Die UBS gibt das Signal für eine neue Schweiz

Aus der Sicht des UBS-Konzerns ist es eine vernünftige Massnahme, die Saläre und Pflichtenhefte der über 50jährigen Mitarbeiter in der Schweiz zu kürzen. In Europa und, mehr noch, weltweit stehen Zehntausende ehrgeiziger Nachwuchskräfte zur Verfügung, die jederzeit bereit sind, für wenig Geld mehr zu arbeiten als die jetzt verwöhnten Generationen emotional und materiell satter Mitarbeiter, die mit möglichst wenig Aufwand hervorragend verdienen möchten.

Die Fehlannahme der meisten Schweizer, bei der UBS handle es sich um ein Schweizer Unternehmen, das nach guter alter Art geführt wird, wird nun entscheidend korrigiert. Die UBS ist eine global tätige Bank, die von ausländischen Aktionären dominiert wird und deren oberste Führungskräfte in erster Linie Ausländer sind, angefangen vom VR-Präsidenten Axel Weber bis zum Chef UBS Schweiz Martin Blessing. Beide sind Deutsche.

Diese Bank ist dem Schweizertum des vergangenen 20. Jahrhunderts so wenig zuzuordnen wie Google und Facebook normale Medienunternehmen sind. Die Strategie „Rainbow“ des UBS-Konzerns ist mehr als ein Wetterleuchten am Horizont. Sie bedeutet den totalen Umbau des Schweizer Sozialsystems, denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere Konzerne dem Beispiel der UBS folgen werden.

Für die UBS entstehen daraus, einmal abgesehen von den überschaubaren Umstellungskosten, nur Vorteile. Sie baut die alten, teuren Mitarbeiter ab und bietet jungen Mitarbeitern aus aller Welt grossartige Aufstiegschancen bei Salären, die sich international weiter sehen lassen können. Angesichts der grossen technologischen Veränderungen werden diese jungen Mitarbeiter mit der neuen, IT-getriebenen Bank besser zu Rande kommen als die alten Tiger, die nicht mehr rennen, sondern nur noch fressen wollen.

Die Sorge, herkömmliche Schweizer Kunden würden sich daran stören, ist nicht weiter ernst zu nehmen. Wer mit seiner Bank Geld verdienen möchte, dem wird es gleich sein, wer ihm gegenübersitzt. Zunehmend ist dies ohnehin ein IT-Programm und nicht eine menschliche Seele. Die romantischen älteren Hausfrauen mit Vermögen sind ohnehin auf Dauer kein ernsthaftes Zielpublikum für eine Weltbank. Sie machen zu wenig Umsatz, beherrschen die IT-Angebote nicht und müssen mit hohen Gebühren entweder genutzt oder abgegeben werden. Für eine echte Bankperformance sind derlei Klienten wenig geeignet.

Natürlich wird das Schweizer Sozialsystem damit auf den Kopf gestellt. Wer ab Hochschule mit 26 Jahren in eine Bank eintritt und vielleicht noch nach Stanford, Babson oder Harvard will, muss alle Studiengänge rasch durchlaufen. Er oder sie haben dann gut zwanzig Jahre Zeit, um eine Familie zu gründen, ein Haus zu bauen und eine dritte Säule anzulegen, denn mit 50 Jahren geht es schon wieder abwärts. Das ist wirklich Stress.

Zumal es schwierig wird, die erste und die zweite Säule zu finanzieren. Wenn immer mehr Schweizer Firmen dieses Modell übernehmen, geraten unsere diversen Sozialsäulen aus dem Gleichgewicht. Das kann einen Weltkonzern nicht interessieren.

Der Appell an die unternehmerische Verantwortung trifft nur Firmen, die sich genuin der Schweiz verbunden fühlen. Die alte Winterthur-Versicherung mit Peter Spälti an der Spitze war ein anderes Unternehmen als ihr Nachfolger, der heutige Axa-Konzern, Filiale Schweiz. Wenn Axa heute auch von einem Deutschen geführt wird, soll man mir dies nicht nachtragen, aber es ist Realität.

