ZKB schmeisst Ausland-Firmen raus

Staatsbank kündigt reine Cash-Konten – Entweder dealen und spekulieren, sonst weg mit dieser Last – Illegale Nötigung?

Die Zürcher Kantonalbank will Gutes tun. Mit einer Gondelbahn über den Zürichsee plant sie ihr anstehendes Jubiläum.

Die ZKB-Chefs geben sich also spendabel. Ein Teil ihrer Kunden lässt sich davon nicht beeindrucken. Dort herrscht maximale Verärgerung.

Die Rede ist von ausländischen Firmenkunden. Ihnen hat die ZKB soeben angekündigt, ihre Konten zu schliessen und sie auf die Strasse zu stellen.

Die Begründung: Wer die ZKB nur als sicheres Sparschwein für überflüssigen Cash benutze, der habe nichts bei der Bank des Kantons Zürich verloren.

Es gebe keine grundsätzliche Veränderung bei den Firmenkunden, weder jenen aus der Schweiz noch jenen aus dem Ausland, meint zunächst eine Sprecherin auf eine entsprechende Anfrage.

Um dann fortzufahren: „Vor dem Hintergrund des anhaltenden Negativzinsumfelds werden grössere Kundenpositionen einer regelmässigen Prüfung unterzogen.

„Kundengelder, die rein opportunistisch bei der Zürcher Kantonalbank deponiert sind, weisen wir ab oder bitten die Kunden, die Gelder zurückzunehmen.“

Violà. Einfach nur Geld deponieren – das geht nicht.

Ein betroffener deutscher Geschäftsmann, der bei der ZKB sowohl privat als auch mit seiner Firma seit Jahren Kunde ist, versteht die Welt nicht mehr.

„In Deutschland würde sich keine Bank trauen, Kunden, die in diesen bewegten Zeiten nicht investieren und das Pulver trocken halten wollen, als ‚opportunistisch‘ zu diffamieren“, sagt er.

Offenbar wolle die Bank „auch früher willkommene Altkunden rauswerfen, wenn sie nicht – neben den hohen Gebühren für Kontoführung und Jahresabschluss – möglichst hohe Transaktionsgebühren zahlen“.

Auch die Art und Weise der ZKB, wie sie ihren Entscheid mitgeteilt hat, stösst beim Kritiker auf Unverständnis.

Er habe keinen offiziellen Brief der Bank erhalten, meint er. Lediglich einen Anruf aus Zürich habe es gegeben.

„Meinem Kundenberater, der mir diese Nachricht telefonisch zu vermitteln hatte, war dies übrigens äusserst peinlich.“

Für den deutschen Unternehmer, der durch seine publizistischen Aktivitäten einen gewissen Bekanntheitsgrad und damit Einfluss im nördlichen Nachbarland hat, überschreitet die Kantonalbank eine rote Linie.

„Das Verhalten der ZKB grenzt meines Erachtens an Nötigung und Erpressung“, führt der Unternehmer aus. „In Deutschland wäre dieser Missbrauch sicherlich ein Fall für die Bankenaufsicht.“

Die Sprecherin der Zürcher Kantonalbank versucht, die Wogen zu glätten.

„Selbstverständlich sind wir an Kundengeldern, die nachhaltig und langfristig bei der Bank bleiben und investiert werden, unverändert interessiert.“

Mehr als schöne Worte sind das nicht.

Fakt bleibt: Die grösste Staatsbank des helvetischen Finanzplatzes stellt langjährige Grosskunden vor die Tür, wenn diese nicht bereit sind, ihren Cash für Fonds oder Aktien herzugeben.

Nur Bares – Nein danke.

