Rohner-Thiam: Die totale Bankrott-Erklärung

CS-Spitzen-Duo macht 180-Grad-Wende: Kein Swiss Börsengang, nächstes Schöpfen von Frischgeld – Kohle für Scheichs und Amis.

Am 21. Oktober 2015 sagten Urs Rohner und Tidjane Thiam, der Teilbörsengang der Schweizer Einheit würde die „Credit Suisse insgesamt stärken“.

Heute sagen die gleichen Spitzenleute das Gegenteil. Es sei „the right course of action“, 100 Prozent an der CS Schweiz zu behalten, meint Präsident Rohner.

In einem der zentralen Punkte der Strategie vollzieht das CS-Spitzen-Duo eine fulminante Spitzkehre. Innert 1,5 Jahren haben die zwei CS-Topleute ihren Kurs um 180 Grad geändert.

Dafür erhalten sie 4 Millionen (Rohner) und 10 Millionen (Thiam). Zwei hochbezahlte Kapitäne, die sich als unterbezahlt sehen, versagen im wichtigsten Punkt ihrer Arbeit.

Bei der Strategie und deren Umsetzung.

Rohner und Thiam: Sie haben nicht geliefert, was sie versprachen. Sie rennen in eine Richtung, zerstören dabei Milliarden an Börsenwert.

Dann rennen sie in die andere Richtung. Und behaupten stets, genau zu wissen, wohin sie wollen.

Ein kopfloses Duo speciale an der Spitze einer Too Big To Fail-Bank, die einen Blankoscheck des Schweizer Bürgers in den Händen hält.

Und für die nun schubladisierte Übung wohl kurz mal 100 Millionen aus dem Fenster geschmissen haben dürfte. Entsprechend 500 Schweizer Topjobs für ein ganzes Jahr – inklusive allen Sozialleistungen.

Das Versagen von Rohner und Thiam ist ein nie gesehener Vorgang in der Schweizer Wirtschaft. Die Superbanker agieren wie aufgescheuchte Hühner und verscherbeln damit ein zentrales Stück Schweiz.

Denn man darf sich nicht täuschen lassen. Was die CS unter Rohner und Thiam nun vorhaben, führt zum definitiven Ausverkauf der Credit Suisse.

Statt wie versprochen die alte Schweizerische Kreditanstalt wieder aufleben zu lassen, sorgen sie dafür, dass die CS immer mehr ein paar auserwählten Aktionären aus den USA und dem Nahen Osten gehört.

Diese besitzen heute schon 42 Prozent der Bank. Sie können ihren Anteil ausbauen oder halten, und sie werden mit Spezial-Schuldpapieren zu Zinsen von bis zu 9,5 Prozent bei Laune gehalten.

Allein auf den zwei 9,5%-Bonds macht das 330 Millionen Zins – pro Jahr.

Rohner-Thiam überhäufen die Scheichs und die US-Hedgefund-Manager jetzt sogar mit noch mehr Cash. In Zukunft soll die ganze Dividende in bar statt wie bisher zum Teil in Aktien erfolgen.

Derweil stellen Rohner-Thiam Hunderte oder Tausende von Mitarbeiter, viele davon 50 oder älter, auf die Strasse.

Thiam und Rohner, das Gespann, das die CS aus dem Ruder laufen lässt.

Darüber kann der aktuelle Quartalsgewinn von 600 Millionen Franken (700 Millionen vor Steuern) nicht hinwegtäuschen.

Selbst wenn der Jubel der CS-Crew heute noch so gross ist: Vor Thiam waren es 1,5 bis 1,9 Milliarden im Quartal.

Die Reise zeigt vielmehr nach unten, nicht nach oben. Die CS Schweiz, dieses vermeintliche Juwel, hat von Januar bis März nicht mehr verdient. Sondern weniger.

Von 432 Millionen für die ersten drei Monate im Vorjahr auf noch 404 Millionen in diesem Jahr.

Was ist da los? Eine CS Schweiz, welche laut ihrem Chef die „beste“ Bank des Landes sein will. Sie sinkt, sie verliert, sie macht weniger Gewinn.

Die Schrumpfkur sieht man bei den Schweiz-Angestellten. Von über 14’000 auf unter 13’000 Mitarbeitern insgesamt, von über 2’000 an der Front auf unter 1’900 per Ende März.

Die CS Schweiz ist nur ein Beispiel. Die CS fällt als Ganzes zurück. Es ist das Verdienst von Rohner-Thiam.

Wieso dem so ist? Ganz einfach.

Die CS-Kapitäne haben vor anderthalb Jahren nicht erkannt, wo ihre Bank steht, was sie braucht, wie sie die Zeit, die ihr zur Verfügung steht, nutzen muss.

Thiam erschien im Oktober 2015 und verkündete stolz eine Kapitalerhöhung über 6 Milliarden Franken. Seither wird der CS-CEO nicht müde zu betonen, wie weitsichtig seine Massnahme gewesen sei.

Und jetzt? Heute kündigt die CS eine nächste Kapitalerhöhung an. Diesmal über 4 Milliarden.

Wieder behauptet sie, damit würde sie die Basis legen, um in Zukunft zu florieren.

Gleich wie damals. „Damit wollen wir ein nachhaltiges, profitables Wachstum und für unsere Aktionäre messbaren Mehrwert erzielen“, hiess es im Herbst 2015.

Die vorgeschlagene Massnahme „lays the foundations for the bank to accrete capital and return it to shareholders over time“, lautet es heute.

Wie kann es sein, dass eine hoch dotierte Grossbank mit einem der best bezahlten CEOs nicht im ersten Anlauf die Kapitalfrage löst?

Wie ist es möglich, dass sie nach nur 18 Monaten fast mit identischen Worten einen nächsten Anlauf nehmen muss?

Warum hat Thiam nicht auf einmal die Aktionäre gebeten, in die Tasche zu langen und frisches Geld in die CS zu investieren?

