Party-Pöbel: Saufgelage in der UBS Paradeplatz

Nach Kaufleuten ab in Bancomat-Halle des Multis – Corsa-Agglos statt Lamborghini-Vermögende – Bank: „Sind machtlos“.

Samstag, kurz vor Mitternacht: Die Bancomat-Halle der grossen UBS am Zürcher Paradeplatz ist voll. So voll, wie sonst unter dem Tag nie.

Allerdings nicht so, wie gewünscht. Drinnen in der Wärme schwenken grölende Partygänger die Sektgläser.

Sie haben die Schalterhalle in eine Afterhour-Festkneipe verwandelt. Saufgelage, Whatsapp-Snapshots, Gebrüll und Gejohle dort, wo sonst Ultra High Net Worth Individuals verkehren.

Draussen vor der Banken-Tür stauen sich die Opel Corsas mit Kennzeichen Glarus. Die Agglo-Partygänger okkupieren den Paradeplatz.

Sie waren zuvor im Zürcher Club Kaufleuten, wo sie Sanapa feierten. Das sind Samstag Nachmittags-Parties bis 22 Uhr.

Wohin danach? Normale Bars und Discos gehen ins Geld. Also lieber günstig im Aldi ein paar Flaschen einkaufen, die UBS stürmen und mit Plastikgläsern anstossen.

Die Bank legt die Hände in den Schoss. Was wollen Sie dagegen tun, heisst es auf Anfrage. Man weise die Leute freundlich weg, wenn man gerade dort auf Sicherheitstour sei.

Doch ansonsten müsse man halt einfach eine Extra-Putzschicht organisieren. Das sei zwar unschön, aber lasse sich nicht vermeiden.

Willkommen am World Private Banking-Paradeplatz, Ausgabe 2018.

Die ZKB hatte mit Obdachlosen zu tun, die den Bancomaten-Raum am Zürcher Limmatquai zum Übernachten nutzten.

Die UBS wird nun ihrerseits mit ihrem Flaggschiff-Gebäude am bekannten Finanzplatz zum Vorzeigestück der besonderen Art.

Und reagiert lakonisch. Schulterzucken. Ist halt so.

Das rot-grüne Zürich und sein Lifestyle werden heute morgen in der NZZ trefflich beschrieben.

Das Milieu mit Wurzeln in den 68ern mit gut bezahlten Jobs in der Verwaltung gibt den Ton an.

Seit den Wahlen vom Sonntag mehr denn je. Auswüchse wie das Saufgelage mitten im UBS Privat Banking-Herzen am berühmtesten Platz der Schweiz sind für die hippen Zürcher Part of the Fun.

Jedenfalls rührt keiner der Verantwortlichen einen Finger. Ist doch lustig.

Umgekehrt zeigt sich Zürichs Polizei – „Dein Freund und Helfer“ – gnadenlos bei kleinsten Verstössen.

Millimeter-Schneedecke auf Autodach, lichterloses Fahren im gleissenden Sonnenlicht, Velo-Abkürzung via Tramspur: Rübe ab, Portemonnaie auf.

Ein spezieller Spagat. Lärmende Schalter-Besetzer sind willkommen, Normalo-Bürger werden geschröpft.

Und alle finden’s cool, von den Stadtmüttern bis zu den UBS-Bossen.

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76 Kommentare zu “Party-Pöbel: Saufgelage in der UBS Paradeplatz

  1. Guten Tag Paradeplatz!
    Gut dass es so ein In$side Paradeplatz gibt, sonst wäre der Rechtsstaat Schweiz halbwegs verloren.
    Beste Grüsse
    J. Hunziker

  2. Was heisst „Milieu mit Wurzeln in den 68ern“? Wir 68er sind mittlerweile alle pensioniert – und sicher nicht mitten in der Nacht in einem öden Bancomaten-Raum. Suchen Sie sich ein anderes Feindbild, verehrter Herr Hässig.

  3. Der Lukas (und ein paar Wutbürger) sind hässig wegen des Wahlergebnisses der Stadt Zürich. Nun ist der Frust abgelassen und es kann zur Tagesordnung übergegangen werden. Es gibt noch Wichtigeres.

