Credit „Qatar“ steht auf falscher Seite

Hauptaktionär der CS ist isolierter Öl-Staat – Vorwurf: Terror-Finanzierung – Erhält jedes Jahr bis 500 Millionen aus Zürich.

Katar gilt seit gestern als Schurkenstaat. Es soll Terroristen finanzieren. Für die Credit Suisse ist das unangenehm. Die Nummer 2 der Schweiz hat Katar als wichtigsten Geldgeber.

Mit 5 Prozent ist Katar zusammen mit einem US-Investoren und dem norwegischen Staatsfonds der grösste Aktionär, gefolgt von Olayan, einer Saudi-Familie. Ausgerechnet: Die Saudis attackieren Katar.

Katar ist aber noch grösser. Neben den 5 Prozent Aktien hält das schwerreiche und forsche Scheichtum „Erwerbsrechte“ für weitere 13 Prozent.

Die würden in Katar landen, wenn es der CS ganz schlecht gehen würde. Dann hätten die Kataris 18 Prozent der CS, an ihnen würde kein Weg mehr vorbeiführen.

Katar wurde auf dem Höhepunkt der Finanzkrise CS-Grossaktionär. Seither hat sich der Aktienkurs von über 50 auf unter 15 Franken verschlechtert.

Trotzdem geht die Rechnung für die Scheichs auf. Das Zürcher CS-Hauptquartier überweist ihnen Jahr für Jahr bis zu 500 Millionen Franken.

Auf ihre 5 Prozent Aktien erhalten die Kataris 50 bis 75 Millionen Franken Dividenden pro Jahr. Ein schöner, wenn auch überschaubarer Betrag.

Doch es handelt sich nur um das Sahnehäubchen des Investments. Viel lukrativer sind spezielle Wandelanleihen.

Die Scheichs halten 2,5 Milliarden Franken an einer Anleihe, die mit 9 Prozent verzinst wird. Macht 225 Millionen Franken Zins pro Jahr.

Zudem besitzen sie 1,72 Milliarden Dollar einer zweiten Wandelanleihe. Diese ist mit 9,5 Prozent verzinst. Zinseinnahme: 163 Millionen Dollar p.a.

Aus Sicht der CS sieht die Rechnung umgekehrt so aus. Die Bank muss jedes Jahr fast 400 Millionen Franken an Zinsen an den Ministaat mit den Hochhäusern am arabischen Golf zahlen.

Und obendrauf kommen noch die Dividenden.

Fast eine halbe Milliarde an Katar, pro Jahr. Der stolze Betrag kontrastiert mit den Verlusten der zwei letzten Jahre. Diese türmen sich auf 5,6 Milliarden Franken auf.

Die jährlichen Zins- und Dividendenzahlungen an Katar zementieren das Bild einer CS, bei der vor allem zwei Gruppen profitieren: das oberste Management und die Hauptaktionäre.

Die Boni für die Spitze stiegen zuletzt, trotz Verlusten. Und die Dividenden flossen in jedem Jahr, egal ob das Ergebnis schwarz oder tiefrot war.

Die Macht der Kataris bei der CS gibt zu reden. Bei ihren Mitarbeitern kennt die CS kein Pardon, wenn es um Geldwäscherei und Steuerhinterziehung geht.

Die Angestellten an der Basis müssen ständig Computertests bestehen. Zentrale Fragen drehen sich um verbotene Terrorfinanzierungen.

Umgekehrt steht Katar, der mit Abstand wichtigste Geldgeber der Schweizer Grossbank, nun als Terrorfinanzierer am Pranger.

Das mag damit zusammenhängen, dass Saudi-Arabien seine Vorreiterrolle am Golf und im globalen Ölgeschäft durch die eigenständigen und aggressiv agierenden Kataris gefährdet sieht.

Saudi-Arabien führt die Phalanx der vier arabischen Staaten bei ihrem Vorstoss gegen Katar an.

Doch ob Katar zu recht oder zu unrecht am Pranger steht: Klar ist, dass die CS und weitere von den Kataris finanzierte Banken wie die Deutsche Bank und Barclays in den Golf-Strudel hineingeraten.

