„Jesus“ Glättli im Rolls-Royce

Die dauerhafte rotgrüne Erfolgswelle in den grossen Schweizer Städten ist eine Tatsache. Aber es sind in ihrer Mehrheit keine marxistisch-leninistischen Verschwörer mehr, die den Schweizer Kapitalismus stürzen wollen, sondern brave Bürgerinnen und Bürger mit oft sehr idealistischen Vorstellungen. Sogar SP-Parteipräsident Christian Levrat hat sich vor wenigen Tagen über den Partei-Programmpunkt „Sturz des Kapitalismus“ am Radio nur ironisch geäussert.

Die rotgrün wählenden Neubürgerlichen sind in unserer Gesellschaft tief verankert als Mitarbeiter städtischer und kantonaler Verwaltungen, Kindergärtner, Lehrer und Professoren, oder als Mitarbeiter von Spitälern und sozialen Einrichtungen. Sie suchen in ihrer Mehrheit das nicht näher definierte gemeinsame Wohl, lehnen es aber individuell auch nicht ab, jährlich hunderttausende von Franken zu verdienen.

Ein gutes Beispiel dafür ist der grüne Zürcher Nationalrat Balthasar „Jesus“ Glättli, der zusammen mit seiner Ehefrau Min Li Marti, einer SP-Nationalrätin, gut und gerne eine Viertelmillion Franken im Jahr verdient. Auch Lenin fuhr gerne Rolls Royce und sagte: „Es ist nicht Ziel der Proletarier, arm zu leben.“ Das ist die neue Sozialaristokratie.

Es sind Neubürgerliche, die vorzugsweise rotgrün wählen, weil sie die soziale Harmonie höher einschätzen als den kapitalistischen Überlebenskampf. Sie wählen die SP, weil die SP-Magistraten, auch in den Bundesverwaltungen, gute Jobs versprechen. Auch Richter kann man in der Schweiz nur mit einem Parteibuch werden, weil alle Parteien darauf bestehen, dafür von jedem Richter eine jährliche Abgabe in der Höhe von tausenden bis zu zehntausenden von Franken zu erhalten. Das zur Unabhängigkeit der Schweizer Justiz.

Die Altbürgerlichen sind vorzugsweise empört, weil sie bisher keine Lösung gefunden haben, wie man den rotgrünen Vormarsch stoppen kann. Es handelt sich in erster Linie um Politiker und deren Wähler von SVP, FDP und CVP. Sie sind für eine kapitalistische Schweiz, die mit leicht rotgrünen Einfärbungen den Kontakt zum Volk nicht verlieren soll. Das Spektrum ist gross. Sie wollen, angefangen von den Radikalliberalen, einen möglichst kleinen Staat, sollen die Gewinne aus der Arbeit doch in erster Linie den Kapitalgebern zukommen. Die USA sind darin schon weit fortgeschritten, besitzen doch die drei reichsten Amerikaner zusammen ein Vermögen, das ebenso gross ist wie das der ärmsten fünfzig Prozent der Bevölkerung.

Sie wollen auch möglichst geringe Sozialleistungen und Subventionen, denn jeder Mensch habe das Recht, die Pflicht und die Möglichkeit, sich und seine Familie selber über Wasser zu halten.

Die politische Elite wird in diesem altbürgerlichen System sehr gut bezahlt, damit sie nicht auf falsche Gedanken kommt. Mit allen Nebenleistungen und Pensionen erhält ein Bundesrat rund eine Million Franken im Jahr, ein National- und Ständerat für eine Halbtagsbeschäftigung von 140’000 bis 180’000 Franken jährlich, Stadtpräsidenten auch kleinerer Gemeinden über 200’000 Franken jährlich.

Auch die Mitarbeiter der Verwaltungen auf allen Führungsebenen werden glänzend bezahlt: 127’000 Franken ist das durchschnittliche Jahreseinkommen für einen Bundesbeamten. Damit schlägt er die meisten durchschnittlichen Einkommen in der Privatwirtschaft. Die kantonalen Beamten sind nicht viel schlechter gestellt.

Dennoch sind gerade diese hunderttausende von Spitzenverdienern des Staates und staatsnaher Firmen nach rotgrün abgeschwenkt, weil ihre Chefs, Bundesräte, Regierungsräte und Staatsräte in der Westschweiz auch längst neubürgerlich eingefärbt sind. „Nur im Wohlstand lebt sich angenehm“, lehrte schon der kommunistische deutsche Poet Bertolt Brecht.

Die Altbürgerlichen haben sich seit gut dreissig Jahren in die Agglomerationen zurückgezogen, weil dort die Luft reiner, die Aussicht besser und die Steuern oft tiefer sind. Sie haben damit die Städte freiwillig aufgegeben. Niemand sollte deshalb darüber staunen, dass die altbürgerlichen Parteien zunehmend intellektuell sehr einseitige und daher langweilige Kader und keine richtigen Politiker als Spitzenleute mehr haben. Rotgrün hat oft die lebhafteren und nicht selten auch die intelligenteren Politiker, denn dort sammeln sich jüngere Intellektuelle und Hochschulabsolventen, welche die Herausforderung suchen.

Der Zersetzungsprozess der Altbürgerlichen geht weiter. In Zürich haben bei den jüngsten städtischen Wahlen, je nach Bezirk, 10 bis 20 Prozent aller Menschen in altbürgerlichen Stadtkreisen rotgrün gewählt. Im Kanton Schwyz, wo ohne die Altbürgerlichen sonst nichts geht, hat sich eine Juso-Initiative durchgesetzt, wonach die Parteien ihre Finanzierung aufdecken müssen. Das bedeutet: Linker Skandal für die Altbürgerlichen, offene Informationspraxis für die Neubürgerlichen.

Wohin führt dies? Schon wieder steht 2019 ein grosses Wahljahr bevor. Schon im Herbst 2018 werden innerhalb der Parteien die Weichen gestellt, wer zum Zug kommen soll. Die Altbürgerlichen, die SVP mit einem fertigen Wahlprogramm für 2019 allen voran, setzen auf die Sorge vieler vor einer ungewissen Zukunft. Tenor: zurück in die Igelschweiz des 2. Weltkriegs. Das war in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts.

Eine solche Politik, wie sie von Christoph Blocher vorgegeben ist und von seiner Tochter Magdalena Martullo-Blocher weitergeführt werden soll, entspricht nicht den Wünschen der global orientierten Unternehmen der A-Schweiz, sondern richtet sich an die national orientierten B-Schweizer. Nicht zu Unrecht hat Trump-Berater Stephen Bannon vor wenigen Tagen deshalb Christoph Blocher als „Trump vor Trump“ bezeichnet.

Der ihn eingeladen hat, „Weltwoche“-Verleger und SVP-Nationalrat Roger Köppel, liess der Parteileitungs-Ausschuss der SVP Schweiz bei den jüngsten Ergänzungswahlen kühl vor der Türe stehen. Nachrücken durften nur politische Leichtgewichte, die dem Blocher-Familienanspruch nicht im Wege standen.

Die altbürgerlichen Spitzen der FDP tun mangels klarer ideologischer Führung, was sie schon seit Parteipräsident Franz Steinegger im letzten Jahrhundert getan haben: die Konzerne und grossen KMU schützen, nach Möglichkeit auch die Banken und Versicherungen des Finanzplatzes, deren Überlebenskampf auf dem Weltmarkt noch voll im Gange ist.

Die CVP streift wie eine erschöpfte Möwe nur noch knapp über dem Boden, der das Ende bedeutet. Sie dient den Bischöfen, aber diese haben immer weniger Gläubige. Sie dient dem Gewerbe, wo ein Drittel der Firmen schwächelt. Sie dient den Familien, die es in den urbanen Zentren immer weniger gibt. Das Ende dieser Partei ist absehbar. Sie wird, vergleichbar der EVP, wie ein erloschener Stern durch die politische Landschaft treiben.

Die Neubürgerlichen werden von den Städten aus die Agglomerationen und die Landschaften erobern. Sie haben von den Altbürgerlichen einen relativ soliden Staatshaushalt geerbt, sodass sie noch auf viele Jahre hinaus Investitionen in Mensch und Umwelt finanzieren können. Sie haben meist sehr sichere Arbeitsplätze in den Verwaltungen, den staatlichen Medien, der Kreativwirtschaft oder den modernen IT-Firmen wie Google.

Diese neue Generation liebt den Luxus. Sie fährt gerne Velo oder Elektroautos, verpestet aber die Umwelt durch ihre zahlreichen Flüge in alle Welt. Der Beweis, dass die Energiewende, die seit zehn Jahren Milliarden kostet, wirklich eine günstige und sichere Energie für die Schweiz mit sich bringt, haben die Rotgrünen bisher nicht erbracht, aber sie erfreuen sich der Subventionen, die meist von den Altbürgerlichen via Steuern finanziert werden.

Die Neubürgerlichen sind grosszügig bei der Zulassung weiterer und nicht immer hoch qualifizierter Einwanderer, machen diese doch genau jene Arbeit, die es, sehr gut bezahlt, von der jungen Schweizer rotgrünen und immer häufiger auch tätowierten Elite zu beaufsichtigen gilt. Um das durchaus vorhandene schlechte Gewissen zu beruhigen, wird kräftig gespendet und Flüchtlingen grosszügig jener soziale Standard vermittelt, der am unteren Ende des Schweizer Wohlstands erwartet werden kann.

Die Altbürgerlichen verlieren schleichend an Einfluss. CVP und FDP haben bereits keine erkennbare politische Haltung mehr, die sich dem Volk vermitteln lässt. Sie verlieren sich in der Bedienung ihrer Klientele, seien es die kantonalen Schulaufsichtsbehörden (CVP) oder die Besserverdiener (FDP).

Kleine kantonale Ab- und Aufschwünge in den Wahlen werden mangels anderer Masse oft überinterpretiert. Im Alleingang bedeutungslos, suchen sich die Mitteparteien gegenseitig zu stützen, weil sie sonst umfallen müssten. Nur die SVP, wo Christoph Blocher angekündigt hat, er werde auf keinen Fall vor 2019 als Parteistratege zurücktreten, hält die Stellung noch knapp. Sie ist, von Milliardären geleitet, zur Partei der sich bedroht Fühlenden B-Schweizer geworden. Devise: Unser Schweizer Boot gehört uns, und es ist voll.