  4. Wenn man sonst nichts zu berichten hat Herr Hässig, tragisch tragisch die bösen Partygänger…
    Das würde Ihnen und Ihrem verfälschten Weltbild bestimmt auch wieder mal gut tun – ein wenig Party – vielleicht würde sogar Ihr Stock im A**** verschwinden.

  5. Ich verstehe die Aufregung nicht: ich sehe auf dem Foto hart arbeitende Handwerker im Pikettdienst, wie man das auch bei Consultants beobachten kann: 7 Personen präsent und verrechenbar, 5 davon mit ihrem Smartphone beschäftigt. Nur der arme Siech rechts mit der hoch geschobenen Brille schafft und muss in schwieriger Position offenbar ein Rohr verlegen. Vielleicht gab‘s Probleme mit der Heizung im Schalterraum?

  6. Ballermann bei der UBS am Paradeplatz !!! … Verblüffend, wie Lukas Hässig es fertig bringt, nach einer ganzen Kaskade von aufsehenerregenden brillanten Scoops einen solchen journalistischen Mist zu fabrizieren ! Ein paar im Bankomat-Kabäuschen der UBS am Parade herumproletende Saufludis zum Megaskandal hochzuhypen und dieses Event auch gleich noch zusammenhangslos dem „rot-grünen“ Zürich und seinen Behörden anzulasten ist schon allerhand ! Schade, weil das investigative Newsportal iP durch solche Fehlleistungen unnötigerweise Gefahr läuft, sich den Ruf eines nicht mehr ganz ernstzunehmenden Finanz-„Blicks“ zu verschaffen …

  7. Danke der UBS für die unaufgeregte Reaktion.

    Solch ähnliche (Kunst)Happenings haben wir auch gemacht in der Jugendzeit in den 70er-Jahren. Auch sehr bürgerliche Studentenverbindungen (Zofingia) inzenieren sich gelegentlich auf solche Art……….und trinken dabei noch das Bier aus ihren Stiefeln. Mag auch sein, dass die Glarner von ihrem gebirgigen Outback kommend, vom koketten Lichterglanz in dowtown Switzerland erschlagen wurden. Halb so wild, falls kein tagtägliches Ereignis.

    Jetzt hoffen wir nur, dass die Bancomaten noch alle voll funktionstüchtig sind, damit unsere Ultra High Net Worth’s keine Wallungen bekommen.

    • Die wittert wohl eine Verschwörung, macht aber nichts, weil sie selber darin involviert ist. Wie? Eben, statt arbeiten „einen“ trinken und dabei die ATM-Halle der UBS nutzen und dieses im Gegenzug weiter werkeln lassen.

  8. Wie IP aus ein paar besoffenen Glarnern eine Schelte fürs Stadtzürcher Stimmvolk konstruiert, ist grosse Kunst.

    Vielleicht nehmen die Glarner Agglos „inside Paradeplatz“ einfach zu wörtlich.

  9. Das sind typische Auswüchse der Klepto-Ochlokratie in der wir leben.

    Wie lange das noch gut gehen mag?

    So lange Abzocker und Schmarotzer, die ihre Ergüsse an der Urne nicht finanzieren müssen, ein Stimm- und Wahlrecht haben, wird sich nichts ändern.

    Wo das enden wird, hat die Geschichte schon ein paar Mal gezeigt. Aber wir sind ja so ein „reiches* Land und das Geld liegt einfach herum…

    So erlaubt sich das rot-grüne Bern ein neues Tram für eine viertel Milliarde (bezahlen ja die Trottel aus den NFA-Geberkantonen) und die rot-grünen Städte wählen weiterhin Rot-Grün um ihre geschützten Arbeitsplätze im staatlichen Speckgürtel zu sichern (bezahlen ja die Trottel vom Kanton).

    Dieser Zustand nennt man Klepto-Ochlokratie. Die grosse Mehrheit macht die hohle Hand beim Staat, der wiederum seine Hände im Portemonnaie der paar wenigen NETTO-Steuerzahler hat.

