UBS stellt Banker, 62, raus – 30 Jahre bei Bank

Zuerst Jubiläum gefeiert, ein Monat später Zwangspensionierung – UBS stellt ab 58 Leute systematisch kalt – Youngsters gefragt.

Im Schatten des Riesenabbaus bei der CS geht die UBS mit der Machete ans Kostenproblem. Sie haut die 58-Jährigen und Älteren raus – mehr und mehr mit System.

Das Beispiel eines Zürcher Filialangestellten schreckt auf. Der 62-Jährige konnte sein 30. Dienstjubiläum feiern.

Sein Vorgesetzter offeriert ihm 4’000 Franken Cash oder zusätzliche Ferien. Urlaub, entscheidet der Banker, und freut sich auf Extra-Freizeit.

Kaum vergeht ein Monat, da landet der Mann auf der Strasse. Er wird zwangsweise frühpensioniert. Nix mit Ferien. Und das Geld, die 4’000 Franken, ist jetzt sowieso kein Thema mehr.

Der Fall ist einer unter vielen. Die UBS entledigt sich ihren älteren Mitarbeitern, koste es, was es wolle.

Egal, ob einfacher Mitarbeiter oder hoher Managing Director: Keiner ist vor der Job-Axt der Bank sicher, welche die UBS-Alten gnadenlos trifft.

Das Thema bewegt die älteren Mitarbeiter. Sie sehen sich als Opfer einer Strategie der obersten Führung, die möglichst nur noch Junge und Willige um sich haben will.

Sie haben die Bank gross gemacht, sie haben unzählige Reorganisationen mitgetragen, sie haben der UBS die Stange gehalten, als sie im 2008 vor dem Aus stand.

Und nun: Raus.

Das besonders Perfide, wie mehrere Quellen sagen, sei das taktische Vorgehen der Führung. Wie in einem Regime gebe es einen wahren Masterplan zur Entsorgung von 58+.

Das geht so. In der jährlichen Qualifikation landen plötzlich ganz viele ältere UBS-Banker in der Kategorie 2. Die Zwei heisst, dass es Raum zur Verbesserung gibt. Die 3 wäre gut.

Die Rückstufung von der 3 ins 2 geschieht aus heiterem Himmel. Die Mitarbeiter und Kaderleute hatten unter dem Jahr immer gutes Feedback von oben erhalten.

Auf Nachfrage, warum sie nun plötzlich nicht mehr genügten, heisst es: Man habe generell gute Leistung neu als Kategorie 2 eingestuft. Befehl von oben.

Die Pressestelle der UBS meinte auf erste Anfragen zum Thema vor ein paar Wochen, dass eine Zwei eine gute Note bedeute. Es gebe keine systematischen Einteilungen in diese Gruppe.

Die Quellen, die sich zu diesem Thema äussern, halten aber an ihrer Aussage fest.

Und sie gehen noch einen Schritt weiter. Die Rückstufung breiter Mitarbeiter-Schichten sei die Vorbereitung für Schlimmeres.

Zunächst eine Kürzung des Bonus. Dann die Kündigung und die Frühpensionierung.

Die Boni-Counverts werden bei der UBS in diesen Tagen verteilt, um dann mit dem Februar-Lohn Ende Monat auf dem Konto gutgeschrieben zu werden.

Laut einer Quelle seien die Boni dieses Jahr für viele Mitarbeiter und tiefere Führungsleute extrem tief. Es gebe teilweise nicht einmal mehr einen halben Monatslohn.

Die Stimmung in der Belegschaft sinkt entsprechend weiter. Wenn dann Ende März bekannt wird, dass sich die oberste Spitze erneut grosse Erfolgshonorare auszahlen liess, würde sie erst recht leiden.

Ein anonymer Kritiker hat vor kurzem der obersten Führung der UBS einen „offenen Brief“ geschickt. Dort geht er mit CEO Ermotti und seinen Weggefährten hart ins Gericht.

Man könne sich mir Blick auf die Quali-Rückstufung fragen, ob das „rigorose Rating bis in die oberste Spitzenetage zum Tragen“ komme. Oder „ob ab einer gewissen Hierarchiestufe das Unfehlbarkeitsprinzip“ gelte.

Der Schreiber sieht Unmut nicht nur bei ein paar wenigen Nörgeln, sondern in weiten Teilen der Belegschaft der Grossbank.

Umso härter würde von oben durchgegriffen. „Unbequeme Mahner werden als hochgradig lästig empfunden, als jemand, der die Management Entscheidungen nicht teilt.“

Die meisten würden dies nicht offen sagen, sondern „die Faust im Sack machen“.

Doch die Situation sei gefährlich. Wenn die Führung die Belegschaft nicht mehr auf ihrer Seite habe, weil ein tiefer Graben zwischen den beiden liegt, dann habe die UBS keine gute Zukunft.

„Arbeiten Sie zusammen und nicht gegen ihre eigenen Mitarbeiter“, forderte der Schreiber.

Die UBS hat wie jede Arbeitgeberin eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Angestellten. Es gibt einen Sozialplan, und es gibt Bestimmungen, unter welchen Bedingungen Mitarbeiter frühzeitig in Pension gehen können.

Gerade bei älteren Mitarbeitern sollte die Bank eine erhöhte Fürsorgepflicht verfolgen. Darauf wurde die Führung intern wiederholt angesprochen.

Die Reaktion: Null.

Lieber weichen die Verantwortlichen aus. Es heisst dann jeweils, dass es keine bestimmten Gruppen innerhalb der Bank gebe, die bei den Kündigungen und Zwangs-Pensionierungen ins Visier genommen würden.

Keiner glaubt’s.

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107 Kommentare zu “UBS stellt Banker, 62, raus – 30 Jahre bei Bank

  1. Logisch für eine Bank die keine Kunden mehr will ……..
    irgendwo muss ja dann gespart werden…..
    Selbst Kunden, die ihr Geld versteuert haben (und UBS weiss das) erhalten Saldierungsbriefe weil noch irgend ein Formular fehlt …. usw usw Denn sie wissen nicht, was sie tun. Bei UBS kann die Belegschaft problemlos in allen Bereichen ausser Compliance (denn dort wird ja Geld verdient) um 30% gesenkt werden.
    Also sollten sich die Leute ab 58 über Frühpensionierungen doch freuen. Das Leben ohne UBS ist befreiend und sicher bedeutend schöner

  2. Wo waren die, die heute jammern, als EWS das Bankkundengeheimnis auf Druck der USA einseitig abgeschafft hat? Mit dem Effekt, dass nun die Vermögenswerte einfach in den USA liegen und man bald „Rechtshilfe“ an Putin liefern muss, um seine politischen Gegner zu erledigen.
    Habt ihr damals demonstriert? Habt ihr damals Briefe an die Politiker geschrieben? Nein, ihr habt gehofft, die Kohle der Banken fliesse weiter und einen neuen geleasten BMW gekauft.
    Ich weiss noch, wie ich damals von meinen Kollegen in der Bank (Offshore German Desk) belächelt wurde, als ich nach dem Staatsstreich von EWS freiwillig aus der Branche ausgestiegen bin und einen Job mit gut 35% weniger Lohn angenommen habe. (Konsens: „Du bist verrückt, das geht vorbei“). Unterdessen ist das Team aufgelöst und fast alle wurden entlassen. Wobei sich die Stellensuche dann als zäh bis hoffnungslos herausgestellt hat.
    Mein Mitleid hält sich somit in Grenzen. Wenn du auf einem toten Pferd reitest: Steig ab.