Bürgerlich sind sie alle, die einen, weil sie diesen Charakterzug geerbt haben, die anderen, weil sie es sich gut gehen lassen und bereit sind, jedes externe Risiko der Förderung der eigenen Gesundheit zu opfern.

Persönliche Sicherheit, Angst vor Veränderung und „chillige“ Bequemlichkeit sind die leicht erkennbaren Ausdrucksformen einer solchen Haltung. Die Schweiz wäre deshalb längst im eigenen Wohlstandfett erstickt, wären die führenden grossen Banken und Industriekonzerne nicht von Ausländern übernommen worden, die den Fortschritt nach globalkapitalistischen Ansprüchen mit grosser Entschiedenheit weiter betreiben. Nur zwei Beispiele aus jüngster Zeit mögen dies bestätigen:

Die Swissair war einmal die beste Fluggesellschaft der Welt, eine „fliegende Bank“. Heute ist sie im Organigramm des deutschen Lufthansa-Konzerns nur noch eine Abteilung.

Die Winterthur Versicherungen waren einmal einer der grössten Versicherungskonzerne der Welt unter Schweizer Führung. Heute sind sie Teil des französischen Axa-Imperiums in Paris, das von einem Deutschen geleitet wird.

Wohin der Weg der Schweiz führt, zeigt das rotgrüne Beispiel von Basel-Stadt. Die Regierung arbeitet dort sehr eng mit den Chemie- und Pharma-Weltkonzernen zusammen, besonders in Steuerfragen und der Raumplanung. Wer sich aber die Basler städtische Bevölkerung genauer ansieht, entdeckt keine Eleganz mehr, sondern eine schleichende Verarmung.

Das gilt auch für Genf und Zürich, die den Vorteil haben, laufend ehrgeizige Neubürgerliche anzuziehen. Die Strassen Berns sind von gut verdienenden Staatsangestellten bevölkert, die behaglichen Wohlstand kommunizieren. Der Kanton Bern selber wird mit knapp drei Millionen Franken pro Tag von den reichen kapitalistischen Kantonen subventioniert.

Bewegt sich die Schweiz wie bisher nur langsam wirtschaftlich vorwärts, ist dieser Trend von Altbürgerlichen zu Neubürgerlichen nicht zu brechen. Eine mögliche Krise wird die Verarmung des Mittelstands beschleunigen. Die reichen Altbürger, welche SVP, FDP und CVP tragen und finanzieren, werden ihre grösseren Vermögen im Normalfall retten können, einschliesslich der Einkommen ihrer Kinder und Enkel, die sich zwar rotgrün-vegetarisch-vegan nennen, aber das Geld der Alten dann sofort in Anspruch nehmen oder erben, wenn die urbane Konsumwirtschaft bedroht ist.

Aus der Sicht der Sterne sind diese mikroskopischen Veränderungen jedoch nicht wahrnehmbar.

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62 Kommentare zu “„Jesus“ Glättli im Rolls-Royce

  1. Die SVP tut zwar Igel-Politik predigen, aber den Binnenmarkt schwächen mit ihrer unsäglichen mikroönomischen Spar- Lohnpolitik. Ich war schon immer der Meinung, dass Ökonomen/Volkswirtschafter und damit natürlich auch die Politiker offenlegen müssten, welcher ökonomischen Schule sie folgen. Also der Hayekschen oder Keynesianischen. Ebenso müssten ALLE Politiker offenlegen, bei welchen Netzwerken sie teilnehmen. Wie sollen die Wählerinen und Wähler sonst wissen WAS sie wählen? Niemand würde im täglichen Leben freiwillig eine Katze im Sack kaufen wollen. Wieso soll das ausgerechnet bei Politik und Ökonomie/Volkswirtschaft, die massiv unser Leben eingreifen, anders sein? Solange wählen aber nur legimitieren bedeutet, anstatt eben eine Wahl treffen zu können, solange muss man sich auch fragen, kann/will ich das verantworten?
    Demokratie und Transparenz fallen aber nicht einfach vom Himmel und das heutige Ziel ist genau das Genteil davon und es hat auch einen Namen. Neoliberalismus oder wenn Sie lieber mögen, Marktradikalismus.

    Man kann alles selber recherchieren und überprüfen. Man muss es nur tun. Bitte tun Sie es jetzt!

    • Im Gegenteil, dieser Artikel sollte für lange Teit bleiben, denn
      er entspricht der absoluten Wahrheit

  2. Eine wirklich seriöse Analyse.
    Die Webseite:www.insideparadeplatz.ch
    kann ich Dir sehr empfehlen. (siehe auch Bericht in der neusten Weltwoche)
    Gruss, Bruno

  3. …gute Herleitungen, analytisch und witzig beschrieben und zusammengefasst, gut zu lesen, trotz einiger Polemik…als seit 25 Jahren in Zürich lebender und nicht Schweizerdeutsch zu reden versuchender Deutscher: Sie sind für mich düberraschend angenehmer zu lesen als zu anzuhören 😉

    • Und, bester Karsten, hats mit der Bewerbung beim lieben Klaus geklappt? Oder muss da noch mehr Honig geschmiert und Stroh gedroschen werden?

    • Eines wollte ich schon immer einmal schreiben oder antworten: Bei mir muss niemand schleimen, aber dankbar bin ich für jeden Schlaueren, der uns alle mit Informationen weiter bringt. Was Sch. Leimspur schreibt, ist völlig unqualifiziert, weil er kein einziges Argument formulieren kann, dafür seine Unfähigkeit hinter der Beleidigung anderer verbirgt. Solche Menschen sind irgendwo im Leben einmal falsch abgebogen.

  4. Sehr geehrter Herr Klaus Stöhlker
    @An ALLE,

    Kopfschüttel…jemand missbraucht meinen Pseudonym hier. Ich schreibe ausschließlich bei Beiträgen: Dr. Marc Meyer’s und Pensionskassen. Es ist abträglich, hier schulmeisterlich auf zu treten und mühsam wenn hier dauernd Leute manifestieren, die der Meinung sind, die Wahrheit und die Erkenntnis mit dem Suppenlöffel gefressen zu haben. Ich fordere schon lange die Registrierung.

  5. Ich lese hier nur von AHV-Rentner und Co Beiträge. Ist das ein RentnerBlog geworden? Die schreiben unmöglich lange Beiträge und das halte ich hier für falsch. Da will sich nur jemand wichtig machen. Interessiert uns aber weniger, wie man leicht an der Anzahl Likes erkennen kann.

  6. Herr Stöhlker. Das Historische Museum in Bern hat noch ein lauschiges Plätzchen mit Aussicht auf die Berner Alpen und WLAN frei. Ideal gelegen, neben diversen Dinosaurieren und Fossilen. Wenn dir weit so guet sy?

  7. Grüezi@Claus von Wutzewitz,

    Sie schreiben Zitat:

    „Viel lieber hätte ich von Ihnen SPEZIFISCHE ANTWORTEN auf die von Ihnen aufgeworfenen und von mir aufgenommenen und sachlich, nüchtern und belegbar vorgetragenen Argumente wie Freihandel, PFZ, Medienlandschaft, starkem CHF oder Rechtspopulismus.
    Stattdessen ignorieren Sie“

    Zitat Ende.

    Sie werfen mit die polemische Diffamierung gegenüber Andersdenkenden vor und das ich nicht ins Detail Ihrer Frage gehe. Ich kann das nicht nachvollziehen im Lichte meiner Darlegungen.

    Zu Ihren Aussagen vom 11. März 2018 12:32:

    Der AHV Topf ist so voll wie noch nie. Das AHV Vermögen hat sich von 2001 bis 2016 fast verdoppelt. Von 23,26 bis 44,67 Milliarden CHF. In den letzten 10 Jahren war die AHV nur zweimal marginal im Minus und achtmal im Plus. Die Polemik (systematische Schwarzmalerei) die Sie ungeprüft von Medien übernehmen (Vergangenheit und Gegenwart) bezüglich AHV kennen wir auch schon. Übrigens werden auch in diesem Jahr ca. 450 Millionen CHF vom Parlament in Bern der AHV vorenthalten. Das hat Bundesrat Villiger 1999 so genial aufgegleist. Über all die Jahre sind es bald mal 10 Milliarden CHF die der AHV entzogen wurde. Das Parlament verstösst somit jedes Jahr gegen die Verfassung. Jeder von uns könnte vor dem Verfassungsgericht dagegen klagen. Leider ist die Schweiz eines der wenigen Länder in Europa, die kein Verfassungsgericht kennt ….

    Ich habe ganz klar hervorgehoben, dass Rechtspopulisten auch demokratisch gewählte Politiker sind, welche eine bestimmte demografische Bevölkerungsgruppe hinter sich wissen. Deren Anliegen gilt es aufzunehmen und nicht a priori als populistisch abzustempeln. Vielmehr sollten sich alle Parteien in einem Rahmen von Konsens und Kollegialität zusammenschliessen, um Lösungen für unser Land und unsere Zukunft zu finden.

    Das Freizügigkeitsabkommen (FZA) sieht die Gleichbehandlung von schweizerischen und EU-ausländischen Personen vor (Verbot der Diskriminierung wegen der Staatsangehörigkeit). Dem würde es widersprechen, nur für die Letzteren eine zahlenmässige Obergrenze vorzusehen, nicht aber für die eigenen Staatsangehörigen. Durch eine sogenannte Guillotineklausel verbunden sind die sog. Bilateralen 1. Fallen würden damit bei einer Kündigung des FZA automatisch (!!) die anderen Abkommen des Paketes der Bilateralen I. Allerdings besteht das Forschungsabkommen nicht mehr in der ursprünglichen Version. Da es aber eine zeitlich begrenzte Lebensdauer hat, könnte es die EU einfach auslaufen lassen. Die Guillotineklausel betrifft nur die Bilateralen I. Allerdings ist die EU der Meinung, dass politisch betrachtet das Schengenregime über die Abschaffung der Personengrenzkontrollen (aus dem Paket der Bilateralen II) die Personenfreizügigkeit voraussetzt. Fällt diese weg, kann laut EU auch Schengen nicht überleben. Da in unseren Schengen- und Dublinabkommen steht, dass diese beiden nur zusammen angewendet werden können, wäre damit auch das Dublinabkommen über die Zuständigkeit für die Asylverfahren gefährdet. Das Rahmenabkommen würde keine automatische Übernahme von EU-Recht vorsehen, wie von der SVP kolpoltiert, sondern vielmehr eine dynamische. Die Schweiz müsste in jedem Einzelfall darüber entscheiden, ob sie der Übernahme von neuem EU-Recht ins bilaterale System zustimmen will

    Als Unternehmer weise ich Sie zudem darauf hin, dass Wirtschaftlich betrachtet profitiert die Schweiz eindeutig mehr, weil die EU unsere grösste Handelspartnerin ist (umgekehrt ist das nicht Fall).

