Deutsche Bank: Titanic im Prime Tower

Schweizer Ableger blutet aus: Massenflucht der Spitzenleute zu Citi, UBS – CEO Pedro „Peitschen“-Hinder rastet aus.

Die Deutsche Bank Schweiz war eine der stolzesten und grössten Auslandsbanken des Finanzplatzes. Nun ist das Institut mit immer noch weit über 500 Angestellten auf Titanic-Kurs.

Im Zürcher Prime Tower flüchten derzeit die besten Leute – und zwar fast alle gleichzeitig. Umgekehrt schart Chef Pedro Hinder eine Truppe von Ex-Kollegen aus UBS-Zeiten um sich.

Die Lage ist dramatisch. Die Deutsche Bank Schweiz hat in den ersten elf Monaten einen massiven Ertragseinbruch erlitten. Allein bei den Schlüsselkunden sackte der Ertrag auf einen Bruchteil von früher zusammen.

Die Bank schreibt rote Zahlen. Ein Insider schätzt das Minus beim operativen Ergebnis auf „30 bis 40 Millionen“. Einzig mit Sondereffekten könne das Ergebnis einigermassen im Lot gehalten werden.

Pedro Hinder reagiert so, wie es seinem Charakter entspricht. Er schreit herum, fordert die Leute zu mehr Leistung auf, treibt sie mit Gewalt an.

Peitschen-Pedro in seinem Element. Nur hilft das in der verzweifelten Lage, in der sich die Deutsche Bank Schweiz befindet, nicht wirklich.

Im Gegenteil, Hinder verursacht zusätzliche Kosten. So führte eine Art Mobbing gegen seine Finanzchefin zu einem teuren Abgang.

Carmen Herbstritt heisst die Frau, sie lieferte laut einer Quelle solide Arbeit. Doch Pedro Hinder wollte sie offenbar loswerden. Mal für mal stellte er sie vor versammelter Geschäftsleitung bloss.

Bis die Frau genug hatte. „Pedro, is this personal?“ Darauf Hinder: „Yes, this is personal.“

Ein Faux-pas der Extraklasse. Und das vor sämtlichen Kollegen, also quasi öffentlich. Die Deutsche Bank kommt der Ausbruch ihres Schweizer CEOs teuer zu stehen.

Frau Herbstritt ist weg – vermutlich mit einem schönen Abgangsbatzen.

Sie ist nicht die einzige. In den letzten Monaten war bei der Deutschen Bank Schweiz ein Aderlass zu verzeichnen, der seinesgleichen sucht.

Thomas Schlaus, über 20 Jahre bei der Deutschen Bank, in der Schweiz als Chief Operating Officer für die grössten Kunden des Bereichs Europa und Naher Osten: auf und davon zur Citi.

Thomas Steffen, wichtiger und langjähriger Kundenberater für grosse Klienten: ebenfalls zur Citi.

Claude Casavant, der erfahrene Mann für Kredite, was für die anvisierte Kundschaft der Deutschen Bank besonders wichtig ist: Auch er verliess die Bank, wechselte zur UBS.

Gleich wie Thomas Eggenschwiler. Der auf dem Finanzplatz bekannte Risikochef heuerte kürzlich bei der Nummer 1 der Branche an.

Ein Sprecher der Deutschen Bank Schweiz will die Abgänge nicht schönreden, meint aber, die Bank habe auch viele neue Leute an Bord geholt.

„Wir bedauern, wenn uns Leute verlassen, die wir gerne behalten hätten. Handkehrum sind im Laufe des Jahres viele gute Leute zu uns gekommen.“

Über alles gesehen bestehe kein Grund zu Panik, sagt der Deutsche-Sprecher. „Unsere Fluktuation in der Schweiz liegt im normalen Rahmen.“

Quellen zeichnen ein anderes Bild. Da wäre zunächst Joerg Walti, von allen nur „JJ“ genannt. Er landet auf einem Abstellgleis.

Das Urgestein im Trading stellte sich gegen den technologischen Wandel. Nun hat man für ihn ein warmes Plätzchen als Frühstücksdirektor gefunden.