  3. 30 Jahre im Unternehmen – 62 Jahre alt – und es wird sich beschwert.

    Öhm ist das nun schon die Kategorie Stockholmsyndrom?

    Wer 30 Jahre in ein und demselben Unternehmen war bekommt vermutlich eine gute Rente. So take the money and run (and have fun)

  4. Erstmals: wenn einer bei der UBS 30 und mehr Jahre war…….. bitte, bitte geh endlich. DU hast es verdient. Wieviel mehr an Rente brauchst du noch?? GEH, geniss endlich das Leben – wenn du denn kannst. Jemand, der über 30 Jahre bei der UBS war hat eine traumhafte Rente, doch wahrscheinlich kennt er das Leben nicht, ging an ihm vorbei. LEB ENDLICH – -DAZU WÄRST DU DA.

    Den elenden Abzocker ins Gewissen – das sie sowieso nicht haben. In der UBS — und anderen Grossen — gibt es kein Gewissen, nur den Abzocker-Instinkt. Es gibt unzählige „Chefs“, die zwar die Position haben, doch um Welten KEINE Qualität dazu. Chefs, seid doch ehrlich zu euren Mitarbeitern und werdet „Spezialisten“ — aber bitte gebt den Chefposten ab. IHR seid einfach nur Hampelmänner, pardon „Männer“ seid ihr ja nicht.

  5. eines der Probleme ist die sehr hohe anfallende Pensionskassenbeiträge für ältere Mitarbeiter. Wenn die Banken diese Altersgruppe eliminieren – sparen sie Millionen. Dieses System der Pensionskassen sollte einfach abgeschafft werden – dafür muss die AHV ausgebaut werden.Die Pensionskassen machten Banken und Versicherungen fett – zu Ungunsten der Versicherten.
    Was sich die Banken für ein know-how durch gekündigte,ältere,systemrelevante Arbeitnehmer hier einbrocken – aus lauter Gier – wird sich in wenigen Jahren zeigen. Warum geht the big boss nicht zurück an die Elfenbeinküste – hier kann er sich beweisen und dieses Land mit den unglaublichen Ressourcen als NUMER ONE OF AFRICA emporheben.

  6. Zunächst, ich komme aus einer eher technischen Branche – bei GE haben wir aber genau das gleiche Szenario erlebt. Abteilungen und Mitarbeiter – auch unter 50 Jahren – wurden systematisch bewertet und unabhängig von Verweildauer und Erfolgen rausgesetzt. Teilweise sogar mit äusserst unattraktiven Änderungskündigungen. Trotzdem jubelt inbesondere die Bankenwelt der Wirtschaftsentwicklung in den USA zu.

  7. Super, die über 50-jährigen raus und Junge, meistens Ausländer, rein. Leider sind wir soweit, dass sich ein Quotensystem aufdrängt. Die Leute müssen aufs RAV und finden meistens auch dort nichts. Dann geht´s ans Eingemachte und schliesslich kommt der Gang aufs Sozialamt. Am Schluss zahlt dann also wieder mal der Steuerzahler die Rechnung.

  8. Das ist typisch – die „Bosse“ haben noch nichts begriffen – trotz abzocker Abstimmung und auch die usb3 Abstimmung lässt grüssen – wie sagt man: Druck erzeugt Gegendruck !!!
    Anscheinend haben diese Leute noch gar nichts gelernt !!!

  9. Die Credit Suisse ist keinen Deut besser. Hier werden 2017 unzählige Mitarbeiter ab 50 Jahren entlassen mit 20 -35 Jahren Treue zu der Firma. Vielen Mitarbeitern wurde dies schon mitgeteilt. Die Politik und Bundesbern schaut nur zu. Über Rentenalter 67 und MEI depatieren sind ja wichtiger. Wie wird dies noch enden. Will oder hat die Politik keine schnelle Lösung auf lager um alles etwas einzudemmen ???????

    • Was meinen Sie eigentlich mit „die Politik“?

      Sie selber sind die Politik, Peter B.. Wenn Sie also das Gefühl haben, dass für zwei in sich in ausländischem Besitz befindende Privatunternehmen mit wegsterbendem Geschäftsmodell der Staat sich regulierend und wohlfahrtsmässig einsetzen soll, dann tun Sie aktiv und öffentlich Ihre Meinung kund und wirken Sie korrigierend auf die von Ihnen gewählten politischen Vertreter ein!

      Würden Sie uns freundlicherweise mitteilen, wie Sie damals bei der Aufgabe des Schweizer Bankgeheimnisses reagiert haben und ob und wie Sie sich damals aktiv gegen diesen Wegfall betätigten?

      Freundliche Grüsse,
      Werner

    • Meine Güte was ist bloss los mit euch? Es werden Tausende von Mitarbeitern entlassen, darunter hat es zwangsläufig auch solche die über 50 sind. Vor allem weil die oft in Jobs zu finden sind, die es so heute gar nicht mehr braucht. Anstatt rumzuheulen und euren Arbeitgeber zu diffamieren, der euch und eure Familie die letzten 30 Jahrw ernährt hat, solltet ihr euch der neuen Welt öffnen und euch neu orientieren.

    • @schuld sind immer die anderen
      IHRE Arroganz ist erbärmlich. Sie waren wohl noch nie in einer schwierigen Situation. ICH bin überzeugt, SIE zerbrechen daran. SIE werden noch lernen – – vorausgesetzt, dass sie lernfähig- und willig sind. Diesen Eindruck habe ich „leider“ nicht. Viel Erfolg

  10. Das läuft seit Jahren so, aber keinen kümmert’s. Es wir noch gross damit geprahlt, dass Pensionskassengelder gespart werden können.

  11. Wir sollen immer länger arbeiten, diese Rechnung geht so oder so nicht auf. Bin selber mit 63 und 30 Dienstjahren auf die Strasse gestellt worden. Nur war ich kein Bänker, sondern war in N. Hayeks Imperium. Auch hier werden ältere ohne mit der Wimper zu zucken auf die Strasse gestellt. Alles ohne Abfindung. Wo soll das enden?

    • Soll stattdessen die ganze Firma hopps gehen? Geht es Ihnen dann besser, wenn es neben Ihnen auch noch die Jungen trifft?

  12. Es sind solche Vorgänge in Grossfirmen, die die Sitten verwildern lassen. Nicht einmal die Aktionäre haben wirklich etwas davon. Die Quittung erfolgt nun zunehmend an der Urne, hier in der Schweiz, aber auch anderswo. So dreht sich die Spirale nach unten, für alle (oder zumindest die meisten). Interessanterweise rätseln Experten darüber, weshalb mittlerweile sogar eher liberal und marktwirtschaftlich denkende Menschen „Denkzettel“ verteilen. Ungerechtigkeitsempfinden ist eine starke Emotion, mit dem Potenzial für riesige Kollateralschäden in der Zukunft.