Das Stückwerk ganz oben ist verheerend. Die CS hat unter Thiam nie die Kapitalfrage gelöst. Sie blieb bis heute unterkapitalisiert.

Selbst mit den jetzigen Massnahmen kommt sie nicht übers Mittelmass hinaus. Neu will sie 13,4 Prozent Kapitalquote auf den nach Risiken gewichteten Aktiven ausweisen.

Das ist Ok, aber kein Spitzenwert. Und es braucht dafür eine 2. Kapitalrunde innert gut einem Jahr.

An solchen Leistungen wird das Spitzen-Management einer grossen Finanzunternehmung gemessen. Erkennt es den springenden Punkt, löst es ihn mit einem einzigen Schuss?

Thiam und Rohner haben bewiesen, dass sie dies nicht können.

Was sie können ist, viel verdienen.

Kommentare

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  1. Alle Aktionäre, welche heute diesen VR wiedergewählt haben, dürfen sich dann nicht beklagen, wenn ihnen in ein paar Jahren die CS Aktie als wertlos aus dem Depot ausgebucht wird.

  2. UBS CEO zum CS CEO:
    „Nächstes Jahr werden wir die Eigenkapitalrendite steigern können – wir haben vor, weitere 3000 Mitarbeiter zu feuern.“

    CS CEO zum UBS CEO:
    „Und wir haben darüber hinaus zur Sicherheit noch
    4000 Jobs geshortet“

  3. Die derzeitige Diskussion / Empörung besteht weder erst seit heute noch betrifft es einzig die CS.
    Da im aktuellen Beispiel der VR alles abnickt ist für mich klar:
    – der VR nimmt die Interessen der Geldgeber in grenzwertiger Form
    nicht wahr.
    – VR steckt scheinbar unter der gleichen Decke wir die Geschäftsleitung.
    Schmutzig an der gesamten Angelegenheit: die PK’s schauen oder schauten? nur zu. Wohlverstanden, diese verwalten unser Geld.

    Dass da wahrscheinlich nur die Politik etwas verbessern könnte? Da hör ich bereits Einwendungen der ewiggestrigen SVP wie auch FDP…

    • Loser… mit diesen Boni? Ich glaube, die Verlierer sind ganz andere… die Mitarbeiter in den niedrigeren Chargen z.B. und bald wahrscheinlich der Steuerzahler. Zu Verlierern wuerden diese derweiligen Gewinner erst, wenn sie fuer ihr Versagen und die dunklen Geschaefte in die Verantwortung genommen werden. Was bei der CS seit 1997 geschehen ist, kann als Wirtschaftskrimi abgetan werden und bestenfalls als totales Versagen all derjenigen, die im VR und der GL sassen und noch sitzen.

    • Höchstwahrscheinlich im Vorfeld der nächsten Feiertage, zusammen mit einer weiteren 5 Mrd. Goodwill-Wertminderung.

  4. Endlich hat sich auch die NZZ sehr kritisch zu den beiden Königen, Rohner/Thiam geäussert. Ausser Geld schäffeln wie Heu, bleibt wohl von den beiden nicht viel „positives (….)“ in Erinnerung. Dass ihre Zeit längst abgelaufen ist, dass kommt auch bei ihnen langsam an. Selbstverständlich erst, nachdem sie Millionen (legal) in ihren Taschen haben. Wieso eigentlich nicht für die Bank ? Nun, dazu waren sie offentlich nicht fähig. Ein Bestnote erhalten sie jedoch dafür wie die Boni auf Rekordhöhe heraufgeschraubt wurden – selbstredend nur für die Topbosse. Soziale Kompetenz, Fehlanzeige. Skandal PUR.

  5. Sorry, etwas „off topic“, aber die ständige Maserati Werbung nervt. Maserati offroad gab’s doch schon -> klick!
    Und Vorsicht, das Levante-Teil ist overpriced!

  6. Rohner ist solch eine Figur. Er ist eine Belastung für die CS und das ganze Schweizer Banking. Niemand, jedenfalls fast niemand nimmt ihn noch ernst.
    Auch nicht schlecht ist Goerke, der jährlich 1200 Bewerbungen prozessiert. Tremendous. Wichtige Townhall Information. Auch würde mich interessieren, wie oft die CS Feedback zu Bewerbungen gibt. Das kommt wohl nicht häufig vor in dem HR Sumpf.

  7. Ich habe schon lange nichts mehr von den weissen Westen gehört.
    Auch wenn sie in der Reinigung sind, weiss können sie sicher nicht
    mehr werden

  8. Frisches Geld (Schulden) für die Wirtschaft schöpft das Bankensystem selbst (Geldmengenerhöhung)!
    Die Eigenkapitalquote wird durch Umlage der Verbindlichkeiten als Risikozuordnung erhöht, damit die Bank sich noch mehr am Schuldengeldspielwarenmarkt beteiligen kann!

    Findet die Bank neue Kunden, so wird die Manöveriermasse (Bankgiroguthaben) bei der Nationalbank in Bewegung gebracht! Diese Manöveriermasse (gesetzliches Zahlungsmittel) wurde vorgängig mit Devisen- und Geldmarktoperationen zwischen der SNB und GB als Buchgeldumtausch bedarfsgerecht geschöpft!
    Das Geldsystem ist eben im Bankensystem eingebettet, darum hilft sich das System selbst!

    Das Zusammenwirken von Buch- und Zentralbankgeld dürfen oder können die Wirtschaftsprofessoren und Geldspezialisten, wie S. Ermotti und J. Ackermann, nicht verstehen?

    Die Bevölkerung inkl. Medien sind beim Verstehen des Geldsystems klinisch rein!

    • Die Zusammensetzung des Apfelkuchens ist den meisten Menschen bekannt! Das Geldsystem wird nur verschleiert zur Kenntnis genommen!

      Kapitalmarkt = Schuldengeldspielwarenmarkt, weil Geld besteht mehrheitlich aus nicht getilgten Bank- Schulden und nicht abgeschriebenen Investitionen!