Das ist die Folge einer Rettungsaktion vom Herbst 2008, die höchst eigenartig verlaufen war. Die Kataris gaben der Credit Suisse nämlich Eigenkapital, ohne das Geld selbst flüssig zu machen.

Sie erhielten dafür einen Kredit der Schweizer. Also zog sich die CS quasi am eigenen Schopf aus dem Subprime-Sumpf, in den sie wie die UBS geraten war – einfach ein bisschen weniger tief.

Die Bankenkommission EBK, die heutige Finma, kritisierte die CS-Führung für das Manöver. Die Leitung musste innerhalb von wenigen Monaten sicherstellen, dass die Kataris echtes Kapital in die Bank einschössen.

Das taten sie dann auch. Und profitieren seither von bis zu einer halben Milliarde Nettoeinkommen pro Jahr; was auf 10 Jahre, seit Katar an Bord ist, rund 5 Milliarden ausmacht.

Eine hübsche Summe, die am Paradeplatz fehlt.

Kommentare

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  1. Das Thema wird ja hier heisss gekocht. Tatsache ist, dass man sich seit ca. 1500 Jahren im Nahes Osten den Kopf einschlägt. Tatasache ist auch, seit Rockefeller seinen Öl-Deal gemacht hat, indiesen Löndern eine Geldelite herangezüchtet wurde, die von Menschenrechten nicht viel und von Nächstenliebe gar nichts hält? Ganz zu schweigen von Demokratie.Muss man sich unbedingt mit diesen Menschen einlassen, die unsere Werte mit den Füssen treten? Die Frage ist doch wie wir leben wollen.

    Ich glaube der Westen kann sich dort nur eine blutige Nase holen wenn er sich dort einmischt. Die Arroganz des Geldes ist zusätzlich unerträglich.

    statt dort Krieg zu führen, hätte man lieber das Geld in die Erforschung von Brennstoffzellen, Aluminium-Luft Batterien, Solarzellen und künstlicher Photosynthese investieren sollen.

    Warum Geld nehmen von jemanden, wenn man genügend Manpower, Grips und eigene Möglichkeiten, auch finanzieller Art hat.

    WEIL ES FÜR MANCHE SAUMÄSSIG BEQUEM IST.

  2. Die Verrechnungssteuer bei Anleihen beträgt 35% des Zinsertrags, so daß von den im Artikel genannten CHF 500 Mio. jährlichem Zinsertrag im ungünstigsten Fall mangels DBA CHF 175 Mio. der Schweiz verbleiben!

  3. Dass Sie, Herr Haessig so schnell auf wahhabitische Propaganda reinfallen, hätte ich nicht gedacht! In der Tat, hat Qatar sehr lange den Raedelsfuehrer von Terrororganisationen ein Dach gewährt. Ja, Qatar hat ein massives Lösegeld fuer die Freilassung der als Geiseln genommen Familienmitglieder bezahlt. Ist zweifelsohne nicht akzeptabel. Dies ist aber nicht der springende Punkt! Der Punkt der die CCC Staaten verärgert hat, ist die Annäherung Qatar’s an den Iran. Es geht also um Sunniten, gegen Shiiten. Während auf der arabischen Halbinsel, die Einnahmen aus Oel zurückgehen, die Wahabisten, den radikalen, geistesgestörten Islam finanzieren, hat Qatar nach vorne geschaut. Iran ist die Zukunft. Sobald die alte Khomeini Garde das Zeitliche segnet und gemaessigte der juengeren Generationen ans Ruder kommen, wird der Iran, der ja nicht nur Oel hat, sondern auch wirtschaftlich und technologisch nach vorne schaut, den Sheiks auf der Halbinsel, eine massive Konkurrenz darstellen. Dies ist der Punkt warum der CCC sich jetzt dermassen echauffiert und Krach schlägt!

    • Da Katar und Iran – obwohl sie keineswegs befreundet sind – minimalste Kontakte pflegen, da beidem vom gleichen Gasfeld zapfen, scheinen diese Kontakte schon zu viel zu sein.

