Jan Schoch, der Ospel aus dem Appenzell

Zuerst absahnen, dann Leonteq an die Wand fahren – Und jetzt: Grosse Entschuldigung – Präsident Pierin machts möglich.

Marcel Ospel sagte vor 9 Jahren, als seine UBS am Kippen war: Ich bin nicht das Problem, ich bin Teil der Lösung.

Jan Schoch, der die Leonteq zuerst gross und jetzt zum Krisenfall machte, sagt heute … das Gleiche. Ich bleibe, denn ich bin die Lösung.

Schoch und Ospel, zwei Frohnaturen, die je ein Unternehmen auf dem Gewissen haben. Schoch ein kleines und eines, das er mitgründen half.

Das macht es nur unwesentlich besser. Wie Ospel kassierte auch Schoch Millionen, einfach nicht mit Boni, sondern mit eigenen Aktien, die er den dummen Raiffeisen-Genossenschaftern verkaufte.

Statt nun den Platz zu räumen, weil die Leonteq in vollem Karacho von der Überfliegerin zum Sanierungsfall geworden ist, bleibt Schoch sitzen.

Und wird zum Ospel vom Appenzell.

Wobei: Ospel musste schliesslich doch noch gehen. Als der UBS-Tachometer Verluste von über 37 Milliarden Dollar im US-Häusermarkt anzeigte, entzog ihm die Finanzaufsicht die Rennlizenz.

Bei Schoch ist es noch nicht so weit. Selbst im Krisenjahr 2016 schrieb seine Leonteq, welche den Anlegern Wetten auf alles Mögliche erlaubt, noch knapp schwarze Zahlen.

Die Lage ist trotzdem dramatisch. In den letzten Monaten stürzte Schochs Leonteq im freien Fall in die Verlustzone.

„Nach einem schwachen Jahresauftakt“ würde auch 2017 zu einem schwierigen Jahr, liess die Leonteq heute früh verlauten.

So what. Wir schaffen das. Ich schaffe das.

Sagt Schoch. Streut sich Asche aufs Haupt („Mit diesem Ergebnis haben wir unsere Investoren, unsere Kunden und unsere Mitarbeiter enttäuscht. Wir bedauern dies.“).

Um im nächsten Atemzug sich zum Retter aufzuschwingen.

„Meine Kollegen und ich sind entschlossen, alles Notwendige zu unternehmen, um unserem Geschäft wieder zu solidem und profitablem Wachstum zu verhelfen und das Vertrauen in Leonteq wiederherzustellen.“

So tönt das von der Brücke. Schochs viele Helfer in der Kommunikationsabteilung haben ganze Arbeit geleistet. Rede die Lage nicht schön, suche keine Ausflüchte. Sprich Klartext.

Dann hast Du den Teppich gelegt, um nach vorn zu schauen. Dann machst Du Dich zum Retter.

Wahnsinn. Wie ist das möglich?

Die Leonteq-Aktie krachte von über 200 Franken auf unter 40. Die Raiffeisen könnte bei harter Rechnung auf ihr 30-Prozent-Paket über 100 Millionen verlieren.

Besserung ist nicht in Sicht. Schoch hat die Kosten seiner Leonteq überhaupt nicht mehr im Griff. Und das Struki-Unternehmen verliert Banken als Kunden. Die bräuchte sie zur Auslastung ihrer teuren Plattform.

Schoch hat somit versagt. Er blies die Bude auf bis zum Geht-nicht-mehr, reduzierte seinen Aktienanteil, einer seiner hippen Bankerkollegen verkaufte gar im grossen Stil an die Raiffeisen.

Als die Blase platzte und die Aktie crashte, war Schoch statt auf der Brücke im Appenzell, eröffnete Gourmettempels, Landhotels und träumte von Fintech-Private-Banking.

Ein Unternehmer, der viel anreisst, Träume verkauft, dann aber nicht liefert.

Warum also soll nun ausgerechnet Schoch die Leonteq retten?

Die Frage kann niemand beantworten. Das erstaunt nicht.