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Kommentare

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  1. Das Großbanken-Banken-Irrenhaus in der Schweiz blüht weiterhin. Es ist bekannt, dass sich immer mehr „Hasenfüße“, den vollkommen absurden Ideen ihrer Nadelstreifen-Chefs beugen und einfach nicht mehr nachdenken. Man könnte auch sagen, wenn es schlecht läuft, verhandeln Multimillionäre mit „Lemmingen“ – damit werden weiterhin Milliarden zu den Banken verlagert, deren Entscheider noch geradeaus denken können. Man will in den oberen Etagen der Schweizer Großbanken einfach nicht dazu lernen und die Damen und Herren darunter, sind leider nur noch erbärmliche Opportunisten.

  2. Die Staatsgarantie ist nur die Hälfte des „free ride“, den dieser Kunde für sich reklamiert. Wahrscheinlich noch wertvoller ist die Wertbständigkeit des CHF.

    Denn: Wenn ein Deutscher Cash bei der ZKB in CHF deponiert, landen seine ursprünglichen EUR als Währungsreserven bei der SNB. Die SNB trägt dann das gesamte Währungsrisiko mit Volksvermögen, denn die Assets sind in EUR, die Liabilities aber in harten CHF! Nur wenn das Geld in der Schweiz produktiv investiert wird, gibt es keinen solchen Mismatch.

    Aber gerade an sinnvollen Gelegenheiten für verstärkte Investitionen fehlt es in der Schweiz, die Schweiz ist ja selber schon Kapitalexporteur. Die Politik der SNB mit Negativzinsen und deren Transmission durch die ZKB sind deshalb mehr als nur angemessen, sie sind eine Notwendigkeit.

    Die Wertstabilität des CHF ist zwar ein wunderbares Argument für die Banken, die Kosten für diese inoffiziellen Währungs-Puts gehen aber zulasten der Allgemeinheit.

  3. Bei der grössten Staatsbank des helvetischen Finanzplatzes scheint einiges im Argen zu liegen. Die ZKB-Chefs geben sich traditionell in eigener Sache stets sehr spendabel. Sowohl in der Vorsorge, Stichwort Marienburgstiftung, wie auch mit dem Gehalt, Stichwort über 2 Millionen Gehalt bei Null unternehmerischem Risiko. Der Glarner KB Chef verdient über 5x und der Aargauer KB Chef über 4x weniger als ihr Zürcher Kollege. Solche Leute würde man auch in Zürich mit Auswahl problemlos finden. Wieso hat der Verwaltungsrat der ZKB ein überaus grosses Interesse, dass die operativ tätigen in der Teppichetage möglichst viel Geld verdienen? Statt Eigentümerinteresse zu vertreten. Mir scheint, es gäbe gerade ganz oben sehr viel aufzuräumen in der ZKB. Schon weil der Steuerzahler und Kunde das alles bezahlt. Kein Wunder, kann man nicht auch noch opportunistische Kunden gebrauchen.

  4. So abwegig ist die Strategie der ZKB nicht. Warum sollte man als Depositenbank figurieren, wenn mit dem Cash nichts passiert. Wenn der Negativzins durch diese Kunden übernommen wird, kann man darüber diskutieren. In der Regel sperren sich genau diese Kunden gegen diese Verrechnung und sind auch noch sehr Sensitiv auf die Gebühren! Verdienst gleich null, aber hohe Ansprüche. Sobald die Situation wieder dreht, sind diese Kunden wieder weg. Frank und frei herausgesprochen, auf solche Positionen ist man nicht angewiesen!

  5. Bei einer Filiale von Bär weiss ich konkret von einem mehrere Milliönchen schweren Konto das schon längere Zeit auf der Abschussliste ist. Der RM tut sich schwer, der Kunde versteht es niddd, aber es ist klar, er ist sicher kein kaufwilliger Strukykandidat und rendiert daher nicht. Die führen gnadenlose Acquisitionsziele und Monatslisten, und wer mehrere Monate rot aufleuchtet, der kriegt sein Fett weg. Unter BC wurde immer mehr Druck ausgeübt für Kundenrendite hochzufahren. Der neue alte Onkel will nun wieder ins Retail. Es ist ein Trauerspiel