      Iran steht auf der Abschussliste, da Trump der Israellobby versprach, den Iran anzugreifen. Trump sagte in Saudi-Arabien, dass der Iran den Terror verursache – dies ist natürlich nur eine Halbwahrheit. Mit dem wahhabitischen IS und Kaida/Al Nusra haben die Iraner gar nichts zu tun, sie finanzieren die Palästinenser und die Hisbollah.

      In den Clinton leaks stand, dass der Syrienkrieg gestartet wurde, weil Assad sich nicht von Iran lossagte. Wenn Israel die iranischen Atomanlagen (von Georgien aus, so sie im geheimen Flugzeuge deopnierten) angreift (was den Nahen Osten massive verseucht), doch der Iran hätte über Syrien und Libanon in Israel zurückschlagen können. Daher hat Israel alle Gegner beseitigt oder zumindest geschwächt. Der Libanon steht noch aus.

      Israel will laut den Clinton leaks verhindern, das Iran die Atombombe hat, weil Israel dann die militärische Vorherrschaft im Nahen Osten verliert.

      Doch auch ohne Atombomben glaube ich, dass die USA und Israel den Iran gewaltig unterschätzt. Eine Million iranischer Soldaten können den Nahen Osten überrennen und sogar Europa angreifen. Die Mittelstreckenraketen haben sie auch und sie sind auf den Krieg vorbereitet. Zudem gibt es Allianzen mit China und Russland.

  4. Seit gestern ein Schurkenstaat? Die sind schon lange Schurken genauso wie die Saudis auch. Aber die Politik und Wirtschaftseliten in der westlichen Welt scheren sich einen Dreck darum solange Kohle fliesst. Man muss sich nicht über Werteverlust wundern wenn die Elite in Wirtschaft und Politik Werte nicht mehr vorleben. Viele der Topmanager in den Grosskonzernen sind ja mittlerweile selber Schurken, daher passen sie eigentlich bestens zusammen
    Ich nehme an die Krise wurde insziniert um den Oelpreis steigen zu lassen. Mal sehen ob ihre Strategie aufgeht

    • Ich bin Ihrer Meinung.

      Passieren wird gar nichts – immerhin befindet sich die grösste US-Basis im Umkreis von 2000km in Katar. Die Amerikaner werden also ein Wörtchen mitreden bevor Katar abgesägt wird.

      Es war ein Fehler die Saudis aufzurüsten. Bahrain ist längst Teil der Saudis. Nur dank ihnen konnte der Aufstand der Schiiten gegen die sunnitische Minderheit/Herrscherfamilie unterdrückt werden.

      Wie lange noch?

  5. @Helfti Richtig. Wie der Herr Doktor den Oberstrippenzieher Kielholz
    und die Strippenzieher und Marionetten in Personalunion Rohner, Noser und Co. mit der SVP in Zusammenhang bringt, bleibt sein Geheimnis. Thema war eigentlich: Katar, der Financier der IS und CS.

  6. Der IS, Al-Kaida/Al Nusra usw. werden von USA, GB, vermutlich EU, Saudi-Arabien, Katar, Jemen und Türkei finanziert und bewaffnet. Wobei natürlich alle Unterstützer andere Ziele hinter ihren Terrororganisationen haben.
    Gerade die Briten, die aktuell laut heulen, haben den Terror im Nahen Osten erschaffen, als sie ihre imperialen Grossmacht aufbauten.
    Meines Erachtens ist es ein grosser Fehler Terrororganisationen zu finanzieren. Wenn man nicht mehr pünktlich bezahlt, greifen einen die Terroristen an. Und für Terroristen ist es dumm sich von Grossmächten bezahlen zu lassen, denn es ist klar, dass sie eines Tages ihren Nutzen verlieren und dann selbst auf der Abschussliste stehen – was anscheinend gerade geschieht.

    • Ja genau richtig. Hoffentlich erscheinen keine amerikanischen „Anti“-Terroreinheiten auf dem Paradeplatz und stürmen das Hauptgebäude der CS.

