehrmals so schlau waren….

    • Nach einem Zusammenleben zweier unverheirateter Partner, das mehr als 7 Jahre dauert, entsteht u. U. eine Unterstützungspflicht. Somit besteht bei einer Trennung auch ohne Trauschein ein finanzielles Risiko.

  13. Das dürfte ganz, ganz, ganz teuer werden. Wobei er diese Entwicklung ja – sofern die Stories auf IP stimmen – geradezu herausgefordert hat.
    Aus eigener (leidvoller) Erfahrung kann ich sagen: Eheverträge, auch wenn von „erstklassigen“ Juristen für teures Geld ausgearbeitet, helfen da nicht wirklich.

  14. Um was geht es hier eigentlich!? Ein CEO lässt sich von seiner Alten scheiden. Na und? Die Dame bekommt für die kurze Zeit der ehelichen Verpflichtungen genügend Kohle, um sich damit in der Heimat bis zum Lebensende einige Lover zu leisten. Na und? Freuen können sich all die blonden Sekretärinnen im Lande. Wünsche schon mal Prost und viel Spass.

    • Bärner: Dummes sexistisches Machogequatsche, das ist wohl genau die Sprache von Männern denen der Intellekt zwischen die Oberschenkel gerutscht ist !

  15. Warum sollte eine Ehescheidung unseres CEO, so sie denn tatsächlich im Raum steht, die Bank Julius Bär belasten? Boris hat sich bereits in den letzten Monaten bereits stark aus dem operativen Geschäft zurückgenommen und ist deutlich weniger präsent, als in früheren Zeiten. Es ist davon auszugehen, dass er uns nicht mehr allzulange erhalten bleibt, seit klar ist, dass die grosse Asset-Einkaufstour ein Ende gefunden hat und die Konsolidierung der vergangenen Akquisitionen unschön werden wird.

    • vom operativen Geschäft zurückgezogen, dass mag stimmen, aber beim bonus wird er sich sicherlich wieder ganz vorne anstellen……

  16. Im Zusammenhang mit korrupten FIFA-Funktionären, Petrobras-Halunken, Venezuela und einigen anderen Fällen laufen Ermittlungen wegen Geldwäscherei. Weil diese Herrschaften Konten bei Bär eröffneten, sind die Bank und auch WM Partners im Visier der Ermittler, darunter das FBI.
    Es gilt die Präsumtion der Unschuld.
    Siehe auch Google: ..blanchiment d’argent le Venezuela..

  17. Die „Mitgift“ hätte wohl gereicht💰, bei Lombard Odier , Genf, den Partner-Einstand zu finanzieren? Vielleicht nimmt LO auch Liegenschaften aus dem Kreis 4 an Zahlungsstatt! Hauptsache : Partner……… : nach dieser Scheidung folgt die Ausweidung -:)

  18. Collardi ist ein Arbeitstier und seine Frau ist einfach nur eine Frau. Vermutlich ist sie eine furchtbare Langweilerin die ihm nichts zu bieten hat, sonst würde er ja nicht anderen Damen hinterherlaufen. Er ist noch jung und wird eine hübsche junge Dame finden, die den Luxus zu schätzen weiss. Solche Damen gibts in der Schweiz wie Sand am Meer. Es gibt aber Wichtigeres als das. Seine Bank hält ihn bestimmt auf Trab.

    • Des Leser’s klassischer non-valeur Kommentar zeugt primär von bescheiden alimentiertem Charakter und Oberstübchen.

    • Offensichtlich hat ER schlechte Erfahrungen gemacht. Ist auch besser, wenn sich das weibliche Geschlecht ihn meidet. Dieser Kommentar ist beleidigend.

  19. Dem Party-Löwen Boris wird die Lust auf das Tanzen vergehen. Sein asiatisches Mädel wird ihn finanziell ausnehmen wie eine Weihnachtsgans. Er tut mir mässig leid, muss ein ganz schräger Vogel sein.

  20. Ich beglückwünsche Cherin Collardi zum Entscheid, sich von Ihrem Fremdgänger und Noch-Ehemann zu trennen. Möge sie ein grosses Stück des Kuchen mitnehmen und sich die Leidenszeit mit dem Boris Collardi möglichst vergolden.