Wie lange es ein Nicolas Hayek II. und ein Peter Spuhler durchhalten, eine Schweizer Produktion aufrecht zu erhalten, wird sich zeigen. Hayek lebt seit Jahrzehnten von Franzosen, die aus dem Grenzgebiet in seine Fabriken im Jura kommen, Spuhler von Deutschen, die den kurzen Weg über den Bodensee nehmen. Was ist an der Schweiz noch schweizerisch?

Der Generation der Aufbauer nach dem 2. Weltkrieg, welche die Schweiz gross gemacht haben, sind zwei Generationen von Geniessern gefolgt. Bis vor dreissig Jahren hat dies einigermassen geklappt, dann folgte die Phase des Ausverkaufs grosser und kleinerer Schweizer Firmen an ehrgeizige Ausländer: Araber, Chinesen, Deutsche, Ägypter.

Wir sollten uns also nicht wundern, wenn diese neuen Aktionäre nicht mehr ein Schweizer Sozialsystem finanzieren wollen, das aus dem letzten Jahrhundert stammt. Es geht nicht mehr darum, wie gross wird meine zweite Säule sein, sondern erhalte ich noch eine zweite Säule und wird der Staat meine jämmerliche erste Säule noch zahlen können.

Im Kampf um die dritte Säule, das selbst Verdiente und Ersparte, sind nun alle gefordert. Wer nicht ärmer werden will, muss sich den lateinamerikanischen, asiatischen und afrikanischen Konkurrenten im Arbeitsmarkt stellen. Das blieb früheren Generationen erspart.

„En marche, la Suisse“, lässt sich an dieser Stelle anfügen. Die Schweiz ist auch auf dem Gebiet der Globalisierung Weltmeister, ein grösserer noch als Roger Federer. Damit schrumpft die alte, beinahe gemütliche Schweiz, und es wächst die neue Schweiz des globalen Wettbewerbs auch auf dem Arbeitsmarkt.

Meine Empfehlung: Bewegt Euch, chers confrères.

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18 Kommentare zu “Die UBS gibt das Signal für eine neue Schweiz

  1. Herr Bayer
    Ich verstehe nicht ganz, ob Sie nun die geschilderte Situation, befürworten oder nicht? Eine „neue Schweiz des Globalen Wettbewerbs“, das ist ja schon ziemlich geisteskrank, wenn dabei gleichzeitig das gesamte soziale Gefüge und die Demokratie als solches demontiert wird, nicht wahr? Muss eigentlich alles dem Mammon untergeordnet werden? Ist man gegen die dekadenten Globalisierungspläne, wird man schnell als kleinkariert, Abschotter und weiss ich was alles diffamiert! Aber unterhalten Sie sich gerne mit ein paar Geldscheinen, Aktien, und telefonieren Sie mit Ihren Anleihen aus dem Portfolio, weil es kein soziales Gefüge und keine Gemeinschaftskultur mehr gibt? Muss offenbar ziemlich bereichernd sein, sonst würde dies nicht die gesamte Welt so anstreben, oder?
    Finden Sie es gut im Namen der Globalisierung (Raubtierkapitalismus!) andere Länder und Völker auszubeuten (und gleichzeitig heuchlerische Pseudo-Entwicklungshilfe zu tätigen), den Planeten mit Kriegen um die Ressourcen zu zerstören, alle vom System ausgespuckten ü50er dem eigenen Schicksal zu überlassen, Studierende zu Globalisierungsmarionetten heranzuzüchten? Den Planeten, unsere Nahrungsmittel und unser Trinkwasser zu vergiften? Unsere Luft zu verpesten (gemeint ist nicht das harmlose C02,das mit Hilfe der Systemmedien verteufelt wird, obwohl es eine der wichtigsten Lebensgrundlagen überhaupt darstellt!!!) durch Feinstaub, Chemtrails, Pestizide, Radioaktivität, Nanopartikel und dergleichen), den Genderwahn und die Gleichmacherei bis zur absoluten Dekadenz weiter voranzutreiben? Und das alles nur, damit wir ein paar globale Kartelle haben werden die uns vorgeben, was richtig und falsch ist, und wie wir unser Leben zu gestalten haben? Wollen Sie wirklich in so einer Welt leben?
    Warum springen derart viele schwerreiche Banker aus dem Fenster oder werden irgendwie anders verselbstmordet? Geld muss ja offenbar sowas von Glücklich machen, dass es für manche Superrreiche kaum mehr auszuhalten ist!