  7. Der CS-Laden müsste schon lange dicht gemacht sein, wenn mit «Coop-Bank-Massstab» gemessen würde. Neben dem Fall Qatar gibt es auch «Problemchen» wie
    – Moçambique-«Kredit» mit «vergessener» Staatsgarantie (bei Finma auf Eis gelegt)
    – seltsame (Schwarzenbach) Immobilienfinanzierungen (Dolder ex-Kunde: Katar)
    – die bekannten «US-Steuerprobleme»
    – etc.

    Soll mir keiner mit «Verlust von Arbeitsplätzen» kommen. Die nicht-kriminellen Kunden können ganz gut durch andere Banken betreut werden.

  8. Eines ist klar, die US Inc. besitzt damit einen Grund mehr und behält die CS weiter auf dem Radar. Wenn da nur etwas an der Sache drann ist und, nachgewiesen werden kann, wird die CS einmal mehr mächtig unter die Räder kommen!

    Von wegen „Weisse Weste“….

    • @ Viktor Falkenschweif
      Die U.S. Air Force unterhält in Qatar die Al Udeid Air Base mit etwas über 10’000 Mann. Scheint das die US Inc. und die CS einmal mehr unter die Räder kommen…

  9. Wenn hier immer geschrieben wird, was diverse Scheichs mit diesen hochverzinslichen Anleihen verdienen, so muß man sehen, daß alle Nachranganleihen Hochrisikoinvestments sind, bei denen im Verlustfall die Zinszahlung bedingungsgemäß ausfallen und der Kapitalbetrag abgeschrieben werden kann.

    Wenn man nach Italien sieht, wo gerade wieder Banken gerettet werden, so war es dort in der jüngeren Vergangenheit schon so, daß der Staat Banken rekapitalisiert hat, damit naive Rentner, denen man Nachranganleihen von Banken als sichere Investments verkauft hat, mit diesen nicht – wie es eigentlich vorgesehen ist – ausfallen.

    Dabei unterstelle ich einmal zu Gunsten der Anleihenkäufer, daß diese keinen Internetanschluß besitzen und sich so hätten schlau machen können. Bestimmt führen diese Rentner glückliche Beziehungen mit liebevollen und attraktiven Partnerinnen, so daß sie das Internet nicht benötigen, um Bilder und Filme mit jungen, attraktiven sowie ggf. leicht bekleideten Damen zu betrachten. U+1F607

    http://uk.reuters.com/article/uk-italy-banks-idUKKBN0TB0QC20151122

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/plaene-der-eu-zur-bankenrettung-vorsicht-vor-bankanleihen-kunden-muessen-bei-schieflage-bluten/12917418.html

    http://www.gevestor.de/details/italien-bankanleihen-bedrohen-anleger-775176.html

    Nur: wenn es hier einmal wieder richtig kracht, werden sich kaum Sympathien oder gar politische Mehrheiten finden, die hochspekulativen Investments von nicht wohlgelittenen Staaten bzw. deren Staatsangehörigen zu retten.

    • Es soll vielleicht noch erwähnt werden, daß sich Nachranganleihen gut als Konjunkturindikator eignen:

      Immer, wenn deren Kurse abstürzen, muß man desinvestieren und umgekehrt. Die im Rahmen der nachfolgenden wirtschaftlichen Erholung mit konservativen Werten bzw. ETF´s zu erzielenden Renditen übetreffen die Zinsen der Nachranganleihen bei weiten.

      Nachranganleihen sind nur interessant wegen der damit nach einer Krise zu erzielenden Kursgewinne. Siehe dazu historisch beispielsweise XS0176823424 oder alles mit „Deutsche Bank Capital Funding Trust“ in einer Suchmaschine finden und sich die historischen Anleihekurse ansehen.

  10. Wird da schon bald wieder eine Kapitalerhöhung fällig, um die überrissenen Boni, Dividenden und Schuldzinsen zu bedienen?

    • Die CS nahm kürzlich 4 Mrd. CHF an Kredit auf, weil die Manager nicht auf ihre Bonis verzichten wollen.

  11. Der Rücktritt von Al Thani aus dem CS-VR war wohl doch nicht ganz freiwillig.
    Der Deutschen Bank soll es ja recht sein. Die finanziert ja sonst noch so einiges „mit OPM und so“ …..