    Rot-Grün (zusammen mit den Pseudobürgerlichen) hat seine Ziele bereits erreicht und eine Mehrheit ihrer bildungsfernen Wählerschaft (Geistes“wissenschaftler“, Juristen, „Therapeuten“, „Künstler“, „Kulturelle“, (A)Sozial“arbeiter“, „N“GO-Abzocker etc.) vom Staat abhängig gemacht. In so Fern werden die echt Bürgerlichen bis zum nächsten Bürgerkrieg hier nichts mehr ändern können.

    • Du weisst aber schon das im linken Zürich letzes Jahr die Stadt an den Kanton gezahlt hat, und nicht umgekehrt. Und Bern ist ja wohl kaum wegen der Stadt ein Nehmerkanton im Finanzausgleich, sonder wohl eher wegen den vielen ländlichen defizitären Gemeinden. Und diese werden regiert von..

    • Wieviel zahlt Ihnen die Weltwoche für diesen geistigen Erguss?
      Aber schon 25 Fäns gefunden. Informieren Sie sich doch mal in anderen Medien als Blocher TV oder Weltwoche. Was haben Sie denn gegen das Tram? Nimmt es Ihrem SUV den Platz weg? Hören Sie doch mit dem Steuergejammer auf. Ihr Geschreibsel ist ja ekel erregend.

    • Demokratie, Aristokratie, Meritokratie, Plutokratie, Ochlokratie,
      Theokratie, Expertokratie, Kleptokratie, Xenokratie, Partitokratie

      and what else?

  10. Zürich, die ultralinke Stadt. Was erwartet ihr denn? Die Banken sind den Linken sowieso ein Dorn im Auge. Und nach dem Wahlergebnis vom letzten Sonntag wird das Ganze bestimmt nicht besser werden. Die Autofahrer müssen sich warm anziehen, weil die Linken ihre Forderungen nach noch mehr Fuss-und Velowegen gnadenlos umsetzen werden. Und die Bürgerlichen müssen tatenlos zuschauen. Zurich, quo vadis?

    • Die Banker von Morgen werden ohnehin mit dem Velo an den Paradeplatz fahren, wie der kosmopolitische Ästhet Tyler Brûlé vom Magazin „Monocle“ richtig sieht.

      Autofahren in der Stadt gilt so von unsexy. Bloss für Behinderte und sehr Uebergewichtige macht ein Vehikel in der engen Stadt noch Sinn.

    • Falsch Herr heiliger Bimbam: Die Banker werden nicht mit dem Velo zur Arbeit fahren. Die meisten Höheren haben im Untergrund der Bahnhofstrasse ihre reservierten Parkplätze. Diese sind so gross dimensioniert, dass auch Limousinen von 6 Metern parkiert werden können. Das „gemeine“ Volk der UBS-Kunden hat keine Ahnung davon.

  11. Es ist sicher besser solche open space parties, als die “ Orgien“ der Noblesse auf versteckte Inseln…
    Sie stören immer meine ruhe! 😁😉😊

  12. Wer grün-links wählt, muss auch deren „Annehmlichkeiten“ annehmen und vorallem auch gerne bezahlen wollen. Und bezahlen tun überlicherweise diejenigen, die eigentlich der Volkswirtschaft einen Mehrwert bringen. Nämlich in erster Linie die Arbeiter/Angestellten. Nicht die ewigen Studenten, Krawallmacher und Partizipanten der vor allem von links aufgebauten Sozialindustrie. Und auch nicht die überdurchschnittlich Verdienenden, welche sich ausserhalb in ihren Villen/Luxuswohnungen einigeln.

    Aber jedes Volk und damit auch jede Stadt hat ihre Regierung, die es verdient. Und Zürich will offenbar solche Umstände. Wenn sie’s wollen, mich als Nicht-Zürcher störts nicht.

  13. Ohne die Steuereinnahmen von der Finanzbranche wären die Saläre der Staatsangestellten in Stadt und Kanton Zürich ein Drittel tiefer.