Im Team von „JJ“ gab es einen Abgang als Folge eines Genfer Skandals mit vermögenden Araber-Kunden. Es handle sich um ein „Bauernopfer“.

Weiter im Takt mit den Abgängen: Ein Drittel des ganzen JJ-Teams sei am Gehen oder bereits weg.

Im Genfer Saudi-Team sei die Hälfte aller Kundenberater geflüchtet. Damit liege die gross angekündigte Middle-East-Strategie der Deutschen Bank in Scherben.

Die Dramatik auf der Teppichetage im Prime Tower steigt. CEO Pedro Hinder versucht mit aller Kraft, das Steuer herumzureissen.

Seine Vertrauten, die er für den Job geholt hat und von der UBS her kennt, sind Paul Arni und Peter Schmid. Sie haben eine Herkulesaufgabe vor sich, mit wenig Aussichten auf Erfolg.

„Die Sache ist gelaufen“, meint ein Gesprächspartner. „Spätestens 2019 macht die Deutsche Bank ihren Laden in der Schweiz dicht.“

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

59 Kommentare zu “Deutsche Bank: Titanic im Prime Tower

  1. Immer wieder bin ich erstaunt, wie solche Choleriker es an die Spitze schaffen. Mit Schreien und Schnauben vor den Mitarbeitern Inkompetenz verdecken.

    Da wundert es nicht, dass ich solche Zeilen mit Genuss lese.

    „Spätestens 2019 macht die Deutsche Bank ihren Laden in der Schweiz dicht.“

    Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen dieser Welt, wann lernt ihr es endlich….

  2. Ich freue mich auf den Niedergang dieser unanständigen Bank, die mich um 1,5 Mio Euro erleichtert hat. Der Kommentar Panama Papers zeigt auch, was für ein deutsches Team dort arbeitet.

  3. Kein einziger Kommentar zu JJ bis jetzt? Entweder lesen andere Urgesteine aus dem FX kein IP oder niemand kennt ihn.
    … er wehrt sich gegen den technologischen Wandel; das ist das Problem vieler Banker und speziell vieler Urgesteine aus dem (FX)-Trading. Und dann wundert sich jeder wieso solche Mitarbeiter plötzlich auf der Strasse stehen. JJ sollte aber seine Schäfchen im Trockenen haben. Er war ja immer bei gutzahlenden Firmen angestellt.
    „JJ, was tust du dir das noch an?! Geh in Pension und geniesse s Leben“

  4. In diesen Kommentaren (ch-banker, Swiss mountain usw.) zeigt die Schweiz und die Schweizer mal wieder sein wahres Gesicht. Arrogant bis zum Erbrechen, von einer Selbstüberschätzung getragen, die seinesgleichen sucht.

    Das „beste Land der Welt“ – jahrzehntelang satt geworden und verwöhnt weil man einfach nur die Nachbarn aussaugen muss. So einfach ging das! Investitionen in eine höhere Akademikerquote, damit man z.B. den Bedarf an Ärzten selbst stemmen kann? Fehlanzeige, wozu denn wenn der doofe deutsche Steuerzahler die Ausbildung an deutschen Unis finanziert und die Schweiz sich diese gratis ins Land holen kann.

    Ich habe es so satt!

    Und die Mär von der geringenCH Steuer ist geradezu lächerlich volksverdummend. Ich habe als Unternehmer jahrelang 10% meines Einkommens in die AHV eingeschmissen und bekomme nur einen Bruchteil davon angerechnet. In Deutschland habe ich hingegen Wahlfreiheit und einen Höchstbetrag- niemand zwingt mich hier ungedeckelt pauschal mit 10% ein nationalistisch ausgerichtetes Rentensystem zu finanzieren.

    Die SWISS ist ein Paradebeispiel, die jedem Schweizer zeigen sollte: Ihr seid nur Kuhhirten, ohne fähige Ausländer bekommt ihr nichts gebacken!

    • Flughafen Berlin-Brandenburg (auf dieser Baustelle arbeiten nur Deutsche) genau: ihr kriegt alles termingerecht und innerhalb des Budgets gebacken 😀
      Dein Kommentar entspricht grenzdebilen Äusserungen eines unbrauchbaren Dorftrottels. Ich schlage vor, Du kommentierst mal die Schweiz in der Öffentlichkeit (Bar, Restaurant) in diesem Stil. Über die Antwort könntest Du ja dann in Pflegestufe 4 ein paar Monate lang nachdenken….