  12. Vielen Dank Herr Hässig, für diesen schönen Aufschlag:

    Offenkundig wäscht hier eine kriminelle Firma das Geld für eine andere. Denn wer googlen kann, weiss schon lange, dass (u.a.) Qatar die ISIS-Terroristen finanziert.

    Eigentlich hätten wir hier einen Fall für zwei unserer ach so hochgeschätzten Schweizer Institutionen – für unsere Bundesanwaltschaft wie für unsere SVP.

    Für erstere scheint zumindest mir der Sachverhalt klar – was, das ist jedoch auch mir bewusst, noch lange nicht auch für unser hochgeschätztes Parlament, geschweige denn unseren ach so stramm-mutigen Bundesrat gelten dürfte – mithin unsere Bundesanwaltschaft also nur wollen dürfen müsste..
    Tja, worauf wir Bürger wohl lange warten sollen.

    Und für die zweitere – unsere nicht minder stramme SVP:

    Nun, die ISIS, genauer die dahinter stehende Muslimbrüderschaft, führt die Kriege im Nahen Osten, welche bekanntlich die Flüchtlingsströme nach Europa anheizen..

    Nun, liebe SVP, wie wäre es denn dann mit einer Initiative auf Untersuchung auf grenzüberschreitende Geldwäsche hin, um den Flüchtlingsstrom quasi direkt an der Quelle, nämlich bei einem der grossen Geldgeber einzudämmen.. ?!

    Ach so, Verzeihung, ja, stimmt, ich vergass – soweit geht die Vaterlandsliebe dann wohl doch nicht.. also sobald es eben gegen Bank(s?)ter geht..

    • Der Herr Doktor (Tierarzt?) Jürgen bemüht den Begriff SVP zum „Thema „Credit „Qatar“ steht auf falscher Seite“ gleich 3 mal, dies obwohl er kein Vertreter der Aktivdienstgeneration ist, seine Vorfahren standen vermutlich auf der anderen Seite des Rheins. Das sind Statements der allerhöchsten Spitzenklasse. Wie Wortschöpfung Bank(s?)ter elektrisiert in höchstem Masse. Zuviel getrunken über Pfingsten?

    • @Prättigauer
      Der bekannte Wiederholungstäter Dr. Idi Ott wieder mal in Aktion… – statt zurückzuschwimmen und sich vor Ort hingebungsvoll seinen geliebten Pappenheimern um den Kopp Verlag und Konsorten hinzugeben, spricht er hier lieber laufend von „uns“, „unsere“, „wir“ etc. (nein Herr Doktor, zum wiederholten Mal, SIE gehören ganz sicher nicht zu uns!) und motzt in despektierlicher Art und Weise über alle möglichen CH Institutionen und deren generell unfähigen Repräsentanten – normalerweise zwar eher über „unsere“ Sozialindustrie“ denn über die SVP – geistiger Dünnpfiff in jedem Fall. Ein typisches Exemplar der Spezies „Dinge, die die Welt nicht braucht“ halt.

    • Danke, Sie bringen es genau auf den Punkt.

      Wenigstens sind nicht auch noch die Kredite an den gelben Potus in der Treuhandabteilung der CS gebucht, sondern beim «Schwesterinstitut» Deutsche Bank im Asset and Wealth Management (sic!) ….

      Und CS- /DB-Joe sitzt in der russischen Bank of Cyprus und amüsiert sich köstlich ob dem munteren Treiben.

