Knapp formulierungsfähiger Schneider-Ammann, Nullnummer Burkhalter

Wenn Bundesanwalt Michael Lauber einen Schweizer Spion in Deutschland auffliegen lässt und Bundesrat Ueli Maurer auch noch bestätigt, er wisse seit Jahren von der Spionage, ist dies ein multiples Staatsversagen. Dem Schweizer Bürger und dem spottenden Ausland wird ein Seldwyla an der Aare vorgeführt, das auch nicht besser wird, wenn Bundespräsidentin Doris Leuthard ihre Mutter zum Staatsempfang beim Papst in den Vatikan mitnimmt.

Erschütternd ist, dass das Schweizer Volk auf derlei Machtmissbrauch und Fehlverhalten an der Staatsspitze nicht mehr reagiert. Die „staatstragenden Medien“ mit oft überalterten, verängstigten, um ihre Karriere besorgten, unerfahrenen oder vor der Entlassung stehenden (Tages-Anzeiger) Journalisten jagen gestresst von Termin zu Termin.

Ausnahmen in den Medien von leicht gesteigerter Souveränität sind www.infosperber.ch, Weltwoche, WOZ und Basler Zeitung. Die Deutsch-Schweizer Elite, einer stolzen Vergangenheit nachtrauernd, lässt sich von der NZZ in ihren Vorurteilen bestätigen. Die NZZ der Westschweiz, „Le Temps“, ein Ringier-Blatt, ist nur noch ein Schatten seiner Vergangenheit.

Die Schweiz des 21. Jahrhunderts wird mit ihrem Parteiensystem, das gegenseitige Begünstigungen während Generationen förderte, zur Lachnummer Europas. Eine Bundesrats-Mutter beim Staatsanlass, ein Geheimdienstchef, der auf dem kleinen FDP-Dienstweg ohne fachliche Erfahrung nach oben befördert wurde, das sind nur Symptome eines Ancien Régimes, wie es im alten Bern üblich war, ehe es den Anschluss an den Rest der Welt verlor.

Diese Auffassung trägt schon lange einer der bedeutendsten Schweizer Juristen vor, Professor Carl Baudenbacher, der global hoch angesehene Präsident des EFTA-Gerichtshofs in Luxemburg.

Niemand kann mehr ernsthaft glauben, unser Land werde von seinen sieben Bundesräten geführt, denn diese sind in die volle Abhängigkeit ihrer Spitzenbeamten geraten, die als Chefs der Verwaltung nur eines im Sinne haben: die Stärkung der Verwaltung.

Niemand kann mehr ernsthaft glauben, National- und Ständerat würden die Verwaltung kontrollieren. Das Parlament ist in grossen Teilen herabgesunken zu einem Lobbyisten-Verein in eigener Sache, der dem Wissen der Verwaltung kaum eigenes gegenüber stellt.

Niemand kann mehr glauben, unsere Justiz sei unabhängig und treffe ihre Urteile ohne Ansehen der davon Betroffenen. Von den Bundesgerichten bis hinab zu den Bezirksgerichten zieht sich eine erschreckende Bilanz parteiischer Entscheide, die darauf beruhen, dass die Parteien die Richter bestimmen. Die Richter bedanken sich bei „ihren“ Parteien mit einer finanziellen Solidarabgabe; derlei gibt es nicht einmal in der Türkei.

Was Bundesrat Didier Burkhalter als Gesundheitsminister geboten hat, führte zu seinem vorzeitigen Amtswechsel, den man freiwillig nannte. Was er als EDA-Chef, als Aussenminister der Schweiz, in Sachen der EU-Verhandlungen geboten hat, ist keine Spur besser. Die Praxis des heute global üblichen multilateralen Denkens und Verhandelns ist dem Schweizer ungewohnt, weshalb er es vorzieht, „Schritt für Schritt“ den Erfolg zu suchen und damit scheitert.

Die FDP kann es sich aber nicht leisten, neben einem nur noch knapp formulierungsfähigen Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann ihren eigenen Aussenminister infrage zu stellen, der als politischer Schauspieler erfolgreich, sonst aber nur eine Nullnummer war.

Richtig ist: Die inneren politischen Kreise stützen sich gegenseitig, treffen Verabredungen und halten sich auch nach Amtsaufgabe die guten Jobs mit wenig Aufwand und hohen Honoraren zu. Die Parteien profitieren davon, weil sie in den meisten Fällen prozentual beteiligt sind.

Warum die Bürger mit SRG-Gebühren, überteuren Stromkosten, Strassenpiraterie an den Parkuhren und einem Gebührenkorb belastet werden, der die Grenzen des Anstands schon lange überschritten hat, ist auch klar: Das produzierende Volk dient nicht nur den Importeuren von Waren und Dienstleistungen, sondern auch seinen Regierungen auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesstufe als Milchkuh, die schlechter behandelt wird als manches Getier in seinen Ställen.

Es ist eine subtile Gewalt gegen das Volk, die kaum noch Grenzen kennt. Weil weniger als 10’000 Süddeutsche nördlich des Rheins sehr wenig Fluglärm haben wollen, werden 300’000 Schweizer rund um Kloten mit immer heftigerem Fluglärm aus der Nachtruhe geweckt. Das ist Politikversagen.

Die am 21. Mai anstehende Energieabstimmung, von Doris Leuthard vorgelegt, ist ein Versprechen ohne Wert, aber mit massiven Mehrkosten für das einfache Volk.

Wer ein Wort gegen diese Entwicklungen wagt, wird rasch stigmatisiert. Das kann sich kaum jemand leisten.

Die moderne Schweiz ist deshalb zu einem Seldwyla des 21. Jahrhunderts geworden, weil von Doris Leuthard über Simonetta Sommaruga bis Didier Burkhalter Personalpolitik nur noch dazu dient, Freunden zur Erhaltung der eigenen Machtbasis Jobs zu geben, für welche sie nur beschränkt geeignet sind.

Der Aufstieg des Zürcher Oberländers Ueli Maurer vom Bauernsekretär zum Finanzminister ist ein perfektes Beispiel dafür. Er war hervorragend als SVP-Präsident und rechte Hand von Christoph Blocher. Sein dann folgender politischer Aufstieg war ein Abstieg für die Schweizer Demokratie.

Nicht überraschend schliessen sich dann Auftragsvergaben an die „Freunde der Freunde“ an, die kunstvoll angesetzt werden, um Vorschriften nicht zu verletzen.

Kantonale Regierungen, die Departemente des Bundes in Bern, die Polizeiämter und die Hochschulen haben Propagandamaschinen aufgebaut, die das Volk zum Narren halten. Warum setzt es sich nicht zur Wehr? Die Schweizer Medien, Radio und TV an der Spitze, schenken dem Volk schon längst keinen reinen Wein mehr ein.

Berichtet wird über Oberflächliches: die neuen Kleider von Doris Leuthard, das Parfum von Simonetta Sommaruga, das Klavierspiel von Alain Berset. Dafür darf jeder Chefredaktor und Auslandchef des kleinsten Dorfblattes über ausländische Regierungschefs herfallen, als seien sie Deppen oder Strassenräuber.