    Sollten wir und nicht doch lieber auf die wesentlichen Dinge im Leben konzentrieren? Dafür braucht es weder Links noch Rechts, keine Lobbies, keine (verlogene) Kirche, keine Universitäten, keine Kartelle, keine globalen Firmen, keine Kriege, keine Zerstörung unserer Lebensgrundlage, keine Mütter denen Ihre Karriere wichtiger ist als das Wohlergehen und bestmögliche Erziehung für die eigenen Kinder, keine Männer die sich im Genderwahn eine Gebärmutter einpflanzen möchten!

  2. «In Europa und, mehr noch, weltweit stehen Zehntausende ehrgeiziger Nachwuchskräfte zur Verfügung, die jederzeit bereit sind, für wenig Geld mehr zu arbeiten als die jetzt verwöhnten Generationen emotional und materiell satter Mitarbeiter, die mit möglichst wenig Aufwand hervorragend verdienen möchten.»
    Die Aussage ist in mehrfacher Hinsicht erhellend. Die herausragende ‚Qualifikation‘ ist offenbar der Ehrgeiz, mehr braucht es nicht. Weil aber da keine anderen Qualifikationen (keine Erfahrung, wenig Know-How) sind, sind die finanziellen Ansprüche natürlich weniger hoch. Interesanterweise betrachten es die Banken sonst als Tugend, mit ‚möglichst wenig Aufwand möglichst viel zu verdienen‘. Das gilt anscheinend nur für die Firma, nicht für die Mitarbeiter derselben…

  3. Die Schweiz bleibt nach wie vor eine Hochpreisinsel im Immobilien, Verkehr und Konsum. Jede „Hundenische“ kostet mittlerweile 1Mio., Von SBB-Preisen sprechen wir nicht mehr und viele kaufen bei Aldi Deutschland. Rein wirtschaftlich müssten alle ü50 ihre Immobilien verkaufen und auswandern damit mehr junge Ausländer bei uns Platz haben.

    Warum weiterhin AHV (=Umlaufsverfahren) und PK finanzieren? Mit negativen Zinsen ist es nur rentabel, wenn Immobilien- und Aktienpreise hoch bleiben. Kracht der Markt hat es sich weniger gelohnt Sozialbeiträge zu „verrenten“. Ausser Spesen nichts gewesen.
    In Sache Tiefpreis: vieles wurde in Indien und Polen usw. outsourced. Dort sind die Immobilienpreise auch gestiegen.

    Egal wo man wohnt und lebt, der Mittelstand wird es hier und dort nicht schöner haben. Hauptsache „Kundenzufriedenheit“ und „EPS“. Interessant wäre den %-Abbau von ü50 mit Immigration in der Dienstleistungsindustrie zu vergleichen.

    Ehem. KV-Absolventen werden systematisch von jungen Uni-Absolventen aus dem Ausland ersetzt. «Swiss Made»-Anteil sinkt eigentlich und man kann alles „digitalisieren“, dann ist es egal woher das Software kommt.

    Aber unser Schweizer Paradies bleibt eine „Preishölle“ für unsere Kinder vor allem wenn sie nicht studieren. Nebenbei hat sich den Aktienkurs von Finanzdienstleistern nicht so entwickelt, dass es sich gelohnt hat diesen Wandel als Aktionär oder Sparer langfristig zu finanzieren, https://nzzas.nzz.ch/wirtschaft/banken-schroepfen-die-sparer, ausser bei Dividenden.

    Summa Summarum: Sparer=“dumm“, Konsument=“dumm“, ü50=je nach P/L dumm. Ich hab mich das Altwerden anders vorgestellt.

  4. Herr Bayer…………….

    Sie denken also das es eine gute Strategie ist die Jungen zu fördern und die alten zurückzubinden ?
    Bislang war es eigentlich so das die alten kraft ihrer langen Erfahrung mit den Jungen d8urchaus mithalten konnten, ausser natürlich in Berufen in denen nur die körperliche Fitness auschlaggebend ist.