      Das Buchgeld existiert nicht, es wird wenn nötig mit der Manöveriermasse hin und her geschoben!

      Die Geschäftsbanken schöpfen das Geld für die Wirtschaft und nicht die Nationalbank!
      Die Schöpfungs- und Liquiditätsvorschriften bestehen auch aus Schulden und werden vom System selbst, massgeschneidert vorgenommen!

      Es ist alles nur ein Spiel!

    • Sorry, aber mir konnte immer noch kein „Apfelkuchenbäcker“ konkret erklären, wie Banken ohne Einlagen neues Geld „erschaffen“ können? Ebenfalls nicht, wie eine Bank ihr Eigenkapital durch „Umlagerungen“ erhöhen können sollte.
      Wäre insbesondere die CS dazu in der Lage, müsste sie ja logischerweise KEIN NEUES KAPITAL beantragen.
      Mich säuert es jedesmal den Magen, wenn bei jeder möglichen Kommentargelegenheit auf die „Vorzüge“ von Vollgeld hingewiesen wird und insbesondere dann noch zur Verschleierung mit konstruierten Unwahrheiten gearbeitet wird.

  9. Urs Rohner, DER Versager auf ganzer Länge! Als solcher geht er schon zu Lebzeiten in die Geschichte ein, Punkt.

  10. Fantastic news, the stock is now down only -75% since Rohner became President.

    As always, look for the CS restatements a couple months after the AGM

  11. Alte SKA Kappen warden im Netz für bis zu CHF 100 gehandelt. Eine alte Kappe entspricht also dem Wert von 6+ CS Aktien. Da ist jeder Kommentar zur Leistung des Managements überflüssig. Wenn es nicht zum Heulen wäre, wäre es zum Totlachen!

  12. Der Schaden, welcher UR und TT für die CS anrichten, wurde ausführlich kommentiert.

    Noch mehr Sorge macht mir der politische Schaden. Mit diesem VR und dieser GL verliert die gesamte Wirtschaftselite ihre Glaubwürdigkeit. Die Rechnung werden die Stimmbürger präsentieren. Die Bürgerlichen werden keine Abstimmungen mehr gewinnen, auch wenn ihre Anliegen noch so gut sind.

    Deshalb einfach erstaunlich, dass die Politik sich in dieser Sache nicht bewegt. Bei der Finma haben wir uns ja an den Dauerschlaf gewöhnt

  13. UR und TT (mit VR und Top-Management) sind arrogant, selbstgefällig und völlig indolent – Sie haben kaum Gespür für die aktuelle Situation und sind nicht in der Lage dieser Unternehmung verantwortungsbewusst in die Zukunft zu führen. Sie versuchen jetzt in letzter Minute noch die Stimmung vor der GV positiv zu beeinflussen um Ihre Haut zu retten. Sie können es einfach nicht und sind schlichtweg überfordert.

    Im 1. Quartal 2017 wurden jetzt die Zahlen künstlich hochgedrückt – dies ist aber weder nachhaltig noch langfristig – es wurden einfach künstlich Umsätze und Zahlen hochgefahren auf Kosten der Kunden. Die Kunden haben dies sehr wohl realisiert.

    Die Verantwortlichen für dieses Debakel sollen sich bei den Aktionären, Kunden, Mitarbeitern und dem Schweizer Volk entschuldigen und zurücktreten.

    Zusätzlich braucht es bei CS noch Veränderungen bei den Ankeraktionären, damit die CS wieder eine Schweizer Unternehmen wird auf das wir stolz sein können.

  14. Weg mit dem Rohner. Diesen Freitag.
    Thiam gar nicht so schlecht – der hat bisher mehr bewegt als seine Vorgänger in den letzten 10 Jahren.
    SUB möchte man ganz behalten (die Gewinne sind halt schön…).
    Somit in 2 Jahren:
    – 2x Mrd-Boni rausgenommen
    – 2x Mrd-Kapitalaufnahmen durchgeführt
    – 2x Mrd-Verluste realisiert
    naja.

  15. Wenn ich nichts beizutragen habe,
    verhalte ich mich wie ein Schwabe:
    Einfach mal drauflos lallen,
    und dann im Puff ne Russin knallen.

    Pensionierter IP-Kommentarschreiber

    • Wusste nicht das Thiam und Rohner Schwaben sind…. Oder wie war Ihr (rassistischer) Kommentar gemeint?

  16. Die CS hat die letzten Jahre im Zuge ihres Ertrags- und Kapitalnotstandes zunehmend begonnen ihre Privatkunden abzuzocken. Die Auswirkungen davon werden sich sicherlich noch zeigen.
    CS-Kunden, schaut euch mal um, wo Ihr eure Anlagen preiswerter liegen und verwalten lassen könnt.

  17. und um es ganz einfach und simpel zu halten. Man schaut einfach auf das ausgewiesene EK der Firma und dann weiss man genau wie’s läuft. Auch in diesem Traumquartal, wie es uns die Chefs der CS weiszumachen versuchen, ist das EK um ca. Fr. 200 Mio. geschrumpft. Klar, da hat’s auch Währungseinflüsse, etc. drin, aber es gibt eben trotzdem eine recht klare Sicht auf die effektiv laufenden Dinge ab.
    Bei einer guten Bude steigt dieser Eckwert stetig. Bei der CS ist es ein wahrer Count-Down.
    Ich frage mich, wie lange das die Scheichs noch mittragen. Auch wenn sie ihre Coco’s fürstlich entschädigt erhalten, verlieren sie trotzdem massiv auf den Aktien. Ist ja auch nicht wirklich erbauend.

  18. Tja. Erinnert mich an eine ehemalige Chefin aus dem grossen Kanton (für Stöhlker: aus Deinem hochgelobten Herkunftsland) , die bei McKinsey gearbeitet hatte.