  13. Wieso sollte die UBS darauf antworten? Sie kommt ja der Fürsorgepflicht bei den GL Mitglieder voll umfänglich nach.Wenn die mit 55 freigestellt werden müssen sie sich keine Sorgen mehr machen.

  14. Nun ja die alten SBV-ler erwischt es jetzt, mich traf es kurz nach der Fusion und nur weil ich von der falschen Seite kam (hatte auch 30 Dienstjahre); alle in der Abteilung die vom SBV kamen wurden intern anderweitig weiterbeschäftigt.
    Allerdings wurden uns gut 50 jährigen keine Pensionierung angeboten. Habe daher kein Mitleid, allerdings sollten die heute Betroffenen jetzt sicher auch was auf der hohen Kante haben.

  15. Glücklicherweise habe ich all meine Gelder (Lohn-, Spar-, Säule 3a Konto) vor etwas mehr als einem Jahr auf kleinere Banken transferiert. Nie mehr UBS, nie mehr Ermotti, nie mehr ‚apple polisher first‘ Mentalität unterstützen. All diese ‚apple polishers‘ sind sehr oft unbrauchbar. Lupenreine „Ja-Sager“, genau das, was die Geschäftsleitung will. Ich als Kunde will jedoch einen Berater, der kritisch eingestellt ist und mir auch sagt, dass gewisse Produkte nicht so gut sind und nicht irgendwelche „schleimige, lackierte, und polierende“ Verkäufer. Ich sehe, mein Entscheid war genau goldrichtig!

    • @Johann K: ich bin schon seit vielen Jahren von der UBS weg und bin heute ganz zufrieden, auch weil die UBS für ihre Dienste und Courtagen viel zu teuer ist.

  16. Mit 62 in Pension gehen ist doch super. Dies bei einer schönen Pension. Was will man mehr ? Verstehe das Gejammer ehrlich gesgt nicht !

    • Pension alleine ist noch kein Garant für eine schöne Zeit. Auf die Konditionen kommt es an Ueli.
      Mach Dich doch erst dazu schlau, bevor Du so ein Stuss ins Netzt stellst.

  17. Kann ich nur betätigen, die Entsorgung älterer Mitarbeiter schreitet voran. Hintendurch warten junge Mädchen im Std-Lohn auf die Festanstellung. Der Plan geht für die Bank auf. Alte raus, junge willkommen – schöne neue Welt. Das System ist einfach nur krank, und wer hier noch mit einem gesunden Menschenverstand unterwegs ist und nichts mehr versteht, macht alles richtig. Ich bin einfach nur froh, dass ich von der Finanzbranche weg bin. Hier herrscht nur noch Dienst nach Vorschrift, oben wird saniert und unten wird Angst verbreitet. Menschlichkeit und Loyalität zählen nichts mehr,. Daumen runter, die Quittung werden sie noch erhalten, hoffentlich !

    • Die Quittung ist schon am Laufen. Man schaue sich die erbärmliche Kursentwicklung der Bankaktien an.

    • @kinski: die Kurse steigen eher langsam an. Seit Trump ist die Marktkapitlisierung der grossen US Banken um sage und schreibe 280 Milliarden US$ gestiegen.
      Davon profitieren unsere auch. Na ja! Alles hat zwei Seiten…

    • wie man heute im Radio hörte – 17l.2.17 – stellen die Banken Leute nur noch auf Abruf ein – keine festen _Verträge mehr.
      Dies fällt natürlich auf die Qualität zurück – so musste ich 15 Minuten waren`am Telefon bis mir ein Mitarbeiter der UBS mitteilen konnte, dass ich kein Aggio bezahlen muss, wenn ich von meinem Eurokonto cash beziehe.
      Basics gehen verloren – NIE MEHR SOLL DIE BEVÖLKERUNG EINE BANK MIT STEUERGELDERN FÜTTERN MÜSSEN:

  18. Was für eine Schande, zuerst lässt sich die UBS mit 66Mil. retten,
    was eigentlich nicht nötig war. Ja, natürlich, sie muss Geld haben für ihr fragwürdiges Handeln, um damit die Bussen zu bezahlen.
    Clever, der Steuerzahler zahlt halt immer die Zeche.
    Die Mitarbeiter wollen lieber die Faust im Sack machen, und hoffen das es mich nicht trifft. ( Man sehe aus dem Jahr von 1990 in Japan )
    Abgesehen wir es der UBS wie der Swissair ergehen!!!!!

    Cheers, aus Irland

    • Noch einmal für die ganz Langsamen wie Dich: Die UBS hat keinen einzigen Franken weder vom Staat, noch vom Steuerzahler oder sonstwem zur Rettung erhalten. Es wurden toxische Papiere übernommen, die mit viel Gewinn verkauft werden konnten. Diese Aktion war einzigartig und nicht „immer“. By the way wieviel Steuern zahlen Sie wohl im Vergleich zu den ständig gebashten Bankern?

    • Wieso sollten die Mitarbeiter hoffen, dass es SIE nicht trifft?
      Verstehe ich nicht…
      Bitte: erst denken, dann beruhigen (falls nötig), dann schreiben.

  19. Die UBS ist zum Personalabbau gezwungen.
    Mit dem kommenden AIA (Automatischer Info Austausch)
    wird die Bank einen beträchtlichen Teil ihrer Anlage-Kunden verlieren. Diese werden ihr Geld repatriieren.

    • @ Alois Marolf

      Was für ein „kommender AIA“? – Der ist bereits seit dem 1. Januar hier!

  20. Ein schwacher Trost für die Betroffenen ist die Tatsache, dass die Revolution ihre Kinder fressen wird. Auch die heutigen Jungen werden älter und irgendwann vom einem Jüngeren den blauen Brief erhalten.

  21. Alle Fälle, die ich kenne, gehen mit vollen Pensionsansprüchen, da die Bank diese finanziert. Haben sie dies auch recherchiert? Denke, so ist die Frühpensionierung nicht unbedingt ein Kahlschlag

    • Naja als selber direkt Betroffener kann ich dem ganz und gar nicht zustimmen, weil der Umwandlungssatz dem Austrittsdatum entsprechend lebenslänglich gekürzt wird. Die entgangenen PK Beiträge (Vorsorgelücke) decken weder die AHV Überbrückung noch die Abfindung. Der normale Angestellte bis und mit Direktionsrang dürfen zwar dem Sozialplan entsprechend „profitieren“ wirklich attraktiv ist das aber nicht wirklich. Bevor Sie fragen ob recherchiert wurde sollten Sie sich mit den Fakten vertraut machen.

  22. Früher gab es Holzach’s etc. Die hatten ein ganzheitliches Denken. Heute sind die Topmanager Systemschmarotzer deren Hauptziel die Eigenbereicherung ist. Das diese Rechnung mittelfristig nicht aufgeht, sollte selbst den Allerdümmsten klar sein. Von dem was an den Kaderschmieden wie HSG vermittelt wird, bleibt offensichtlich wenig bis gar nichts hängen. Ausserdem, mit all diesen Ausländern in den obersten Führungsetagen ist es natürlich mit der CH-Verbundenheit auch nicht weit her.