    Tja, ein Plädoyer für weniger Miteinander und mehr Marktwirtschaft.
    das dabei unsere Väter und Mütter auch auf der Strecke bleiben…… ist ihnen das entgangen ?
    Und wer wird sie dann über die Runden bringen, werden das wieder die gutverdienenden Jungen tun, so wie einst auch schon ?

    Nun ja, und wer keine Jungen hat…..

    Es ist eine gefährliche Denkweise die sie da aufzeigen.

    2 Dinge können passieren.
    das Volk beginnt sich zu wehren, wir vertreiben die UBS, Regierung, Politiker, Ausländer und tragen die Folgen.

    2 wir lassen so alte wie sie einfach aussen vor, warum sollen wir beispielsweise Ihnen Herr Bayer noch eine Pension geben.
    Balast gibt’s eh genug…….

    • Und was ist mit den über 50 jährigen in der Konzernspitze, werden denen die Löhne auch gekürzt oder gehen diese weiter nach oben.
      Wann werden diese Lähne endlich auch einmal beschnitten?

  5. Sogenannte „ehrgeizige Nachwuchskräfte“ sind nicht immer im guten Sinn für ein Unternehmen aktiv. Die unterschätzte Erfahrung fehlt, Entscheide werden (zu) schnell gefällt, erweisen sich später als unüberlegt und schädlich. Über 50-Jährige sollten deshalb nicht generell weniger Lohn erhalten nur weil sie gelegentlich etwas „langsamer“ agieren. Der Mitarbeiterwert muss ganz individuell beurteilt werden. Ein >50 kann sogar gerade deswegen an Wert gewinnen.

  6. mein Glaube, dass es der Souverän und die Politik ist, die das Schweizer Sozialsystem bestimmen und nicht die Banken, ist bis heute präsent.

    Wir haben ja die „ligth Migration“ d.h. die Banken können nicht endlos Personen importieren aus der ganzen Welt – da es anscheinend bald zu erhöhten Prozenten bei den Bankarbeitslosen führen wird, ist der Level erreicht, wo die Banken die RAV s für Personal anrufen müssen. Oder ist diese „light Masche“ nur Fiktion???

  7. „Wir sollten uns also nicht wundern, wenn diese neuen Aktionäre nicht mehr ein Schweizer Sozialsystem finanzieren wollen, das aus dem letzten Jahrhundert stammt. Es geht nicht mehr darum, wie gross wird meine zweite Säule sein, sondern erhalte ich noch eine zweite Säule und wird der Staat meine jämmerliche erste Säule noch zahlen können.“
    Sorry Herr Weidmann, was international an unseren Renten (ich rechne 3’200 AHV mit einer vollen Ehepaarrente und mindestens 2’500 PK pro Monat auch bei einem knapp durchschnittlichen Einkommen) „jämmerlich“ sein soll, bleibt mir ziemlich schleierhaft.
    Einzig der gegensätzliche Druck – Unternehmen wollen keine ü50-er mehr und die Politik will sie wenn möglich bis ü70 arbeiten lassen – ist natürlich wenig förderlich.
    Nur wenn die Löhne – wie von Ihnen ja angesprochen – „überprüft“ und angepasst werden, wird der Einwanderungsdruck mit Sicherheit irgendwann abnehmen und die ü50-er werden dann – halt eben zu leicht korrigierten Konditionen – wieder mit Handkuss weiter beschäftigt (Es gibt auch 30-jährige, welche noch nie was von einem Quelltext gehört haben!).

  8. Ist immer sehr einfach mit seinem Wohlstandsbäuchen Kritik zu üben.
    Verraten Sie mir doch noch eins, warum steigt dann die BurnOut Quote immer noch, wenn alle nur noch fressen.
    Ich bin mir sicher, Sie werden nie ein BurnOut haben.