    Einer Ihrer Lieblingssprüche:
    “ Schon der Adenauer hat gesagt: ‚Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.‘ „

  19. Jetzt wurde wohl der Vogel mit einer Atombombe abgeschossen. Absolut tolles Management. Bravo!!! Und, man stelle dies sich einmal vor, dieses Management traut sich auch noch zu – zu präsentieren, zu erklären. Allein für das Rückgrat der Herren gehört Respekt gezollt. Wer würde sich schon trauen dieses Bravourstück zu vertreten? Jetzt versteht auch jeder, warum die auf den vollen Bonus bestehen (bestanden haben). Das ist Schwerstarbeit, das ist strategischer Hochseilakt, da gibt es nur ein paar wenige, welche das fertig bringen. Und dann die Arbeit, welche sie produzierten. Das Projekt CS-Schweiz hat bestimmt Unsummen von Ressourcen (CHF und Manpower) verschlungen. Die Berater (die Menge an Folienschlachten) und erst die Gastronomie (man(n) muss sich ja mit Dom Peringnon und erlesenen Gerichten nach derartigen Meetings und Diskussionen zu später Stunde mit Gleichgesinnten erholen) haben davon unheimlich profitiert. Das CS-Management hat einen grossen Anteil am BIP der CH Volkswirtschaft. So muss man das betrachten. Gebt Ihnen doch den doppelten Lohn und Bonus für 2017! Hier wirken gigantische Manager, die gleichen aus. Die einen (50+) werden auf die Strasse gestellt und die anderen (Indien und wo auch immer) erhalten (kurzfristig) viel Arbeit. Das ist Management ohne wenn und aber!!!

    • Mokierer wieder einer der es nicht verstanden hat und trotzdem zur grossen Herde hier gehören möchte. Die Bildung der CS Schweiz hat rein gar nichts mit der Möglichkeit eines Börsenganges zu tun. Die CS Schweiz musste aufgrund von regulatorischen Auflagen (too big to fail) gegründet werden. Die von Dir beschriebenen Unsummen wurden folglich aufgrund des Regulators aufgewendet. Wer keine Ahnung hat, sollte besser mal die …….

  20. Urs!!! Uuuuurs!!!!! Was erlauben?! Dürfen nicht vergessen Thymian!!! Akzionär is nich eine Idiot!! Manager müssen gehen in Firma und bringen Leistung!! Aber aben gefüürt wie Flasche leer!!

  21. CS erneut mit 1.8% im Plus. Ich wiederhole mich, es kommt alles gut, hinter den Kulissen wird fleissig an Demissions- und Dankesschreiben sowie an weiteren kranken Entschädigungen (exitus pervertitis) gebastelt.

    • stimmt. alles kommt gut. habe gestern calls verkauft und decke mich bald wieder ein. der anfang ist gemacht (CS heute minus 2.05%).

  22. Everybody who leave the bank is cool! Ich wusste warum ich gehe! Stell Dir vor Du müsstest diese Looser gegenüber dem wichtigsten Gut „der geschätzten Kundschaft“ vertreten und die Bank als top verkaufen?!? Jeden Tag lügen „Nein Danke“ (auch nicht für Geld, wir sind ja keine ……).

    • Die Statistik ist wie eine Laterne im Hafen.
      Sie dient dem betrunkenen Seemann mehr zum Halt
      als zur Erleuchtung.

      Hermann Josef Abs
      * 15. Oktober 1901 † 5. Februar 1994

    • Noch einmal für die ganz langsamen: Loser wird nicht mit zwei ‚o‘ geschrieben – aber danke, dass Du gegangen bist/wurdest.

    • An den USER: Bitte bitte geschätzter User :-). Somit bleibt mehr für Sie übrig. Es muss hart und frustrierend sein in der vordersten Reihe Geige zu spielen wenn das Schiff untergeht. Ich hoffe für Sie, dass Sie in der 1. Klasse gebucht haben weil für die anderen gibt es keine Rettungsboote. Und vielen Dank fürs korrigieren. Im Gegensatz zu ihrem Kapitän bin ich noch lernfähig. Weiterhin viel Freude bei der Arbeit und Schiff ahoi!

  23. Bemerkenswerter Einfall. Allerdings will ich auch sehen, dass man sich nicht immer darauf verlassen darf. Bodenständigkeit ist manchmal eine Tugend.

  24. Es freut mich heute meinem Kommentare abgeben zu dürfen.
    Ich sage nicht über die Menschen, aber mir ist etwas aufgefallen in die letzten 10 Jahre, und zwar, das in der Schweiz, wie auch Europa, Leader mit Visionen, Mut und vielleicht auch Charisma fehlen. Es ist jetzt klar, dass die Strategie dieser Bank noch nicht ganz optimal ist, und dass die Trendwende noch nicht stattgefunden hat. Somit erlebt die Bank die Schwierigkeit, dass wir alle beobachtet haben. Die zentrale Frage am kommende Freitag wäre dann, „was wollen wir sein?“ „Wo wollen wir in den nächsten 5 Jahre sein?“ Beantwortet diese Frage, dann sollten man sich fragen mit wem wollen oder sollten wir das tun? Meine Erfahrung nach, CS hätte sogar mehr potenzial als UBS, in Tat und Wahrhei,t wenn eine korrekte, stringente und durchgedachte Strategie umgesetzt wird, dann könnte die CS fast wie die Morgan Stanley der Schweiz sich entwickeln. Die UBS, hingegen, zeichnet sich mehr ab, ein szenario à la Wells Fargo, mit Fokus auf PB, was auch ok ist, aber wer war der gewinner der letzten Jahren? Wo bleiben die mutige wie Escher und co. ? Wenn wir Leute wie diese finden, dann hätten wir keine Diskussionen mehr und könnte wir wieder sehr zufrieden sein…. und Bonus tanzen lassen. Mal abwarten, Tee trinken und am Samstag lesen, wie toll die GV war…

    • Mit hätten, sollte und könnten ist nun mal leider kein Blumentopf zu gewinnen. Logisch hat die CS mehr Potenzial als die UBS; sie notiert ja auch ca. 30% unter Buchwert. Die Gretchenfrage ist und bleibt allerdings, WAS die Führung der CS mit diesem auch anfängt. Mit weiterführender Kapitalvernichtung wird sie das erwähnte Disagio mit Sicherheit nicht ausgleichen können.