    • Nicht vergessen: Einige namhafte Institute sind wegen Verlustvorträgen „steuerbefreit“. Geld gibts nur vom Lohn der Angestellten (falls die in der Stadt wohnen).

    • ja und nur arbeitslose wählen rot grün, hab kaum jemanden in meinem Freundeskreis der unter 150k verdient und die meisten davon in der Finanzbranche tätig und ja alle wählen rot grün

  14. Die jüngere Agglo-Generation hat es bis heute verpasst, einen Benim-Kurs zu belegen. Würde vielen Jungen mal gut tun. Das Pöbel-partyvolk in zürich ist z.T. echt untere Schublade. Hab die Leute bei der Sanapa gesehen und ernüchternd, was man da für Gestalten sieht. Hey woisch Mann, wotsch puuffff, will ha voll Merc oder BMW m3. Pöbel gibts überall in Städten.

    • Die Entwicklung geht dahin, dass der Pöbel überhand nimmt. Schöne Städte werden zugemüllt mit Partymüll, denn die Partygänger haben NULL Erziehung und müllen zu was geht. Zugemüllt zudem von den Müllern selbst, den die sind ebenso Abfall wie der, den sie produzieren.
      Wird Zeit, dass man die Firmen ermunteret die Stadt zu verlassen und anderswo Steuern zu zahlen. Dass die die Schweinerei akzeptieren und kapitulieren zeigt allerdings, dass die Chefs der Banken keine Bodenhaftung und ebenfalls keine Erziehung mehr haben.

  15. Der Artikel verlinkt mit dem von Irène Troxler (NZZ 06.03.2018) ist tendenziös. Diese tendenziöse Berichterstattung, verdient den Namen nicht: Sie ist nichts anderes als Meinungsmache die ablenken soll von der heftigen Wahlniederlage die die „Bürgerlichen“ erlitten haben. Es wird auf subtiler Art suggeriert:

    Pöbel = Links.

    Nicht Ahnden = Rot – Grün seit 28 Jahre an der Macht.

    Gestern titelte die NZZ:
    „Die Bürgerlichen müssen nach den Zürcher Wahlen über die Bücher“.

    Darin wird u.a. festgehalten:

    Zitat:
    „Fairerweise muss man sagen, dass es der Stadt Zürich gutgeht: Die Lebensqualität ist hoch, die Steuern sprudeln…..weiter….Auch die zunehmende Tendenz, den Bürgerinnen und Bürgern ein Rundumwohlfühlprogramm für alle Lebenslagen samt günstiger Genossenschaftswohnung zu finanzieren, kam aufs Tapet…..weiter Diese Themen dürften mehr Aufmerksamkeit erhalten, wenn das Geld knapper wird, wegen steigender Zinsen oder weil die anstehende Reform der Unternehmensbesteuerung Zürich Nachteile bringt….““

    Quelle: https://www.nzz.ch/meinung/die-buergerlichen-muessen-nach-den-zuercher-wahlen-ueber-die-buecher-ld.1362848

    Zitat Ende

    Es werden schon Dinge vorgezogen, anstelle die Gründe für die „heftige Ohrfeige“ sachlich zu hinterfragen, wie z.B.: Steuervorlage 17 (SV17).

    Am 24. Februar 2008 scheiterte das Referendum gegen die USR II mit 49.5 Prozent Nein-Stimmen.

    Das Bundesgericht lehnte eine Beschwerde auf Wiederholung der Abstimmung ab. Jedoch ist im Urteil vom 20. Dezember 2011 zu lesen, dass der Bundesrat die „“Stimmbürger hinters Licht geführt““ hat.

    Am 11. Februar 2017 scheiterte das Referendum die USR III.

    Im Kern sind USR III und SV 17 identisch. Zur Erinnerung: Die Steuergeschenke an die Konzernen durch die USR II aus dem Jahr 2008 wurden mit einem massiven Sozialabbau finanziert. Besonders zu nennen sind dabei die Reformen der Arbeitslosen- sowie der Invalidenversicherung, der Abbau im Bildungswesen und im öffentlichen Dienst. Dies wird bei der SV 17 nicht anders sein.

