Ü55-Abrissbirne: Jetzt in der Berner Provinz

Valiant stellt Alte auf Strasse – nach 30 Jahren bei der Bank – Sparen, Computer: Polit-Sprengsatz – Brave New Switzerland.

Die Valiant gilt als soziale Bank. Weit weg vom Paradeplatz, ticken die Uhren in den Berner und Luzerner Bankstuben anders.

Langsamer. Sozialer.

Dachte man. Doch nun wird bekannt, dass auch die Valiant kein Pardon kennt, wenn sie die Sparaxt ansetzt.

Ü55, wie die 55-jährigen und älteren Mitarbeiter genannt werden, geniessen bei der Valiant keinen Schutz mehr. Sie werden dort auf die Strasse gestellt, wenn ihr Job wegfällt.

So passiert in jüngster Zeit. Es handelt sich um Einzelfälle, sagt die Bank. Aber sie bestätigt das Vorgehen grundsätzlich.

Man sei effizienter geworden, habe die „Prozesse optimiert“, sagt ein Sprecher. „Wir konnten dies aber in den meisten Fällen über natürliche Fluktuationen und vorzeitige Pensionierungen abfedern.“

Um dann einzuschränken: „In einzelnen Fällen ist dies nicht möglich, da es keine Fluktuation im Team gibt oder aus Altersgründen eine vorzeitige Pensionierung nicht möglich ist.“

Schliesslich lässt er die Katze aus dem Sack.

„In diesem Jahr gab es bei Valiant vier Kündigungen aus betriebswirtschaftlichen Gründen von Mitarbeitenden um die 55 Jahre im Middle- und Backoffice (Credit Office und Handel).“

Klingt nach wenig, ist aber für eine mittelgrosse Bank wie die Valiant mit 850 Vollzeitstellen mehr als es scheint.

Umso mehr streicht der Valiant-Sprecher das soziale Engagement seiner Arbeitgeberin hervor.

„Wir unterstützen die Betroffenen mit verlängerten Kündigungsfristen und beim Outplacement“, meinte er. Zudem würde die Bank „mit Einmaleinlagen“ bei Frühpensionierungen helfen.

Bei den 4 genannten Entlassungen von 55-jährigen und Älteren war dies offenbar nicht möglich. Das gibt intern bei der Valiant zu reden.

Die „neue Personalethik“ des Schweizer Finanzplatzes sei nun auch bei der Berner Regionalbank angekommen, sagt ein Insider.

Kritisiert wird unter den Mitarbeitern der Valiant vor allem, dass es sich bei den Entlassenen zum Teil um langjährige Mitarbeiter handle.

Bei einem der Entlassenen ist die Rede von 30 „Dienstjahren“ in den Reihen der Berner Regionalbank. Praktisch das ganze Berufsleben bei der gleichen Arbeitgeberin verbracht.

Und nun aufs Arbeitsamt.

Die Abrissbirne bei der Valiant macht deutlich, wie abgehoben die Debatte um neue Jobs für ältere Schweizer ist. Der Bundesrat und die restliche Politik halten Sonntagspredigten rund ums Thema.

Es wird eine „Fachkräfteinitiative“ lanciert, profitieren sollen Schweizer Angestellte mit langer Erfahrung.Klingt gut.

Die Realität zeigt ein anderes Bild.

Der 55-jährige Kreditspezialist der Valiant Bank kann sich kaum Chancen ausrechnen, bei einem anderen Kreditinstitut unterzukommen. Weil überall massiv gespart und automatisiert wird.

Arbeiten, die vom Computer erledigt werden können, fallen weg für die Angestellten. Sie landen auf dem Abstellgleis.

Umso zynischer muss ihnen das angestimmte Hohelied auf die Digitalisierung erscheinen. Dieses wird immer lauter und und farbenprächtiger.

„Der Job-Killer bringt uns massenhaft Arbeit“, jubelt der Blick heute in grossen Lettern. Der „Kraftakt Digitalisierung“ – ein Segen für Land und Leute.

Meint der Blick. Die vermeintliche Zeitung des Schweizer Arbeiters schreibt zwar zunächst dass, alles, was automatisiert werden könne, auch automatisiert würde.

Doch das führe nicht zu „Massenarbeitslosigkeit“ in der Schweiz. Im Gegenteil, meint der vom Blick zitierte Experte.

„Die Zahl der Technologien ist enorm und sie wird steigen“, meint dieser. Um sie zu entwickeln und einzusetzen, dafür Dafür brauche es Menschen.