    • Nach der Fusion mit dem Bankverein samt Warburg Dillon Read ging’s bergab. Ospel, Costas & Co. haben die Bank auf’s Uebelste abgezockt.
      Google: „Ospel steht für Abzocker“ und
      „UBS-Abzocker John Costas“

    • @ Bruno Ledermann

      Ja, ja, you made my day. „Kaderschmiede wie HSG“. Hahaha, looool. Diese neoliberale Hinterwäldlerschule ennet dem Tal. Harch, harch, harch… Deren „Absolventen“ sind meist nicht zu gebrauchen.

  23. Nichts Neues bei UBS. Auch ich wurde mit 60 entsorgt. Selbstverständlich habe ich mich um einen neue Stelle beworben. Absagen über Absagen. Man sei nicht das Altersheim der UBS war nur ein Kommentar unter vielen.

    • Altersheim Damen und Herren der UBS machten das Unternehmen Erfolgreich.

      Die billiger jungen Ausländer werden die UBS in Ruhestand bringen.

  24. Anmerkungen: wenn ein MA bei UBS oder CS mit 58 pensioniert wird hat er wahrscheinlich seinen „Stutz“ im trocknen, oder die Bank schiesst nach! Im Gegensatz zu MA aus anderen Gewerben die mit 50 oder mehr den Schuh kriegen und wirklich wenig „Stutz“ haben! Zudem: 30 Jahre bei der gleichen Bank das tönt nach 30 Wellnessjahren und einer gewissen Unbeweglichkeit. Vermutlich wären viele Leute froh sie könnten mit 58 gehen und von einer guten Pension und einer AHV-Ueberbrückungsrente profitieren!

    • Hier spricht Neid und Unkenntnis aus allen Silben. Noch ist es Früh dunkel, dann schau mal wo um 6.00 schon die Lichter brennen und um 22.00 immer noch. Da ist ein „Gewerbler“ fein raus wenn er erst um 8.00 am Platz sein kann, um 17.00 bereits wieder weg und dann 85 CHF/h in Rechnung stellt. –> ich kenn mehr Gewebler die jährlich auf die Seychellen gehen als Bankangestellte.

    • @kritiker: Gewerbler und Gewerben wie Späher schreibt sind eben zweierlei Hüte. Sie haben auf den falschen Knopf gedrückt!
      Der Späher hat den richtigen gewählt.

    • @Kritiker:
      hört mir bloss auf mit den Stundensätzen der Gwerbler! Ihr hab ja überhaupt keinen blassen Schimmer, von was ihr immer verzapft.
      J, es ist wahr: wenn du einen Handwerker brauchst, kostet er dich den entsprechenden Stundensatz. Das ist aber nicht das, was der Kerl als Lohn verdient. Der Lohn ist lediglich ein Bestandteil des verrechneten Stundensatzes.
      Begreift es doch endlich und macht euch schlau, bevor ihr irgendwas kritzelt, von dem ihr keine Ahnung habt. Informier dich doch mal, was der interne Stundensatz eines Bänklers ist. Der ist höher als der eines Gwerblers. Vergleicht doch nicht immer Gummi mit Kieselsteinen…

    • @Späher

      Sue haben sich anscheinend auch nicht bewegt! Die Zeiten der goldenen Handshakes sind lange vorbei. Heute kann man froh sein, wenn die Kündigungsfrist länger dauert, das ist jedoch einem gewissen Sozialplan geschuldet. Wenn man mal draussen ist, dann ist man effektiv draussen und vergessen. Die Mitarbeiter die es in der Regel trifft gehören dem „Fussvolk“ an oder auch „Indianer“ genannt. Das sieht die Lohntüte noch normal aus, keine Millonen-Boni. Sicherlich gute Gehälter. Eine Frühpensionierung ist in einem solchen Fall ein Segen, ansonsten hat man ein massives Problem. Der Jugendwahn lässt grüssen!

  25. Dieses Vorgehen ist doch schon seit Jahren der Fall. Nur ging es da noch nicht so extrem um Abbau aber um Bonus-Einsparungen resp. Umverteilung. Die Gesamtsumme ist ja nicht kleiner geworden. Ab 50 sind auch Lohnerhöhungen ein Fremdwort. Mitverantwortlich ist aber auch das Management bis Stufe MD. Heute hat von den Herren keiner mehr Rückgrat und sagt mal so nicht. Das machen wir nicht mit. Jeder klebt an seinem Sessel und zittert vor sich hin. Deshalb wird auch alles erledigt, was von oben kommt. Früher waren eben noch gestandene Männer in diesen Positionen. Unter 4 Monaten Kaderschmiede im Wolfsberg wurde keiner ins Direktorium befördert. Nur weiter so. Ich bin zum Glück seit knapp einem Jahr in Pension und muss mir das nicht mehr antun. Supi, einfach supi.

  26. Hab ich da was verpasst? Wurde vor zwei Monaten bei der UBS offiziell mit 62, bei voller Pension und AHV-Überbrückungsrente, pensioniert – das war bis anhin für diese Jahrgänge normal und ich geniesse es. Auch das Pauschalurteil Junge vor Alte stimmt so nicht – kenne div. 50+, welche bei der UBS in den letzten 15 Monaten eingestellt wurden. Wer an einer town hall hört „Wer sich nicht bewegt, der wird bewegt!“ und darauf nicht sofort reagiert und sein Netzwerk nutzt, überlässt den driverseat jemand anderem – . Das Thema Qualifikation ist seit Jahren ein riesiges Trauerspiel, welches mit jedem Wechsel an der Personalführungsspitze, neu aufgerollt, abgeändert und verschlimmert wird. Kadavergehorsamkeit gehört da leider dazu, auch wenn ein forced ranking stets bestritten wird, findet es statt. Hätte man das Lohnsystem bei 13 Monatslöhnen ohne Bonus beim grössten Teil der Belegschaft belassen – die meisten Leute können durch ihre Arbeit das Geschäftsergebnis gar nicht beeinflussen – und das Bonussystem nur bei den richtigen Leuten, auch mit entsprechenden Konsequenzen bei schlechten Zahlen, eingeführt, wären die Leute viel weniger frustriert. Da zeigt sich eben der Nachteil und das Unvermögen von multinationalen Gesellschaften, welche ihre Macher aus der ganzen Welt rekrutieren. Diese Leute bringen Neuerungen in ihrem Rucksack mit, welche z.T. viel kosten, wenig nutzen, effektive und effiziente Systeme über den Haufen schmeissen und eine gute Arbeitskultur innert kürzester Zeit zerstören können. Schlussendlich wundert man sich dann, dass das Motivationsniveau sinkt, die Branche als unglaubwürdig wargenommen wird und sich die Millenials lieber um sich selber kümmern als sich einer unmenschlichen Wirtschaft zu versklaven. Trotz einiger negativen Punkte, halte ich der UBS jedoch weiterhin die Stange, da es viele sehr interessante Jobs gibt, die Lohn- und Sozialleistungen sehr gut sind, es überwiegend tolle Vorgesetzte gibt und …und …und …

  27. Mit 62 Jahren (davon 30 bei einer Grossbank und mit vielen guten Jahren darunter) müsste der Herr ja eigentlich seine Schäflein ins Trockene gebracht haben. Und auch die PK der UBS ist so schlecht nicht. Er landet ja eben gerade NICHT auf der Strasse sondern wird einfach ganze 2 Jährchen früher in Pension geschickt. In diesem spezifischen Fall hält sich mein Mitleid sehr in Grenzen.

