Gross-Ausland hat genug von CS und UBS

Singapur-Staatsfonds verkauft UBS-Anteile mit Riesenverlust – Bei Credit Suisse könnte Katar bald Reissleine ziehen.

Sie wurden Credit Qatar und Union Bank of Singapore genannt. Denn die mächtigsten Aktionäre der beiden Schweizer Grossbanken stammten aus Öl-Arabien und Finanz-Asien.

Nun wenden sie sich ab. Keine Lust mehr auf UBS, sagt der GIC (Government of Singapore Investment), der Staatsfonds des erfolgreichen Stadtstaats in Südostasien.

Die Singapurer verkaufen einen Grossteil ihrer UBS-Anteile, wie gestern bekannt wurde. Danach werden sie weniger als 3 Prozent am Finanzmulti halten und nicht mehr als Grossinvestoren ausgewiesen.

Mit ihrem UBS-Engagement hat der GIC eine Rendite der unterirdischen Art erzielt. Während von Anfang Januar 2008 bis heute der Index der grossen Schweizer Aktien um 8 Prozent stieg, verlor der UBS-Titel zwei Drittel seines Werts.

Der GIC stellte der UBS damals 11 Milliarden Franken Kapital bereit. Das Minus auf die 11 Milliarden macht bis heute gegen 7 Milliarden aus. So gross ist der Buchverlust der Asiaten.

Wenigstens erhielten sie auf die 11 Milliarden während 2 Jahren einen Coupon von 9 Prozent.

Macht 2 Milliarden. Netto resultiert somit ein Buchverlust von 5 Milliarden, wenn man das Gesamt-Investment nimmt. Sicher ist: Das Engagement war ein milliardenhohes Verlustgeschäft.

Enough is enough. Die Singapurer ziehen die Reissleine und schmeissen ihre Titel weg. Der Kurs reagierte gestern Abend mit einem schnellen Abschlag.

Der Rückzieher zeigt, dass selbst als langmütig eingestufte Asiaten die Geduld mit den UBS-Chefs und ihrem Kurs verlieren. Sie glauben nicht mehr an die Bank und ihre Zukunft.

Einen Kursanstieg bei ihren UBS-Aktien auf ein respektables Niveau, irgendwo in der Grössenordnung von 25 Franken: Können wir vergessen.

Dann halt verkaufen. Die rund 1,5 Milliarden Franken, welche die Singapurer durch ihren Verkauf lösen, wollen sie anderweitig investieren.

Besser. In die Zukunft.

Für die UBS-Führung ein Armutszeugnis. Sie setzten auf immer mehr Ausländer im Aktionariat und entsprechend immer weniger Schweizer.

Nun entziehen diese Grossausländer den Spitzen der beiden Schweizer Grossbanken das Vertrauen. Wir glauben nicht, dass unser Geld bei Euch gut investiert ist.

Gleich könnte es bald bei der Credit Suisse tönen. Dort sind die Kataris das, was bei der UBS die Asiaten waren.

Waren die Singapurer die Retter der UBS in der grossen Krise von 2007 und 2008 (und danach der Swiss Taxpayer via Notenbank), so zog der Staatsfonds von Katar, einer der Grossen auf dem Planeten, die CS aus dem Sumpf.

Wobei: Eigentlich tat das die CS selbst. Sie streckte den Qataris nämlich das Geld, das diese für ihre Not-Kapital-Injektion in die Schweizer Grossbank benötigte, selbst vor.

Baron von Münchhausen, aufgeführt am Zürcher Paradeplatz.

Die damalige Eidgenössische Bankenkommission (EBK) traute ihren Augen nicht, als sie im Herbst 2008, kurz nach der Rettung der CS durch die Araber, vom Konstrukt erfuhr.

So nicht, sagten die EBK-Chefs. Bis Ende Jahr müssen die Kataris echtes, eigenes Geld bringen, sonst hauen wir auf den Putz.