  13. Ein weiteres mal wird flinkes Unternehmertum der CS als etwas schlechtes dargestellt.

    Please. Mein Kollege Dimitri Trump hat ein ganzes Land an ein feindliches Russland verschenkt, da darf die CS nicht ein bisschen Swissness exportieren? Im Gegensatz zu Trump’s Deal, profitiert ja hier das Schweizer Volk indirekt mit. Andauernd wird die CS kritisiert und man zeigt mit dem Finger auf Löcher und Verluste… auf dieser Seite oft mit viel Schadenfreude.
    Doch dann geht die CS hin und stellt sicher, dass besagte Schwächeleien bloss temporäre Aussetzer sind und die Zukunft weiterhin gesichert bleibt. Geerntet wird für diesen hochstehenden Finanzfeldaufschwung bloss Kritik. Da fragt sich: Gibt es irgendwas, das die Schweizer denn befriedigt? Geld, Frauen und Macht sind normalerweise die Dinge in anderen Länder, aber der Schweizer ist ein seltsam misratenes Tier. Nichts befriedigt ihn mehr als kritisieren und ablästern, dem Nachbarn die Polizei aufhetzen wenn die 6 Köpfige Familie mit den 3 Babies im Stress das Auto 4cm ausserhalb des Parkfeldes geparkt hat… oder natürlich, nach Ferien ein halbes Jahr lang jedem erzählen wie viel aufgeschlossener und natürlich freundlicher die Leute überall sind, ausser in der Schweiz.

    Man sollte sich vielleicht mal die Trumptrottel als Vorbild nehmen. Die beweisen Kadavergehorsam der obersten Güte, Trump könnte im Club Globe in Zürich rausfliegen, weil die Girls bei seinem Anblick ihr Essen einfach nicht behalten können… und die Trumptrottel würden erklären, dass der wahre Grund war, dass seine Virilität Angst und Schrecken verbreitete.

    Also seid endlich mal stolz, dass hier an den Behörden vorbei grosse Geldsummen ins Land fliessten und es immer noch tun. Swiss Made Terror Sponsoring, gutes, stetiges Geld in unsere Kassen. Innovativ, couragiert – Credit Suisse.

    „Geld ist wie Sex. Wenns dreckig ist, machts mehr Spass.“ – Marcel Du Pont, Milliardär und stolzer Onkel der Eidgenossenschaft.

    Onkel Du Pont auch sonst für die Schweiz da:
    https://twitter.com/Marcel_Du_Pont
    https://www.facebook.com/marcel.dupont.9849

    • Lieber Onkel Du Pont
      …dem Nachbarn die Polizei aufhetzen wenn die 6 Köpfige Familie mit den 3 Babies im Stress das Auto 4cm ausserhalb des Parkfeldes geparkt hat…, ja das ist zum kotzen Schweiz pur.
      Da haste recht, machst dann aber einen riesen Denkfehler, denn Gorbatcho(e?)v sagte zu Honnie anlässlich des Mauerfalls in etwa folgendes: …“wer zu spät kommt den bestraft das Leben“… Schwenken wir den Blick zurück vor der Zeit des GWG, als Köfferchen gefüllt mit Fantastilliarden aus Südamerika in Transitzonen!!! von Flughäfen die Hand wechselten, so dass Don Ochoa die Schweiz nie betreten und das Herkunftsland (eigentlich) nie verlassen hat. Das ging gut bis Washington sagte: so nicht. GWG 1. Auflage. Irgendwie muss die Pyramide ja weiterlaufen, wenn „wir“ das allerdreckickste Geld nicht mehr nehmen dürfen und so wurden in Deutschland, Frankreich und den USA „Steuersparmodelle“ verkauft. Bis Washington wieder sagte: So nicht!!! GWG 2. Auflage (Weissgeldstrategie). Mittlerweile befinden wir uns im Jahr 16 des War on Terror und die Schweizer Schlafschafe haben für sagenhafte 0,0 Terroropfer und für den Kampf gegen eben diesen Terrorismus (im Namen der Sicherheit) Spitzelgesetzte vom allerfeinsten abgenickt. Das sich in der Schweizer Filzokratie keine Staatsanwaltschaft finden wird, die das von LH aufgeworfene Thema an die Hand nehmen wird, ist (fast) so sicher wie das Amen in der Kirche, aber ev. nimmt Dein Freund DT das Thema ja ernst, rsp. wird der Schweiz unter diesem Siegel wiederum Fantastilliarden abpressen.
      So, und nach der Morgenpredigt geht Onkel Franco in der Karibik baden…..
      LG

    • Immer noch am Alkohol abbauen nach Pfingsten MDP?
      Absoluter Schwachsinn dein „Gequasel“.