Wir fühlen uns als Schweizer grösser, als wir es in Wirklichkeit sind. In Stuttgart und München haben die Menschen keinen schlechteren Lebensstandard als wir Schweizer. Viele Pariser, Milanesi und Wiener haben mehr Wohlstand vorzuweisen als wir. Wir ziehen es vor, den Balken im Auge der anderen zu sehen, nicht aber den in unserem Auge.

Die Regierung in Bern ist jetzt auf einem Tiefpunkt angelangt. Die Chefs der grossen Parteien haben vielfältig versagt. Die FDP färbt sich mit Petra Gössi die Wangen rosig, die SVP mit Albert Rösti steckt im Schlamm fest: keine neuen Siege in Aussicht.

Christian Levrat von der SP Schweiz wirkt ausgebrannt. Die CVP steht weiterhin dort, wo sie immer war, im „Verlorenen Viertel“ der römisch-katholischen Schweiz. Grüne, GLP und BDP waren nie echter politischer Schmuck, sondern immer nur Ware von Swarovski, Tand und Glimmer.

Warum ist dieses vernichtende Urteil gerecht? Weil wir nicht mehr lange von dem Ersparten aus 170 Jahren wirtschaftlichen Erfolgs leben können. Vierzig Prozent aller Schweizer brauchen staatliche Zuschüsse, sei es für Krankenkassen oder billige Wohnungen, um sich ein Leben in der Schweiz noch leisten zu können. Zehn Prozent aller Bürger haben erhebliche Schwierigkeiten, ihre Steuern zu zahlen. Dieser Trend steht erst am Anfang.

Weil wir auch eine erfolgreiche Schweiz haben, die aber längst, sei es als Aktionär oder Manager, von Ausländern bestimmt wird, haben wir von Basel über Zürich nach Lausanne und Genf immer noch eine reiche Schweiz. Der Wohlstand der Kantone Zug und Schwyz sowie der ganzen Westschweiz zwischen Lausanne und Genf wird heute von Nichtschweizern bestimmt.

Das Volk weiss dies längst. Es ist in grossen Teilen mit diesem Zustand nicht zufrieden, wie die Politiker behaupten, sondern resigniert. Auch die Solidarität, von welcher die Schweiz während 500 Jahren lebte, ist auf einem Tiefststand angelangt. Für die junge Generation geht es schon längst um ein anständiges Überleben ohne besondere Erwartungen an die Zukunft. Eine „normale“ Ehe mit Kindern können sich deshalb nur die Fleissigsten oder die Glücklichsten leisten.

Der Schluss liegt nahe, die Schweiz lebe vor allem von alter finanzieller Substanz wie den Exporten. Die unglaublich zahlreichen Fehlleistungen unseres dreistufigen Regierungssystems sind die Folge einer Haltung, wo man die Gewinne am liebsten unter sich selbst verteilt. Wer nicht zum „inner circle“ zählt, wird mit Kleingeld und Subventionen ruhig gehalten. Das erinnert mich an Divisionär Gustav Däniker, der einmal sagte: „Wir haben alles richtig gemacht, aber in die falsche Richtung.“

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53 Kommentare zu “Knapp formulierungsfähiger Schneider-Ammann, Nullnummer Burkhalter

  1. Vielen Dank für diesen treffenden Artikel!

    Während ich die Politiker längst resigniert abgeschrieben habe, gilt mein Interesse vermehrt den Medien.

    Fast schon unfassbar, was Journalisten sogenannter ‚Qualitätsmedien‘ in einer beeindruckenden Beharrlichkeit verbreiten. Dreiste Lügen werden ganz offen abgedruckt, beständig wiederholt. Tatsachen ausgelassen. Elementarste Regeln ignoriert.

    Da es sich wohl zumeist um intelligente, engagierte Personen handeln müsste, kann eine böse Absicht dahinter nicht ausgeschlossen werden. Mancher Journalist dürfte, vom schlechten Gewissen geplagt, vermutlich sogar noch schlechter schlafen als ein Banker.

  2. Ein Rundumschlag zwar, aber mit viel Wahrheit – leider.

    Was Sie aber übersehen, ist doch einfach die Tatsache, dass sich kein auch nur halbwegs fähiger Mensch in der Schweiz für die Politik hergibt. Der Bundesrat wird dauernd vom Parlament zurückgepfiffen, und alle beide wiederum vom Volk desavouiert. In einer solchen Struktur würde kein Unternehmen länger überleben. Nicht von ungefähr sind unternehmergeführte Firmen, in denen einer das Sagen hat, am erfolgreichsten. Wer sich also in die Politik begibt, die vom System und vom weitgehend überforderten Volk gegängelt wird, muss entweder Masochist sein, oder sonst wie einen Dachschaden haben. Wie aber können wir unser Problem lösen? Indem wir das Königreich ausrufen, und den besten aller Fähigen zum König krönen – Klaus Stöhlker!

  3. Ja Herr Stoehlker
    In vielen Dingen mögen Sie recht haben, und da stimme ich Ihnen auch zu. Doch tragen wir nicht alle auch ein Stück Schuld an der Situation?
    Ich bin der Meinung dass eben die Gier überall das Beste zu bekommen mit möglichst wenig Aufwand nun auch langsam spürbar Überhand nimmt.

    Eventuell hätten wir längst besser daran gearbeitet ein gemeinsames Ziel mit den Stuttgartern, Münchnern, Milanesi, Parisern und Wienern anzustreben.

    Was uns bleibt, wir können es noch Ändern.
    Gehen wir es an, ich bemühe mich.
    Freundlich grüsst RO

  4. Aha, zwei der grössten Probleme sind also, dass Frau Leuthard ihre Mutter zum Papst mitnimmt und Herr Schneider-Ammann nicht gut formulieren kann. Da bin ich aber beruhigt, es gut uns offenbar ziemlich gut.

    • @Moneymone
      An Symptomen erkennt man den wahren Zustand! Lesen hilft…

  5. Und, ……..ihr Schweizer, wisst ihr woran man auch erkennt, dass diese Politokraten mit ihren Amtsträgern genau wissen, dass sie uns, das gemeine Volk verraten ?

    Es ist jenes Puzzleteil des „Ganzen“, dass Waffengesetz, an dem laut Gustav Heinemann ( Ex Bundeskanzler Deutschlands ) erkennt wie Freiheitlich ein Land ist.

    Sie glauben das hat nichts mit dem Thema des obigem Artikels zu tun ?
    Schade, denn gerade das hat es in der Politik immer.

    Seit 20 Jahren predige ich meinen Mitbürgern das sich etwas ändern muss. Die Volkswahl des Bundesrates wäre ein erster Schritt gewesen. Es hätte einen Trump-Schweiz ermöglicht., einen echten Sprengkandidaten.
    Klar wollte unsere Politik das mehrheitlich nicht.
    Die SVP war die einzige Partei die sich nicht davor scheute, …………..was sagt und das, ober besser, …….was sollte uns das sagen ?

    In der EU und in der Schweiz wissen diese Beamten, dass sie nur für ihren eigenen Nutzen arbeiten …..während dem das Volk zu deren Eigennutz durch sie regiert werden soll.