Mit der Kapitalzufuhr wurden die Kataris zum Machtfaktor in der CS. Sie zählen zu den grössten Eigentümern der Bank und erhalten bis heute 9 Prozent und mehr auf spezielle Obligationen.

Trotzdem wenden auch sie sich ab.

Der junge Vertreter der Araber im Verwaltungsrat der CS ist vor 3 Wochen an der Generalversammlung zurückgetreten.

An der in zwei Tagen an einer weiteren Versammlung zu beschliessenden nächsten Kapitalerhöhung um 4 Milliarden müssen die Kataris nicht mehr mitmachen.

Sie sind frei von Verpflichtungen, haben keinen Insider mehr in ihren Reihen.

Auch sie könnten also ihre Titel verkaufen.

An wen? Das ist die grosse Frage. Ein Interessent könnte auf einen Schlag massenhaft UBS- und CS-Aktien erwerben und bei beiden Schweizer Häusern zu einem bestimmenden Einflussfaktor werden.

Und dann? Eine Fusion der zwei Schweizer Giganten geistert in Paradeplatz-Kreisen schon seit längerem herum.

Die UBS-Chefs übernähmen das Private Banking, die CS-Leute das Investment Banking.

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

35 Kommentare zu “Gross-Ausland hat genug von CS und UBS

  1. Ich beobachte die (Schweizer) Grossbankenszene seit rund 10 Jahren und die BI des Markiertes ist wie folgt:
    –> UBS minus 80%
    –> CS minus 85%
    jeweils von den Höchstständen vor ca. 10 Jahren errechnet. In diesen Jahren flossen chronisch Mrd-Boni an das Mgmt (neben einem weit über dem Median liegenden Salär). Potential nach oben haben beide Banken zurzeit nicht.
    Ein für Aktionäre werthaltiges Investment sieht dann doch anders aus (z.B. Nestle Faktor 15 in 30 Jahren; Lindt&Sprüngli, Ems etc.).
    Also:
    –> 1 Grossbank reicht bei weitem (1 komplettes Mgmt geht halt leer aus)
    –> SUB/ Abspaltung CS hätte der Transparenz gedient
    –> somit „business as usual“
    Die Enttäuschung von Langfristaktionären ist nachvollziehbar.
    Als Investor würde ich Schweizer Schokolade vorziehen, wenn das Preisniveau wieder attraktiver wird.
    Banken sind die Schlachtrösser gieriger Manager.

  2. Kein Problem, McK und all die anderen „Berater“ finden sicher wieder irgend ein Konzept dass sie für 376’877.55 (inkl. MwSt) den Kollegen von den „Gross“banken andrehen können.

  3. Das ist ja kein Wunder, wenn selbst das Management ihre Titel verkauft. Eigentlich nur eine logische Folge. Das wird einen Grund haben und da läuten bei den Investoren die Alarmglocken.

  4. Was sind denn das für Tröten bei diesen staatlichen Investoren? Verkaufen auf dem Tiefstpunkt? Pha, Anfänger. Dann hätten sie wenigstens Einfluss auf den GEschäfsverlauf nehmen sollen, also „Bonus“ verbieten!

  5. Das kann man den beiden Grossinvestoren nicht verargen. Die Börsenkurse dieser beiden Grossbanken sind ja ein einziges Trauerspiel. Die jährlichen Dividenden sind der einzige schwache Lichtblick. Glücklich, wer keine solchen Aktien hat und sein Geld besser angelegt hat. Da die beiden Valoren aber Dauergast in Strukis waren, dürften tausende von Kleininvestoren damit beglückt worden sein.

  6. „Die UBS-Chefs übernähmen das Private Banking, die CS-Leute das Investment Banking…“ Macht Sinn… denn nachdem die CS von den Investment Bankern auf (mehr als) den letzten Heller gepluendert wurde, braucht es dringend wieder ein wenig Substanz (oder den Glauben daran), damit das Spiel weitergehen kann.