    • swiss made terror Sponsoring höre ich nicht gerne. Wenn dem wirklich so ist, wollen wir das schnellstens abstellen. Die Schweiz steht für einen funktionierenden Rechtsstaat, zumindest sieht das die Staatsanwaltschaft so.
      Schlaf erst Deinen Rausch aus bevor Du hier was schreibst.

  14. Herrscht bei den Islamisten nicht ein Zinsverbot?
    Wenn es um die Finanzierung von „Guten Werken“ beziehungsweise „Gemässigten Rebellen“ (auch bekannt unter Namen IS, AlKaida etc.) in Syrien geht, dann scheint das nicht zu gelten…

  15. Quatar und CS passend doch sehr gut zusammen! Musste sich die CS gegenüber den USA nicht auch als „kriminell“ outen?

    • Ach ja wieder die alte Geschichte von wegen die CS musste sich schuldig bekennen. Wer die Anhörungen gesehen hatte Weiss was für ein Schmierentheater da veranstaltet wurde von den ursprünglichen Auslösern aller Verstösse. Aber man will halt nur sehen was einem gefällt.

    • Ja, das Schmierentheater von Brady Dougan, Rob Shafir, Romeo Cerruti und H.U. Meister, aufgeführt am 26. Februar 2014 vor dem US Permanent Subcommitee, haben wir gesehen. Es war unerträglich!

  16. Sie können einmal eine Aufstellung machen, welche lieben und netten Menschen – aus Funk und Presse wohlbekannt – in den letzten Jahrzehnten nicht schon Kunden schweizer Banken waren.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40351002.html

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13855392.html

    http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/geschichte/Was-aus-gestuerzten-Despoten-wurde/story/27718597

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-01/tunesien-schweiz-ben-ali-konten

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-05/libyen-schweiz-gadhafi-millionen

    https://www.swissinfo.ch/eng/mobutu-s-swiss-estate-finally-sold/2318148

    Hinsichtlich der Nachranganleihen als Eigenkapitalersatz ist es so, daß die Banken, würden sie keine Boni und Dividenden ausschütten, ihr Eigenkapital aus der Thesaurierung von Gewinnen verstärken könnten. So, wie es eigentlich sein sollte.

    https://www.fool.de/2017/03/07/erinnerung-das-hat-die-deutsche-bank-mit-deinen-letzten-milliarden-angestellt/

    In diesem Falle hätten man die Anleihen kündigen und zurückzahlen können, wozu der Emittent lt. Anleihebedingungen jederzeit berechtigt ist.

    https://hahn-rechtsanwaelte.de/infos-zu-tier-1-anleihen

  17. Vor lauter Geldliefern bekommen die CS-Leute einen Muskelkatar, und die feierenden Scheichs einen Saufkatar! 😁

  18. Das muss wohl ein Witz sein: ausgerechnet Saudi-Arabien klagt Katar als Schurkenstaat an. Wie die Angelsachsen sagen: the pott calls the kettle black…

    • „Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.“

      Spruch aus Deutschland

  19. Die Entwicklung um Qatar war abzusehen. Die Saudis sind, nicht zuletzt wegen fallenden Oelpreisen, extrem nervös geworden und drehen im Einklang mit einigen „Groupiesstaaten“ durch. Es wird, wie in den arabischen Ländern üblich, gelogen und angeschwärzt, dass sich die Balken biegen. Dazu kommt, dass Qatar immer mehr zur Konkurrenz im Tourismus wird, schöne Hotels, neue Einkaufmalls und gute Flugverbindungen. Dieses Zerwürfnis wird sich bald wieder legen und die Credit Suisse kann weiter tuggen, bis ihr das Liegen wehtut!

  20. Zur Erinnerung in diesem und vielen anderen Zusammenhänge: Das DoJ (department of Justice) in den USA hat die CS vor nicht langer Zeit als ,Kriminelle Institution‘ verurteilt. Die Vertreter dieser CS haben das Urteil akzeptiert und vor den Richtern und Staatsanwälten abgenickt und unterschrieben. Gibt es da noch was zu deuten, oder gar Fragen?