    • Compliance Officer
      Sie wissen sicher das die Kurve der PK in den letzten 5 Jahren extrem Steil nach oben geht. Ca. 20% des Kapitals werden in den letzten Jahren generiert. Sie kennen die Personen vermultich auch nicht. Es gibt sicher MD’s die nach 30 Jahren viel auf der Seite haben aber es gibt auch viele Banker die Familie mit einigen Kindern haben und im Backoffice arbeiten
      die nicht Millionen auf der hohen Kante haben. Mitleid müssen Sie nicht haben aber Respekt. Ev. passiert Ihnen das auch mal noch.. ich wünsche Ihnen dies eigentlich nicht. Also zerscht Nadenke und dänn schribe…

  28. Kann man diesen „offenen Brief“ des anonymen Schreibers irgendwo nachlesen, werter Hr Hässig?
    Warum bleiben Kunden bei solchen Unternehmen, die jedem Bürger dieses Landes offen in Gesicht lachen und sagen: „Uns die fetten Boni, euch die vielen Arbeitslosen!“ ???

  29. Unfortunately this is becoming a practice
    After having dramatically reduced the number of jobs in CH and in other location with friendly labor laws ( UK, USA) now the two big players (UBS and Credit SUISSE are now getting rid at our expenses of over 50
    While UBS is still operating through early retirements CS is cutting jobs in the range 50 to 58 because early retirement is considered too expensive
    Our two main banks are still structurally operating profitable but have crazy ROE targets
    so that finally after having paid for their stupid mistakes we will have to pay because of their greediness
    Wake up CS plans , after a reduction of 7000 jobs in 2016 another 5000 in 2017!!!
    We shouldn’t trust their stories anymore

  30. Betroffene sollten die Arbeitnehmer-Vertretung (ANV) der UBS kontaktieren. Die ANV hat direkten Kontakt zur Geschäftsleitung und kann/muss dort das Problem klar darlegen und eine Stellungnahme verlangen, ohne eine Entlassung riskieren zu müssen.

    • @exUBSler
      Sind Sie ein Träumer oder ein Idealist? Vergessen Sie den ANV, das ist ein zahnloser Tiger.
      Die können allerhöchst mitbestimmen, ob irgendwo ein Garderobenständer aufgestellt werden soll, oder nicht. Mehr haben die nicht zu sagen.

    • So ein Träumer. ANV man hat es zwar bringt aber nichts. Bei Outsourcing und was auch immer kontaktierte ich die ANV. Es hat nichts gebracht. Nicht mal der Hypozins wurde für den Rest der Laufzeit so belassen wie er war. Die Mitarbeiter konnten ja nichts dafür, dass sie ausgelagert wurden. Alles wurde gestrichen. Die ANV-Vertreter waren nicht mal vor Ort als den Mitarbeitern verklickert, das sie ausgelagert werden!! Einfach nur peinlich. Wenn die Bank auslagern will, dann lagert sie aus. Ein absoluter Alibiverein. Das wäre das sinnvollste Einsparpotential

  31. In einem internen Video schwören COO Axel Lehmann und seine Gefolgsleute die Corporate Center Leute auf ein Challenging Year und viele Herausforderungen ein. Als ich als Mitarbeiter mit einem schlechteren Rating und tieferen Bonus das gesehen habe ist mir fast die Galle hochgekommen.
    Tiefes Rating und schlechterer Bonus, wenn man das überhaupt so nennen kann, zeigen nicht von einem weitsichtigen Unternehmertum. Im Gegenteil!! Viele meiner Kollegen sind nicht mehr motiviert. Es geht nicht um das Geld, wirklich. Es geht um die Anerkennung der erbrachten Leistungen. Wie geht es, dass alle Feedbackgeber zufrieden sind und trotzdem eine schlechte Note vergeben wird? Dieses System ist schlicht und einfach pervers! Was ist mit unseren Managern? Ich denke die haben ein super Rating sich selber gegeben, oder? Ich für mich habe innerlich gekündigt und suche eine neue Stelle ausserhalb von UBS.

    Es geht nur noch ums Abzocken auf gewisser Stufe. Unten wird gearbeitet und oben kassiert. Eventuell hat dies ja auch mit dem Nein zur USRIII zu tun? Wer weiss?

    • Ich denke, das Nein zur USRIII hat sogar sehr viel mit solchen Sachen zu tun. Oben wird abkassiert, unten werden die Leute auf die Strasse gestellt (trotz Gewinnen der Gesellschaften). Und die Wirtschaftsvertreter (Gewerbeverband, Economiesuisse etc.) geben der Globalisierung, d.h allen anderen die Schuld nur nicht sich selbst. Dabei würden die Arbeitgeber und Manager besser mal vor der eigenen Türe wischen und sich wieder ein wenig sozialer verhalten, dann würde die Kluft nicht immer noch weiter zwischen Volk und „Elite“.

    • Idiot! Wie schon jemand geschrieben hat benötigen WIR Dein Mitleid nicht. Was Not täte wäre Respekt, den alle verdienen (ausser Du natürlich).

    • @ Hand Killer

      Ja, mit Bankenchefs brauchen wir kein Mitleid zu haben. Damit gemeint sind die Abzocker in der Schäf-Etage. Mit den einfachen Angestellten darf man jedoch durchaus Mitleid haben, denn diese verdienen heutzutage nicht mehr als ein Handwerker!

  32. Ich glaube nicht, dass die UBS generell Mitarbeiter ab 58 abbauen will. Diese Massnahme kostet die Bank nämlich ziemlich viel Geld, da sie den Angestellten genau ab diesem Alter aufgrund des Sozialplanes eine Übergangsrente und eine Einzahlung in die Pensionskasse zahlen muss, was mehrere Hunderttausend Franken pro Mitarbeiter kosten kann (max. CHF 400’000). Ich sehe eher, dass man Stellen bei natürlicher Fluktuation nicht mehr besetzt und die bestehende Crew einfach mehr arbeiten muss. Dass es in Einzelfällen zu Zwangspensionierungen kommt, ist sicher nicht auszuschliessen.

  33. An dieser Geschichte kann etwas nicht stimmen. Bei einer Coachkündigung beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate. Danach erhält man einen befristeten Vertrag für 9 Monate. Also erhält man das Salär noch für 12 Monate, d.h. in diesem Falle bis 63. Das Pensionsalter bei UBS für jemanden der heute 62 ist, ist sowieso 63. Also macht diese Kündigung gar keinen Sinn, weil der Mitarbeiter bis zur offiziellen Pensionierung arbeiten wird.

    • Der Artikel handelt von einer (unfreiwilligen) Frühpensionierung. In diesem Fall gilt die normale Kündigungsfrist.

  34. Ich muss mir den Namen Lukas Hässig merken. Er ist Garant für geradezu schrecklich einseitige Artikel, die eigentlich nur aus gehässigen Kommentarzeilen bestehen. Wo bleibt eigentlich das journalistische Interesse, anonyme Hinweise und Gerüchte auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und beide Seiten kritisch zu hinterfragen?
    (Meine Kritik bezieht sich nicht nur auf den obigen Artikel, sondern auf jeden, den ich hier lese).