    • @Panama Bild Papers

      In ihrem weinerlichen Aufsätzli isr es ihnen trefflich gelungen, die cliches « DER » Schweizer und « DER » Deutschen zu zitieren

    • Oh wurde die Aufenthaltsbewilligung nicht verlängert? Wer solch einen Bullshit wie Sie hier nieder schreibt gehört auch nicht hierher. Wir freuen uns hier dass Sie nicht mehr bei uns sind.

    • Immerhin bietet die Schweiz stabile Rahmenbedingungen und hat in der jüngeren Vergangenheit nicht zweimal Totalverlust erlitten, wie Ihr Gelobtes Land. Aerzte haben schon früher DE verlassen, wie z.B. Dr. med. Mengele, den es ins ferne Argentinien zog.

    • Ferkel und Sprechstunde haben recht! Weinerlich und unbelesen, dumm und voreingenommen (s. IP heute).
      Beleidigungen eines Zukurzgekommenen sind egal. Sein Stolz auf die deutsche Akademiker-Quote ist hohl (selber ist er keiner). Warum arbeiten viele deutsche Aerzte lieber in der Schweiz? Welches Gesundheitssystem ist wohl besser? Thema AHV: Wir Schweizer wissen, dass wir ev. mehr einzahlen als wir je beziehen werden. Wäre solche Solidarität in einem stieren Land wie D möglich, wo alle finden, sie seien sicher zu kurz gekommen? Mal schauen wie das deutsche Umlageverfahren hinführt… sicher zu weiteren Steuererhöhungen. Viel Spass dann. Und lies auch brav die NZZ von heute (S. 27). Shabby chic BER my ass!

    • @Panama Papers
      Danke für das Kompliment, ich finde Kuhhirten cool und viel wichtiger als viele andere Jobs.. Wieso wollen dann soviele zu uns kommen ? Wir waren mal ein armes Land aber unsere alten Generationen haben dieses Land aufgebaut wie auch immer aber irgendwas haben sie richtig gemacht denn sonst wären wir nicht eins von den reichsten Ländern. Und ja das mit dem aussaugen machen nun andere. Schade schade ich habe einfach nur Mitleid mit Dir wünsche Dir aber trotzdem schööni Wiehnachte

    • In einem Punkt hat Panama Papers recht: viele Schweizer sind arrogant, selbstvergnüglich und schlicht dümmlich.

      Swiss Mountain bestätigt das in seinem Kommentar vortrefflich:

      „Wir waren mal ein armes Land aber unsere alten Generationen haben dieses Land aufgebaut, wie auch immer“

      WIE AUCH IMMER

      Die meisten Schweizer haben keine Ahnung, warum die Schweiz ein reiches Land geworden ist. Fragen Sie mal ein wenig im Kollegenkreis rum. Viele haben das Gefühl, das sei einfach so und man habe ein naturgegebenes Recht darauf…arrogant und selbstvergnüglich.

      Mit dieser dümmlichen Einstellung wurden viele Errungenschaften der Schweiz in den Wind geworfen. Die Schweiz ist dabei, in einer globalisierten Welt drastisch an Lebensstandard zu verlieren.

      Sie werden sehen, auch hier werden keine objektiven Kommentare von Schweizern folgen, die das Problem im Grund erfassen.

    • Selbstvergnüglich? Aber natürlich doch. Und uns ist es wohl dabei. Wir können uns drauf verlassen, dass unsere Systeme auch in 20 Jahren noch funktionieren werden. Sollen wir da nicht etwas „vergnügt“ sein?
      Happy x-mas!

    • @Vicky
      Merci, ich weiss scho was eusi älteri Generation gmacht hätt, nämlich härt gschaffet, intelligenti Politik betriebe und halt gueti Qualität abgliefert und zwar überall ob Banking, Industrie etc. Eus aber als dümmlich und Kuehirte z’betitle isch halt wämmer nidiesch isch und sich nöd andersch wehre chan. Lueg Du chasch schribe was willsch aber wie schomal gseit wieso chömmed ihr dänn immer no zu eus ? Geld ? Oder wäg dä schöne Kuehhirte/inne ? Oder ev. will mir so nett sind ? Egal bis eifach konsequent und gha dänn mir chömmed au ohni eu zrecht.