  9. Sehr geehrter Herr Bayer – leider haben sich einige Fehler in Ihren Artikel „eingeschlichen“.

    Zur Studie:
    1. Sie beziehen sich auf eine UBS-Studie. Solche unabhängigen Ökonomen-Meinungen sind nicht gleichzusetzen mit Konzernmassnahmen. UBS hat keine flächendeckenden Lohnkürzungen für Ü-50-Mitarbeiter vorgeschlagen.
    2. Die Studie ist ein Diskussionsbeitrag zu für die Schweiz aktuellen Themen wie der verschärfte Fachkräftemangel und der fortlaufende Kostenanstieg in den Sozialversicherungen. Die Hauptaussage ist, dass sowohl die Unternehmen als auch die Gesellschaft zunehmend auf ältere Arbeitskräfte angewiesen sind. Neben Zahlen und Fakten zur Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitskräfte sowie Szenario-Berechnungen zum Fachkräftemangel (beides hat nicht den Weg in Ihren Artikel gefunden) stellen die UBS-Ökonomen verschiedene Modelle vor, mit denen ein längeres Erwerbsleben ermöglicht werden kann. Sie haben in Ihrem Artikel ein einziges Modell herausgepickt und verzerrt dargestellt. Dies ist äusserst bedauerlich, da die Schweiz innovative Impulse für eine Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von älteren Arbeitskräften braucht – einseitige, zugespitzte Darstellungen von möglichen Lösungsansätzen sind einer sachlichen Diskussion in dieser so wichtigen Frage nicht förderlich.
    3. Sie erklären zwar nicht, was Sie unter einem „Totalumbau des Sozialsystems“ verstehen – Fakt ist aber, dass die in der Studie vorgestellten Vorschläge genau das Gegenteil anstreben, nämlich ältere Arbeitnehmende möglichst lange im Arbeitsmarkt halten zu können damit sie länger beschäftigt bleiben und auch Sozialbeiträge leisten können. Wie sie anhand der Studie auf eine Unsicherheit der 2. Säule kommen, ist nicht nachvollziehbar und falsch.

    Link zur Studie: https://www.ubs.com/magazines/impulse/de/unternehmensfuehrung/2017/generation-silber-im-unternehmen.html

    Zu Ihren Aussagen zu UBS im Allgemeinen
    1. UBS hat bei vielen Gelegenheiten die Wichtigkeit von älteren Mitarbeitern hervorgehoben. Der Anteil der über 50jährigen ist bei UBS rund 25% – das entspricht dem Anteil dieser Altersgruppe an der Schweizer Erwerbspopulation. Der Anteil bei UBS hat über die letzten Jahre zugenommen – damit ist auch Ihre Aussage, dass UBS ältere Mitarbeiter zugunsten von Jungen abbaut, falsch.
    2. Die Führungskräfte von UBS sind nicht „in erster Linie Ausländer“. Unsere Konzernleitung besteht aus 50% Schweizern – inklusive unserem CEO.
    3. Die meisten international tätigen Firmen haben einen grossen, wenn nicht gar mehrheitlichen Anteil an ausländischen Aktionären.

  10. Deutschland hat sicher gute Manager, leider kommen tendenziell die Schlechten zu uns: Weber, Spiesshofer, Blessing
    Aleidus Bosman

  11. „Im Kampf um die dritte Säule, das selbst Verdiente und Ersparte, sind nun alle gefordert. Wer nicht ärmer werden will, muss sich den lateinamerikanischen, asiatischen und afrikanischen Konkurrenten im Arbeitsmarkt stellen. Das blieb früheren Generationen erspart“

    Einzig die Chinesen, Deutsche, UKler und Amis sind da etwas ernstzunehmen. Der Rest ist vom Arbeiten her eher als eine Mischung aus Frankreich und Italien zu verstehen.

  12. Zur Erinnerung:
    Es waren die Investmentbanker in New York unter Führung von Costas, Grano, Wolff, die der UBS den 70 Milliarden Verlust einbrockten.
    So viel zu den hochgejubelten Ausländern.

  13. „..Zehntausende ehrgeizige Nachwuchskräfte aus aller Welt..“
    So wie der UBS-Trader Kweku Adoboli aus Ghana, der auf Anhieb 2,3 Milliarden Verluste produzierte!

    • Überlegen Sie sich in diesem Zusammenhang gut, wieviel vom heutigen Wirtschaftswachstum von 1,x % p.a. wegfällt, wenn niemand mehr Immobilien zu den heutigen Preisen kauft und baut.

      Und was alle jene 50jährigen machen, die aktuell die Millionenhypotheken auf ein kleines Häuschen im Speckgürtel oder einer mittleren Wohnung in der großen Stadt aufgenommen haben, angesichts der von Herrn Bayer zutreffend geschilderten Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven im Alter.