  7. Voll cool – Ich bin dabei:
    Zwei voll marode Grossbaken auf der Schlachtbank und beide fast tot. Wie entscheiden kurz vor der Nakose welche Organisation noch einige kleine Lebenszeichen von sich gibt; beim anderen Patienten schalten wir den Strom ab. Die noch einigermassen brauchbaren Organteile werden dem überlebenden Organismus eingepflanzt und wir haben endlich wieder eine nette und lebensfähige Grossbank in der Schweiz. Alles Andere kann in den Müll – und nicht zu vergessen: Vor der ganzen Aktion setzen wir die VR’s und VP’s und anderen „Banking-Top-Shoot’s“ zusammen mit ihren grossartigen US Beratern in einen Flieger an’s Meer … selbstverständlich nur mit einem One-Way-Ticket !
    Irgendwo im Ozean können sie sich dann von ihren Burn-Out’s erholen, fischen gehen und mal schauen, dass sie genügend Trinkwasser für’s Überleben finden zusammen. Die US PPT Berater haben das sicher ein buntes Slide für den Pitch am Sandstrand in der Tasche.
    Hier in der Schweiz finden sich einige gute Ökonomen und tolle junge Manager, welche die neue Grossbank zum Erfolg führen – ich wäre Einer davon!

  8. Tja, eine solche Fusion haben wir schon seit mindestens 2008 in Sinn gehabt, aber zum Glück auch für fatale Gründe weg geworfen, ausser man denkt sehr, sehr weit und an mögliche Splitterung in weitere Teile, welche dann eine Synergische Effekt machen würde.
    Denkbar? Ja. Machbar? Nein.

  9. und was machen unsere Pensionskassen mit ihren Engagements bei diesen Banken?

    Der Vorschlag von Dr. Meyer macht meines Erachtens Sinn.

    Zudem müsste man mal den Mut haben und bei der nächsten Busse aus woher auch immer, in diesem Land das Banking durch die betroffene Bank aufheben. Dann können die mal sehen, was sie mit all den Arbeitslosen machen. Diese Bussen sind ja längst auch im iditotischen Bereich und nicht gerechtfertigt oder gar berechtigt aufgrund einer Gesetzeslage. Die einzigen die von solchen Bussen profitieren sind die Regierungen, aber leider nie die betroffenen Kunden.

    • Das nennt man modernes Raubrittertum unserer angeblichen „Freunde“ aus den USA ! Zuerst wurden wir als Kunden von den US Anbietern abgezockt (Madoff, Pleitebank Lehman Brothers usw. faule Hypotheken usw.) und zur „Strafe“ dürfen wir noch Milliardenbussen bezahlen. Die USA haben aus der Schweiz rund 40 – 60 Milliarden abgezockt in den letzten 10 Jahren. Niemals hat die Schweiz US Banken für MAdoff, Lehmann Brothers oder faule Hypotheken eine Busse in Rechnung gestellt. Warum eigentlich nicht ? Das ganze ist eine politische Sache. Vor allem auch der grosse Freund Obama hat die Schweiz ganz schön abgezockt. Aber er hat eine nette Familie das muss man wirklich sagen.

    • Mäxle, hast du doch glatt vergessen deine einfach gestrickten Denkprozesse à-la „und Schuld sind EWS/SP/Grüne“ daher zu fabulieren….

    • @aber aber:
      Wie auch Du erkennst, hat Max noch Denkvorgänge. Bei Dir ist da Fehlanzeige, hingegen bist Du ein wunderbares Beispiel für Pawlow und seine Hunde: kaum greift ein Denkender ein bisher zuwenig diskutiertes Thema auf, geifern Trolle wie Du los! Herrlich!

  10. Jetzt erwachen so langsam mal die wichtigsten Schlafmützen im Spiel: die Aktionäre. Bei der UBS haben noch 100% der Decharge zugestimmt, also auch der jetzigen Verkäufer. Weshalb? Keine Ahnung.