  35. kein einzelfall. hört man immer wieder.
    auf der anderen seite bremsen ältere mitarbeiter/innen oft, wichtige anpassungen, da sie kurz vor der pensionierungen keine lust mehr haben auf veränderungen.
    auch sind sie oft doppelt so teuer, wie die jungen, vorallem bei den lohnnebenkosten.
    ehrlicher wäre es auf beiden seiten, wenn man ab 55zig mal über eine lohnsenkung reden würde und dafür bleiben könnte bis zur pensionierung.
    viele alte wollen das auch nicht. lieber dann zum rav usw.
    also, zum grossen teil: selber schuld.

    • Das glaubst du ja selber nicht. Ich bin sicher, nahezu alle würden lieber selber bestimmen, wann sie aufhören und in Pension gehen. Mit 55 sind bei vielen die Kinder nicht mehr auf der Lohnliste. Auch weniger Lohn ist für die meisten Leute mehr. Vielleicht mal die Pensionskassenprozente umdrehen. Die Jungen bekommen vom (kleinen) Lohn mehr Prozent die Älteren vom (grossen) weniger, dafür arbeitet Geld länger.

    • Ich bin 57,arbeitslos – dirch eine junge ersetzt und mein Einkommen warnicht riesig. Aber keine Bank gibt mir eine Chance. Ich würse sehr gerne noch arbeiten und meine PK aufbessern. RAV ist keine Lösung. Essind nicht alle freiwillig arbeitslos und haben Millionen auf der Seite.

  36. Auch hier könnte die Bank eine Vorreiterrolle einnehmen, nebst der kompletten Streichung der Bonis:
    > Ab 57+ sinken die Löhne jedes Jahr, (je nach gebrachter Leistung, bewertet von allen MA)
    > das Überobligatorium ist an die gebrachte Leistung gebunden
    > Zudem sind Arbeitnehmer ab 60 evtl. bereit 80% oder 60% zu Arbeiten, anstatt gleich auf die Strasse zu schicken.

  37. Mein UBS-Berater wird auch frühpensioniert aber der freut sich wie verrückt darauf, dass er mich gar nicht mehr berät. Jetzt ist ein junger gutgekleideter mein neuer Berater. Null Beziehung, wenig Interesse, ausser, wenn er Produkte verkaufen kann. Er selber ist weit entfernt vom Millionär sein, weshalb ich sehr zurückhaltend mit meinen Investitionen bin. Wie will ein Banker mein Geld vermehren, wenn er das nicht mal für sich selber kann. Dividendentitel werden vorgeschlagen aber das ist bei der alten Garde genau dasselbe. Schlimm aber ist, dass man die meisten geschassten Banker in der Wirtschaft nicht brauchen kann, ausser sie haben genug Geld und können sich irgendwo einkaufen. Wenn sie so gescheit sind, wie sie immer tun, können sie sich ja selbständig machen aber jetzt kommt der Haken: Das ist viel Arbeit und Boni gibts in Verlustjahren auch nicht. Hmm, ob ihnen dieses trockene Brot wohl passt?

  38. Immer dieses gejammet von Leuten, die man vermutlich bereits vor Jahrzehnten rausstellen sollte.
    Fakt ist, dass wohl viele eine ganze Bandbreite von Erfahrungen mit älteren Mitarbeitern gemacht haben: Von Blitzgescheit und engagiert bis demotiviert, negativ und undankbar (mit hohem Lohn).

    Mein Mitleid geht an andere mit echten Schicksalsschlägen.

  39. Das ü50-, ü35- oder wie auch immer Problem wäre einfach zu lösen: Art. 366a OR umschreiben. Der Arbeitgeber der einem Arbeitnehmer missbräuchlich kündigt (Art. 366 OR) hat nicht eine Entschädigung zu zahlen. Sondern muss den Arbeitnehmer wieder integrieren…
    Aber was sage ich da… Arbeitnehmer besser schützen? Sicher nicht! Wir sind in der Schweiz!

    • Art.366 OR … werkvertrag?
      bei einer missbräuchlichen kündigung (Art. 336 OR) existiert kein bestandesschutz. es gibt „nur“ entschädigung“ und schadenersatz, aber die kündigung ist gültig.

    • Einverstanden, es ist ein Problem des Arbeitsrechts. Seltsamerweise müssen wir uns hier nicht der EU anpassen. Wo bleiben die Parteien von links und rechts mit ihren konstruktiven Vorschlägen? So eine Vorlage könnte man direkt mit der neuen Unternehmenssteuerreform zum Schutz der Schweizer Arbeitsplätze und der Arbeitskräfte 50plus verbinden und am gleichen Tag darüber abstimmen.

    • Lieber Herr/Frau Milli Vanilli,

      Sie haben Recht! habe mich grausam vertippt… Sorry, sollte nicht passieren…

  40. Ich habe da eine etwas andere Wahrnehmung. Nicht wenige der Kollegen 50+ haben sich geistig schon in den Ruhestand verabschiedet – sie bringen ihre Leistungen, mehr aber nicht. Veränderungen werden nur widerwillig mitgemacht; die Lernwilligkeit ist gering. Mag sogar menschlich sein – irgendwann will man ja das Leben geniessen.
    Ich als Chef habe grundsätzlich keinen Anreiz meine Mitarbeiter schlecht zu bewerten. Gute Bewertungen ersparen mühsame Diskussionen und „OK“-Leistungen werden dann schnell zu „guten“ Leistungen (Phänomen ist wissenschaftlich untersucht und belegt). Diesem Problem wird mit einer Verteilungskurve begegnet; die mag in Einzelfällen zu unfairen Ergebnisses führen (ein sehr guter Mitarbeiter unter extrem guten Mitarbeitern wird als schlecht bewertet); grundsätzlich und soweit konsequent angewendet, kann das aber den Wettbewerbsgedanken anstacheln und die Performance erhöhen. Freilich, die Logik ist eine amerikanische und nur Absolventen von US-Universitäten verstehen sie bestens.
    Wenn nun also Mitarbeiter systematisch zu gut bewertet worden sind und die Bankspitze das nicht länger gutheissen will, dann muss ein schlechteres Rating von oben durchgedrückt werden. Dass das von allen als unfair empfunden wird, ist nachvollziehbar – es liegt aber in der Natur der Sache.
    Vielleicht sollte man es jedem Mitarbeiter noch einmal vor Augen halten: mein Job ist nur dann sicher, wenn ich für die Bank einen Mehrwert schaffe (Erträge minus Kosten wie Salär und Bonus). In der Rechnung kommen ältere Mitarbeiter natürlich schlechter weg (historisch bedingt höhere Saläre, wesentlich höhere PK-Beiträge). Wenn die älteren Mitarbeiter begreifen, dass es eben nicht nur um Erfahrung sondern auch um Weiterentwicklung geht (= Erhöhung meines Mehrwertes bzw. Marktwertes), dann wäre viel getan.
    Es mag eine bittere Wahrheit sein: die Zeiten, in dem ich eine Banklehre machen konnte und mein Ruhestand damit gesichert war, sind längst vorbei. Gerade Filialmitarbeiter und Leute die repetitive Tätigkeiten machen, sollten sich nicht zurücklehnen. Dort werden in den nächsten Jahren viele Jobs durch Automatisierung und Digitalisierung verloren gehen.