  5. Ein solcher Führungsstil bringt nichts, im Gegenteil, die Struktur wird auf lange Zeit geschwächt! Mitunter liegt die Ursache in der fehlenden Zeit, Ungeduld und Gier nach Erfolg und Geld. Hauruckübungen sind das Resultat die kurzfrisig etwas bringen, langfristig um so mehr errodieren lässt. Zeit, Geduld und Musse findet man kaum noch. Stattdessen Heerschaaren von Schaumschlägern – ein Fehler!

  6. Die diskrete und zurückhaltende TKB musste resolut handeln: Sie duldete den UBS-Peitschen-Stil überhaupt nicht. Und mit einem geräuschlosen Ueberraschung-Coup ward der Spuk über Nacht beendet.
    Klasse VR.

  7. Es ist schon Jahre zu beobachten: das System Deutsche Bank ist gescheitert, nicht nur in der Schweiz. Kein Unternehmen, welcher Branche auch immer, das auf die brain force seiner Belegschaft angewiesen ist, kann sich eine Führungskultur aus dem 19. Jahrhundert leisten. Sicher, es gibt ein paar wenige Nutzniesser dieses kundenfinanzierten Selbstbedienungsladens, die derzeit versuchen ihre Haut möglichst teuer zu verkaufen, aber für die meisten Interessengruppen ist und bleibt die Deutsche Bank eine gigantische Wertvernichtungsmaschine. So sagen wir zum Abschied leise „Servus“ … und behauptet später nicht niemand hätte Euch gewarnt.

  8. Pedro ist nicht mal das Problem. Der legt den Finger in offene Wunden.

    Das tut manchen Ballerina-RMs halt zu weh. Mit dem durchaus zugkräftigen Brand und einem signifikanten Kreditgeschäft sollte da wesentlich mehr substantielles Geschäft machbar sein.

    Die viel grösseren Probleme sind:

    a) ein paar Ex Retailbanker, Investmentbanker und McKs die glauben, nur wenn man sich ein Private Banking Schild umhängt, wäre es ausreichend, aber das Geschäft im Detail nicht verstehen. Das beginnt in der Bereichsleitung und zieht sich mindestens durch die ersten zwei Managementebenen. Damit einher gehen sowohl strategische Fehler wie auch grober Unfug bei Personalrekrutierung und -entwicklung.

    b) Wünsch-dir-was Zielvorgaben von Wachstum und Rendite im UHNW Bereich bei gleichzeitiger aktiver Erosion der Sweet-spot HNW Segmente.

    c) grossflächig schlecht ausgebildete, extrem risikoaverse Supportfunktionen, die das Geschäft durch Unkenntnis und mangelnden Geschäftssinn ruinieren.

    d) der wohl qualitativ schlechteste Service vom outgesourcten Backoffice

    Dass da kein RM vor Freude jubiliert, dürfte klar sein. Jede andere Grossbankenplattform ist besser aufgestellt.

    Ein Grossteil der Problemstellungen ist übrigens noch das Ergebnis vom Vorgänger, Schweizer notabene.

  9. Auch bei der CS werden „kleine“ Kunden mit WS-Depot gemolken was das Zeug hält. Die Kundenberater werden dazu gepeitscht, dass ihre Kunden Umsatz (sprich Erträge für die Bank) im Depot machen. Oder noch schlimmer, der Kunde soll seine Direktanlagen in teure und unrentable Mandate switchen. Kunden, welche hier nicht mitmachen, werden mit horrenden Depotgebühren „belohnt“, welche rund doppelt !? so teuer sind wie bei einer Regionalbank.

    • an Bärner
      Sie nennen die Sache beim Namen, ohne Umschweife. Einige der Schweizer Gross-Banken haben den Umgangston mit den Kunden derartig verändert, dass man sich fragt – sind das eigentlich noch unternehmerisch Denkende? Vielleicht ist es auch eine Fehlentwicklung des Kapitalismus, der vom Geldhaus permanent alimentierte, angestellte Nichthafter glaubt tatsächlich, er wäre „echter“ Unternehmer und vergreift sich zügellos am Kunden, da er finanziell im Gegensatz zum unternehmerischen Vollhafter, niemals etwas befürchten muss.