    Vermutlich wird jetzt auf die Angestellten losgegangen, statt auf die Schauspieler im Management und Onshore-Externe von Dienstleistern.

    Ob es eine jahrelange Fusion oder kreative Zerstörung braucht kann ich nicht sagen. Niemand wird aber zwei ähnliche IT-Applikationen. Auch nicht die Entwickler, oder Manager.

    Die Gesetze der Marktwirtschaft gelten auch für Banken, obwohl Gewinn als Ziel sekundär geworden scheint.

    Mal sehen.

  11. Erstaunlich, dass der GIC erst heute und Katar vermutlich bald die Reissleinen ziehen. Hier wie dort hätte doch schon längst klar sein sollen, dass bei diesen Instituten primär die Teppichetage mit ihren völlig überrissenen Boni die Erträge abgreift. Jetzt werden nicht nur die Bussen-ohne-Ende, sondern zusätzlich noch ein Ausverkauf mit entsprechenden Schleuderpreisen auf die Kurse drücken. Es ist zum Heulen.

  12. Cato, auch ich bin der Meinung, UBS und CS gehören zerschlagen, genauso wie Allianz und Co. Weil, sie alle sind absolut unsozial, zerstören die Gesellschaft nachhaltig und auf breiter Front. Sie fahren die Gesellschaft an die Wand. So habe zumindest ich es erlebt. Wir alle werden dereinst einen sehr teuren Preis dafür zu bezahlen haben. Von dort her ist das was mit der UBS passiert ist, dass Beste was passieren konnte und hoffentlich erst der Anfang.

    • Hast Du absoluter ignoranter Vollhorst irgend eine Ahnung, was die Banken in sozialen Bereichen alles leisten? Volldeppen wie Dir wäre ws wirklich zu gönnen, dass die Banken zerschlagen werden. Du wärst einer der Ersten, die mit voller Wuchr die Konsequenzen tragen dürfte.

      Du wirst es sowieso nicht verstehen, aber schon mal drüber nachgedacht was mit den über 80’000 Mitarbeitern passieren würde?

    • @Ignoranz: Na ja, es ist den Gross-Banken ja völlig egal gewesen, was damals mit der Swissair passierte oder früher mit anderen Industrien in der Schweiz. Wieso sollten denn Gross-Banken und Gross-Banker Heimatschutz geniessen (…das Bedingungslose Spitzeneinkommen haben die GLs ja für sich und die Spezis im VR schon durchgesetzt)? Schon die implizite Gratis-Staatsgarantie für UBS und CS ist eine absolute Frechheit und stellt eine versteckte Subvention dar. Wieso sollten nicht überlebensfähige (da von unfähigen, geldfixierten Kleptokraten geleitete) Grossbanken wenn „SHTF“ (…wenn das Braune in den Ventilator fliegt) am Leben gehalten werden? – Ist das noch „freie Marktwirtschaft“ oder nur noch korrupte Günstlingswirtschaft?

    • Ein fantasieloser Abzocker der wie alle reinen Abzocker sein Geld nicht Wert ist fürchtet um seine Pfründe. Hast du noch nicht gemerkt, dass es so wie es heute ist nicht weitergehen kann? Und, zerschlagen heisst auch Chance auf Neues. Eine Voraussetzung für reine Abzocker sind halt u. a. Egoismus und Null Sozialkompetenz. Du bist das beste Beispiel.

      Nein, ich weiss nicht was die Banken im sozialen Bereich alles leisten. Ich sehe nur immer, wie sie dank ihren Lobbyisten
      In Bundes-Bern den Sozialstaat auf Kosten der Allgemeinheit aufs übelste Aushöhlen und uns alle über den Tisch ziehen. Die 2. Säule ist das allerbeste Beispiel dafür.