Es ist die falsche Frage.

Schoch überlebt, weil er seine Freunde am richtigen Ort platziert hat. Allen voran Pierin Vincenz.

Der Mann, der bei der Raiffeisen ein ähnliches Puff angerichtet hat, ist der grosse Beschützer von Jan Schoch.

Vincenz kaufte für Hunderte von Millionen Leonteq-Aktien, obwohl eine hochtourige Struki-Firma mit der behäbigen Raiffeisen etwa gleich viel zu tun hat wie ein Opel Rekord mit einem Lotus.

Vincenz setzte das Genossenschaftskapital auf die Leonteq, offiziell, weil er diversifizieren wollte. Inoffiziell, weil er selbst profitierte.

Vincenz nahm Einsitz im Verwaltungsrat der Leonteq. Er erhielt dafür Honorare und Aktien der Firma.

Je länger Vincenz im VR sass, desto üppiger sprudelte das Geld. Die Honorare schossen 2015 plötzlich hoch.

Dann der Coup. Vincenz löste den Zürcher Aktienrechtler Peter Forstmoser, der keiner Fliege etwas zuleide tun kann, vor Jahresfrist auf dem Präsidententhron ab.

Kaum war Vincenz am Drücker, explodierten die Honorare. Vincenz kassierte im letzten Jahr mehr als das Dreifache dessen, was Forstmoser in der „normalen“ Zeit bis 2014 heimtragen konnte.

Der grosse Reibbach hatte begonnen. Vincenz durfte zulangen. Auch sein Aktienpaket ist inzwischen ein Mehrfaches jenes seines Vorgängers Forstmoser.

Mit Schochs Segen. Ohne diesen geht nichts in der Leonteq. Schoch leistet sich Vincenz, um weiter am Ruder zu bleiben.

Lehrstunde beendet. Küre für Dein Unternehmen einen Präsidenten, den Du mit viel Geld bei Laune hältst.

Dann kann Dir nichts passieren. Was heute Pierin Vincenz, der als VR-Präsident von Gesetzes wegen zum Rechten schauen müsste, verkündet, ist ein Witz.

Kosmetik pur. Showtime und Beruhigungstabletten.

Der VR wird von 7 auf 9 Mitglieder ausgebaut. Schon tönt Vincenz an, dass es Platz für Aktionäre wie die Veraison-Leute haben wird. Diese legten mit ihrem Investment eine fulminante Pleite hin.

Mit einem Sitz im obersten Gremium wäre der aktive Investor eingebunden und könnte nicht mehr frei agieren.

Sodann streicht der VR die Dividende.

Schön. Bei sich selbst aber bleiben die Kapitäne grosszügig. Verzicht aufs eigene Honorar? Wo denkst du hin?

Gar nix wird gestrichen. Alle sahnen weiter tüchtig ab. Vincenz erhält eine halbe Million, die übrigen Kollegen im Aufsichtsrat werden ebenfalls nicht knapp gehalten.

Die Entschädigung für den ganzen VR zeigt, wie alles beim Alten bleibt. Sie sinkt von 2’440’000 Franken auf 2’355’000 Franken.

Ein Minus von gerade mal 3,5 Prozent.

Was für ein Raubzug. Die Raiffeisen müsste bei rigorosem Ausmisten schätzungsweise über 100 Millionen Franken auf ihr Leonteq-Aktienpaket abschreiben.

Ein stolzer Anteil des Gewinns ginge in so einem Fall für den Raiffeisen-Genossenschafter Flöten.

Aber Vincenz, der seinen lieben Raiffeisen-Frauen und -Männer die Suppe eingebrockt hat, verdient mehr denn je.

Ein Gesellenstück, wie es nur das echte Banker-Leben schreiben kann.