    • Ich habe mein ganzes Depot letzten Monat von CS zur Postfinance gezügelt. Die Transferkosten wurden von PF vollständig übernommen, die Depotgebühren betragen weniger als 10% dessen, was die CS verlangt hat.
      Kurzum: es gibt Alternativen. Nicht klagen, sondern handeln!

  10. Wenn man viele gute Kunden proaktiv rauswirft, weil sie angeblich zu klein sind (dass wir uns richtig verstehen auch 3 Mio sind bei der Deutschen Bank Schweiz zu klein) sollte man sich anschliessend nicht wundern, wenn die Erträge einbrechen. Eine Firma die keine guten Kunden mehr will (zum Teil langjährige gute Kunden) hat auch keine Daseinsberechtigung mehr. Es wäre nur eine logische Folge, wenn die Deutsche Bank irgendwann in der Schweiz verschwinden würde. Es wäre übrigens auch kein wirklicher Verlust für die Schweiz, denn ein solch arrogantes Verhalten schadet dem Finanzplatz. Andere Banken in der Schweiz hatten übrigens ihre helle Freude, dass die Deutsche Bank Schweiz gute ertragreiche Kunden nicht mehr wollte. Der frühere CEO Bizzozerro war eben auch ein Manager und kein Unternehmer. Von unternehmerischem Handeln und Geld verdienen hatte der keine Ahnung.

    • an moritz
      Sie treffen genau den Nagel auf dem Kopf, denn es ist inzwischen mehr als skandalös, wie viel „Gross-Banken“ in der Schweiz unter einem exorbitanten, selbstverschuldeten Kundenverlust der einem Wahrnehmungsverlust und eigener Überschätzung geschuldet ist, in finanzielle Bedrängnis kommen. Ich kann da nur noch von einer „ZKB-Posse“ berichten, in der ein Sachbearbeiter einem ausländischen Multimillionär mitten ins Gesicht sagte: „Dass es aber nicht sein kann, sein Geld nur auf dem Konto herumliegen zu lassen…“. Ah, ja dieser Satz hat die Bank damals wirklich ein Stück weitergebracht – einfach unglaublich.

    • @ Zar
      Nie ein Sachbearbeiten unterschätzen… wie bei uns ein „Centurion“ damals war…
      Oder: “ Die Stärke eine Istitution (Firma, Nation, Imperium…) hängt immer von dem schwachen Glied in die Mannschaft… aber es gibt Ausnahmen, ich zum Beispiel, oder ein Ronaldo / Messi können immer wieder den Unterschied machen.
      Sei bereit, arbeite Smart und nicht Hard!😊🎅💥

    • Es macht vor allem auch betriebswirtschaftlich keinen Sinn. Zehn kleinere bis mittlere Kunden sind ertragsreicher als ein grosser mit insgesamt gleich viel Assets, da letzterer viel bessere Bedingungen aushandeln kann. Zudem besteht ein viel grösseres Risiko, dass der eine grosse Kunde abspringt und die Bank wechselt. Wer das nicht begriffen hat, macht echt keine gute Arbeit und muss sich nicht wundern, wenn die Zahlen einbrechen und die Reputation flöten geht. Aktiv Kunden rausschmeissen geht schon gar nicht, jeder herausgeworfene Kunde kommt nie mehr zurück und zieht mindestens 10 Kunden aus seinem Beziehungsnetz nach, welche die Bank dann bei der erstbesten Gelegenheit auch wechseln.

    • Unter 3 Mio zu klein und unerwünsht? Da haben gewisse Mänägerli tatsächlich den Grössenwahn!

    • Kein Problem damit, denn Eure Vermögenden wohnen und versteuern ja sowieso nicht in DE (wollen doch nicht von einer untauglichen Physikerin gemolken werden 😉

    • @Peitschli_Perli
      Nein, sicher nicht, man kann doch nicht das Schweizer Banking mit dem in Deutschen Bankhäusern vergleichen. Ihr braucht unsere Schweizer Ableger in Deutschland den vom Private Banking habt ihr keine Ahnung.Macht doch einfach euer Retailbanking da baucht es kein grosses Know-how….