Welche Berufsgruppen das sind, ist klar. „Fast alle unsere Kunden fragen nach IT-Profis.“

Wenn der Mann recht hat, heisst das für den Valiant-Kreditspezialisten, dass er lernen muss zu programmieren.

Brave New Switzerland für einen Ü55 wie ihn. Weder seine Kontakte noch seine Erfahrung mit der Kreditvergabe ist gefragt.

Sondern nur, ob er Java und WordPress beherrscht.

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38 Kommentare zu “Ü55-Abrissbirne: Jetzt in der Berner Provinz

  1. Es nützt dem 55 jährigen nichts, wenn er programmieren kann. Er bleibt zu langsam und vor allem zu teuer (ahv und pk). Heute gillt nur noch jung, billig und willig. Idealalter 30′ keine hobbys, single, voll für die bank da. Und junge glauben den käse noch, welche die ceo’s erzählen. Trudi gersters märchentante.

  2. Ja die Valiant. Gebahrt sich als Visionärin, v.a. auch an technologischer Front. Schreitet voran, beim Marsch der Disruption, beim Marsch der Degradierung von Menschen (Beratern) hinab auf Stufe ‚ausrangiert‘, damit man trotz grossen Gewinnen Robo-Filialen hinpflanzen kann. Brave New World. Das Buch sollte man mal lesen.

    Und die verinte Presse, nicht IP, Danke!, jubelt die Selbstverherrlicher der hellvioletten Regionalbank dauernd hoch – kein Wunder taucht die Führungsriege in solche sozial feindliche Experimente ein.

  3. Immer die gleiche Leier…! Das hatten wir alles schon mal vor 100 Jahren. Stichwort „Industrie 1.0“.

    Jetzt halt „Banking 4.0“ und morgen „Assurance 4.0“ und und und….

    Gerade im Banking wird es in den nächsten Jahren Zehntausende auf die Strasse spülen. Gewöhnt euch daran. Daran ändern wird keine Weiterbildung und damit auch kein so schönes Diplom an der Wand. Es braucht die Leute schlicht und einfach nicht mehr.

    Jede Veränderung ist aber eine Chance für Neues. Das Neue wird aber „IT“ heissen und wohl nur noch für eine neue, junge Generation zugänglich und empfänglich sein.

    Für die Generation 55plus tut es mir leid. Sie wird grösstenteils über die Klinge springen (RAV und dann Fürsorgeamt). Auch ich arbeite nur noch mit dem Ziel, mindestens die 60 noch heil zu überstehen (bin in den 40igern). Die Beratungsbranche – meine Branche – ist vom Umbruch aktuell noch nicht so stark betroffen. Aber mal abwarten. Kommt vielleicht ja noch…..

  4. Die Ökonomen und Politiker basteln jedoch auf einem Sozialsystem herum, welches auf der Lohnsumme basiert, um den Irrtum Generationsvertrag und Demografie, weiterhin bedienen zu können und der Wirtschaft das Leck offen zu halten.
    Schweinerei?

  5. Das mit dem Digitalisieren und Automatisieren stimmt einfach nicht. Die älteren Schweizer werden rausgestellt und junge Ausländer kommen nach und das ist nicht nur bei den Banken so, sondern bei fast allen grossen Schweizer Firmen. Wenn wir die Immigration nicht massiv drosseln, drängt sich eine Quotenregelung für ältere Mitarbeiter gänzlich auf. Wann erwachen wir endlich und tun was dagegen?

  6. Viele haben immer noch nicht begriffen warum es in den Siebzigern ein Aufstand gegen das sogenannte Estabishment gab. Die Spitze des Aufstandes waren damals die RAF in Deutschland und deren Ableger in Italien.
    Einmal mehr, die sogenannten Mächtigen dieser Welt lernen NIE und darum wiederholt sich die Geschichte leider immer wieder..

  7. Nach dem Ende des Bankkundengeheimnisses müssen auch die Regional- und Kantonalbanken viel Kosten sparen. Oder glaubt jemand diese Banken hätten keine „solchen“ Kunden gehabt ? Leider hat alt Bundesrätin Widmer-Schlumpf sowie die SP und Grünen, welche das Bankkundengeheimnis schon lange abschaffen wollten und jetzt endlich am Ziel sind, vergessen den Mitarbeitern der Banken (damals rund 120’000 Mitarbeiter) zu sagen, dass ihre Arbeitsplätze mit dem Wegfall des Bankkundengeheminisses nicht mehr sicher sind. Auch haben sie vergessen zu sagen, dass die Steuereinnahmen durch die Banken und deren Mitarbeiter massiv zurückgehen werden. Frau Widmer-Schlumpf hat jetzt eine sehr gute Pension des Steuerzahlers und das alles muss sie nicht kümmern und der SP/Grünen sind die einzelnen Leute aus ideologischen Gründen ja eh egal.