  25. Als Akionär von CS war ich noch vor ein paar Jahren sehr stolz auf diese Firma.Heute bin ich vor allem von den obersten Nichtsnutzen sehr enteuscht.Wo führt das noch hin?
    W.Pfiffner

  26. Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis die CS von ausländischen Investoren übernommen wird. Um die Lex Koller zu umgehen, verkauft die CS jetzt laufend Immobilien. Damit wird die Bilanz gestärkt und auch ein Verkauf an Ausländer wäre dann wegen der Lex Koller wesentlich einfacher.

  27. Die wollen mein Geld verwalten. Niemals. Die können ja nicht mal ihr eigenes Geld verwalten und eine Strategie für ihre Firma entwickeln.

    • Das große Geschäft ist immer das Geld der anderen.

      Alexandre Dumas (der Jüngere)
      * 27. Juli 1824 † 27. November 1895

  28. In der Schweiz wird Zuständigkeit mit Verantwortung bezeichnet. Man sollte alle Beschreibungen über Manager mit Verantwortungslosigkeit umändern.

    „Während seiner Verantwortungslosigkeit hat Thiam 6000 Leute pro Jahr entlassen, und der CS weitere Schulden angehäuft.“

    „In seiner Verantwortungslosigkeit hat Rohner sämtliche Bussen der USA erzeugen lassen.“

    „In ihrer Verantwortungslosigkeit wurde Outsourcig nach Polen und Indien betrieben, und Inder via Vermittler im Uetlihof gehalten. Eine betriebswirtschaftliche Überlegung jedoch fehlte.“

    So liest es sich richtig!

  29. Ist schon klar warum die 180 Grad Wende. Wenn die Coco’s in Aktien umgewandelt werden müssen, wollen die Hauptaktionäre auch an der CS Schweiz beteiligt sein.

  30. Sparmaßnahmen muß man dann ergreifen,
    wenn man viel Geld verdient.

    Sobald man in den roten Zahlen ist, ist es zu spät.

    Jean Paul Getty
    * 15. Dezember 1892 † 6. Juni 1976

  31. Herr Hässig, Sie machen Ihrem Namen wieder alle Ehre. Haben Sie eigentlich schon jemals einen positiven Artikel geschrieben? Rigoros werden von Ihnen alle Banken immer schlecht gemacht und soviso scheint bei Ihnen einfach grundsätzlich alles schlecht zu sein heutzutage. Schlechte News verkaufen sich wohl einfach besser, stimmts?

    • Dann beschreiben Sie mal bitte, was bei der CS gerade gut läuft und was gut ist an UR und TT. Was soll denn LH bitte in dem Fall Positives schreiben?

    • Hallo Herr Fröhlich, Sie verwechse Inside Paradepaltz mit dem Magazin Frau mit Herz. Wenn Sie Familystories, Liebesgeschichten sowie über kürzliche Eheschliessungen und neuste Schwangerschaften informiert sein wollen, ist dies die falsche Homepage

    • Tja, den Sinn, in der gleichen Zeit Kapital aufzunehmen und gleichzeitig Dividenden auszuzahlen, haben Sie wohl verstanden.

      Ich nicht.

      Wenn jemand CS Aktien haben will kann er sie über die Börse kaufen. Dafür braucht es keine Kapitalerhöhung mit Gewinnverwässerung. Wenn die CS Kapital braucht, kann sie das Kapital aufnehmen (mit Gewinnverwässerung) oder auf Dividenden verzichten (ohne Verwässerung). Beides zusammen aber ist pervers.

    • @Herr Fröhlich, danke, gehe einig mit Ihnen. Darum werde ich IP nicht mehr aufschalten und neu die Glückspost abonnieren

    • …dann singen wir jetzt mal „Oh du Fröhliche“ und schauen weiter wie der CS-Baum brennt.
      Es sind die Banken und Bänggster selbst, welche diese unglaublich miserablen News produzieren.
      Die Warmpfupfer versprechen, können aber selber nicht liefern. Paradebeispiel: der damalige BSI-Mann in Singapore – noch mit „oh du Seelige“ obendrauf.
      Fakt ist: Hässig liefert! inside. tagtäglich.

    • Tja Herr Fröhlich, scheinbar machen Sie Ihrem Namen alle Ehre und leben das unbeschwerte Leben eines Realitätsverweigerers nach dem Motto frisch, fromm, fröhlich, frei – schöne Träume weiterhin…

    • Mit dem Namen Fröhlich sollten Sie eingentlich zufrieden gestellt sein. Fröhliche Nachrichten lesen Sie anderswo – lieb und nett kriegen Sie wo anders.

    • Schön wäre es, wenn bei der CS irgend etwas positives wäre. Lesen Sie die Glückspost

  32. „Was sie können ist, viel verdienen.“

    Zwischen viel verdienen und einfach nur viel Geld bekommen ist ein feiner Unterschied…

  33. Manager, die bei Verlust einer Firma die Frechheit haben Bonus zu einzustecken, gehören weg. Jeder weitere Kommentar ist überflüssig!

    • Ja aber Rohner war doch „tief beeindruckt“ dass Thiame auf 40% verzichtete.

      (Alleine das zeigt ja wie verblendet der Mann ist. Er müsste Thiam 100% Bonus *streichen*, und sich selbst auch.)

  34. Wollen wir wetten: Patrick Hunger von der Saxo Schweiz wird es seinem grossen Vorbild Urs Rohner nachtun. In ein paar Monaten wird er den Börsengang der Saxo Schweiz verkünden, um dann ein paar Monaten drauf ihn wieder abzusagen. ???