    Aus aktuellem Anlass verlinke ich diesen Artikel: so viel zur Medienlandschaft in unserem Land:

    https://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/medien-im-wandel-verkauft-blocher-die-basler-zeitung-an-tamedia

    Was wollen Sie noch wissen Herr CW? Habe ich etwas übersehen?

    Sie grüssend

    • @ahv/arbeitgeber:
      Zitat: „Sie werfen mit die polemische Diffamierung gegenüber Andersdenkenden vor und das ich nicht ins Detail Ihrer Frage gehe. Ich kann das nicht nachvollziehen im Lichte meiner Darlegungen.“
      Sorry, aber das ist, mit Verlaub, kompletter Bullshit!
      Ich sage es mal anders: ich lasse mir keine Vorwürfe unterstellen, die ich SO NIE gemacht habe!
      Die Tatsache, dass Sie es schaffen, in einem Satz (siehe Zitat oben) zwei Fehler (mit = mir?, das = dass) zu machen, lässt mich nach all den anderen grammatikalischen Ungenauigkeiten in Ihren unzähligen Posts darauf schliessen, dass Sie sich nicht die Zeit nehmen, genau zu lesen und präzise Formulierungen verstehen zu wollen.
      Ich habe EXTRA für Sie die Definition von Rechtspopulismus gem. Wikipedia noch einmal zitiert, um auch ja keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Darin wird „die polemische Verwendung…“ erwähnt, die ich Ihnen vorwerfen kann. Aber nicht, ohne zu erwähnen, dass uns das nicht weiterbringt. Also seien Sie keine Mimose.
      Wo ich Ihnen die „Diffamierung (wieso „gegenüber“) Andersdenkender“ unterstelle, möchten Sie mir bitte belegen!!!
      Die Erörterung weiterer Punkte scheint mir im Moment sinnlos, denn wenn mir Diffamierung unterstellt wird, verschiebt sich der Diskurs auf eine Ebene, auf die ich Sie nicht begleiten mag.

      Mit etwas verständnislosem Gruss

      PS: konkrete, ausgedeutschte Fragen:
      1. wieso finden SIE einen schwachen CHF vorteilhaft?
      2. was halten Sie von Linkspopulismus? Existiert dieser nicht für Sie?

    • Grüezi@Claus von Wutzewitz,

      Aua, das tut weh. Ich will ja nicht verlangen, dass Sie sich mehr als 1 Stunde mit den Dingen beschäftigen müssen. Sie wissen ja, Aufmerksamkeits-Defizit. die othoghraphischen und grammatikalischen schwächen muss ich bei meinen strategischen planungen berücksichtigen, um mein ziel erreichen zu können…….Werter Herr @CW….merken Sie was? Sie sind schon wieder reingefallen. Erkennen Sie den Zusammenhang……Man könnte das Thema des Artikels besprechen statt sich hier Trollkriege zu liefern. Wahrscheinlich zu spät für diesen Vorschlag.

    • @Claus von Wutzewitz,

      Noch etwas:

      Sie schreiben: „wieso finden SIE einen schwachen CHF vorteilhaft?“

      Wo habe ich das behauptet?

      Sie schreiben: „was halten Sie von Linkspopulismus? Existiert dieser nicht für Sie?“

      Haben Sie meinen Kommentar vom 9. März 2018/11:58 gelesen??? Neben bei bemerkt: Ich habe Sie nicht angegriffen. Lesen Sie meine Beiträge (i.V. Herr Walter Roth). Wenn das so rübergekommen ist, dann war es nicht meine Absicht.

      Zusammenfassung:

      Das Problem dabei ist, dass in Politik und Gesellschaft nach wie vor in den Kategorien „Rechts – Links“, „wirtschaftsnah – arbeitnehmernah“, „liberal – sozial“, „Marktwirtschaft – Planwirtschaft“ und „Kapitalismus – Sozialismus“ gedacht, geworben und gewählt wird. Mit der wirtschaftlichen Realität hat das jedoch praktisch gar nichts mehr zu tun. Denn was wir in der Realität haben, sind Mischformen dessen, wofür die Begriffspaare stehen. Die reine, freie Marktwirtschaft gibt es nicht und es kann sie auch gar nicht geben. Parteien, die sich auf der linken, sozialen Seite des Parteien Spektrums einordnen, sind deswegen zwar nicht automatisch für Planwirtschaft und Sozialismus und damit wirtschaftsfeindlich. Sie haben aber prinzipiell das Problem, dies glaubhaft zu vermitteln, was nicht zuletzt daran liegt, dass sie dabei auf keine andere, alternative Marktlogik rekurrieren. Vielmehr berufen sie sich immer wieder mehr oder weniger stark auf die keynesianische Theorie, die Umverteilungspolitik und in wirtschaftlichen Krisenzeiten Konjunkturstimulierung nahelegt – so auch jetzt.

      Parteien, die sich auf der rechten, wirtschaftsnahen und marktwirtschaftlichen Seite einordnen und damit beim Wähler um Stimmen werben, tun das seit Dekaden deswegen, weil sich ihre Politik an der liberalen Marktlogik der Wirtschaftstheorie (klassische und/oder neoklassische Wirtschaftstheorie) orientiert.

      Bitte weisen Sie mich nicht auf Fehler in der Orthografie/Interpunktion hin:)

      Schönen Abend

    • @AHV/Arbeitgeber:
      Oha, da scheine ich den Finger in eine Wunde gehalten zu haben.

      Dass Sie zu einer sachlichen Auseinandersetzung ohne Polemik und Beleidigungen nicht mehr imstande zu sein scheinen, schreibe ich Ihrem Alter und Ihrer ideologischen Verbrämtheit zu.

      Sie können sich offenbar auch nicht mehr an Ihre eigenen Statements erinnern („Schon heute haben wir schleichend ein Problem mit dem starken Franken, der unsere Exporte verteuern lässt.“) – und dann haben andere ein Aufmerksamkeitsdefizit? Herrlich!

      Viel Glück trotzdem bei der Realisierung Ihres strategischen Plans – auch ohne den Gebrauch korrekter oder präziser Sprache.

    • @Claus von Wutzewitz,

      jetzt wird es langsam langweilig, wenn Sie schon dazu übergehen müssen Fragmente von meinen Kommentare aus ihren Zusammenhängen zu reissen, um damit ein vermeintlich valides Argument zusammenzubasteln. Von Watzlawick stammt das nette Beispiel von dem Schizophrenen, der mit Genuss eine Speisenkarte studiert, diese postwendend auffuttert, nur um sich hinterher beim Kellner über deren schlechten Geschmack zu beschweren…Ich weiss nicht ob es an Ihren Lesefähigkeiten scheitert, ob Sie den Text vielleicht gar nicht gelesen haben oder ob Sie schlicht beschlossen haben zu ignorieren was ich schrieb. Ich gehe auf alle Ihre Punkte im Text ein.

      Gehen Sie bitte woanders spielen und viel Spass noch beim Argumentieren in Ihrer Parallelwelt!

      Sie grüssend

  8. Aber, aber…., bis jetzt habe ich immer gedacht, wir würden in der besten Schweiz ever leben. Sie wissen schon : Me and you, you and me, we`re a happy Family. Jetzt vernehme ich, dass offensichtlich die Erkenntnis abhanden gekommen ist, dass ein Land, welches in der Quintessenz nichts mehr produziert, auch nichts wert ist, obwohl jenseits dieser Tatsache, bewiesenermassen selbst eigene Oelquellen nicht weiterhelfen. Aber warum ist das so? Vernebeln uns die Opportunitäten den Verstand, nach dem Motto : Hauptsache nur 0.7% Hypozins auf`s Eigenheim ? Wie ist es zu erklären, dass an der Urne ein Energiegesetz angenommen wird, bei dem die federführende Protagonistin Kilowatt und Kilowattstunden verwechselt ? Spielt es unter diesen Umständen überhaupt noch eine Rolle, ob von Links oder Rechts versucht wird, uns ein bodenloser Blödsinn zu verklickern ? Was nützt Bildung, wenn man Zusammenhänge nicht versteht, oder sich schlicht nicht in Themen vertiefen will. Konklusion : Ich gebe all jenen recht, welche der Meinung sind, dass wir uns gesellschaftlich und politisch in gefährlichen Gewässern bewegen.

    • Grüezi@Rolf Laager,

      Die Verweigerung des Dialoges und der Meinungsfreiheit aller Beteiligten durch die Medien und ihre Hörigkeit vor einem Sytem, dass den Begriff Demokratie zunehmend vergewaltigt, kann dazu führen, dass mal irgend jemand später aufwacht un meint – hätten wir doch mal……Dieser Zeitpunkt ist nicht weit entfernt, angesichts zunehmender Verlogenheit, Unterdrückung von Fakten und Verdrehung von Argumenten steigen die Konflikte unausweichlich und verkehren sich erst recht in einer gesellschaftlichen Lähmung. Wenn die Verweigerer einer Meinungssvielfalt in den Medien nun meinen, sie bestimmen wer etwas-wie sagen darf, dann tragen sie auch die Verantwortung für die Folgen. Sehen Sie sich die Kommentare an. Punktuelle, sachliche und differenzierte Kritik wird als „SVP-Bashing“ umgemünzt und versucht i.S. einer Konkordanz die es schon lange nicht mehr gibt, einen „Diskurs“ vorzugaukeln.

      Sie grüssend

  9. In der Juso hat es einen harten Kern von ca. 100 Fundamentaltistischen Marxisten. Die versuchen das Programm der Juso zu beeinflussen, die Juso wiederum versucht das Programm der SP zu beeinflussen.

    • Die Schlagkraft dieser Hundertschaft würde ich mal nicht überschätzen. Professor Jositsch plättet die Youngsters im Vorbeigehen. Aber lästig sind sie und kosten die SP sicher ein paar Prozentpunkte. Wie man von rechten Parteien verlangen darf, dass Sie sich von den Auswüchsen des Rechtsextremismus (Faschismus, NS etc) zu distanzieren haben, ist dies natürlich auch von linken zu erwarten (GULAG, Stasi etc). Scheint eine Daueraufgabe zu bleiben, weil in der Jugend leuchten die Ideale hell, die Sterne sind zum Greifen nah und die Radikallösung scheint um die nächste Ecke zu liegen.