    Darum müssen auch wir Schweizer entwaffnet werden, denn das Volk könnte sich empören und handeln.
    Mit Terror und Sicherheit hat das rein gar nichts zu tun.

    Wie formulierte das doch einer der beruflich damit zu tun hatte ?

    Zitat:
    „Die Waffengesetzgebung einer Gesellschaft ist ein zuverlässiger Maßstab für die Beurteilung der geistigen und moralischen Gesundheit einer Staatsführung, seiner Administratoren und der liberalen Potenz ihrer Gesellschaft. Strenge Waffengesetzgebung entwaffnet den Bürger, bewaffnet aber die Unterwelt. Sie zeigt in der Regel nur das Unsicherheitsgefühl obrigkeitsstaatlicher Verwaltungsbeamter und deren unberechtigter Angst vor der eigenen Bevölkerung, der stets Misstrauen entgegengebracht wird.“
    (Colin Greenwood, britischer Police Superintendent)

    ———————————–

    Ach ja, und wie sahen das die Sozialisten in Deutschland, beziehungsweise …..DER nationale Sozialist.

    Zitat :
    „Als erste zivilisierte Nation haben wir ein Waffenregistrierungsgesetz. Unsere Straßen werden dadurch sicherer werden; unsere Polizei wird effizienter und die Welt wird unserem Beispiel in die Zukunft folgen!“
    (Adolf Hitler, Reichsparteitag am 15. 09.1935)

    ———————————

    Diesen Satz würde ich jederzeit Unterschreiben.

    Zitat :
    „The Second Amendment isn’t about protecting ourselves against criminals. It’s about all of us protecting ourselves from all of you!“
    in etwa :
    „Der 2. Zusatzartikel handelt nicht davon uns gegen Kriminelle zu schützen. Es geht darum uns vor Leuten wie Ihnen zu schützen!“
    (Dr. Suzanne Gratia Hupp zum Kongressabgeordneten Charles Schumer ( von den Dems-NY )

    ————————————————————-

    Hier ein Zitat von Josef Stalin, auch er ein typischer Sozialist.

    „Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen – warum sollten wir ihnen erlauben, selbständig zu denken?“
    (Josef Stalin, 1879-1953)

    ——————————-

    Und dann noch das hier, ein unerhört gutes Beispiel was Staaten und deren Beamte sind und wer sie animiert.

    Zitat :
    „Unser Ziel, ein sozialistisches Amerika zu formen, kann nur erreicht werden, wenn wir diejenigen die uns Wiederstand leisten ( könnten ), vorher vollständig entwaffnen !“
    ( Sara Brady, Chairman, Handgun Control International ->“Brady Campaign“, durch ihre internationale Vernetzung auch Freunde des „Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden“)

  6. Lieber Schweizer und Schweizer*Innen:
    Es ziemt dem Untertanen, seinem […] Landesherrn schuldigen Gehorsam zu leisten und sich bei Befolgung der an ihn ergehenden Befehle mit der Verantwortlichkeit zu beruhigen, welche die von Gott eingesetzte Obrigkeit dafür übernimmt; aber es ziemt ihm nicht, die Handlungen des […]Oberhauptes an den Massstab seiner beschränkten Einsicht anzulegen und sich in dünkelhaftem Übermute ein öffentliches Urteil über die Rechtmäßigkeit derselben anzumassen.“
    Herzlichst Ihr Bundesrat, Ihr Eidg. Parlament, Ihre Kantons- und Gemeindeparlamente

  7. Leider scheint auch die Rekrutierung für den NDB TOLLPATSCHIG zu sein so wie die so rekrutierten Agenten offensichtlich naiv agieren. S.e.o. Swiss made.

  8. Lieber Klaus Stöhlker

    Meine Beobachtungen als Ökonomin, Krisenberaterin und Insiderin der Schweizer Politik&Wirtschaft sind ähnlich.
    Herzlichen Dank
    Eva Maria Thür

    Hier mein Statement dieser Woche auf http://www.bachheimer.com, wo ich als Silberlöwin im Team bin.

    Warnung; Politisch nicht korrekt!
    14:19 | Die Silberlöwin zum grünen TQM-Kommentar
    Lieber TQM, Heute spioniert jeder jeden aus; mit oder ohne Abkommen.Für mich gibt es eine offizielle und eine inoffiziell Schweiz! In der offiziellen Schweiz sind die einschlägigen Behörden (Bundesrat, Politik, Bundesanwalt, Staatsanwälte etcpp) viel zu unbeweglich, unbeholfen und naiv, um professionell und adäquat agieren zu können – das „Ausland“ tanzt der offiziellen Schweiz richtig auf der Nase herum, nutzt diese „Schwäche“ sicher schamlos aus und lacht sich krum.

    Bundesanwaltschaft – Ermittlungs-Verfahren dauern zum Teil Jahre und am Schluss kommt null und nada heraus. Ich wünsche mir Bundesanwältin Carla del Ponte zurück – doch vor dieser Frau hatten alle Angst, weil sie ein „harter Brocken“ war; sie wurde nach Den Haag „wegbefördert“ als Chefanklägerin der Balkan-Kriege, sodass man in Bundesbern wie nachstehend beschrieben weiterwursteln kann.

    Die inoffizielle Schweiz ist ein dubioser und undurchschaubarer, trüber Teich von Egomanen und Psychopathen in verschiedenen Positionen: Staatsanwaltschaft, Bundesgericht, Verwaltungsgericht, Fedpol, Militär, Banken, SNB, Politik etcpp – wusste gar nicht, dass Wir einen „Geheimdienst“ haben;-) – in dem die linke Hand nicht weiss, was die rechte macht und allerhand fragwürdige „Deals“ laufen. Immer wieder schwimmen Affären oben auf – Fichen-Affäre, Fall Jeanmaire, GLADIO-Geheimarmee etcpp

    Da gebe ich TQM recht und von mir schon oft erwähnt – Ein absoluter Skandal, klammheimlich die zumindest formale Neutralität am Wahlvolk vorbei derartig zu untergraben!

  9. In jedem anderen Land wäre diese „Regierung“, die völlig am Volk vorbei politisiert, schon längst zum Teufel gejagt worden. Was diese linken, selbstdarstellerischen und profilierungssüchtigen Politikerinnen u. Politiker von sich geben, wird immer unerträglicher. Anstatt vor der eigenen Haustür als Volksmeinungsvertreter, für das sie gewählt wurden für Ordnung zu sorgen, möchten sich diese der EU ( europäische Unvereinbarkeit) anschleimen und unsere Souveränität und Eigenständigkeit aufs Spiel setzen, was an Landesverrat grenzt. So frage ich mich ernsthaft, wie viele dumme Politikerinnen u. Politiker verkraftet unser einmaliges Land noch?

    • Die Regierung wurde demokratisch gewählt, und sie kann alle 4 Jahre mit dem Wahlzettel zum Teufel gejagt werden. Passiert aber nicht. Vielleicht ganz einfach deshalb, weil das Volk etwas schlauer ist als die meisten Kommentarschreiber hier.