  35. Leider kommt auch in diesem Artikel wieder das Wort verdienen vor. Meiner Meinung nach sind das moderne Zolleinstreicher.

  36. E stellt sich grundsätzlich auch die Frage ob die Privilegierung von diesen „Hochzinsanleihen“ zugunsten einzelner Aktionäre das Gleichbehandlungsgebot nicht verletzen. Dies scheint hier der Fall zu sein und sollte die FINMA eigentlich zu Straf- Obligationen- und Zivilrechtlichen Untersuchungen anregen. In einem Land wo die Justiz sich weder um Bürgerrechte, Freiheitsrechte und das Rechtsgleichheitsgebot scherrt, ist aber kaum davon auszugehen dass hier nennenswertes passiert. Im Notfall können sich dann die Handelsrichter, welche auch Bankenmandate haben dürfen, zu ihren Gunsten entscheiden.

  37. Die Credit Suisse befindet sich in einer Abwärtsspirale ohne Perspektive einer Hoffnung. Der Erfolg kommt mir vor wie ewige Sisyphus-Arbeit. Das Missmanagement der oberen Etagen führt leider zum grösseren Risiko für die Mitarbeiter, die momentan nicht motiviert und vor allem überfordert sind. Schade !!!

  38. Ja ja, die Beiden. RTL nimmt UR vielleicht zurück. Das wäre eine Lösung, oder vielleicht diret zum Filmfestival.
    Und, TT soll wieder an die Elfenbeinküste, da könnte er sein Geld an die Armen weitergeben.

  39. Sehr treffend auf den traurigen und nur noch zutiefst anwidernden Punkt gebracht! Bis auf den letzten nicht stimmigen Satz: seit wann ist Raubrittertum ein Synonym für „verdienen“? Des einzige, was die „verdient“ hätten, wäre eine kräftiger Tritt in den Allerunwertesten, schon vor langer Zeit….. Aber ich bin da zuversichtlich, Karma holt Jeden ein!

  40. Diesem „Super-Duo“ gehört umgehend durch die Finma
    die Erlaubnis für de Leitung einer Bank entzogen!
    Keinen rostigen Rappen mehr an diese Versager.
    Das Personal das diesen Laden noch am Laufen hält tut mir leid. Schande über eine solche Geschäftsleitung und ihre Steigbügelhalter!!!!!

  41. Anders als im Artikel behauptet haben Verwaltungsrat und Geschäftsleitung ihren Kurs nicht um 180 Grad geändert, sondern einen umsichtigen unternehmerischen Entscheid gefällt. Die Teilkotierung war stets nur 1 (in Worten: eine) von mehreren Optionen, welche aufgrund der unzureichenden Resonanz im Kapitalmarkt als momentan nicht zielführend beurteilt wird. Im Weiteren behauptet der Autor, man habe versprochen, die alte Schweizerische Kreditanstalt wieder aufleben zu lassen. Dies war zu keinem Zeitpunkt die Absicht der Unternehmensleitung, da die frühere Firmenbezeichnung sowie das Kürzel SKA in der öffentlichen Wahrnehmung mit verschiedenen historischen Finanzskandalen (u.a. Chiasso) in Verbindung gebracht werden, welche nicht der heutigen Unternehmensleitung zur Last gelegt werden können. Wir bitten die LeserInnen um Kenntnisnahme.

    • Dabei habe ich mich so darauf gefreut, wieder vermehrt so lustige Typen mit so lustigen Mützen herumirren zu sehen…

    • @Gegen Darstellung: Ganz klar ich verstehe dies vollkommen.
      Die CS hat auch immer eine gute Strategie und vermutlich dank den McK noch ganz viele PP Folien im Archiv. Wenn ein Unternehmen in den zwei Vorjahren solche Verluste macht, damit der ganze Gewinn wo in den ganzen drei Vorjahren erwirtschaftet worden ist, aufgefressen wurde! D.h die CS
      hat mit über 40T Mitarbeiter in den letzten fünf Jahren netto kein einzigen Franken verdient! Klar mit den US Aderlass, ist natürlich nicht dem Aktuellen Management anzulasten, das gleich gilt wenn der Markt schlecht ist, ist es auch nicht die Schuld des Managements, die machen den Markt ja auch nicht. Daher sollte sich das Management sich schon was Bonus genehmigen, schlussendlich hätte es ja noch schlechter kommen können, und dies ist wirklich eine Top Leistung. Andersrum wenn ( träumen ist ja erlaubt) es gut läuft, und so rund 2Mrd. Gewinn p.Q dann ist es ganz sicher nicht der Markt wo dies ermöglicht sondern das Top Management um U.R und T.T wo dies zu verdanken ist. Und wenn was schiefläuft bei den untersten Angestellten das kann das Management ja auch nicht wissen, daher werden die MA ja auch mal präventiv entlassen, diese sind in der Bilanz je nur ein Kostenblock!
      An dieser stelle möchte ich U.R und T.T ganz Herzlich danken für die grossartige Leistung. Und nicht vergessen für das Volk gibt es ( wie gerade im Radio gehört) umfassende Bonviva Packete, Danke vielmal.

    • @Gegen Darstellung:

      apropos „Finanzskandale“:

      Eine CS-„Darstellung“ zu Moçambique steht seit Monaten aus.
      Wann fliegt Moçambique-Urs nach Maputo, und zwar „one-way“?

      Die Oeffentlichkeit wartet mit Spannung.
      Der (CS-Thun)Fisch stinkt eben vom Kopf her.

      PS: Was ist mit dem „Dakota“-Fall?

    • Bist Du Tiam’s oder Rohners Sekretärin und sitzt gerade auf seinem Thron?

    • Ich bitte Sie Herr Gegendarstellung, die zwei Kapitänfiguren nicht noch in Schutz nehmen zu wollen. Die sollen die Bank freiwillig und per sofort verlassen. Die beiden sind eine Schande für die CS und die Schweiz, aus und amen.
      Eines wurde richtig gesagt in diesem Artikel; eines können die beiden sehr gut, Geld in die eigene Tasche abzocken.