    • abgeschafft haben das bankgeheimnis unsere eingebürgerten svp bauerntölpel: blocher und co.
      sie haben den präsidenten der snb demontiert und für alle öffentlich sichtbar gemacht, dass bankkonti nicht mehr sicher sind, hier.
      bravo, denn.

    • Gölä fällt leider wieder durch einen inhaltlosen ziemlich primitiven Kommentar auf. Er scheint ein unbehandeltes SVP Trauma zu haben. Haben Sie auch noch etwas Wichtiges zu sagen ?

    • @gölä: Abgeschafft hat sicher der damalige SNB-Präsident selbst, nachdem klar wurde, dass er unsaubere Geschäfte machte. Die 50’000-100’000 Fränkli, die nota bene nachgewiesen wurden (!) und wofür die Schuld auf die „arme“ Kashia“ überwälzt wurde (was hat sie dafür gekriegt?), waren ja nur die Spitze des Eisbergs, oder glaubt denn jemand ernsthaft, ein SNB-Präsident mit Millionen-Salär würde für solches Spielgeld seinen Prestige-Job riskieren? Ernsthaft!? – Kleiner Tip für die Osterhasen: Hat jemand untersucht, wo er sonst noch Konti hielt (off-shore) und welche Optionskontrakte darüber liefen? Ne!!!, denn da hätte auch der Bundesrat sehr übel ausgesehen, und eine solche Bombe wollte man dann doch nicht platzen lassen.

    • Mäxle, du bisch und bliebsch en unverbesserliche ewiggestrige Parteidemagog.

    • Max

      Nicht Steuerzahler. Woher fliesst das Geld in die Geldströme der Wirtschaft um die Steuern „bezahlen“ zu können?
      Vom Himmel?
      Wir arbeiten und mit dem zugeordneten Netto Gegenwert (ohne Steuern und Sozialabgaben), nehmen wir am Wirtschaftskreislaufspiel teil (Geldströme).

      Das zur Steueroptimierung verwendete Bankgeheimnis hat sicher Arbeitsplätze gesichert, aber die Zunahme der Digitalisierung wird Tausende von Dienstleistungsstellen wegrationalisieren? Am Anfang ein schleichender Prozess, welcher jedoch n Fahrt zunimmt.

      Die Ökonomen und Politiker basteln jedoch auf einem Sozialsystem herum, welches auf Lohnsummen basiert, um den Irrtum Generationsvertrag und Demografie, weiterhin bedienen zu können und der Wirtschaft das Leck offen zu halten.
      Schweinerei?

    • @ göla
      Wer von der SVP hat wann daran gearbeitet, das Bankgeheimnis in der Schweiz abzuschaffen ?
      Wer von der SVP hat wann gesagt, daß Bankkonten in der Schweiz nicht mehr sicher sind ?

    • Einverstanden, gölä’s Kommentar ist nicht viel schlauer als der von Max (ja der, der des öfteren mit seinem offensichtlich unbehandelten EWS/SP/Grüne Trauma auf- bzw. abfällt) – wir wissen alle, dass die nimmersatten angelsächsisch getriebenen Gierschlunde aus der Finanzbranche den Niedergang des Bankgeheimnisses verursacht haben.
      Nun zur rhetorischen Frage meinerseits: wer in der Schweiz schreibt mit Teutonen ß ?

  8. „In einzelnen Fällen ist dies nicht möglich, da es keine Fluktuation im Team“ – heisst eben auch, dass die Gekündigten unflexibel sind und nichts neues lernen wollen.

    • @ Breitenmoser

      Das ist Ihre einseitige und persönliche Interpretation. Im Kreditbereich wird man schliesslich nicht für grosse Flexibilität belohnt.

  9. IT-seitig wurde halber Quark geschrieben.

    Richtig ist, dass sich die Technikwelt weiterdreht.

    Jedoch ist die IT Sparopfer Nummer 1!

    Die Digitalisierung besteht in der Schweiz aus Indern und Polen, sowohl onshore als auch offshore. Alter Code wird gar nicht modernisiert, sondern bleibt. Eine tickende Zeitbombe. Software muss „leben“, damit sie nützlich bleibt!