  10. Grüezi@Claus von Wutzewitz,

    Ich begrüsse Ihre heutige Stellungnahme auf hohem Niveau. Darauf lässt sich aufbauen. Die Vielfalt politischer Ansichten macht die Debatte erst spannend und attraktiv.

    Eindeutig ist, dass sich z.B.: die (Weltwoche) zu einem rechtspopulistischen Blatt entwickelt hat, seit Roger Köppel im Jahre 2007 das Ruder übernommen hat. Die Vorgehensweise der Populisten sieht so aus: Einerseits das moralisch unbefleckte, homogene Volk und andererseits die korrupten, linkversiften Medien, unfähigen Eliten, wie die Populisten sie brandmarken. Insofern kritisiert der Populist ja somit auch sich selbst, da er als gewählter Politiker auch zur Elite gehört.

    Links vom politischen Spektrums sind die sogenannten Progressiven…oder wie ich Sie zu nennen pflege: „Normierte Linken“. Man sieht überall die Konsequenzen dieses Weges: Blinder Staatsglaube, Beschränkung von persönlicher Freiheit, Kontrolle und Bevormundung aller, auch derer, die Hilfe benötigen. Nochmals siehe mein Kommentar Nr.: 1: Die Progressiven sind heute zum Büttel des Kapitalismus geworden. Sie treiben sein ureigenstes Anliegen der Normierung und Kontrolle in Höhen, von denen er – der Kapitalismus – selbst nie zu träumen wagte. Und, Herr CW, dass wir uns hier nicht falsch verstehen, das sage ich Ihnen als Systemkritiker, als jemand, der für sich in Anspruch nimmt progressiv zu denken, wenngleich mir klar ist, dass die normierten Linken dies niemals verstehen.

    Unter Blochers Führung hat sich die SVP von einer rechtskonservativen in eine zunehmend rechtspopulistische Partei gewandelt. Erkennen Sie den kleinen aber feinen Unterschied? Ich sehe den Populismus nicht nur negativ – aber wir müssen lernen in der Schweiz zu differenzieren. Das christlich-abendländische Gedankengut zu pervertieren und politisch zu vereinnahmen ist unstatthaft! Ich bin Christ und Patriot und erkenne mich nicht in diese radikalisierte SVP.

    Das Problem, dem man sich hier konfrontiert sieht, ist: dass die Nation als Bezugsrahmen seit geraumer Zeit in Frage gestellt wird. Die Welt wird globaler, der Stellenwert der Nation schrumpft. Wenn wir aber die Nation verlieren, sind wir ausserstande ein gemeinsames Unternehmen zu definieren. Das wird von dieser „Elite“ der SVP benutzt, um die Menschen gegeneinander auszuspielen. Lösungen? Keine. Paradox: eine Parteispitze die aus Milliardären und Millionären besteht, sieht die eigene Elite im Land als politische, abgehobene Klasse, die sich nicht ums Volk kümmert. Schizopfren und unglaubwürdig. Hinzu kommt, dass die SVP an der Regierung beteiligt ist und trotzdem viel Kritik am Bundesrat ausübt. Die SVP stellt sich diesbezüglich als vermindertes Gewicht im Bundesrat dar, das grösser sein dürfte….erkennen Sie die Zusammenhänge und Widersprüche?

    Die bürgerlichen, – können Sie im Bundesarchiev nachlesen, – haben in den letzten 10 Jahren durch gezielte Politik der AHV über Sparprogramme über 10 Mrd. Fr. entwendet, um sich danach medial als Retter der AHV aufzuspielen. Jeweils verpackt in allgemeinen Sparpaketen hat der Bund seinen Beitrag an die AHV-Einnahmen gedrosselt. In den letzten Jahren wurden Prämienverbilligungen, Sozialhilfeleistungen oder Stipendien gekürzt und Steuervergünstigungen für Grossverdiener durchgeboxt. Und was sagen die „Bürgerlichen“ dazu, dass die Pensionskassenrenten der künftigen Rentner/innen drastisch gesenkt werden? – Sie schweigen in allen Sprachen dazu. Das ist Umleitung von Volksvermögen von unten nach oben. Und das ist weder rechts noch links anzusiedeln. Das ist einfach nur clever und skrupellos.

    Nach 2007/08 trauten sich die Finanzchefs der grossen Schweizer Unternehmen nicht mehr, ihre Gewinne im Ausland zu investieren. Das Risiko war ihnen zu gross. Stattdessen tauschte man die Devisenreserven gegen sichere Franken und trieb damit dessen Kurs in die Höhe. Die Hauptrolle spielte die Schweizer Wirtschaft selbst, ihre Überschüsse waren für rund zwei Drittel des Anstiegs der Devisenreserven verantwortlich. Schauen Sie sich die Bilanz der SNB genau an. Studieren Sie gründlich und ergebnisoffen. Sie werden feststellen, dass inzwischen die SNB nahezu 3/4 des Netto-Auslandvermögens der Schweiz hält. Damit werden auch die Abwertungsverluste überwiegend sozialisiert. Merken Sie was?

    Ist das für Sie LINKS oder RECHTS des politischen Spektrums anzusiedeln? Ich bin offen meinen Standpunkt über diese SVP und Neubürgerlichen zu revidieren.

    Schönes Wochenende und Sie grüssend

    • Grüezi@Walter Roth,
      Sie schreiben am @CW Zitat: „Sehr schön ihr Kommentar. Und nicht nur weil sie AHV Rentner zerpflücken. Mir fehlt oft die Zeit und das so schön zu machen wie sie, danke.“
      Zitat Ende

      Sie suchen offenbar krampfhaft nach irgendwelchen Gegenargumenten und klammern sich an irgendetwas. Ich bevorzuge eine fachliche Diskussion und keinen Kindergarten.

      Sie zerpflücken sich alleine in lauter Einzelteile und geben den Teilen, die sie nicht mögen, die Schuld an allem, was in Ihrem Weltbild nicht passt. Mit keinem Wort gehen Sie sachlich auf meine Kommentare ein. Sie wiederholen in einem völlig zusammenhanglosen Phamplet ständig Ihre Interpretation der Geschichte und projizieren das auf die Gegenwart: so werfen Sie in einem Topf: Hitler, Sozis, Afrika, SNB, Eigene Firma, Agypten, SVP, AHV usw. usf. Da irren Sie sich Herr Walter Roth.

      Ich dachte übrigens, Sie hätten sich aus der Diskussion mit mir ausgeklinkt nachdem Sie nichts mehr vorbringen konnten und ad absurdum widerlegt worden sind. Aber offenbar können Sie es doch nicht verkneiffen, mitzulesen.

      Schönen Samstag.

    • @Arbeitgeber/AHV-Rentner:
      Erstmals besten Dank für Ihren Text.

      Irgendwie habe ich jedoch das Gefühl, dass Sie es – genau wie ich befürchtete – nicht schaffen, sich von Ihren festgefahrenen Meinungen loszulösen und „ergebnisoffen“ zu diskutieren, wie Sie es komischerweise mehrfach selber fordern.

      Obwohl ich Ihnen beipflichtete, dass weder links noch rechts das Problem/die Lösung darstelle und dies unterstrich mit der Aussage: „In der Hoffnung, dass Sie das modische Parteienbashing in Zukunft etwas mindern, freue ich mich grüssend auf Ihre spezifische Replik.“ werden Sie auch in Ihrer ‚Antwort‘ nicht müde, spezifisch die SVP mehrfach (SVP 6x, Blocher, Köppel, Millionäre und Milliardäre, etc) zu nennen und als rechtspopulistisch etc zu tadeln.
      Mit Verlaub: ich glaube nicht, dass wir so wirklich weiter kommen.

      Sie werfen in anderen Posts dem Rother Walt (Namen verballhornen kann ich auch…) Phamplete (sic!) vor und lassen sich trotzdem teilweise auf sein von Ihnen als Kindergarten-Niveau bezeichnetes Niveau hinab. Schade.

      Viel lieber hätte ich von Ihnen SPEZIFISCHE ANTWORTEN auf die von Ihnen aufgeworfenen und von mir aufgenommenen und sachlich, nüchtern und belegbar vorgetragenen Argumente wie Freihandel, PFZ, Medienlandschaft, starkem CHF oder Rechtspopulismus.
      Stattdessen ignorieren Sie (unbewusst?) meinen Wink mit dem Zaunpfahl namens Wikipedia, mit welchem ich Ihnen klar machen wollte, dass sogar eine öffentlich einsehbare, zigtausendfach benutzte Quelle die Problematik darin sieht, dass der Begriff „vor der Schwierigkeit steht, von der polemischen Verwendung als politischer Kampfbegriff durch Medien und Politik abzulösen, um ihn im wissenschaftlichen Sinne werturteilsfrei verwenden zu können. Eine einheitliche Definition gibt es bislang nicht.“
      Ich kann Ihnen also hier „polemische Verwendung“ vorwerfen. Bringt uns das weiter? Kenne ich denn Ihre Absicht? Kennen Sie die der (SVP-)Politiker oder glauben Sie nur, dies zu tun?!?

      Die AHV- und Vorsorge-Problematik vermischen Sie imho etwas gar wild. Auch wenn nicht zielführend in einem konstruktiven Diskurs, möchte ich doch in Erinnerung rufen, dass unsere vereinigte Linke (allen voran SP) bis vor wenigen Jahren konsequent verneinte, dass es überhaut ein AHV-Problem gebe. Aussagen von bürgerlichen Parteien diesbezüglich wurden lautstark als Polemik und Panikmache abgetan (https://www.ahv.li/fileadmin/user_upload/Dokumente/Medien/Presse/1998/08/1998-08-07–Tages-Anzeiger–1.pdf), doch bezeichnenderweise will heute keiner sich mehr daran erinnern. Diese 180°-Wende wird heute gar konsequent und aggressiv verneint! Redlich ist wohl auch für Sie anders.

      Sie werden mir vermutlich glauben, dass es ein Leichtes wäre, Ihnen hier eine Vielzahl von solchen Beispielen aufzuzählen, aber wofür? Wem wäre gedient?

      Fazit: hören wir (genauer: Sie!) doch damit auf, immer weiter Parteien-bashing (genauer: SVP-Bashing) zu betreiben, denn das ist schlicht nicht intelligent und zielführend.