    • @Gegendarstellung

      Die historischen Finanzskandale sind im Vergleich zum Ausmass jener der heutigen CS in den letzten 8 Jahren ein Pappenstiel – nie wurden höhere Bussen bezahlt. So eine lächerliche Begründung kann nur der CS Communication einfallen. Und wenn Sie noch nie einen Kompass gesehen haben – 180 Grad kann für Unwissende auch mit einer Kehrtwendung beschrieben werden – genau so, wie sie die Bank gerade vollzieht.
      Es zieht sich durch wie ein roter Faden – sie wollen Bürger und Mitarbeiter für dumm verkaufen. Auch zu diesem Thema völliges Versagen – das Letzte war die angeblich freiwillige Bonuskürzung, adrett verpackt als Osterhase!

  42. Die CS überlebt nur dank der an Grossaktionäre entrichteten Cocos (in anderen Kulturkreisen „Pizzo“ genannt). Das Haus CS brennt lichterloh, das hindert Thiam nicht auf CNBC von „more confidence after 1st round in France“ zu referieren. Rhetorisch wird er nur noch übertroffen von den
    täglichen verbalen Kapriolen seines verzweifelt-traumatisierten Präsidenten.

  43. Als im Okt. 15 der Börsengang publiziert wurde, hat man den Beginn des Niedergangs vermuten müssen. Die erforderlichen Mittel wurden durch rigorose, unmenschliche und unrealistische Sparmassnahmen angehäuft. Stichwort: Outsourcing, intern vornehm als Deployment bezeichnet (!!) hat die Prozessstrukturen und die IT-Infrastruktur nur geschwächt. Die Fachleute werden in Zürich entlassen und durch Uni-Abgänger an den ausländischen Standorten ersetzt. Der Aufwand für Korrekturen, entstandene Verluste, permanente Ausbildung wegen der überdurchschnittlichen Fluktuation an den externen Standorten steigt und steigt. Ein betriebswirtschaftliche Kosten/Nutzen Analyse ist gar nicht mehr möglich und wird auch nicht vorgenommen. Muss man ja auch nicht. Wie dem heutigen Quartalsergebnis entnommen werden kann, geht die Rechnung unter dem Strich auf. Erst wenn die letzten Fachleute den Uetlihof verlassen haben, die Reklamationen der institutionellen Kunden und der entnervten RM’s zu massiven Vermögensabgängen führt, wird man reagieren. Nur dann ist es zu spät. Ein Abgang von Rohner-Thiam bringen nichts. Es wird wohl keiner diese Jobs haben wollen. Ein Turnaround ist jetzt nicht mehr möglich. Es geht nur noch in eine Richtung – nach unten und dann Ex.

  44. Nur noch peinlich was da abgeht. Die Herren MDR’s und MD’s lachen sich ins Fäustchen, knechten die MA mit aberwitzigen MBO Zielen und diese machen die Faust im Sack weil sie Angst um ihren Job haben. Kennen keinen meiner ehemaligen Kollegen, die noch motiviert sind in diesem Laden und nur noch durchhalten bis sie etwas neues gefunden haben.

    Wann wird dieser Kahn endgültig an die Wand gefahren…

    • Warum nicht den neuen Aktionären die Dividenden mit SKA-Mützen abgelten? Die haben, so scheint es, einen hohen Marktwert.

  45. „Was sie können ist, viel verdienen“.
    Verdienen hat mit „dienen“ zu tun und das tun die Beiden eben nicht. Wichtig für diese ist alleine, wieviel sie in die eigenen Taschen lenken können . . .

  46. Hier wird geschoben und gebogen : Die Schweizer können lange toben! Die CeEs ist ein krankes Gebilde: Geführt durch zwei verirrte Wilde ! Welche Arrogant einem Irrsinn gleich: Sich gütlich halten bei den Araber- Scheich’s

  47. Wenn ein Kapitän den Kahn steuert und einen Kurs vorgibt, jedoch später ein neuer Wetter-Report reinkommt plus die Nato Routen von Somali Piraten publiziert… dann ist laut dieser Berichterstattung der gute Kapitän der, der den Kurs weiterhin beibehält. Geradeaus weiter, Schwachsinn, hier hats keinen Eisberg.

    Innert 18 Monaten auf die vielen Änderungen im Markt reagieren und den Kurs wechseln: Wo ist das Problem.

    Wenn ich feststellen würde, dass ich auf einem anderen Kurs die Aktionäre noch mehr abzocken und mir noch mehr Geld in die Matratze stopfen könnte, dann würde ich auch den Kurs ändern. ASAP. Und das ist wohl geschehen. Das (in kleinem Kreise mitgeteilte) Ziel ist es ja ein Maximum zu plündern, dann den Kahn anzuzünden und abzuspringen. Somit könnte man also auch argumentieren, dass die beiden tüchtigen Geschäftsmänner den Kurs seit Anfang an beibehalten.

    Entspannt Euch. Wenn Ihr Euch wehrt, schmerzt es einfach mehr. Passieren tut es trotzdem.

    „Der Du Pont ist so doof“ – Du Pont Fans, die genervt sind, dass sie ignoriert werden.

    PS: https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • Doch dünkt mich keine Sünde, den betrügen,
      der als ein falscher Spieler hofft zu siegen.

      William Shakespeare
      *26. April 1564 † 23. April 1616

    • Nur das in diesem Fall die Kapitäne auch die Piraten sind, wie mir scheint:
      – Erst das Schiff zum Piratenhafen steuern, für guten Kapitätslohn.
      – Dann das Lösegeld, ah, die Kapitalerhöhung aushandeln.
      – Für die „Leistung“ die Prise, also Bonus, einstreichen.

  48. Rohner und Thiam: Kein Plan, keine STrategie. Der eigene Obulus zählt, ungeachtet der Leistung. Heute hat die CS knapp weniger Staff als vor 4 Jahren. Primär wird demnach in der Schweiz abgebaut, wo die Erträge am stabilsten sind.