  6. Viele ausländische Firmen und Privatkunden bringen ihr Geld in unsicheren Zeiten opportunistisch zu einer Schweizer Kantonalbank, um von der Schweizer Staatsgarantie zu profitieren. Sie verlangen sogar eine schriftliche Bestätigung dieser Staatsgarantie. Das finde ich moralisch stossend. Das Geld lassen sie dann risikolos und fast kostenlos auf dem Konto liegen und wenn die Bank richtigerweise solche „Profiteure“ etwas härter anfasst, kommt der grosse Aufschrei. Die Kantonalbank bezahlt übrigens eine jährliche Prämie für die Staatsgarantie an den Kanton, auch für die Gelder dieser ausländischen „Kunden“. Selbstredend, dass diese Gelder von den Kunden umgehend wieder abgezogen werden, sobald sich das Risiko im eigenen Land wieder verbessert. Somit macht das Ganze für die Bank wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn, sondern verursacht lediglich einen grossen Compliance-Aufwand und zusätzliche Kosten (u.a. Negativzinsen). ZKB handelt völlig richtig und Kompliment an die Bank für den Mut diesen Schritt endlich zu machen.

  7. Die Ursache dafür ist schnell gefunden. Die Negativzinsen. Die SNB. Die Attraktivität des Frankens.
    Die ZKB Geschäftsleitung reagiert damit keine Verluste entstehen.
    Die ZKB ist aufgrund ihrer Bilanz, Kapitalquoten und staatsnähe (Garantie), kurz Rating, für alle Profis eine 1A Adresse um Geld zu deponieren.
    Die hohen Zuflüsse/Bestände oder die verbreitete Investorenlethargie führen bei den sichersten Banken zu diesem perversen Effekt.
    Der o.g. Kunde wird mit seinem Geld problemlos Banken finden, die ihn mit Handkuss nehmen. Jedoch mit weniger Sicherheit. Freie Wahl.

  8. Wenn Banken ihren Kunden Opportunismus vorwerfen sind wir kurz vor Realsatire. Falsch. Ich korrigiere: Life imitates Satire.

  9. In Deutschland wollen die Banken grosse Cashbeträge von Kunden, die nur auf dem Konto liegen sollen auch nicht mehr annehmen. In Deutschland gibt es sogar eine Privatbank, die nur noch Vermögensverwaltung anbietet. Keine Vermögensberatung mehr, da der aministrative Aufwand aufgrund der extrem Regulierung in Deutschland sehr gross ist. Alle bei der Bank bestehenden Kunden, die kein Vermögensverwaltungsmandat abschliessen wollten mussten die Bank verlassen. In Deutschland läuft es also genau gleich wie in der Schweiz. Der bekannte Herr Publizist sollte jetzt versuchen, sein Cash bei einer Bank in Deutschland zu plazieren. Bin gespannt ob das gelingen wird.

  10. Tja, die ZKB. Man sei an den Sulzer Optionen Fall von Hr. Vögeli erinnert.
    Schlimmer kann es künftig auf jeden Fall werden. Wir sind gespannt.

  11. So ein eingebildeter Heini. Wohl sauer darauf, das ausgerechnet man ihm , dem einflussreichen Deutschen, das Konto kündigt. Und wenn er tatsächlich so einflussreich ist, dann sollte ihm bekannt sein, das eine Bank grundsätzlich, ohne jegliche Angabe von Gründen, Konten kündigen kann. Und das dies in D auch regelmässig passiert. Herr Hässig, bitte machen sie sich nicht zum Sprachrohr eines persönlich Beleidigten