      Es wäre hingegen sehr wünschenswert, wenn Sie sich meinen Argumenten punktgenau widmen und mir argumentativ Paroli bieten würden – trauen Sie sich das zu? Ich tue es. Aber bitte: nicht in pauschalisierten Rundumschlägen wie „AHV, PK, SNB, Abwertungsverluste und sozialisiert“ – diese Themen sind wahrlich etwas komplexer, als Sie sie hier darzustellen versuchen.
      Und erneut: versuchen Sie, Ihre eigenen Dogmen für einmal aus einer anderen Warte zu beleuchten und Sie werden staunen, wie vielleicht schon die Form, sicher aber der Schattenwurf völlig anders aussehen können.

      Ein schönes Wochenende

      PS: an W. Roth – wenn Sie nicht die Zeit haben, sich detailliert mit allen Punkten auseinanderzusetzen, lassen Sie es gänzlich. Oder fokussieren Sie auf einen oder zwei Punkte. Es wäre angenehmer zu lesen, zielgerichteter, sympathischer und einfach netter. Keiner erhebt den Anspruch, die Geschichte des Sozialismus/Kapitalismus/Kommunismus/Faschismus in einem Beitrag hier abhandeln zu können – also versuchen Sie es gar nicht erst. Polemik bringt nichts, ausser negativen Vibes. V.a. bei Ihnen selber.

    • @AHV-Arbeitgeber,
      Exakt. Auf dem Punkt gebracht. In Wahrheit ergeht es uns wie den Eichhörnchen, die zwar fleißig Nüsse sammeln und verstecken – also sparen – diese im harten Winter dann aber nicht wiederfinden. Den Eichhörnchen mag es letztlich egal sein, ob sie alle Nüsse wiederfinden, Hauptsache sie verhungern nicht. Uns darf es nicht egal sein, weil es erhebliche politische und soziale Verwerfungen mit sich bringen wird, wenn deutlich wird, dass wir unsere Nüsse nicht mehr wiederfinden.

      Außenhandelsüberschuss bedeutet Kapitalexport.

    • @AHV…

      Ihre zahlreichen Beiträge sind absolut mehr als nur lesenswert. Mit grossem Interesse lese ich Ihre Beiträge betreffend Pensionskassen und Renten. Unsere Politiker anscheinend nicht. Die 2. Säule ist von jeher ein Instrument zur Umverteilung und zum Abkassieren für die Versicheungen, Banken, Manager und Aktionäre. Die Bürgerlichen haben an der ursprünglich gute Idee – Umlageverfahren – so lange herumgedreht, bis sie das Geld in die eigenen Taschen oder in die ihrer Klientel stecken konnten. Je länger dieses System aufrecht erhalten wird, umso grösser werden die Unterschiede, sprich Umverteilung. Daher rate ich jedem normalen Arbeitnehmer davon ab, in die Pensionskasse nach- oder zusätzlich einzuzahlen. Die zuerst gewährten, angeblich lukrativen Steuerersparnisse stehen in keinem Verhältniss zu der später ausbezahlen Rente.

    • @CW,
      Ich verstehe Ihre Antwort an @AHV-Rentner nicht. Er hat Ihnen eine selbstreflektierte Antwort und eine sachliche Erklärung geliefert. Sie werfen ihn SVP-Bashing vor ohne brauchbare Gegenargumente zu liefern und seine Argumente zu entkräften. Sie deuten an es wäre für Sie ein Leichtes diese zu widerlegen und bleiben den Beweis auf allen Ebenen schuldig. Sie spielen den Saubermann und geben Verhaltenskataloge zum Besten. Sorry. Kompetenz und Überzeugung sieht anders aus.

      Freundliche Grüsse

  11. Danke Herr Stöhlker,

    Sie treffen den Nagel auf dem Kopf mit diesem Beitrag, am meisten gelacht habe ich über folgende Zeilen:

    „Diese neue Generation liebt den Luxus. Sie fährt gerne Velo oder Elektroautos, verpestet aber die Umwelt durch ihre zahlreichen Flüge in alle Welt“

    Ich freue mich schon über ihre nächsten Beiträge!

    • Schade, dass ihnen diese Stelle gefällt, sie zeigt nämlich, dass Stöhlker keine Ahnung hat.

      Flugzeuge emittieren ihre Abgase nicht in Städten auf Kinderlungenhöhe, wie Autos das tun. Flugzeugabgase sind darum relativ unbedenklich.
      Auch töten und verletzen Flugzeuge nicht tausende Fussgänger und Velofahrer, wie Autofahrer das jedes Jahr tun.
      Die Aussage ist darum nicht Sachlich sondern rein polemisch. Solange sie nicht einsehen, dass es kein bürgerlicher Wert ist, Mitmenschen zu vergiften, werden Sie die Neubürgerlichen nie verstehen. (falls Sie das überhaupt wollen)

  12. Das ist einmal eine hervorragende Analyse! Ganz genau so ist es. Wir sind von einer Leistungsgesellschaft zu einer Komfortgesellschaft mutiert. Wirtschaftlich kann das nicht gut gehen und wird zu einem ganz bösen Erwachen führen.

    • @Sandro,

      ich bevorzuge „Privilegiengesellschaft“ anstelle von „Komfortgesellschaft“.

  13. Weil sich viele immer noch grosse Illusionen darüber machen wie effektiv die Politik der Linken in ganz Europa ist, hier ein Link zu einem Artikel der sehr gut zeigt was wirklich bewegt wird, wenn Linke erst mal am Futtertrog …..das grosse Fressen gelernt haben.

    https://www.journalistenwatch.com/2018/03/06/deutschland-dein-ende-ist-nahles/

    Wirklich eine sehr schöne Aufzählung Linker „Erfolge“ und vor allem ganz einfache Aspekte die man in deutschen Medien nie erfährt.
    Beispiel Mindestlohn der für gewisse Berufsgruppen einfach ausgeklammert wurde.

  14. Nun ja Herr Stöhlker…………

    Sozis Lügen nahezu nimmer darüber was ihre Ziele sind.

    Eine Ausnahme sind die ganz jungen Sozis, genannt Juso, die sprechen aus was viele ältere Sozis immer noch denken, ……aber wovon sie wissen, dass es in grossen Teilen der Schweiz schlecht ankommt und es daher nicht mehr aussprechen.
    Diese Sozis sind Politprofis die keinesfalls riskieren wollen in der Marktwirtschaft arbeiten zu müssen

    Der Nachwuchs der Sozis, also woher kommt der ?
    Richtig, aus den Reihen der Juso.
    Und was hört man von den Jusos, …….auch Richtig, Sozialistisches / Kommunistisches en Masse.
    Dort finden sich viele Hardliner.

    Da aber die älteren Sozis selber kaum je was echtes Arbeiten, ja sicher nicht Arbeiten wollen, sondern die sich in Beamtenstuben und Schulgebäuden breit machen, sich in NGOs tummeln und auch dort keinerlei Mehrwert erzeugen, können sie die Arbeiter der Schweiz nicht gänzlich verprellen, denn Sozis lieben Geld so sehr wie alle anderen auch.

    Würde man den Sozis in den grossen Städten endlich mal jede Art von Lastenausgleich verwehren, sie also das Geld für ihren Utopismus mal selber verdienen lassen, es wäre Morgen schon zu Ende mit der Bande.

    Es sind diese „Städter“ die es sich auf dem Buckel von unsereins wohlergehen lassen, die den Reichtum den wir Arbeitenden erwirtschaften und der unserem Land so gut bekommt, …….dafür nutzen …….um irrwitzige Ideen auszubrüten.
    Diese Nichtsnutze haben Zeit um nachzudenken weil sie es mit unserem Geld tun können.
    Und dafür denken wie vor allem den Methoden zur Umverteilung nach, laborieren am Geld der anderen, ….an genau dem Geld an das sie selber nahezu nichts beigetragen haben.
    Am liebsten verwalten Linke das Geld der anderen.

    Darum hört man von denen ja auch immer was „die Reichen“ alles tun sollen, dort mehr abliefern, da mehr bezahlen, ……. aber kein Sozi gibt mal ehrlich zu das sie deren Geld brauchen weil es ohne Geld keine Sozialisten mehr gibt.

    • Meine Worte, besser kann man es gar nichts formulieren!

      Witzig finde ich dass es immer noch so bildungsferne Trottel gibt, die behaupten dass die rot-grünen Städte das SVP-wählende Umland finanzieren würden. Diese Uminterpretation der Fakten lernt mal wohl im Kurs „sozialdemokratische Buchführung“.

      (Stadt Bern finanziert nicht einmal 50% des Budgets selbst, Zürich knapp 65%)

      Wobei man sich zunehmend fragen sollte ob der Begriff „Sozial“ nicht völlig fehl am Platz ist. Diese Günstlingswirtschaft für die bildungsferne Gutmenschen-Abzocker-Kaste ist alles andere als „sozial“, ja hochgradig asozial.

      Man kann folgenden Bericht nicht genug häufig erwähnen:

      https://bazonline.ch/schweiz/der-mittelstand-haengt-am-tropf-des-staates/story/14135710

      Wieso findet man den Begriff (Klepto-)Ochlokratie nirgends in der Schweizer Medienlandschaft? Eine Demokratie ist die Schweiz längst keine mehr.

  15. Es sei im Zusammenhang mit Altbürgerlichen und Neubürgerlichen (eine originelle Typisierung) an die Neubürgerliche Ex-StR C. Nielsen erinnert, die aus eigenem Entscheid zurücktrat (oder das demnächst tut) und sage und schreibe eine „Abfindung“ von 850’000.- kassiert. Das dürften etwa 3 Jahreslöhne sein. So gepolstert lässt sich der Kapitalismus leicht überwinden als SPlerin. Gut umsorgt im Biotop der Neubürgerlichen …

  16. Grüezi@Herr Stöhlker,

    Dass die Progressiven oder Linken, oder wie auch immer man sie nennt, völlig ungeeignet sind für diese Aufgabe, geht alleine daraus hervor, dass sie sich gegenseitig bekriegen. Ihre Attacken gegen das Finanzkapital sind widerwärtig und strotzen vor Ressentiments.

    Die SVP ist zu einer „reaktionäre Bewegung“ verkommen. Sie ist hauptverantwortlich dafür, dass sich das Klima zusehends verschärft. Sie verlangen Normierung anstatt eines offenen Diskurses. Sie belegen alles, das ihnen nicht in den Gram passt, mit dem Stigma des „Totalitären=EU=Ausländer“, und merken nicht, dass sie es selbst sind, die den Diskurs verengen.