    • @Moneymoney

      Offensichtlich gehört Moenymoney nicht zum (Stimm-)Volk…

  10. Dieser Artikel spiegelt die reine Wahrheit, er beschreibt, wie es wirklich ist. Aber bringt er auch etwas? Ich glaube, er könnte etwas bewirken, wenn er in den grössten Tageszeitungen, Heften publiziert würde. Da diese aber mit den politischen „Eliten“ (oder besser gesagt Rohrkrepierer) verfilzt sind, dürfte eine Publizierung ein frommer Wunsch sein.

  11. Säuhäfeli-Säudeckeli. Ja so und nur so war und ist die Schweiz. Die anderen Geschichten konnte man schon immer dem Fährimaa erzählen. Lustig, dass dem Herr Stöhlker unsere jahrhundertealten Strukturen erst jetzt auffallen !

  12. Tja, die Schweiz ist eine als neutral deklarierte Spielfigur im Spiel der Nachfolger des Römischen Reiches.

    Was will man da erwarten?

  13. Lieber Hugo,
    mit diesem treffend die momentane politische Situation diagnostizierenden Artikel von Herrn Klaus Stöhlker danke ich Dir für Deinen im TA publizierten Leserbrief, der mir vom Herzen spricht. Ich erinnere mich an meine Jugendzeit in der CH und weiss das damalige Schulwesen zu würdigen.Herzlich Grüsse,
    Caspar

  14. Gebe Stöhlker mehrheitlich recht. Unsere Politiker/innen, von links bis rechts, sind verfangen in einem Netz von Korruption, Eigeninteressen, Inkompetenz und Lobbyisten. Unfähig die Schweiz zu reformieren.
    Im Kanton Zürich mit Mehrheit im RR und Kantonsrat werden dauernd neue Gesetze und Vorschriften, „Igelgesetz“ so lachhaft, geschaffen, dabei schwafeln die Bürgerlichen immer von Bürokratieabbau, machen aber das Gegenteil. Unser FDP SR Ruedi Noser war vor ein paar Jahren tränenreich für Hundekurse, letztes Jahr war er wieder dagegen, dafür sitzt er jetzt am Honigtopf der CS als Verwaltungsrat. SP SR Jositsch spricht sich vehement für mehr Bürgerüberwachung aus,im Wissen dass unsere „Geheimdienste und BA“ nur für Peinlichkeiten sorgen! Das nächste Gesellenstück der Politiker dürfte die Zwangsabgabe für ALPIQ und AXPO sein. Witzig der Looser Karrer, mitverantwortlich für das AXPO Desaster ist heute Präsident von Economiesuisse! Eine ähnliche Karriere hat SVP „Ueli-im-Glück“ Maurer gemacht, einst Filialleiter, kann auch gut sein, heute Chef des Finanzdepartements, nachdem er das VBS dank seiner Dummheit und Faulheit an die Wand gefahren hat. Das System Schweiz „unfähige nach oben zu befördern“ wird das Land noch zurunde“ richten!

    • Ueli Maurer war Chef des Volg Winterthur in der Banana-City welche man bei vorbeifahren mit dem Zug sieht..
      Und das war keine Klitsche, sondern der grösste Getreide Abnehmer der Schweiz
      Er war Kommandant der Radfahrer Kompagnie 2/6 und ein sehr guter und beleibter Kommandant und praktischer Truppenführer.
      Nur mal das zu Maurer.

      Ich dachte mir schon vor Jahren das Ueli Maurer her zu anständig ist für den Job in Bern, dass hat sich bewahrheitet. Etwas weniger Demokrat zu sein würde ihm da helfen.

      Die Armee hat er nicht an die wandgefahren, sondern die wurde als Armee 95 schon erledigt und will von den Linken der Schweiz, und sogar gelegentlich zusammen mit der FDP, durch aushungern über die Finanzen abgeschafft werden.

      Eine Glaubwürdige Armee braucht mindestens 2-300-tausend Mann und kostet 8-10 Milliarden pro Jahr.
      Haben Sie jeweils für die Armee gestimmt, Bspw.. beim Grippen.
      Haben sie etwas unternommen um die sinnlosen Entwicklungshilfegelder zu kürzen ?
      Oder die Kosten für die Illegalen Migranten zu senken.

      Nach der sogenannten „WEA“ der Armee werden wir noch 17`500 Mann an Infanteristen haben, was im Dreischichtbetrieb gerade mal knapp 5900 Mann ausmacht die man unter Waffen halten kann.
      Nur schon bei einer Terrorlage kann man mit 5900 Mann nichts mehr ausrichten, denn in der Schweiz gibt es zehntausende Ziele.

      Also warum jammern sie über Maurer, er hat das nicht verbockt.

    • Falsch Frau Hoffmann. Sie müssen sich unbedingt besser informieren. Das Geld kommt von Frau Ammann. Schneider hat in die Unternehmerfamilie lediglich eingeheiratet. Die Familie ist heute 500 Mio schwer, sind aber nicht Milliardäre. Den Aufbau hat die Familie Ammann gemacht und Schneider hat sich ins gemachte Bett gelegt. Er ist alles andere als ein Selfmademan. Stöhlkers Luxus sind die Bücher und sicher nicht Geld.

    • Grüezi@Der Rückbauer,

      dafür braucht es mündige Bürger. In der Deutschschweiz sind die Menschen desinteressiert für bestimmte Themen. Wie der Kommentator @René Edward Knupfer-Müller zutreffend formuliert hat. Ich bekämpfe aktiv die Fehlkonstruktion/Trickbetrug 2. Säule und war letztes Jahr bei der grossen Demonstration (für Schweizer Verhältnisse) für AHV-PLUS. Wir deutschschweizer waren sehr sehr wenige. Fanzösisch und Italienisch hörte man egal wo man ging. Vielleicht liegen die Gründe einer solchen Apathie in der Entfremdung und Überfremdung (galoppierende Durchmischung von Ethnien) – oder in unserem Individualismus/Egoismus verankert. Das hat nichts mit Wohlstand zu tun, da die Armut auch hier bei uns jetzt sichtbar wird. In 10 Jahren haben wir sozialpolitisch deutsche Verhältnisse (Bündnis 90 für Arbeit und Agenda 2010).

      Sie grüssend

    • Geschätzter Rentner, nur um klar zu stellen: Das mit den Montagsdemonstrationen ist (natürlich!) sarkastisch gemeint. Jene, ist dort mitmach(t)en, waren/sind alles andere als politisch mündig. Aber sie wurden/werden flügge. Das gibt mir Zuversicht, dass Bürger, die einfach nur schimpfen, selbst aber den Hals nicht genug voll kriegen können und keine Konsequenzen ziehen, irgendwann ausfliegen. Es geht allen (noch) gut bis sehr gut, der Egoismus zählt nur, die Solidarität fristet ein karges Dasein. – Es ist eine interessante Zeit, die Zeit der „freien“ Marktwirtschaft, in welcher Gewinne privatisiert und Verluste und Risiken sozialisiert werden. Ich frage mich, ob ich die Zeit des Umbruchs erleben werde. Naja.