    Leute seit kritisch! Den Bürgerinnen und Bürgern Sand in die Augen zu streuen und alten Wein in neue Schläuche zu giessen, ist sehr schwach und im Lichte der politischen Auseinandersetzung unwürdig. Es werden Ideologien kultiviert und Themen ignoriert.

    • Sie leben offensichtlich auch gerne im Dreck, wie die meisten Linken. Sie passen bestens in die Stadt.

    • Junge, osmanische Ohrfeige gefällig?
      Zürich hat Probleme. Die Agglo-Kantone (sorry für den Ausdruck) sträuben sich gegen Beteiligung an der Rechnung, die durch diese Sumpftouren entstehen. Wenn solche Dinge auffallen darf man auch darüber berichten.
      Und die Tatsache, dass es der Stadt gut geht, har mehr mit der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung zu tun als mit „Rot-Grün-Zürich“.
      Und das ist auf die (noch) bürgerliche Politik der Eidgenossenschaft resp. Kantone zurück zu führen.

      Wir haben in Zürich (und IHR in der Agglo) zuviel lifestyle und zuwenig „Denke“. Wer der beschriebenen Idioten (auf dem Bild sind 5 zu sehen) hat je ein Buch gelesen?

    • @Peter Pan,

      Immerhin fühlen Sie sich angesprochen, den Rest müssen Sie eigenständig lösen.

      @“osmanische“ Ohrfeige?

      Ich empfehle das Buch von Leonard Nimoy „Ich bin Spock“ weil man etwas daraus lernt.

  16. „Opel Corsas“, wie stigmatisierend. Wie viele dieser Unterklassevehikel Hr. Hässig wohl ausmachen konnte. Ich dachte, die heutige Jugend fährt abends mit dem Mercedes des Vaters vor.

  17. … die Jungen haben ‚Inside Paradeplatz‘ einfach zu wörtlich genommen: Gömmer IP ! Oder war der Anlass etwa von Inside Paradeplatz gesponsert ?

  18. Und da solle noch jemand sagen, die Bankmanager seien abgehoben und hätten für die Nöte der normalen Bürger (bzw. saufende Partygänger) keinerlei Verständnis. Vielleicht zeigen die Bankmanager gerade (nur?…) in dieser Form Verständnis für die Bedürfnisse des kleinen Mannes?

  19. Habe auch schon dort Geld bezogen. Gehöre ich nun zu den UHNWI Herr LH? Wohl kaum….. die UHNWI‘s bekommen im Normalfall ihr Geld an anderen – feudaleren und gemütlicheren- Orten…..

  20. Die Bancomat-Halle ist privater Grund. Der Eigentümer (oder allenfalls Mieter) kann die Personen zum Verlassen auffordern. Falls das nicht hilft, wird die Wegweisung auf Antrag des Eigentümers bzw. Mieters mit Polizeigewalt durchgesetzt.

    • Offenbar funktioniert das im linken Zürich anders. In diesem schäbigen kleinen Städtchen werden ja sogar Hausbesetzungen toleriert.

    • Grüezi Herr Fuchs. In Bezug auf Hausbesetzungen existiert eine vom Bundesgericht abgesegnete Praxis. Bitte zuerst lesen (gratis auf dem Internet) und erst nachher kommentieren. Märssi.