    Zu Recht, erwähnen Sie die „Altbürgerlichen“.

    Die Schweiz steht vor grossen Verwerfungen Herr Stöhlker – Diejenigen die andauernd Sagen – „uns geht es gut wie noch nie“ – stützen sich meist auf die Möglichkeiten des kurzfristigen Konsums ab, die tatsächlich permanent gewachsen sind. Gemeint ist, dass die Generationen die jetzt im Arbeitsleben stecken wahrscheinlich mehr Urlaubsreisen an weiter entfernte Orte machen können, dass sie mehr (ehemals teure) Konsumgüter ihr Eigen nennen können – ja gar dass sie als Kinder viel mehr Spielzeug hatten als ihre Eltern.
    Der Grund dafür ist aber wohl primär darin zu suchen, dass solche Dinge eben vergleichsweise günstig geworden sind. Chinesische Massenproduktion, Pauschaltourismus, Billigflüge & Leasing erwecken also den Eindruck von weit verbreitetem Wohlstand.
    Aber diese Dinge die den Anschein von Wohlstand erwecken sind nicht nachhaltig. Keine „Renditeobjekte“ fürs Alter. Dazu geeignet wären wohl hauptsächlich Immobilien – besser als das Einfamilienhaus gleich das Mehfamilienhaus, in dem man noch einen Teil an Junge vermieten kann. Aber das können sich heute wohl deutlich weniger leisten als früher. Denn für sowas braucht man inzwischen Millionen auf der hohen Kante (Verschuldung der privaten Haushalte in der Schweiz gemäss OECD 2016 lag bei 211%), während es vor wenigen Jahrzehnten auch noch sparsamen Normalverdienern bereits in relativ jungen Jahren möglich war. Man muss beim „es geht uns so gut wie noch nie“ also genau hinschauen. Die Kürzungen in der 2. Säule und die Pervertierung der Geldpolitik zu Gunsten einer Zusatz Exportversicherung für die Exportindustrie werden sich empfindlich bemerkbar machen.

    Wir sollten uns deshalb die Frage stellen: Wie ist es trotz der augenscheinlichen Ungleichheit und Ungerechtigkeit möglich, dass sich die Menschen miteinnander versöhnen? Dies erfordert zunächst ein gemeinsames Ziel, dem sich alle mit Überzeugung unterordnen. Solche Ziele hatten wir im Verlauf der Geschichte, doch zumeist waren sie zum Nachteil eines Grossteil der Bevölkerung und haben zu einer ungeheuren Umwerteilung von unten nach oben geführt.

    Meine Idee: Die Nation als gemeinsames Unternehmen wieder zum Leben zu erwecken. Dies sind die Rahmenbedingungen, in dem die UMWERTUNG ALLER WERTE stattfinden muss. Man muss also die Nation konsequent umdefinieren im Sinne eines gemeinsamen Verständigungswerks als Voraussetzung für ein gemeinsames Ziel.

    Sie grüssend

    • AHV Rentner…………..

      Natürlich wieder ihr linker Unsinn zur SVP.
      Sie waren einmal KMU-ler, kann ich nicht mehr glauben.
      Lesen Sie oben den Artikel …..dessen Link ich gerade eingestellt habe.
      Für sie sehr erhellend.

      Klar alles was ihren Linken Unsinn nicht annimmt, ist Reaktionär.
      Wobei ich das durchaus gerne höre, denn da hilft nur noch Reaktion, Gegenaktion.
      Als „Reaktionär“ betitelt zu werden, das erscheint mir da wie eine Auszeichnung.

      Tja, es wird noch eine viel tieferen Graben geben, soweit wird es kommen weil Links Volksentscheide nicht mehr Respektiert.

      Hier ein Artikel der sehr gut aufzeigt warum Links in keinster Weise mehr für den Arbeiter steht.

      http://www.freiewelt.net/reportage/linksintellektuelle-und-wirtschaftseliten-haben-den-bezug-zur-mittelschicht-verloren-10072058/

      Oder der wäre für sie auch erhellend.

      https://www.novo-argumente.com/artikel/die_schweizer_volksveraechter

      Aber ich glaube nicht das sie die Realität sehen wollen.
      Was sie zur den Eigenheimen sagen, dem pflichte ich bei, einigen anderen Aussagen auch.
      Nur die Ursachen dafür verorten sie an der falschen Seite.

      Mit Links versöhnen, dass sollte man unterlassen, denn damit gibt man dem Hund der einem beisst, die Hand.
      Trotzdem, Links könnte etwas zur Versöhnung tun, zum Beispiel indem sie den Volkswillen respektieren, die MEI Initiative umsetzen und aufhören die Schweiz mit Lügen in die EU zu lotsen.

      Wenn sie das nicht tun, OK dann müssen wir die bekämpfen wo und wie es nur geht.

      Italien, Deutschland, Österreich, USA, wo man auch hinsieht, überall ist Links am Wanken ja untergehen.
      Gut so.

    • Werter Herr Roth,

      Das ich oben geschrieben habe das sich die Progressiven heute zum Büttel des Kapitalismus geworden sind, haben Sie natürlich nicht erwähnt und Sie merken es nicht einmal. Rechtspopulisten selber wollen die Bezeichnung „Rechtspopulist oder Reaktionär“, welche sie als Diffamierung erachten, nicht wahrhaben, obwohl ziemlich alle rechtspopulistische Eigenschaften bei der SVP gegeben sind. Die SVP bedient Ängste am geschicktesten durch bewusste Provokationen, mediales Lärm und eine durch Milliardäre prall gefüllten Kriegskasse, dank sie das Land mit politischer Werbung überzieht – und sich über Umwege in Redaktionen einkauft.

      Personenfreizügigkeit: Diese ist ein europäisches Recht, von welchem unsere Grosseltern noch nicht Gebrauch machen konnten. Mit dem Freizügigkeitsabkommen können wir Schweizerinnen und Schweizer bis an die Grenzen der EU reisen, ohne irgendwo unseren Pass vorzeigen zu müssen, womit der sogenannte freizügige Personenverkehr uns das Leben damit massiv erleichtert. Mit einher geht damit der freie Warenverkehr, der zweite Aspekt des Freizügigkeitsabkommens. Die Schweiz hätte in erheblicher Art und Weise erschwerten Zugang zum Binnenmarkt in der EU und wäre damit bei Kündigung des Freizügigkeitsabkommens schonungslos ausgeliefert. Schon heute haben wir schleichend ein Problem mit dem starken Franken, der unsere Exporte verteuern lässt. Käme noch ein zweites hinzu, dank der SVP, wäre der wirtschaftliche Kollaps vorprogrammiert.

      Herr Walter Roth Ihre Texte sind konfus und bringen ein mangelndes Wissen zum Vorschein. Anders kann ich mir Ihre Anwürfe nicht erklären. Sie verabschieden sich sodann von der Diskussion wenn Ihre Anwürfe ad absurdum widerlegt sind. Tipp: Setzen Sie sich mit der Materie ergebnis offen aus. Sie werden zum Schluss kommen: Weder Links noch Rechts ist das Problem.

      Sie grüssend

    • Werter AhV-Rentner

      Vorab: Sie werfen mit den Begriffen „Rechtspopulist, Progressive, Reaktionär“ um sich. Wenn Ihnen wirklich an einem intelligenten Diskurs gelegen ist, dann tun Sie sich und uns den Gefallen und füllen Sie diese hohlen Begriffe mit Inhalt. Zum Beispiel: Populi = Volk. Also Rechtspopulist = einer, der aus dem rechten Spektrum des Volkes kommt? Oder einer, der die Leute aus der rechten Seite im Volk anhört und abholt? Oder einer, der diesen nach dem Mund redet? (zur Info: gem. Wikipedia: „Eine angemessene Definition des Populismus steht vor der Schwierigkeit, den Begriff von der polemischen Verwendung als politischer Kampfbegriff durch Medien und Politik abzulösen, um ihn im wissenschaftlichen Sinne werturteilsfrei verwenden zu können. Eine einheitliche Definition gibt es bislang nicht.“

      Die Tatsache, dass Sie in unseren gleichgeschalteten Medien von heute (und die sind mehrheitlich beileibe nicht rechts, vgl Coninx, Blick, Admeira-Verbund) eigentlich immer nur „Rechtspopulist“ hören, nie aber „Linkspopulist“, sondern „Linksautonome“ o.ä., sollte einem intelligenten Menschen wie Ihnen auffallen. Mit der unüberlegten Verwendung dieser Termini geraten Sie leider ins Fahrwasser der meinungsmanipulierenden Medien, die konsequent ein Bild von „rechts=schlecht, links=gut, da sozial“ zeichnen.

      Sie sagen: „Die SVP bedient Ängste am geschicktesten durch bewusste Provokationen, mediales Lärm und eine durch Milliardäre prall gefüllten Kriegskasse, dank sie das Land mit politischer Werbung überzieht – und sich über Umwege in Redaktionen einkauft.“

      Nun, die Linke muss sich nicht in Redaktionen einkaufen, denn sie schanzt sich dort seit Jahrzehnten die Pöstchen immer wieder gegenseitig zu. Sie wissen das und alle andern auch (CVP-dominierte SRG mit Kriegskasse von 1.3Mia pro Jahr). Und bitte: erzählen Sie mir nicht, die CVP sei bürgerlich – diese Mär hat sich spätestens mit dem alten Millenium verabschiedet!

      Sie wollen uns auch nicht ernsthaft erzählen, dass SP, Unia, Mieterverband etc. im Schüren von Ressentiments, dem Provozieren und dem plakativen Errichten von Vorurteilen auch nur ein Jota hinter der SVP zurückstehen. Einige Beispiele: Vermieter sind alles Abzocker, Autofahrer alles Umweltsünder, ÖV-Benutzer alles Umweltfreundliche, Banken alles böse Kapitalisten, Nahrungsmittelkonzerne alles Ausbeuter, Velofahrer alle ganz lieb, sogar Vegi-Restaurants sind teilweise sehr böse.

      Dann: „Personenfreizügigkeit: Diese ist ein europäisches Recht, von welchem unsere Grosseltern noch nicht Gebrauch machen konnten. Mit dem Freizügigkeitsabkommen können wir Schweizerinnen und Schweizer bis an die Grenzen der EU reisen, ohne irgendwo unseren Pass vorzeigen zu müssen, womit der sogenannte freizügige Personenverkehr uns das Leben damit massiv erleichtert.“

      Mit Verlaub: Sie vermischen das Recht, im Ausland zu arbeiten (ging früher auch, aber etwas umständlicher) mit dem Recht, frei zu reisen (ging früher schon, habe ich mehrfach getan).