    Zum Entwickler in einer Programmiersprache wird man nicht über Nacht. Deshalb bedeutet dies oft: Endstation der Karriere!

    Solange gewisse Firmen für Contractors um eine zweite Gruppe mit Bewerben anfragen, weil die ersten Kenntniss-Lücken haben (Einarbeitung kostet), und gewisse Grossbanken sich 4 Monate (!) Zeit mit einer Bewerbung um eine Feststelle lassen, sowie Tagessätze für Temporäre sinken, herrscht bei Weitem kein Fachkräftemangel!

    Ob Ü55, oder wie aktuell vorgeschlagen, alle Schüler programmieren lernen sollen, geht in der Schweiz an der Berufsrealität vorbei.

    Ich wiederhole mich: Die IT ist Sparopfer, obwohl sich die IT-Welt weiterdreht.

    Wer noch kein MINT-Fach gelernt hat, soll WEGBLEIBEN! Falsches Land hier seit Jahrzehnten!

    Ausserdem soll man Berufe wählen, welche technisch nicht schnell veralten. Management zum Beispiel.

    • Sie verstehen was, gratuliere!

      Für wirkliche IT-Cracks, gibt es 2 Arbeitgeber in der Schweiz, die interessante Jobs haben und gut zahlen:
      1. Google
      2. Disney-Lab

      MINT-Beruf ergreifen ist ein Super-Karrieretipp für Billiglohnländer, im IT-Hasser und Lobbismusland Schweiz muss man sich auf geschützte Berufe konzentrieren wie Rechtsanwalt, Steuerberater, Beamter, …

    • Du bist ja nicht betroffen ich hingegen schon. Hirn einschalten bevor in die Tasten zu greifen scheint für Dich zu schwierig zu sein.

  10. Den letzten Satz hab ich nicht ganz verstanden – was hat WordPress damit zu tun? Ausserdem kann jeder mit einem IQ>80 in ca. 15 Minuten lernen wie man mit WP geht.

  11. Ob es darum geht Frauen zu verteidigen, oder sich für unsere Ü50 Dinos stark zu machen: Marcel Du Pont ist Ihr Mann.

    Bern: Lasst die Gaggerhühner und die mit Gehilfen der Strasse entlangzitternden Ü55 Knackis endlich in Ruhe, verdammt!

    „Altern ist Schichtwechsel in der Bar des Lebens, Schönheit vs Einkommen: Frauen werden zur Kasse gebeten, Männer werden ausbezahlt“ – Marcel Du Pont, Milliardär, Jean d’Arc.

    https://twitter.com/Marcel_Du_Pont
    https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • Ich frage mich echt, dass es scheinbar zu Hauf IP Leser gibt die einen solch geschriebenen Schwachsinn noch mit einem „Like“ kommentieren.
      Es steht hat schon in der Bibel: selig sind die geistig Armen…..
      Für Carl Gustav Jung oder Sigmund Freud wäre Du Pont sicher ein
      gutes Anschauungsobjekt in der vertieften Psychoanalyse.

    • MDP nimmt sich hier viel Zeit für IP. Deshalb und weil die Kommentare kreativ sind kriegt er auch die likes. Anstössig ist es nur wenn man die Ironie dahinter nicht sieht.

    • An die etwas ältere Generation: Im Internetz gibt es sogenannte Trolle, deren einzige Aufgabe es ist, mittels Shitposting Leute wie euch auf die Palme zu bringen. Für das bessere Verständnis empfehle ich Staffel 20 der Serie South Park.

  12. Leider gibt es heute immer noch Angestellte die meinen sie können von der Lehre bis zur Pension am gleichen Job durchhalten. Weiterbildung ist das eine Thema ist aber auch kein Job-Garant. Aber bis zur Betriebsblindheit an demselben Job verharren zu wollen ist halt sehr gefährlich. Routine ist bekanntlich der Tod. Das sich die Welt dreht und sich alles weiterentwickelt muss einem einfach bewusst sein.

    Auch der frühere Traumberuf Pilot hat sich gewandelt und man hat auch hier kein Herrenleben mehr. Es tut mir sehr Leid für jeden ü55
    zu denen ich mich auch zähle. Aber eben manchmal muss man auch bei sich selber über die Bücher…

  13. Wie heisst der Slogan dieses Raiffeisen-Klons? „Wir sind Bank“. Eben! Sozial? Ethisch? Bei Banken? You are a dreamer!