    • Grüezi@Rückbauer,

      Ja, und um es auf den Punkt zu bringen: Wahrheiten sind für die Menschen die tagtäglich im Hamsterrad laufen, sehr schwierig zu begreifen und kann es aus ihrer Sicht auch sicherlich nachvollziehen, gewisse Dinge nicht zu hinterfragen! Warum auch, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und es ist in der Tat bequemer, Dinge einfach so hinzunehmen wie sie sind, da es schlicht und ergreifend einfacher und stressfreier ist! Gerade die Kritiker (Gegner von BGE oder AHVPlus usw.) beflügeln einen ja förmlich weiter Dinge zu hinterfragen, da immer noch komischerweise gerade aus dem Kritikerlager Worte kommen, die leider die aufgestellten Thesen (Digitalisierung, Robotisierung, Umweltzerstörung, Ressourcen, Demenz, Kinderarmut usw.) argumentativ NICHT widerlegen können! Das sollte zu denken geben.

      Das grösste Paradoxon der Globalisierung ist, dass es theoretisch in einem völligen Rassismus endet. Umso grotesker ist es, dass gerade die Befürworter von Globalisierung, offenen Grenzen, Weltwährung, weltweiten Standards usw. gleichzeitig jegliche Kritik und kleinste Zweifel in die rechte Ecke wuchten. Radikale Globalisierung geht nicht nur über viele Leichen, sondern ignoriert spezifische Mächte (Klima, Genetik usw.) völlig. Die Natur hat noch immer über die Kultur gesiegt. Globalisierung bedeutet Kampf gegen Mutter Erde und ihre Vielfalt inkl. aller Stärken und Schwächen der verschiedenen Völker. Globalisierung ist im übertragenden Sinne ein Rassismus gegenüber der menschlichen Spezies selbst. Das grösste Eigentor der Evolution.

      Sie grüssend

  15. Leider wissen heutzutage sehr viele Politiker nicht mehr woher das Geld für den Wohlstand der Schweiz eigentlich kommt. Es ist einfach da. Doch diese Substanz wurde vor allem auch von unseren Vorgängern aufgebaut. Wir zehren heute davon. Viel zu viele Juristen brauchen Beschäftigung. Weil man selber oft erdrückt wird von Regulierungen jeglicher Art ist leider ziviler Ungehorsam oft das letzte Mittel, um sich Freiheit und Eigenständigkeit bewahren zu können. Freiheit bringt Wohlstand. Regulierungen und viele Gesetze kosten Freiheit und Wohlstand. In der Endausprägung lähmt Regulierung alles und jeden und führt zu Apathie und Regungslosigkeit einer ganzen Volkswirtschaft (siehe zum Beispiel die völlig überrissene Finanzmarktregulierung in Deutschland)

  16. Ich habe die Schweiz seit 1946 richtiggehend geliebt.Sie hat uns damals als kleine Kinder nach Flawil eingeladen, n Zürich waren wir 1947 mit dem Rad und haben für unsere Mütter von netten Schweizern 1/2 Pfund Bohnenkaffee mitbekommen. Aber warum sagt sich die Schweiz nicht längst von dem Urgrund alles Übels los: dem unseligen Konstrukt „Bankgeheimnis“gegenüber ausländischen Geldern , das Herr Musy 1932 ( vor irgendwelchen Juden -Verfolgungen !!) durchgesetzt hat! Dort, im staatlich sanktionierten Schutz (auch) der Gelder , die von Steuerhinterziehern anderer Länder ihrem Gemeinwesen entzogen worden sind, liegt der Urgrund.Und es erbarmt, dass auch ( und gerade ) der anständige Schweizer Bürger im Innersten zugeben muß, dass ein existentieller Teil des CH-Wohlstands ( und damit die Attraktivität der CH )der letzten rund 90 Jahre auf dieses Konstrukt zurückgeht.
    Hinweise auf andere derlei „Oasen“ sind wohlfeil:zum einen rühmt man sich , der größte Pool fremder Gelder zu sein (warum wohl ?) zum anderen bleibt die Ur-Sache ,das „Konstrukt Bankgeheimnis“ .Und das begünstigt nun mal alle die , die sich außerhalb der Geseze Ihrer Heimatstaaten stellen, deren Schutz und gute Dienste sie im übrigen gerne und wie selbstverständlich in Anspruch nehmen. Wenn sie die in diesen demokratischen Staaten bestehenden Gesetze für ungerecht halten , steht es Ihnen jederzeit frei die Rechte die diese Staaten ihnen bieten, aufzugeben, dann haben sie auch keine Pflichten mehr (dem Gemeinwesen und ihrem Mitbürger gegenüber).

  17. Toller Artikel. Leider liest den aus den Teppichetagen der Konzerne und im Bundeshaus niemand. Und selbst wenn, würden diese Non-Valeurs ihr schäbiges Verhalten nicht ändern.
    Leider geht es dem Gros des Volkes viel zu gut. Man ist dort noch lange nicht bereit, dem schlimmen Treiben Einhalt zu gebieten.

  18. Danke für Ihre messerscharfe Analyse, Klaus Stöhlker!! Köstlich (und zugleich unendlich peinlich): Der „knapp formulierungsfähige Schneider-Ammann“ !
    Abgesehen davon halte ich eine Amtszeitbeschränkung für Exekutiv-Ämter für längst überfällig. Aber hierzulande halten sich die meisten Damen und Herren Politiker, egal ob grün, rot, gelb oder blau für unersetzlich.
    Nicht wahr, z.B. Frl. Mauch?

  19. leider leider ist dem so. Lethargie – fehlende Zivilcourage und-
    Politiker die noch nie gearbeitet aber stets politisch aktiv sind/waren –
    sind dafuer verantwortlich. letztendlich das Volk, dass diese Misstaende
    toleriert.

    • Lieber Wil, unsere Parlamentarier/innen in Bern können halt nicht alles machen, sie müssen auch noch reisen. Kasachstan-Sünneli Markwalder in die USA und der sportliche NR-Präsident, einem guten Tropfen nicht abgeneigt nach Russland. Was sie dort bewirken wollen ist unklar, trotzdem ein Reisli auf Kosten Steuerzahler/in ist doch ein schöne Abwechslung und verschafft ein Gefühl von enormer Wichtigkeit!

  20. Das Volk ist also resigniert ?
    Davon kann doch keine Rede sein. Das Volk vergnügt sich, geniesst den immer noch in breiten Kreisen vorhandenen Wohlstand.
    Die Leistungsbereitschaft sinkt (es hat schon seine guten Gründe, wieso in den Teppichetagen der Konzerne kaum noch Schweizer sind), die Anspruchshaltung steigt dafür umso mehr.

    Das wird sich natürlich noch rächen. Aber dafür kann man nun wirklich nicht einfach die Politik verantwortlich machen.