      Des Weiteren: „Mit einher geht damit der freie Warenverkehr, der zweite Aspekt des Freizügigkeitsabkommens. Die Schweiz hätte in erheblicher Art und Weise erschwerten Zugang zum Binnenmarkt in der EU und wäre damit bei Kündigung des Freizügigkeitsabkommens schonungslos ausgeliefert.“

      Leider ignorieren Sie, dass der internationale Handel v.a. via WTO geregelt ist. Was das heisst, sehen Sie aktuell an den Zoll-Debatten zwischen den USA, der EU und auch China. Das Märchen, das alles hänge direkt und untrennbar mit der PFZ und den Bilateralen zusammen, ist auch bei der 1000sten Wiederholung deswegen kein Deut wahrer.
      Abgesehen davon: haben Sie sich die Aussenhandelsbilanz der CH mal angesehen (vgl. https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/industrie-dienstleistungen/aussenhandel/handelsbilanz-einfuhr-ausfuhr.html)? Glauben Sie wirklich, die EU (und damit meine ich all die Firmen, die via ihre Lobbyisten in Brüssel sagen, wo es lang geht) liesse es zu, den einzigen Markt wegbrechen zu sehen, wo man zB auf Gütern ohne Zusatzaufwand einen hohen Aufschlag kassieren kann? Wo die Pharma den EU-Preis ver-x-fachen kann?

      Als Nächstes: „Schon heute haben wir schleichend ein Problem mit dem starken Franken, der unsere Exporte verteuern lässt. Käme noch ein zweites hinzu, dank der SVP, wäre der wirtschaftliche Kollaps vorprogrammiert.“
      Gemäss Ihrer Logik müssten Zimbabwe oder Venezuela blühende Volkswirtschaften sein, denn deren Währung ist die Definition von schwach. Ein Blick auf die Realität zeigt jedoch ein diametral anderes Bild! Eine starke Währung erhöht die Kaufkraft der einheimischen Wirtschaft und auch der Bürger. Und die Importe (vgl. Aussenhandel, siehe oben) werden somit erschwinglicher. Dass man im TV fast ausschliesslich vom Tourismus und von den exportorientierten Unternehmen spricht, nie aber von den importierenden Firmen oder gar vom Bürger, für den das alles eine Kaufkraftentwertung bedeutet, hat System und sollte -gerade von Leuten wie Ihnen- hinterfragt werden.

      Zuletzt: „Herr Walter Roth Ihre Texte sind konfus und bringen ein mangelndes Wissen zum Vorschein. Anders kann ich mir Ihre Anwürfe nicht erklären. Sie verabschieden sich sodann von der Diskussion wenn Ihre Anwürfe ad absurdum widerlegt sind. Tipp: Setzen Sie sich mit der Materie ergebnis offen aus. Sie werden zum Schluss kommen: Weder Links noch Rechts ist das Problem.“

      Ich gehe mit Ihnen 100% einig, dass nicht links oder rechts das Problem oder die Lösung sind, sondern wie Sie richtig sagen: ergebnisoffenes Denken und Hinterfragen der öffentlichen Mantren (Diesel ist des Teufels, Atom ebenso, Solar ist super, Asylanten sind gut/schlecht, all den Müll!). Gehen Sie gedanklich 15 Jahre zurück, als Sie von denselben Medien wie heute hörten, dass mit Frau Merkel die Zuwanderung regeln wollte (https://www.youtube.com/watch?v=Pur07iASEs4) oder der Diesel als die Lösung aller Umweltprobleme deklariert wurde. Selbstverständlich ist die Aufzählung weit davon entfernt, abschliessend zu sein.

      Wie schon Heraklit sagte: Nichts ist beständiger als der Wandel!

      In der Hoffnung, dass Sie das modische Parteienbashing in Zukunft etwas mindern, freue ich mich grüssend auf Ihre spezifische Replik.

    • AHV Rentner…………

      Eerst mal nur Kurz. zur Abwechslung….(((-:

      Auch Sie verwenden gerne das Wort Populismus.
      Es kommt vom Lateinischen „Vox Populi“, wissen Sie was das heisst….?
      Ein guter Politiker sollte die Anliegen des Volkes vertreten.
      Populismus ist recht eigentlich etwas sehr positives, sollte von einer guten Partei praktiziert werden.

      Und bitte nehmen sie nicht immer an ich würde ihre Aussagen überlesen.
      ich hab ihnen schon erklärt das ich nicht alles zerpflücken kann, daher das mir wichtige heraussuche.
      Subjektiv, natürlich…….

    • KMU Rentner……………..

      Den auch noch schnell….

      Das übliche Totschlagargument …..das ich es nicht verstehen würde, nicht genug überdächte usw.
      Naja, Linke eben….
      Sie sind immer Global, aber wenn man ihre Fehler aufzeigt wollen linke immer Details diskutieren.

      ————————————–

      Zitat :
      Zuletzt: „Herr Walter Roth Ihre Texte sind konfus und bringen ein mangelndes Wissen zum Vorschein. Anders kann ich mir Ihre Anwürfe nicht erklären. Sie verabschieden sich sodann von der Diskussion wenn Ihre Anwürfe ad absurdum widerlegt sind. Tipp: Setzen Sie sich mit der Materie ergebnis offen aus. Sie werden zum Schluss kommen: Weder Links noch Rechts ist das Problem.“
      ————————————————-

      Hier in einem Blog muss ich zusammenfassen, denn meine Kommentare sind eh schon immer zu lang.
      Darum muss immer einiges aussen vorgelassen werden.

      Zum Inhalt ihrer Sätze aber……
      Sie sagen nie etwas dazu was Sozis in der Geschichte schon alles verbrochen haben, dass gerade die ihren Standpunkt lieber verschleiern …..denn zugeben das sie Verbrecher sind, ja sie niemals zugeben werden das der Sozialismus ein Verbrechen ist.
      Wie kann man als gesund denkender Mensch Hitler bewundern….. sagen die Linken. Naja, Hitler war auch ein Sozi.
      Ich sage, wie kann man als gesunder Mensch den Sozis überhaupt zuhören, die haben 140 Millionen Menschen auf ihrem Gewissen.
      Klar, das können die nicht zugeben, denn dann müssten sie endlich dorthin verswinden wo sie hingehören, ……ins tiefste Loch auf Erden.

      Freizügigkeit betrachten sie also als ein Menschenrecht.
      Nein das ist Unsinn.
      Gerade das zerstört unsere Gesellschaft, denn es kommen ja nicht nur Franzosen oder Deutsche, sondern Afrikaner und Muslime.
      Diese beiden Gruppen sind der Tod unserer Errungenschaften wie unserer Frauenrechte, Zivilisation, Freiheit.
      Studieren sie nur mal was der OIC in Ägypten zum Thema Menschenrechte verabschiedete.

      Nicht ich habe ein fehlendes Wissen, ….Sie erkennen die Realitäten ganz einfach nicht an.
      fangen sie an zu lesen, aber eben nicht den linken Mainstream Schmarren.
      Linksgedrehte sehen nebst ihren ideologisierten Sichtweisen die Realität meist nicht mehr, und wenn, verleugnen sie diese.
      Sie wissen was Ideologie anrichtet, aber sehen das nur bei den anderen.
      Ein anderer bin auch ich.
      Aber hier handelt es sich um Notwehr

      Ein Kompromiss mit den Sozis ist abzulehnen, denn wenn man denen die Hand reicht, bedeutet „Kompromiss“, vom Guten abzurücken…….. Vom Guten abzugeben, ist aber wie Perlen vor die Säue werfen.

      Es gibt eine bessere Gesellschaft, die haben wir im Westen, die Muslime sind uns nicht ebenbürtig, das ist eine Realität.
      Ewas was sie nicht sehen wollen.
      Beim Sport gewinnen nie alle zusammen, es gibt immer einen Gewinner.
      In der gesellschaftlichen Entwicklung gibt es nicht nur gute, sondern es gibt bessere und schlechtere.

      Sozis aber wollen genau darum unser Niveau absenken damit auch die schlechteren gleichwertig werden.
      Ideologie in seiner zerstörerischsten Form.

    • Wutz von Clausewitz ……………..

      Sehr schön ihr Kommentar. Und nicht nur weil sie AHV Rentner zerpflücken.
      Mir fehlt oft die Zeit und das so schön zu machen wie sie, danke.

      Natürlich, früher habe ich den Pass vorgezeigt, das dauerte 15 Sekunden, dann war ich im Ausland.
      3/4 der Grenzübertritte musste ich aber nicht mal vorzeigen.
      Also wo war da ein Problem…?
      Ja es gab ein Problem, aber nur für die welche ihren Pass nicht zeigen durften….
      Da Links aber alles einwandern lassen möchte, ist das für die ein springender Punkt.
      Freizügigkeit ist für die etwas was mit Zuwanderung assoziiert ist, für mich etwas was einem Geschäftsmann seine Arbeit erleichtert, dem Engländer die Ferien in der Schweiz angenehm gestallten soll usw.

      Freizügigkeit soll nicht ganz Europa, Afrika, Arabien in die Schweiz locken.
      Daran dachte kaum jemand als er dem zustimmte.

      Ich hatte eine Firma und einige Kunden im Ausland.
      Richtig, es brauchte ab und an etwas Papierkram, aber verhindert haben Grenzen nie ein Geschäft.

      So, nun zum Ende……

      Clausewitz, der starke Franken ist kein echtes Problem, sondern ein Zeitweises.
      Es ist noch nie ein Land untergegangen weil es eine starke Währung hatte, im anderen Fall aber Dutzende.