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32 Kommentare zu “Jan Schoch, der Ospel aus dem Appenzell

  1. Wie wohltuend die Situation doch sein muss für all die, welche seit jeher missgünstig auf Schoch schauen. Endlich einen Absturz! Endlich zeigt sich, was „alle“ längst wussten!
    Doch de facto hat Schoch eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die in der Schweiz seinesgleichen sucht. Unternehmer sind risikobereiter als „normale“, wenn auch erfolgreiche Angstellte. Nun hat er sich verspielt, gar versagt, doch wir sprechen von einem von über 10 Jahren. Es irrt, wer glaubt, dass die Leonteq nicht wieder auf die Beine kommt.

  2. Niemals dich unter die besten Achäer zu mischen,
    Hast du im Herzen gewagt, das scheint dir wie Todesverhängnis,
    Lohnender ist es gewiss, durchs weite Heer der Achäer,
    Dem, der dir widerspricht, die Ehrengeschenke zu nehmen,
    Volksgut schlingender König, nur nichtige Leute beherrschst du,
    Sonst hättest du, Atride, zum letzten mal heute gefrevelt.
    – Ilias, erster Gesang

  3. Ich bin froh, dass in diesem Zusammenhang auch der Ospel erwähnt wird. Er hat schliesslich vorgemacht, wie man zwei florierende Banken fusioniert und dann tief in den Boden hinein reitet. Der einzige Gewinner war der Ospel, er hat gut für sich gesorgt. Das Gleiche gilt beim Schoch. Er wollte wie Ospel der Grösste sein in der Finanzwelt und auf den Titelseiten der einschlägigen Zeitungen als der Beste abgebildet sein. Nun hat er gut für sich gesorgt und kann Leonteq fallen lassen. Das Nachsehen haben, wie bei Ospel, die Mitarbeiter und die Aktionäre.

  4. Heute Morgen gab es doch noch einen höchst interessanten Artikel zu Leonteq, der nun verschwunden ist. Dabei war er weder besonders aggressiv noch umstritten.
    Hat hier etwa wieder irgendein Winkeladvokat Protest eingereicht?
    Als die Zeiten gut waren hat ja Schoch die Medien geliebt – die Liebe scheint abgekühlt zu sein.

  5. Um das Risiko noch zu erhöhen lässt nun Raiffeisen ihre eigene Strukturierte Produkte Platform vollumfänglich und im Raiffeisenkleid von Leonteq betreiben und bedient ihre Kleinkunden zur Stützung von Leonteq mit überteuerten Produkten ohne dass diese das merken … noch nicht. Ein Interessenskonflikt par excellence bei dem sogar Kooperationspartner und Marktführer Vontobel kopfschüttelnd zusehen muss, wie Leonteq und ihre beängstigendes Milliarden-Bilanz trotz FINMA Rüge weiter befeuert wird – der nächste Unfall ist vorprogrammiert.

  6. Auch noch eine sehr interessante Geschichte zu Jan Schoch: Gerüchteweise hört man in Zürich, dass den Unterhalt der beiden bezahlt die Familie der Ex-Frau.

  7. @Luke Grantig: Schoch als brillianter Kopf? Blitzgescheit? Der Aktionär lässt grüssen. Eher: selbstverliebt, machtbessessen, unredlich, völlig unfähig zu erkennen, dass er immer das Problem war und die Konsequenzen daraus zu ziehen.
    Schoch hat mehr oder minder alle Schlüsselleute verjagt (bis ganz oben, Michael Hartweg lässt grüssen und… lacht sich ins Fäustchen: 150!!) und sie durch Marionetten ersetzt: Im neuen allmächtigen „ExecCo“ sitzen jetzt statt Fachleuten allesamt eifrige Jasager, ein Bachelor Absolvent ohne berufliche Erfahrung, ein Pressesprecher, der ahnungslos grinsende head Sales und politischer Ziehsohn Schochs David Schmid, ex EY Auditor ohne Struki-background Marco Amato der als Chief risk officer fungiert (!) und nebenbei CFO ist… halt einfacher so… Das alles mit Gütesiegel von der braven Finma.
    Die ersten 5 Jahre? Erfolg dank tatsächlich brillanten und blitzgescheiten Köpfen. Die letzten 3 Jahre? Ein Abgang in den Sumpf dank absoluter Herrschaft eines Inkompetenten.