    • Die $Allianz müsste auch DRINGEND zerschlagen werden, denn ähnlich Strukturen machen sich dort breit.

    • @Allianz Gegner, ich kann ich versichern (kein Freud’scher Versprecher), es ist noch viel schlimmer als Sie es sich vorstellen können. Wenn man erst einmal dem System Allianz auf die Schliche gekommen ist und die bedingungslose Gehirnwäsche überwunden hat kann man beängstigend oft schockiert sein, von dem was man sieht. Ich kann nur Ihrer Meinung sein, die Allianz gehört DRINGEND zerschlagen. Ist leider zu spät. Den mit Mutti (Merkel) die unter der Allianz arbeiten darf will niemand Schwierigkeiten haben. Heutzutage ist das Gegenteil von Kapitalismus Demokratie und ich weiss, wer der Verlierer ist.

    • @U.I.
      Die 80’000 müssten sich dann im globalen Markt behaupten, so wie sie das von uns auch erwarten.

    • @Mark, bin auch der Meinung. Wir Versicherer und Banker werden früher oder später in der realen Welt ankommen. Es wird für einige (fast alle) eine sehr schmerzliche Wiedergeburt sein. In der Industrie 4.0 werden auf 100% der Stellen die verschwinden, vom Buchhalter bis zum Architekten wird es keine mehr brauchen, nur 10% neue Stellen geschaffen. Und auch nur für die dann für diese Berufe hochqualifizierten. 80’000 werden dann nur ein Tropfen auf den heissen Stein sein. Wenn Sie eine Stelle mit Zukunftsperspektive suchen, werden Sie RAV Angestellter. Es gab schon externe Kurse darüber für Aussendienstmitarbeiter. Im schlimmsten Szenario haben sie mit einer Arbeitslosenquote von 50% gerechnet. Da muss man andere Produkte anders verkaufen …

    • Ihr seid doch alle nicht ganz dicht. Macht mal am nächsten Grümpi/Sportanlass/Kulturstätte die Augen auf und haltet nach Bannern der Banken Ausschau. Denkt mal an die x-hundert Lehrlinge, die jedes Jahr Ihre Ausbildung bei einer Bank beginnen,….

      Die Abzocker sind ganz bestimmt nicht die 80k Mitarbeiter, welche ihr mit euren schlicht saudummen Aussagen in den Dreck zieht. Mir fehlen echt die Worte…

    • @Ignor Ranz hoch Zwei, stimmt und die will ich auch nicht in den Dreck ziehen. Sollte es so rüber gekommen sein bitte ich höflichst um Entschuldigung! Wie ich schon schrieb, zerschlagen heisst auch Chance. Für die Gesellschaft als Ganzes und die dann kleineren Versicherungen und Banken im speziellen. Auf endlich wieder seriöse Arbeit ohne permanente Rückstellungen bilden zu müssen für kommende Penaltys oder Policen, etc., die wirklich in erster Linie zum Wohl des Kunden abgeschlossen werden. Wo Abzockerei von Leuten die ihr Geld nicht Wert sind einen negativen Geschmack hat und kein Sport ist. Warren Buffet hat einst gesagt, kein Angestellter ist mehr als 100’000 $ Wert. +/- hat er Recht. Stellen Sie sich bitte mal die (vernezten – in alle Bereiche) Auswirkungen davon vor. Wenn du Millionen verdienen willst, mach das. Es steht dir nichts im Weg. Du musst einfach nur deine eigene Firma gründen und Padron werden. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass ein Padron andere Entscheidungen trifft als ein schlichter Manager der nur Abzocken will und und alles an die Wand gefahren ist einfach eine Unternehmung weiter geht? Dann würde es viel mehr Padron’s geben. Wieviel würde dann ein Laib Brot kosten? Wieviel ein Haus? etc. Zugegeben nur eine Spielerei, bitte entschuldigen Sie. Ein Abzocker Manager der Allianz getraut sich dass nicht. Obwohl einige schon lange ausgesorgt haben. Wie der CFO.