      Vergessen wir nicht, auch der Dollar war für uns einmal beinahe unerschwinglich, das Pfund auch und einige andere Währungen waren auch mal stark.
      Trotzdem schaffte die Schweiz den Sprung an die Weltspitze.
      Lese ich hier die Artikel zur SNB, bekomme ich Sorgen um unser Land.
      Nein, eine starke Währung würde den Sozis eigentlich zudienen, so das wahr wäre was sie uns immer über die Arbeiterschaft erzählen.
      Pensionen und AHV sind mit starker Währung gesichert, Heute sind sie es nicht mehr.
      Natürlich, der Export, das Lieblingskind unserer Politiker.
      Aber der ist ja nur ein Teil der Schweizer Wirtschaft.
      Was wäre gewesen wenn wir den Franken hätten ungehindert stark werden lassen und dafür die SNB ihre Milliarden im Inland eingesetzt hätte….?
      Wir hätten vielleicht eine viel fittere Wirtschaft, einen starken Franken, gefüllte Pensionskassen und weniger Ausländer, weniger Sockelarbeitslosigkeit.
      Das müsste das Ziel der Linken sein, jedoch kommt diesen dabei eben die internationale Solidarität in die Quere.
      Denn als Leuchtturm mitten im Sturm zu stehen, das geht Linksideologisch nicht.

      Warten wir also bis es in der Schweiz zum Crash komm, dann beenden wir das mit Links.

    • was das alles heissen soll?
      Links schnorren und Rechts fressen,
      so funktioniert die links/grüne Mafia!

  17. Wohlstandsverblödete Klepto-Ochlokratie

    Auch wenn ich zu Ihrer Analyse grundsätzlich gleicher Meinung bin, so irren Sie doch gewaltig wenn Sie von “ intelligenteren Politiker, denn dort sammeln sich jüngere Intellektuelle und Hochschulabsolventen, welche die Herausforderung suchen“ sprechen.

    Die „Bildung“ der rot-grünen Wählerschaft ist haarsträubend tief. Ein „Studium“ der Giistes“wissenschaften“ ist anspruchsmässig unter jeder Handwerker-(An)lehre anzusiedeln!

    Auch die Billige-Version KV-Lehre namens „Jus“, kann niemand wirklich ernst nehmen, der je mit solchen Trotteln beruflich zu tun hatte (es hat seine Gründe wieso nicht einmal 5% von denen es zum Anwalt schaffen).

    Verständlich dass diese bildungsfernen Trottel mit ihrer anspruchslosen und unbrauchbarer „Bildung“ auf einen geschützten Arbeitsplatz im staatlichen Speckgürtel angewiesen sind.

    Ein Künstler ist man und kann man nicht „lernen“, trotzdem „studiert“ heutzutage jeder wannbe-Künstler „Kunst“ (wohl wie man möglichst viele Subventionen abstaubt). Auch „soziale“ (recte: asoziale) „Arbeit“ tut man „studieren“.

    Dass diese Versager alle in einer staatlich geschützten Werkstatt landen, erklärt was diese Art „Bildung“ Wert ist. In der Privatwirtschaft kann man die Trottel nämlich zu nichts gebrauchen.

    Der Artikel hier, bringt’s auf den Punkt:

    https://bazonline.ch/schweiz/der-mittelstand-haengt-am-tropf-des-staates/story/14135710

    Wobei man in diesem Artikel noch die Gutmenschen-Propagandisten der geschützten Werkstatt SRG „abzockeridée suisse“ und die ganzen Abzocker-„Künstler“ und wannabe-„Kulturellen“ zu erwähnen vergisst, …eventuell sind diese ja unter „Erziehungswesen“ subsumiert.

    Wie wird es enden?
    Aus historischen Analysen gibts eigentlich folgende Varianten: Revolution oder Bürgerkrieg.

    An der Urne haben die Liberalen und Bürgerlichen bereits verloren, da wird es nichts mehr zu rütteln geben. Die Abzocker-Kaste ist klar in der Mehrheit und hat ein vitales Interesse an einer steigenden Staatsquote und aufgeblähten Bürokratie.

    Hätten die von Ihnen erwähnte Städte mit der Kostenwahrheit zu leben, würden die rot-grünen Parteien schnell unter die 5% Grenze fallen. Alleine die Stadt Zürich kassiert jährlich über 4 Milliarden „Steuerausgleich“ von den „neoliberalen“ Bürgerlichen vom Kanton.

    Das linksextreme Bern lässt sich noch ein überflüssiges Trämchen mehr für eine viertel Milliarde bauen, bezahlen tuns bekanntlich andere, wer von der rot-grünen Wählerschaft kann da an der Urne dagegen sein?

    Genf, Lausanne und Biel/Bienne…: Müssten diese Städte mit der Kostenwahrheit leben, würde dort garantiert niemand mehr Rot-Grüne wählen.

    • Bravo…………… Laura Stern.

      Hart formuliert, aber richtig erkannt.

  18. Generation um Generation hofft auf das Privileg, den Untergang des/der (hier beliebiges Schlagwort einsetzen wie z.B: „Schweiz“, „Europa“, „Welt“, „Sozialstaat“, „AHV“, „Kapitalismus“, „Sozialismus“, „Menschheit“, „Anstand“, „Kafi fertig“) zu erleben, um bedeutungsvoll murmeln zu können: „Ich hab’s doch gesagt.“

    Früher war alles besser. Vor allem die Zukunft.

    Entspannt Euch.

  19. Herr Stöhlker hat alles verstanden, bravo. So ist es.
    Die Sozialindustrie inklusiv Beamtentum überrollt alles.

  20. Sei schlau, geh zum Bau. Sei noch schläuer, gehe ins Politgemäuer. Danke für den Tipp, Herr Stöhlker!

  21. Stimme mit der facettenreichen und differenzierten Analyse von Herrn Stöhlker überein:

    Wenn die neubürgerliche Grünlinke in den nicht urbanen Gebieten Stimmen gewinnen möchte, muss sie die Ängste der dortigen altbürgerlichen Bevölkerung wegen Einwanderung und Asyl proaktiv bewirtschaften, um der SVP den Wind aus den Segeln zu nehmen.
    Wenn dies gelingt wird die SVP massiv an Stimmen einbüssen. Und innerhalb der nächsten 10 Jahre auf das Niveau der ehemaligen BGB zurückfallen.

    • Schon noch paradox: Dort wo es praktisch keine Ausländer gibt, muss man die „dortige altbürgerliche Bevölkerung wegen Einwanderung und Asyl proaktiv bewirtschaften“.

    • @ Roberto

      Sie haben es erkannt:

      Politik ist tatsächlich paradox, wenn sie erfolgreich ist. Von 180 Grad Kehrtwendungen bis zu Meineid ist alles möglich. Das gehört zum Spiel. Der Parteileitungsausschuss nennt dies Taktik oder Strategie. Dies ist unabhängig von der Parteifarbe so.

  22. Ich klage daher an:
    Die Politiker, die das Land verraten und täglich die Verfassung mit Füssen treten und die ihren geleisteten Eid aus Gewohnheit brechen.
    Ich klage an:
    Die Journalisten, die, statt der Wahrheit unabhängig nachzugehen und in aller Sorgfalt zu verbreiten, wie es ihr Kodex verlangt, Ideologien nachhängen und die ihren Job und ihr Einkommen höher bewerten als das Wohl ihrer Kinder und Mitbürger.
    Ich klage an:
    Die Lehrer und Professoren, die ihrer Ideologie verhaftet sind, statt sich, wie es ihnen gebührte, fortzubilden und nachzudenken.

  23. Als Arbeiter fühle ich mich im Stich gelassen von den Linken, den Roten, welche der utopischen Karl-Marx-Theorie anhängen trotz deren offensichtlichem Versagen und Greueltaten, den Grünen, welche keine Ahnung haben davon, wie ein Staat funktioniert und nur auf Kosten anderer leben, und den „Mittelparteien“, der CVP, welche ohnehin das „christlich“ nur noch im Parteinamen trägt, der FDP, welche das „freiheitlich“ nur noch auf ihrem Banner ausstellt und der SVP, welche dies sagt und jenes tut.
    Niemand erinnert sich mehr an die Urschweiz, welche sich vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation mit Blut und Durchsetzungsvermögen ihre Freiheit erkaufte. Heute sind für mich nur noch Anpasser, Absahner und Bücklinge (das Wort A…kriecher möchte ich gerne vermeiden) in der Politik erkennbar. Schweiz, wo gehst du hin!!!???
    Linksversifft von den staatsbesoldeten Lehrern, Professoren und Staats“dienern“ und Sozialhilfebezügern, den Einwanderern, die von Demokratie und der Schweizer Geschichte noch nie wirklich etwas gehört haben und welche sich dafür auch nicht interessieren, aber sich haben einbürgern lassen und auch prompt eingebürgert wurden. Mehr als 50 % der Schweizer Einwohner leben auf Kosten derer, die Werte schaffen, den arbeitenden Menschen, wie ich es bin, und die bei Nebel, Regen, Schnee, Hitze und Blitz und Donner im Graben schaufeln…

    • Wäre schön, wenn Sie bei Inside Paradeplatz ein Föteli posten könnten, das Sie beim Schaufeln im Graben zeigt oder ähnlichen schlecht bezahlten Tätigkeiten. Solche Arbeiten machen doch fast nur noch die „Einwanderer, die von Demokratie und der Schweizer Geschichte noch nie wirklich etwas gehört haben“ und die mögen Sie ja nicht. Ihr Bild von Schweizer Geschichte erinnert doch stark an Karl May (oder an seinen Epigonen Ch. Blocher). Die moderne Schweiz hat sich in einem allmählichem Ablösungsprozess vom „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ gebildet, angefangen 1648 beim Westfälischen Frieden, dann über das Napoleon-Intermezzo mit Wiener Kongress 1815. Es waren immer auch die umliegenden Mächte, die eine Schweiz wollten. Die „heldenhaften“ Kämpfe mit Armbrust, Hellebarde, Muskete und Kanone, von denen Sie fantasieren, führten Schweizer nach den Kriegen gegen die Burgunder vor allem gegeneinander, wenn sie sich als Söldner bei den europäischen Grossmächten betätigten.

    • Ausgesteuerte haben es offensichtlich versäumt, sich schon frühzeitig in die Staatsdienste zu begeben. Dort geniessen die Beamten eine Rundumversorgung (Ferien, Krankheit, Pension etc. etc.), wie sie sonst nirgends zu haben ist. Kluge Leute passen sich eben dem herrschenden System an. Am übelsten geht es im Sozialismus den Selbständigerwerbenden. Wer sich nicht systemkonform einrichtet, ist wirklich selber schuld.

    • Ich bin genau so wenig Professor, wie Sie Arbeiter sind. Wie ein Pawlowscher Hund reihen Sie Köppel-/Blochersche Leerformeln aneinander. die keinen Sinn ergeben. Kehren Sie doch auf die Leserkommentarseite der Weltwoche zurück, wo Sie Ihre Gleichgesinnten haben.