    • Lachnummer? Bei denen ist einem eher zum Weinen zumute! Jede Wette: In kurzer Zeit wird sich unser Parlament mit einem Rettungsplan für die CS rumschlagen müssen………
      Wer kann, soll gehen…..ob Kunde oder Angestellter!

  49. Wen wunderts? Vom CS Management wird der Weg des kleinsten Widerstandes gewählt. Gegenüber von Aktionären werden sich die Geldgeber werden nicht über die zu hohen Gehälter des CS Managements beklagen, solange die Investition rentabel ist.

  50. Früher sass Rohner jeden Abend in der Kronenhalle mit Brady an unserem Nebentisch.

    Vermutlich sitzt er jetzt mit Thiam dort, ich kanns mir nicht mehr leisten, ich bezahle ja selbst.

    Die Rechnung für Rohner und Begleitung zahlen ja die CS Aktionäre …, ob diese nun Coki Light trinken oder Chateau Billig.

    Evtl. Sollte man den beiden ‚unterbezahlten‘ mehr Bonus geben, wir wollen ja nicht dass sie am Bratwurstand um die Ecke, wegen Armut, essen müssen.

    Aber irgendeiner der von Rohner REICH gemachten Aktionäre wird ihm ja wohl eine Gratiswurst kaufen, falls mit nur 4 Kisten für die Halle nicht mehr reicht.

  51. Der CS-VR und die Manager um Thiam gleichen einem Ameisenhaufen, es laufen alle wirr durcheinander mit dem entscheidenden Unterschied: die Ameisen wissen was sie tun und ihr scheinbares Chaos hat einen Sinn und System….

    • Etwas mehr kreatives Denkvermögen stünde auch CS Fans gut an. Die wirklich notwendigen Bankgeschäfte (und Investment Banking zählt da ganz bestimmt nicht dazu) auf passende Regional- und Kantonalbanken verteilen, inkl. Übernahme Personal, natürlich mit Inländervorrang und allenfalls tatsächliche Spezialisten der Spezies Teebeutel, Bockwurst oder Curry. Der Rest an zugewanderten Wirtschaftsflüchtlingen kann einen Abgang machen und sich für allenfalls verbleibende Offshore Jobs bewerben.
      Ist so schwierig nicht, oder? CH Bevölkerung aus der Risiko- und de facto Staatsgarantie Sklavenschaft befreit, Sozialwerke und CH Gesellschaft werden’s danken. Ende gut…!

    • Wie sollte/wird/lief es ab? Wenn der normale CS-MA Mist baut, müsste sein Vorgesetzter die Verantwortung tragen, tut er es nicht, sein Vorgesetzter, das mittlere Management bis zum oberen Management, dann die GL und alsbald der Verwaltungsrat, übernimmt der auch keine Verantwortung wie im vorliegenden Fall dann die Aktionäre, sind die auch zu Nichts im Stande Finma, hängen die auch im Klüngel der Bundesrat, tut der auch nix oder versteht nix dann kommt die höchste Instanz im Land zum Tragen, das Volk…. Volksaufstand nennt sich dies dann! Leider ist es dann längst zu spät….

    • Aber bitte: Die CS ist doch kein Staatsbetrieb!! Ganz bestimmt kann man eine marode Bank nicht künstlich am Leben halten, damit die Jobs erhalten bleiben. Beklagt euch bei Opel, Grübel und Co, die die Bank heruntergewirtschaftet haben.

    • Der grösste Skandal ist, dass Leute wie Du sich aufgrund der Gehässigkeiten hier ein Bild machen und die Realität diesem Bild anpassen.

      Hast Du die Zahlen gesehen? Vertehst Du diese? Macht eine marode Bank in einem Quartal über 500Mio Gewinn? Macht es Sinn, eine Option (Börsengang) aufgrund von unternehmerischen Kriterien auszuschliessen und einen anderen Weg zu gehen?

      In „diesem Laden“ arbeiten über 40’000 Mitarbeiter, die Du mit solch dummen und unüberlegten Aussagen in den Dreck ziehst.

      Und bevor ihr eure alte Leier wieder auflegt, nein ich arbeite nicht in der PR Abteilung der CS und nein ich bin keiner eurer geliebten Abzocker.

    • Lieber BWL’er, das wirst Du wohl kaum.

      Immerhin:
      – Du wirst es kaum schlechter machen als der glorreche Thiam (ausser der Schellen-Ursli redet allzufest drein).
      – Und – wenn Du auch nur einen Funken Anstand hast – wirst Du den Job für ca einen Zehntel machen.
      Ich wünsche viel Erfolg …

      Ja, so weit sind wir schon …

  52. Gut gebrüllt Löwe! Und dann sollte man dem Duo Rohner-Thiam noch die Frage stellen, was die Vorbereitung zum Teil IPO der CH Einheit gekostet hat…….

    • Nicht viel da sie für diese Ausgaben tausende Mitarbeiter rausgeworfen haben. Diese unfähigen Bankmanager ruinieren das Image der CS und die Arbeiterkaste wird geknebelt und als Dank einen fetten Tritt in den Hintern gegeben.
      Was ist überhaupt mit T. Gottstein? Lange nicht mehr gehört?

  53. Kapitalerhöhung, Immobilienverkauf, Kapitalerhöhung….

    als nächster Schritt werden dann noch die letzten Immos verkauft, bestens!

    Das Spiel geht weiter bis gar nix mehr da ist und dann heisst es, der letzte lösche bitte das Licht.

  54. Bei der CS nichts Neues. Hoffentlich schreibt MdP was amüsantes über seine Mädels, ich bin verheiratet und habe daheim nix zu lachen.

    • Mit anderen Worten:
      Im Geschäft nichts zu lachen. Und daheim auch nicht.

      Tut mir leid für Sie. Kleiner Tipp: „Humor ist wenn man(n) trotzdem lacht!“