  12. Ja, money managent ist schon lange nicht mehr rentabel…und Schweizer Banken in diese sind gut. Das ist verständlich…aber andererseits ist diese business ein “ no-brainer“… es braucht nur gute Technologien und Sicherheit…ja das kann auch etwas kosten eigentlich! Wir wissen, wie in 2008 – 2009 Liquiditätsengpässe sehr viele Schwierigkeit verursacht haben… man vergiss schnell, da heute die Liquidität so hoch wie Ozeanen ist!
    Eigentlich perfekt Money – Management könnte heute schon ein Facebook, oder Apple, Google übernehmen und oben drauf noch Werbung! (Übrigens auch Börsengeschäften…) “ a big world“ keine „small world“, bitte!
    Ich schlage vor, das Hypi Lentzburg das als “ grossere und zukunftträchtige“ Business lanciert: ein bisschen Investitionen, aber sehr grossere Kundenbasis…. und man weiss, wenn nur auch 10% diesen Kunde in Zukunft andere Produkte in kauf nehmen in Sinne von „Cross selling“, dann ist das big business! Das Gesetzt der grosse Zahlen spiellt eben eine Rolle hier…so simple, oder nach „No Billag“ auch „No CH Konti haben?“

    • Bravo Orakulum

      “ never forget!“ Sollte sein…
      Und wir vergessen nicht! Dafür müssen wir imner Dankbar sein…
      Danke

  13. Das Vorgehen der ZKB ist beim aktuellen Marktumfeld absolut gerechtfertigt. Seit knapp 20 Jahren bin ich nicht mehr berufstätig, da frühzeitig pensioniert. Das Vorgehen der ZKB ist mir zudem bekannt. Wer während seiner Berufstätigkeit derartige Konten betreuen musste/durfte, weiss um den grossen administrativen Aufwand. Die Anliegen/Wünsche der ZKB sind absolut gerechtfertigt. Wer vom Geschäft etwas versteht, wird nie einen Brief schreiben, sondern dies mündlichen dem Kunden kommunizieren. Mit Briefen lässt sich schnell und gerne haussieren.

  14. Die Deutschen, die immer Deutschland als Vergleich nehmen, habe ich besonders lieb!

    In diesem Falle: Überfälliges Vorgehen seitens Bank.

    • Gratulation!!!
      Seit der Aufschaltung des Artikels ging es gerade mal eine knappe Stunde, bis der erste Bünzli mit seinen antideutschen Reflexen hinter dem Kachelofen hervorkommt und geifert…!
      Melden Sie sich wenn Sie was zu sagen haben – ansonsten liegt in der Ruhe die Kraft!

    • @ Floki

      Vergleichen Sie mal die deutsche Gesetzgebung mit der schweizerischen. Oder gehen sie einfach mal an als Gast zu einer Gemeindeversammlung. Unsere Geschichte ist ein völlig andere.

      Ich bin gerne ein Bünzli mit all seinen Vorteilen, aber vergleichen Sie in der Schweiz bitte – wenn schon – kantonale Unterschiede miteinander.

  15. völlig verständlich und normal im anhaltenden zinsumfeld. sicherer geldhaften für firmen, dafür einheimische banken minuzinsen an snb?
    nein; geld deponieren ja, im gegenzug aber business. ist ja normal total, oder? alles andere ist etwas für anfänger.

    • Die Funktion einer Bank ist ursprünglich die Vermittlung zwischen denen, die Geld haben und denen, die Geld brauchen. Aus meiner Sicht spricht deshalb rein gar nichts gegen Kunden, die einfach nur Spargelder bei der Bank haben, welche diese dann an Hypothekarkunden oder als Geschäftskredite vergeben. Back to basics. Der Vergleich mit Wasser bestellen im Restaurant hinkt.

    • @ Baumann: Sie sollten den Artikel nochmals lesen: Es handelt sich keineswegs um Spargelder sondern um ein Geschäftskonto! Aber Ihnen ist wohl der Unterschied nicht bekannt und somit hat Ihr Kommentar Stammtischniveau.

    • @Baumann Sie haben im Prinzip recht, aber eben, Fristenkongruenz ist sicher nicht gegeben und somit koennen diese Call-Deposits nicht weiterverwendet werden. Wie im Bericht richtig dargestellt, geht es nur um eine Ausnuezung der Staatsgarantie. So zu sagen, eine Versicherung ohne dafuer eine Praemie zu bezahlen.