    • @Kavallerie-Peer
      Selberschuld, ihr braucht’s halt eine richtige Währung, dann flüchten nicht alle ins gelobte „Schwizer“ Ländle.

    • Ihr Deutschen habt keine Ahnung vom Banking. Das beweist ihr ihr tagtäglich in jeder nur so erdenklichen Funktion und Hierarchistufe hier als Gast bei uns.

      Wie soll dann ganz genau ein Private Banking im gelobten Deutschland aussehen, wenn alle wohlhabenden Familien (mehr als verständlicherweise) das Land verlassen haben. Wer ist/wird denn euer Zielklientel sein? Etwa die NAFRI’s in euren heruntergekommenen Städten?

    • an Peitschen-Peer
      Die oben genannten Banken sind in Deutschland Exoten, denn deutsche Kunden wollen in der Regel keine Vermögensverwaltung vom unbekannten Dritten, der ständig wechselt, eine Vermögensverwaltung bei der immer nur die Bank gewinnt und der Geldgeber das komplette Risiko allein trägt. Ich frage mich, wie lange Schweizer-Banken derartig einseitige Geschäfte noch verkaufen können? Die Masse der Deutschen hat ein Konto und ein Depot, verwalten kann man selber und kostengünstiger (auf deutsch, sein Geld kann man auch selbst vernichten) – wer das nicht akzepiert, hat eben einen Kunden weniger so einfach ist das. Übrigens, die Reputation der Schweizer Banken hat inzwischen stark gelitten, auch ein Grund für die Massenentlassungen und Immobilenverkäufe der „Grossen“.

    • Gebt Euch mal nicht allzugrossen Illusionen hin. Wenn Länder wie die Schweiz nicht jahrzehntelang vom Bankengeheimnis, niedrigen Steuern und entsprechend vielen Schwarzgeldkonten profitiert hätte, würde es nicht an jeder Strassenecke ein Bankhaus und entsprechend viele Banker geben. Die gibt es nämlich nicht, weil wir die besten Banker der Welt sind.

  11. Ob all die zugewanderten Topshots wohl jetzt wieder nach Hause gehen?

    Nächste Haltestelle RAV & Co…

    Reisende als Nomaden im fremden Sozialsystemspeck. Die weltoffenen Schwiiizlis schauen in die Röhre … kuckkuck … ticktack

    • Ja Dän, der Schweizer guckt mal wieder in die Röhre. Und realisiert es nicht. Typisch für den weltoffenen Schweizer…

  12. Typical german thinking: „Go to Swizerland and make money. It is prestigious. It is easy.“ Now, the best strategy is to close the shop for goods. Dutch banks have left the country and don’t regret it. The German banks should follow what ING makes with his german branch Diba.
    Kiki

  13. jaja der pedro.
    von A bis Z eine fehlbesetzung. war er schon bei der UBS. auch die KB’lers habens dann noch gemerkt.

    den dürfte man eigentlich nicht bringen …

  14. Was ich nicht verstehe:

    Jeder von diesen Leuten macht werktäglich sein Terminal an:

    2009 – Europa, USA
    2011 – Europa
    2012 – Japan
    2013 – Indien
    2014 – China
    2015 – Rußland
    2016 – Brasilien, Europa, USA

    Anstatt mühsam ratierlich sein Geld als Angestellter mit den vorstehend beschriebenen Konflikten zu verdienen, sollte es möglich sein, ein paar Millionen Mitarbeiter-Kredit in die Chancen zu investieren, die im Grunde jedem offen stehen.

    _____________________________________________

    „Kaufe wenn Blut in den Straßen ist.

    Eigentlich ist es manchmal am besten, wenn man eine Weile wartet.

    Ein Investor musste nicht während der Aufstände in den Straßen von Watts kaufen.