  21. Lieber L.H.!
    Ich finde es gut, dass Sie hier Ihren Kropf geleert haben bezüglich des anscheinend grenzenlosen Laisser-faire selbst an solch exponierten Orten wie der UBS-Paradeplatz-Schalterhalle. Und dann könnte ich mich gerade auch noch aufregen, wie es in 200 Meter Umkreis um den Vegetariertempel Hiltl jeden Sonntagmorgen aussieht und vor allem stinkt. Das Körnlipicker-Mekka verwandelt sich ja am Wochenende in eine Disko (heute sagt man „Club“) und dann wird anschliessend gekotzt und gepisst. Der Tourist wendet sich mit Grausen. -Trotzdem habe ich den bürgerlichen Exponenten letzten Sonntag keine Stimme gegeben. Von Ihnen kam im Wahlkampf nur Gejammer und Genöle der altbekannten Art („zu wenig Parkplätze fürs Gewerbe“, dabei blieben die Gewerbler erst recht im Stau stecken ohne die rotgrünen Verkehrsreduktionsmassnahmen). Ja und warum zügeln die Millionarios denn alle an die Goldküste? Dort ist es aber am Sonntag stinklangweilig, gällezi, und man fährt gern ins Parkhaus Opera und ergeht sich Glacé schleckend auf dem Sechseläutenplatz, den es ohne Rotgrün gar nicht gäbe.
    Ich finde es super, das der Trend gegen die Sünneli-Schweiz läuft und der Papst aus Herrliberg traurig ins Grab sinken muss (Zitat Jan Böhmermann).

    • Was für ein Megafrust… links-rechts wird verdreht zusammen mit Ursache und Wirkung. In einem gebe ich Dir als Noch-Nicht-Tentner recht: Hiltl kann erfolgreich Marketing oder whatsoever. Die Folgen interessieren den gläubigen Harley-Fahrer nicht.

    • @hast es verdient…: Lern doch zuerst einmal Deutsch zu beherrschen, bevor Du versuchst, mit Englisch um Dich zu werfen, kleines Wichtlein.

  22. Das ist nur das Tüpfelchen auf dem i seit der Fusion von Verein und Gesellen vor über 2 Jahrzehnten. Eigentliche Kulturlosigkeit und Geschäftsmodelle mit einem abgeschotteten Kunsthandel im ART 468 passen gut zusammen: Das dauernde geschmacklose Hervorheben sozialer Unterschiede. Ob Kunden auf der einen oder andern Seite dies wünschen, ist äusserst zweifelhaft. Die Reaktion der UBS ist ein deutliches Zeichen.

    UHNWI’s verkehren übrigens selten bis nie in der genannten Halle „inside“ Paradeplatz.

  23. Willkommen im „Rechtsstaat“ Schweiz im jahre 2018!
    Verfolgt wird, was Kohle bringt; Verkehrskontrollen werden bevorzugt morgens zwischen 6:00 Uhr 8:30 Uhr und Abends zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr durchgeführt –> die arbeitende Bevölkerung ist zu diesen Zeiten unterwegs … dann lohnt es sich!
    Und der „dumme“ arbeitende Bevölkerungsteil bezahlt auch noch schön brav.
    Die Partygänger nachts haben eh keine Kohle zudem würden die Polizisten Gefahr laufen angegriffen zu werden.
    Da die Partygänger eh meist viel fitter als die streifenwagenfahrenden Polizisten sind würde die Gefahr bestehen „eins auf die Nase“ zu erhalten.
    Kein Wunder greift niemand ein.
    Wie lange lassen wir uns das noch bieten?

  24. Meine Güte wie tragisch, jugendliche betrinken sich in neben nem bankomat! Wenn wir sonst keine Probleme haben 😜

    • Hallo Urs

      Schon einmal das Gekotze von Fremden aufgewischt? Sag mir wo Du wohnst und ich schau, dass Dein Briefkasten inskünftig als Pissoir dient. Und dann denke ich mal, was solls? Wenn wir sonst keine anderen Probleme haben. Gell Urs!?

  25. Die Frau Troxler kennt wohl keine Google Mitarbeiter. Keine Ahnung wie sie darauf kommt, dass diese nicht der Sozialdemokratie zugeneigt wären. Auch die Expats aus den USA erkennen schnell die Vorzüge.

    • Ich lese die SonntagsZeitung und die NZZ Sonntag). Die Artikel sind thematisch und vom Sound her praktisch austauschbar linksliberal mit ein paar kritischen Einsprengseln. Die NZZ kann ausserhalb des Mainstreams auch keinen Blumentopf mehr gewinnen. Dem Bankgeheimnis und der 600’000-Mann-Armee hinterher weinen und die linken Stürmis nach Moskau wünschen, ist irgendwie total out.