  21. Eine Analyse von Herrn Stöhlker, die ich für einmal fast völlig teile. Der Bundesrat macht einen harmoniesüchtigen, rückgratlosen Eindruck. Ich frage mich, was passiert wäre mit so einer Regierung 1939-45. Viele Menschen fluchen über den Leistungsabbau z.B. bei der Post, täglich spürbar. Die Initiative „pro service publique“ wurde aber abgelehnt weil die BR Leuthard wahrheitswidrig sagte, dann könnten die Bundesunternehmen nicht mehr investieren. Und bei der kommenden Energieabstimmung ist zu befürchten, dass „der Souverän“ dieser BRin wieder auf den Leim kriecht. Das Urteilsvermögen der Bürger scheint an Grenzen zu stossen, die Presse erschöpft sich in süffigen Schlagworten, schwimmt im Mainstream (mit wenigen genannten Ausnahmen), in Bern herrscht Zynismus, denn man kann ungestraft den Stimmbürger anlügen wie schon ungezählte Male bei vergangenen Vorlagen vorgemacht. Es läuft einiges nicht gut, aber: Zum Glück nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen. Sonst ginge es uns nicht doch noch relativ gut.

  22. Grüezi Herr Klaus Stöhlker,

    Verstehen Sie nicht, dass Kapitalismus direkt aus dem Krieg entspringt? Dass Vertragskampf nichts anderes als ein wirklicher Kampf ist? Und das gilt für alle, für Unternehmer wie für Arbeiter. Es stehen sich IMMER zwei Parteien im Vertragskampf gegenüber und zumindest einer empfindet sich nach geraumer Zeit als über den Tisch gezogen. Oft kommen die Leute erst am Lebensende zu diesem Schluss (hierzu siehe 2. Säule). Was wollen Sie da moralisieren?

    Tausendmal lieber in Ungerechtigkeit leben, als in einer Welt, wo die Gerechten das Denken vorgeben. Man sieht überall die Konsequenzen dieses Weges: Blinder Staatsglaube, Beschränkung von persönlicher Freiheit, Kontrolle und Bevormundung aller, auch derer, die Hilfe benötigen.

    Und, Herr Stöhlker, dass wir uns hier nicht falsch verstehen, das sage ich Ihnen als Systemkritiker, als jemand, der für sich in Anspruch nimmt progressiv zu denken, wenngleich mir klar ist, dass die normierten Linken dies niemals verstehen. Sie haben ihre Wahrnehmung längst so verengt, dass Leute wie ich ihnen als rückwärtsgewandt erscheinen.

    Die Eliten?

    Das Abkapseln und die Hinwendung zum Weltmarkt führt bloss in die Isolation der Vorstadtvillen. Jeder dieser Bevorzugten sollte sich im sozialen Engagement üben, unter Menschen gehen und sich aktiv einbringen. Die Grabenkämpfe in den Parlamenten, die sinnlose Hetze jeder gegen jeden, hat aufzuhören, und das Wohl aller ist stets im Auge zu behalten. Den Bürokraten ist klar zu machen, dass sie von den Bürgern finanziert werden, was zu einer besonderen Sensibilität im Umgang mit ihnen verpflichtet. Der grösste Umbau freilich wird auf den Staat zukommen: Bürgerrechte sind auszubauen, die Spitzelei, Kontrolle und Zerschlagung des Sozialstaates ist sofort zu beenden, sonst wird unser Land in einer Plutokratie versinken, und dies wird mit Demokratie, so wie wir sie heute kennen, nicht mehr viel zu tun haben.

    Sie grüssend

    • @Arbeitgeber (KMU) und AHV Rentner:
      Sehr gute Analyse!

      Leider leben wir bereits in einer Plutokratie, die weder ethische noch geographische Grenzen kennt. Demokratie ist nur ein Verschönerungsbegriff, der mit der Realität nur zum Schein etwas zu tun hat.

      Dieses Spiel treiben die Eliten seit Jahrtausenden, nach den Motti „Brot und Spiele“ und „teile und herrsche“. Ist eben bequemer uns spassiger der Bachelorette oder einem Fussballspiel zuzugucken, als sich selbst mal ernsthafte Gedanken zu machen. Dies wird so lange so weitergehen, bis der Normalo es endlich versteht und dies nicht mehr mit sich machen lässt. Aber bis es soweit ist, dauert’s noch ein wenig, denn es tut noch nicht ausreichend weh, um an dieser Situation auch tatsächlich etwas ändern zu wollen. Somit sind wir alle mitverantwortlich für dieses miese Spiel, weil wir es einfach zulassen und mit uns machen lassen! Wir wählen immer wieder die gleichen, entlarvten Lügenparteien, finden es geil wenn wir Aktien der verbrecherischen Kartell-Multis im Portfolio haben, dann geht der Luxus wenigstens nicht komplett an einem selbst vorbei! Es ist schlussendlich ein Ego-Problem, ohne dessen „Heilung“ es auch keine „Systemheilung“ geben wird. Es geht also ums Bewusst-Sein. Ansonsten unterscheiden wir uns lediglich durch das leere Portemonnaie von den Eliten.

      Ich würde nicht sagen dass der Kapitalismus dem Krieg entspringt, sondern dass Handel (nach kapitalistischen Massstäben) die Vorstufe von Krieg bedeutet. D.h. Krieg ist u.a. eine direkte Folge des Kapitalismus und sogar eine systemtechnische Notwendigkeit, da das zinseszins-gesteuerte Schuldgeldsystem aufgrund dessen Konstruktion alle paar Jahrzehnte kollabieren muss. Mit Krieg kann man das wunderbar vertuschen, die Zähler auf Null setzen und gleichzeitig zusätzliche reale Werte auf einen Schlag einverleiben.

    • Grüezi@Visonär,

      das Kompliment kann ich nur zurückgeben. Ja, es trifft zu, wir brauchen einen Bewusstseinssprung. Kapitalismus heisst nun mal per Zahlensystem einen Anteil an einem unbekannten Gesamtprodukt festzulegen. Dies ist alles glasklar und fügt sich den Regeln des Kapitalismus.

      Beispiel: Wenn nun ein Käufer sich nicht daran stösst ein überschuldetes Unternehmen zu kaufen und stattdessen die Aktiva im Blick hat, dann ist das Geschäft gelaufen. Wo soll es hier ein Problem geben? Und auch für die Arbeiter des betroffenen Unternehmens gibt es kein Problem, denn ihre Lage ist so und so bedauernswert. Wer auch immer Eigentümer ist, die Arbeiter müssen schwitzen. Das ist der Grundsatz Nummer 1 im Kapitalismus.

      Ich denke, dass der Kapitalismus als Konstrukt für die Zukunft diese Aufgabe bewältigen könnte, aber nicht in der heutigen Form, die blind den Erfordernisses des Weltmarkts folgt. Im Grunde ist es eine neue Gesellschaft, die hier zu schaffen ist, und die vom Kapitalismus nur Freiheit, Eigentum und Bürgerrechte übernimmt.

      Sie grüssend

  23. In einer Demokratie hat jedes Volk die Regierung, die es verdient, werter Herr Stöhlker. Unser Parlament, eine Chaostruppe ohnegleichen – demokratisch gewählt ! Unsere Parteien, eine orientierungslose Hühnerschar – demokratisch legitimiert. Dem gemeinen Volk geht das am Arsch vorbei. Man zieht es vor, mit dem Filzbälleli-Jongleur Rotscher Federer und mit der Eishockey-Nati mitzufiebern – und mit der neuen „Bachelorette voller Magie, die uns mit ihrer langen goldenen Mähne und ihren meerblauen Augen verzaubert“.