    • @ Jaime Fett:
      Wo Sie recht haben, haben Sie recht. Ungeeignet als CEO schliesst brilliant und blitzgescheit trotzdem nicht aus. Darum gibt es ja den Begriff: Multiple Intelligenzen.

    • Hoi zäme!
      Herr Schoch hat sich einfach im Labyrinth seiner multiplen Intelligenzen verlaufen 🙂

  8. Es ist mir unerklärlich, warum Raiffeisen hier nicht endlich entschlossen durchgreift! Schoch und insbesondere Vincenz sind doch beide untragbar geworden.
    Und McKinsey hat wieder mal eine besonders spektakuläre Pleite hingelegt. 11 Mitglieder der GL in einer 500 Mann Bude. Da hat der Hochschulabsolvent wohl wieder mal gepfuscht. Gut, das wenigstens dieser Fehler nun korrigiert wird.

  9. Die Appenzeller sind – auch wenn’s runter geht – immer der Auffassung, sie seien schlauer als alle andern.

    Wahrscheinlich würde ich mich auch so aufführen, wenn ich dieses Schlauheits-Image pflegen würde.

    Wer dort in dieser verschworenen Männerklique nicht mitmacht wird einfach ignoriert und gemobbt. Auch dies eine typisch appenzellische Päckli-Eigenschaft. Direkte Demokratie verkommt so zur direkten Feudalherrschaft einiger Dorfkönige, die verdeckt Gesinnungskontrolle ausüben.

  10. Der Vergleich mit Ospel hinkt nicht nur, er geht an Krücken. Vieles was LH schreibt ist richtig und er hat schon früh auf die ganze Misere hingewiesen. Beim Kurs von 230.– für eine Leoteq Aktie fühlten sich einige der Gründer bereits als Multimillionäre. Die BILANZ griff sich Schoch heraus, es hätte auch Ruflin sein können. Die Leonteq wird immer in einem Atemzug mit Schoch genannt. Bei einer Firma wie Leonteq ist Vertrauen alles. Ein erster Dämpfer kam mit dem Skandal um das Pushen von Kursen. (LH wird sicher den dazugehörigen Link einfügen.) Zu diesem, von der Finma mit einer Busse geahndeten Vorgehen, sollte Michael Hartwig befragt werden. Er verliess das Unternehmen ziemlich überstürzt, dürfte sich aber in Kürze zur Leonteq äussern.
    LH glaubt, es gebe Freunde in dieser Branche. Nein! In und um Leonteq herrscht ein Hauen und Stechen. Die Messer sind gewetzt. Die Aktie wird durch eigenes Versagen und unter Mithilfe „loyaler“ Mitarbeiter nach unten getrieben. Im Moment wird versucht zusammen mit Raiffeisen über 50% der Aktien zu sichern. Anschliessend wird Ersatz für Schoch gesucht. So dürfte der frühere und besten bekannte ex Aduno, ex CS, ex Bär Mann Barend Fruithof, ebenfalls ein guter „Freund“ von Vincenz, gute Chancen haben. Mit ihm würde Ruhe einkehren und der Kurs sich erholen.
    Den Fokus und die Schuld allein auf Schoch zu legen ist eine perfekte Strategie. Zu der auch LH genüsslich beiträgt. Nächstens wird sich sicher noch 10 vor 10 damit befassen, Finews ist dabei weitere werden folgen. Ist Schoch weg, ist das Problem gelöst. Schoch ist ein brillanter und blitzgescheiter Kopf, das genügt aber nicht eine Firma wie Leonteq zu führen. Beim Kurs von 230.– wurde er in den Olymp gehoben, bei 30.– winkt der Hades.

  11. Guter Artikel, auch, dass wieder einmal auf Mister Ospel hingewiesen wird. Als UBS- (und CS-)-Aktionärsgeschädigter hoffe ich insgeheim, dass Ospel, Mühlemann und Consorten in den USA zur Fahndung ausgechrieben sind. Als Kenner des polizeilichen Ausschreibungsprozederes weiss ich, dass ein Fehlen auf der Interpol-Fahndungsliste nicht automatisch bedeutet, dass das auch USA-intern gilt.