  26. Fehlt noch der Kommentar, dass man bald nicht mehr mit dem SUV staufrei mit 80 bis ins Zentrum fahren kann oder eine ähnliche Info.
    Dass Stadtbewohner nicht Bock drauf haben, dass jeder aus dem Umland massenhaft Emmissionen in der Stadt lässt ist für viele schwer verständlich.

    • @ob: Ja und die Städter am Weekend massenhaft Emmissionen aufs Land tragen, wenn sie in ihre Ferienwohnungen in Graubünden pilgern und die Autobahnen und Dörfer verstopfen.

    • Dann bleibt aber gefälligst am Wochenende zu hause und verpestet nicht die Landschaft ausserhalb der eh unschönen Stadt Zürich.
      Die Pendler müssen in die Stadt um zu arbeiten. Ihr Stadtknülche müsst nicht eure teuren und ebenfalls stinkenden Abgasschleudern bei einem Sonntagsausflügli herumfahren.
      Capisch?

    • Holla Ländler und Karlis! Wenn ich jemals NICHT per SBB zu Euch rausfahre, dann mit dem Mobility-Auto. Aber auch immer weniger. Leider, leider wird die LANDSCHAFT immer weiter verschandelt mit gigantischen Betonorgien und komischer Hobbykunst auf Verkehrskreiseln. Bleibe in der Regel auf meiner Züri-Insel und pilgere den See entlang. Natürlich nur bis zur Stadtgrenze, danach wird’s wüescht (Autogedröhne).

    • Mobility: DIE Inkarnation des „ich bin so öko, kann aber auch mit 50+ noch immer schlechter autofahren als ein 17-jähriger bei seiner 1. Fahrstunde“. Genau die lieben wir in der Agglo, denn die schaffen es tatsächlich auch, auf der Seestrasse in Männedorf Dienstag nachts um 3 Uhr einen Stau zu produzieren.

    • @ausgestreuter: schön, dass dir der abschnitt von sukkulentensammlung bis tiefenbrunnen so gefällt. klar, die bellerivestrasse zb ist aber auch eine wirkliche oase der stille, wo sich die wähler der stadt in zen auf ihr wohlbefinden besinnen können…

  27. Yep! Ein Stadt, in der ein Mann wie Richard Wolff immerhin den 6. Platz bei den Stadtratswahlen erreicht, verdient nichts anderes. Wenn man so wählt, bekommt man solche. Das Rot-Grün derart gut abschneidet, ist einzig und allein dem sozialen Wohnungsbau und dem grosszügigen Sozialregime der letzten 20 Jahre zu verdanken. Diese System lockte eben die heutige Wählerschaft von rot-grün als Bewohner der Stadt Zürich an. Es ist eine Schande: eine eigentlich grossartige und wunderschöne Stadt verkommt….

    • Leben Sie überhaupt in der Stadt? Keine Ahnung von was Sie redden, aber dass Zürich verkommt ist wohl ein Riesenwitz. Geboren und aufgewachsen im 4i und dann in vielen Quartieren gelebt und heute noch in der Stadt Zürich. Und ich liebe es. Habe eher Probleme mit Dingen wie der Europa-Allee, sprich den kapitalistischen Dingen in der Stadt. Aber was Rot-Grün in den letzten 20 Jahren hingekriegt hat, ist schlicht grossartig

    • Wenn die UBS, als Eigentümerin der Liegenschaft, keine Strafklage stellt, greift auch die Polizei nicht ein. Und der UBS ist es offenbar egal.

    • Wie konnte das nur passieren. Sind die Wähler welche es vor 20 und mehr Jahren für Rot-Grün abstimmten und scheinbar die Grundlage für heute bereiteten vom Himmel gefallen ? Bin gespannt auf die Erklärung, irgendetwas muss ja falsch gelaufen sein das scheinbar die Richtung so extrem geändert hat oder war es früher eben doch noch schlechter ?

    • Rot-Grün hat gar nichts hingekriegt ausser fremdes Geld für ihre bildungsfernen Abzocker-Klientel zu verteilen.