  24. Endlich jemanden spricht Klartext. Die Frage ist aber: es ist ein Staatsversagen oder eine Wirtschaftversagen?

  25. Exzellenter Artikel, Herr Stöhlker – doch leider nur etwas an der Oberfläche gekratzt, denn die Ursachen der Misere liegen z.T. viel tiefer, und sind allermeistens keine Unfälle oder Unfähigkeit, sondern gewollt, gezielt und geplant!

    Von der Idee, dass unsere Regierung, unsere Konzerne, unsere Kirchen, unser Bildungswesen, unser Medizin- und Geldsystem dem Allgemeinwohl dient, müsste sich inzwischen eigentlich JEDER, der nicht zum erlauchten Kreise gehört, schon lange verabschiedet haben. Aber offensichtlich tut’s bis jetzt noch zu wenig weh…

    • Lieber Visionär – ich liebe Ihre Kommentare – oftmals denke ich – meine Worte.

      Ihre Worte oben – Es ist schlussendlich ein Ego-Problem, ohne dessen „Heilung“ es auch keine „Systemheilung“ geben wird. Es geht also ums Bewusst-Sein. Ansonsten unterscheiden wir uns lediglich durch das leere Portemonnaie von den Eliten.

      Ich würde nicht sagen dass der Kapitalismus dem Krieg entspringt, sondern dass Handel (nach kapitalistischen Massstäben) die Vorstufe von Krieg bedeutet. D.h. Krieg ist u.a. eine direkte Folge des Kapitalismus und sogar eine systemtechnische Notwendigkeit, da das zinseszins-gesteuerte Schuldgeldsystem aufgrund dessen Konstruktion alle paar Jahrzehnte kollabieren muss. Mit Krieg kann man das wunderbar vertuschen, die Zähler auf Null setzen und gleichzeitig zusätzliche reale Werte auf einen Schlag einverleiben.“

      ****

      Ja es ist ein perfides Spiel, das die Menschheit schon lange im Dunkeln und unten hält. Doch habe ich neben einem glasklaren Verstand zu Wirtschaftsfragen auch einen tiefen Zugang zur Spiritualität, was mir geholfen hat, diesen Wahnsinn auszuhalten. Bin Gottseidank schon lange aus der Matrix ausgestiegen.
      Wollte einst „Karriere“ machen, bin im Consulting von Krisen und Leitung von Transformationsprozessen / Heilprozesse für Menschen und Unternehmen – gelandet, was mich hoch befriedigt!
      Wurde früh auf die grossen Fragen des Lebens geworfen wie Leben und Sterben – wer bin ich? Was soll das hier auf Mutter Erden? Zwischenzeitlich kam ich mir vor wie eine fliegende „Sterbebegleiterin“; doch dieser Weg war genau richtig, war auch gut beschützt und geleitet.

      Wir stehen aktuell vor einer ganz grossen Transformation der Menschheit, wo es zwangsläufig zu einem Bewusstseinssprung – Bewusstseinserweiterung kommen wird.
      Wer als Mensch in der 3. Dimension, im Ego, im Konsum, in der Planwirtschaft, der falschen „Geldwirtschaft“, im Sozialismus und in der Spiel- &Spassgesellschaft verharren will, wird schwer auf die Welt kommen, wahnsinnig oder dies gar nicht überleben.

      Leide mit meiner hohen Intuition und Hellsichtigkeit sehr wie Deutschland, die Schweiz und ganz Europa langsam vor die Hunde gehen, doch musste ich mir Methhoden wie Trancen und Meditation aneignen, um in den Zustand des höchsten menschlichen Bewusstseins zu kommen.
      Dies lohnt sich absolut! – und befreit unendlich!

      Es ist auch ein perfider Plan der Eliten dahinter – dieser müssten alle hier durchschauen!
      Dieser „Heil-Prozess“ – Transformation, sich als Mensch zu befreien und ermächtigen muss jeder selber für sich machen – aufwachen tut ggf weh – dann heilen wir auch das System.

      Sehe mich auch als „Visionärin“
      Dann kommen wir als Land Schweiz und als Kontinent in die wahre Freiheit und den wahren Wohlstand für alle.
      Politik, Beamten-Bürokratie-Wahnsinn und der ganze „Regulierungs-Schwachsinn“ werden dann obsolet und sind total „runterzufahren“. In einer sich „liebenden“ Menschheit gibt es keine Armut mehr – das ist alles hausgemacht.

      Das ist meine grösste „Vision“ und hoffe für uns alle diesen Zustand bald zu erleben werter Visionär.
      Wir sind nahe dran! Befreit Euch selber!
      Herzlichst

    • Liebe Eva Maria Thür
      Vielen Dank für die Blumen ;-).

      Ich bin da ganz bei Ihnen, mit Ihrem Kommentar.

      Ja, es sind ganz genau diese Fragen des Lebens, die auch das Sterben beinhalten, die einem den Weg zu den wahren Mechanismen – Ursachen und Wirkungen – weisen. Nur erzählt einem dies niemand, nicht das Elternhaus, nicht der Lehrer, nicht der Pfarrer, nicht der Arzt, nicht die Medien, nicht die Wissenschaft, nein, man muss von selbst drauf kommen. Manchen Menschen hilft dabei ein „kleiner“ Schubser, also ein prägendes, ein traumatisches, oder ein Nahtod-Erlebnis. Manchen hilft auch das nicht…

      Jede Tat entspringt einem Gedanken, und jeder Gedanke einem Gefühl oder einer Intuition. Wir sind also abgekürzt gesagt geistig-spirituelle, interdimensionale Wesen, freiwillig gefangen im 3D-Körper, als Teilnehmer des Projektes „Erde“ ;-).

      Die Anhebung des Bewusstseins bedeutet nach meinem Verständnis, dass wir als Menschheit quasi einen Wechsel von der 3. bis vorerst in die 5. Dimension vollbringen, Mutter Erde folgend. Um dort hin zu gelangen, müssen wir auch die Astralebene „durchschreiten“, in der wir allen „Monstern“ wieder begegnen, die wir uns selbst erschaffen haben – physisch oder mental, und zwar jeder alleine für sich – für sich selbst und für seine Ahnen.

      Nein, ein Spiritueller Weg ist nicht weniger steinig, und auch nicht weniger steil als ein anderer, doch führt nur er zu wahrhaftiger Weisheit und echtem Bewusstsein.

      Wer das Prinzip „die Krankheit ist der Weg zur Heilung“ nachvollziehen kann, wird verstehen, dass was zur Zeit in der Welt ihr Unwesen treibt, eine üble Krankheit ist, die noch eine Weile lang schlimmer und schlimmer wird, bis die Talsohle erreicht ist und das Resultat der Heilung langsam sichtbar wird. Und dabei ist alles zusammen Teil der Heilung, auch die Krankheit.