    • Die Begründung der Bank war gemäss Artikel die Folgende: „Wer die ZKB nur als sicheres Sparschwein für überflüssigen Cash benutze, der habe nichts bei der Bank des Kantons Zürich verloren.“ Daran nehme ich Anstoss. Wenn die angesprochenen Geschäftskunden das gar nicht so gemacht haben, dann hat die Bank eine unpassende Begründung abgegeben.

  16. Schmeisst die ZKB nicht auch CH-Firmen raus oder belastet sie denen „Negativ-Zinsen“ (gibt’s das rechtlich überhaupt?), wenn Gelder nur parkiert werden?

    • Die Negativzinsen werden seit der Finanzkrise von der Schweizerischen Nationalbank diktiert. Informieren Sie sich doch einmal über den sogenannten „Leitzins Schweiz“ mit Ihrer favorisierten Suchmaschine.

  17. Absolut üblich in diesem Minuszins Umfeld. Das ist ja die Idee der SNB…..Möglichst keine Cash Quoten….Kredite bis zum Abwinken und zum Nulltarif oder alles in die Börse….

  18. Zum Glück gibt es „Inside Paradeplatz“ ! Dann wird das dies öffentlich, und der ZKB fliegt das Ganze um die Ohren.

    Alle Folgen zu bedenken ist nicht jedermanns Kunst. Darum sind Verantwortungsjobs nicht automatisch Hierarchiejobs mitsamt grosser Lohntüte.

    • Fairerweise muss man darauf hinweisen, dass auch andere Banken auch solide Schweizer Unternehmen nachdrücklich gebeten haben, Cash-Reserven von über 1 Mio anzulegen oder abzuziehen.
      Die Bank zahlt pro 1 Mio Cash der SNB jährlich 7‘500 CHF für die Negativzinsen. Da muss man schon Verständnis haben, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann.

    • @ Thomas Ernst

      Ich glaube, Sie sollten sich zunächst einmal darüber informieren, wie eine Bank funktioniert.

      Stichwort Giralgeldschöpfung.

    • @Bankbetrieb

      Dann erklären Sie Besserwisser doch hier, wie eine Geschäftsbank dank Giralgeldschöpfung Negativzinsen der SNB vermeiden kann. Würde die Banken selber auch sehr interessieren.

    • @ Thomas Ernst

      Indem die Bank die Kundeneinlagen verzinslich weiterverleiht.

      Schließlich verdient die Bank an der Zinsspanne.

      Der Mindestreservesatz der SNB beträgt 2,5%. Nur darauf, abzüglich bankindividuellem Freibetrag, fallen regulär Negativzinsen an.

      Natürlich gibt es Banken, die durch das Erheben von Negativzinsen bei ihren Einlagekunden ihre Zinsspanne vergrößern wollen.

      Wer als Bank Einlagekunden durch Negativzinsen oder Kontenschließung vergrault zeigt damit eher, daß man so etwas „failed bank“ oder das Management nicht ganz bei Trost ist.

    • Offensichtlich nicht, sonst würden sie das sicher nicht machen. Oder gehen Sie davon aus, dass die Banker alle zu blöd sind?

      Wer will heute noch einen Kredit von der Bank? Hypo ist völlig im Überangebot. Unseren letzten Betriebskredit habe ich von Privatinvestoren, statt von der Bank;

      Auf eigenes Risiko der Bank in den Markt gehen? Aktien sind gut 50%, Immobilien in Zürich mindestens 30% überbewertet. Die Korrektur wird kommen, auch wenn keiner vorhersagen kann, wann.

      Und jetzt kommen Sie: Wohin soll die Bank mit dem Geld?

    • @ Thomas Ernst

      Na und?

      Dafür gibt es Eigenkapital und Pflichtarmortisation.

      Ferner muß der Hypothekenkunde Nachschüsse leisten, wenn das Engagement trotzdem unter Wasser gerät.