  12. Dazu fallen mir nur zwei Dinge ein:
    1. würde Lukas positiv schreiben, wenn Jan schoch sein Geld nehmen und sich in den vorzeitigen Ruhestand begäbe?
    2. was bekannte Grössen in TBTF- Banken vormachen, funktioniert offenbar auch anderswo. Also warum sich beschweren? Ich glaube nicht, dass schon mal jemand gezwungen wurde, Leonteq-Aktien zu kaufen.

  13. Ich muss immer lachen, wenn ich Sätze wie „Wobei: Ospel musste schliesslich doch noch gehen“ lese. Ospel hat den Laden bis auf den letzten Tropfen gemolken. Grossartig was zu holen gabs nicht mehr. Er musste nicht gehen, sondern wollte gehen. Dass „muss“ dabei, ist lediglich ein Vorteil für ihn, einer der sich in einem schönen Abgangspaket äussert.
    Will man Leute wie uns bestrafen, müsste man sie zwingen zu bleiben. Wie elend wäre es für Ospel gewesen dieses rauchende Autowrack noch weiterhin fahren zu müssen. Stattdessen hat er getan, was wir immer tun: Kurzes Gespräch mit ein paar guten Freunden im Haus, und schon gibt’s einen dicken Batzen und wie gewünscht „Freiheit“. Dann noch kurz ein Tel an die Verschönerungsabteilung und schon schreibt die Presse brav die Story um: Ospel wurde bestraft! Er musste gehen!

    Wenn wir uns dann im Winter in den Bergen zum alljährlichen Schnee Eulen schiessen treffen, lachen wir uns abends am Kamin bei einem Glas (oder zwei) Mendis Coconut Brandy einen Bruch (keine Angst, Sophie und ihre Helferinnen wissen wie man schnell wieder geheilt ist).

    Schoch haben wir natürlich den Tip längst gesteckt, doch er bildet sich ein, dass sein Kamel noch nicht völlig ausgetrocknet sei. Er wird auch bald einsehen, dass es Zeit ist sich an den nächsten Host zu hängen, statt den letzten Bluttropfen aussaugen zu wollen.

    Viele von Euch stehen noch immer auf der Leitung…
    Und wir baden wie Könige in Tonnen von Zaster
    was gibt’s für Euch? Lediglich ein Pflaster
    in Form verdrehter Wahrheit in der Zeitung

    Die Moral der Geschicht? Zum Bersten gefüllte Geldsäcke genügend uns nicht.

    PS: Ihr seid keine manipulierten Puppen, den das wäre wenigstens etwas
    PPS: Wer noch immer Rechtschreibung und Grammatik achten muss, verdient zu wenig.
    PPPS: Beratungshotline Du Pont: https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849
    (add friend um kommentieren zu können, beklagt Euch bei Zucki)

    • Danke, Du Pont, insbesondere auch für deine informative Facebookseite mit den elitären Freunden aus dem Strato Mille Club (https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849/friends?pnref=lhc).
      Wir armen Schlucker, die uns im Hamsterrad für gerade mal 300’000 pro Jahr bewegen, haben wirklich keine Ahnung, wie es bei euch Milliardären zu geht. Offiziell arbeitet ihr an der Bar, als Ernährungsberater, als Snowboard-Lehrer oder „Arbeitnehmervertreter“, aber am Abend fahrt ihr dann mit euren Maybachs oder Veyrons gross auf und lasst dann bei Coconut Brandy richtig die Sau raus. Die Schweizer Milliardäre sind immer noch die Besten! Ein Hoch darauf!

    • Sehr geehrter Herr Mazetta

      Waren Sie tatsächlich der Meinung, dass Sie auf Facebook, meiner Schnittstelle zu den Armen, meine echten Freunde und Businesspartner finden werden? Sie sind nicht besonders hirnflink, Herr Mazetta.