      Seit geraumer Zeit wird eigentlich global nur noch Insolvenz-Verschleppung betrieben, denn wie weit über der tatsächlichen Wirtschaftskraft kann man sich noch verschulden, privat und öffentlich? Die Inflation zermürbt uns, und ein namhafter Zinsanstieg würde zum Kollaps führen. Es ist keine Kriese, sondern ein Dilemma. Dem System geht eindeutig die Luft aus, es kann sich energetisch kaum noch nähren. Wenn irgendwo die Energiezufuhr blockiert wird, bricht das gesamte Schneeballsystem und Lügengebäude zusammen. Die Eliten versuchen dies mit allen zur Verfügung stehenden Mittel zu verhindern oder herauszuzögern…

      Es gibt durchaus äusserst interessante Ideen, Pläne und Ansätze, mit was für Rahmenbedingungen ein Finanzsystem, eine Wirtschaft und Volkswirtschaft ausgestattet werden können, dass diese der Allgemeinheit dienlich sind und nicht nur ein paar „Auserwählten“. Ich verweise da z.B. an Prof. Franz Hörmann, oder an Andreas Popp/Wissensmanufaktur, Prof. Bernd Senf, u.a. Es gibt auch geschichtliche Belege, in denen Volkswirtschaften florierten durch die Verwendung von „Fliessendem Geld“, das an Wert verliert wenn man es hortet und nicht in Umlauf bringt. Möglicherweise kaum vorstellbar für jemanden, dessen Verstand durch die Mechanismen des präsenten Geld- und Wirtschaftssystem infiltriert wurde. Dies sind alles Ideen und Erfahrungen, die nach dem Zusammenbruch hilfreich sein könnten. Vielleicht ist dies alles dann auch gar nicht mehr notwendig, da eine bewusste Seele sich die Dinge selber erschafft, die sie benötigt…?

      Man könnte was abgeht auch als Atlantis 2.0 bezeichnen. Es ist eine ständige Wiederholung der Geschichte. …und bedenklich was alles von Nöten ist, damit der Mensch mal seinen Arsch lupft und aus seinem jahrtausende alten Tiefschlaf erwacht. Man kann ihn so wunderbar mit Brot & Spielen bei Laune halten, und mit ein bischen Teilen & Herrschen sich gegenseitig bekriegen und dadurch vom Wesentlichen ablenken lassen. So einfach, seit unglaublich langer Zeit schon…

      Damit es nicht noch länger wird, schliesse ich mit einem Zitat von Jiddu Krishnamurti:
      „Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein“.

      Herzliche Grüsse,
      Visionär

      Und allen sich fragenden Leser sei gesagt: nein, ich trage keinen Aluhut, auch nachts nicht!

    • Lieber Visionär –
      Herzlichen Dank für das stringente Feedback.

      Bin in allem einig mit Ihnen. Dies müsste an den Schulen und Universitäten besprochen werden – Nicht wir hier alleine.

      Viele werden auf dem falschen Fuss erwischt und ein dramatisches „Erwachen“ erleben, wenn sie überhaupt noch erwachen.
      Dann wird sich der Spreu vom Weizen trennen.

      Ja nach dem Crash werden wir uns neu ausrichten müssen. Mit einigen Experten sind wir schon lange daran, interssante Modelle für eine „gesunde“ Menschheit und Wirtschaft vorzuverbreiten; es ist alles vorhanden und liegt in den Schubladen – TESLA etcpp.
      Die „Informierten“ – brauchen sich keine Sorgen zu machen – einfach zurücklehnen und zuschauen wie der Wagen an die Wand gefahren wird.
      Habe aufgehört mit meinen „Aufklärungen“, vor allem bei den „Akademikern“ – wer jetzt nicht erwacht ist, braucht wohl diesen Schuss vor den Bug. Es ist entsetzlich in welchem Stadium die Menschheit „gelandet“ ist.

      Der Prozess läuft schon länger – der Übergang von den dunklen Zeitalter – Kali-Yuga – ins goldene Zeitalter – im wahrsten Sinn des Wortes.
      Siehe Literatur Armin Risi. – http://www.armin-risi.ch

      Ja Atlantis 2.0 ist ein ganz schönes Bild. Hoffe, wir landen direkt in der 5. Dimension – das wäre das Eleganteste!
      Dann müssen wir nicht mehr über neue „Geldschöpfungsprozesse“ oder das „zinsfreie umlaufgesicherte Geldsystem“ diskutieren;)
      Denn die bewusste Seele erschafft sich die Dinge selber, die sie benötigt!
      Auf diese Transformation freue ich mich enorm!

      Herzlich Eva Maria Thür – Ökonomin und Krisenberaterin
      http://www.bachheimer.com als Silberlöwin

  26. Danke für diese schonungslose Analyse. Nur solche Gedanken, die wir auch wirklich äussern, bringen uns weiter. Aber es wird ein sehr harter Weg zurück zu mehr Freiheit, weniger Steuern, weniger Gebühren und viel weniger Bürokratie.

  27. In gewohnt überzeichneter Art, Herr Stöhlker, aber leider im Kern wahr!
    Ergänzt werden müsste zum Staatsbesuch der Bundespräsidentin beim Papst:
    Eine Bundesrats-Mutter „sowie eine Freundin und ex-Informationschefin von alt BR Widmer-Schlumpf“ beim Staatsanlass, …
    Und Seldwyla-Schweiz regt sich über den familiären Nepotismus bei Trump auf!

  28. Guter Artikel, Herr Stöhlker. Viel Wahres! Aber wie sie sagen, die meisten Schweizer erkennen das wegen Staats- und Konzernpropaganda noch nicht (gestern gerade wieder die neu-gefälschten Arbeitslosenzahlen…) und können es erst recht nicht formulieren. Viele spüren aber langsam eine kognitive Dissonanz. – Die Zeiten stehen auf Revolution, sobald einmal mehr als 50% merken, dass sie nur nützliche Idioten im Spiel sind.

  29. „..40% brauchen staatliche Zuschüsse..“
    Ueber 60% der Sozialhilfe-Bezüger sind Ausländer.
    Siehe Google: Zuwanderung stopft Lücken und schafft neue

    • Kann Ihnen nur beipflichten.

      Aber anstatt zu resignieren wäre es hilfreicher, die Leute aufzuklären und Ihnen zu erklären, dass sie all durch die Politik des Appeasements ggü. der EU und den USA bisher noch keine einzige Verbesserung in den Lebensumständen erfahren haben. Im Gegenteil, solange man die Schweiz erpressen kann und wir sofort und ohne aufzumucken jegliche abstrusen Bussen bezahlen, wird das auch weiter so bleiben.

      Hauptsache, unsere 7 Zwerge aus Bern können wie damals ein gewisser Chamberlain nach ihren Auslandreisen vor die Kameras treten und sagen, sie hätten mit Staatschef A oder B geredet. Mit dem selben Erfolg wie damals…!

      Nur: solange unsere Mitbürger wortbrechende und gesetzesbeugende BR-Mitglieder zum Schweizer/Schweizerin des Jahres machen, ist das wohl vergebene Liebesmüh‘!