    • Liebe Tinky-Winky, Dipsy, Laa-Laa, Po und andere Pseudo-Chefs

      Kennt Ihr den Witz, dass man euch nicht widersprechen, sondern einfach auf den Selbstwiderspruch warten soll?

      – Ich bin ein so guter Chef, aber meine Untergebenen sind träge und bereiten sich auf den Ruhestand vor.
      – Mitarbeiterbeurteilung wird nur von Absolventen von US-Universitäten verstanden. Wir haben keine solchen Abschlüsse und machen es trotzdem mit unseren Mitarbeitern.
      – Ich bin ein so guter Chef, aber meine Untergebenen wurden mit viel zu guten Beurteilungen verwöhnt.
      – Die Bank macht nicht wegen der grossen Geschäfte der obersten Kader Gewinn oder Verlust, sondern wegen der faulen Mitarbeiter in der Zahlungsabwicklung etc.

      Das kommt mir wie das Gesummse der Teletubbies vor.

      Ich habe jahrelang ernsthafte Mitarbeiterbeurteilungen gemacht, Ziele und Verbesserungsmassnahmen vereinbart und alles getan, die Leute besser zu machen. Aber solchen Quatsch haben weder ich noch meine Kollegen jemals gedacht, geschweige denn verbreitet.

  41. Das sind die billigen Früchte der Personenfreizügigkeit, die die Grossunternehmen und KMU landauf landab ernten.
    Mit der Personenfreizügigkeit haben wir uns das eigene Grab geschaffen & mehrfach an der Urne bestätigt. Dabei sind wir ängstlich vor der künstlich von Regierung und Verbänden aufgebauten Drohkulisse eingeknickt. Maximal 7’000 EU Arbeitskräfte pro Jahr wurden uns im Abstimmungsbüchlein damals garantiert. Gekommen über die letzten 10 Jahre sind netto 800’000.
    Das in der gleichen Zeit nicht ansatzweise soviele neue Jobs geschaffen wurden, ist die Konsequenz, dass nun eine ganze Generation 50plus, Teilzeitmitarbeiter und weniger gut ausgebildete Junge Secondos in unseren Sozialwerken entsorgt werden, während unsere Presse, TV und gar die FDP von einer „Abnahme der Zuwanderung“ sprechen.
    Hier gilt es DRINGEND korrigierend einzugreifen auch wenn dies für viele Arbeitnehmer wohl zu spät kommt.

    • Absolut richtig! Unglaublich, dass dies viele nicht realisieren, weil sie nur den Hamsterblick im Rad haben.

  42. ja leider haben wir „alten“ die kürzeren karten. mein rav berater fragte mich, warum ich nur absagen kriegen würde. komme aus der finanzbranch. goldige zukunft liegt vor uns. aber papa staat wird es richten (haga)

  43. Der Punkt ist ein ganz anderer. Die max. Rente wird in der PK „erst“ in den letzten Jahren erreicht. Fehlen diese, kommt weniger Kaufkraft in einer gleichbleibenden Rente heraus. Oder bei solchen, die noch keine 30 Dienstjahre haben, fehlt’s halt. Die UBS’ler haben noch „Glück“, da wer 30 Jahre dabei war, eine ganz Anzahl an Mitarbeiteraktien erhalten hat. Blöd das der Kurs grad nicht mehr Spitze ist… Aber es sollte machbar sein. Unklar ist auch ob die UBS einen Ausgleich zahlt…
    Bei vielen Menschen, die das gleiche Schicksal erleiden und erst 50+ sind, siehts anders aus.
    Wer zahlts am Schluss. Wir – über die Steuern. Ergänzungsleistungen heisst das Zauberwort. Hier geht etwas gewaltig schief. Der Markt kann mir den Buckel runter rutschen. Wir alle haben das Recht auf ein menschenwürdiges Leben, auch Pensionsleben und nicht auf Altersarmut. All die Blödschwätzer, die das nicht kapieren, werden in ein paar Jahren zu betroffenen. Also ist doch die Frage, wie kann in einem reichen Land wie die CH erreicht werden, dass wir alle menschenwürdig Leben können. Was gehört dazu… Sicherlich in den jungen Jahren Familie, auch Kinder, etwas Urlaub und eine Wohnung. Und die Kids sollten die Eltern auch sehen und von ihnen erzogen werden können. Es ist keine Lösung, dass beide zu 100% Arbeiten müssen, nur weil ein Gehalt nicht mehr reicht – Absicht? Wenn diese nicht gelöst wird, wird’s demnächst die Rentner Raub Gäng geben. Na da bin ich gespannt…

  44. Die Motivation ist bei sämtlichen Banken im Keller. Das Personal geht nur noch wegen der Kohle arbeiten. Die Beurteilungs-Systeme ist komplett dämlich und voller Willkür. Aus Angst den Job zu verlieren, sagt das Personal nichts mehr und führt die Befehle von oben aus. Mitarbeiter-Umfragen zeigen jedoch, dass die Basis das Vertrauen in die oberste Führung komplett verloren hat. Zusammengefasst, eine Branche with no future.

  45. Unfortunately today this is the market practice
    In fact Credit Suisse is even more aggressive
    After having already reduced by more than 7000 jobs in 2016 they plan to add more than 5000 in 2017
    Despite TT statements the majority was done in CH and U.K. Just because these two countries have very favorable labor laws
    CS is sistematically getting rid of MD and in general people over 50 in Switzerland replacing them with juniors
    All Mds but those in a few senior roles have or will be laid off
    The pubblic opinion and the authority are not yet aware of what happened and is happening
    The impact of this will be clearly visible once unfortunately too late
    Wake up !!!!
    All of this is happening despite the fact that these companies are structurally profitable
    Just because they still have crazy ROE target
    Shouldn’t someone challenge this???
    We have paid for they stupid mistakes and now we will have to pay again for their greediness

  46. Die Praxis, sich älteren, erfahrenen Mitarbeitenden auf schlechte Art zu entledigen, gehört aufs Schärfste verurteilt. Jeder weiss, dass gemischt zusammengesetzte Teams (nach Geschlecht, Alter) am besten funktionieren. Ich kann den Jugendwahn nicht nachvollziehen.

    Die UBS zahlt zwar den Entlassenen einige Monate mehr als gesetzlich notwendig. Doch dies wiegt die psychologischen Folgen für die Betroffenen und die damit geschaffene Unsicherheit unter dem verbliebenen Personal nicht auf. Das HR macht hier einen ganz schlechten Job!

  47. Das mit den Ratings ist bei der CS nicht besser. Da wurde letztes Jahr, besonders by CFO, rigoros durchgesetzt, dass 10% ungenügend sind….sorry, nur „paritial achieved“ haben. Ohne Wenn und Aber.
    Auch mit den Boni ist es dasselbe.
    Gestern hat der Präsident von Toshiba die Verantwortung für 3 Milliarden Verlust übernommen und ist zurückgetreten. Der Mann zeigt Charakter. Die CS hat wiederum Milliardenverlust geschrieben und keiner übernimmt Verantwortung…ist ja auch das Problem des schwierigen Marktumfeldes und nicht des Topmanagements. Oder fehlt es evtl. am Charakter, Herr Rohner?