    Ein Jahr später war ausreichend, um die niedrigsten Preise zu erwischen und ein Vermögen zu machen.“

    Jim Rogers

    • ‚The three most harmful addictions are heroin, carbohydrates, and a monthly salary.‘

      Nassim Nicholas Taleb

  15. Das sind die Kosten einer Fehlbesetzung!

    Da stellen sich die Fragen: Wer hat ihn auf diesen Posten gebracht? Wie lief der Selektionsprozess?

    Während die Deutsche Bank Schweiz klein ist, stellt sich die Frage viel stärker bei den CEOs der UBS und CS. Sie können nur Leute abbauen und austauschen, versagen aber total bei den Einnahmen.

    Beim Fussvolk müssen die Kandidaten 90-100% aller Kriterien erfüllen, damit sie ein Vorstellungsgespräch bekommen. (Machmal, wenn die Filterschicht schläft, bekommen die Leute trotzdem ein Vorstellungsgespräch. Da stellt man schon die Sinnfrage.)

    Wenn DB CH den falschen CEO ausgewählt hat, dann freut sich die Konkurrenz.

    • „…stellt sich die Frage viel stärker bei den CEOs der UBS und CS. Sie können nur Leute abbauen und austauschen, versagen aber total bei den Einnahmen.“

      Sehr unqualifiziert, diese Aussage, zweiter Teil.
      Zumindest bei der CS entwickeln sich die Gewinne plangemäss, die Altlasten sind bald abgebaut (Thiam sei Dank).

      Sie haben keine Ahnung von Geschäftsführung und erhalten ihren Lohn wahrscheinlich als Angestellter automatisch jeden Monat.

    • @Hubertus
      Erkläre mal im Detail was Thiam genau vorgenommen hat um die Gewinne zu erhöhen ? Ich vermute mal nur IT Fachpersonal abbauen und sonstige Stellen streichen… und sonst ? Also wie schon mal gesagt dass kann auch ein KV Lehrling im 2 Lehrjahr. Nein TT muss gehen die CS braucht einen Banker als CEO.

    • @Swiss mountain
      Ich glaube dass es nicht unbedingt einen Banker als CEO braucht. Das Management Team als solches sollte einen guten Balance haben und ja, ist nicht super dass sowohl VRP und CEO nicht aus dem Banking kommen, aber wenn er die DUs gut besetzt kommt das nicht so drauf an. Ich bin nicht MA von CS, aber die machen das nicht so schlecht und agree, Fokus liegt zu stark auf Kostensenkung und man ist insgesamt etwas ratlos wie man die Ertraege erhoeht, aber das hat nicht wirklich unbedingt etwas zu tun ob Banker oder nicht Banker.

  16. Wann trug man das Licht zu Grabe?
    Wer stahl uns den Sonnenschein?
    Wo erblühen weißen Rosen,
    Kann ich tausend Tränen wein’?

    Tag und Nächte dunkle Himmel,
    Eimerweise kühles Nass,
    Traurigkeit schleicht in die Seele
    Und die Haut ist leichenblass.

    Totgeglaubte leben länger,
    Plötzlich ist der Himmel klar,
    Auf der Wiese zirpen Grillen,
    Leben ist so wunderbar!

    • Also, die Wichtig-Hülsen, die ich dort angetroffen habe, brauchen wir in der CH tatsächlich nicht. Aussi geht’s, ab nach Hause!

    • an ch-banker
      Ich verteidige die Deutsche Bank nicht, im Gegenteil der Missbrauch des guten Namens im „Brand“, hätte schon vor Jahren, wegen Geschäftsschädigung der BRD, staatlicherseits verboten gehört. Trotzdem sind Ihre kleingeistigen Ergüsse, wie „gut so, die haben hier auch nichts verloren“ vollkommen daneben. Es widerspricht der Weltoffenheit der Schweiz und ihren tollen Menschen, was Sie mit solch einem geistigen Müll und Ihrem erbärmlichen Geschreibsel, verursachen.

    • @zar
      Jawohl so ist das; heil Dir Helvetia. Ihr seid’s nur Arbeits-Söldner hier, wenn nix mehr Arbeit, hopp sofort zurück in den grossen Kanton.

    • Schade… Ich lebe seit Jahren in der Schweiz und privat wie beruflich tolle Menschen hier! Dieser Fremdenhass steht diesem wunderschönen Lande nicht…