      Die Vorstellung, dass wir aber Selfies posten mit dem Kommentar: Ospel, Buffet und Marcel beim Schnellboot fahren. *Duckface*

      Immer wieder erstaunlich wie Ihr Kleinen an Dingen wie Facebook festhaltet, oder es sogar für eine Form von Realität seht. Das muss wohl vom ganzen Asbest einatmen kommen. Trotzdem, Danke für Ihren Einsatz.

    • Köstlich, wie MdP den Belugas Schwimmunterricht im Güllenloch erteilt. Alternativ zu IP als Plattform der Neider und Almosenempfänger schlage ich den „Postillon“ vor.

  14. Der Pierin Vincenz, wohnhaft im steuergünstigen Niederteufen, direkt angrenzend an die sündhaft steuerteure Stadt St.Gallen: Wer halt jahrelang dermassen selbstbewusst in der Stratosphäre herumkurvt, kann auch unglaublich tief fallen…. Auch Pierin Vincenz‘ jahrelanges Illusionstheater wird irgendwann einmal krachend zusammenfallen. No Problem: Seine Taschen sind längst prallvoll. (Sein grosses Vorbild Marcel Ospel hat es ihm ja meisterhaft vorgemacht.)

  15. Besten Dank für den informativen Bericht. Er reiht sich fast nahtlos in die bereits früher erschienen Berichte über diese Strukki-Bude. Bereits dazumal blinkten die roten Warnlampen! Nichts hat sich verbessert und ich müsste fast wetten, dass sämtliche Investoren mit diesem Titel arg im Minus liegen.
    Die Kernpunkte auf deren Homepage „Wer wir sind“ geben mir zu denken:
    „Wir sind der führende Experte für strukturierte Anlageprodukte und fondsgebundene Versicherungspolicen und verfügen über eine marktführende Technologieplattform.“
    „Wir beschäftigen die grössten und erfahrensten Expertenteams für strukturierte Anlageprodukte und unterhalten zehn Standorte in den Regionen EMEA und APAC.“
    Ob dem wirklich (noch) so ist?
    Gerne hätte ich gewusst, wie die Nutzer von diesen Produkten mit der Dienstleistung von Leonteq zufrieden sind.

  16. Geht eigentlich Flynt (da fällt mir eine marode Stadt in den USA ein) noch live? Hat die Finma die Banklizenz vielleicht doch noch raus gerückt?

    • Es fand sich kein Assistent, der (börsen-)täglich die Wasserstandsmeldungen kontrolliert hat?

      Außerdem wollte ich nicht mehr als einen durchschnittlichen Tagesumsatz an einem einzelnen börsennotierten Unternehmen besitzen.

    • @Der Lu Chas
      Wer lesen kann ist im Vorteil! Jahrespräsentation lesen, Seite 48. Pierin Vincenz: Total compensation 2016: CHF 497’000.00!

      Also nix von Gebrüder Grimm….

  17. Glauben Sie mir: P. Vincenz ist selber einer der Leidtragenden, da er sich privat arg verzockt hat mit seinen Leonteq-Aktien. Aber es ist doch ein gutes Zeichen, dass Schoch und er nicht einfach den Bettel hinschmeissen, sondern den Karren wieder flott zu machen versuchen.

    • Das fehlt jetzt grad noch, P. Vincenz in Schutz zu nehmen!!! Wichtigtuer und Abzocker – das ist das wahre Gesicht!

    • Der arme. Darum musste er sich wohl auch seine VR-Bezüge bei Leonteq verdoppeln. Sorry, mit solchen Leuten habe ich kein Mitleid.

    • Hmm, Aktien einer Firma kaufen, in welche der damalige Arbeitgeber gross investiert? Toennt ja nach Insiderhandel oder Front Running.

    • Dachte ich es mir doch schon immer: Beim unsympathischen Vinzenz stimmt etwas nicht. Es sträubten sich mir immer die Nackenhaare, wenn ich ihn sah oder reden hörte.