      Mal schauen wie langen die Stadt Zürich ist linksextreme Abzocker-Klientel, die ausnahmslos als Schmarotzer im staatlichen Speckgürtel lebt, noch bei der Stange halten kann, wenn die Millionen vom restlichen Kanton nicht mehr fliessen.

      Wenn nur noch die echten NETTO-Steuerzahler, die die ganzen Ergüsse an der Urne finanzieren müssen, ein Stimm- und Wahlrecht hätten (wie in einer echten Demokratie), würde das Resultat auch anders aussehen.

    • Nicht Rot-Grün hat es „hingekriegt“, die Wirtschaft, STUPID!
      Wohl zulange im rot-grün-Dampf aufgezogen worden …

    • Richard Wolff hat ein Doktorat der ETH, ein internationales Curriculum und er ist gesund. Können Sie das auch vorweisen ?

    • Diese Antwort ist an alle gewandt: seid ihr komplett verrückt? Sind das ernsthaft die Probleme, mit denen ihr euch befasst? Das sind absolute Luxusprobleme – alles in der Schweiz und in Zürich ist doch sensationell! Keine Kriege, keine grosse Kriminalität, grosse Chancen zur Bildung, jede Menge Arbeitsplätze, ein tolles Sozialsystem, Ärzte und Krankenhäuser, hohes Einkommen, etc. Und ihr regt euch über Rot/Grün oder junge Partymacher aus Glarus auf? Ich wette 99.9% der Weltbevölkerung hätten gerne die Probleme der Schweiz. Kommt alle mal runter von eurem hohen Ross!

  28. Alles harmlos. Die Frage ist, wann ein Abbau-Manager bedrängt wird.

    Vor ein paar Jahren, während Occupy Paradeplatz, habe ich noch eher damit gerechnet. In der Zwischenzeit ist die Gefahr vorbei.

    Die Schweiz ist nicht Frankreich oder wie der Rest von Europa.

  29. Ich staune da auch! Aber am Sonntag wurde die Lauch ja wider gewählt. Die sind für ein ruhiges Züri wenn es um Auto
    geht aber wenn es Partys oder Hausbesetzungen gibt so können sogar die Söhne vom Wolf mitmachen, ohne Konsequenzen für Söhne noch für Vati. Wo sind wir angekommen. Klar dies Partygänger kann man auf den Kopf stellen da kommt kein Stutz raus, daher wird die Polizei lieber
    was kontrollieren wo Strafzettel danach verteilt werden können

    • Ach Trudi, lasst die Jungen ihr Bier saufen, haben wir auch gemacht als wir jung waren. Aber da kann sich der Wutbürger aufregen. Aergert euch lieber über die Wirtschaftskriminellen und Steuerhinterzieher, welche allein in der CH einen geschätzten Schaden von 20 Milliarden hinterlassen. Da sind die Aufwendungen für die Putzkolonne ein Klacks.

  30. Mmmhhhhh 🤔 mal ehrlich…..hier werden aber verschiedene Sachen miteinander verglichen und zudem ist es doch das Recht der UBS sich diesbezüglich so zu verhalten, wie sie es moechte.

    Das muss nicht jedem gefallen, aber……….

  31. Da gäbe es schon Methoden. Die Gelassenheit der UBS ist gespielt. Man will sich bei „den Jungen“ einschleimen. Solche Avancen gingen noch immer in die Hose.

  32. Lamborghini-Vermögende? Aber, aber, Herr Hässig! – Wer fährt denn heute Lamborghini? – Das sind doch die Harry Haslers von heute. Wänt weisch wani mein!

  33. …na ja, stellt sich jetzt nur die Frage: „ist Glarus die Agglo von Zürich oder ist es vielleicht gerade umgekehrt?“

  34. Erstaunt es beim aktuellen Polizeivorsteher? Die Spassgesellschaft fühlt sich noch bestätigt. Lärm und Dreck und keiner greift ein und wenn, natürlich mit Samthandschuhen, es könnte. Ja noch seinesgleichen darunter sein!