  14. Glauben die Banken wirklich dass sich eine „vertrauensvolle Beziehung“ zu den Kunden aufbauen lässt wenn alle Nase lang ein neuer „Berater“ frisch ab (Verkaufs)Ausbildung dem langjährigen Kunden gegenüber sitzt?
    Jedes Mal muss ich dem jungen Schnösel erst mal klar machen dass ich
    a) schon mein eigenes Geld verwaltet habe als er noch in den Windeln lag,
    b) ich nicht an den gaaaaanz tollen Finanzprodukten interessiert bin sondern plain vanilla Aktien kaufe und
    c) auch selber entscheide welche ich kaufen will und keinen spätpubertierenden VV-Clown brauche der sich da einmischt.

    Wollen die Banken eigentlich alle ihre Kleinkunden, nach Definition einer Grossbank in den fetten Jahren heisst das <100Mio Assets, loswerden????

  15. Wir wollen das ja so. Beim bedingungslosen Grundeinkommen wird man ja ausgelacht. Das Vouch findet nein. Da nun die Digitalisierung auch die Nein Sager erreicht, beginnt hoffentlich ein Umdenken. Warum zum Teufel sollen Computer und Roboter die Arbeitsplätze vernichten, nicht der AHV oder wie man so einer Abgabe auch immer sagen will, unterstellen? Die Gewinne der Wirtschaft werden explodieren (keine Löhne, keine Sozabgaben = Gewinn steigt). Dividenden und Kurse werden massiv steigen (Kursgewinne sind Steuerfrei). Im Gegenzug werden Hunderttausende dem Sozialamt angehängt bzw auf der Strasse landen. Nur etwas ist Grösser als die Dummheit der Menschen. Deren Gier. So nun dürfen sich die ganz Intelligenten wieder über mein Posting lustig machen. Ich mag es euch gönnen. Denn das Lachen wird auch euch im Halse stecken bleiben.

    • Sehe ich ähnlich, … und im übrigen bin ich der Meinung, dass UBS und CS zerschlagen werden müssen.

    • Und dann muss noch die Gretchenfrage gestellt werden, wer konsumiert noch wenn die Breite Masse am Limit läuft?

    • @Tschowanni Schoweiss:
      Ganz genau so ist es leider, bin 100% einig mit Ihnen!

      Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird abgelehnt, aber ein bedingungsloses Spitzeneinkommen für die „Top“-Manager finden wir absolut ok…!? Mittelfristig wird kein Weg am bedingungslosen Grundeinkommen vorbeiführen, sollten wir auch in Zukunft eine funktionierende Volkswirtschaft wollen…

      Jede Firma, die mit einer Maschine oder einem Computersystem eine bestimmte Anzahl menschliche Arbeitskräfte liquidiert, müsste für die Maschine/den Computer die entsprechenden Steuern, die durch die Nichtbeschäftigung der menschlichen Arbeitskräfte ausfallen, entrichten! Doch die Wirtschaftslobby verhindert seit Jahrzehnten solche – eigentlich logischen – volkswirtschaftlichen Erfordernisse.

      Wer – wie hier in einigen Beiträgen – die Schuld für die Wegrationalisierung noch bei den direkt betroffenen sucht, hat das System noch nicht verstanden und wird möglicherweise seine Meinung erst ändern, wenn er selbst bald mal betroffen ist! Selbstverständlich kann man sich weiterbilden und mental fit bleiben, nur ändert sich dadurch nichts am System, denn irgend jemand bleibt immer auf der Strecke! Ist es das, was die Darwinisten unter Euch wirklich wollen? Hauptsache der schwarze Peter landet nicht vor der eigenen Tür!

  16. Na ja mit der Ethik ist es eben nicht weit her. Ab wann ist man alt? Mit 55 wohl kaum!
    Konsumenten die früher oder später ebenfalls mit diesem Problem konfrontiert werden, müssen sich fragen ob sie Kunde bei solchen Unternehmen sein wollen? Auf der anderen Seite muss man vermutlich mit dieser Realität leben. Wer pennt und das Problem nicht sieht ist Bundesbern und der sogenannte Blick Experte. Was macht man mit den Leuten die zu jung für die Pension und zu alt für den Arbeitsmarkt sind? Die Firmen lagern diese Frage elegant aus, indem man die Leute auf die Strasse setzt. Der Staat soll es richten. Wie sagt man so schön, die Gewinne werden privatisiert und Kosten und Lasten sozialisiert!

    • und die „frühpensionierten“ Bundesräte (Beispiel Ruth M. /35Jahre alt bei Ihrer Frühpension) werden mit 250’000 Jahresgehalt durch Steuergelder entlöhnt! Ist doch ein Hohn!!!