      Die Geschäftsleitung der Allianz-Suisse ist komplett überflüssig. Da alle wichtigen Entscheidungen eh in München getroffen werden. Trotzdem kassieren die alle Millionengehälter. Sie sind alle perfekt vernetzt mit München. Die CFO’s kommen alle vom Stammhaus. Trotzdem hat es der altgediente, aktuelle CFO auf einige Millionenflops gebracht. Bei jedem nicht GL Member hätte man sich allerspätestens nach dem zweiten Millionenflop auf gegenseitige Trennungen mit den üblichen Floskeln verständigt. Hier passiert gar nichts. Im Gegenteil, man lässt ihn frisch, fröhlich weiter variable Lohnbestandteile (…) für sich und seine GL Kollegen „optimieren.“ Sie würden staunen was ich dabei meine, denn ich staune schon und ich kenne längst nicht alles. Der Versicherungsnehmer (Kunde) steht dabei nicht im Vordergrund. Wieso werden also ausgerechnet diese Stellen bei denen man zur Abwechslung tatsächlich (enorme) Kosten sparen könnte nicht restrukturiert?

  13. Am besten wäre, Schweizer Investoren würden einspringen. Das wäre ein Schritt in Richtung massvolle Boni.

    Tipp: Investitionen der SNB in Schweizer Banktitel würden der Schweizer Wirtschaft mehr nützen als Investitionen in US-Rüstungskonzerne.

    Die SNB gibt in 1 – 2 Wochen so viel aus, wie diese Aktienpakete kosten.

    • Tja, SNB in eigene GB zu investieren, wäre wirklich sehr schlecht, da wenn beide oder eine von beide ein Problem a la 2008 hätte, hätte somit auch die SNB ihre Kraft verloren… ein Teufelkreis! Liebe nicht!

  14. Kann mir jemand helfen:

    Was heisst in der Grafik UBS-Anteile % „Schweizer“ 20 im 2016?

    Wenn damit 20% Schweizer-Beteiligung gemeint sein soll, kann mir das jemand konkret runterbrechen?

  15. sell and run….das ist das einzig richtige Motto bei den hiesigen Grossbankaktien…. die Grossinvestoren haben es gemerkt. Eine Fusion der beiden Banken macht auch keinen Sinn, aus zwei Schlechten wird sicherlich nix Gutes.
    Und ewig werkelt das Grossbankenmanagement….

  16. Die Araber lernen allmählich auch, in ETF´s anstatt in Einzelwerte wie hier in Form von untergehenden Banken zu investieren.

    Leider schmerzhaft in Form von erlittenen Verlusten:

    „Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
    erstens durch nachdenken, das ist der edelste,
    zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste,
    und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.“

    Konfuzius

  17. Junk – Beteiligungen und unsägliche Blender auf den Kommando-Brücken:
    Die junge Generation in den Staatsfonds lässt sich nicht mehr länger „am Nasenring“ herumführen.

    Deshalb : Lieber ein Ende mit Schrecken , als ……….

    Die hiesigen Strukki – Investoren müssen sich auf Riesenverluste bei UBS und CS vorbereiten.

  18. Hoppala, das könnte noch übel werden für CH-volksgarantierte UBS. – Und im Uebrigen bin ich der Meinung, dass UBS und CS zerschlagen werden müssen.

    • Auf alle Fälle eine Ohrfeige an diesen lauwarmen Ticinese. Im Zeitalter von Fintech ist eine neue Ausrichtung der UBS unumgänglich, vielleicht sogar eine Fusion. Zur Zeit sind es verschiedene Abteilungen, die gute Mitarbeiter verlieren, weil sie gekündigt haben – innerlich und formell – um damit zum Ausdruck zu bringen: Nix mehr mit dolce var niente. Diese öde Truppe dient bestenfalls noch dazu, IP mit News einzudecken.