    • Bei Enron wurden Jahr für Jahr 10% der Angestellten als UNGENUEGEND (nein, nicht „partially achieved“!) qualifiziert und danach entlassen. Der interne Spitzname für diese Strategie hiess „Rank and Yank“ – also „Rangiere (die Angestellten) und wirf sie raus“.

      Dieses System war wohl nicht soooo extrem erfolgreich … denn Enron ging am 02.12.2001 spektakulär pleite.
      (siehe auch https://en.wikipedia.org/wiki/Enron)

      Aber dennoch wurde das System von verschiedenen Firmen kopiert – insbesondere im Bereich Financial Services, notabene auch in der Schweiz.

      So etwas nennt man dann „Best Practice“, eine wohlklingende Worthülse (sog. Euphemismus) für: „Millions of Flys Can’t Be Wrong“ … (weil sich Fliegen bekanntlich gerne und oft auf Pferdeäpfel etc setzen).

  48. Guter Rat an den Ausgesteuerten: einfach Geld/Vermögen abziehen und Kapitalauszahlung an eine andere Bank überweisen, mit kleinem Begleitbrief an einen Vorgesetzten, der 2-3 Ränge über demjenigen seines direkten Chefs ist. Nützt nur wenig, aber die Vorgesetzten im Mittelbau erhalten etwas Druck und werden vielleicht, irgendwann im 2025, nicht mehr nur die Kopfabnicker der oberen Feudalherren mehr sein. Ganz oben fehlt es sowieso an Empathie. Vorher verwandelt sich der Pilatus in einen Butterberg.

  49. In Zeiten in denen Ü50 Männer a) noch am Leben und b) am arbeiten sind, stellt sich natürlich für ein modernes Unternehmen die Frage: was tun?

    Früher war es einfacher. Tiefere Lebenserwartung, Arbeit im Kohlenbergwerg und personalabbauende Kriege.

    Doch heute steht man als Unternehmer und Hauptader der Gesellschaft vor einer wichtigen Frage: Wohin mit dem Alteisen? Ich spreche natürlich nicht von Ü50ern, die ihr Leben damit verbracht haben etwas gescheites zu tun. Wie meine Freunde. Richie Branson sagt mir immer: Geld ist nicht alles. Und dann lachen wir uns unter den Tisch. Nein, ich spreche von den Ü50ern die sich noch immer in der Sub 300K/Jahr Kategorie rumtümmeln, also unterhalb der Armutsgrenze, und die Butter mit Hilfe von 3 Brasilianerinnen im Putzfrauen Outfit nicht auf die Brot bringen.

    Die Antwort der UBS ist: Frühpension. Sprich, ein gratis Ticket zum Nichts tun – das Ganze von der UBS spendiert. Wer mit 62 noch arbeitet war ja offensichtlich sowieso die letzten 30 Jahre mit nichts tun beschäftigt, jetzt wird das noch entlohnt und dafür gibt es einen bösen Artikel im Insider und 60+ böse Kommentare gegen die UBS? Der Ansatz der UBS scheint also falsch. Wegen einem Vorwand per sofort entlassen oder die Treppe runterstossen wäre offenbar für die IP Leserschaft eine bessere Lösung. Als allgemein anerkannter Gutmensch vertrete ich die Meinung, dass der Mensch ein Gut ist. Und dennoch finde ich die sanfte UBS Lösung offenbar besser, als die IP Leserschaft die Blut sehen will.

    Defektes wird mit Funktionierendem ersetzt, altes mit neuem und hängendes mit Silikon. Die Erde dreht sich, the Tide comes in, you can’t explain that. Aber gut haben wir drüber gesprochen, liebe IP Freunde. Dass Ihr so hart drauf seid erstaunt und erfreut zugleich. Dann kann ich ja auch wieder einen Gang hochschalten und Euch langsam wie grosse Buben behandeln.

    Marcel Du Pont – Milliardär Extraordinaire, grossartiger Liebhabär, wo ich bin freut man sich sähr.

    PS: Ihr seid trotzdem noch nichts. Lest doch mal Eure Kommentare. Ihr seid nichts, und demonstriert es täglich.
    PPS: Wer noch immer Rechtschreibung und Grammatik achten muss, verdient zu wenig.
    PPPS: Beratungshotline Du Pont: https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849
    (add friend um kommentieren zu können, beklagt Euch bei Zucki)

  50. Wer redet denn von 58+? Das ganze fangt schon bei 40+ an. Das ist das verlogene an der ganzen Sache. Man redet von den Alten… auch in der Politik.

    • Stimmt. Es gilt rette sich wer kann. Gilt aber nur unten. Oben in der Teppichetage hat es viele Leute mit +55 und dort könnte man sicherlich auch sehr gut ausmisten. So ist ein neuer Mann für Gähwiler gekommen und der ist immer noch da und macht so auf „Frühstückmanager“. Ich frage mich was das soll!!! Entweder geht man wenn man nicht mehr kann oder macht sein Job. Ab einer gewissen Stufe tut man sich halt nicht mehr weh. Ich könnte mir am Morgen im Spiegel nicht mehr in die Augen schauen, doch unser Manager sind da so Geldgeil und verzichten auf diesen Blick am Morgen…

    • @ Georg Clonney der Bänker

      Wohin denn retten? Denken Sie, ein „Bankangestellter“ könne auf einmal im Verkauf beim Globus arbeiten? Geht nicht, u.a. wegen „fehlender Berufserfahrung“.

    • … Für welchen „Markt“ konkret soll sich denn eine solch menschenverachtende Politik auszahlen? Begeisterung auf Kundenseite und entsprechende Explosion der Geschäftsvolumen… sieht anders aus

    • Was für eine etwas unbedachte Aussage, die ursprünglich aus einem ganz anderen Hintergrund geschrieben wurde. Hier wäre wohl zutreffender: Jede Schweizer Bank hat einen Bundesrat. Mit über 50 Mrd. CHF. hat er UBS 2008 unterstützt und die Schweiz gerettet (systemrelevant). Und sie hat alles mit Zinseszinsen zurückbezahlt. Daran hat dieser geschasste Mann und andere tatkräftig mitgeholfen. Tag für Tag. Tipp an diesen: Gründet eine Bank für Senioren.

    • Vor 25 Jahren gab es Vergleichbares in der klassischen (Fertigungs-)Industrie im Rahmen der Globalisierung.

      Wirtschaftlich notwendig, aber menschlich absolut unerfreulich.

      Damals war eine Tätigkeit im aufstrebenden Dienstleistungssektor manchmal eine Möglichkeit zur Weiterbeschäftigung.

      Heute trifft der Fortschritt diverse Dienstleistungsbranchen, ohne daß andersweitig vergleichbare und zukunftssichere Arbeitsplätze als Ersatz bereit stehen.

      Wobei jedem Branchenzugehörigem diese Entwicklung bereits seit Jahren bekannt ist und entsprechend auch längerfristig die Möglichkeit bestand, sich beruflich umzuorientieren.